Beiträge von Korallenwelt

    Naja Norbert, "Baukästen" haben wir beide ja mehr oder weniger. Ich merke aber auch immer wieder, wie schwer sich die Leute tun, wenn sie aus unserem Lager aus etwa 1000 Teilen selbst etwas aussuchen sollen!

    Ich denke, die Meisten sind mit so einem "Online - Baukasten", der dann vielleicht auch nur noch 20 Teile enthält - was die Deko ja keineswegs schöner macht - vollkommen überfordert oder erhalten zumindest am Ende nicht das, was Ihnen vorschwebt.
    Ich sehe das immer dann, wenn hier mal einer vorbeischaut und ein Fertigbecken sieht!
    Für 80% der Leute ist gar nicht nicht vorstellbar, daß diese aus den ganz normalen Teilen aus dem Regal zusammengestellt wurden.

    Selbst wenn also irgendwann einmal ein 3-D Drucker aus einem noch zu erfindenden Material, welches ja noch porös sein muß tatsächlich etwas Ansehnliches zustandebringt, müßte er das schneller und besser können, als meine Jungs. Da habe ich aber meine berechtigten Zweifel.....

    Jan, ich hatte neulich mal fünf solcher Farbfächer mit hochwertigen Folien hier, da könnte man locker 200 verschiedene Optiken empfehlen. Leider ist das logistisch nicht zu stemmen, Fotos allein geben die Qualität der Folienoberflächen nicht einmal annähernd wieder, außerdem hat jeder Mensch ja auch geschmackliche Unterschiede, ich habe leider keine Idee, wie man das kommunizieren soll.
    Selbst wenn ich 100 Folien auf Lager hätte, würde das einem Kunden in Heidelberg auch nicht viel weiter helfen.
    Wir haben uns daher zunächst für diese vier entschieden, vielleicht fällt mir mit unserer neuen Homepage noch etwas ein, aber zunächst bleibt es erstmal dabei. Wir haben ja auch noch 10 verschiedene Beckenmaße....

    Wir verwenden immer dieselben Alublenden die eine feingebürstete Oberfläche haben. An Folien gibt es bei uns derzeit:

    schwarz gebürstet
    hellsilber gebürstet
    Carbon
    Marineblau metallic

    Alle Folien haben eine strukturierte Oberfläche, was wirklich hochwertig aussieht. An Weiß hatte ich noch nicht gedacht, wenn ich etwas finde, werden wir mal ein Musterbecken bauen.
    Einfache Farbfolien haben wir versucht - das sieht eher billig aus.

    Ich habe ja ein 6m Becken hier im Büro vor. Meine Theorie ist, eine Unmenge von Höhlen und anderen Schlafplätzen zu integrieren, was man mit unserem Zeug ja machen kann. Einer meiner absoluten Fischfavoriten sind Schläfergrundeln, aber nach 2 Jahren waren von 10 Stück im 2000 Liter Becken auch nur 2 übrig.
    Wenn jedes Tier eine eigene Schlafhöhle hat, halten sich, so hoffe ich, die abendlichen Aggressionen eher im Rahmen und alle Tiere haben einen Ausweichplatz. Auch bei Pseudochromis fridmanni bleiben in vielen Becken irgendwie immer nur 2 übrig.

    Torsten, schön daß sich das Knipsen für Dich gelohnt hat und Dein neues Glas Dir Freude bereitet.
    Laß´am besten Süßwasser rein und beströme es etwas, das kostet fast nichts, erspart Dir später aber viel Zeit in der Einfahrphase.

    Bei Nichtgefallen hätten wir auch noch dunkle Metallfolien....

    (Irgendwie kann die Software gerade kein Bild anhängen...)

    Danke für die Antworten! Ich stecke auch nicht allzu tief in der Produktion des Eisenoxidhydroxids drin, um etwas sagen zu können, wer weiß, welche Trennmittel für die Produktion vielleicht wichtig sind, das kann dann natürlich auch von Charge zu Charge schwanken.

    Interessant finde ich, daß der Effekt eigentlich nur bei neu besetzten Becken mit hervorragenden, sehr ansprechempfindlichen Schäumern auftritt. Genau diese Technik wollen wir ja aber haben, wahrscheinlich muß man das Problem anfangs wirklich aussitzen, auch wenn es nervt.
    Danke also an die Geduld der Anwender und die gute Mitarbeit, werde einen Link zu diesem Fred in unser Empfehlungsschreiben mit einbauen.

    "Po4=2,5 !!!!!! "

    Solch einem Anstieg / Wert würde ich angesichts der Bilder zunächst grundsätzlich mißtrauen und auf eher professioneller Tests mit einer Referenz vertrauen:

    http://www.reefanalytics.com/Wassertests:::…9m7u5n0865t3285


    oder mir diesen evtl. von Peter (ist hier im Forum unterwegs) bestätigen lassen.
    Bei einer fast 100 x höheren Phosphatkonzentration hat man bei normaler Beleuchtung eigentlich ein ziemliches Algenproblem, was ich bei Dir nicht erkennen kann, Dein Becken macht für diese Zeit einen ganz normalen Eindruck.
    Eine Lösung aus dem Substrat (Steine, Bodengrund) kann schon etwas länger dauern, je nachdem, wie es eingelagert wurde. Mit 2frisch" hat das überhaupt nichts zu tun, wenn sie Deinen Korallensand irgendwo aus einem Hafenbecken gebaggert haben, kann Dein Händler das weder wissen, noch beeinflussen.
    Miß´mal wie Elisabeth Dir geraten hat.

    Die Temperatur kann als Auswirkung auf das Algenwachstum vernachlässigt werden, niedere Algen wachsen vom Nordpol bis zum Südpol, da sollten die paar Grad Schwankungen, die unsere Aquarien erlauben, eigentlich keine Rolle spielen.

    Die Frage nach einem Wasserwechsel ist ja schon fast philosophischer Natur.
    Ich persönlich halte es da wie die professionellen Korallenzüchter mit einem regelmäßigen Wasserwechsel mit zwei unterschiedlichen Salzen, wobei auf Quantität und Wechselintervall nicht soooo großes Augenmerk gelegt wird. Es geht eher darum, sich dabei eine gewisse Regelmäßigkeit anzugewöhnen.
    Bei uns sind das eben 10% jede Woche wechselnd mit der Salzmarke, bis der Eimer leer ist.

    Ich plane hier gerade ein 6000 Liter Bürobecken, da wird man sicherlich eher nur die Hälfte wechseln, weil ich 300 Liter Fässer habe, die gerade noch so neben das Becken passen. Das hängt ja auch immer etwas von den örtlichen Gegebenheiten ab und sollte kein Diktum sein.
    Alle anorganischen Substanzen, die unsere Beckeninsassen benötigen, sind in guten Salzmischungen in ausreichender Menge vorhanden.

    Ich kann aber keinerlei Sinn darin erkennen, für 100€ im Monat irgendwelche Zaubermittelchen in ein Aquarium zu schütten - ein regelmäßiger Wasserwechsel und etwas Futter (Kohlenstoffquelle) für die Bakterien sind ausreichend.
    Wenn man später möchte, kann man versuchen, mit gezielten Zugaben einzelne Farben bei bestimmten Korallen herauszukitzeln, aber soetwas hat nach Meiner Überzeugung in einem Aquarium, welches noch keinen Geburtstag gefeiert hat, nichts zu suchen.


    Ich betone das, wohlwissend, daß ich mit dieser Meinung keineswegs im Trend liege und nicht den Nerv der Zeit treffe, aber ich habe die stille Hoffnung, daß die Leute vielleicht nach der fünften ultimativ angesagten Marke von "Hoffmannstropfen" doch wieder lernen, ihren eigenen Verstand zu gebrauchen und auch mal wieder ein Buch zur Hand nehmen.

    "darauf habe ich leider keinen Einfuss, das bucht die Messe direkt. "

    Das ist ja dämlich. Im letzten Jahr in Pantoffeln durch den Tiefschnee war ja nicht so lustig und 200m sind es ja allenfalls Luftlinie...

    Wo findet die Abendveranstaltung statt? In der Messer wieder?

    Für richtig große Becken kann man dann bald Tieflader bestellen und Innenarchitakten (auch solche, denen nicht klar ist, daß Wasser nicht freiwillig von unten nach oben fließt) können dann tolle Aquarienlandschaften konstruieren.
    Wenn man Korallensand als Matrix nimmt und die Kleber nicht zu flüssig sind, kann sogar etwas richtig Gutes entstehen.
    Und wir werden die ersten sein, die eine SILIKAT - Spurenelementelösung herausbringen - damit haben wir schließlich viel Erfahrung.

    3D gehört die Zukunft:

    http://www.d-shape.com/applicazioni.htm

    "welche in 1-2m Tiefe selten über 15-17° steigen."

    Wozu benötigst Du dann einen Heizer??????

    Die Oberflächentemperatur der Ostsee betrug in diesem Sommer übrigens 21°C, ich messe das im Sommer mehrmals pro Woche und es sollte in Flensburg nicht signifikant anders gewesen sein!

    Ansonsten kann ich nur ein Einlesen in Literatur über die Nordsee empfehlen, es gibt sehr interessante kleine Krabben, Du brauchst Litorina Schnecken zur Algenbekämpfung, Seescheiden sehen wunderschön aus, sogar Zylinderrosen gibt es in der Nordsee...

    Kann man alles hier nachlesen:

    http://books.google.de/books?id=h53qp…nordsee&f=false

    Julian, ganz so einfach ist die Haltung von Ostseetieren nicht, sondern eher deutlich schwieriger, als die von Korallen. Auch wenn Du in Flensburg wohnst, wirst Du sicherlich keine Lust haben, ständig Wasser vom Strand zu schleppen und zu wechseln.

    Das wichtigste Gerät in der Meeresaquaristik ist der Abschäumer, welcher aber immer schlechter funktioniert, je weniger Salz im Wasser gelöst ist. Ich glaube Flensburger Ostseewasser dürfte einen Salzgehalt von vielleicht 15 Promille haben - Du bräuchtest aber eher 30!
    Da die Tiere, die Du halten möchtest ohnehin Einwanderer aus der Nordsee sind, kannst Du auch gleich Dein Ostseewasser etwas aufsalzen und hast damit nicht nur gut abzuschäumendes Wasser, sondern auch die Möglichkeit, diverse andere, interessante Tiere zu halten.
    Miesmuscheln als Filtrierer sind keine gute Idee, die verhungern sehr schnell, aber Seenelken sollte es bei Dir geben. Um die wird Dich jeder Korallenriffaquarianer beneiden!

    Als Bodengrund solltest Du unbedingt Korallensand benutzen, weil dieser aus Calciumcarbonat besteht und das Wasser puffert, was der Ostseesand aus Silikat nicht kann.

    Als freischwimmende Fische kann ich Dir Gobiodon flavescens, die Schwimmgrundel empfehlen - wirklich schöne Fische. Auch ein Seehasenbaby ist ein liebevoller, interessanter Pflegling für ein kleines Becken.

    "wenn nötig noch nen Heizer um so ca 15 Grad zu halten"

    Das war eher als Scherz gemeint - oder?!

    "es gibt die Theorie, dass die weichen Stoffe ans Wasser abgeben, die das Steinkorallenwachstum hemmen bzw die Steinkorallen degenerieren lassen."

    Das ist ja keine Theorie, sondern ganz klare Realität: Jede Koralle im Riff versucht, so viel Lebensraum wie möglich (nötig) für sich zu gewinnen, vor allem mit aggressiven chemischen Methoden.
    Es gibt sehr schöne Filme dazu.
    Außerdem hat jede Koralle, um nicht ganz schnell von Algen überwachsen zu werden, eine sich ständig erneuernde Schleimschicht, die ebenfalls chemische Schutzfunktionen besitzt. Oft sieht man in Aquarien ja auch, wie simple Scheibenanemonen ganze Korallenbestände verdrängen können.

    Welche Mengen solcher Hemmstoffe im Wasserkörper wirklich vorhanden sind und welche Arten besonders aggressiv wirken, ist ein weites Feld. Ich erinnere mich noch an eine Ausräumaktion eines Beckens, bei dem einige Sinularia Stöcke dabei waren, ähnlich diesen:

    http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/2640_Sinularia_sp07.htm


    Alle Acroporas, die mit solch einer ca vier Stunden in einer Styrobox transportiert wurden, haben das nicht überlebt und das waren zum Teil wirklich sehr kräftige Stöcke.


    Alex, eine Glaubensfrage ist die Karbonathärteanhebung nicht, nur reine Erfahrungssache, die wir auch erst lernen mußten, zumindest, was Riffkeramikbecken unserer Produktion angeht. Im Meer ist die kH ja auch nicht 10 sondern bestenfalls 7.
    Durch den hohen Mg und Ca - Gehalt frisch eingerichteter Riffkeramik Becken wirkt das aber wie eine ständige Kalkwasserzugabe, mit der Steinkorallen, besonders Montipora, manchmal, komischwerweise aber nicht immer, Probleme haben. Ich kenne Becken, die innerhalb von 10 Tagen komplett in ein voll ausgemörteletes, neues Aquarium umgezogen sind.
    Andere tun sich lange schwer.
    Irgendwann bin ich darauf gekommen, einfach die Karbonathärte anzuheben, das geht ja ganz einfach mit Balling. Das führte in den damaligen Versuchsbecken schnell zur Besserung und wurde bis heute vielfach bestätigt. Wir haben daraufhin unser Produkt Marinostabil konzipiert, Tropic Marin hat ein sehr ähnliches Produkt namens Triple Buffer.
    Die Literdose kostet keine 20€ und man braucht für ein normales Becken nur einen gestrichenen Teelöffel am Tag, um die kH auf einen Wert um die 10 anzuheben. Das reicht also ewig. Um möglichst anfänglich schon solchen Problemen aus dem Weg zu gehen, liefern wir eine Dose davon bei jeder Bestellung, die hier im Hause direkt eingeht gleich mit. Wer Balling macht, kann einfach mehr Hydrogenkarbonat dosieren.
    Beides ist sehr simpel und wenn es dazu führt, daß man einige Korallen halten kann, mit denen es vorher nicht geklappt hat, sicherlich eine gute Investition. Natürlich müssen aber auch alle anderen Rahmenbedingungen stimmen, wenn aber Kalkalgen gut wachsen, sollten zumindest die anderen chemischen Parameter in Ordnung sein.

    Armin, in nagelneuen Riffkeramikbecken haben wir jetzt schon öfter gesehen - aber eben auch nicht regelmäßig - daß durch den Einsatz von vielleicht 1 Liter Adsorber auf ca 1000 Liter Wasser der Abschäumer extrem nassen Schaum einfach durch das Schaumrohr schiebt, fast wie eine Wasserförderung.
    Die Blasen platzen also nicht, sondern bleiben sekundenlang stabil.
    Bei guten Nadelradabschäumern führt das durch die hohe Luftlieferleistung dann einfach zu einem richtigen "Überkochen". Auch die Reduktion der Luftmenge auf ein Minimum bringt nicht viel.

    Da wir für neue Becken mit dem Aufsalzen auch einen Adsorberwechsel empfehlen, ist dieser quasi immer neu, sobald die Schäumer eingeschaltet werden. In der Regel hängen die Adsorber in einem Strumpf im Filterbecken / Filterkammer.

    Merkwürdig finde ich, daß auch eine Woche nach der Entfernung des Adsorbers dieser Zustand anhält. Die ist jetzt der 3. Fall innerhalb eines Jahres bei Becken um die 1000 Liter.
    Alle Becken sind voll gemörtelt. Verglichen mit kleineren Becken ist aber die Menge Mörtel / Keramik zur Wassermenge ja eher geringer.
    Das finde ich schon seltsam. Alle Becken wurden vorher wochenlang mit Leitungswasser gespühlt.
    Bei den anderen beiden Becken war dieser Zustand dann plötzlich irgendwann einfach vorbei und die Schäumer (Immer Royal Exclusiv Mini Bubble King) taten klaglos ihren Dienst.

    Klaus: "Genau dieses Phänomen war der Grund, warum wir die regelbaren RD3 Speedys für die Abschäumer entwickelt haben. "
    .... die Dein Großhändler nicht liefern kann, weil er die nicht in´s Programm nehmen darf..... :angry_face:

    Ein Kunde hat wieder das Problem, daß in seinem Neubecken durch den Einsatz von Si/PO4 Kombiadsorber, welcher inzwischen entfernt ist, die Abschäumer mit Nadelrad überkochen. Natürlich sind die Bubble Kings sehr ansprechempfindlich und die Luft wurde auch schon auf ein Minimum reduziert, aber das reicht leider nicht.

    Hat jemand eine Idee, wie man vielleicht chemisch nachhelfen kann und das auch mal ausprobiert. (Natürlich könnte man Speiseöl reinkippen, aber hat das schon jemand versucht?)

    Robert, der auriga ist sicherlich einer der robustesten und leicht zu beschaffen, kostet so zwischen 20 und 30€, aber der macht seinen Job - je nach Größe - schneller als Du gucken kannst. Die Gattung Chaetodon hält aber natürlich auch ganz andere Leckerbissen bereit. Sollte einer von denen bei Dir keine Korallen fressen kannst Du ihn ja entweder behalten oder für ein paar hundert Euro weiterverkaufen, dafür findest Du mit Sicherheit Abnehmer, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.... :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Das hast Du vielleicht so rausgelesen, Robert, war aber mehr allgemein gemeint.
    Jeder Falterfisch ist natürlich auch immer ein Individuum und regiert unterschiedlich, aber da die Tiere groß und flach sind, besteht auch immer eine gute Möglichkeit, sie nachts wieder aus dem Becken zu fangen.

    Wenn die Xenien Dich zu sehr plagen, kannst Du natürlich auch jetzt schon einen Versuch unternehmen, besser wäre natürlich der Zeitraum, wenn Du langsam mit dem Beckeninhalt umziehen willst, weil Du den Fisch dann sowieso irgendwann herausfängst, falls er sich zu sehr an anderen Korallen vergreift. (z.B. Galaxea und andere längerpolypige Steinkorallen etc.)
    Aber es ist ja nicht so, das die Fische die Steinkorallen innerhalb einer Woche platt machen, die zupfen nur hier und da daran herum, bekommen aber nie den gesamten Polypen aus dem Skelett.
    Xenien, Anthelien, Anemonen und ähnliche fressen sie aber irgendwann ganz weg, wenn sie drankommen.

    Vielleicht hast Du ja auch ganz großes Glück und erwischst ein Ausnahmetier, welches gar keine Korallen frißt, soetwas habe ich auch schon gesehen.
    Also suche Dir vorsichtshalber einen prächtig bunten Falterfisch aus!!!

    "hab ich mir auch kein festes Limit gesetzt, solange die Preis/Leistungs-Verhältnis stimmt.
    Andere Leute kaufen sich teure Autos, da bleibe ich lieber bei meinen kleinen Clio und dab ein tolles Aquarium"


    Marina, darf ich den Satz einmal in meinem neuen Buch zitieren? Besser kann man es nicht nicht beschreiben!
    Ich wundere mich immer über Leute, die zwar ein festes Limit bei der Anschaffung, was ja prinzipiell nicht verkehrt ist, aber trotzdem im ersten Jahr drei Abschäumer haben. Spätestens nach einem halben Jahr kommt dann schon die 2. LED Lampe, weil sie noch mehr Funktionen hat und abgesehen von den teuersten Steinkorallen, ist der Unterschrank voll mit Zauberwässerchen, die allerlei Glücksmomente versprechen und allein schon im ersten Jahr den Wert des "Limits" deutlich übersteigen.

    Wenn ich soetwas nicht andauernd erleben würde - Meeresaquaristik ist ja schließlich mein Beruf - würde es hier nicht stehen.

    Der Begriff Limit ist eigentlich bei einem Aqurium nicht angebracht, wohl aber eine sorgfältige Finanzplanung. Wo bekomme ich hochwertige Geräte, eventuell auch gebraucht, her und wann genau benötige ich diese. Ein Aquarium kann man im ersten halben Jahr auch mit einem gebrauchten Leuchtbalken einfahren, da ist das Geld für die vierstellige "LED Neuheit" besser in einen hochwertigen Abschäumer oder eine gute Pumpe investiert.

    So verstehe ich auch Marinas Äußerungen und wünsche Dir, daß Du mit dieser Sorgfalt viele Fehler in unserem Hobby vermeidest!

    Das Kaiser- und vor allem Falterfische Korallen fressen, sollte jeder wissen, der das erste Mal Meerwasserfische kaufen geht - dachte ich jedenfalls.
    Obwohl seit 20 Jahren immer dasselbe Lügenmärchen erzählt wird, daß dies nur der Chaetodon kleini ganz glasrosenspezifisch macht. ALLE Falterfische fressen an Korallenpolypen herum und Glasrosen und Xenien/Anthelien sind natürlich besonders weich und lecker und stehen deshalb natürlich als erstes auf dem Speiseplan. Wenn die alle sind, kommen die nächsten Korallen...

    JEDER Falterfisch frißt Xenien, solltet Du eigentlich als langjähriger Meeresaquarianer wissen. Ch. auriga ist der preiswerteste und auch hübsch, allerdings mußt Du Dir Gedanken machen, was Du mit dem Vieh anstellst, wenn die Xenien weg sind, der hört ja nicht auf zu fressen.
    Die Gattung Hemitaurichthys bildet eine Ausnahme, die drei Arten sind Planktonfresser!

    Ich dachte, Du wolltest auch neue Pumpen unterbringen, willst Du noch mehr solcher Boxen an die Wände hängen? Zumindest hier würde ich eine vernünftige Lösung für die Seitenwände suchen!

    Robert, da kannst Du Dir jetzt zwar hundert Meinungen anhören, aber letztendlich mußt DU doch wissen, ob Du mit Deinem jetzigen Becken zufrieden bist und es nur in etwas größerer Form behalten oder lieber etwas Neues ausprobieren willst.
    Ein Becken neu einzufahren, dürfte für Dich wohl kein Problem sein, den "Streß" kann Dir weder jemand hier abnehmen, noch schönreden. Wenn Dir Dein neues Becken später nicht gefällt, kannst Du wohl kaum jemanden hier verantwortlich machen.

    Frage Dich vor allem, womit Du nicht zufrieden bist und was Du gern ändern möchtest. Dann kannst Du auch den Aufwand abschätzen, der nötig ist.
    Wegen ein paar Xenien braucht man keine neue Beckeneinrichtung, da reicht ein einfacher Falterfisch und die Sache ist in zwei Wochen vergessen.

    .

    Du mußt Dir ERST Gedanken über die verwendete Technik machen und dann die Größe der Kammer festlegen.
    Für Mini Bubble Kings beispielsweise braucht man beiderseits mehr als 20cm.

    Das Gestell finde ich persönlich viel zu hoch, es ist besser, mehr von oben auf das Becken zu schauen, weil die Tiere dann viel bunter wirken.
    Ich würde das Becken auch eher 50cm hoch bauen, wie hoch der Wasserstand ist, kannst Du ja später immer noch entscheiden.
    Aber wenn das Becken nur 40cm hat, bleiben Dir ja allerhöchstens 35cm, da mußt Du die meisten Korallen schon auf den Boden stellen...