HI Armin
Zuerst mal sorry für deine Fischlein. Daumendrück.
Nun aber zum wesentlichen.
War nur so ein Gedanke.
Ganz wichtig erscheint mir zu wissen ob nur eine Korallensorte gelaicht hat.
Ich denke - oder ist das nur ein Gerücht - das manche Korallen sogar animiert werden könnten und dann auch anfangen.. Je mehr Korallen anfangen desto schlechter für ein beschränktes System wie ein Aquarium.
Wenn ich nach der bekannten Studie bzw. eigentlich eher Experiment gehe, dann war es eher umgekehrt:
Demnach hat ein höherer Phosphatwert deutlich Auswirkungen auf Korallen im Bezug auf die Vermehrung.
Es wurde im Großen Barriere Riff im Zeitraum von einem Jahr die Ausgangsphosphat-Konzentration von 0,047 mg/L auf 0,22 mg(L erhöht. Das brachte noch keine grosse oder starke Veränderung. Weder im bezug auf Wachstum noch Sterblichkeit der Korallen. Andererseits war aber die Korallenvermehrung auch hier schon betroffen. Bestimme Acropora Arten produzierten deutlich weniger Nachkommen.
Nach einem weiteren Jahr und der Erhöhung auf 0,48 mg/L zeigten sich hingegen schon stärkere Auswirkungen. Die Korallensterblichkeit die bei 0,22 noch nicht zu sehen war, war dann deutlich höher. Besonders betroffen - wie immer eigentlich bei Po4 - war Pocciloopra damicornis.
Die können das ja gar nicht ab.
Die anderen übrigen Korallen zeigten zudem eine geringere Skelettdichte (brüchiges Skelett)
Bereits 1964 verfasste Simkiss dazu eine Hypothese, in der er Phosphat als Calzifizierungsgift bezeichnete.
Brockmann berichtete von Phosphatschäden bei einem sprunghaften Anstieg auf 1,9 Phosphat mg/L. (verwendung von einem schlechten Korallenbruch im Kalkreaktor)
Du stellst somit (mit einem Dauerwert von 2.0 mg Phosphat) die bisherigen - ich gebe es zu, recht geringen - Erkentnisse zur Korallenvermehrung voll auf den Kopf :-))) Ist halt einfach wieder das alte Spiel- Das Meer lässt sich mit dem Aquarium nur bedingt vergleichen.
Das ist ja das hoch interessante an der Sache. Ich hätte nicht gedacht das die Korallen sich da noch vermehren können. Scheinbar sind sie das einfach gewohnt.
Bzw. kompensiert in deinem Becken die Zufuhr von genug Nahrung die Problematik, so das sie sich nach wir vor gut fühlen.



