Beiträge von Korallenwelt

    Zugabe von Prodibio niedrig halten konnte. Das einzige was ich getan habe ist MicrobeLift Thera P in Verbindung mit NiteOut zu dosieren,

    Marc, Du weist schon, was Du da tust????

    Schnelle Fischsterben haben oft Ammoniak- oder Nitritvergiftungen als Ursache. Hier solltest Du suchen. Phosphat, Nitrat, Magnesium, Calcium oder Eisen sind doch ganz normale Wasserparameter, die kaum Ursachen für Fischsterben sein können

    So was mit Ausfällung hab ich mir auch schon gedacht, aber von Chemie habe ich keinen Plan

    Ist nicht böse gemeint, aber wenn dem so ist, solltest Du nicht 2kg Salz in 8 Liter Wasser lösen, sondern, die Lösevorschriften beachten!

    Du brauchst es nicht neu zu befüllen, da es sich vornehmlich um Härtebildner handelt, die ausfallen. Bei dem kleinen Becken wirst Du sicherlich bald Wasser wechseln.

    ja ich hab auch schon überlegt, evtl eine kleine Grundel einzusetzen
    Ist aber nach der üblichen Meinung eigentlich zu früh

    Uwe, bevor Du soetwas wie empfindliche Steinkorallen einsetzt, schmeiß erstmal ein paar Fische rein!!! Was soll denn daran zu früh sein?
    Natürlich keine Mandarinfische, aber unbedingt Kieselalgenfresser wie Ctenochaetus oder Blennies. Auch alle Arten Demoisellen, Anemonenfische, Grundeln, Lippfische sind problemlos nach einer Woche haltbar!

    Werd also erstmal weiter versuchen, etwas PO4 zu dosieren

    DAS solltest Du tunlichst bleiben lassen!!!!!

    Tiere rein, füttern, Beleuchtung und Algen im Blick behalten!

    Die Ursache liegt in seiner Oberfläche, die unterschiedlich hydrophil bzw. hydrophob sein kann.

    Das ist mir schon klar Armin, jedoch halte ich es für etwas weit hergeholt, davon auszugehen, daß, wenn man Bakterienmasse abschäumt, sich vornehmlich "hydrophobe Populationen" entwickeln sollten. Es bleibt ja immer noch ein Aquarium als mariner Lebensraum.

    Die selben Bakterien die abgeschäumt werden, müssten doch eigentlich auch durch die UV und werden dort (unter vorraussetzung die UV wird richtig betrieben) eigentlich auch abgetötet.

    Das stimmt zweifellos Specki und jeder, der ein UV erfolgreich betreibt, merkt ja auch, daß man viele Krankheiten erfolgreich dezimieren kann. Das würde dann bedeuten, daß die Vermehrungsrate bestimmter Bakterien höher ist, als die UV dezimieren kann - interessante Theorie.

    Was mir nicht ganz einleuchtet, ist der sicher akzeptierte Fakt, daß bei Verwendung guter UV Strahler das Wasser DEUTLICH klarer ist, als ohne. Diesen Effekt kann man besonders in sehr großen öffentlichen Schauaquarien mehr als deutlich beobachten. Sollte es sich also bei der Trübung nur um Algen und Mikroorganismen handeln?

    Bakterienzugaben in eingefahrene Aquarien haben höchstens einen Effekt, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden

    ... und ich dachte schon, mein Mikrobiologiestudium war völlig für die Katz! :angry_face:

    Als ich neulich mal bei einem bekannten Großhändler war, bin ich fast umgefallen, wieviel von diesem Zeug mittlerweile angeboten wird - unglaublich!

    Wolfgang Suchy: Nichts gegen Werbung, aber ein Becken ( 5. März ) einrichten, und 5 Tage ( 10. März ) später die Korallen einsetzen ist eigentlich nicht Sinn und Zweck der Sache.

    Ja, manche Riffkeramik - Mecker oder Algen - Jammer Freds erscheinen dann bei Kerzenschein und einem guten Glas Wein in etwas anderem Licht..... :winking_face:

    Micha: einen direkten Zusammenhang zwischen Phosphatgehalt und Algenwachstum gibt es meiner Meinung nach nicht.

    Mit dieser Meinung stehst Du aber wahrscheinlich ziemlich allein auf weiter Flur.

    Phosphatanstieg ist DIE Ursache schlechthin für Algenwachstum, übrigens nicht nur im Aquarium, sonder vor allem in der Umwelt!

    Danke Jungs, mein Chemiestudium sollte bei der Respektierung des Datenblattes helfen....

    Kunde bei Roth bin ich, wenn Herr Schmiedel allerdings morgen mal 100g losschickt zuzüglich (getrennt eingeschweißter) belgische Schokolade, frühe ich mich auch drüber.

    Revanchiere mich dann gleich mit unserem korallenverträglichen Fischheilmittel, falls er das noch haben will!

    Oh, eben erst gesehen, tut mir leid!

    Dem Post von Hajo kann man eigentlich nichts hinzufügen. Es sollte nur noch einmal unterstrichen werden, daß man diese ganze Messerei nicht überbewerten soll.

    Stefan: (ich nehme mal den kurzen Fred)

    Standzeit 1 Jahr aus Beckenplanung 180x65x71

    hat 25mg Silikat im Ausgangswasser, der hat ganz andere Probleme als Silikat aus Riffkeramik, und es ist eines der schönsten Becken, die ich kenne. Er löst das Problem durch pflegerische Maßnahmen und mißt nix mehr, wahrscheinlich würde er bei diesen Werten eher verrückt werden....

    Silkat wird später in erster Linie über Kieselalgen entfernt, welche durch gute Abschäumung ausgetragen werden und zwar gleich im richtigen Mischverhältnis zu Phosphat und Nitrat. Jedoch ist die Silikatabgabe der Keramik, wenn das Aquarium gut funktioniert, vernachlässigbar.

    In den ersten Wochen, wo sich im Becken noch keine größere Zahl an Nährstoffverbrauchern befindet, muß man eben mit Adsorbern etwas gegensteuern. Deshalb bekommt sie auch jeder Kunde gleich mit, der hier Keramik kauft.

    Wochenlanges Wässern ist aber totaler Unsinn, man kann das Kieselalgenproblem ganz einfach biologisch lösen, so wie oben beschrieben.
    Dazu gehören ein paar einfache Regeln, so wie Hajo es beschrieben hat, ein wenig Fingerspitzengefühl und Geduld.
    Und natürlich KIESELalgenfresser. Das sind KEINE gelben Doktoren und Palettendoktoren, die fressen GRÜNalgen!

    Und wahrscheinlich werde ich ja von manchen belächelt, wenn ich meine, daß jedes neue Becken auch mal eine mehrwöchige Einfahrphase ohne Steinkorallen braucht.

    Wer will kann die Karbonathärte gleich von Anfang an mit entsprechenden Präparaten auf etwa 10 anheben, wenn er unbedingt Steinkorallen nach vier Wochen haben muß!

    Danke Christoph!

    Was soll ein "nicht abschäumbares Bakterium" sein.
    Solange die aus normaler Biomasse gemacht sind, sehe ich kaum einen Unterschied, es sei denn, die beziehen sich auf Agglomeration (Zusammenballung).

    Schade, der Sanjay saß vor kurzem noch an meinem Küchentisch, wir haben aber nur über Strauße philosophiert, nicht über Bakterien.

    Ich glaube, die schmeckten auch besser... =)

    Du schreibst zwar noch nichts Spezifisches, aber die Kühlung würde ich bei einem (hoffentlich!!!) mal wieder langen Sommer mit mehreren Wochen über 30°C keineswegs vernachlässigen! Das kann auch richtig teuer werden.

    Wahrscheinlich wäre nur eine Box in Box Variante tragbar, die Frage ist nur, ob Du sowas auf Deiner Terasse haben willst?

    Kannst sie ja mit Efeu bewachsen lassen, so hast Du auch im Winter etwas Grün vor dem Fenster1

    nitratwerte sind bei ca 100 mg(unglaublich aber wahr).Po4 ist bei 0,1 laut salifert.

    Vielleicht solltest Du auch zunächst die URSACHE dafür suchen! Das klingt nach einer ganzen Menge Futter.
    Der Abschäumer ist DAS Mittel der Wahl, um Meerwasser von Nährrstoffen zu befreien, nach vielen Interzoo Besuchen, ist mir der von Dir beschriebene Schäumer nicht in einer Leistungsklasse für Deine Beckengröße bekannt.
    Vielleicht gibst Du ein paar Eckdaten bekannt (Größe, Durchmesser)

    Der Bodengrund macht irgendwie den Eindruck, als würden keinerlei grabende Tiere darin leben, das kann natürlich ganz schnell in einer Katastrophe enden.

    Kalkalgenwuchs sieht toll aus, spricht aber auch für viel PO4.

    Vielleicht freundest Du Dich zunächst mit den Tests von Gilbers Umwelttechnik an, da bekommst Du schon ganz gute Werte nebst einer Multireferenz zum Gegentesten.

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    120cm Länge dürfte die Obergrenze sein, was sie an merkbarer Strömung schaffen.

    Ein 40 cm hohes 3 m Becken mit je einer links und rechts war nicht machbar, trotz diverser elektronischer Funktionen. Haben wir gegen eine Abyzz 200 getauscht die das mit halber Leitung macht.

    Ein weiterer Nachteil ist, daß die Strömungsrichtung sehr genau festgelegt ist und man das nicht variieren kann.

    Ansonsten liefen die Dinger zuverlässig!

    Beide Male ist der Volumenstrom der Gleiche

    Das gilt aber nur bei Verwendung der Reduzierdüse! Wenn Du die wegläßt macht die 2000/1 etwa 2800 Liter pro Stunde, was im Vergleich deutlich spürbar ist.
    Jeder, der die Pumpe nicht als Förder- sondern als Strömungspumpe verwendet, wird wahrscheinlich genau das tun.

    Rainer, Du solltest Dich vielleicht etwas von der Bauart der normalen Kreiselpumpe lösen.

    Was wir brauchen und hier diskutieren ist einfach STRÖMUNG. Physikalisch definiert sich diese am Besten durch Schub in Newton, einfache Sache, aber freilich nicht für jeden im Aquarium meßbar.

    Außerdem hat sich die Einheit Liter pro Stunde ja bisher gut bewährt, da man ausschließlich radiale Kreiselpumpen eingesetzt hat. Diese arbeiten recht effizient wenn pro Kubikmeter Förderleistung etwa 10W Leistungsaufnahme entgegenstehen.

    Mit dieser Größenordnung kann jeder etwas anfangen, wenn seine 1000 Liter Pumpe annähernd 10 W aufnimmt.

    Propellerpumpen arbeiten dagegen nach einem anderen Prinzip und BEWEGEN Wasser deutlich effizienter. Gute Modelle kommen dabei pro Kubikmeter deutlich unter 1W. Das abgebildete Model oben auf etwa 0,4 W pro Kubikmeter, abhängig davon, in welchen Leistungsbereich sie läuft.

    Diese immense Energieeinsparung erkauft man sich damit, daß diese Pumpen nicht in der Lage sind, Wasser zu fördern. Wer das mal mit einer Stream probiert, wird schnell merken, daß die Pumpe ihren Dienst versagt, weil sie keinerlei Gegendruck verträgt. Das ist für den Zweck der Strömungserzeugung egal, so kann die Pumpe auf reine Wasserbewegung optimiert werden und das ist sie ja auch.

    Einheiten wie Druck, Förderhöhe etc. sind daher für diese Pumpen nicht relevant und sollten in der Diskussion vermieden werden.

    Mich interessieren cm/s an der Stelle XY im Becken.

    Natürlich, das interessiert jeden! Nur ist das leider eine Variable mit 100 Unbekannten und niemand kann das auch nur annähernd quantifizieren, da jedes Becken sehr individuell ist, siehe Post von Stefan.

    Wenn wir zum Beispiel große Anlagen bauen, dann arbeiten wir in die Deko mehrere Pumpenhalterungen, vorzugsweise in Höhlen, ein. Wieviele Pumpen der Kunde dann wirklich benutzt, muß er am konkreten Fall herausfinden.
    Wir haben gerade so einen Fall mit einem 5m Becken in Norwegen. Für den Investor sehr unbefriedigend, denn er will natürlich wissen, wieviel Geld er ausgeben soll.
    Ich behaupte zwei Pumpen, sie wollen eine wechselnde Kreisströmung von links nach rechts, aber keiner glaubt mir das.....

    Ruedi:Meine Empfehlung für die Pumpenauslegung:
    bis 40-fach mit Streampumpen
    bis 10-fach mit Kreiselpumpen
    natürlich bezogen auf die Herstellerangaben.

    Das ist mal eine vernünftige Aussage! Hab´s mal in KREISELpumpen geändert.
    Damit kann jeder Laie etwas anfangen!

    Klaus: "aktiven" Tauchzeit, meine ich mich erinnern zu können, dass bei diversen Tauchgängen, an manchen Stellen so viel Unterwasserströmung anzutreffen war, dass man sich mühsam an Korallen und Felsen, festhalten mußte, um nicht "weggespült" zu werden.

    Da kann ich Dir einen guten Richtwert geben: ein guter Kampfschwimmer hält vielleicht ein bis zwei Minuten 1m/s Strömungsgeschwindigkeit aus, dann ist´s Essig!

    Überlegt mal, die kleine Aquabee macht schon 4,5m/s und erzeugt damit einen zusätzlichen Impuls um gut 150cm vernünftig Strömung in einem Aquarium zu erzeugen.

    Alle Werte, die unter 2m/s gehen, noch dazu mit solchen Propellern erzeugt, die dem Wasser eine ordentliche Kreisbewegung aufzwingen, sind für Strömungen, die über 1m Beckenlänge noch wirksam sein sollen nicht brauchbar.

    Dieses Baby hier macht auch noch in 10m Entfernung meßbare Strömungsgeschwindigkeiten. Die muß man allerdings schon gut festschrauben.

    Davon dürfte eigentlich eine einzige für obiges Becken reichen....
    (Abströmdurchmesser = 100mm)

    Ruedi: wo von einer Versuchsanordnung zur Nachmessung von Streampumpen und von Resultaten von 30-40% der Herstellerangaben geschrieben wurde. Zusammen mit meinen oben geschilderten Erfahrungen kann ich dies durchaus nachvollziehen.

    Klaus: Bei sog. Propellerpumpen haben wir bis zu 70 % überzogene Flowraten gefunden

    Das deckt sich bei speziellen Pumpentypen und einem Hersteller mit den von uns gemessenen Werten. Insbesondere betrifft dies größere Modelle.

    Behauptet ein Pumpenhersteller, daß seine Modelle 10% mehr Leistung bringen und man schließt diese an ein Rohrsystem an, ist eine solche Übertreibung eigentlich egal.

    Aber einfach zu behaupten, meine tolle Pumpe XY erzeugt das Dreifache an Volumenstrom von dem was meßbar ist, ist schon sehr dreist!
    Erstaunlich ist, daß sie immer wieder damit durchkommen und Leute finden die sowas glauben.

    Egal, wie man die physikalische Leistung nun definiert: ob als Liter pro Stunde, Volumenstrom, Schub oder Pfahlzug, letztendlich ist es immer die selbe Menge an Energie derer es bedarf, eine bestimmte Menge Wasser zu bewegen. Und darum geht es beim Einsatz von Strömungspumpen innerhalb eines Aquariums, egal, wie groß es ist!

    Leistungsarme Strömungspumpen(=Axialpumpen) ohne nennenswerter Förderhöhe(=Druck) mit einer langsamen Strömungsgeschwindigkeit aber grossem Volumenstrom können einer leistungsstarken Kreiselpumpe mit schnellem, "druckvollem" Strahl natürlich nicht das Wasser reichen. Das ist Physik!

    Keine Ahnung, Rainer, was Du uns damit sagen willst, aber die eine Pumpe ist nicht "leistungsärmer" als die andere, lediglich in punkto Förderhöhe, aber darum geht es hier doch gar nicht.

    Wird eine Pumpe, egal welcher Bauart, als Strömungspumpe in einem Wasserkörper eingesetzt, gibt es nur eine Berechnungsgrundlage:

    Bei welchem Abströmdurchmesser wird mit welcher Geschwindigkeit das Wasser von der Pumpe fortbewegt.

    Das ist ein Flächenmaß multipliziert mit einer abgeströmten Wassermenge (vereinfacht als Zylinder vorstellbar!) in einer bestimmten Zeit.

    Heraus kommen Liter (oder bei größeren besser Kubikmeter) pro Stunde. Das ist vollkommen unabhängig vom Verfahren, mit dem diese Strömung erzeugt wird.

    Das ist eigentlich ganz simpel. Natürlich spielen auch noch Verwirbelungen aufgrund der Propellerform etc. eine Rolle, die kann man aber bei den Größenordnungen in denen hier gelogen wird, getrost außer Acht lassen.

    Diese Berechnung ist im Übrigen auch ganz einfach auf außerhalb des Beckens stehende Pumpen anwendbar, nur muß man dann natürlich die Abströmgeschwindigkeit am Einlauf des Rohres in das Aquarium messen, nicht am Auslauf der Pumpe, die vielleicht 10m entfernt steht. Das kennt jeder als Querschnittsverlust von Rohrleitungen.

    Und auch dieser ist, zumindest bei Heimaquarien, oft vernachlässigbar, denn seit Jahrzehnten hat sich eigentlich die Faustformel von 10 - facher Beckenumwälzung pro Stunde sehr gut bewährt und ich würde behaupten: Sie ist auch annähernd heute noch gültig!

    Das immer mal wieder herausgekehrte Märchen von der "weichen Strömung" ist also nach wie vor ziemlicher Unfug!

    Diese Faustformel stimmt eben nur dann nicht, wenn so schamlos übertrieben wird oder bei langen Becken, die Form der Propeller zu viel Wirbel erzeugt, so daß zu viel Energie verloren geht und nicht genug Schub erzeugt wird. Aber der letzte Punkt ist eigentlich für die meisten Aquarianer mit gängigen Beckengrößen zu vernachlässigen.

    Damit das nicht zu theoretisch ist, hier zwei ganz einfache Beispiele:

    Die meisten kennen sicherlich eine Aquabee 3000 und hatten diese oder eine ähnliche Pumpe mit gleicher Leistung und Bauart in der Hand.

    Bekannt ist, daß die Leistungsangabe stimmt, was jeder mit einem Eimer als Meßgefäß und einem Schlauch selbst nachmessen kann.
    Der Abströmdurchmesser dieser Pumpe beträgt 15mm, was einer Fläche von etwa 180 Quadratmillimetern ( = 1,8 Quadartzentimetern) entspricht. Da eine Stunde 3600 Sekunden hat, müssen also (3000 Liter durch 3600 Sekunden) pro Sekunde 0,8 Liter (= 800 Kubikzentimer) Wasser aus diesem Stutzen kommen.

    Das bedeutet, daß pro Sekunde (800 Kubikzentimeter geteilt durch 1,8 Quadratzentimeter) eine Wassersäule von knapp 450cm abgeströmt wird.

    Also ganz einfach: Die UP 3000 hat eine Abströmgeschwindigkeit von 4,5 Metern pro Sekunde!

    Das ist durchaus gewaltig: das Wasser "fliegt also in einer Sekunde einmal quer durch die Küche... (oder Wohnzimmer, je nachdem!)

    Jeder der Pumpe ähnlicher Leistungsklasse hat, möge einfach mal die Hand vor die Ausströmöffnung halten, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wieviel Kraft (Schub,...) das ist.
    Und das nur bei so einer kleinen Fläche!

    Jetzt nehmen wir mal an, eine Pumpe soll die zehnfache Menge, also 30.000 Liter pro Stunde abströmen, wie auf der Packung vermerkt.
    Wenn der Abströmkreis einen angenommenen Durchmesser von 6cm hat, müßte die Abströmgeschwindigkeit etwa 3m pro Sekunde betragen und zwar an jedem Punkt dieses Durchmessers!

    Das wäre schon eine gewaltige Kraft, die da wirkt!

    Jeder der eine Abyzz oder Red Dragon hat, kann die ja mal in´s Wasser halten, voll aufdrehen und eine Minute festhalten.
    Danach nimmt er eine beliebige Propellerpumpe seiner Wahl mit angeblich doppelter Leitung und wiederholt das Experiment.....

    Die Erkenntnis kommt viel schneller, als mit dieser mühsamen Rechnerei! :]

    wieso Anwälte, wenn Die Messung belegt ist. Ansonsten bledibt es halt ein Gerücht unter Konkurenten. Du bist ja nicht der erste der sowas behauptet, ohne Beweise zu liefern.

    Weil sowas üblicherweise in nervigen Kleinkriegen vor Gerichten ausgetragen wird. Dafür habe ich weder Zeit noch Lust, auch wenn ich meinen Meßwerten absolut vertrauen kann.

    Jeder der möchte, kann gern herkommen und seine Pumpen selbst nachmessen. Was er dann im Web schreibt, ist seine Sache.

    Nur soviel: eine 150.000 Liter Pumpe, kann man niemals länger als eine Minute mit der Hand festhalten, da strömen nämlich pro Sekunde 40 Liter Wasser weg, was vier Wassereimern entspricht.

    Ich bin jedenfalls mit den angegebenen 13.000 l/h zufrieden.

    Dann ist doch alles gut, wozu die Aufregung?!

    Das hat einen ganz einfachen Grund:

    Es gibt gar keinen aktuellen Katalog..... :baby:

    Bin gerade beim Erlernen des Programms, als erstes kommt die Händlerpreisliste dann im Frühjahr ein ausführlicher Katalog.

    Solange müssen unsere Internetseiten und diese Videos reichen:

    http://www.youtube.com/watch?v=OPl7R2JKQ-A

    http://www.youtube.com/watch?v=CfBDajiCegU&feature=related

    Es gibt ja auch noch eine Emailadresse:

    Korallenwelt@web.de

    oder Telefon

    0381 2002094

    Einfach die Teile gut abspülen, etwa eine Stunde trocknen lassen, dann kann man sie problemlos hineinstellen.

    Durch die Hohe Brenntemperatur werden Anteile des Calciums in reine Oxide verwandelt, die natürlich mit Wasserzu Hydroxid (Kalkwasser) reagieren und den pH Wert leicht erhöhen.

    Durch das Abspülen wird das einfach vermieden, da Calciumhydroxid wasserlöslich ist!

    Die vier Stellen nach dem Komma machen mich etwas nachdenklich.....

    Andererseits finde ich 120€ für ein sehr interessantes Hobby für einen Normalverdiener (was immer das heißt!) erschwinglich und durchaus gut angelegtes Geld.

    Die zentrale Frage ist natürlich was Du dafür als Gegenleistung erwartest und bekommst, oder eher selbst daraus machst.

    Andererseits könnte ein guter Fachhändler um die Ecke, dem man hin und wieder ein paar schöne Ableger bringt, die Kosten bestimmt halbieren. Dazu muß man nicht mal Korallenzüchter werden.

    1 x Standard Röhre, wie sie in diesen Becken nunmal verbaut sind. Würde ne Meerwasserfunzel mit 10.000 K reintun

    Was genau bedeutet das?

    Scheibenanemonen lassen sich doch auch prima unter einer einfachen guten Röhre halten.
    Wenn die Einfahrphase vorbei ist, kaufst Du Dir einen handelsüblichen Doppelbalken mit guten Röhren und kannst fast jede Koralle darunter halten.