Beiträge von Korallenwelt

    Es gibt ganz gute wissenschaftlich Untersuchungen, daß eine optimale Strömungsgeschwindigkeit für die meisten Wirbellosen um etwa 0,3m/s liegt.
    Das empfinden wir selbst als nicht besonders, wenn wir vor dem Aquarium sitzen. Jeder kann sich prima davon ein Bild machen, wenn er einfach ein Lineal an die Frontscheibe seines Aquariums hält und bis 21 zählt, dann ist ungefähr eine Sekunde rum. Dabei einfach ein Partikel beobachten, welcher in etwa die Strecke des Lineals entlangströmt. Jetzt hat man einen schönen Eindruck davon, was den Tieren bekommt.

    Erstens merkt man schnell, daß das gar nicht so wenig ist und
    zweitens kommt aus allen Pumpen deutlich mehr heraus.

    ABER im Gesamtströmungsbild der meisten Aquarien ist dieser Wert tatsächlich das ungefähre Mittel, wenn man nicht direkt einen Pumpenstrahl, egal welcher Pumpe, mißt.

    Zum Vergleich: ein gut trainierter Mensch - also ICH :face_with_tongue: - kann durchaus in einem Fluß, der mit 1m/s fließt, eine Weile auf der Stelle schwimmen, allerdings nur wenige Minuten.
    Einem Ungeübten würde ich diesen Versuch nicht empfehlen.

    Insofern hast Du natürlich absolut recht Joe, vergleichen mit jedweder Pumpe, brauchen wir deutlich weniger oder "weichere" Strömung, als alle unsere Pumpen erzeugen.

    Das funktioniert dadurch, daß die Pumpen einen mehr oder wenigen kleinen Auslaß haben, durch den das Wasser mit einer bestimmten (hohen) Geschwindigkeit schießt und sofort nach Austritt einen Impuls auf das, diesen Strahl umgebende, Wasser abgibt.
    Man könnte auch einfach sagen, es wird mitgerissen. Dieser Impuls, oder bei mehreren Pumpen mehrere, wirkt dann auf den Gesamtwasserkörper.

    Ist die Austrittsgeschwindigkeit hoch, der Durchmesser aber klein, wird dieser Impuls sehr lange im Becken erhalten bleiben und der "Strahl" ist auch noch deutlich über einen Meter entfernt spürbar. Ein schönes Beispiel dafür ist eine Aquabee 2000/1, die 9mm Abströmdurchmesser hat und auf über 10m/s Anfangsgeschwindigkeit kommt.

    Eine Abyzz schafft gerade mal die Hälfte, etwas über 5m/s,

    ABER:

    Der UMFANG des Austrittsstrahls, also der Fläche an der sich das schnell austretende Wasser der Pumpe mit dem (angenommenen) stehenden Wasser reibt - also seine Energie an den umgebenden Wasserkörper abgeben kann ist bei der Abyzz 125mm, bei der Aquabee gerade mal 28mm.
    Logisch, daß man mit einer Abyzz bei Vollast das Becken viel mehr verwirbeln kann, als mit einer 2000/1er Aquabee. Aber dazu braucht man dann eben auch 150W mehr!

    Bei den Stream Pumpen kommt zu dem großen Durchmesser aber sehr geringe Abströmgeschwindigkeit, so daß nicht nur der Impuls klein ist, sondern die Energie schon nach kurzer Strecke verloren geht, was von manchen eben als "weiche Strömung" bezeichnet wird - ein völlig irreführender Begriff. Die Anfangsströmungsgeschwindigkeit geht sofort nach Pumpenaustritt verloren!
    Der Impuls ist einfach kleiner und die Leistung viel geringer.

    Bei den Propellerpumpen kommt noch hinzu, daß die vom Propeller dem Wasserstrahl aufgezwungene Drehbewegung einen großen Teil der Energie verbraucht und sozusagen "innerhalb" des Strahls zunichte gemacht, anstatt an den umgebenden Wasserkörper abgegeben wird.
    Diesen Effekt hat man bei normalen Kreiselpumpen fast überhaupt nicht.

    Praktisch bedeutet das, daß es also keinen Sinn macht, eine Stream so lange hochzudrehen, bis sie ebenso hohe Abströmgeschwindigkeiten erzielt, wie eine Abyzz, von diversen physikalischen Problemen (Lärm, Kavitation) einmal ganz abgesehen.

    Denn würde der Propeller immer schneller laufen, würde sich natürlich auch die Drehgeschwindigkeit um die eigene Achse innerhalb des Strahls deutlich erhöhen, da der Umfang aber gleich bleibt, würde immer mehr Energie vernichtet oder besser gesagt in Reibungswärme innerhalb des kleinen Strahldurchmessers gewandelt.

    Die Effiziens von Propellerpumpen liegt also ganz klar in der Erhöhung des Propellerdurchmessers.
    Das abgebildete Exempla oben hat einen Abströmdurchmesser von 100mm, das sind 310mm Umfang.

    Man kann also keineswegs sagen, das das eine oder andere System schlechter oder besser ist, je kleiner ein Becken, um so günstiger und effektiver kann man zum Beispiel mit Nanostreams arbeiten.

    Wenn man eine sehr direkte WECHSELNDE Einwirkung auf den Wasserkörper haben will, also Wellen- oder Zufallsmodus, dann braucht man erstens relative starke Pumpen, die ihre volle Leitung wirklich binnen Sekundenbruchteilen an den Wasserkörper abgeben können und zweitens natürlich kurze oder überhaupt keine Rohrleitungen, da da Wasser des Pumpenstrahls durch diese ungemein abgebremst wird.
    Und zwar AUSSEN am Strahl und zwar genau dort, wo es den mitreißenden Impuls an das umgebende Beckenwasser abgeben soll.

    Das kann man mit Strömungsmeßgeräten, die einen kleinen Meßkopf haben wunderbar beobachten.

    wie weit die einzelnen Bohrungen untereinander und von den Seitenscheiben entfernt sein müssen, damit man Spannungen im Glas vermeiden kann? Mit dem Gedanken, die Auslässe für das Closed Loop möglichst in die Ecken zu kriegen

    Da solltest Du Dir in erster Linie Dein Untergestell anschauen, das Glas bekommt beim vorschriftsmäßigen Bohren keine Spannungen, aber diese Tankdurchführungen brauchen ja richtig Platz und außerdem spielt die Optik eine Rolle, Du willst ja sicherlich 5cm von der Frontscheibe nicht auf solche Plastik - Tankdurchführungen schauen.

    Grundsätzlich würde ich die Druckrohre nie erweitern, wenn Du allerdings wirklich nur 55cm Wasserstand hast, kann man das versuchen.

    Closed Loop kann ich nix zu sagen.

    Ich schon, steht aber alles hier:

    Strömung - Closed Loop oder was?

    Das ist ganz normales Dibond also ein Verbundwerkstoff: Alu - PE - Alu.
    Es geht aber eigentlich eher darum, die Wärme der LED Lampen, welche ja nach oben weggeht, im Winter dem Becken zuzuführen.

    In der wärmeren Jahreszeit kann man den Deckel zunächst nach hinten bewegen, so daß ein Durchzug zustande kommt, oder einfach ganz abnehmen, die Fische können nicht herausspringen, da die Glaskante 10cm höher ist und außerdem diesen umlaufenden Steg hat.

    Ich frage mich, wie oft noch ungeduldige Aquarianer an angeblichen Allheilmitteln glauben, anstatt sich über die Problematik der Cyanobkämpfung richtig zu informieren. Hierzu wurde ja schon unendlich viel geschrieben.

    Nicht nur wie oft, vor allem wie VIELE, Bernd!

    Ich frage mich auch wo die Reise noch hingehen soll, wenn ich in die Regale der Großhändler schaue.
    Die Aquarien werden immer kleiner, man muß ja Strom sparen, dafür werden für die 10fache Summe des Stromverbrauchs monatlich Wundermittel "zudosiert".

    Philipp, die Glasstreben sitzen genau in der richtigen Höhe für beide Lampen und brauchen nicht zu überlappen, da sie stoßverklebt sind, sieht man im Bild vielleicht nicht so gut, mußt Du mal zum Vergrößern draufklicken.

    Die Becken haben ja einen isolierten Deckel um die Wärme der LED im Becken zu halten, im Sommer kann man diesen lüften oder weglassen.

    Patrick, Unterschränke sind nicht geplant, daher auch die gebürstete Aluminium - Optik, die paßt fast in jeden Raum.
    Es gab die Überlegung, die Becken auf IKEA Türenbreiten zu bauen, so daß man sich ein Untergestell zusammen stecken und jeder selbst die Türen passend nach seinem Geschmack und kostengünstig ordern kann:

    http://www.ikea.com/de/de/catalog/…/kitchen/11479/

    Das haben wir, zumindest für die Standard - Lagerware, aber wieder verworfen, auf Kundenwunsch ist das aber innerhalb von 2-3 Wochen zu realisieren.

    Wir glauben aber, daß man den edlen Stil des Beckens nicht unbedingt durch Billigmöbel kaputtmachen sollte, wer ein tolles Büro oder teures Wohnzimmer hat, möchte soetwas aber sehr wahrscheinlich nicht, der geht dorthin, wo er den Rest seiner Einrichtung gekauft hat, damit alles paßt oder eben gleich zum Tischler.
    Dieser kann dann auch gleich neue Kies- und Beleuchtungsblenden für kleines Geld fertigen und auf die Aluverkleidung kleben, sie ist ja nur 1mm dünn.

    Nachfüllautomatik / Balling halte ich eher für optional, da sind die Geschmäcker erstens sehr verschieden, nicht jeder will das und es ist kinderleicht nachzurüsten, weil man die dünnen Schläuche ja überall verlegen kann.

    Dasselbe gilt übrigens auch für die Filterbeckenvarianten, die später kommen werden.
    Sie enthalten einen Schacht mit allen Zu- und Abläufen, aber sicherlich nicht die Unterschranktechnik, aber das ist noch nicht zu Ende gedacht.
    Es würde dann wohl eher in Richtung Dreambox gehen, aber sowas wollen wir nicht auch noch herstellen.

    So ist es auf jeden Fall geplant, Stefan, ich möchte keine 220V über dem Becken haben, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Die Beleuchtung wird ja nun mal keine Hängelampe!

    Es sind zwar rund umlaufende Streben über dem Wasser, es kann also kaum etwas schwappen und reinfallen kann die Lampe auch nicht, aber man weiß ja nie.

    Man muß natürlich irgendwann für einen oder maximal zwei Lampentypen (eine zuverlässige Preiswerte und eine steuer- oder Dimmbare) entscheiden, denn die Streben sollen ja immer in der selben Höhe geklebt werden.
    Man kann dann später auch auf eine bessere Lampe umrüsten.

    Derzeit liegen die Streben 8cm tief, der obere Kranz sieht damit noch ganz gefällig aus, aber niedriger ist für die Optik des Beckens natürlich immer besser!

    Daher denke ich, dass es nicht wirklich Sinn macht, nur an einer Seite zu schrauben, wie mit Zucker nur einen Wert zu senken.

    Nein mit Zucker oder jeder anderen Kohlenstoffquelle (Essig, Alkohol, Pellets), stellst Du nur Kohlenstoff zur Verfügung, so das N/P immer in dem Verhältnis abgebaut werden, wie es die Bakterien einbauen.

    12-15 Jahren im Einsatz.

    Lutz, da läßt das Magnetfeld des Läufers durchaus nach. Eine gründliche Wartung nebst Austausch des Läufers sollte Dir weitere 10 Jahre Freude an der Pumpe bringen.

    Unsere Aquabees laufen auch schon über 10 Jahre, ebenfalls die Maxijet 1200. Aber innerhalb von 10 Jahren tauschen wir ("gefühlt") schon einmal den Läufer.

    Solche Becken gibt es haufenweise, gehe doch mal in ein öffentliches Schauaquarium.
    Ich dachte, Du wolltest ein mittleres Riff, bei dem Du eigentlich nicht in die Küche gucken kannst. Mit ein paar Säulen würde ich so ein Becken, welches zwei vollkommen verschiedene Räume trennt, nicht unbedingt dekorieren.

    Ich würde nicht unbedingt wegen jeder Kleinigkeit auf eine Leiter steigen müssen.

    Aber entscheidend sollte die Hauptblickrichtung sein, das kannst ja nur Du wissen!

    Ja Daniela, wenn Du 90cm Küchenhöhe mit 60cm Aquarienhöhe addierst, bist Du bei 160cm Oberkante und das ist wirklich äußerst schlecht zu pflegen.

    Dann würde man das Becken tiefer setzen, so daß die Oberkante bei maximal 120cm ist und lieber die ganze Technik in das Becken, bei 4m Gesamtlänge eigentlich kein Problem.
    Das sieht vom Wohnzimmer auch viel besser aus, wenn das Aquarium nicht auf einem 90cm hohen Sockel steht und Du Dir die Fische von unten angucken mußt.

    Interessanter Versuch, kannte ich noch nicht.
    Wie schnell der Traubenzucker den (Meerwasser - ) Bakterien zur Verfügung steht, habe ich noch nicht gefunden, jedoch sollte es aufgrund des Fruktoserings nicht so schnell gehen, wie bei Alkohol oder Essig, denn dieser muß erstmal aufgebrochen werden.
    Insofern sehe ich keine kurzfristige Sulfitanreicherung im größeren Maßstab.

    Warum willst Du es auf Dauer einsetzen?

    Dietmar, unter dem Aspekt hatte ich das noch gar nicht gesehen, gut, daß einer aufpaßt!
    Vielleicht bekomme ich zu Weihnachten mal ein Bild von dem Turm im fertigen Becken!

    Andre: Wir können 280cm hoch aus zwei Teilen bauen, die einfach zusammengemörtelt oder geklebt werden, es sind keine zusätzlichen Trägerelemente vonnöten.
    Höher haben wir noch nicht probiert, sollte aber, bei entsprechendem unteren Durchmesser, auch kein Problem sein.
    Diese Säule durfte unten nur 50 x 30 cm umfassen, das ist statisch wirklich eine Herausforderung.

    Ich weiß zwar nicht, wie man so ein Becken bedient, aber 80cm Durchmesser bei 160cm Höhe ist schon eine Herausforderung.
    Das wird ein Anemonenbecken. Interessant, wie viele verschiedene Anemonenfischarten man darin halten könnte.

    Die Säule besteht derzeit natürlich noch aus 2 Teilen, die Schnittstelle ist aber kaum sichtbar, nach der Vermörtelung sieht das keiner mehr.

    Diese Lampe gehört dann schon zur High Tech Variante des Beckens, welche auch nicht mehr mit stream Pumpen, sondern mit der Abyzz 100 ausgeliefert werden soll.

    Das ist dann schon eine andere preisliche Schiene. Ob die Lampen eine eigene Dimmung bekommen oder einfach eine GHL Schnittstelle, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden.

    Sie liegt ja zunächst einfach nur auf den Glasstreben auf, ist ja auch noch ein Prototyp:

    Einige Leute haben mit der Halbwertzeit der LED Aquarienbeleuchtung so ihre Probleme. Ich sehe das ähnlich. Wirklich Strom gespart wird eher selten, die Lampen sind ja auch nicht gerade billig.
    Wenn man mir dann nach einem halben Jahr erzählt, das ist alles Käse und muß wieder neu, wäre ich wahrscheinlich auch etwas verschnupft.

    Honig besteht vorwiegend aus geschlossenen Sechserringen des Kohlenstoffs, eine für Meerwasserbakterien untypische Nahrungsquelle.
    Ich habe es selbst etwa 4 Monate probiert und konnte keine positiven Effekte beobachten.
    Michael Mrutzek meinte damals eher negative Auswirkungen gefunden zu haben.

    Die Kosten waren schon auf 100 Stück gerechnet, als reiner Materialpreis des Herstellers.

    Die müssen natürlich konfiguriert, verdrahtet und eingebaut werden - das kostet Geld gar keine Frage!

    Und ich weiß auch um die Hintergründe der Produktion oben erwähnter Pumpe, habe, wie Du weißt, ein sehr gutes Verhältnis zu Bernd Friedrich.
    Eine regelbare Pumpe für kleines Geld zu kaufen, ist ja auch grundsätzlich nichts Negatives, aber man muß dann eben auch so seine Kompromisse machen.
    Ich kann da auch nur für mich sprechen: also WENN ich die Pumpe IM Becken einsetze und den Kasten nicht sehen will, wäre bei mir so eine Festverdrahtung ein absolutes Unding!
    Wenn sowieso alles im Unterschrank verschwindet, ist es vielleicht etwas anderes.
    Aber wenn man mit der Pumpe mal in die Badewanne oder auf die Werkbank muß, sind 10m Kabel und so eine Kiste schon nervig.

    Ja Stefan, manchmal muß man wirklich erst mit der Nase drauf gestoßen werden. Wie ich neulich schon schrieb: Nach 20 Jahren muß auch eine gewisse Betriebsblindheit erlaubt sein... :]

    Kammern können wir jetzt quasi in beliebiger Größe ausformen, ohne daß uns das im Ofen um die Ohren fliegt.
    Der darunter liegende Raum ist dann wieder ganz normales Riff und wird von den Lampen gut erfaßt, sicherlich kann Platz für massenhafte SPS Vermehrung, aber es gibt ja genug Tiere, die mit deutlich weniger Licht auskommen.

    Die Filterkammer selbst ist, ob ihrer Größe, für alle möglichen Abschäumer verwendbar, auch solche, wo die Pumpe außen angebaut ist. Es bleibt noch mehr als genug Platz für diverse Filtermaterialien.

    hier geht es um ein Produkt,welches neu auf dem Markt ist,wohl eine Alternative zur Abyzz darstellt,günstiger ist....und das einzigste,worauf herumgeritten wird ,ist die Steckverbindung....Mich würden eher Erfahrungen interessieren....

    Meine Erfahrung sagt mir, daß es total nervt und ich lieber das Doppelte für eine Pumpe bezahle, wenn ich ein Aquarium habe, welches in der Ecke steht, die Pumpe oben im Becken ist und dieser Riesencontroller irgendwie in den Unterschrank muß. Dazu müßte ich ein 20 x 20cm großes Loch im Unterschrank haben.

    Keine Ahnung, was die sich dabei gedacht haben.

    Die Pumpe war lange Zeit noch gar nicht lieferbar und wird sowohl von Aquabee, von Deltec und auch D&D in England verkauft.
    Sicherlich ein großer Schritt vorwärts und natürlich muß es auch irgendwann günstigere, regelbare Pumpen mit brushless DC Technik geben, aber bei dieser Kabeltechnologie hat man eigentlich viel verschenkt.

    Das Argument, das es angeblich nicht normgerecht wäre, verweisen wir mal in das Reich der Fabel, man schaue sich nur mal an, was im Offshore Bereich heute technisch möglich ist, die haben meerwasserfeste Stecksysteme, die man selbst in 1000 Metern Tiefe noch unter Spannung zusammenstecken kann.

    Aber ein hochwertiges Stecker/Buchsensystem kostet nun mal Geld.....

    Aber bald gibt´s ja 12V Pumpen, dann zählt dieses Argument nicht mehr!

    Es entfernt gleichzeitig Phosphat und Silikat und ist ein Eisenhydroxidbasierter Adsorber und somit selbstverständlich für den Dauereinsatz geeignet.
    Es gibt eine Standard- und eine schneller wirkende Variante, was im Wesentlichen mit der Durchflußgeschwindigkeit und Oberflächenaktivität zu tun hat.

    So ein Nachfüllbecken kann man doch immer darunter bauen: kleine Pumpe rein, Wasserzuleitung, Steigleitung und fertig!

    Wegen der paar Kilo Salz brauchst Du Dir dann auch MIT Banscheibenvorfall keine Gadnaken zu machen, das ist ja nur eine Sekundensache. Wenn Du eine T- Stück auf die Pumpe setzt, kannst Du sie zum Umrühren und zum Hochpumpen benutzen.

    Bisher hatten wir eher unsere Standardkammern von etwa 20 x 30cm direkt in Rückwandplatten eingebaut, jetzt wollte ein Kunde seine gesamte Technik und die Abyzz 200 in der Größe eines kleinen Filterbeckens direkt im Becken integriert haben.
    Vorgabe: 60 x 30cm bei ca 20cm Wasserstand.

    Das Aquarium ist allerdings wirklich groß und wird mit einem Bubble Master betrieben, der Minimum 18cm Wasserstand braucht.

    Dies wurde vorher aus mehreren Teilen gefertigt und gebrannt und dann hier im Werk zu einer Eckplatte wieder zusammengefügt, so daß sich oben die große Kammer ergibt.
    Der Boden wird noch mit 2cm blauem Filterschwamm ausgelegt, so daß keine Vibrationen auf die Keramik übertragen wird.

    Es handelt sich sozusagen um eine Nachrüstung, die komplette linke Seite des Beckens gibt es schon.

    Das ist richtig Joe, das läßt sich nicht immer übetragen. Große Propellerpumpen sind in kleinen Aquarien sinnlos, die machen zwar tolle Strömung, aber nur im Bereich bis maximal 10-20%, das ist erstens, gemessen am Anschaffungspreis, totaler Unsinn und außerdem kommt das Wasser so niemals auf höhere Strömungsgeschwindigkeiten.
    Bei Wellenbewegungen, egal mit welcher Höhe und Frequenz, ist der Haupteffekt der, daß der geschlossene Wassermantel um das Tier herum abrupt aufgerissen und somit der Stoffwechsel deutlich optimiert wird.
    Bestimmte Großalgen lassen sich zum Beispiel nur mit Wellenbewegungen kultivieren, bei ausschließlich laminarer Strömung verenden die ziemlich schnell.

    es ist volksverdummung oder Tatsachen verdrehung wenn jemand versucht eine Förderpumpe als Strömungsp. zuverkaufen.

    Herbert: Was genau ist eine "Strömungspumpe"?

    Oder einfacher: Vor dem Jahr 2000, als es noch gar keine Propellerpumpen gab, was genau war in den 50 Jahren davor eine Strömungspumpe?

    Den Wellenmodus, der übrigens nichts mit dem Zufallsmodus zu tun hat, kannst Du gern mal ausprobieren Kevin, ist auch prima, braucht aber etwas mehr Strom (60% vom Maximalwert, wenn der Minimalwert 10% ist - Zufallsmodus = 30%) und das gesamte Strömungsbild ist etwas homogener.
    Man bekommt auch richtige Wellen damit hin wenn man will:

    http://www.youtube.com/watch?v=1e3m9QvYRSI

    muß aber nicht:

    http://www.youtube.com/watch?v=wFGASFHEWL8&feature=relmfu

    Anhand der Schaumstoff - Flocken kannst Du ungefähr erkennen, wie sich das Wasser beweht, aber es handelt sich hier natürlich um ein leeres Becken.
    Spaß hat´s trotzdem gemacht... :face_with_tongue:

    Wir haben hier ja große Seegraswiesen in der Ostsee, da kann man Strömung ganz vortrefflich studieren!
    Solch schnelle Schwabbelbewegungen, wie sie zum Beispiel von einer Wavebox erzeugt werden, gibt es in der Natur überhaupt nicht!
    Alles geht wirklich etwas langsamer vonstatten. Trotzdem gibt es auch bei spiegelglatter See immer mal starke Strömung, wo die herkommt ist mir bis heute ein Rätsel. Es gibt aber auch Minuten, in denen sich nichts bewegt.

    Eigentlich müßte der Zufallsmodus der Abyzz eher auf 2-3 Minuten eingestellt werden, was mir aber wegen der Sekundenbruchteile zu nervig war.
    Diese Unterteilung ist aber wegen des Wellenmodus zur Feineinstellung notwendig.

    Ich kann jedem nur empfehlen, das wirklich einmal zu probieren. Das Strömungsbild ist vollkommen anders.

    Von Deinem Becken ist mir aber zu Ohren gekommen, daß es ziemlich dicht an der Perfektionsgrenze ist, Dirk.... :]