Beiträge von Korallenwelt

    Der Stromverbrauch bei einem Sandfilter ist fast noch das geringste Problem, der Wasserverbrauch ist unvorstellbar. Das lohnt sich nur für öffentliche Schauaquarien direkt am Meer!

    So richtig gut funktioniert das natürlich nur mit komplett regel- und programmierbaren Pumpen.

    Die neue Abyzz 200 kann man sekundengenau regeln, die wäre dann sozusagen noch eine zusätzliche Wavebox...

    Bei den brushless DC Pumpen stimmt dann auch wieder das Verhältnis Stromverbrauch / Wirkungsgrad.
    Aber das Gute an dem System ist eben, daß man nicht sofort so eine High Tech Pumpe benötigt, sondern zunächst mit dem arbeiten kann, was man schon hat.

    Wenn man später aufrüsten will, kann man das ohne Gefummel im Aquarium tun, ein wichtiger Aspekt, denn zum Einfahren eines Beckens benötigt man solche Strömungsleistungen in der Regel ja noch gar nicht.

    Für ein gutes Meeresaquarium benötigst Du nur drei Dinge: Strömung, Licht und gute Eiweißabschäumung. Alles andere kannst Du getrost als mehr oder weniger brauchbares Gimmick bezeichnen.

    Wenn Du für diese drei Sachen und die Becken 4000€ ausgibst, hast Du das Beste vom Besten, etwas Dekomaterial und Salz natürlich noch eingeschlossen... :smiling_face:

    Unser Keramikkleber heißt Aquabond, aber man kann sicherlich auch ein handelsübliches MS Polymer benutzen, wenn man das hat.

    Wer es herausnehmbar machen möchte, der kann es außerhalb des Wassers mit UHU Alleskleber Kraft (gelb schwarze Tube) auf ein Stück PVC oder Plexiglas kleben und oben einen Haken biegen.

    500-600l Becken einzusteigen, da ich aber gleich einen Aquarien-Computer dabei haben wollte, liege ich dann schnell bei um die 5000 € (ohne Inhalt) mit dimmbarer Beleuchtung, steuerbaren Strömungspumpen, Dosierautomatik, Niveauregler, Messsonden usw.

    Die 5000€ haben aber nichts mit der Literzahl zu tun, sondern dem ganzen elektronischen Klimbim, den Du eigentlich NICHT brauchst. Gerade wenn man anfängt, ist es viel wichtiger, die Tiere zu beobachten und zu begreifen, was da in einem Aquarium wirklich abgeht.

    Digitalanzeigen verwirren blos und lenken vom Wesentlichen ab. Wenn Dein Becken einmal gut läuft und Du selten zu Hause bist, kannst Du das eine oder andere Steuerteil vielleicht gut gebrauchen, aber bis dahin macht sowas meist mehr Schaden als Nutzen, weil man sich zu sehr auf die Elektronik verläßt!

    Hier nochmals den Verlauf:

    Der Boden ist ausgemörtelt und alle Kammern für Pumpen und Abschäumer eingebaut. Oberflächenabzug wird noch separat geschlitzt.
    Jetzte werden die großen Maxiriff hineingestellt und deren Standort markiert. Danach werden lose Äste, Steine und Platten platziert und das Ganze aus dem Zimmer unter verschiedenen Blickwinkeln in Augenschein genommen:

    Schön ist das Licht ohne Frage, wenn Du das Wachstum Deiner Korallen stoppen willst, kannst Du ihn kaufen!

    Die Dinger wurden doch vor 20 Jahren schon überall wieder ausrangiert.
    Man benötigt dazu noch zusätzliches Weißlicht und das macht wohl keinen Sinn!!

    So wie ich das verstehe muss ich keine 3cm Platz zwischen Keramik und Scheibe lassen.
    Mit was mach ich den die Keramik an der Scheibe fest wenn ich deinen Spezialmörtel nicht habe ?

    Ohne Mörtel solltest Du DRINGEND die 3cm Platz lassen, da sich sonst Fische dahinter verklemmen können. Also entweder Platz lassen und die Platten miteinander verkleben oder Platten auf die Rückwand kleben und vermörteln.

    Mörtel dann bei uns direkt bestellen: Korallenwelt@web.de

    Caulerpa IN das Becken nicht irgendwo draußen!

    Sonderanfertigungen sind nicht wesentlich teurer und man kann nahezu alles verwirklichen.

    Welche Bilder? Die von dem gestrigen Projekt?

    Besserer Vorschlag, falls es eine Neueinrichtung wird:

    Riffkeramik komplett einbauen
    eine Woche in Leitungswasser inklusive Adsorbern laufen lassen
    wechseln auf Osmosewasser und Adsorber
    aufsalzen und Adorber weiterbenutzen
    lebendes Material hinein und eine Woche dunkel
    Blaulicht an, Caulerpa und die ersten Tiere hinein
    dann nach ca 1 Monat langsam die weiße Beleuchtung zuschalten

    Solche Schneckengeschichten gab es ja schon mehrere, allerdings habe ich es noch nie aus eigener Anschauung gesehen. Außerdem betrifft es immer nur Algenschnecken, niemals andere Tiere.
    Eine theoretische Überlegung wäre, daß sich Kieselalgenformen bilden, die giftig sind, sowas gibt es zuhauf und kommt im Sommer auch immer mal in der Ostsee vor.

    Ich würde das Becken einfach in Ruhe lassen und 1-2 Wochen nicht beleuchten.
    Danach Caulerpa einsetzen und diese wachsen lassen, so wie im Katalog beschrieben.
    Keinesfalls irgendwelche Mittelchen hineinkippen!

    riecht irgendwie nach Chemie

    Keine Ahnung, was Du meinst, die einzige Reaktion ist die des Wassers mit Calcium- und Magnesiumoxid, aber eigentlich riecht das nicht.

    Monatelanges Wässern bringt nichts, wer keinen Druck hat und viel Geduld sollte auch nach zwei Wochen damit aufhören.

    Viel effektiver wäre ein Aufsalzen und Betreiben mit etwas lebendem Sand aber ohne Licht. Das ist wirklich effektiv!

    Da immer wieder Nachfragen an uns geschickt werden:

    Eine Tunze Nano Wavebox läßt sich NICHT vernünftig in eine akzeptabel kleine Riffkeramik integrieren. Aus meiner Sich macht das auch überhaupt keinen Sinn, da Nanowaveboxen ja vorwiegend in kleineren Becken Verwendung finden! Warum Sie dann im 90° Winkel von der Scheibe abströmen, hat sich mir bisher noch nicht erschlossen!

    Wir haben daher eine andere Lösung gefunden:

    Die Tunze Nanostream 6055 soll sich mit einem Wavecontroller 6091 ansteuern lassen. Die kosten laut Liste 273,40€, also sogar weniger als die Nanowavebox!

    Man steckt einfach die Pumpe in die Riffkeramik und sie strömt dann im 45° Winkel aus der Ecke. Natürlich beidseitig verwendbar!

    Nee Stefan: JETZT sieht es gut aus!

    UW Verarbeitung haben wir nicht getestet, würde ich auch nicht empfehlen!
    Der Mörtel wird in größeren Gebinden verbraucht, als herkömmliche "Riffmörtel". Man formt quasi sein Riff regelrecht weiter oder wie hier den kompletten Bodengrund. Da kommt eine Verarbeitung im Becken wohl sowieso nicht in Frage. Aber wir stehen mit diesem Produkt erst am Anfang!

    Wer von euch hat schon mal T5 oder HQI gewechselt nachdem er gesehen hat dass das Spektrum nicht mehr stimmt?

    Enrico: Die Frage ist einfach falsch gestellt:

    Wechsel doch mal von Deinen 4 Röhren nach einem Jahr nur eine einzige aus und schau´ mal hin!!! Dann hast Du bezüglich Lampenwechsel keine Fragen mehr!
    Dafür benötigt man kein Meßgerät!

    Und was hier, im Übrigen fast nur von Händlern und Herstellern, gepostet wird, sollte bei dem ganzen LED Hipe etwas zum Nachdenken anregen: Von der unglaublich langen 5 jährigen Jahren Haltbarkeit mit 10% Nachlaß, die uns damals für die T5 Röhren versprochen wurden, sind ganze 10% übrig geblieben.

    Ich glaube, daß derzeit die LED Technik noch wesentlich schlechter ist! Was nützt also die ganze angebliche Stromersparnis, wenn der Rest vorn und hinten nicht stimmt.

    Klar: Jeder von uns hätte gern doppelt so helles Licht zum halben Preis, das ist doch gar keine Frage!! Aber wenn ich sehe, wo Ihr das Zeug teilweise herholt!?

    Die Dinger werden, im wahrsten Sinne des Wortes, REIHENweise kaputtgehen und wer macht dann Garantie? Die Chinesen?

    Torsten, wir bleiben ja auch nicht auf der Stelle stehen...

    Es gibt natürlich, im Gegensatz zu den Ausführungen im Katalog, auch die Möglichkeit, die Keramikteile bündig mit den Glaswänden zu vermörteln. Dazu haben wir einen speziellen Keramikmörtel geschaffen, der zunächst in vielen Großbecken und seit einem Jahr auch in 6 kleineren Aquarien (300-500l) ausgetestet wurde, mit sehr gutem Erfolg. Die Kalkalgen wuchsen sogar auf dem Mörtel eher, als auf den Originalteilen.
    Eigentlich wollten wir den Mörtel erst zum Jahresende verkaufen, aber wenn Du das gern selbst testen möchtest, kannst Du ihn natürlich bekommen.

    Dann rate ich aber zu dem Verfahren, welches Norman empfiehlt, nämlich die erste Charge Osmosewasser ebenfalls zu verwerfen. Bei unseren Großprojekten in öffentlichen Schauaquarien war das kein Problem, bei denen kommt das ja fast wie aus der Leitung, aber mit einer 30L Anlage dürfte das ein Geduldsspiel werden.

    Man kann dann nicht nur die Wände, sondern, wie schon beschrieben, ebenfalls den Boden vermörteln. Das bringt ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten. Beispielsweise können gezielt vorn an der Scheibe Höhlen für Grundeln, Knallkrebse oder Riffhummer eingebaut werden.

    Hier ein paar Bilder von heute, Tino´s 2000 Liter Becken im halbfertigen Zustand also ohne Mittenldekoration und Verbindungen zur Rückwand.

    An der Seitenscheibe sind die Kammern für die Tritron Pumpe und den Abschäumer untergebracht, alles in Keramik. Es gibt keine Leitungen oder sowas nach außen mehr!
    Aber darüber soll Tino mal schön selbst berichten hier nur die Möglichkeit einer flächendeckenden Komplettdekoration.

    Es gibt aber einen entscheidenden Nachteil, über den man sich klar sein sollte: Dieses Becken kommt da nur noch mit dem Preßlufthammer wieder raus......

    Der zumindest derzeit größte Nachteil an unserer Riffkeramik ist, daß es immer noch keine Webseite gibt. Diese ist zwar annähernd fertig und enthält auch alle notwendigen Informationen, will aber noch hochgeladen werden, was nicht so einfach ist, wie man denkt....
    Ich gelobe ab diesem Jahr Besserung!

    Der entscheidende Vorteil unserer Produkte ist, daß man Strukturen bauen kann, die wohl mit keinem anderen Material möglich sind und wirklich den Eindruck eines Miniatur Korallenriffs vermitteln und auch genauso zu handhaben sind. Kleines Beispielbild anbei.

    Das hängt aber natürlich immer von den jeweiligen Wünschen des Besitzers ab, wie es am Ende auf den Betrachter wirkt.

    Zu den "Unmengen" von Adsorbern:

    Das ist natürlich so ein Märchen, welches immer gern mal ausgegraben wird, wenn man nicht weiter weiß.

    Generell würde ich jedes Aquarium beim Einfahren immer mit Silikat- und Phosphatadsorbern bestücken und zwar völlig unabhängig vom verwendeten Dekorationsmaterial! Man entzieht damit unerwünschten einzelligen Algen oder Cyanobakterien schon mal ordentlich Substanz.

    Die Problematik des Algenwachstums ist allerdings um vieles komplexer und hängt in erster Linie vom Nährstoffmanagement ab.
    Näheres steht in unserem Katalog, den ich Dir gern zumailen kann oder in jedem guten Aquarienbuch.

    Vielleicht ein kurzes Beispiel:

    Wollte man ein 150 x 50 x 50 Becken einrichten, würde ich wie folgt vorgehen:

    (vorher gespülte, NICHT gewässerte!) Riffkeramik einbauen, vermörteln und das Becken mit Leitungswasser füllen und Strömungspumpen anschließen.
    Dazu eine halbe Tüte Silicarbon einhängen und etwa eine Woche laufen lassen. Dann, so vorhanden, Becken mit Osmoswasser füllen und die andere Hälfte des Adsorbers verwenden.
    Dieses so einige Tage laufen lassen und dann aufsalzen.
    Von da ab kann man die zweite Tüte Silicarbon nehmen, wieder nur die Hälfte und dieses nochmals nach vier Wochen wechseln. Nach dem Aufsalzen auch den Phosphatbinder mitlaufen lassen, in jedem Fall aber beim Einsatz von Lebendgestein oder Futter.

    Wenn man noch Kieselalgen oder schlechtes Leitungswasser hat, kann man nach einem halben Jahr die dritte Tüte Silicarbon benutzen und etwa halbjährlich wechseln, das hängt aber ganz entscheidend vom Ausgangswasser ab und hat nichts mehr mit Riffkeramik zu tun.

    Das in aller Kürze.

    Dafür wurden zu der Zeit aber ordentlich Fische verheizt und ich erinnere mich noch sehr gut, daß mir fast die Kinnlade runterklappte, als ich sah, daß man im "Westen" sogar in Kaufhäusern Seewassertiere kaufen konnte!

    Da hat so manche Oma einen niedlichen NEMO für ihre lieben Enkel mitgenommen!

    Wir werden ganz bestimmt nicht unser Sortiment auf schwarz umstellen, dazu ist das Material viel zu teuer und extrem schwierig zu verarbeiten.

    Die Überlegung ist aber, wenn jemand etwas "Nachrüsten" will, kann er mit kleineren dunklen Teilen schöne Mitteldekorationen kreiieren und es sieht nicht gleich komisch aus!

    Mich persönlich würden weiße Teile auch nicht stören, in einem gut funktionierenden Becken ist nach 8 Wochen von dem Weiß sowieso nichts mehr zu sehen, aber wen´s stört, der hätte eine Alternative.

    Hier mal die Auflösung des Puzzles

    Stefan C. : Ich kann schon lesen und unterstelle Dir die Argumente keineswegs persönlich, um Gottes Willen und halte Dich für einen sehr seriösen Aquarianer, der sein Hobby mit Herz und Verstand betreibt!

    Aber das Gerede von ...zig Boxen relativiert sich schnell, wenn Du mal alle Korallen, Röhrenwürmer, lebende Steine und sonstiges Getier abziehst, bedenkst, daß z.B. jetzt im tiefsten Winter und im Hochsommer kaum jemand Fische in großer Zahl importiert und das Ganze über´s Jahr relativierst, dann sind meine Schätzungen schon einigermaßen realistisch.

    Großhändler, die es auf 50 Boxen pro Lieferung bringen, gibt es in Deutschland vielleicht 5. Natürlich noch eine Menge kleinerer Händler.


    Aber Claude und Hans Werner haben schon Recht: Lobbyarbeit ist alles, da kann gelogen werden, daß sich die Balken biegen.


    Diese Greenpeace Fuzzies kommen mir vor wie abgebrochene Studenten, die die ersten zwei Prüfungen nicht überstanden haben:

    Im Ozeaneum Stralsund haben sie per "Kooperationsvertrag" durchgesetzt, daß die komplette Verrohrung PVC frei sein muß! Wer schon mal ein 2 Millionen Liter Becken von hinten gesehen hat, möge sich mal ausmalen, wieviele Arbeitsstunden allein für das Schweißen von PE Leitungen draufgegangen sind, von den exorbitanten Materialpreisen mal ganz abgesehen. Dort gibt es ganze Hallen voller Aquarientechnik!
    Unser armes Bundesland hat´s ja!

    Zum Glück steht Chemie ja heute nicht mehr so hoch im Kurs, sonst käme vielleicht noch einer auf die Idee, nachzufragen, aus welchem Kunsstoff wohl die tollen Greenpeace Schlauchboote gemacht sind..... :frowning_face:

    Wer mal die Ehre hatte, sich eine halbe Stunde mit Greenpeace "Aktivisten" in einem öffentlichen Aquarium zu unterhalten, hat keine Fragen mehr an diese Welt. Diese Leute sind wirklich schlimmer als die BILD Journallie, wobei ehrenhalber gesagt werden muß, daß ich Letztere nicht aus persönlicher Anschauung kenne!

    Ja, die sehen irre aus, jedenfalls wenn man jahrelang von Tonnen weißer Keramik umgeben ist :smiling_face:

    Einige finden es ganz nett und wir werden wohl zumindest die Äste mit in´s Programm aufnehmen.

    Vielleicht sollte man eher von zwei verschiedenen Produkten sprechen.

    Torsten mach lieber das altbekannte weiter

    Stillstand ist das Ende allen Fortschritts!

    Schaut Euch Carsten an, dem fällt jeden Monat was Neues ein!!!

    Jährlich werden hierzulande geschätzte sechs Millionen Meeresfische importiert, vor allem aus den Philippinen, Indonesien, Thailand, Singapur und Hawaii.

    Die eine Million Fische aus THAILAND bitte mal kurz die Flosse heben! Danke!

    Ich kenne Niemanden, der einen Fisch aus Thailand hat!


    Nach einem Report des Washingtoner World-watch-Instituts werden weltweit jährlich 500 bis 600 Millionen Zierfische aus den Meeren geschöpft.

    Ich würde MILLIARDEN nehmen, das klingt irgendwie beeindruckender.... =)


    Für Leute, die nicht schätzraten wollen, sondern rechnen können:

    Die wirklichen Großhändler, die ich kenne, und das dürften die meisten hierzulande sein, importieren in 50 Wochen im Jahr ca 10 reine Fischboxen pro Lieferung.
    Angenommen, in einer Box sind 40 durchschnittlich Fische (alles Zahlen, die eigentlich eher hoch gegriffen sind):

    Jeder kann sich jetzt selbst ausrechnen, wie viele solcher wirklich GROSSEN Großhändler es bei ihm im Dorf um die Ecke geben müßte..........

    Über solche "Zahlen" läßt sich immer trefflich streiten, weil es meiner Meinung nach keine wirklich seriösen Quellen dafür gibt.

    Viel wichtiger scheint mir die Frage: WER ist eigentlich ein Meeresaquarianer?

    Jemand der ein fertiges Nano kauft, 20 Fische in sechs Monaten verheizt und dann alles entnervt in den Keller stellt?
    Sind diese Leute nicht vielleicht konsumtionell in der Überzahl.
    Von denen wird man nie etwas hören oder lesen oder gar verlässliche "Verbrauchszahlen" bekommen.

    Einfach nur mal Samstag früh in einen großen Zoofachmakrt gehen und eine halbe Stunde den Verkaufsgesprächen lauschen.
    Danach hat man keine Fragen mehr (ohne daß ich hier aber eine Handelsform oder jemand persönlich dafür verantwortlich machen möchte, das ist bei Hamster, Huhn oder Katze auch nicht anders, nur da fragt keiner, außer vielleicht die Futtermittelhersteller)

    Für Leute, die Probleme mit dem Aquariumfischfang haben:

    Stellt Euch einfach mal ein Grundschleppnetz von 10m Breite vor, welches täglich tausendfach mehrere Kilometer über den Meereboden geschleift wird und Ihr bekommt eine leichte Ahnung davon, wie philosophisch diese Art von Diskussion hier ist.

    Damit es nicht ausartet: Ich war Fischereibiologe und weiß wovon ich rede!
    Ich selbst betreibe aus Gewissensgründen (ohne jemandem etwas vorwerfen zu wollen) keinen Fischverkauf mehr, habe aber noch ein paar Aquarien.

    So vielschichtig kann die Welt sein....

    Hallo Torsten!

    Die derzeit erhältlichen größeren Tunze Stream lassen sich sehr gut in einer Riffkeramik verstecken, und sind auch noch sehr gut verstellbar.

    Deine anderen Überlegungen sind einfach viel zu theoretisch, wie Du dann beim Betreiben des Beckens selbst feststellen wirst. Die meisten Leute fahren mit folgender Lösung am besten: eine Pumpe mittlerer Leistung als Dauerläufer und eine Pumpe starker Leistung als regelbare Ausführung.

    Ob Du nun die Tunze nimmst oder eine moderne brushless DC Pumpe, wie die Tritron und ein closed loop System baust, hängt einfach von Deinem Geldbeutel ab.
    Eleganter ist sicherlich die letztere Variante, mit den Streams geht es aber auch.
    Außerdem könnte man ja, wenn Du sowieso Keramik haben willst, so ein closed loop System gleich von vornherein mit eibauen, das kostet nichts extra und fällt nicht weiter auf.
    Vielleicht werden die brushless DC Pumpen ja irgendwann billiger....

    Aus aktuellem Anlaß muß ich doch mal dazu Stellung nehmen, da immer wieder Anfragen kommen und einige Teile über Mrutzek Meeresaquaristik auch schon verkauft wurden.

    Aus meiner Sicht machen eingefärbte Teile nicht viel Sinn, da eine gleichmäßige Farbverteilung sehr unnatürlich aussieht und die Oberflächen ja ohnehin überwachsen.
    Ich habe hier eine Sammlung von Prachtstücken fernöstlicher Mitbewerber, deren Anblick ich dem geneigten Forenpublikum besser ersparen möchte.

    Bleibt also nur noch ein Bemalen, was durchaus funktioniert und auch schon von verschiedenen Leuten praktiziert wurde, zum Teil mit gutem Erfolg.
    Nun wäre das Einstellen von geschickten Malerinnen zwar sicher für unser Betriebsklima förderlich, jedoch ist die Logistik nicht mehr handhabbar, denn wir haben derzeit schon über 3000 Teile hier am Lager und es kommen ja immer mal ein paar neue Sachen hinzu.
    Diese Zahl einfach so zu verdoppeln, macht in meinen Augen keinen Sinn.

    Wir sind daher einen anderen Weg gegangen und haben im letzten Jahr versucht, uns an dunklere Farbtöne für die Ausgangsmasse heranzutasten.
    Wir sind inzwischen bei annähernd schwarz angelangt, ein langer und mühsamer Weg.
    Meistens landet man bei mehr oder weniger Brauntönen. Selbst wenn die Formgebung noch so gut ist, hinterläßt eine solche Deko, zumindest für mich, immer so einen komischen Süßwassereindruck. Aber das genau wollten wir nicht.

    Schwarze Massen sind allerdings erstens sehr selten und teuer, vor allem aber lassen sie sich irrsinnig schwer verarbeiten, was uns schon diverse Heizwendeln a 100€ pro Stück gekostet hat!

    Wir sind derzeit bei einer maximalen Größe von 30cm angelangt, was immerhin lose Äste, wie hier im Bild und ein paar hübsche Miniriffe zuläßt.
    Die Porösität ist bei weitem nicht so gut, wie bei unserem Standardmaterial, was allerdings bei kleineren Dekoelementen vielleicht zu verschmerzen ist.

    Die Forenmitglieder können gern darüber abstimmen, ob wir sowas in unser Programm für 2010 aufnehmen sollen, ich bin gespannt!

    (Lars, ich hoffe, Deine Frage ist hiermit hinreichend beantwortet)

    Wir haben ja einen speziellen Riffmörtel, mit dem wir große Becken vollflächig mit Riffkeramik verkleiden können. Jens Kallmeyer hat damit seinen gesamten Bodengrund verschlossen und schöne Strukturen hinbekommen.
    Wenn ich wieder @work bin, kann ich ein paar Beispielbilder beisteuern.

    Allerdings ermöglicht diese Methode weit bessere Dekorationen, als einen "verkleisterten" Boden nebst senkrechter Wand, siehe letztes Bild.

    Die anderen beiden Beispiele find ich eher abschreckend, Gelbflossenträger mal ausgenommen