Hans Werner: Kann ich Deine Ente haben?
Carsten: Solche will ich nicht, die gibt´s überall, vielleicht schwimmen sie ja sogar...
Hans Werner: Kann ich Deine Ente haben?
Carsten: Solche will ich nicht, die gibt´s überall, vielleicht schwimmen sie ja sogar...
Obiges Becken wird von einem sehr erfahrenen Aquarianer ohne Technik, aber mit sehr gewissenhafter Pflege gefahren.
Es gibt nur Strömungspumpen und Beleuchtung.
Die eine Nanostream ist frei im Becken, die andere pumpt die hintere Kammer leer. Daher auch der sehr lange Überlauf.
Da sehr viele kleine Grundeln im Becken sind, wurde er schräg gehalten, damit die Tiere immer gleich wieder zurück in´s Wasser rutschen, falls sie mal springen.
Die Kammer enthält nur Phosphatbinder und einen Heizstab, abgeschäumt wurde nur in der Einfahrphase. Bei enuen Tieren wird hinten eine UV Röhre eingehängt aber nach einer Woche wieder herausgenommen.
Joe, da hast Du recht, die H&S Sachen sind schon ganz gut. Es gab mal 75W Geräte von Van Gerven mit 63mm Anschluß, die konnte man koppeln und dann ordentlich Wasser durchschicken. Gut durchdacht, aber in China zusammengebaut. Die vielen dann irgendwann auseinader, aber vorher brannten ALLE Vorschaltgeräte durch, ein Jammer!
Eigentlich hatte der Gesetzgeber ja vor durch 2 Jahre Garantie den ganzen Billigschrott etwas vom Markt zu drängen, allein geholfen hat es nicht, schon traurig.
Hans Werner, ich würde den Chinesen nicht unterstellen, daß die Masse dort bekloppt ist, aber solche Produktphilosophie geht mir gegen den Strich!
Dirk, die schwimmt auch in Süßwasser nicht richtig!
Also als ich den DeWalt gekauft habe, wechselte der Markenname gerade von Elu dahin. Der war NICHT billig!
Heute würde ich wohl AEG oder Panasonic kaufen. Waren die besten, die ich je in der Hand hatte, jedenfalls zum gefühlvollen Schrauben. Wir haben noch drei Bosch Lithium, aber ob die aus Europa kommen, wer weiß....
Hans Werner: Die Photokina ist immer ein schönes Aushängeschild, für den "technischen Fortschritt" aus dem Reich der Mitte.
Das meiste sind dreiste Kopien, manches versuchen sie irgendwie selbst hinzubekommen und einige wenige Sachen machen sie vielleicht doch richtig. Möge Dein Stativ ein Beispiel dafür sein. (Benbo aus England fand ich immer toll, habe aber schon lange ein Manfrotto)
Matthias: Das gilt generell für Produkte mit niedriger Komplexität und Fertigungstiefe, bei denen die Transportkosten relativ zum Warenwert überschaubar sind.
Sehr richtig, dann ist auch die Versuchung groß soetwas zu tun. Bei Riffkeramik dürfte sich der Spaß wohl nicht rechnen, aber man weiß ja nie... ![]()
Martin: Der Grund für meine Chinaerfahrung war also mein knapper Geldbeutel und da liegt ja dann doch die Crux des ganzen Themas.
Kaum einer hier ist als Millionär auf die Welt gekommen und die meisten haben sicherlich in ihrem Leben eine mehr oder weniger lange "Durststrecke" hinter sich, wo man sehr genau auf den Geldbeutel gucken mußte. Da bin ich der letzte, der da eine Ausnahme macht. Mein ganzes Land war ja 1989 plötzlich nichts mehr wert.
Auch ich habe bestimmt 15 Jahre oft genug Produkte nach dem Preis ausgesucht, wenn ich aber heute überlege, wie viele Akkuschrauber ich allein schon weggeschmissen habe, dann graut es mir. Meinen 10 Jahre alten DeWalt habe ich heute noch und der ist fast täglich im Einsatz.
Nein ich habe so gar keinen Grund, hier den Moralapostel zu spielen, sondern wollte mir einfach nur mal den Frust von der Seele schreiben. Dazu habe ich natürlich bewußt ein Produkt gewählt, daß sich wohl JEDER in JEDER Preisklasse leisten kann.
Das das nicht immer geht, ist vollkommen klar und steht ja auch gar nicht zur Diskussion.
Aber schon allein das Bild dieser traurigen, kleinen, umgekippten Ente spricht irgendwie Bände und hat, zumindest für mich, großen Symbolcharakter. Die erfüllt in dem Becken ja auch gar keinen Zweck, aber sie symbolisiert eine Menge Erfahrungen, die ich mit Produkten dieser Art in den letzten 20 Jahren gemacht habe.
Und genau das will ich einfach nicht mehr!
Ich mache lieber gar keine Erfahrungen als solche und werde von der Interzoo bestimmt keine solchen Produkte mehr zum Ausprobieren mit nach hause nehmen. Dabei gäbe es noch so viel zu tun:
Eine vernünftige und leistungsfähige UV Anlage zum Beispiel, gibt es meines Erachtens im gesamten Aquaristikmarkt überhaupt nicht.
Wie schon erwähnt, die Apfelrechner werden auch in China geschraubt aber komplett bei Apple in Kalifornien entwickelt und mit einer Riesenmannschaft in der Produktionskontrolle gecheckt.
Nee ich meine irgendwas, was die mal selber auf die Beine gestellt haben.
Bei meinem eigenen Projekt werde ich mich auf die Fähigkeiten besinnen, die in diesem Land bestehen und die hier umgesetzt und gefertigt werden können. Dazu muß man lediglich die gegebenen Möglichkeiten etwas näher beleuchten und zum richtigen Zeitpunkt in Angriff nehmen können.
Sehr schön formuliert Bert.
Markus: Ich versuche zumindest auch so ähnlich zu leben, ob das immer klappt, sei mal dahingestellt.
So ganz frei von Supermärkten kann man sich im Alltagsleben ja auch nicht machen. Aber das, was ich aus dem eigenen Garten esse, ist mit dem, was man im Supermarkt als Gemüse bekommt, ja nicht annähernd vergleichbar. Hier in MacPom gibt es so einen Slogan für eigen produziertes Obst / Gemüse:
"Vorsicht Geschmack"!
Ich will mich hier aber auch gar nicht als Moralapostel aufspielen, wie gesagt, ich fahre ja auch noch einen Kia, aber der ist definitiv das letzte asiatische Auto, soviel ist klar.
Hochwertige Audio- und Videotechnik kommt im Übrigen nicht aus China, aber schon auch aus Japan, allerdings genauso aus vielen anderen Ländern und so sollte es ja eigentlich auch sein.
Das die Japaner asiatische Billigprodukte machen, kann ich eigentlich nicht nachvollziehen, aber dazu lebe ich auch noch nicht lange genug im Westen.
Die hatten während des 2. Weltkrieges die modernsten Kampfflugzeuge und jede Menge Flugzeugträger. Sowas baut kein Land, was hinter dem Mond lebt.
Viele japanische Audiofirmen haben Ihre Wurzeln bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts und in den 50er Jahren kamen eine starke Optik- und Elektronikindustrie hinzu.
Vielleicht sind elektronische Billigprodukte ja nur ein besonders erfolgreiches Exportgut.
Ich möchte aber etwas wirklich Gutes aus China haben! Keiner eine Idee?
Mein Eröffnungsbeitrag sollte ja nur ein erster Denkanstoß sein und keine allumfassenden Wahrheiten verkünden. Klar!
Meine Olympus E420 kommt natürlich aus China, fast sich aber auch so an und funktioniert auch so!
Vorher hatte ich eine E-1 das war wirklich eine Kamera!
Außerdem entsprechen diese Wegwerfprodukte doch auch irgendwie dem aktuellen Zeitgeist
auf das Perfekteste. Und sie entsprechen doch auch irgendwie der Forderung nach ständig neuem (vielleicht auch unnötigem) Konsum (Zitat:“ Die Konsumentenmoral mit ihrer heiligen Pflicht zu Verschleiß und Verbrauch ist nur die Kehrseite der Produktionsmoral, nach der alles produziert werden muß, was nur die mindeste Chance verkauft zu werden hat.“).
Das ist natürlich des Pudels Kern, aus welchem Land, der Müll letztendlich kommt, spielt ja keine Rolle. Ikea ist ein gutes Beispiel.
Daniel: Auf all meinen Computern und den meisten Peripheriegeräten prangt so ein angebissenes Stück Obst und die haben einen deutlich anderen Ruf, als Billigprodukte zu sein. Die sehen toll aus und funktionieren auch ganz gut. Bisher keinerlei größeren Probleme oder gar Reparaturen nach 10 jähriger Mac Erfahrung. Und die kommen alle von Osten über den großen Teich. "Assembled" in China steht dann drauf!
Vielleicht kann man es auch wirklich schaffen, als großer Laden eine Hundertschaft Qualitätskontrolleure dort hinüber zu schicken und jedes Bauteil dreimal umzudrehen, bevor man es in einen Container steckt, mag sein.
Aber: geht es heute wirklich nur noch so?
Lars: Warum sollte überhaupt da produziert werden? Warum die Arbeit nicht zu Hause lassen wenn Markenware entstehen soll?
Vielleicht wegen billigen Produktionskosten und dadurch hohen Gewinnspannen wie es jeder macht??
Als relativ kleines Unternehmen kann man sich Risiko natürlich auch nur bis zu einem gewissen Grad leisten. Wir sind definitiv (noch :]) nicht in der Lage 100.000€ in eine Produktentwicklung zu stecken, bei der man noch nicht weiß, ob hinten etwas verkaufsfähiges rauskommt.
Die Idee war, einzelne Teile oder Baugruppen aus China zu beziehen und hier das fertige Produkt zu komplettieren. Wenn man aber sieht, was die, zumindest theoretisch, alles können und zu welchen Preis, dann schwimmen einem schnell die Felle davon. Man wird wahrscheinlich zu gierig.
Aber ich wurde abgestraft und das gründlich. Wie es meine Partner sehen, kann ich nicht sagen, die halten sich bedeckt.
Als positiven Effekt dieser Globalisierung sehe ich zumindest, daß man für "deutsche Markenware", eigentlich ein blödes Wort, nicht einfach mehr jeden Preis aufrufen kann.
Aber wenn man wirklich nach bestem Wissen und Gewissen täglich alles für sein Produkt tut und dann dummdreist kopiert wird oder schlimmer noch einfach durch billigen Müll vom Markt verdrängt wird, dann ist das schon ein bitteres Los.
Ich selber will in der Zukunft eigentlich nur noch mit Leuten zusammenarbeiten, die ich persönlich kenne, zu denen ich auch mal ohne 12h Flug hinfahren kann und mit denen ich auftretende Probleme in kurzer Zeit bewältige und nicht die nächste Charge im nächsten Container abwarten muß (wahrscheinlich mit dem nächsten Fehler).
Mal sehen, wie es für uns ausgeht, aber letztendlich entscheidet man ja auch selbst als Kunde an der Kasse.
Ich habe gerade meine Gasheizung entsorgt, weil es mir widerstrebt, irgendwelchen Scheichs oder Gasprom mein sauer verdientes Geld hinterherzuschmeißen und dann noch zuzusehen, wie die an der Börse mit ganzen Volkswirtschaften Poker spielen.
Jetzt kaufe ich mein Holz beim 20km entfernten Förster, stecke es mit Freuden in meinen Holzvergaser und freue mich, daß er mein Geld nicht für ein koreanisches Auto ausgibt. Die Koreaner sind aber bestimmt nett, ich mag die.
Ich mag auch Euch Bayern, weil Ihr so lustig sprecht, aber meine Milch kaufe ich trotzdem aus der hiesigen Molkerei.
Mein Kopf hat keine adäquate Lösung dafür parat, warum mein halber Liter Frühstücksmilch eine Reise von 1000km hinter sich bringen sollte, wenn die Kuh hier drüben auf der Wiese steht.
Hier im Osten gab es für alles ja immer so Parolen, damit man den Mangel länger durchhalten konnte. Wir wollten zwar nicht den totalen Krieg (oder Globalisierung, wie man das heute nennt), aber einen schönen Spruch hatten viele über Ihrer Werkbank:
Ich denke, da steckt eine ganze Menge drin....
Genau das versuche ich mir gerade in einem anderen Fred von der Seele zu schreiben, Stefan:
Ich kann NICHT verstehen, daß Dinge überhaupt hergestellt und noch dazu um den halben Erdball geschippert werden, die Ihren Zweck nachweislich NICHT erfüllen können.
Wer jemals in die Mülltonne eines Baumarktes schauen durfte, weiß, was gemeint ist. Die schmeißen im Jahr TONNEN von "Akkuschraubern" und ähnlichem Unrat in den Schrott, der keine zwei Wochen in Betrieb war. Die Teile sehen meist nagelneu aus oder sind es sogar. In jedem dieser Dinger stecken mehrere Gramm hochgiftigen Cadmiums in einem Akku mit veralteter Technologie, der ein Gerät antreiben sollte, welches wahrscheinlich absichtlich nicht länger als ein Jahr funktionieren sollte. Dann haftet der Händler, der Hersteller ist raus. Solche Dinger kosten 12€, netto also 10€ und haben, neben allem Materialeinsatz auch noch eine Reise um den halben Erdball hinter sich.
Ich weiß zwar auch keine Lösung, aber dafür fehlt mir jegliches Verständnis!
Ich habe heute einen sehr spitzen Humor, siehe auch meine anderen Beiträge...
In einem anderen Fred wird ja gerade über die Frage nach Qualitätsprodukten aus dem Reich der Mitte spekuliert.
Ich hätte da mal eine Frage an die verehrte Forengemeinde:
Man macht ja so seine Erfahrungen mit Produkten aus seinem Spezialgebiet oder einfach im Alltagsleben.
Ohne hier einen Hersteller aquaristischer Produkte verunglimpfen zu wollen oder gar beim Namen zu nennen, so sind doch die Erfahrungen mit Produkten, welche nachweislich oder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in China gefertigt werden, mehr als ernüchternd, egal ob es sich nun um Propellerpumpen, Titankühlaggregaten, Ozonerzeugern, HQI Lampen, UV Röhren oder sonstwas handelt: im wirklich professionellen Einsatz überlebt kaum ein Gerät die Garantiezeit ohne Reparaturen.
Im letzten Jahr verfolgte ich ein großes Projekt mit einem Hersteller, welches zu einem wirklich innovativen Produkt führen sollte. Alles war auf absolute Qualität ausgelegt, keine Kompromisse sollten gemacht werden und ich kann wirklich sagen, daß zumindest aus meiner Sicht alle Beteiligten Ihr Bestes gaben und auch viele Flugmeilen nach Peking gesammelt wurden.
Ergebnis: von meinen 14 Prototypen lief keines länger als 6 Monate.
Das hat mich wirklich in den Grundfesten erschüttert, weil ich immer dachte, die junge Generation von Chinesen, die ohnehin zu hunderttausenden die westlichen Universitäten bevölkern, allein unser Dorf hier ist voll von lächelnden Schönheiten aus dem Reich der Mitte, werden irgendwann nach hause zurückkehren und diese Standards auch in den chinesischen Fabriken umsetzen.
Seit Jahren kenne ich eine leitende Angestellte der Fa. Resun und treffe sie regelmäßig auf der Interzoo zu sehr angeregten Gesprächen. Allein bei denen dürften deutlich mehr Leute arbeiten als in der gesamten deutschen Aquaristikindustrie im herstellenden Bereich.
Das Mädchen ist auch nicht dumm und die wissen genau, was der Rest der Welt so produziert. Allein die Resun Produktpalette läßt mich erschauern und bringt seit nunmehr über 10 Jahren keinerlei Innovation oder gar Qualitätsprodukte hervor.
Mein eigenes Projekt mußte ich dann notgedrungen hier umsetzen und habe sehr gute und zuverlässige Partner gefunden und wieder viel selbst gewerkelt.
Da wir hier nur eine kleine Stadt mit ausschließlich touristischem Umfeld sind, war ich notgedrungen auch ab und zu mal auf Baumärkte als Zulieferer angewiesen (Edelstahlschrauben, Elektroteile). Aber irgendwie beschlich mich immer mehr das ungute Gefühl, daß diese ganzen Läden voll sind mit irgendwelchem Müll, der einem als WERKZEUG oder Material verkauft wird und eigentlich eher dem Urbild der Ruskin´schen Thesen Nichtgebrauchsthesen entspricht.
Irgendwie wollte ich das alles auf einmal nicht mehr und warte seitdem lieber, bis mir jemand etwas Vernünftiges in´s Haus schickt.
Ob es nun teurer ist oder nicht, spielt für mich schon überhaupt keine Rolle mehr, weil ein nicht funktionierendes Produkt meine Nerven inzwischen so arg strapaziert, daß ich das nicht mehr aushalten will und mich in der vergeudeten Zeit lieber an den Strand lege, als etwas zu benutzen oder zu bauen, das seinen Zweck nicht erfüllt.
Aquaristisch gesprochen habe ich in den letzten 15 Jahren sicherlich alle Abschäumer ausprobiert, die irgendwie den Weg nach Deutschland fanden. Ich bin ja als Hersteller in der glücklichen Lage, alle 2 Jahre mir die neuesten Produkte sozusagen taufrisch von der Interzoo mitzubringen.
Ich kann hier mit Fug und Recht behaupten, daß fast alles irgendwann auf dem Schrott gelandet ist oder zumindest weggegeben wurde. Ich benutze selbst nur Abschäumer von zwei deutschen Herstellern.
Das mag ja vielleicht auch eine Geschmacksfrage sein oder ist inzwischen schon auf meine Altersborniertheit zurückzuführen.
Aber im Frühjahr kam dann irgendwie doch die Erleuchtung:
Unser 35.000 Liter Becken wird jetzt immer öfter von interessierten Betreibern öffentlicher Schauaquarien oder einfach Kunden mit Großbecken besucht, welche sich die dort verwendeten energiesparenden Technologien selbst ansehen und ein Bild davon machen möchten. Unsere Türen stehen einem interessierten Fachpublikum jederzeit offen und es gab viele anregende Gespräche mit anderen Aquarianern.
Da man in dem Becken kaum Fische sieht, dachte ich, ein Quietscheentchen würde die Sache bereichern und meine humoristische Grundeinstellung zum Leben etwas unterstreichen. Gesagt getan:
Nicht nur, daß es in der 200.000 Einwohner Stadt Rostock nur noch einen Laden gibt, der überhaupt Quietscheentchen hat, so mußte ich auch noch in diesem furchtbar bunten "Kinder" Supermarkt zwischen all den "bunten" Spielsachen, die für meinen Begriff eigentlich schon irgendwie giftig aussehen, ewig nach meiner kleinen Ente suchen.
Freudig erregt zu Hause angekommen, bot sich dann dieses Bild.............................
Nochmal und ganz im Ernst: Ich möchte wirklich keinem Hersteller oder Händler hier zu nahe treten, ihn verunglimpfen oder mich über irgendwen lustig machen. Jeder möge gern das tun, was er für richtig hält.
ABER: gibt es wirklich keinen Gott auf dieser Welt, der verhindern kann, daß "Made in China" bedeutet, daß ein Land mit einer Milliarde Einwohnern NICHT willens oder in der Lage ist, eine Plastikente zu bauen, die nicht mal eine Sekunde lang aufrecht schwimmen kann??????????
Vielleicht halten mich jetzt einige hier für einen völlig durchgeknallten Spinner oder glauben, so kurz vor dem Urlaub war die Sonne hier etwas zu heiß, die mögen bitte einfach wegklicken.
Aber nun endlich zu meiner Frage:
Kann mir jemand aus der großen Forengemeinde hier wirklich ein Produkt nennen, welches in China gefertigt wird und halbwegs gehobenen Qualitätsansprüchen genügt.
Aber bitte keine Pauschalplätze wie: überall ist ein bißchen China drin! Ich möchte ein ganz konkretes Produkt, das wirklich wie eins aussieht und man(n) nach langen Tages Ritt als stolze Beute abends nach hause trägt (Entschuldigung Mädels, das kam gerade so durch..)
Wo gibt es das? Wenn ich´s gebrauchen kann, kauf´ich´s!
Aber ansonsten: Ich kaufe nichts mehr von denen und in Baumärkte gehe ich nur noch widerwillig.
Die Zeit fordert ihren Tribut: Heute am letzten Tag vor dem Urlaub haben wir nun unseren HEISSgeliebten Brennofen größerer Bauart in den wohlverdienten Ruhestand geschickt, der aber eher die Müllhalde bedeutet.
Seit fünf Jahren in Betrieb, mit einem Stromverbrauch, mit dem man sicher ein kleines Dorf ein Jahr lang hätte versorgen können, muß er nun modernerer Technologie weichen.
Auch ein Nabertherm Markenofen hat bei uns, aufgrund extremer Anforderungen, nur eine sehr begrenzte Lebensdauer. Aber fünf Jahre sind schon eine Menge, alle anderen Produkte sahen nach einem Jahr teilweise noch schlimmer aus.
Wir behalten ihn in guter Erinnerung, hat er doch jahrelang tausende Meeresaquarien auf der ganzen Welt zu hoffentlich besserer Optik verholfen und uns unser Auskommen beschert.
Das verprassen wir zunächst mal ordentlich im Urlaub, ab August geht es weiter.
Dafür hat uns Petrus heute schon mal einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht....
CE sehr lässig nehmen. Im Zweifel heißt das Kürzel nur "Chna Export",
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Sollte aber wohl bei dem Preis keine Rolle spielen.
Kommen mir die Dinger irgendwie bekannt vor oder irre ich mich?
Die kosten doch fast das 10fache...
Bin aber in den Kegelabschäumerbau nicht so involviert und habe wenig Erfahrung.
Wenn man allerdings den kompletten Schäumer mit Aquabee inklusive Nadelrad für 90 Euronen bekommt, kann man ja eigentlich kaum etwas falsch machen. Allein die Friedrich Pumpe einmal um den Erdball zu schicken, kostet ja schon so viel....
Ich habe einfach eine Lichtrasterplatte genommen und darauf Teichfließ gelegt, geht wunderbar und kostet nicht viel.
Das ist noch keine dicke Suppe Lars, das sieht noch richtig gut aus!
Deshalb habe ich auch geschrieben "ich sehe das erstmal positiv" im Sinne von Vorübergehend
Klar, vor zehn Tagen hattest Du noch nicht einmal Plankton...
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Es geht in Riesenschritten vorwärts.
Zu Weihnachten hätte gern 10 gelbe Asessor von Dir!
Die bekommen einen Ehrenplatz im ersten Riffkeramikbecken, das jemals gebaut wurde, zumindest meines Wissens!
Das ist leider nicht vergleichbar Philpp, denn im Meer kommen auf jeden Quadratmeter Bodenfläche hunderte Kubikmeter Wasser und immer absolute Sauerstoffsättigung!
Wenn man zumindest Letzteres immer hundertprozentig garantieren kann, wäre es einen Versuch wert.
Wenn Du mit einem Spaten in´s Watt stichst und schaust, was Du da in nur 30cm Tiefe findest, dann gehe mal davon aus, daß Du sowas nicht wirklich in Deinem Aquariensystem haben willst (oder zumindest Deine Fische nicht!) ![]()
Ganz richtig! Niemals mehrere Sachen auf einmal ändern!
Es könnte Dir vielleicht schon helfen, ab und zu den Bodengrund kräftig aufzuwühlen.
Am wenigsten Streß macht das, wenn Du es langsam mit der Hand machst.
Danach gleich nochmal Phosphat messen.
Wenn dann immer noch nichts nachweisbar ist, ist Dein Becken wohl eines der wenigen, wo wirklich kein Phosphat im Wasser ist.
Phillip, ich dachte Du wolltest das UNBEDINGT machen, so habe ich es aus dem anderen Fred verstanden.
Letztendlich macht es eigentlich keinen Sinn, gegenüber einer normalen 2cm Sandschicht mit grabenden Tieren darin.
DENN: Du verlierst ja mindestens 10cm Beckenhöhe, die Dir am Ende für ein schönes Riff fehlen.
Grobes Sediment geht natürlich nicht, weil es, trotz Gegenströmung eine ordentliche Phosphatfalle ist.
Feiner Sand mit Tieren wäre in Ordnung, aber bringt eigentlich nichts, außer in einem Filtriererbecken, wo schnell und oft sehr viele Nährstoffe anfallen.
Für einen Normalaquarianer erschließt sich mir der Sinn nicht.
Gerd: Warum hast Du diesen Filter im Einsatz ?
Ich lasse mich ja gerne belehren, man lernt ja schließlich nie aus !
Gerd, Du hast den anderen Fred scheinbar nicht verfolgt:
Es ist ja relativ unmodern geworden, ein Aquarienbuch zu lesen und sich in der Einfahrphase eines Aquariums etwas mit biologischen und chemischen Grundlagen zu befassen und zu begreifen, was da eigentlich passiert.
Stattdessen wird "geschüttet" was das Becken aufnehmen kann. Wir als Dekohersteller sind dann immer mal die Leidtragenden ![]()
Seit einiger Zeit werden ja, neben diversen Wundermittelchen und Bakterien in Ampullen (Mein Mikrobioprof würde sich schütteln vor Lachen!) auch wunderbare Schlammpackungen und ähnliche Produkte an den Mann und die Frau gebracht.
Ich will hier nicht ketzerisch werden und akzeptiere gern, daß engagierte Aquarianer oder solche mit "salzigem Daumen" damit auch gute Resultate erzielen können, keine Frage.
Die entscheidende Frage für mich ist:
Bekommt der Aquarianer für dasselbe Geld vielleicht etwas deutlich Besseres, was man auch wirklich als lebenden Sand bezeichnen kann?
Nach zwölf Monaten intensiver Versuche, kann jeder für sich das Ergebnis im Geiste eigentlich schon vorweg nehmen!
Ich glaube einfach nicht, daß feuchter Sand in bunten Plastiktüten biologisch sinnvoller ist, als wirklicher Korallensand in dem der geneigte Käufer schon große Mengen Tiere mit bloßem Auge erkennen kann, von dem was er nicht sieht ganz zu schweigen!
Wenn man dann noch bei der ausgelieferten Ware sogar die Abbauleistung beziffern kann und der Kunde diesen frischen Sand innerhalb von 12-24 Stunden in den Händen hält, hat er vielleicht etwas, was eine Menge Geld für lebende Steine oder diverse Wundermittel einsparen kann.
Allerdings habe ich mir das wesentlich einfacher vorgestellt, als es in der Praxis funktioniert und habe daher mit der Uni Rostock und der Uni Hamburg eine Kooperation vereinbart, wo genau diese Dinge durch Diplomanden über einen längeren Zeitraum untersucht werden soll.
Darüber wird zu berichten sein, im September geht es im großen Maßstab los.
Das Pilotbecken hier hat 2 Quadratmeter Oberfläche und 20cm Schichthöhe. Darin verschwindet ein mittlerer Dorschkopf innerhalb von einer Woche bis auf die Knochen.
Wer mit solchem Bodengrund sein Becken startet und keine großen Fehler macht, könnte einigermaßen erfolgreich sein. Das ist zumindest mal meine theoretische Meinung. Ob es in der Praxis funktioniert, wird das kommende Jahr zeigen!
Da wirst Du sicher eine Menge Antworten bekommen. Wir machen sowas ja hier auch, wie ich schon schrieb!
Die Schichthöhe beträgt 20cm, durchströmt wird mit 800 Liter pro Stunde und Quadratmeter, wobei sich das Wasser natürlich immer den Weg des geringsten Widerstandes sucht.
Wenn ich einen höheren Bodengrunde oder Bodenfilter installieren würde, dann nur auf diese Weise: also das Wasser immer RAUS aus dem Boden, NIEMALS einsaugen.
Gerd: Nitrat wird natürlich abgebaut, aber Phosphat sammelt sich an, wenn die Strömungsrichtung IN den Boden hineingeht.
Was natürlich trotzdem nicht passieren darf: Wenn die Durchströmung für längere Zeit ausfällt, löst sich die Biomasse Deines Bodenfilters in Wohlgefallen auf.
Ich habe eine 5cm Klarwasserschicht darunter, die mit dem Oberflächenwasser verbunden ist, das könnte die Sauerstoffzehrung vielleicht eine Weile verzögern.
Aber über mehrere Tage darf die Strömung sicherlich nicht ausfallen.
Übrigens: Vorsicht bei zu "dicker" Algenkonzentration, die ATMEN in der Dunkelphase, außerdem kann Dir die Karbonathärte weggschmieren, wenn die alles im Wasser gelöste CO2 verbrauchen!!!!
Lars, ich zitiere mich zwar ungern selbst, aber das war durchaus ernst gemeint!
Kein schöner Anblick, wenn Du ein ganzes Gelege großgezogen hast, die Tiere aus dem Gröbsten raus sind und Du den ganzen Bottich in die Tonne kippen kannst, weil kein Sauerstoff mehr drin ist oder der pH bei 9,7 liegt...
SEEEEHHR demotivierend sowas!
Haben WIR schon alles für Dich ausprobiert! Brauchst Du nicht zu wiederholen! Immer ordentlich Brachionus parat zu haben hilft, wenn Du die etwas aufkonzentrieren kannst und dazugibst, dauert es meist nur ein paar Stunden und die fressen die Algen weg!
Wasserwechsel geht natürlich auch.
Na Lars, dann räume mal schon einen Raum aus.... geht ja scheinbar richtig los jetzt.
Ich habe damals die Nachzuchten bewußt an´s Fenster gebracht, da hatten die natürliches Licht und dieser Streßfaktor war zumindest schon mal auszuschließen.
Die ersten Tiere wirst Du sicher behalten Lars, von der nächsten Brut nehmen die im Meeresmuseum Stralsund bestimmt welcheh, haben aber nie Geld. Aber ein Aquarianer braucht ja auch immer Salz und so, davon haben die mehr als genug!
Sie kommen dann in ein 30.000 Liter Becken, da geht es ihnen gut.
Mach´erstmal 3-4 Anemonenfischbruten groß, danach fängst Du andere Sachen an, sonst verzettelst Du Dich nur.
Wenn es soweit ist, melde Dich mal wegen ein paar Tipps.
Das mit dem wunderbaren Schlamm machen wir mal im August ganz sachlich, ich stelle da ein interessantes Projekt auf die Beine. Hatte aber keine Lust mehr zu Schreiben, denn nur weil man das Phosphat in Biomasse verwandelt, ist es ja noch lange NICHT aus dem System!
Konnte der Argumentation dort irgendwie nicht mehr folgen....
Man sollte keine 120cm oder 150cm Becken nehmen, sondern immer 130cm oder 160cm.
Eine 54W Röhre ist 122cm lang, eine 80W Lampe 153cm.
Ein 130er Becken kann man also sehr gut mit einer 54W ausleuchten, Du machst das bei einem 150cm Becken. Geht zwar irgendwie auch, ich würde aber immer die erste Variante bevorzugen!
Wir haben schon 4m Becken im Stück ausgeliefert.
Entscheidend sind ALLE Türmasse und, wenn Du um Ecken herum mußt, natürlich auch der Rest der Gegebenheiten.
Treppenhäuser sind undankbar, aber bei der Länge sicher kein Problem.
Wenn es Dir wirklich Kopfzerbrechen bereitet, dann baue Dir Dein Becken doch einfach aus Pappe nach und trage es mal den Anlieferweg entlang, das läßt ruhig schlafen!
Glasbau Voigt Werneuchen:
Tel. 033339891700
B I L D E R !!!
B I L D E R !!!
kannst du eine Quelle nennen auf die du dich hier beziehst?
Das ist in der Wissenschaft allgemeiner Standard, weil es bei der Vielfalt möglicher Verbindungen keinen Sinn macht, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Wenn ich aber weiß, welchen C-N-P- Gehalt mein Ausgangswasser hat, kann ich verschiedene Proben (Algen, Sediment, diverse Biomassen) ebenfalls daraufhin untersuchen und Bilanzen erstellen. Denn genau darum geht es in der Wissenschaft ja.
Oder mit einfachen Worten: Wer ist in der Lage, dem Gesamtsystem in welchem Umfang eines der drei Nährelemente zu entziehen und wie kommen die wieder in´s System zurück.
In einem offenen System, wie unserem Aquarium, muß man also ganz klar die Frage stellen, was gebe ich hinein (Futter = CNP, CO2 durch Abschäumer) und was wird entfernt.
Der Kohlenstoff unterliegt dem Kalk - Kohlensäuregleichgewicht und wenn man keine rabiaten Fehler macht (Kalkreaktor!), ist die Sache auch von einem Anfänger gut beherrschbar.
Der Stickstoff, und das siehst Du völlig richtig Chris, wird in einem gut funktionierenden System tatsächlich abgebaut, wenn genügend Biomasse vorhanden ist, was aufgrund des immensen Siedlungsraumes nach gewisser Einfahrzeit unbestritten bleibt.
Je nach Größe eines solchen DSP kommt es dabei eine ganze Zeit lang zum Biomasseaufbau und irgendwann kann das System soviel Nitrat reduzieren, daß der Stickstoff für andere Beckenbewohner (Wir wollen doch schließlich keine Bakterien kultivieren, sondern Fische und Korallen!) zum limitierenden Faktor wird.
Auch das ist noch keine Katastrophe, aber man muß schon etwas Erfahrung mitbringen, um das gut auszubalancieren.
(Einfach mal "Nährstofflimitierung" hier oben in die Suche eingeben und darüber nachdenken, ob sich durch diesen Wust von Problemen kämpfen will...!?)
Andererseits kann einem das mit anderen Becken natürlich auch passieren, sicherlich aber um in Potenzen geringerer Wahrscheinlichkeit!
Der PHOSPHOR aber, das behaupte ich mal ganz kühn, ist etwas, was kein Aquarianer in einem DSP wirklich unter Kontrolle hat, denn dieser wird nicht abgebaut sondern kann nur in Biomasse umgewandelt oder durch Adsorber entfernt werden.
Ich bestreite gar nicht, Chris, daß es tatsächlich Aquarianer gibt, die Algen regelmäßig abernten und Korallen in großer Zahl vermehren. Ob sie nun wissentlich (durch unendlich viele und regelmäßige Testreihen) oder unwissentlich, durch den berühmten "salzigen Daumen" ein solches System erfolgreich betreiben ist vollkommen unerheblich und es sei Ihnen von Herzen gegönnt.
WENN ich es aber ohne aufwendige Kontrolle mache, muß ich mir immer darüber im klaren sein, daß dort eine Zeitbombe tickt, weil ich einfach nicht weiß, WIEVIEL Phosphor in meinem, wie auch immer gearteten (DSP) System vorhanden ist.
Fakt ist aber, daß irgendwann das Faß voll ist oder durch einen technischen Defekt dem System der Sauerstoff fehlt.
Und WENN Letzteres passiert, dann Gnade Gott, denn dann hat man mit Phosphatmengen zu tun, für die man wohl keinen Test mehr braucht, weil man das schon schmecken kann....
Welcher Aquarianer kann schon dafür garantieren, daß sein System hundertprozentig frei von technischen Fehlern ist? Der werfe den ersten Stein...
Versteht mich bitte nicht falsch Jungs, ich möchte Euch hier nicht Euren schönen Fred zerreden, aber ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeiten, wo sowas plötzlich in Mode kam und jeder einen Schlammfilter brauchte. Davon ist nicht mehr viel übrig und wenn hier und da Einzelne mit soetwas Erfolg haben, dann siehe oben, bin ich der letzte, der Ihnen das nicht gönnt.
Aber einem Anfänger ein solches System zu empfehlen, grenzt schon an Bösartigkeit, WEIL es eben Anfangs prima funktioniert, solange Biomasse aufgebaut wird. Und das kann schließlich, je nach Größe und sonstiger Pflege (Abschäumung, WW, etc.) Jahre dauern.
Wenn die Sache aber dann aus dem Ruder läuft, stehen die Leute ziemlich hilflos da und haben meist schon ein sehr schön bewachsenes Becken.
Definitiv ersetzt aber ein DSP keinen Abschäumer, weil es eben KEIN Phosphat entfernt, dem sollte man, wenn man soetwas macht immer Rechnung tragen.
Vielleicht machen wir wirklich einen eigenen Fred auf, in dem ich mal mein System vorstelle, das Projekt an der Uni erläutere und hoffentlich viele von Euch mal sagen, welche positiven und negativen Erfahrungen sie damit gemacht haben.
Aber ich bin immer noch fest davon überzeugt, daß ein "Miracle - DSP - Irgendwas " keinen einzigen positiven Effekt hat, den man mit dem selben Aufwand (externes Becken selber Größe) nicht auch erzielen könnte, nur eben mit geringerem Risiko.
Claudia, Chromis kann man schon ganz gut im Schwarm halten. Ein doppelt so großes Becken wäre zwar besser, aber es geht meiner Meinung nach mit Chromis besser als mit Anthias.
Diese hier sind auch gut:
weder C, N, noch P liegen in reiner Form vor, ich denke du meinst CO2 Nox und PO42-.
Es ist vollkommen egal ob man die Elemente oder die Oxide betrachtet, nur das Verhältnis ist dann natürlich leicht verschoben.
In der Wissenschaft wird einfach mit einem C-N-P Verhältnis gerechnet, weil es dann unerheblich ist, in welcher Form das jeweilige Element vorliegt:
Einzige nachteile:- Braucht ....
- Neigen zu nährstofflimitierung (einziges mir bekanntes Problem ist die reinstwasserform von Schmieralgen, ein Problem was aber durch entsprechenden Nährstoffeintrag behoben werden kann)
Unterm schnitt überwiegen die Vorteile.
Der mit Abstand größte Nachteil, neben vielen weiteren, ist, daß der Phosphatgehalt im Lückensystem immer weiter ansteigt, wenn Du nicht ganz massiv Grünalgen abernten wirst, was man ja auch erstmal bewerkstelligen muß.
Im Endeffekt hat man so ein System auf lange Sicht einfach nicht unter Kontrolle, im Vergleich mit einem einfach zu handhabenden Abschäumer zum Beispiel!
Vorteile kann ich keine erkennen
Ja, da ist das auch drin!
Wenn man sich einmal die Mühe macht und einen mit 3000 Betriebsstunden und einen neuen vergleicht, wird man feststellen, daß das blaue Leuchten fast vollkommen fehlt.
Das Problem der meisten Aquarienlampen ist, daß durch die flache Bauweise die Reflektoren sehr klein sind und somit nicht nur Licht, sondern auch einen Großteil der Wärme direkt zurück in den Brenner reflektieren, dann ist schon nach 2-4 Wochen Schluß mit dem schönen blau!
Eigentlich ist das aber schon seit weit über 10 Jahren bekannt!
... und in gar nicht allzu ferner Zeit hören die Korallen auf zu wachsen....
Die hießen früher mal Radium Brenner und waren der letzte Schrei!
Leider ist der blaue Farbstoff nicht temperaturstabil. Es ist der selbe, der auch den handelsüblichen 14K Brennern beigegeben wird.
Sehr schön anzuschauen, aber auf Dauer nicht machbar, es sei denn, Du tauschst alle viertel Jahr Deine Brenner.
es sind die Algen die den Phosphat austrag bewerkstelligen, den Nitratabbau bewerkstelligen die Bakterien im Substrat.
Was ist denn das für ein Märchen?
Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor liegen im Futter und im Aquarienwasser allgemein in einem natürlichen Verhältnis vor (stark gerundet 100:10(-20):1)
Wenn Du irgendwas davon in´s Minimum bringst (Nitratabbau) ist es Essig mit den anderen Elementen, wobei wahrscheinlich ein Kohlenstoffmangel noch zuerst eintreten wird, wenn Du ohne Abschäumer arbeitest!
Wenn der Nitratabbau gut funktioniert, steigt der Phosphatgehalt deutlich an und Du wirst es eher mit Schmieralgen, denn mit Wachstum höherer Algen zu tun haben, weil die bei Stickstoffmangel klar im Vorteil sind!
bei weniger als 10 cm Bodenhöhe fehlt doch die anaerobe Zone und damit der Nitratabbau
Das wird wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten so von einem Buch in´s nächste abgeschrieben, weil es so schön logisch klingt.
Mit normalem Bodengrund und etwas porösem Gestein hat man eigentlich immer genug Nitratabbau.
Bei so einem stärker befütterten Becken mag es vielleicht nicht ganz unten, also im einstelligen Bereich landen, aber DAS Benjamin ist dann das kleinste Problem!!!
Wichtig sind keine Nitritpegel und keine Phosphatfalle!
Es gibt eine Menge Leute, die das machen, aber es dauert schon etwas länger. Wenn Du so vorsichtig sein willst, sehe ich zwei Alternativen:
1. keine echten lebenden Steine, sondern welche aus einem tollen Becken mit schönen Kalkalgen drauf
2. lebenden Bodengrund
oder eine Kombination aus beiden.
Andererseits sehe ich nicht unbedingt einen Sinn darin, auf lebende Steine zu verzichten. Eigentlich reichen ja auch 1-2kg bei Deiner Beckengröße vollkommen aus. Hier kommen auch ab und zu Leute her und holen sich "Kalkalgensteine". Meist sind das einfach bewachsene Keramikstücke oder Steine, auf denen mal importierte Tiere waren.
Weglassen!
Hatten wir doch gerade in einem anderen Fred. Alles was eine dicke Bodenschicht Gutes für das Becken tun kann, schafft eine dünne auch!!!
Bei so einem hochbelasteten Becken kann man einfach immer mal einen Teil absaugen und durch neuen Korallensand ersetzen.
Extra Becken ist doch prima, macht 5 cm Sand rein 6 Grabseesterne und schöne Algen, aber keine "wurzel"- bildenden!
So hat man gleich noch ein hübsches Zweitbecken für Beobachtungen oder kleinere Zuchtversuche.
Benjamin, wenn Du in Berlin wohnst, kennst Du vielleicht Fred Gabel. Der hat an seinen Fischaufzuchtbecken immer Algenbecken mitlaufen lassen. Das hat nicht nur im richtigen Verhältnis Stickstoff & Phosphor entfernt sondern sah nebenbei auch noch toll aus.
Und Platz für ein paar zusätzliche interessante Tierchen braucht man doch immer! ![]()
Ich hatte mir extra einen Test aus der CT besorgt. Da haben sie so annähernd 20 Leistungsmeßgeräte auf Herz & Nieren geprüft.
Da ich kein Internetbesteller bin, habe ich mich für die hochgelobten Tschibo Meßgeräte entschieden und gleich 5 Stück gekauft, falls mal eins spinnt oder kaputtgeht. Anfangs ging es halbwegs, aber nach einem halben Jahr zeigt eines der Dinger ungefähr den dreifachen Wert der angeschlossenen Pumpe an.....
Ich habe noch ein 10 Jahre altes von ELV, dessen Anzeige entspricht gefühlsmäßig schon mal annähernd dem, was man da anschließt und Alex hat es auch mal durchgemessen und für 90% tauglich empfunden. Fragt sich blos, was genau die anderen 10% sind?!
mit einem groß dimensionierten externen DSB Filterbecken im Unterschrank verbinden, so wäre das Volumen deutlich größer und eine gute Wasserqualität sollte sich auch halten lassen.
Ja, nur der Phosphatwert steigt und steigt und steigt.....
Die nachzusetzenden Tiere müssen nur klein genug sein, dann klappt das eigentlich immer.
