Beiträge von Korallenwelt

    Bei Skeletten kann ich das noch halbwegs nachvollziehen, Hans Werner, wobei ich nochmals auf das Verhältnis von Carbonaten zum gesamten Rest verweise und dringend die Analytik abgleichen sollte. Bei der Interpretation einzelner Messwerte von einzelnen Elementen wäre ich sehr vorsichtig. Wenn man aber in der Natur lebendes Gewebe untersuchen würde, findet man wahrscheinlich schon in 50km Entfernung unterschiedliche Werte verschiedener Elemente, je nach geologischem Umfeld, menschlichen Einträgen, etc.

    Korallenpolypen haben schließlich keine Zellwände!

    Vereinfacht gesagt, sehe ich Deinen Kupferunterschied schon als ein gutes Beispiel dafür (Wobei ich das keineswegs beweisen kann!): Wasserleitung aus Kupfer - höhere Konzentration

    Was für große Unterschiede ergeben sich da erst, wenn wir die riesige Verbreitung von Korallen quer über den Erdball betrachten!
    Da sind die paar Veröffentlichungen von Wissenschaftlern wie die Nadel im Heuhaufen.
    Und wie interpretiert man diese dann, gelangen die Elemente passiv oder aktiv in das Gewebe (in welches?) und wie lange bleiben sie dort, wenn die Konzentration außerhalb sinken würde (Aquarium)?

    Wer legt außerdem fest, ab wieviel Prozent es wirklich ein Unterschied ist und wer mißt mit welcher Methode wie oft und wie genau nachvollziehbar?

    Traue keinem Wert, den Du nicht selbst gemessen hast, hat mir einer auf einem Tauchboot erzählt...
    Meine Erfahrungen nach 20jähriger professioneller Tätigkeit mit Meersalzen bestätigen das, Deine, Hans Werner, sollten sich doch eigentlich nicht signifikant unterscheiden.... :winking_face:

    "das war dann aber bestimmt eisen als sulfat oder chlorid oder das citrat bleibt bei mir länger messbar"

    Ich bin immer von der aberwitzigen Vorstellung ausgegangen, daß diese im Meerwasser gelöst als Ionen vorliegen.....

    Nein, verstehe ich nicht! Es wird weder der Preis des Fertigbeckens dadurch entscheidend beeinflußt, noch der Stromverbrauch. Die Ersparnisse sind, am Gesamtwert und -verbrauch gemessen, marginal.
    Dafür bekommt der Kunde ein gut funktionierendes Fertigbecken mit ordentlich Strömung und muß sich nicht gleich eine neue Pumpe für neues Geld mit zusätzlichen Stromverbrauch zulegen.

    Es gibt die Becken ja auch ohne Technik, wer also selbst "techniseieren" will oder diese schon hat, fährt mit dieser Option sicherlich gut.

    Es gab schon mal Hinweise, schwer zu sagen, was die Leute genau meinen. Einen "mineralischen" Geruch, also in etwa als würde man Beton anmischen kann es durch den Mörtel schon geben, die Keramik selbst ist natürlich geruchlos, wenn sie bei 130° gebrannt wird.
    Manche bezeichneten das auch als "chemisch" womit man natürlich herzlich wenig anfangen kann.

    Wenn es also mineralisch riecht, um bei diesem Begriff zu bleiben, so ist das ganz normal. Das Leitungswasser kommt ja wieder raus, laß das Becken noch einmal trocknen, dann sollte eigentlich kein deutlicher Geruch mehr wahrnehmbar sein!

    " ich halte die Mengen, wie sie im Korallengewebe vorkommen als optimal"

    Kai, wie kommst Du darauf? Sie sind allenfalls ein Abbild der Konzentration im Umgebungswasser und diese kann je nach Herkunft deutlich schwanken. Natürlich werden bestimmte Elemente mehr oder weniger angereichert, aber um das schlüssig zu interpretieren, bräuchte man Unmengen von Datensätzen!
    Ich glaube aber, daß das Auffinden bestimmter Elemente oder Verbindungen im Skelett vor allem durch bestimmte Fällungsreaktionen hervorgerufen wird, siehe Hans Werner, und im Gewebe sicherlich zusätzlich noch von diversen biochemischen Reaktionen abhängt, was das Ganze sicherlich nicht einfacher macht.

    "Die haben durchweg höhere Konzentrationen von essenziellen Spurenmetallen im Gewebe als im Skelett gefunden, meist zehnfach und mehr, und in Eiern und Spermien nochmal mehr an Kupfer, Mangan und Zink"

    Klar Hans Werner, die passen ja auch schlecht in die Karbonatfällung, oder andersherum: ziehe mal die Karbonate als Masse aus beiden Quellen ab, dann ergibt sich auch schon wieder ein deutlich anderes Verhältnis. Eine solche Diskussion ist aber rein intellektueller Natur, weil einfach die Verfügbarkeit in der Umgebung nicht vielfach gezielt verändert und dann nochmals im Gewebe und Skelett geprüft wurde.
    Um das umfassend darzustellen, braucht man ja ein ganzes Herr von Wissenschaftlern und vor allem gute Analytiker!

    Kai zu meiner Studienzeit rechnete man übrigens Eisen, Kupfer, Zink und Zinn eher nicht zu den Schwermetallen...

    15 cm lang und 8cm Durchmesser, die sind schon groß!

    Die UP 2000 ist mit ihren 15 Watt bewußt gewählt: das sind 30€ Strom im Jahr(!) und dafür bekommt man "echte" 2000 Liter Wasserbewegung, welche anfangs auf jeden Fall ausreicht, einen 80er Würfel zu beströmen, solange das Becken noch spärlich besetzt ist. Bei den kleineren Becken sowieso.
    Wir möchten den Kunden kein Fertigbecken verkaufen, bei dem er nach eine Woche noch eine zusätzliche Strömungspumpe ordern muß.

    2000 Liter Wasserdurchsatz durch einen Filter sind zwar nicht zwingend notwendig, aber wenn man das Becken einmal "schnellreinigen" und alles aufwühlen will, nicht zu verachten!

    Herr Jansen, paßt vielleicht nicht 100%ig zum Thema, aber:

    Wann wird in Eurem Hause an eine Abänderung der Konstruktion der Mini Bubble Kings in puncto Ein- und Auslauf gedacht?
    Ich hatte das ja schon vor Jahren mal angesprochen:

    Aufgrund des 90° Versatzes von Ein- und Auslauf, benötigt der Abschäumer eine ziemlich große Stellfläche, obwohl sie ja eigentlich für Ihre Leistungsklasse geradezu winzig sind.
    Aber die Einzugsdüse ist ja relativ lang und muß im Becken/Filterkammer ja auch noch genügend Freiraum für die Ansaugung haben.

    Würde man, wie schon erwähnt, beides um 180° anstatt um 90° versetzt anbringen, ließen sich ein paar wichtige Zentimeter einsparen, was beim Direkteinbau innerhalb eines Beckens schon sehr wichtig werden kann. aber auch die Filterkammern könnten länger und schmaler ausfallen.

    Wenn Euch das zu aufwendig ist, wäre zumindest ein Versatz des Abschäumers gegenüber der Grundplatte eine Option, so daß Ein- und Auslauf sich nicht an den geraden Kanten sondern über den Ecken befinden, auch das spart nochmals viel Platz.

    Unsere Fertigbecken sind sehr gefragt und die Edelserien schon im Bau, da kommt es wirklich auf jeden Zentimeter an - Stichwort Streben!
    Wäre schön wenn Ihr das einmal überdenken könntet!

    Ja, die sind im Handumdrehen gewechselt - einfach nach oben abziehen und neue draufstecken. Selbstverständlich werden zu jedem Becken ZWEI Stück mitgeliefrt, damit man den benutzten in aller Ruhe auswaschen kann.
    Mann kann natürlich auch einfach etwas blauen Filterschwamm darüberbasteln, aber die Oberfläche ist dann deutlich kleiner, als bei den zylindrischen Schnellfilterpatronen.

    An den Papagei kommt die Pumpe nicht ganz gern, allerdings sind Hyazintharas nicht annähernd so laut, wie die Artverwandten. Allerdings kanns schon mal laut werden, wenn unser schönes, orangefarbenes Müllauto auf den Hof fährt, das hat sie irgendwie gefressen. Wir gehen dann immer hin und geben dem Fahrer, ebenfalls orange, "Füßchen", mal sehen, ob sie irgendwann mit dem Geschrei aufhört.
    Andere Autos interessieren sie überhaupt nicht.

    "Schwermetalle relativ zum Korallenskelett nicht höher zu zu dosieren als diese im Korallengewebe vorkommen,"

    Kai, welche Ausgangswerte und Quellen schweben Dir da genau vor? Bitte jetzt nicht "wissenschaftlich" sagen, da wirst Du vermutlich, falls überhaupt untersucht, genausoviele verschiedene Antworten finden, als würdest Du würfeln, zumindest bei wirklich seltenen Schwermetallen.

    Ganz abgesehen davon, wirst Du Dir Dein Salz dann wohl selbst herstellen müssen....

    Wenn der "Richtwert" - WER darf den denn festlegen(?) - totaler Käse ist, dann taug er auch nichts!

    "Und Baks zur Unterstützung der Nitrifikation gerade wenn man mit sehr viel Lebendgestein arbeitet finde ich schon sinnvoll.Nitrosomonas-Kulturen vermehren sich durch die hohe Sauerstoffkonzentration in neu eingerichteten Aquarien selbst nach 400 Stunden kaum, dies in der Anfangsphase zu unterstützen ist also alles andere als unsinnig.

    "


    Das Nitrosomonas (?) - "Kuluren" besser sind, als Bakterien in lebenden Steinen, muß aber erst noch bewiesen werden.
    Nur weil paar windige Verkäufer das immer wieder behaupten - erhöht es nicht den Wahrheitsgehalt!

    "nimm die Hälfte LS und unterstütze es dann mit Bacs."

    Wozu braucht er denn bei 30kg Lebendgestein irgendwelche Bakterien aus der Pulle?

    "man sagt doch aber 10 % vom Beckeninhalt sollte Lebendgestein sein."

    WER sagt sowas? Eine solche Aussage entbehrt nicht nur jeder Grundlage sondern ist purer Unfug!

    "Die beiden Riffsäulen aus Lebendgestein haben jeweils circa 14 kg."

    Was willst Du mit so einer Aussage? Dein Becken Becken soll doch in erster Linie schön aussehen, darauf kommt es doch an, nicht auf irgendwelche Gewichtseinheiten.
    Wenn Du es unbedingt mit Lebendgestein dekorieren willst, solltest Du Dir einen guten Händler des vertrauens suchen, wo Du Dir die Steine auch vorher anschauen und evtl. etwas probieren kannst. Dann merkst Du doch ganz schnell, wie Du die einzelnen Steine zusammenfügen kannst oder ob Du vielleicht bohren und sie mit PVC Rohren ineinander verkeilen mußt.
    Wieviel KILOGRAMM da am Ende herauskommen, ist doch vollkommen zweitrangig.

    Vieles hängt natürlich auch von den örtlichen Gegebenheiten ab, wenn ich mit einem Hubwagen bis zum Aufstellungsort fahren kann, ist diese Größe problemlos zu bewerkstelligen. Aber wenn man es über längere Wege tragen muß, kann es komisch werden. Einer schwächelt immer....

    Zur Technik:
    Schon ein kleiner Vorgeschmack auf unsere Edel - Serie der Fertigbecken:
    Abyzz 200
    Mini Bubble King 200
    Aquabee 3000 Filterpumpe

    Alles steht, beziehungsweise ist in blauen Filterschwamm gepackt, was, abgesehen von den ohnehin schon leisesten Komponenten am Markt, noch einmal für absolute Entkopplung vom Rest des Beckens sorgt.
    UV Kammer

    Mehr braucht kein Fisch, all dies läßt sich problemlos in einem Becken dieser Größenordnung unterbringen und kinderleicht bedienen:

    Naja, Fischzucht ist ja nicht mit schönen Korallenbecken zu vergleichen und Cyanobakterien ja höchsten etwas unschön, aber die verbrauchen auch gut Nährstoffe und erhöhen den Sauerstoffgehalt, außerdem rühmen sich ja viele Trockenfuttersorten mit "Enthält Spirulina"..... :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Wilfried, das sind ziemlich verschiedene Sachen, die Du da postest, das 4. Bild zeigt eine A100 Box, welche, wie gesagt, auch für Aquabee und sicherlich auch einige andere Pumpentypen passend ist.
    Diese gibt es einzeln ab Lager für 79€ inklusive etwas Kleber oder wir bauen sie in Rück- oder Seitenwände ein.
    Nach Erfahrungen hier aus dem Forum, scheint es mir grundsätzlich besser, zwei davon einzubauen, auch wenn man anfangs nicht gleich beide mit Pumpen bestückt. Aber so hat man eine zusätzliche Option für später.
    Unsere großen Fertigbecken mit Edeltechnik sind ab Werk immer mit 2 Kammern und einem Mini Bubble King ausgestattet.

    Bei der LED Technik scheiden sich etwas die Geister.
    Ich persönlich bin der Meinung, daß wir in zwei Jahren nicht mehr mit den selben Lampen die Becken beleuchten, wie heute, die technischen Fortschritte sind einfach zu rasant auf diesem Gebiet.
    Ich sehe es daher so, wie bei den T5 Leuchtbalken: Wem das Licht nach einer gewissen Zeit nicht reicht, der kann einfach eine zusätzliche Lampe nachrüsten, der Platz dafür ist ja vorhanden.

    So bis etwa 50W nimmt sich das in der Anschaffung nicht viel, wenn man einen ersten Leuchtmitteltausch mit einberechnet, ab 70W wird es schon etwas heftiger.
    Natürlich kann man eine computergesteuerte LED Lampe aber auch nicht 1:1 mit einem Leuchtbalken vergleichen.

    Ob das immer so einfach geht, Mirco, sei mal dahingestellt! Ich mache gerade Experimente mit Trockenfutter - da entsteht plötzlich so dermaßen viel Biomasse, da könnte man wahrscheinlich jeden Tag 20ml (derzeit 5ml) auf meine 3000 Liter kippen und könnte die Bakterien dann verkaufen...
    Aber eine deutliche Verringerung der Cyanos ist wirklich sichtbar, aber es hängt natürlich immer auch von der zur Verfügung stehenden Phosphatmenge im Becken ab.

    Ich interpretiere Deine Äußerungen jetzt mal dahingehend, daß es mit der Zucht von Korallenfischen bei Dir jetzt richtig aufwärts geht....?!

    Wilfried, die derzeit in der Produktion befindlichen Becken haben, bis auf den 60er Würfel, ALLE eine solche Kammer, welche aber passend für Radialpumpen ist.
    Gemacht sind sie für Abyzz 100 und die mittlere Aquabee Serie, wobei wir lernen mußten, daß die Aquabee 4000 einen fest eingeklebten Stutzen besitzt und nur hineinpaßt, wenn man diesen absägt. Auch Pumpen anderer Hersteller sollten passen.
    Tunze Stream Pumpen sollten nach einiger leidvoller Erfahrung eher nicht in Kammern eingebaut werden, deren Wasserstand schwanken kann. Alle Becken haben aber außerdem Stream Halterungen. Wer die Pumpen nicht sehen mag, kann sie einfach mit einer kleinen (Nano-) oder großen (Stream) Felshöhle abdecken. Bis auf das Kabel und die Ausströmöffnung sieht man dann nicht mehr viel.
    Regelmäßige Reinigung ist aber dringend empfohlen, gerade bei den engen Schlitzen der Nanostream.

    Hier mal eine Tabelle aller geplanten Becken inklusive Lampen, die wir bis Ende September auf Lager haben wollen:

    (Tabellen werden offensichtlich nicht dargetsellt :confused_face: )

    40 x 40 x 40 60 x 30 x 40 60 x 60 x 70 70 x 70 x 70 80 x 80 x 70 100 x 60 x 70 120 x 60 x 70 130 x 60 x 70 150 x 60 x 70
    KR90-12; 30W KR90-18; 30 KR90-18; 30W KR90-24; 50W KR90-30; 50W KR90-36; 70W KR90-42; 70W KR90-48; 90W KR90-54; 90W


    Sondermaße gehen immer, allerdings schwächelt der Aquarienbauer mächtig, alles dauert viel zu lange. Wir werden daher eine zuverlässige Alternative als Zweitlieferanten suchen.


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    Na, um mal wieder zurück auf die Ausgangsfrage zu kommen, weder DOC noch TOC als reiner Meßwert werden uns in einem Aquarium weit bringen, solange man nicht haufenweise Vergleichswerte hat. Man überlege sich nur einmal, wieviel LITER Adsorbat so ein guter Abschäumer in wenigen Tagen aus einem System entfernt. Dieses dürfte eine ganze Menge Kohlenstoff enthalten. Insofern wären Vergleiche zwischen unterschiedlichen Aquarien schwierig, aber allemal interessant. Gerade bei Problembecken mit Cynaobakterien oder Algenplagen dürfte der Kohlenstoff eine interessante Rolle spielen.

    Wenn man ihn in die richtigen Zusammenhänge einordnet und viele Vergleichswerte hätte, lohnt es sich durchaus - gerade im Zuge der "Bakterienmode" darüber nachzudenken.

    Einfach einen Wert zu messen und für sein persönliches Aquarium für gut oder schlecht zu interpretieren, sollte nicht viel bringen.


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    Im Bild noch einmal die gesamte Dekoration in der Draufsicht. Man sieht, daß doch sehr viel Platz für Schwimmraum vorhanden ist. Die Technikkammer ist noch offen, das hat nur produktionstechnische Gründe, weil sich das Material beim Brennen zu sehr verzieht.
    Diese wird also im Nachhinein mit einem frontseitigen Deckel durch Verkleben und Vermörteln geschlossen.
    Die Kammer muß nicht zwangsläufig dicht sein. Hier ist der Ablaufkamm frontal auf die Kammer geklebt, weil die Einblicke ja nur von der Seite erfolgen.

    Dies nur als Idee, falls jemand ein Technikabteil IM Becken realisieren will, das geht eben auch sehr gut aus Einzelteilen.

    Ich hatte übrigens keinen Sonnenbrand auf den Bildern.... (wegen der vielen Anfragen...)

    Hier noch das Gesamtgebäude und die Integration des Beckens von vorn im Bekleidungsladen. Das Rückbuffett ist aus gebürstetem Edelstahl, die oberen und unteren Schutzleisten des Beckens wurden hier aus gebürstetem Aluminium angebracht - allein schon, um das Transportrisiko zu minimieren:

    Die spektrale Veränderung beruht vor allem auf zu hohen Temperaturen!
    Schlechte Reflektoren reflektieren nicht nur Licht, sondern vor allem auch jede Menge Wärme zurück in den Brenner. Vor allem die blau strahlenden Leuchtstoffe leiden massiv darunter.

    Eine Haltbarkeit von 4000 Stunden, das wären ja fast 2 Jahre unter Aquarienbedingungen, bezieht sich allenfalls auf 60% der "Leuchtkraft" - was immer für unsere Tiere damit gemeint ist, also eher eine theoretische Angabe, von der Deine Korallen nichts haben.

    Im wahrsten Sinne erleuchtend wäre, eine zweiflammige Lampe, bei der Du einen der beiden Brenner gegen einen neuen austauschst. Das ist selbsterklärend.

    Naja, ist ja zunächst sowieso alles künstlich, was der Chef macht... :winking_face:

    Obwohl sich die Literzahl zunächst sehr hoch anhört, ist der Platz doch sehr begrenzt, wenn es an´s dekorieren geht. Wir haben ringsum streben und noch eine Zugstrebe, irgendwann steht man auf der großen Zehenspitze mit Händen voll Mörtel.

    Technikkammern: Eine für UV, Filterpumpe und Schäumer, gegenüber Kammer für Abyzz 200

    Da must Du GANZ aber ganz groß schreiben......

    Ich erinnere mich auch daran, das war hier vor ein paar Jahren.


    Eine Aquabee 7000 willst Du nicht mit einer festen Rohrleitung verbinden!

    Y - Stück als Rückförderung für zwei (?) Becken????????????
    Warum willst Du gleich von vorneherein Fehlerquellen einbauen??

    IHR ist gut - für sowas habe ich Stefan, aber in diesem Fall hat der Kunde es selbst gemacht, soweit ich weiß mit Cinema.
    Man darf solche bunten Spielereien aber auch nicht überbewerten, die Maßhaltigkeit ersetzt das natürlich trotzdem nicht!

    Aber gerade in öffentlichen Gebäuden ist es gut, wenn man vorher ein Gefühl für Räume und Ansichten erhält.

    Das Becken wurde soweit als möglich hier vormontiert, nur Lampen, Pumpen und Schäumer werden vor Ort eingebaut und angeschlossen.

    Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, daß die wenigsten Leute von 2 dimensionalen Bildern auf räumliche Strukturen schlißen können!
    Mach´Dir doch selbst zunächst eine Draufsicht- und eine Frontskizze von dem was Dir vorschwebt und stell´diese hier mal ein.

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    Eine nicht ganz alltägliche Herausforderung:

    Im wahrsten Sinne des Wortes ein Raumteiler, welcher ein Ladengeschäft und eine Weinstube teilt. Die eine Seite wird also im Stand, die andere im Sitzen betrachtet.
    Gute Planung ist bei solchen größeren Projekten die halbe Miete, ein hoher Vorfertigungsgrad hier in der Firma erspart nervige vor Ort Kompromisse.

    Hier zunächst die Visualisierung:

    Du schreibst ja nicht, wie groß das Becken ist, aber immer mal ein neuer, lebender Stein, der diesen Namen auch verdient, kann nicht schaden.
    Alternativ wäre ein Refugium, aus dem man hin und wieder einen Stein mit dem Hauptbecken tauscht.
    Copepodenkauf kann auf Dauer ziemlich teuer werden, da lohnt sich schon eher eine eigene Zucht.

    Reine LED Beleuchtung finde ich auch immer noch gewöhnungsbedürftig, aber die Entwicklung geht sicherlich in diese Richtung. Die entscheidenden Vorteile sind sicherlich die Einstellbarkeit der Lichtfarben, solange sie nicht von blutigen Laien ohne jede Erfahrung gemacht wird und die lange Haltbarkeit der Leuchtmittel.
    Bei korrekter Verarbeitung der Lampe (Kühlung) entspricht die Lebensdauer der LED sicherlich deren Einsatzzeit, kein Mensch wird in 10 Jahren sein Becken mit den selben Emittern beleuchten, die heute aktuell sind. Insofern ist bei dem relativ hohgen Anschaffungspreis sicherlich auf Austauschbarkeit zu achten.

    Etwas Kohle schadet in einem solchen Fall vielleicht nicht, wenn Du noch in der Spülphase bist, sehe ich auch keine größeren Probleme.
    Nach der Abdeckung habe ich nur deshalb gefragt, weil wir hier eine Kreislaufanlage mit Becken haben. Eines davon, 80 x80 x 70, ist ziemlich gut abgedeckt, es laufen aber 1500 Liter Wasser durch das System.
    Hebt man den Deckel hoch, müffelt es ziemlich komisch, man könnte das durchaus als "chemisch" bezeichnen. Die Anlage steht aber schon 10 Jahre.


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    "Anteil an Aluminiumoxid "

    Es sind vor allem Alumosilikate - also eigentlich genau das, was wir im Becken nicht haben wollen.
    Das macht alles insgesamt keinen Sinn, von der "dekorativen" Wirkung, siehe oberes Beispiel, noch einmal ganz abgesehen:

    Erst spart man 150€ am Material für die Deko, dann gibt man in zwei Jahren 800 € für Adsorber und diverse Zaubermittelchen aus, um irgendwelche Probleme zu lösen!

    Da kann man liber mit einem vernünftigen Kleber totes Korallengestein kleben!

    Markus, mein Interesse bestünde eher darin, den Rest der Kartusche zurückzuerhalten.
    Selbstverständlich bekommst Du eine komplett neue!

    Etwas "seifig" riecht der Kleber schon, aber nur, wenn man die Nase direkt ranhält, im Raum selbst spürt man das eigentlich nicht.

    Frage: Ist Dein Becken vielleicht komplett abgedeckt?

    Bei 18 Stunden Arbeitszeit sollte er besser auf bewährte Methoden, wie von Norbert empfohlen, zurückgreifen, abgesehen davon hat er kein chemisches Ratespiel - Baustoffe werden nicht für Korallen gemacht.
    Er kann sich in der Zeit viel besser auf die optische Gestaltung konzentrieren, darum geht es ja letztendlich.

    "die fehlende Poröstität des Materials kann auch die Einfahrphase einfach nur verlängert haben!"

    und führt vor allem dazu, daß das Becken, je nach Futtereinsatz und Besatz wahrscheinlich niemals richtig laufen wird.

    Meine ersten Dekorationen habe ich 1986 auch aus Portlandzement und Ostseekies gebaut, das kann man heute noch im Internet nachlesen, das Ganze dann ewig mit Säure neutralisiert, aber der Erfolg war eher mittelmäßig und keinesfalls für die heute üblichen superempfindlichen Steinkorallen geeignet!


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    "Im Moment habe ich ja schon 800W LED über dem Becken"

    Ach so, hatte ich nicht mehr im Kopf, Kevin!
    Aber erinnere Dich mal an Armins Ausführungen, da gab es ja wirklich dramatische Einbußen bei manchen Korallen. Könnte es sein, daß soetwas wenigstens zum Teil eine Rolle bei Dir gespielt hat?