Beiträge von Korallenwelt

    Schön erklärt, aber vielleicht trifft es auch nicht des Pudels Kern. "Weichmacher" sind ja irgendwie auch nur so ein Stichwort für irgendwelche Substanzen, die aus diversen Gründen Plastikprodukten zugesetzt werden. "Schwermetalle" ist auch ein Holzhammerbegriff mit dem man auf alles Mögliche eindreschen kann, oftmals nicht einmal Metalle.

    Aber ich kann Stefan schon verstehen, wenn man sich anschaut, was überall in unserem Leben so gemacht wird, selbstverständlich alles "wissenschaftlich korrekt und überprüft":

    Speisesalz (NaCl) durchaus eine Grundlage für das Meersalz unserer Tiere, wird ganz normal mit Hexacyanoferrat rieselfähig gemacht (Quelle: Chemie.de):

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    Chemische Zusätze - Rieselfähigkeitsförderer - Zur Verbesserung der Rieselfähigkeit werden ... Ferrocyanide zugesetzt.

    War hier auch mal ein Thema (blaues Meersalz)

    Vielleicht eine gute Idee, wenn auch nur einen Schritt vom hochgiftigen Cyanid entfernt, aber allein die Ausmaße lassen aufhorchen: in Deutschland bekommt man nahezu kein Salz mehr ohne Ferrocyanid. Sowas steht auf keiner Packung


    Oder Äpfel (Quelle ARD Mediathek):

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    Seit einigen Jahren wird eine weitere Methode angewandt: Bei dem sogenannten SmartFresh-Verfahren werden die Äpfel zusätzlich mit dem Gas Methylcyclopropen (MCP) behandelt. Dieses blockiert die Wirkung des apfeleigenen Reifehormons Ethylen, indem es bestimmte Poren in der Schale besetzt. Ethylen regt viele der Reifevorgänge im Apfel an - fehlt es, verfällt dieser in eine Art dauerhaften Schlaf. Selbst nach der Lagerung im Supermarktregal reifen diese Früchte kaum nach. Die Methode wurde von verantwortlichen Bundesbehörden wie dem Bundesinstitut für Risikobewertung oder dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bisher als unbedenklich eingestuft und muss nicht deklariert werden.

    Aha, alles ganz harmlos, vermutlich genau wie Syrieneinsatz und Terrorhilfe....


    Ich wohne ja hier in einer eher ländlichen Gegend mit viel Getreideanbau. Man reibt sich schon verwundert die Augen, wenn große Felder ganzflächig auf den Tag genau reif werden. Mit Glyphosat ist das schnell gemacht:

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    In Deutschland werden rund 6000 Tonnen Glyphosat jährlich (!!!) hauptsächlich in der Landwirtschaft ausgebracht. Glyphosat wird in Deutschland aber nicht nur zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Einige Jahre wurde die „Sikkation“, (dt. chemische Trocknung) von Getreide und Raps vor der Ernte exzessiv durchgeführt. Ziel das Totspritzens ist die Ernteerleichterung der Ernte.

    Natürlich auch alles ganz harmlos, naja, bis im letzten Jahr der Krebsverdacht aufkam, aber das muß erst noch bewiesen werden.


    Was will ich damit sagen? Man steckt eben nie hundertprozentig drin, was mit Industrieprodukten alles so angestellt wird. Die Globalisierung, nichts anderes als die Suche nach einem möglichst noch billigeren Anbieter, tut ihr Übriges um, alles noch rasanter, unübersichtlicher und unkontrollierbar zu machen.

    Ich halte auch aus anderen Gründen PVC Rohrleitungen für wenig optimal, mit etwas Gehirnschmalz kann man auf ziemlich viel davon verzichten und spart obendrein auch noch Energie, oftmals nicht unerheblich.
    Da wir viel im Großaquarienbau öffentlicher Schauaquarien unterwegs sind, kann ich sagen, das dies dort derzeit ein sehr großes Thema ist. Bei Strompreisen um 30 Cent die Kilowattstunde und Pumpen im Kilowatt Stromverbrauch Bereich spielt das finanziell nämlich eine ziemlich große Rolle.

    Von den großen PVC Flächen, die solche Systeme enthalten, wenn man all die Rohrleitungen einmal abwickelt, gar nicht zu reden.

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    Woraus sind die weißen Rohre dann?

    In diesem Fall sind das wirklich alles PE/PP Rohre und auch Fittings. Ein Riesen Aufwand, denn es muß ja alles geschweißt werden.

    Sowas würde zu Hause wohl kaum jemand in größerem Umfang machen. Daher ist es ja auch unser Bestreben, so wenig wie möglich lange Leitungen, Winkel, Bögen etc. zu verbauen, denn das bringt auch alles ordentlich Energieverluste, welche letztendlich nur in Wärme umgewandelt wird, die, zumindest im Sommer, keiner braucht.

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    Ich weiß das beim OZEANEUM in Stralsund mitten in der Bauphase alle PVC Rohre wieder entfernt wurden!!

    Dort wurde von einem der Geldgeber verlangt, daß alle Leitungen - und die sind ja in öffentlichen Schauaquarien deutlich länger als bei Heimbecken - nebst Armaturen NICHT aus PVC sein dürfen, gleiches gilt für alle Kunststoffbecken.

    Das war schon ein riesiger finanzieller Aufwand und führte zu so manchen Stirnfalten. Auf jeden Fall ist es aber machbar, die Frage ist nur, ob man sich das zu Hause antun will:

    Das kann ich Dir ganz genau sagen Steffi, denn eben war der Betreiber hier und brauchte eine neue Frontscheibe, nachdem er das becken am Freitag abgeholt hat..... (Der Montag fängt schon mal gut an!) :angry_face:

    30 x 70 25 tief - nicht ideal, ist aber den Vor- Ort nicht anders umsetzbar.

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    Da ich weiß, daß hier einige Freaks unterwegs sind, hätte ich mal eine Fachfrage:

    Bei der Maxspect 420 lassen sich blau und Weißkanal getrennt dimmen. Schaut man sich die LED aber genauer an, so gibt es deutlich mehr als nur zwei verschiedene Farbtypen.

    Weiß jemand aus welchen LED das Licht zusammengesetzt ist oder gibt es dazu Angaben?
    Wir forschen hier an der Uni gerade ein wenig an Rotalgen herum und ich habe festgestellt, daß sie unter der Maxspect besonders gut wachsen. Da wären ein paar Angaben hilfreich.

    Man darf einfach nicht zu viele Leute im Betrieb herumrennen lassen - gleich hat man(n) den Ärger... :winking_face:

    Steffi, ein Mitarbeiter eines großen Schauaquariums hat Deinen kleinen Gewinnerwürfel hier während des Entstehens gesehen und gleich wollten sie auch sowas! Irgendwie haben sie eine Vitrine wo nur schmale hohe Becken hereinpassen, alles ist sehr beengt und man kommt nicht richtig ran, aber dennoch sollen die Besucher ja etwas erkennen, daher die Höhe.

    Die Pfleger werden sich freuen! Um Ihnen das Scheibenputzen zu ersparen, wurden auch beide Seitenscheiben mit dem schwarzen Lava - Mörtel überzogen. Somit bleibt nur die Frontscheibe zur Reinigung. Die würde mir bei 60er Höhe aber auch schon reichen! Die obere Öffnung ist nur 28 x 20. Daher wurde ein Nanokonzept ohne Filterung aber mit wöchentlichem Wasserwechsel umgesetzt. Die kleine Kammer enthält nur eine 1200er Pumpe, einen Schwamm als Schnellfilter und etwas PO4 Adsorber. Nitratabbau erfolgt über die poröse Keramik.
    Bodengrund ist wegen der Gefahr von Phosphatdepots nicht vorgesehen, die Becken sind ja nur ein winzig kleiner Teil der Ausstellung und müssen sehr einfach zu pflegen sein.

    Eines wird nur Garnelen, das andere Aktinien enthalten - also richtig schöne, kleine Artbecken.

    Leider habe ich zunächst nur Handybilder aus der Werkstatt: schwarze Felsen vor schwarzem Hintergrund... :frowning_face:

    Ich fahre nächste Woche zum Ort des Geschehens und verspreche ordentliche Fotos:

    Steffi, man muß nicht zwingend die Tage oder Wochen zählen, entscheidend ist, ob die höheren Algen anfangen, zu wachsen. Wenn das der Fall ist (Wachstumsspitzen) dann entziehen sie dem System Nährstoffe und sind Konkurrenz für niedere Algen. Dann kann man langsam das weiße Licht hochfahren.

    Wenn einen das Blau nicht stört, kann man es natürlich auch ausdehnen.

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    Und die C. prolifera, da sich die anderen Algen vom reinen Blaulicht auch nicht beeindrucken ließen.

    Nein, das ist ja gerade der Sinn, höhere Algen anzusiedeln und mit Licht zu beglücken, welches von unerwünschten Oberflächenalgen, wie Kieselalgen oder Cyanos nicht gut vertragen wird. Auf diese Weise schafft man Nahrungskonkurrenz und hat Nährstoffverwerter.

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    Das Aquarium macht echt Freude :grinning_face_with_smiling_eyes:

    DAS ist der Sinn des Fotowettbewerbs! :face_with_rolling_eyes:

    Ja, Du mußt ja auch nicht andauernd messen, einmal die Woche reicht vollkommen. Es reicht der halbe Teelöffel in den ersten 2-3 Wochen um die Karbonathärte langsam zu stabilisieren. Die Menge an Riffkeramik im Vergleich zu Wasser ist ja sehr hoch.
    Fischen und Krebsen ist das vollkommen egal, aber Du möchtest ja gutes Algenwachstum, da ist ein guter Start nicht schlecht, gerade wenn das Salz "nur" 8kH hergibt.

    Meine Erfahrungen besagen daß es besser ist mit 10kH zu fahren, dann ist die Pufferkapazität für die kleine Wassermenge auch größer.
    Alles keine große Sache und nicht lohnenswert, länger drüber nachzudenken, aber je schneller alles stabil läuft, um so mehr freut sich die Frau!

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    Ich habe angeimpft

    Nach 24 Stunden schon? Mit 100% aufgesalzenem Wasser? Das halte ich für deutlich zu früh! Oder hast Du 50% Altwasser genutzt?

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    Später kommen C. prolifera rein, aber die mag ich unter Blaulicht nicht himmeln, falls es schief geht.

    Das passiert nicht, die kommen auch in größeren Tiefen vor!
    Du kannst das Caulerpa Wachstum sehr schön mit einer Substanz namens EDTA pushen, das gibt´s im Chemieversand oder in der Apotheke. Einfach alle drei Tage eine ganz kleine Messerspitze in´s Becken geben!

    Aber jetzt warte mal drei Tage und überstürze nichts.

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    Ich werde ab morgen das Marinostabil dosieren, momentan macht erst mal das Salz lös'

    Bleib ruhig, Samstag reicht. So ein Wasserkörper muß chemisch auch erstmal "zur Ruhe kommen" - auch wenn das jetzt überhaupt nicht wissenschaftlich klingt! :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Andreas

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    Das ist doch eine andere Keramik?!

    Die Grundmasse ist dieselbe aber die Oberflächenstruktur ist komplett anders, eher felsartig. Sowas machen wir ganz oft bei Projekten in öffentlichen Schauaquarien. Dort sind ja nicht alle Becken Korallenriffaquarien.
    Die keramische Steingutmasse wird abschließend mit einer schwarzen Engobe überzogen und mitgebrannt. So erhält man einen schwarzbraunen Felsen.

    Dazu mußte natürlich noch der entsprechende Mörtel entwickelt werden.
    Steffi hat davon gehört und war gern bereit etwas auf ihr Gewinnerbecken zu warten. Nun kann´s ja losgehen.

    (Außerdem sehen rote Pferdeaktinien auf schwarzem Grund besser aus als auf weißem!)

    Genauso schnell, wie das Zelt aufgebaut war, ist es dann am Sonntag Mittag auch wieder weg! Da einige ja von weiter her kommen und jede helfende Hand gebraucht wird, können wir leider nicht bis 15:00 Uhr warten, bis die Mittagsruhe auf dem Zeltplatz beendet ist und so verschwindet leider unser Anlaufpunkt. Das hindert uns aber natürlich nicht an einer schöner Abschlußexkursion - fast immer bei tollem Spätsommerwetter:

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    Auf den breiten Glasstegen kann ich die Glasplatte mit meiner DIY-Beleuchtung wunderbar auflegen und sie verschwindet dann noch im Alu-Kranz

    So war´s gedacht, Steffi, etwas Marinostabil habe ich Dir noch beigelegt, da das Becken ja auch frisch gemörtelt ist und nicht als Korallenriffaquarium betrieben wird. Einfach immer mal Wasserwechsel machen, Dichte und kH kontrollieren, mehr brauchst Du nicht zu tun.

    Am Anfang einfach täglich einen gestrichenen Teelöffel Marinostabil hinein, das paßt dann schon.

    Freue mich auf die ersten Besiedler, wobei mir gerade einfällt, daß ich Dir die Garnelen ja gleich hätte mitschicken können..... :grinning_face_with_smiling_eyes:

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    schon einen 50 mm Auslass, nicht 40mm, wie deine favorisierten Pumpen.

    ???? Was redest Du da? Je größer die abströmende Fläche, desto besser die Pumpe für ein Riffbecken, gleiche Abströmleistung vorausgesetzt! Völlig egal, welcher Hersteller das umsetzt!

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    = noch härterer Strahl...

    Diesen Unsinn will ich eigentlich von einem Pumpenhersteller nicht hören, es gibt Abströmgeschwindigkeiten und die kann man ganz einfach messen und als Hersteller auch angeben!

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    Aber hast Du das nicht selber mal so auf Deinem TV-Kanal mit Schaumstoffbällchen so präsentiert ?? Da war doch auch keine Deko drinnen, oder irre mich jetzt ... ?

    Sowas macht man, um Strömungsverhalten in Behältern zu verdeutlichen, das ist in der Industrie ein übliches Verfahren, mit auftriebslosen Schwimmkörpern Strömungsverhalten zu visualisieren. Biologen nutzen oftmals Fähnchen, da sie vorzugsweise im Freiland arbeiten.

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    Die Pumpe in einem vernünftigem CL integriert, Druckseitig mit Bögen ausgestattet aufgeteilt mit echten Y-Stücken oder einer Strömungsbox..... was verliert sie dann ? 5 % 10 %

    Ich kenne Becken, da wurden 80% mehr Strömungsleistung benötigt, ansonsten würde ich das innenliegende System ja nicht so vehement verteidigen. Über 20% braucht kein Mensch zu reden, dann muß man ein anderes Hobby wählen, aber 50% Verlust bei Pumpen mit mehreren hundert Watt sind ja kein Witz mehr und kosten richtig Geld und zwar nicht das Geld des Pumpenherstellers sondern -käufers! Insofern sehe ich Ersteren da schon etwas in der Verantwortung!

    Und wie gesagt, über den wichtigsten Effekt haben wir dabei noch gar nicht gesprochen, nämlich immer dann, wenn eine Pumpe (vollkommen egal von welchem Hersteller!) innerhalb von Sekundenbruchteilen auf einen anderen Wert springt, der deutlich vom derzeitigen abweicht (Zufallsmodus), DAS bringt wirklich eine tolle, naturnahe Strömung, vom Stromsparen mal ganz abgesehen.


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    Daher kann ich Verlustleistungen bis zu 80 % nicht nachvollziehen, die mal von Dir genannt wurden.

    Dann bau doch einfach mal eine Vergleichsmessung auf und dokumentiere das vernünftig. Für jeden der nicht so ein Meßgerät hat:

    Pumpen frei laufen lassen und dann nochmal mit 2m Schlauch: einfach die Hand davor halten genügt schon!


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    Diese Verlustleistungen reihe ich daher mal in *Luthers Märchenstunde* ein ... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Kann man als Hersteller so sehen, wenn ich einer wäre, würde ich mit dem Geld meiner Kunden verantwortungsvoller umgehen, aber das entscheidet jeder selbst!


    Die Sache mit den Strömungsboxen finde ich schon toll, das muß wirklich mal jemand machen, auch wenn es vielleicht nicht das gewünschte Ergebnis bringt - Versuch macht klug. Aber auch in diesem Fall würde ich immer die Pumpe direkt in der Kammer verbauen. Na mal schauen, ob wir soetwas mal aus Keramik machen, das ginge dann erstmal einseitig bei vernünftiger Beckentiefe, aber auch das sollte einen ähnlichen Effekt haben.
    Und der große Vorteil: Man braucht nix zu bohren oder irgendwelche Leitungen innerhalb oder außerhalb des Beckens zu verlegen, man sieht auch so, ob´s funktioniert.
    Gegenüberliegende Kammern, die miteinander kommunizieren, wären dann sicherlich nochmal eine Herausforderung aber meines Erachtens den immensen baulichen Aufwand nicht wert. Aber das ist jetzt nur so ein Bauchgefühl.

    Ich kann Dir ja gern mal so eine Kammer schicken....

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    Hier mal ein Video eines Kunden, der eine 230 Watt Speedy an seinem Tank testet. Sehr aufschlussreich :smiling_face:
    Wie man sieht, wäre eine große Speedy durchaus in der Lage, ein ca. 2 Meter langes Becken, mit ca. 1600 Liter Inhalt, ausreichend zu beströmen

    Wie kommst Du denn auf diesen Trugschluß????

    Eine Pumpe IM Aquarium gibt eben die gesamte Strömungsleistung an den Wasserkörper ab, DAS kann man hier sehr gut sehen! Davon rede ich seit Jahren und wir bauen alle unsere Becken so und empfehlen das auch unseren Kunden. Gerade dann, wenn die Pumpen Programmierbar sind, gibt das tolle Effekte!

    Aber schon ein paar Winkel machen soetwas vollkommen zunichte und man muß schon sehr viel mehr Energie aufbringen, um die selbe Strömungsleistung zu realisieren, das kann jeder gern selbst an seinem eigenen Aquarium ausprobieren.


    Abgesehen davon hat ein leerer Wassertank strömungstechnisch nichts mit einem gut dekorierten und voll besetzen Korallenriffaquarium zu tun - dazwischen liegen Welten!

    Na nix für Ungut... :frowning_face:

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    Am nächsten Morgen dann eine wirklich tolle Überraschung:

    Im Klubraum des zeltplatzes hatte Dr. Corinna Enderes, ehemals Naturkundemuseum Berlin, eine tolle kleine Ausstellung zur Ostsee aus ihrem privaten Fundus aufgebaut.

    Das war ein richtiges, kleines Museum!

    Toll, was sie über die Jahre so zusammengetragen hat! Das würde so manch einer Ostseegemeinde, die vom Tourismus lebt, sehr gut zu Gesicht stehen! Leider vergaß ich vor lauter Bewunderung das mal richtig im Bild festzuhalten. Und selbst für uns Eingeweihte gab es die eine oder andere Kostbarkeit zu bewundern. Sowas macht die Frau mal eben privat "nebenbei".
    Respekt!

    Der Wettergott hatte dann am Sonntag ein Einsehen mit den Binnenländern und schickte wenigstens ab und zu die Sonne zum Gruß hervor!
    So trauten sich auch die hartgesottensten Nachtschwärmer aus dem Vortragszelt:

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    Mit Kalkwasserrührer hab ich mich noch nicht befasst.

    Irgendwie mußt Du Calcium in´s Becken kriegen, das geht mit Balling oder - bei Deinem System bietet es sich ja förmlich an - mit Kalkwasser!
    Du läßt einfach ständig Osmosewasser zutropfen, daß durch einen Kalkrührer läuft. Einfacher gehts nicht!


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    Die Rückwand soll auch schwarz werden, dann werden die beiden "Streamblenden" nicht auffallen (hoffe ich). Möchte das gerne mal zur Diskussion stellen. Was haltet ihr davon?

    Gar nichts und zwar aus rein praktischen Gründen. Frage mal alle erfolgreichen Korallenriffaquarianer, die hier jahrelang unterwegs sind, was deren Hauptproblem ist:

    mangelnder Platz für Korallen!

    Es gibt Beispiele da ist das Becken nach einem Jahr schon zugewachsen. Wenn man dann nur so eine mittige Säule hat, sieht das zwar vor schwarzem Hintergrund auf Fotos im Internet immer ganz toll aus, geht aber an der Realität deutlich vorbei. Natürlich ist das am Ende immer Geschmackssache, aber wir werden hier dauernd gefragt, wie man nachträglich noch Riffwände in bestehende Aquarien einbringt - warum wohl?

    Da lohnt es sich wirklich im Vorfeld viele Gedanken zu machen!


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    Ich überlege zZ, ob sich eine Riffkeramik mit drehbarem Oberteil für den Auslaß wartungstechnisch realisieren lassen würde.

    Machbar ist alles.... :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Abends, wie immer, ein interessantes Vortragsprogramm!

    Dietmar Schönfelder berichtete über seine Recherchen zu Munitionsrückständen in der Ostsee, für Leute, die ständig Kescher und Dredgen durch die Ostsee ziehen, ja vielleicht ein ganz wichtiges Thema. Es läuft natürlich meist wie immer: "Was man nicht sieht, ist wohl auch nicht so schlimm!?"

    Johannes Höhn ließ uns in schönen Bildern an seinem Praktikum auf Curacau teilnehmen, wo er auf der dortigen Forschungsstation drei Monate an der sexuellen Reproduktion von Steinkorallen als Grundlage für die Wiederbesiedlung von Riffen gearbeitet hat.

    Christiane Enkelmann ließ uns sehr anschaulich an ihrem Aquakultur - Praktikum bei Pro Life Aquatics in Florida teilhaben, wo auch ein ganzer Teil Nachzuchtfische aus der Aquaristik für den europäischen Markt herkommen.

    Mein Handy war mit dem Nachthimmel zwar etwas überfordert, wer aber keinen Grillfisch mag und nur zu den Vorträgen kommen will, findet uns auf jeden Fall... :winking_face:

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    Es wird aber eine Nachfüllautomatik installiert. Sodass der Wasserspiegel max. 1 cm schwankt.

    Wenn das Nachfüllbecken höher steht, kannst Du es auch über einen Gardena Tropfhahn, sogar noch durch einen Kalkwasserrührer, tropfen lassen und hast keine Automatik, die defekt werden kann. Natürlich muß man auch ein solches System hin und wieder optisch kontrollieren, aber bei Dir ist ja alles gut auf einer Stelle organisiert.

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    dass es so rüber kommt als würde jeder Laie sich ein Nano überlegen und sich blauäugig hinein stürzen.

    Das ist leider sehr oft Realität, Julian und wie ich oben schrieb, wird das von einer umtriebigen Aquaristik - Werbe - Industrie seit Jahren so suggeriert!
    Es ist also keineswegs die "Schuld" der Anfänger, auch wenn man sich natürlich immer ausgiebig vor einem Tierkauf informieren muß und das nicht auf andere schieben kann. Aber das tust Du ja hier!


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    Und trotz deiner Meinung zu Nanos wird es wohl eins werden, nimms mir nicht übel

    Es ist doch DEIN Aquarium - DU entscheidest was Du willst, da gibt´s nichts, was man übel nehmen kann!

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    aber versucht nicht jeder Händler das best mögliche Produkt FÜR IHN! an den Mann zu bringen?

    NEIN! Wenn er gut ist, will er Dich möglichst lange als Kunden behalten und wird Dir vielleicht sogar mit gebrauchten Sachen aushelfen. Aber, siehe oben, diese guten Händler werden leider immer weniger und haben massiven Druck durch die heutige Art zu verkaufen.
    Es ist schwierig, solche guten Händler noch zu finden, das wollte ich mit obigen Zeilen sagen!

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    Zuerst muss das Becken ja aber eh eingefahren werden und da ich nicht im Geld schwimme, werde ich die langsame Variante über einige Wochen wählen.

    Das ist sogar die einzig richtige "Variante"! Aber jedem fällt es natürlich schwer, an sich zu halten, wenn man im Seewasserladen die tollsten Tiere herumschwimmen sieht. Da muß man stark sein - wird aber belohnt!

    Mit T5 Beleuchtung haben Meeresaquarien jahrzehntelang gut funktioniert und daran hat sich bis heute nichts geändert - außer daß die VIEL günstiger zu haben sind, insbesondere gebraucht!


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    Daran konnte ich ohne großen finanziellen Aufwand lernen, was ich wirklich für dieses Hobby brauche und was nicht.
    Wenn einem eine "Plage" (bei mir Caulerpa brachypus) über den Kopf wächst, ist eine Neueinrichtung kein großes Ding. Wenn Wasserwerte aus dem Ruder laufen, bekommt man sie mit großen Wasserwechseln schnell wieder in den Griff.

    Ingrid, glaube mir, da bist Du eine der wenigen Ausnahmen, gehe mal in so ein Zookaufhaus und höre den Verkaufsgesprächen zu!

    Aber abgesehen davon:

    Frauen sind sowieso die viel bessren Aquarianer!!! Das meine ich verdammt ernst!
    Wahrscheinlich weil sie nicht so technikaffin sind, um es mal noch ganz harmlos auszudrücken!

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    Mir scheint, das Denken in großen Dimensionen hat dir etwas den Realitätssinn getrübt. Oder hast du den Anschluss an die Entwicklung in diesem Hobby verpasst?

    Nein Ingrid - überhaupt nicht! Ich beobachte die Entwicklung der Meeresaquaristik sehr genau seit über 40 Jahren und seit 25 Jahren ist sie mein Beruf. Da kann ich mir schon ein sachlich fundiertes Urteil erlauben.

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    Ich finde die Idee mit einem kleinen Aquarium zu starten super.

    Leider ist eben nur die Idee super - mehr auch nicht!
    Früher "startete" man mit guten Büchern und regem Gedankenaustausch mit Gleichgesindten oder Fachhändlern, von denen es damals viele wirklich sehr Gute gab. Das war in der Regel auch völlig unabhängig davon, welches System sie verfolgten und wie das technisch realisiert wurde. Auch damals gab es gravierende Fehlentwicklungen, wie z.B. Rieselfilter oder Fallstromabschäumer. Dennoch war der Markt einigermaßen übersichtlich und konnte auch von einem naturwissenschaftlichen Laien halbwegs verstanden werden.

    Fakt ist aber eins, und ich denke, soweit kommt schon mal jeder mit:

    Ein kleines Aquarium ist viel instabiler und reagiert oft viel heftiger auf Veränderungen als ein Großes. Jeder, der ein mittelgroßes Meeresaquarium über längere Zeit erfolgreich betreibt, wie zum Beispiel Du, Ingrid, der ist sicherlich auch in der Lage, ein Nano erfolgreich zu starten. Man weiß eben, was man tut.

    Oder anders: Wer zum Beispiel ein mittelgroßes Becken hat, dort einen regelmäßigen, wöchentlichen Wasserwechsel macht und das, egal ob mit Altwasser odern frischem, seinem ebenfalls Nano angedeihen läßt, hat sicherlich kaum größere Probleme.

    Aber einem ANFÄNGER einzureden: "Fang erstmal klein an!" ist so ziemlich die schlechteste Entscheidung, die man für ihn treffen kann und das kann man nun schon über Jahre in allen Foren sehr gut nachvollziehen.


    Das liegt zum Einen an der Natur solcher Foren selbst und jeder, der hier länger unterwegs ist, weiß das:

    1 Frage - 10 Antworten - 20 verschiedene Meinungen! Was soll so ein Unwissender damit anfangen?


    Zweitens tut die Aquaristikindustrie auf verschiedene Weise ihr Übriges:

    Geht man heute in eines dieser großen Zoo Kaufhäuser wird dem armen Anfänger suggeriert, man müsse sich nur eines dieser sogenannten "Komplettsets" kaufen und schon funktioniert es. Komplett ist daran in der Regel gar nix, Hauptsache LED Leuchte ist dran! Das der ganze Kram meist nichts weiter als China billig Gerödel ist, wird geflissentlich ignoriert oder erst hinterher bemerkt wenn´s längst zu spät ist!

    Da haben wir schon die erste Kostenfalle: Da das ganze Zeug oft nichts taugt, werden dann im ersten Jahr schon mal die Pumpen getauscht und das 3. Abschäumermodell "getestet". Einfach nur mal oben rechts die Suche Funktion bemühen und die Namen solcher "Fertigbecken" eingeben: alle Foren sind voll von "Umrüstanleitungen".

    Wenn man bis hier hin lieber in ein 200 Liter Becken und vernünftige (Nano - gibt es durchaus - siehe unten!) Technik investiert hätte, wäre man schon viel weiter und hätte auch nicht mehr Geld ausgegeben!


    Drittens ist seit Jahren zu beobachten, daß aufgrund der nicht stabil laufenden Anfängerbecken, die einfach nichts weiter als eine ganz normale Einlaufphase durchmachen, sowohl von der Industrie als auch angeheizt in Foren, die Leute dahin genötigt werden, alles Mögliche zu messen, wenn´s geht jede Woche, dann noch im Mikrogramm - Bereich ( Zum Verständnis, das sind 0,000.001 GRAMM!) und von Elementen, von denen der geneigte Anfänger niemals etwas gehört hat oder deren Namen er schreiben kann!
    EINE Analyse kann man ja mal machen.... - jeder Erfahrene weiß, wie sowas weiter geht!

    Aber das ist natürlich erst der Anfang: Jetzt geht es erst richtig los: Da werden nicht nur "Baks" benötigt sondern allerlei Hilfs- und Push up Mittelchen, für die mal ein bekannter deutscher Meeresaquarianer das schöne Wort "Hoffmannstropfen" geprägt hat und der Ausdruck bezieht sich nicht auf einen persönlichen Namensgeber.

    Um dem Ganzen einmal eine normale Bedeutung zu geben, mache man sich Folgendes klar: Bis in die 90er Jahre hat es zwar genauso schöne Meeresaquarien (vom tollen LED Licht einmal abgesehen) aber keinerlei dieser Zaubermittelchen, "Analysen" oder gar Bakterien in Flaschen gegeben.

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    Meiner Meinung nach ist das neben reinen Fischaquarien um Unterhalt mit am günstigsten.

    Alex, es wäre sicherlich schön, wenn es so wäre und ich bin überzeugt, daß Ingrid, Steffi und ein paar Andere das auch so hinbekommen, aber die Realität spricht leider eine andere Sprache, was jeder weiß, der hier aufmerksam mitliest. Wer ganz starke Nerven hat, schaue gern mal in solchen Nano Riff Foren vorbei, aber vielleicht besser als Nicht - Meeresaquarianer....


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    ich verstehe nicht warum ein mit Weichkorallen, Scheiben- und Krustenanemonen und einfache LPS besetztes Aquarium teuer und aufwenig sein soll?

    Alex mit den Bewohnern hat das überhaupt nichts zu tun, manche Steinkorallen benötigen etwas mehr Licht, was aber durch die modernen LED Leuchte sowieso gegeben ist.
    Eine Kalkzufuhr muß man in jedem Meeresaquarium durchführen, schon allein wegen des Kalk - Kohlensäure Gleichgewichts und des Puffervermögens.

    Vielleicht habe ich mich wirklich nicht ganz richtig ausgedrückt und hätte besser schreiben sollen pro LITER sind kleine Becken, zum Teil erheblich (siehe oben!) teurer als größere.
    Aber ich möchte hier ein schönes Beispiel aus Rostock anführen, für ein 400 LITER ( Anfänger lieben diese Einheit, dabei wäre höchstens das Netto - Wasservolumen in Litern interessant!) Aquarium, welches ausschließlich mit Nano Technik sehr erfolgreich seit 8 (In Worten ACHT!) Jahren betrieben wird und zwar mit allen Arten, selbst empfindlichster Korallen:

    https://www.youtube.com/watch?v=oLhMPZOCNJ0

    oLhMPZOCNJ0

    2 Tunze Nano Streams
    1 Tunze 9004 (Im Film noch der Aqua Medic blue 300 - welcher aber leider viel zu laut war!)
    LED Lampen (Gut, die waren etwas teurer)

    Das war´s! Dem Becken wird ein wöchentlicher 30 Liter Wasserwechsel zuteil, Kalkwasserzugabe über Verdunstung und ab und zu ein kleiner Wirbelbettfilter für Phosphatadsorber (Könnte man aber auch als Dauerläufer in die hintere Filterkammer hängen.)
    Messungen: Phosphat und Magnesium wöchentlich bis 14 tägig.


    Julian, das sind die Grundzüge der Meeresaquristik und wenn Du wirkllich einer werden willst, investiere in ein Becken vernünftiger Größe, welches zu Deiner Studentenbude paßt und auch mal einen Umzug übersteht und versuche im Rahmen Deiner Möglichkeiten vieles selbst zusammenzubauen, egal ob sich die Technik in einem externen Filterbecken oder direkt im Hauptbecken befindet.
    Dann weißt Du auch, wie so ein Meeresaquarium funktioniert und mußt Dich nicht auf "Fertigtechnik" aus China verlassen. Ein paar empfehlenswerte Komponenten habe ich oben aufgeschrieben. Es gibt auch andere.
    Dieses Forum ist sicherlich auch eine gute Fundgrube für gebrauchte Technik, denn erfolgreiche Meeresaquarianer vergrößern ständig, siehe Helmut:

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    teuer im den sinn, daß der Wunsch nach größeren Aquarium mit paar Fiische sehr schnell kommt als man selbst Denkt

    Einfache Zusammenhänge und Grundregeln kann man nicht in Foren lernen, dafür sind sie viel zu konfus und unsortiert. Suche Dir Gleichgesindte und einen guten Fachhändler, dann hast Du auch Erfolg, verstehst, worum es geht und kannst dann hier auch mitreden, im Sinne von "Die richtigen Fragen stellen:" - also solche, deren Antworten Dich nicht mehr verwirren, als Du mit Deiner Frage vermutet hast.

    Wichtig ist auch, die richtigen Tiere zu erwerben, leider heute auch keine Normalität: Anfängern wird einfach alles verkauft, was Geld bringt, egal ob von manchem "Fachhändler", einem Online Shop und leider auch schon mal Züchtern.

    Eine kleine Orientierung findest Du hier:

    Einfahranleitung für Neubecken mit Riffkeramik

    Blende einfach das Wort Riffkeramik aus, es geht zunächst nur darum, zu verstehen, wie ein Meeresaquarium funktioniert und was man dazu braucht - vor allem aber was man NICHT braucht!

    Meeresaquaristik ist ein teures Hobby - so oder so! Aber richtig angepackt ist es auch als Student machbar, ich hatte auch als Student mehrere Meeresbecken, und sie wird Dich hoffentlich lange in deinem Leben begleiten und Dir die Freude und Begeisterung für das Leben im Meer erhalten!

    Dabei in jedem Fall viel Erfolg und Spaß!

    Zitat

    mein 60l Aquarium als Technikbecken benutzen, da man aber als Student immer chronisch pleite ist wird es jetzt erst einmal ein Aquarium welches sicher ins Budget passt.

    Julian, es gibt nichts Teureres als Nanoaqurien, wozu Du 60 Liter durchaus zählen kannst.
    Sowas ist nur etwas für Profis, die wissen, was sie tun oder noch ein paar hundert Liter in der Hinterhand haben.

    Eine unsägliche Mode, Meerestiere in eine Pfütze zu sperren und zu glauben, alles laufe stabil und sorgenfrei - wie denn, bei der kleinen Wassermenge?

    Die Qualität der "Meerwasser - Lachsforellen" - so die korrekte Handelsbezeichnung i- st schon wirklich gut. Ein Blindtest mit

    frischem Ostsee Lachs
    norwegischem Zuchtlachs und
    MLF als Frostfilet (anders geht es auf einem Zeltplatz ja gar nicht!)

    brachte keine signifikanten Unterschiede zutage. Selsbt absolute Fischhandels- und Kochprofis haben das bei mir nicht auseinanderschmecken können. Da sollte es für uns Meeresaquarianer auf´m Zeltplatz allemal reichen.

    Es geht ja hauptsächlich um kollektives Beisammensein und gemeinsame Aktionen rund um die Meeresaquaristik in unserer digital verblödeten Welt. Selbst einen Fisch zu fangen, mit Gleichgesindten darüber zu fachsimpeln, sorgsam damit nach Hause zu fahren und jahrelang Freude an dem Tier zu haben, ist eben doch etwas anderes als der Bestell - Button im Online Shop.
    Offensichtlich geht es ja nicht nur mir so: