Beiträge von Korallenwelt

    Also in ein 130er Becken haben wir auch schon Abyzz 200 verbaut.... :]

    Generell könnte man wirklich darüber nachdenken, solche Seitenplatten mit eingebauten Pumpenschächten in unser Sortiment aufzunehmen.
    Allerdings müßte man natürlich nicht nur die einzelnen Höhen, sondern auch noch linke und rechte Platten am Lager haben. Ich lasse mir das mal durch den Kopf gehen.

    Eine Möglichkeit wäre unsere Schachtplatten dahingehend zu modifizieren, daß sie bereits eine solche Pumpenkammer und eine integrierte Aufnahme für eine Tauch UV-C enthalten.
    Der Aufwand, soetwas zu bauen, ist aber schon relativ hoch und würde die Platten deutlich teurer machen.

    Wenn man dafür dann allerdings keine Pumpen mehr im Becken sieht, die UV Röhre direkt im Becken hat und gleich noch ein zusätzliches Nachtlicht, dann wäre es vielleicht eine Überlegung wert.

    Das große Problem jeglicher Art (F) Trockenfutters ist das MISSVERHÄLTNIS zwischen Stickstoff und Phosphor. Man hat immer zuviel Phosphat im Vergleich zu Nitrat und hinterher wird gejammert wo wohl so plötzlich die Schmieralgen herkommen, obwohl alle WERTE im "grünen Bereich" sind....

    Das funktioniert ja bei den meisten umsichtigen Aquarianern auch, weil sie gut beobachten, regelmäßig Wasserwechsel machen, gute Schäumer haben - was auch immer.

    Aber WENN es schief geht, wird immer mit Fassungslosigkeit reagiert, dabei steht die Lösung schon 100 x im Forum in allen möglichen Freds.

    Ist doch vollkommen egal, nimm´ irgendwas - Hauptsache kein Trockenfutter, das hebt nämlich schneller die Werte an, als Dir lieb ist!
    Vergiß´nicht, daß Du immer nur im FREIWASSER mißt, das Zeug aber überall sein kann!

    "Gutes noch besser machen!" Thomas das ist die Devise!

    Aber wenn in einem Betrieb Leute das Sagen haben, die sich wohl mehr um die Farbe ihrer Dienstwagen, als um ihre Produkte kümmern - dann wird es schwierig.

    Derjenige, der über das finale Produkt Slim Skim entschieden hat, weiß definitiv NICHT wie ein Abschäumer funktioniert und geht verantwortungslos mit den Ressourcen seiner Mitarbeiter um. Wahrscheinlich wird er demnächst Abteilungsleiter bei einer Zigarettenbude oder sowas, wenn Hydor seine Meerwasserlinie einstellt....

    Um es kurz zu machen: Der Abschäumer ist wirklich genial konstruiert, alles ist wunderbar auf engstem Raum funktionell gut durchdacht angeordnet, bis auf:

    DIE LUFTVERSORGUNG - aber die ist bei einem Abschäumer ja eher zweitrangig..... :winking_face_with_tongue:

    Mit anderen Worten: Du kannst viele Arbeitssunden guter Konstrukteure, Werkzeugbauer und Spritzgießer am Ende einfach in die Tonne hauen, weil der Abschäumer sich selbst während des Betriebes die Luft abdreht - Oh Mann!!

    Ich habe den Schlauch schon gegen hochwertigen Silikonschlauch getauscht - allein es hilft nichts, der innere Ansaugdurchmesser wird durch das Abknicken so klein, das er ständig verstopft und der Abschäumer nicht kontinuierlich arbeiten kann.
    Die Pumpe auf so einen, nicht wirklich festen, Plexiglasschieber zu positionieren, ist von der Geräuschentwicklung her nicht optimal, aber da könnte man noch was machen.

    Wer eine gute Idee der Lustversorgung hat, immer her damit.
    Bis jetzt gilt für mich: tolles Produkt - leider nicht zu gebrauchen!

    Na fast Ulrike!

    Die Werte stimmen halbwegs, aber "am Lager" würde ich etwas bezeichnen, was auch wirklich auf das finale Produkt zutrifft, was wiederum dann der Fall ist, wenn ich es in den Händen halte....

    Wir haben mehrere Boxen gebaut, die hier liegen - soviel ist richtig.
    Die Maße kannst Du den Bildern entnehmen, man kann natürlich auch jede Aquabee oder sonstige Pumpe einbauen, das spielt keine Rolle.

    Robert, hast Du zu Deiner Pumpe auch eine Bedienungsanleitung??????

    Deine Box sitzt für meine Begriffe zu tief und zu nahe an der Frontscheibe, Du verschenkst eigentlich etwas Leistung, denn der austretende Wasserstrahl sollte auf einen möglichst großen, freien Wasserkörper treffen, an den er seine kinetische Energie abgeben kann.
    Somit entsteht dann im gesamten Becken Strömung.

    Von der Konstruktion her ist der Hydor genial, aber in Italien scheinen wohl immer die Designer das letzte Wort zu haben:
    Abgesehen von den einzelnen losen Bauteilen, knickt auch der Luftansaugschlauch um genau 90° ab, da er aber sehr fein und dünn ist, würgt er sich sozusagen selber.
    Keine Ahnung welcher ..... auf so eine schwachsinnige Idee kommt.
    Schade um ein gutes Produkt, aber es funktioniert einfach nicht!

    Bevor Du irgendwas tust, was Du vielleicht bitter bereust:

    Wenn Du Bodengrund hast, nimm ein Glas davon heraus, rühre es kräftig um und gieße das Wasser ab.
    Dieses prüfst Du mit einem ordentlichen Test auf Phosphat.

    Falls es wirklich nicht blau werden sollte, kannst Du in die oben erwähnte Richtung weiterdenken!

    Naja, kommt auf dem Bild natürlich nicht so rüber, man müßte zum Vergleich zwei Rückwandplatte bauen, auf der einen eine 200er Kammer, auf der anderen einer 100er.
    Das ist wirklich ein Riesenunterschied!
    Die kleine ist kleiner als eine Tunze Wavebox Kammer und man kann damit strömungstechnisch deutlich mehr anfangen - soviel sei schon mal gesagt!

    Es ist um jedes gute Fachgeschäft schade, welches schließt.

    Aber ich denke, die Mellies´werden schon wissen was sie tun, niemand macht heutzutage im "luftleeren Raum" einen Laden auf, jeder weiß, was wo wieviel kostet und besorgt sich doch vorher die Händlerpreislisten, also weiß man auch genau, was auf einen zukommt.

    Ich meine, so werden sie es auch bewerkstelligt haben, zumindest war es in unserem Falle so. Lassen wir uns überraschen.

    Haben doch alle schon geschrieben Robert:

    einfach den Zufallsmodus wählen - Min 10% und Max 60% einstellen und dann freuen... :]

    An den Prozenten kannst Du später immer noch herumspielen, den unteren Wert würde ich aber so lassen!

    Wenn Du Angst vor Bedienungsanleitungen hast, schaust Du hier:

    (Ist zwar für Wellenmodus, funktioniert aber ganz genauso!)


    http://www.youtube.com/watch?v=1e3m9QvYRSI

    http://www.youtube.com/watch?v=wFGASF…7b7FAAAAAAAADAA

    Nein Ulrike, das hast Du falsch verstanden:

    Das hier ist eine GROSSE Abyzz Kammer und so dickwandig, wie Du vermutest, sind die nicht. Man kann die kleinen Zerklüftungen an der Außenseite ja auch einfach wegmeißeln, wenn sie einem im Weg sind.
    Wir bauen sie aber deshalb mit ein, weil wir nicht wissen können, ob die Kunden sie rechst oder links im Becken einbauen.

    Hier also noch einmal die Maße der großen:

    Länge ca 40cm
    maximaler Außendurchmesser: 30cm
    Innendurchmesser: 20cm

    Man kann also jede Pumpe in so eine Box einsetzen, die außen keinen größeren Kreis als 20cm umschreibt.
    Die Box wird dann einfach mittels Aquabond an die Wand geklebt.

    ... daher abschließend folgende drei Bilder als Zielvorgabe, wie ein Korallenriffaquarium nach nur 18 Monaten (!) aussehen kann, wenn man die Argumente der letzten Seiten wenigstens halbwegs beherzigt und nicht mit allen möglichen künstlichen Mittelchen versucht, irgendwas zu pushen, was sowieso von allein passiert.

    Von Einfahrphase kann nun wirklich nicht mehr die Rede sein und wer genau hinsieht, erkennt, das das Aqaurium genügend hochwertige Ableger produziert, die die Betriebskosten des Aquariums ganz locker finanzieren.

    Bleiben noch die Stromkosten, aber da gibt es inzwischen mit der LED Beleuchtung und innerhalb der Dekoration verbauten Strömungspumpen Technologien, die nur noch einen Bruchteil der Kosten verursachen, wie sie bisher üblich waren.


    Zum Vergößern der Fotos einfach draufklicken!

    Also: Die Kammern wurden nach Rücksprache mit Venotec so gebaut, daß eine neue, kleine Pumpe auf jeden Fall dort hineinpaßt und zwar genauso, wie bisher auch die beiden Großen.

    Da die neue Pumpe aber einige radikale Veränderungen aufweist, wird die Kammer, zumindest innen, WESENTLICH kleiner als die bisherigen, soviel kann man schon einmal sagen.

    Ob wir die finale Version dann vielleicht nochmal 12mm kleiner machen, entscheiden wir, wenn wir eine Serienpumpe endgültig in der Hand haben. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, daß sich dadurch der äußere Anblick IM Aquarium kaum ändern wird. Das ist dann wirklich nur für Leute interessant, die aus konstruktiven Gründen irgendwie keinen Platz im Becken haben, weil ein Schacht im Weg ist oder soetwas.

    Letztendlich kann man aber jede Pumpe, die in ein 100mm Rohr paßt, in einer solche Verkleidung verwenden.

    Da wir einen kombinierten Silkat Phosphat Adsorber mitliefern, bin ich für den ersten Wechsel bereits nach dem Spülen mit Leitungswasser, dann Einsatz in Osmosewasser. Wer das nur 3 Tage drinläßt und gleich aufsalzt, kann den Adsorber im Kreislauf belassen, wer richtig Geduld hat und nochmal 2 Wochen mit Osmosewasser spült, kann ihn ruhig ein zweites Mal vor dem Aufsalzen wechseln.

    Man muß das aber auch nicht übertreiben.

    Entschuldigung Katrin hat etwas gedauert, war "viel beschäftigt" :]

    Also die losen Abyzz Kammern haben wir auf Lager, die kosten 99€. Man muß sie aber schon irgendwie an die Glaswand kleben und den Kleber auch besser 24 Stunden aushärten lassen, so´ne Pumpe ist schließlich kein Spielzeug.

    Wir haben uns, auch wegen der festen Fixierung, für eine Universalkammer entschieden, die sowohl eine Abyzz 200 als auch eine Abyzz 400 aufnehmen kann. Der Größenunterschied wäre marginal, die Kammer bewächst außen sowieso und ist später nicht mehr als technisches Element wahrnehmbar.
    So ein Ding ist nur unwesentlich größer als eine Tunze Wavebox. Die Pumpe liegt dabei komplett in blauem Filterschwamm. Sie ist dann eigentlich fast unhörbar - für mich, die leiseste Pumpe, die man IM Aquarium - und da gehört meiner Meinung nach eine Strömungspumpe auch hin - einsetzen kann.
    Das mag für manch einen etwas provisorisch anmuten, aber wer die Pumpe einmal "ausgebaut" hat, weiß wovon ich rede: das dauert gerade mal eine Sekunde: einfach herausziehen - fertig! Einbau genauso.

    Die Pumpe ist somit drehbar gelagert, man kann den "Strahl" im Becken um etwa 30° variieren, was ich für vollkommen ausreichend erachte. Die untere Saugkammer hat zwei Einsaugöffnungen, welche mittels herausnehmbarem Schlitzgitter gegen Fische gesichert ist - da paßt auch keine Seenadel durch.
    Auch der Auisbau des Gitters ist in Sekunden vollbracht.

    Natürlich haben wir auch schon die Kammern für die kleine Pumpe fertig, welche deutlich kleiner sind, und auch schon bei Venotec liegen, aber dazu kann sich Alex als Hersteller vielleicht besser selber äußern.

    Aus biologischer Sicht, macht das erste viertel Jahr eigentlich keinen Sinn, es ist vielleicht eher eine psychologische Frage:

    Regelmäßiger Wasserwechsel ist das Beste, was man seinem Aquarium antun kann, je eher man sich an dieses regelmäßige Ritual gewöhnt, um so länger hält es.
    Ich habe schon Aquarien gesehen, die liefen über ein Jahr ohne Wasserwechsel auch ganz gut und der Besitzer war der Auffassung: Warum sollte er das dann tun?

    Da hat man wirklich schlechte Argumente :frowning_face:

    Es möge jeder für sich entscheiden, am Wichtigsten wäre aus meiner Sicht, das das Ganze so einfach, wie möglich vonstatten geht.
    Am Besten sicherlich mit zwei Vorratsbecken unterhalb des Aquariums, eins für Osmose, eins für Salzwasser. Mike hat ein Ablaßrohr im Schacht, da dreht er einen Hahn auf und es läuft genau bis Oberkante Rohr eine bestimmte Menge Wasser weg, nämlich genau soviel, wie unten im Reservebecken vorhanden ist. Darin befindet sich eine Pumpe, die einfach nur eingeschaltet wird und den Inhalt nach oben pumpt.
    Einfach und effektiv - nichts läuft über kein Geplätschere:

    Mein neues Becken 1360L

    Ja Olaf, aber Geduld kann man nicht kaufen, die muß man von vornherein mitbringen, sozusagen als Grundvoraussetzung! :]

    Daher fehlt sie leider in der obigen Aufzählung.
    Ich habe das auch sehr bewußt so ausgedrückt, denn man merkt doch in den postings von Neueinsteigern immer wieder so eine Erwartungshaltung an alles Kaufbare.

    Da wird von überall suggeriert, sich einen sonstwie aufgeblähten meeresaquaristischen "Hausstand" zuzulegen, bevor es überhaupt losgehen kann.
    Ich plädiere eher dafür, sich auf wenige hochwertige Anschaffungen zu konzentrieren und die braucht man auch nicht alle gleichzeitig!

    Matthias, wenn schon dann richtig: schwarze Folie zum "gar nicht mehr Gucken!" :face_with_tongue:
    Na wer 300 Reisetage im Jahr hat, sollte vielleicht besser Schildkröten halten, oder etwas mit noch längerem Winterschlaf. Aber nicht verzagen: Die nächste Autokrise kommt bestimmt.... :]

    Naif: Viele Dinge in der Meeresaquaristik sind sehr einfach und logisch, daß heißt dann immer "wissenschaftlich exakt", was in der Regel maßlos übertrieben ist, weil wir´s alle mal in der 6. Klasse in Biologie gelernt haben.

    Natürlich hält die Meeresaquaristik auch vieles parat, was wir wahrscheinlich niemals verstehen werden, das ist ja gerade auch das Reizvolle, aber darum sollte man sich kümmern, wenn man die Grundlagen verstanden und seine ersten Meeresbecken erfolgreich gepflegt hat.

    Esotherischer Hokuspokus ist nichts für Leute, die gerade beginnen, ein kleines Korallenriff im Wohnzimmer zum Wachsen zu bringen.

    Minimalisiert könnte man sagen, es braucht vier Dinge für ein erfolgreiches Korallenriffaquarium:

    AUSREICHEND STRÖMUNG
    GUTES LICHT
    ORDENTLICHE ABSCHÄUMUNG
    REGELMÄSSIGER WASSERWECHSEL

    Dabei ist die eingesetzte Geldmenge zunächst nicht entscheidend, ein paar gute Gebrauchtgeräte tun es ja auch und bei vernünftigen Markensalzen macht man heute keine Fehler.

    Natürlich kann man immer MEHR machen, und unser Forum ist ja voll von wirklich absolut hochwertigen Anlagen mit zum Teil toller Technik, die Vieles vereinfacht. Aber absolute Bedingung ist das nicht!
    Es ist, wie immer im Leben: Mit viel Wissen geht Vieles deutlich preiswerter aber man kann sich natürlich auch so richtig ausleben, wenn man sonst schon alles hat!

    So, ganz zum Schluß noch ein paar Worte in eigener Sache:

    Ich höre oft in Telefongesprächen: "Man liest so viel Negatives über Riffkeramik!"

    Wenn man, wie ich es extra getan habe, die Suche bemüht und das mal analysiert, überwiegen die positiven Berichte um ein Vielfaches die Negativen. Oft sind es auch nur ängstliche Fragen die aus Unsicherheit gestellt und von anderen falsch interpretiert werden.
    Ich hoffe mit diesem kleinen Beitrag das Meiste beantwortet zu haben.

    Warum sich manche Leute aber schon grundsätzlich als Bedenkenträger an unser schönes Hobby wagen, ist mir ein Rätsel.
    Ich finde, daß man sich eigentlich immer an den positiv denkenden und erfolgreichen Menschen orientieren sollte. Es gibt ein schönes Zitat dazu:

    "Wenn man sich nicht am wirklich Exzellenten orientiert, wird man es auch nie erreichen!"

    Wir versuchen das jedenfalls in unserer täglichen Arbeit umzusetzen - ob uns das gelingt, mögen bitte andere beurteilen.

    Aber wenn schon unser Produkt Riffkeramik, in das seit nunmehr 18 Jahren viel Herzblut, Gehirnschmalz und körperliche Kraft eingeflossen ist, von manch einem, der es oftmals gar nicht kennt, als zu große Hürde wahrgenommen wird, dann ist die Meeresaquaristik in ihrer ganzen Komplexizität vielleicht ohnehin nicht das richtige Betätigungfeld.

    Ob jemand sein Aquarium mit unserem Produkt einrichtet oder nicht, ist zweitrangig.
    Ich selbst stehe auf dem Standpunkt, daß wir mit unserer Riffkeramik, im wahrsten Sinn des Wortes, nur die GRUNDLAGE für ein schönes Meeresaquarium liefern können - mehr nicht. Ich denke, das ist auf den vorangegangenen Bildern gut zu erkennen.
    Wem das nicht reicht, der kann sich in diesem kleinen Film selbst ein Bild davon machen, ob noch irgendwo Riffkeramik erkennbar ist. Dieses Aquarium ist zum Zeitpunkt des Films 16 Monate alt !!!

    http://www.youtube.com/watch?v=WIpHBg2x1n8


    Ich habe in den letzten 2 Wochen viele Zuschriften bekommen, womit ich eigentlich gar nicht gerechnet hatte. Ich möchte stellvertretend eine davon zitieren, weil sie sehr schön die Gedankengänge eines Anfängers wiedergibt, in die wir uns als Profis vielleicht gar nicht immer hineinversetzen können, weil uns Vieles einfach sonnenklar und völlig logisch erscheint, denn es ist unser täglich Brot.

    Wenn man aber nur mal "Quastenflosser" in Google eingibt - davon gibt´s eigentlich nur einen - und allein auf 88.400 deutsche(!) Einträge stößt, mag man sich vorstellen, wie es Jemandem ergeht, der irgendwo ein schönes Meeresaquarium gesehen hat, soetwas auch haben möchte und dann das Internet bemüht...

    Hallo H. Luther,
    wie schon einmal erwähnt (per Mail), lese ich ihren Bericht, und bin ihnen dafür sehr dankbar, da er mich weiter bringt als jeder Besuch in einem Zoohandel, oder die zwanzigste Meinung von einem Member in einem Forum, erst heute war ich in einem kleinen, sagen wir mal Tante Emma Laden, was das Meerwasser anbelangt,unter anderem wollte ich da klären wie lange ich bei meinem Nano Cube 30L mit meinen 36W beleuchten soll, da man am Anfang ja nicht gleich voll beleuchten soll, und Sie mir geschrieben haben, das der Aufwand mit der blauen Beleuchtung bei dem kleinen Cube dafür zu groß ist, der Verkäufer meinte also es ist absolut kein Problem sofort mit 10 oder 12 Std.zu beleuchten, auch auf meine erneute Nachfrage,ob dies nicht zuviel sei, meinte er nein warum, ich habe jetzt mal die Zeit auf 5STD. eingestellt, obwohl ich mir da nicht ganz sicher bin, ob dies nicht auch schon zuviel ist.
    Auch hatte ich den Eindruck, das er mir noch ganz gerne das ein oder andere Mittelchen gleich mitverkaufen wollte, was man ja unbedingt braucht, da das kleine Stück Lebendgestein ja nicht die Welt gekostet hat.
    Ich hoffe, das man auch weiterhin die Möglichkeit hat, auch noch andere Berichte von Ihnen zu lesen, und sie hier und da dafür etwas Zeit haben, wofür ihnen sicher viele dankbar sein werden.

    Also ich habe den Eindruck, daß zumindest einige Zeilen dankbare Abnehmer gefunden haben, die hoffentlich zunächst ihr Wissen bereichern und dann gezielt einkaufen und unserem Hobby hoffentlich lange genug als begeisterte Meeresaquarianer erhalten bleiben.


    Mit ein paar langjährigen Forenmitgliedern haben wir beschlossen, diese Anleitung, der besseren Übersichtlichkeit hier enden und geschlossen zu lassen. Ich werde sie aber weiterhin aktualisieren und verbessern.

    Natürlich erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, daher können hier jetzt hier Fragen gestellt werden, die noch unklar sind:

    FRAGEN zur Einfahranleitung Riffkeramik

    Die versprochene Diskussion, sollten wir besser extra führen, da soetwas schnell ausufert:

    DISKUSSION zur Einfahranleitung Riffkeramik


    Ansonsten hoffe ich, daß sich meine Ausführungen für viele lohnt, einige Hemmungen abbaut und dazu dient, zuerst seinen eigenen Verstand zu gebrauchen, als auf alle möglichen selbst ernannten "Experten" zu hören.
    Aber das gilt ja generell im Leben. Letztendlich ist jeder selbst seines Glückes Schmied und entscheidet, ob sich sein Aquarium so oder so entwickelt.

    Zumindest im unteren Fall sollte man vielleicht doch vorher etwas tun und nicht den Algen beim Wachsen zusehen.
    Ein guter Fachhändler mit einem tollen Schaubecken ist ja immer eine Reise wert, auch wenn´s ein paar Euro mehr kostet. Für uns ist natürlich schön wenn dieser dann auch zeigen kann, was aus unserer Keramik werden kann.
    Und als kleiner Trost: In diesem Ringbecken einer großen Zookette wurde wirklich NICHTS von dem umgesetzt, was ich hier beschrieben habe, sondern meistens genau das Gegenteil gemacht...

    ... aber wir wollten uns ja am Exzellenten orientieren!

    Zum Abschluß stellvertretend noch ein paar Links von Aquarien anderer Forenmitglieder, die zeigen, daß mit geringer Abweichung auch andere Wege zum Ziel führen. Jeder hat ja auch andere Vorstellungen davon, was für ein Aquarium er haben möchte. Man kann daraus nur lernen, um für sich selbst das beste und passendste Projekt zu verwirklichen und sei es auch erst irgendwann in der Zukunft.
    Ich hoffe, es geht in Ordnung, wenn ich auf diese tollen Aquarien verweise.
    Euch allen herzlichen Dank für Eure Mühe und Verständnis, als Firmeninhaber kann man leider nicht immer lange Gespräche mit ratsuchenden Kunden führen, ich hoffe Ihr seht mir das nach, Eure Begeisterung teile ich aber auch nach über 40 Jahren Meeresaquaristik noch!


    Planung und Umsetzung eines kombinierten CL / internem Strömungssystem:

    Neueinsteiger mit Beckenvorstellung

    Einfahren eines Riffkeramikaquariums unter besonderer Berücksichtigung der Wasserwerte:

    Beckenvergrösserung


    160x70x60 von der Planung bis zum Betrieb

    Planung und Einbau in Plexiglasaquarien

    mein neues Becken 160x65x65

    Anlieferung und Aufbau eine Fertigbeckens mit Riffkeramik:

    Mein neues Becken 1360L

    Energie- und raumsparendes Aquarienkonzept Teil II


    Natürlich gibt es haufenweise Detailinformationen, wie man Dinge mit unserer Riffkeramik umsetzen kann, dazu einfach auf FOREN - HERSTELLER INFORMIEREN - KORALLENWELT klicken und ein paar Tage frei nehmen!

    Nach einem Jahr ist das Becken dann so stabil, daß man die Einlaufphase als beendet betrachten kann, alle biochemischen Paramater sind halbwegs "in Wage", die Korallen wachsen prächtig, die Fische sind gesund und fressen ihre tägliche Ration.
    Der Nahrungskreislauf ist ausgepegelt, Abschäumer und wöchentlicher kleiner Wasserwechsel tragen die Mengen und Substanzen aus dem System, die sich nicht anreichern sollen (in erster Linie Phosphat und Silikat).

    Wahrscheinlich, wird niemand den jetzigen Zustand des Aquariums auch nur annähernd mit dem Wort "Einlaufphase" in Verbindung bringen, im Gegenteil: Die meisten Aquarianer wären wahrscheinlich unheimlich froh, wenn sie solch ein Becken hätten.

    Es ist wirklich nur ein Jahr bis zu diesem Zustand vergangen und so lange braucht ein Meeresaquarium auch, bis es wirklich stabil läuft.
    Man könnte diesen Zeitraum sicherlich durch eine Dekoration, die nur aus lebenden Steinen besteht, erheblich verkürzen. Manchmal macht das auch Sinn:
    Wenn ich ein 20x20x20cm Nanoaquarium habe, stelle ich einfach einen lebenden Stein hinein und freue mich darüber und tausche den eventuell später einmal.

    Aber ein 3m Aquarium komplett mit lebenden Steinen zu dekorieren, ist nicht nur ökologisch und ökonomisch grober Unfug, es dürfte auch selten wirklich gut aussehen, da sich die Steine schlecht stapeln lassen und auch meist die selbe Größe haben.
    Wie es komplett ohne geht, hat Stefan hier gezeigt. Jeder muß für sich selbst den optimalen Weg finden, ich persönlich halte einen schön bewachsenen faustgroßen Stein auf etwa 100 Liter Wasser für ausreichend.

    Natürlich muß man sich nach einem Jahr auch um Calcium- und Magnesiumversorgung kümmern, ab und zu seine Wasserparameter kontrollieren und bestimmte Spurenelemente nachdosieren.
    Aber all das hat fast 12 Monate Zeit in denen man sich in aller Ruhe dazu belesen kann, viele praktische Erfahrungen sammelt und seine Pfleglinge und deren Ansprüche kennenlernt. Man sieht Vieles gelassener und hat sich nach und nach viel Wissen angeeignet.

    Wer von Beginn an aber schon 10 Mittelchen in sein neues Aquarium kippt, 2 verschiedene Kalkversorgungsmethoden gleichzeitig anwendet, vielleicht schon den dritten Abschäumer betreibt (Kein Witz - alles schon erlebt!), das Becken von Fischen nur so wimmelt, der wird selten lange Freude an dem Becken haben, dafür um so mehr der oder die Händler!
    Man kann auch mit noch so viel Geld den Erfolg in der Tierhaltung nicht erzwingen - in einem geschlossenen, hochkomplexen Lebensraum, wie einem Korallenriffaquarium, schon gar nicht.
    Insofern hoffe ich, daß die Zeilen, die mich viel Zeit gekostet haben, nicht nur denen helfen, die ein Becken mit unserer Riffkeramik betreiben, sondern Jedem, der ernsthaft mit diesem wunderschönen Hobby beginnt.

    Der Erfolg hängt weder vom Geldbeutel, noch von der Erfahrung ab, ich kenne absolute Profi - Aquarien mit eigenen Pflegern, die ich mir niemals in die Wohnung stellen würde!
    Stefan hat für sein Becken zuletzt täglich 10 Minuten Zeit investiert, beim Wasserwechsel 30 Minuten. Jeder Hund braucht ein Mehrfaches dieses Aufwands!

    Insofern ist es vielleicht nicht schlecht, in diesen Fred hin und wieder einmal hineinzuschauen, ich hoffe, daß sich viele Fragen dadurch von selbst beantworten.

    Es ist, wie schon erwähnt, die gesammelte Erfahrung aus über 1000 Meeresaquarien an deren Entstehung ich in irgendeiner Weise beteiligt war. Vieles macht man heute etwas anders, als vor 15 Jahren, als unsere Riffkeramik neu auf den Markt kam. Die grundlegenden Dinge sind aber gleich. Jedes dieser Aquarien, egal ob 30 Liter oder 300.000 Liter hat einen aber irgendwie vorangebracht oder zumindest die eigene Überzeugung bestätigt.
    Ich habe natürlich auch Aquarien gesehen, die niemals an´s Laufen gekommen sind. Über die Ursachen möchte ich hier nicht spekulieren.
    Wenn man sich aber halbwegs an diese Ausführungen hält, ist ein Scheitern eigentlich ziemlich ausgeschlossen, natürlich kann es immer mal eine Putzfrau geben, die das Aquarium von INNEN mit Glasreiniger säubern will (Auch schon erlebt!), dagegen kann man dann wirklich nichts machen...

    Stefan sei an dieser Stelle noch einmal für die hervorragende Dokumentation und die vielen hundert Bilder seiner Enstehungsgeschichte gedankt, bei uns geht leider Vieles im Alltagsstreß einfach unter und wird nicht dokumentiert.
    KORALLENWELT wird im nächsten Jahr tatsächlich schon 20 Jahre alt, unsere Riffkeramik 18 - inzischen sind wir mit der Dokumentation besser und auch dichter an den neuen Medien mit Bewegtbildern und durch das Internet überall verfügbar.

    Da darf man von uns in Zukunft noch Einiges erwarten.