Bei Skeletten kann ich das noch halbwegs nachvollziehen, Hans Werner, wobei ich nochmals auf das Verhältnis von Carbonaten zum gesamten Rest verweise und dringend die Analytik abgleichen sollte. Bei der Interpretation einzelner Messwerte von einzelnen Elementen wäre ich sehr vorsichtig. Wenn man aber in der Natur lebendes Gewebe untersuchen würde, findet man wahrscheinlich schon in 50km Entfernung unterschiedliche Werte verschiedener Elemente, je nach geologischem Umfeld, menschlichen Einträgen, etc.
Korallenpolypen haben schließlich keine Zellwände!
Vereinfacht gesagt, sehe ich Deinen Kupferunterschied schon als ein gutes Beispiel dafür (Wobei ich das keineswegs beweisen kann!): Wasserleitung aus Kupfer - höhere Konzentration
Was für große Unterschiede ergeben sich da erst, wenn wir die riesige Verbreitung von Korallen quer über den Erdball betrachten!
Da sind die paar Veröffentlichungen von Wissenschaftlern wie die Nadel im Heuhaufen.
Und wie interpretiert man diese dann, gelangen die Elemente passiv oder aktiv in das Gewebe (in welches?) und wie lange bleiben sie dort, wenn die Konzentration außerhalb sinken würde (Aquarium)?
Wer legt außerdem fest, ab wieviel Prozent es wirklich ein Unterschied ist und wer mißt mit welcher Methode wie oft und wie genau nachvollziehbar?
Traue keinem Wert, den Du nicht selbst gemessen hast, hat mir einer auf einem Tauchboot erzählt...
Meine Erfahrungen nach 20jähriger professioneller Tätigkeit mit Meersalzen bestätigen das, Deine, Hans Werner, sollten sich doch eigentlich nicht signifikant unterscheiden.... ![]()
"das war dann aber bestimmt eisen als sulfat oder chlorid oder das citrat bleibt bei mir länger messbar"
Ich bin immer von der aberwitzigen Vorstellung ausgegangen, daß diese im Meerwasser gelöst als Ionen vorliegen.....
