Beiträge von Korallenwelt

    Woher soll so viel Phosphat sonst kommen? Da muß er ordentliche Depots haben.

    Das die phalaena´s die wirklich in dem Sinn fressen, ist zumindest bei größeren Mengen nicht belegt. Aber dadurch, daß sie den ganzen Tag wirklich viel buddeln, haben die Cyanos keine Chance mehr wirklich auf dem Sand zu wachsen. Aber die Ursache, nämlich sein viel zu hoher Phosphatwert, ist dadurch nicht weg.

    den Bodengrund absaugen verursacht Arbeit, kostet Geld, bringt aber nur dem Händler was. Der neue Bodengrund wird in Kürze wieder überwuchert.

    Soso....

    Natürlich muß der Bodengrund raus wenn der Phosphatwert hoch ist, sollte er tatsächlich bei 3mg/l sein, solltest Du das Becken lieber gleich ausräumen.

    Cyanobakterien haben keine Freßfeinde, nur Nahrungskonkurrenten in Form anderer Bakterien oder höherer Algen, dazu braucht man eine Kohlenstoffquelle.

    Einfach Cyanos oben in die Suche eingeben, da gab´s in den letzten Wochen genug zu lesen!

    Ein paar Baggergrundeln, wie Marco empfiehlt sollte man natürlich schon im Becken haben, wenn da so viel Bodengrund drin ist!

    Deiner Krustenanemone ist der Phosphatwert ziemlich egal.
    Einen Phosphattest von Söll kenne ich nicht, besorge Dir zunächst einen vernünftigen Test mit beiliegender Referenz, nur dann kann man wirklich fundierte Aussagen treffen.

    Das Dein Phosphatwert nach so kurzer Zeit 100 mal höher sein sollte, als normal, halte ich für unwahrscheinlich.
    Grundsätzlich würde ich immer etwas Phosphatadsorber im Becken laufen lassen und diesen alle 4 Wochen tauschen, das kann bei der Beckengröße nicht schaden.

    Ende Januar wird die Webseite erstellt und geht an den Start.
    Die Preise sind vergleichbar mit denen anderer Hersteller hochwertiger Fertigbecken, nur daß man hier gleich eine ordentliche Dekoration und natürlich ein Weißglasaquarium bekommt.

    Als Premiumversion bieten wir die Becken noch inklusive Meersalz professionell sowie allen Zugaben und Spurenelementen für das erste Jahr an. Ich bin kein Freund versteckter Aufpreise, sondern favorisiere ein Rundum - Sorglos - Paket, bei dem der Käufer alles hat was er braucht, wenn er neu anfängt.
    Für den alten Hasen, der nur ein neues, schönes Becken haben will, reicht die Normalversion.

    Nanostreams sind vollkommen ausreichend, wir haben das in Würfelgrößen bis 80cm ausprobiert, das siehst Du hier:

    Ideen für Fertigbecken gesucht

    Wahrscheinlich wäre LED Beleuchtung die bessere Variante, wenn man einen geschlossenen Deckel hat, dürfte T5 Beleuchtung im Sommer zu warm werden.
    Wir konnten das leider nur bei normaler Umgebungstemperatur von +- 20°C testen, da funktionieren beide Beleuchtungsarten sehr gut.

    Wie ich immer sage: Mehr mit dem biologischen Auge messen und die Tiere beobachten und NIEMALS, bloß weil irgendein Meßwert nicht stimmt, panische Aktionen einleiten, sondern lieber noch einen Tag warten. Stehen die Tiere genau wie vorher, gibt es keinen Grund, irgendwas zu ändern.

    Wie lange löst sich denn Calcium aus der Riffkeramik? Ich bin überrascht, dass Ca immer noch steigt.

    Schwer zu sagen, da alle Becken unterschiedlich sind, aber auf jeden Fall vollkommen egal!
    Nicht wieder irgendwas reinschütten!!!!

    Wäre richtige Riffkeramik da besser oder auch keine Alternative, weil auch nicht natürlich ?

    Wie meinst Du das? Wir stellen das nicht im Labor her, sondern die Steingutmasse wird schon aus der Erde gebuddelt. Man findet darin also keine anderen Substanzen, als in der Natur auch, allerings natürlich vorwiegend oxidierte Verbindungen durch den Brennvorgang

    Ich hatte nicht angenommen, daß Thomas Anfänger im eigentlichen Sinn ist, sondern, hoffentlich vorsichtig, mit solchen Tieren anfangen will.

    Das jeder, der sich damit beschäftigt, schnell merkt, daß das Spezialistentiere sind, die täglich gefüttert werden wollen, setze ich voraus.

    Ein Phosphatproblem sehe ich nicht speziell für eine Tiergruppe, sondern für das Becken allgemein, da muß man sich frühzeitig wegen der Dauerfütterei Gedanken machen, aber ich denke, auch das ist Thomas bewußt.

    Warum sollte ich Jens´Becken nur vom Hörensagen kennen, ich hab´s doch selbst gebaut und schaue es mir immer wieder gern an.
    Aber auch er hat ja nicht als Profi auf diesem Gebiet angefangen.
    Ich denke auch, daß man mit etwas mehr Bodengrund, dauernder Kohlenstoffzugabe und zwei grabenden Grundeln ein vernünftiges Konzept hat, einige dieser Tiere gut am Leben zu erhalten.

    Es gibt m. E. überhaupt keine Grünalge, die eine Stickstofflimitation von Korallen anzeigen kann. Gerade die Grünalgen mit den großen Vakuolen, wie Valonia, Ventricaria, Chaetomorpha und Bryopsis speichern massig Nitrat und zeigen Stickstoff an.
    Meines Erachtens gibt es überhaupt keine Stickstofflimitation von Korallen unter praktischen Bedingungen, ich habe zumindest noch keine erreicht und falls doch hat sie den Korallen nicht sichtbar geschadet. Unter Bedingungen, die stickstofflimitierend sein könnten, reichert sich einfach Phosphat an.

    :thup

    Bei der Nitratdiskussion sollte man wirklich die Fehlerhaftigkeit vieler Messungen berücksichtigen, aber dazu kann Peter sicher mehr sagen.

    Wir haben immer mit diesem Tunze Test gemessen, der wohl vom M&N stammt, aber ein Auftreten von Bryopsis welches immer nit Nitratmangel einhergeht, kann ich auch nicht bestätigen.
    Vom Bauchgefühl sind es zwar schon "saubere" Becken in denen Bryopsis auftritt, aber Nitratmangel würde ich nicht immer unterschreiben, wobei mal geklärt werden sollte, über welchen Wert wir da sprechen.

    Vorhandensein von Nitrit bei Nitratmangel klingt abenteuerlich....

    Natürlich kannst Du solche Korallen im Mix halten, wieso behaupten hier Leute das Gegenteil? Es ist natürlich vor allem die Frage der Beckengröße, welche eine entscheidende Rolle spielt. Deins ist für permanente Fütterung, wie sie Planktonfresser benötigen, natürlich etwas klein.

    Schau Dir mal das tolle Becken von Jens Kallmeyer an, der schon jahrelang Azoos pflegt.

    Dicke Bodengrundschichten sind natürlich der Tod für so ein Becken, es gibt derzeit 3 Fred´s über Cyanos und Phosphat - hier bitte nachlesen!

    Na da hat wohl einer falsch abgeschrieben.
    Es spricht ja nichts dagegen, den allgemein üblichen Begriff Baggergrundeln für die Gattung Valencienna zu benutzen.

    Armin, das ist doch echt mal naturnahe Haltung. Die Tiere gestalten ihr Becken selbst!

    Als Schläfergrundeln werden übrigens Tiere der Gattung Nemateleotris bezeichnet, die baggern überhaupt nicht, wir reden hier von Valencienna.

    Die V. puellaris haben wir als Händler am meisten weggeschmissen, auch hielt sie bei uns und den Leuten meist nicht länger als ein Jahr. Schade, denn sie waren recht hübsch.
    Ganz weiße Arten halten länger, auch Goldkopfgrundeln sind sehr ausdauernd, leider werden die auch ziemlich groß.

    Sebastian, ich würde da nix mehr zugeben, sondern einfach täglich 1-2x den Bodengrund mit einem Stab umrühren.

    In Chemie aufzupassen, ist nie zu spät, wie schon olle Goethe meinte, wäre es nicht schlecht zu wissen "... was die Welt im Innersten zusammenhält"
    Faust I. Teil

    ich biete Dir gern nochmals ein paar Quellen zu wissenschaftlichen Untersuchungen zum Wachstumsverhalten verschiedener Cyanostämme an. Vielleicht bringt dies doch mehr als spekulative Theorien.

    Nett gemeint Bernd, aber mein Bedarf an Wissenschaft ist für heute gedeckt: Am Leerstuhl für Aquakultur haben sie heute wohl deutlich über 1000 Penaeus Garnelen umgelegt, für die ich extra im Meeresmuseum eine große Hälterungsanlage habe einrichten lassen. Die Jungs dort haben sich wirklich toll engagiert und wollten die Tiere morgen abholen - oh Mann!

    Wie pflege ich immer zu sagen (Und werde dabei meistens von Wissenschaftlern zitiert!):

    Die schlimmsten Aquarien, die ich im Leben gesehen habe, stehen an Universitäten und Instituten!

    Doch so was habe ich schon mal gesehen, ist aber etwas aus der Mode gekommen, die himmelblaue Rückwand mit den aufgehängten Pumpen und Rohren, aber Dirk hat schon recht, laßt uns nicht über Geschmack streiten!

    Interessant finde ich eher, daß den Leuten immer etwas Phantasie fehlt, sich einen Riffaufbau vorzustellen, der später mit Korallen bewachsen ist.

    Diese oben abgebildeten Äste, würden in 1-2 Jahren wahrscheinlich genauso aussehen, wie sein Becken.

    Um das aber besser zu machen, habe ich das ganze Wochenende für Kevin in der Werkstatt gestanden....

    Ich versuche mich gerade in die Theorie hineinzuarbeiten, das Nitrat über 1mg (Aber wer kann das schon messen?)überhaupt keine Rolle spielt.... :]

    Noch vor der Wende hat uns Dietrich Stüber immer erzählt, Nitrat über 10mg sei der Tod für Steinkorallen und man könne das sehr gut an pumpenden Xenien ablesen, wenn´s im Osten keinen Nitrattest gibt.

    Soso!

    Ein Vierteljahrhundert später wissen wir zumindest, daß die Nitratmessung deutlich schwieriger ist, als der Tetra Test uns weismachen will und das Steinkorallen bei 50mg Nitrat nicht zwingend das Zeitliche segnen.

    Was Cyanobakterien angeht, so denke ich schon, daß das N:P Verhältnis eine Rolle spielt, das deckt sich vor allem damit, daß sie nur an bestimmten Stellen auftreten, was aber nach Meiner Einschätzung vor allem daran liegt, daß lokal zuviel Phosphat vorhanden ist.
    Man kann natürlich auch sagen Nitrat abgebaut wird. Da kommen dann so furchtbare Sachen wie Korallensand oder Riffkeramik in´s Spiel...... :]

    Hatte auch Grabende Tiere im Visier. Habe nur nicht weitergemacht

    Dietmar, genau das ist der Punkt. Die meisten kaufen sich ja Tiere für den Bodengrund, aber erstens zu wenige und zweitens ist ihnen nicht klar, daß die Anzahl auch so bleiben muß oder eher steigen sollte. Diese blöden Grundeln sind extrem suizidgefährdet und im Falle von V. puellaris leben die auch meist nicht ewig und wer zählt schon seine Grabschnecken und Grabseesterne? Die sind da "irgendwie drin" oder auch nicht.
    Da gibt´s Sommermonate mit Urlaub, die Oma füttert mit Trockenfutter....

    Man muß bei der Bodengrundfauna wirklich Sorgfalt walten lassen!

    Was willst Du denn aussagen, wenn Du den Wert IM Boden nicht kennst? So ein Gleichgewicht hat viele Unbekannte, Armin, da ist es wohl legitim, zunächst mit einer Messung im Freiwasser UND im Boden anzufangen, falls einen das Thema interessiert. Die Kaffeetasse läßt sich mühelos durch ein anderes Gefäß ersetzen, außerdem gehe ich davon aus, daß alle Naturfreunde hier phosphatfreie Spülmittel benutzen und sich mehrmals tägliche die Hände Waschen - natürlich ebenfalls mit phosphatfreier Seife... :]

    Wer´s ganz genau machen will, schöpft und rührt das freie Wasser vorher auch einmal um....

    Im Vergleich zu karbonathaltigem Gestein oder Riffkeramik sollte Korallensand eine unendlich größere Oberfläche bieten.

    Da wir alle wahrscheinlich genug Strömung in unseren Becken haben, kommt bei der Gleichgewichtsbetrachtung der obersten Sandschicht eine ziemlich große Bedeutung zu. Was genau hier abläuft, dürfte ziemlich entscheidend für das Gesamtbecken sein.
    Inwieweit das zwischen verschiedenen Becken zu vergleichen ist, scheint mir zumindest schwierig, Hans Werner hatte ja schon seine eigene Theorie.

    Biologische Wirkungen im Zusammenspiel organischer Substanzen sind leider ein äußerst komplexes und unübersichtliches Feld.

    :thup

    Die Zugabe einer vernünftige Kohlenstoffquelle scheint sich langsam aber sicher durchzusetzen und wohl auch der Schlüssel zum Erfolg zu sein.
    Ich denke, daß in erster Linie, oder besser gesagt "am schnellsten" Bakterien davon profitieren, da die Korallen Zooxanthellen besitzen. Ob diese Bakterien oder besser Biomasse, dann den Korallen wirklich als Nahrung dient oder zumindest eine Basis für andere Organismen ist, darf sicherlich vermutet werden.

    Unser Mittel "Korafit" enthält neben anderen Substanzen auch eine solche Kohlenstoffquelle und wird seit über zehn Jahren von einigen sehr erfolgreich angewendet.
    Bei der "Erfindung" von dem Zeug wollte ich den Kohlenstoff eigentlich nur als Vehikel für andere Substanzen benutzen und ging davon aus, daß der schon irgendwie abgebaut wird.... :]
    So wird man schlauer!

    Dafür aber habe ich die halbe Stuttgart 21 Bagger-Crew im Becken, die den Bodengrund täglich schön durchpflügt.

    Genau dann passiert das auch nicht und genauso muß man ein Becken mit Bodengrund auch fahren! Deswegen hast Du ja auch keine Cyanos auf dem Boden, weil dieser als Speicher nicht in Frage kommt.

    Steht aber eigentlich überall. Es kommt nur leider immer wieder vor, daß die Leute wegen Cyanos jammern, dann fragt man nach Grundeln: "Sind leider rausgesprungen....", Grabseesterne & Schnecken: "Hab´ich!" - Wieviele und wann das letzte Mal gesehen? "Ääähm, Öööhhm, naja ..... Sind bestellt!"
    So wird´s nichts!

    Ich gehe davon aus, das die Cyanos bei Dir nicht als Plage, sondern nur stellenweise auftreten. Dafür muß man auch keine "wissenschaftliche" Erklärung finden. Cyanobakterien gehören genauso zum Aquarienbesatz, wie Kieselalgen oder Korallen. Nur sollten sie nach unserem Wunsch möglichst in so geringer Zahl vorkommen, daß man sie nicht sieht und sich an seinen Korallen erfreut.

    Noch einmal: Ich bilde mir nicht ein, hier irgendwelche Definitionen aufstellen zu müssen - jeder ist für sein Becken selbst verantwortlich!
    Aber wenn man Bodengrund hat und diesen, im Gegensatz zu Dir, NICHT pflegt, muß man sich nicht wundern, wenn man irgendwann Cyanobakterien hat, weil der Bodengrund voll mit Phosphat ist.
    Dann nützt es auch nichts, nach philosophischen Weisheiten, wie "Old Tank Syndrom" zu suchen und zu schmollen.
    Eine ordentliche, grabende Fauna und ein jährlicher, teilweiser Bodengrundaustausch (natürlich nicht mit "lebendem" Sand - denn der Rest im Becken lebt ja noch!) können einem starken Cyanobefall ziemlich sicher vorbeugen.

    Wird das alles nicht berücksichtigt, KANN aber MUSS es nicht in einer Cyanoplage enden. Solche Deep Sand Anlagen funktionieren ja auch teilweise jahrelang, wenn auch oft mit Caulerpa Algen obendrauf - sicher nicht ohne Grund.

    Stefan: Der Aufbau ist immer der selbe, es wurde nichts verändert. Es ist einfach extrem schwierig, sehr luftige dreidimensionale Strukturen auf einem zweidimensionalen Bild darzustellen.

    Genausowenig kann man irgendwelche Dekorationsprodukte anhand von Bilder beurteilen, egal von welchem Hersteller.

    Das was wir hier diskutieren, ist ja schon Dekoration auf höchstem Niveau, das Ding wird mir noch viel Kopfzerbrechen bereiten, vom Transport einmal ganz abgesehen.
    Auch wenn man das aus natürlichen Korallenästen zusammenklebt, bedarf es erstens einer guten Quelle für eine große Auswahl, denn die einzelnen Äste müssen sehr unterschiedliche Durchmesser haben.
    Zweitens gehört schon eine Menge Geschick dazu, das so zusammenzubasteln, das es wirklich eine tolle, luftige, räumliche Struktur ergibt.
    Nicht zu vergessen, sollen darauf ja auch noch Korallen halten. Ich denke, da ist man mit künstlichen Materialien klar im Vorteil. Aber einfach ist es wirklich nicht.

    Das ist auch keine Deko für Anfänger, die noch keine Vorstellung davon haben, wie ihre Tiere später einmal wachsen werden - auch bei der Besiedlung kann man eine Menge falsch machen.
    Am Ende kracht das ganze Ding nach einem Jahr noch zusammen...... :frowning_face:

    Weil ich ein paar Emails wegen der Abmaße bekommen habe, hier noch einmal 2 Bilder. Da das aber alles aus 2 großen und 4 kleinen losen Ästen gebaut wurde, ist das Maß natürlich vollkommen flexibel. Jeder könnte es gestalten, wie er möchte.

    Wenn man es aus einem Teil bauen würde, (Versuche ich gerade Kevin!) wäre es preislich wohl gleich, aber als Kunde könnte man es individueller an seine Verhältnisse anpassen.
    Andererseits können wir hier in der Werkstatt die Astdicke natürlich sehr stark variieren, solange man 2-3 starke Arme hat, die die Statik gewähleisten, könnte der Rest dünner werden.

    Ich bin dran!

    Grundsätzlich vorsichtig wäre ich bei sogenantem "Lifesand" was immer das sein soll.
    Diese Aussage bezieht sich allerdings nur auf Beobachtungen von Kunden, die sowas kauften oder ein paar Fred´s hier im Forum.

    Ansonsten einfach beim Händler testen und dann ein paar Säcke kaufen. Niemand fährt mit seinem Dhoni auf´ne einsame Insel und holt dort blitzsauberen Korallensand. Wenn man Pech hat, erwischt man eben eine Charge aus dem Hafenbecken.

    In den meisten Threads endet es so, dass die Leute die Riffkeramik rausschmeißen, Lebendgstein einbringen und glücklich sind, dass alles wieder wie früher läuft.

    Eigentlich nicht, wie kommst Du darauf? Wenn man anfängt, ist vielleicht dieser Fred ganz hilfreich:

    Einfahranleitung für Neubecken mit Riffkeramik

    Auch dort habe ich meine Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, warum die Leute nicht verstehen, daß ein Aquarium eine Einfahrphase benötigt.
    Dekoriert man sein Aquarium zu 100% mit Lebendgestein, ist diese zwar sehr kurz, aber was genau soll das, neben sinnlos ausgegebenem Geld und ökologischem Unfug, bringen?
    Mit Lebendgestein ein Becken zu dekorieren, ist schon eine Herausforderung, die meistens nervt, und mit zunehmender Beckengröße unmöglich wird. Die Steine haben ja nur eine bestimmte Größe, hat man ein 3m Becken, wird das irgendwie nur ein Steinhaufen, vom finanziellen Wahnsinn ganz abgesehen!

    Also wird man auch andere, größere Steine nehmen, was wiederum die Einfahrphase verlängert, da diese Steine ja auch erst besiedelt werden müssen.
    Natürlich ist das bei, zumindest unserer, Riffkeramik extremer, da sie ja nicht nur hochporös, sondern auch noch steril gebrannt ist.

    Aber mir erschließt sich vor allem der Sinn nicht, warum man gleich im ersten halben Jahr alle möglichen, sonstwie "empfindlichen" (Ich kenne mich bei diesen SPS nicht so aus!) Steinkorallenarten ausprobieren muß oder haben will?
    Es gibt so unendlich viele Organismen, die wir in unseren Becken halten können, warum sollte es dann in den ersten Monaten gleich der gesamte Korallenbesatz sein?

    Ich vertrete da eher die Theorie, Tom, daß die meisten solcher Becken (Was jetzt nichts mit Riffkeramik zu tun hat!) aus Langeweile nach einem bis Jahren wieder abgebaut werden. Die Dinger sind bis zur Oberkante Unterlippe mit irgendwelchen Steinkorallen zugewachsen, es gibt so gut wie keinen Siedlungsplatz mehr und man muß ständig herumgärtnern und wegbrechen.

    Kannst Du hier gut nachvollziehen:

    Beckenplanung die 2. 180x80x65

    Natürlich gibt es immer mehrere Gründe, ein Becken aufzulösen, aber wenn nach einem Jahr schon alles zugewachsen ist, wäre mir das, glaube ich, zu langweilig.