Hi zusammen
Unter dem recht neueren Begriff Balling Light versteh ich die reine Ergänzung von MG und CA durch die beiden Salze, wie folgt.
Zuerst zu MG:
Und zwar durch 1. Magnesiumchlorid Hexahydrat und 2. Magnesiumsulfat Heptahydrat (welches beides zusammen gemischt werden soll)
Berechnungstabelle siehe unter anderem auch hier:
http://www.korallenriff.de/mag_bedarf.html
Ich messe hierzu alle vier Wochen den Verbrauch, nutze den Rechner und gebe beide Salze in einige Liter Osmosewasser. Diese führe ich dann so an einem Tag rum dem Becken zu. 5 Tage wie angegeben warte ich nicht, das steht meiner Ansicht nach eher zur Sicherheit da. Wer viel Mg nachfüllne müssen, was oft bei dem ersten mal der Fall ist, sollte es aber besser verteilen.
Dann zu CA:
Auch hier messe ich alle paar wochen, man merkt relativ schnell wie stark bzw. schnell der Verbrauch so ist. Nach dem Messen nutzte ich Thomas Chronzs Rechner, und erhalte die nötigen Werte die ich zugeben muss:
1. Calciumchlorid und
2. Natriumhydrogencarbonat.
Diese beiden Salze dürfen nicht gemischt werden, es kommt zu einer nicht gerade schönen sauerei, weil es reagiert. Besser ist Natrium vormittags und Calziumchlorid dann gegen Abend zuführen. Ich bin nun seit geraumer Zeit dazu übergegangen nur noch das Calziumchlorid zu geben, da ich das Natriumhydrogencarbonat bei ausreichenden Wasserwechsel für vernachlässigbar halte.
Im Prinzip ist das ganz einfach. Man misst und füllt dann verbrauchsabhänig nach. Nichts mit täglich messen und nachfüllen. Das würde mir auch auf den Geist gehen. 
Hier noch ein kleiner Teil der Zusammenfassung von Jörg Kokott aus vielen Balling Threads
den ganzen Teil kann man hier nachlesen:
"Unabhängig davon, welcher Alternative man sich bedient, sind Harald Mülder und ich der Meinung, das man bei der Anwendung der Methode darauf achten muß, dass das Natriumhydrogencarbonat grundsätzlich morgens, vor dem Einschalten der Beleuchtung bei niedrigen pH-Werten dosiert wird. Das Calciumchlorid kommt dann zeitlich deutlich getrennt erst am Nachmittag oder frühen Abend ins Aquarium. Dadurch werden nach unserer Auffassung Kalkausfällungen verhindert, die zustande kommen könnten, wenn man erst spät in der Beleuchtungsphase bei hohen pH-Werten das NaHCO3 hinzugibt. Dann könnte es schneller passieren, das bedingt durch den hohen pH-Wert die zugeführten Hydrogencarbonationen zu Carbonationen zerfallen („dissoziieren“) und es durch die Reaktion mit Ca2+ schneller zur Ausfällung kommt.
Demgegenüber beschrieb Hans-Werner Balling, das er diese zeitliche Trennung nicht anwendet, sondern über sein Beleuchtungsintervall verteilt im 1h-Takt über eine Dosierpumpe gleichzeitig Calciumchlorid und Natriumhydrogencarbonat ins Becken gibt, jedoch an jeweils unterschiedlichen Stellen im Aquarium (räumliche Trennung).
PS: Wie Thomas Jokisch schon schrieb, die Zeiten von Kalkwasser sind meiner Ansicht nach lange vorbei. Sicher geht es, aber ich wende es nicht mehr an.