Beiträge von Korallenwelt

    WENN man diesen Bodengrund IMMER pflegt, ab und zu etwas erneuert und immer dafür sorgt, daß genug grabende Tiere das System nicht verschlammen lassen, dann ist das auch alles kein Problem.

    Aber wer kümmert sich schon IMMER um sein Aquarium??

    Wenn selbst solch ein Vollblutaquarianer wie der hier:

    Tiefphase - Lustlos

    OFFEN darüber schreibt, manchmal wirklich keinen Nerv für sein Aquarium zu haben - übrigens großen Respekt Peter :thup, dann sind wir doch deutlich näher an der Realität, als die Werbeversprechen der "Mirakel Mud" und sonstiger Wundermethoden Anbieter "aus USA" es uns einreden wollen.

    Ich selbst bin ein fauler Sack und fast alle Becken, die ich kenne oder kannte- und das waren bestimmt tausende mittlerweile - hatten so ihre Phasen...

    Das muß ja keineswegs immer in der Katastrophe enden oder gar die Schuld des Besitzers sein, aber zufällig sterben beide Grabseesterne gleichzeitig, man selbst ist gerade bei der Planung des Hauses, der neuen Familie oder in einer der berüchtigten beruflichen Hochdruckzonen und schon nimmt das Unheil seinen Lauf.

    Ganz witzig ist eigentlich diese Kritik hier:

    Nettes kleines Wohnzimmerbecken

    Auch wenn gemörtelte oder anders versiegelte Böden vielleicht noch nicht immer ideal sind, so haben sie doch enormes gestalterisches Potential, ich denke auch, daß solche Becken nach einer gewissen Zeit viel natürlicher aussehen, als solche mit Sandböden.
    Im Riff gibt es ja auch kein "Trennlinie" von der Fels in die Sandstruktur. Ich glaube, die Leute haben noch zu wenig Mut, wirklich Korallen am Boden anzusiedeln. Bei Kai geht´s nicht, der ist ja noch in der "Rochenphase".

    Ich habe das selbst mit Ernst Pawlowski vor gut einem Jahrzehnt mittels Merck Test sehr intensiv untersucht. Die PO4 Werte im Bodengrund waren zum Teil -zig mal höher, als im Freiwasser!!!

    aber eine immer wiederkehrende P-Versorgung statt, ohne dass wir überschüssiges, d.h. nicht verwertetes PO4 im Wasser messen können.

    Da der Merck Test mit ziemlich konzentrierter Schwefelsäure arbeitet, behaupte ich mal ganz kühn, daß auch etlicher, in Organismen gebunder Phosphor mit erfaßt wird, dies zu quantifizieren, jedoch schwierig ist (Ich weiß nicht mehr, ob wir einen wirklichen Unterschied P/PO4 feststellen konnten!?).

    Letztendlich wäre die Betrachtung der Gesamtbilanz interessant, aber eine Gleichung mit vielen Unbekannten.
    Wie viele andere auch halte ich Bodengrund im Allgemeinen und dicke Sandschichten im Besonderen, für eine potentiell große Gefahr, irgendwann läuft das Faß über und eine Kettenreaktion kann beginnen.

    Rückblickend auf 40 Jahre Meerwasserpraxis, von denen ich mal behaupte, mindestens 20 mit einigermaßen Hintergrund zu betreiben, würde ich die meisten gehimmelten Becken einer unkontrollierten Bodengrundbiologie und letztendlich Phosphatproblemen, zuschreiben und ich mache das jetzt 20 Jahre beruflich.
    Beckengrößen spielen keine Rolle, bei größeren sind die Probleme nur etwas offensichtlicher, da die auf Veränderungen wie Supertanker reagieren.

    Die leidige Dekade der heimischen Kalkreaktoren klammere ich bei dieser Betrachtung allerdings unberechtigterweise aus, aber auch da gab´s ja eine Menge Phosphatprobleme...

    Patrick, das Becken sieht doch sehr vernünftig aus und gibt erstmal keinen Grund zur Sorge. Nur weil Du mit üblichen Wassertests kein PO4 nachweisen kannst, heißt das ja nicht, daß es nicht vorhanden ist.

    Eigentlich zu viel aber ich wollte ja auch was nachweisen können.

    Jetzt auf Teufel komm raus alles mögliche in´s Becken zu kippen, nur um etwas nachweisen zu können, kann böse nach hinten losgehen!

    Wenn Du unbedingt mal blaue Farbe sehen möchtest, kannst Du Folgendes tun:

    Nimm eine kleine Tasse und fülle Sie unter Wasser mit Sand aus dem Becken. Nimm´ sie wieder heraus, rühre mit dem Finger etwas um und teste dieses Lückenwasser des Bodengrundes. Das sollte Deine Eingangsfrage eigentlich beantworten.

    Ich habe es schon oft geschrieben: Mir ist eigentlich kein Becken bekannt, welches wirklich phosphatlimitiert war und nicht durch einfache Futterzugabe auf einem Level gehalten werden konnte, welches gutes Korallenwachstum sicherstellt. Ich denke da vor allem an Korallenzüchter, die ja über´s Jahr ordentlich Biomasse erzeugen. Von denen gibt keiner Phosphat zu. Ich kann soetwas auch nicht empfehlen.
    Alle versuche in dieser Richtung endeten eher negativ.

    Dein Becken sieht doch prima aus und Du bist einer der wenigen, die scheinbar von Anfang an alles richtig machen (Abschäumer!).
    Ein Meßwert ist einfach nur ein Meßwert. Er kann einiges erklären, macht Dein Becken aber auch nicht schöner! Es gibt ja durchaus unterhaltsamere Themen rund um ein Meeresaquarium und die Wasserchemie ist ja mit Armin und Peter schon ganz gut besetzt.... :face_with_tongue:

    Ich wollte die Gelegenheit nutzen und mich persönlich bei allen Organisatoren und Mitwirkenden zu bedanken.
    Es waren sehr angenehme und lehrreiche Gespräche und Vorträge!

    Ich hoffe, das Budget leidet in Zukunft nicht noch mehr, so daß die Zahl der Referenten wenigstens gehalten werden kann.

    Weiter so! :thup

    Petrus sei Dank, klappt es diesmal endlich wieder mit einer Sindelfingen Teilnahme.
    Ich werde ab morgen, einschließlich Sonntag, ganztägig auf der Messe sein und freue mich schon, viele Alte Bekannte wieder zu sehen und interessante Gespräche zu führen.

    Da es schon mehrere Kontaktanfragen gab, hier die einfachste Art mich zu finden:

    Tel. 0381 2002094

    Ich habe das Telefon meistens an, abgesehen natürlich von den Zeiten, in denen interessante Vorträge laufen.
    Einfach öfter versuchen!

    Na wenn ich schon so gelobt werde, will ich mal auch einen kleinen Beitrag leisten:

    Die Rückwand trocknet und geht Montag in den Ofen, da ich gleich nach Sindelfingen abdüsen werde.
    Die Abyzz 200 wurde jetzt an die höchstmögliche Stelle eingebaut, da im Becken feiner Sand verwendet wird.
    An dem Dummy ist ungefähr zu erkennen, wie die Pumpe später in der Aufnahme sitzt!

    ja, die Koralle ist von Stefan K. aus B. Ist eine Blastomussa wellsi.

    Die ist von uns! :]
    Schön, daß sie langsam verbreitet wird, hat wirklich eine tolle Farbe und vermehrt sich gut.

    Die thominiensis sind schon auf den Bildern eine Augenweide. Die brauchen so drei Wochen, um sich in so einem Becken heimisch zu fühlen, dann bekommen sie auch kräftigere Farben.

    Ich würde noch drei Grabseesterne einsetzen, wahrscheinlich ist nämlich, daß Dein Bodengrund die ganzen Nährstoffe verbraucht.
    2 thominiensis sind gut, aber wenn Du noch andere Fische herumschwimmen hast, dann immer rein damit, außer vielleicht Doktoren!

    Das war so gemeint, wie´s da steht: Das Scheibenputzen ist wirklich das allerkleinste Problem eines Meeresaquarianers, es sei denn, man hat Beckenhöhen von einem Meter oder mehr.

    Wichtig für Dich ist zunächst herauszufinden, wie groß das Becken nun wirklich sein kann, gehört die Technik in´s Becken oder nach außerhalb und DANN kannst Du einzelne Geräte gegeneinander abwägen, ob nun gebraucht oder neu, wirst Du dann schon sehen. Bestimmte Geräte gibt es gar nicht gebraucht oder es macht wegen des hohen Preises gar keinen Sinn, auf die Garantie zu verzichten.

    Dann kommt noch die Frage des Besatzes, also was gefällt Dir wirklich, danach erfolgt die Einrichtung und wenn dann noch Wasser drin ist, kannst Du über´s Scheibenputzen nachdenken, aber wahrscheinlich machst Du es dann wie wir alle: mit einem einfachen Magneten :]

    Wir nennen das Marinostabil. Es dient dazu, anfangs hohe Calcium- und Magnesiumgehalte etwas zu "zähmen", da viele Leute unmittelbar nach der Einrichtung ihrer Aquarien die Becken mit Korallen besetzen, eine für mich grauenhafte Vorstellung - aber ich bin ja auch ein altmodischer Mensch.
    Karbonathärte und pH Wert werden dabei im optimalen Bereich gehalten.

    Bei der Zugabe kann man nicht viel falsch machen, es sei denn, man kippt gleich die ganze Dose in´s Becken, aber auf die Idee kommt hoffentlich keiner!

    Ich bin daher etwas pragmatisch und empfehle bei Becken über 500 Liter (Wasser-!) Inhalt einfach in den ersten Wochen täglich einen Esslöffel zuzugeben.
    Nimmt man aus Versehen zwei oder vergißt es einen Tag ist das auch kein Beinbruch!

    Kontrolliert wird einfach über die kH - liegt diese zwischen 8 und 10 ist alles im grünen Bereich.
    Man kann dann etwas mehr zugeben oder gegebenenfalls leicht reduzieren.

    Bettina, da siehst Du schon, wie die online Informationsbeschaffung aussieht: jede Menge Tipps aus allen Richtungen, die schlimmsten kommen zum Glück gleich am Anfang:

    Dieser Abschäumer ist genau das, was Du auf gar keinen Fall kaufen solltest:

    No Name China Billig Produktion.

    Ohne Zweifel gibt es Leute, die genau verstanden haben, wie ein Abschäumer funktioniert und an welchen Knöpfen man drehen muß um ein optimales Ergebnis zu erzielen, aber diese Fähigkeiten dürften bei Dir sicherlich nicht vorhanden sein.
    Das Beispiel oben ist übrigens schon die Klauversion der Klauversion des Originals. Die Chinabuden kupfern sich jetzt schon selber, sehr schön auf der weltgrößten Zoomesse Interzoo in den letzten Jahren zu verfolgen.
    Und wie Du schon von anderen erfahren durftest ist unser hochgeschätztes Mitglied FREITAUCHER (Marko) mit seinen Projekten und Ideen für Anfänger nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Nichts desto trotz sorgt er immer mal wieder für heiße Diskussionen und amüsante Berichte - beides ist aber absolut nichts für beginnende Meeresaquarianer.

    Nimm´ vielleicht zur Kenntnis, daß man ein Becken Deiner Größenordnung, ich gehe da von 1,20 - 1,50m aus, NICHT mehr im dreistelligen Bereich finanzieren kann.

    Eine Fahrt zum oder besser mehreren, guten Händlern, auch wenn sie 300km weit weg sind, ist die beste Geldanlage, die Du derzeit machen kannst.

    Wenn Du schreiben würdest, aus welcher Ecke Du kommst, wirst Du sicher einige gute Empfehlungen erhalten.
    Privatbecken anzuschauen ist auch immer nützlich, bedenke jedoch, daß Du dann nur EINE Meinung erhältst und nicht weißt, wie begnadet der Besitzer in Ausführung handwerklicher Eigenkonstruktionen oder meeresaquaristischer Praxis ist.
    Vielleicht hat er 10 Jahre Anfängererfahrung hinter sich und viele Dinge, über die er ganz selbstverständlich redet, sind und bleiben schlimmstenfalls für Dich ein Buch mit sieben Siegeln.
    Daher ist ein Händler immer die bessere Wahl, weil er jeden Tag mit Leuten sprechen muß die mit unserem schönen Hobby anfangen.

    Abschließend vielleicht noch der Hinweis, Dir Projekte der Frauen hier im Forum näher anzuschauen, beispielsweise Sabine Sax, Corinna, Kathrin oder Christiane (Azalee).
    Sie sehen vieles anders, als wir technikverliebten Männer und kommen auch zum Ziel!

    Hallo "Leola"? (wie ist Dein richtiger Name?)

    Zunächst einmal: Der Eiweißabschäumer ist neben Strömung und Beleuchtung das wichtigste Gerät in einem Meerwasseraquarium, weil er die beiden Hauptnährstoffe Stickstoff und Phosphor im biologisch richtigen Verhältnis aus dem Kreislauf entzieht.
    Es gibt zwar auch andere Methoden, oder Kombinationen mit Abschäumern (z.B. Ethanolmethode), aber diese sind für Anfänger nicht praktikabel, weil sie in der Regel nicht richtig einschätzen können, was da gerade passiert!
    Messwerte sind, falls sie überhaupt stimmen, immer nur eine Seite der Medaille.

    Die von Dir hier vorgeschlagene Schlammfiltermethode zähle ich unbedingt dazu, es gibt zwar ein paar Leute, die erfolgreich Becken damit betreiben, aber ich behaupte mal ganz kühn, kein Anfänger überblickt, was da eigentlich vor sich geht - und die meisten Profi´s eigentlich auch nicht, mich selbst eingeschlossen.
    Trotz erfolgreicher Arbeit als Meeresbiologe ist mir mein immerhin 2,5 x 1m großer "Schlammfilter", gefüllt mit feinstem Korallensand, noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Abgesehen davon lauert immer ein Totalcrash des gesamten Systems bei längerem Stromausfall - eigentlich unnötig!
    Ich würde also dringend davon abraten. Ein ordentlicher Eiweißabschäumer kostet einen Bruchteil davon und funktioniert in der Regel zuverlässig, wenn es nicht irgend so ein Fernost No Name Modell ist.
    Mit dem Preis eines solchen Gerätes steigt die Leistung und der Komfort (Geräuschpegel), ab 200 - 300€ bekommt man für Deine Beckengröße ein ordentliches Gerät.

    Zwei Strömungspumpen sind gut, wenn sie ungeregelt sind, will man nur eine betreiben, sollte es wirklich ein High End Model sein, auf das man sich 100%ig verlassen kann.

    Es gibt inzwischen deutlich preiswertere LED Beleuchtungen unter 1000€ mit 3 x 50W, z.T. mit dimmbarem Blaulicht für die variable Einstellung der Lichtfarbe.

    Der Wasserkreislauf funktioniert so, daß aus einem niedriger gelegenen Filterbecken das Wasser in ein höheres Hauptbecken gepumpt wird, aus dem es dann durch Schwerkraft von selbst wieder herabfließt, folglich benötigt man auch nur eine Pumpe!

    Das Du durch die Vielzahl von online Seiten verwirrt bist, ist vollkommen klar, da Du sicherlich noch nicht die Fähigkeiten hast, diese Informationen zu Wichten. Daher zwei Ratschläge:

    Suche Dir zunächst einen Händler in Deiner Nähe, der ein ordentliches Schaubecken betreibt und auch ein paar Geräte auf Lager hat, die man auch anfassen kann.

    Online konzentrierst Du Dich am besten auf ein oder zwei Darstellungen von Aquarien, die allgemein als wirklich phantastische Projekte angesehen werden.
    Du erfährst hier die ganze (Leidens- :]) Geschichte und merkst, daß auch andere am Beginn ähnliche Probleme hatten, wie Du, die hier zum Teil sehr lange öffentlich von vielen diskutiert wurden. Daraus kann man nur lernen.

    Falls Du - wie wir in MacPomm auch am Montag frei hast, kannst Du die nächsten drei Tage damit verbringen, dieses Projekt zu studieren und zu durchdringen:

    Beckenplanung die 2. 180x80x65

    Falls es Dir etwas an Zeit mangelt, gibt´s hier eine Fortsetzung in Kurzversion, allerdings noch edler und teurer:

    mein neues Becken 160x65x65

    Laß´ Dich von beiden nicht abschrecken, es zeigt für beide Beckengrößen wohl das Ende der Fahnenstange, nicht unbedingt in finanzieller Hinsicht, aber im Hinblick auf Ästhetik und Durchführung. Mehr braucht wirklich kein Mensch!

    Abschließend sei festgestellt, daß es viele Wege gibt, die nach Rom führen und man wird wohl auch auf den meisten dorthin gelangen.
    Letztendlich entscheiden Deine Präferenzen, vor allem im Hinblick auf die finanziellen Möglichkeiten und die Geduld, die Du aufbringst. Abgesehen davon haben unterschiedliche Menschen auch unterschiedliche handwerkliche Begabungen oder z.B. chemisches Grundverständnis.
    Beides hilft Geld zu sparen und schneller zum Erfolg zu kommen.

    In jedem Falle viel Erfolg :thup

    Die beiden Beispiele sind nur meine Favoriten - Geschmäcker sind durchaus verschieden!

    Krebs/Grundel - Gemeinschaften sind bei solchen Becken natürlich Wahlbesatz, es gibt auch diverse kleine Garnelen. Ein schöner Aufbau aus sehr luftigen lebenden Steinen und dann geht's los.
    Schnecken gegen Algen und Grabseesterne nicht vergessen.
    Ab und zu etwas Bodengrund tauschen, wenn das Becken über mehrere Jahre steht.

    Wenn das Becken in einem normalen Wohnraum steht, brauchst Du keine Heizung, es sei denn, Du beleuchtest ausschließlich mit LED.

    Wir haben kaum noch Sand in unseren Becken, ich kann auch keine Vorteile erkennen.
    Buddelgrundeln und Grabseesterne hat man ja eigentlich nur, WEIL man den Sand bewegen muß. Symbiosegrundeln mit Krebsen lassen sich genausogut in eingearbeiteten Höhlen mit ein paar Korallenbruchstücken halten. Vor allem hat man sie da, wo man sie haben will - nämlich direkt an der Frontscheibe.

    Die LED Technik schreitet ja mit Riesen Schritten voran. Ich habe hier schon 3 x 50W von Aquaphoton, da wird sich bis Weihnachten noch Einiges tun.
    Grundsätzlich ist man aber mit T5 Röhren immer noch sehr gut beraten, da man die Lichtfarben auf einfache und günstige Weise durch Wechseln einer Röhre wechseln kann.
    Die Photon plus hat den Vorteil, daß sie modular aufgebaut ist, man also einfach aus einer HQI Version eine LED Version machen kann.

    Philipp, das ist hier wirklich große Politik, unser lustiger Landwirtschaftsminister, der schon 20 Jahre im Amt ist, läßt sich für alles begeistern.

    Am Ende stimmt der Kilopreis nicht annähernd mit der verbrauchten Energiemenge überein, man will ja schließlich auch autarke Systeme und nicht die Umwelt belasten.
    Dafür sind moving beds ganz gut aber besonders bei Clarias ist es so, daß die Viecher tatsächlich im eigenen Saft schwimmen, um das mal noch ganz harmlos auszudrücken.
    Der Vorteil bei den Viechern ist, daß die bei ordentlich UV und Ozon kaum krank werden und wirklich fast alles von allein funktioniert.
    Nicht mal einen Trommelfilter kann man da einsetzen, so zähflüssig ist die Brühe.....

    So sieht es aus, wenn man natürliches Wasser da durch pumpt:

    http://www.youtube.com/watch?v=EGlIS-8QBgo

    Wohl bekomm´s!

    "Moving beds" sind in der Intensivfischzucht gängige Methode, aber die kippen ja auch KILOgrammweise Futter täglich in ihre Behälter und zwar TROCKENFUTTER. Auf solche Stickstoff- und Phosphormengen kommen wir im Jahr nicht!
    Vor allem durch die Zucht afrikanischer Clarias- und anderer Welse kamen moving beds in Mode. Wer so eine Anlage zum ersten Mal sieht, dem klappt wahrscheinlich, wie mir, die Kinnlade runter: Man fragt sich zwangsläufig, ob da überhaupt noch genug Wasser oder schon mehr Fischmasse im Becken ist.

    Wie das riecht und schmeckt, überlasse ich gern der Fantasie der Mitlesenden....

    Aber irgendwie muß die ständig steigende Erdbevölkerung ja satt werden. Hier in MacPomm gibt es ja seit längerem Bestrebungen, aus Kartoffelzüchtern Aquakulturisten zu machen!
    Dafür ist sowas gut!

    Christiane hast Du keinen Händler des Vertrauens in Deiner Nähe?

    Als wir noch einen Laden hatten, gab es immer einen vagabundierenden auriga, der ständig umzog, weil er wieder mal ein Glasrosenbecken leerfressen mußte. Der war das Herausfangen schon richtig gewöhnt.
    Es waren insgesamt zwei in vier Jahren, allerdings große, ausgewachsene Tiere. Bezahlen mußten den nur, wer ihn behalten wollte oder umgebracht hat, das ist ja nur einmal passiert.

    Im Meereszentrum Fehmarn kannst Du Dir Korallenbecken anschauen, in denen die Tiere schon jahrelang paarweise schwimmen, allerdings auch spitzenmäßig ernährt werden.

    Es ist ja auch nicht so, daß so ein Schmetterlingsfisch Dir reihenweise die Korallen wegfrißt! Er knabbert eben hin und wieder einen Polypen weg. Davon erholen sich die Tiere schnell wieder, wenn der Fisch weg ist.

    Mike, gestern hatte ich Besuch von gleich drei Forenmitgliedern!
    Nach einigem Hin und Her kamen wir zu dem Schluß, daß es keinen Sinn macht, den gesamten Raum abzutrennen.
    Fenster zusetzen, von innen mit Spiegelfolie, das Aquarium unten links oder rechts an die Wand und nur soviel abtrennen, wie Du wirklich benötigst. Dann bleibt noch Platz für eine Sitzgruppe und der Raum wird nicht wesentlich kleiner.

    Wenn Du es so machst, wie auf der Zeichnung, stell´das Aquarium auf den Boden und baue es 1m - 1,2m hoch.

    mit der Dosierpumpe immer ein bestimmte Menge NaCL freies Salzlösung mit ins Becken.

    Micha, das ist die beste Methode. Da Du sowieso nicht herausbekommen wirst, welches Element sich anreichert, ist bei gleichzeitig guter Beobachtung der Tiere und eventl. mal Aussetzen der Zugabe wahrscheinlich dem Becken am Besten geholfen.

    Im Seewasser wird mit Eisen Phosphat gefällt und zwar im KILOgrammbereich!

    Mach Dich nicht immer verrückt Dirk und vor allem: drehe nicht an zu vielen Knöpfen gleichzeitig. Warum willst Du in einem frischen Riffkeramik Becken Calcium erhöhen?

    Flockenfutter halte ich für keine gute Idee, da das Verhältnis von Stickstoff zu Phosphor, verglichen mit natürlichem Futter eklatant verschoben ist und Du schnell ein Phosphatproblem bekommen kannst(Cyanobakterien (Schmieralgen) - die besorgen sich Ihren Stickstoff selbst!

    Und der zu vergleichende Aufwand zwischen vielleicht nicht ganz aussagefähigen Messungen und der vorsichtigen Zugabe von NaCL freiem Meersalz oder einfach nur etwas mehr Wasserwechsel gibt vielleicht auch zu denken.

    Trotzdem schön, daß es Leute gibt, die derart gewissenhaft unser Hobby betreiben.

    Aber nach meiner Erfahrung, Wolfy, kannst Du Dir das sparen.

    Und entschuldige wenn ich etwas nervös werde wenn bei einem Salz (egal welcher Hersteller) schon die "Major" Elemente
    wie Calzium und Magnesium so signifikant daneben liegen das ich mir gar nicht vorstellen zu wage was da sonst noch so alles faul ist!

    Also Jens, ich wäre mal etwas vorsichtiger mit solchen "Vermutungen" sowas kannst Du gern zu Hause am Stammtisch ablassen, aber das hier ist ein öffentliches, weltweit abrufbares Forum in dem Du mal eben so einen Hersteller und sein Produkt diskreditierst.
    Und das nur, weil Du es mal mit einem, zugegebenermaßen sehr guten, Test geprüft hast.
    Es kann, wie Du hier erfährst, diverse Fehlerquellen geben.

    Wenn Du Werte findest, die Dich nicht zufrieden stellen, so solltest Du als ERSTES den Hersteller kontaktieren, ihm etwas Zeit geben, seine Reaktionen abwarten und dann erst ÖFFENTLICH solche statements abgeben.

    Die meisten Hersteller betreiben großen Aufwand mit ihren Produkten, so auch Aqua Medic mit dem Salz.
    Die haben nichts davon "schlechtes" Salz zu verkaufen, in Deinem Fall wäre es ja sogar eher gutes.

    Also rudere mal etwas zurück und warte zunächst ab, was Aqua Medic sagt, an zuviel Magnesium ist noch kein Tier gestorben!