"wenn ich sehe, dass sich anfänger über 6 monate quälen, um ihr wasser "korallentauglich" zu bekommen, "sps-taugliche" werte vorweisen "
Und was noch viel schlimmer ist, Joe: Wieviele Leute geben in der Zwischenzeit frustriert auf, weil ihre "Werte" nicht forentauglich sind - was für ein Jammer!
In der selben Zeit hätten sie längst ein vernünftiges Becken zu Hause, wenn sie einfach nur einmal wöchentlich einen Eimer Wasser gewechselt hätten!
"Nach Deiner obigen Aussage braucht man also für Kalkzugaben keinen Test?"
Nein Bernd braucht man überhaupt nicht! Wenn man zum Beispiel die Kalkwassermethode anwendet, ist ein Überdosierung nahezu ausgeschlossen, einfach das verdunstete Wasser mit Kalkwasser auffüllen und fertig! So haben das hundertausende Aquarianer jahrzehntelang gemacht und solange man nicht ungelösten Kalk zugibt, auch prima funktioniert.
Im Wasser gilt das Kalk - Kohlensäuregleichgewicht, solange man abschäumt und nicht mit einem Kalkreaktor herumspielt, passiert da gar nichts.
Ich habe in 20 Jahren Berufsmeeresaquaristik weit über 1000 (In Worten EINTAUSEND!) Becken irgendwie betreut und noch nie Calcium gemessen, weil es einfach nicht relevant ist, sollange dem Becken Calcium zugeführt wird!
"Ohne einen Magnesiumtest wäre auch die Überdosierung mit Magnesium nicht erkannt worden "
Na und?? Was soll schon groß passieren, bei regelmäßigem Wasserwechsel und Kalkalgenwachstum sinkt der Wert von ganz allein und ist für einen Anfänger in der Meeresaquaristik, der schöne Scheiben- und Krustenanemonen, Weichkorallen und ein paar robusten Steinkorallen halten will im ersten halben Jahr vollkommen belanglos.
Er muß zunächst ganz andere Dinge lernen.
Also höre doch bitte einfach mal auf, die Leute immer mit allen möglichen Theorien verrückt zu machen, die helfen doch Niemandem, sondern gehören allenfalls unter Spezialisten in´s Chemie Board.
Die Leute hier wollen praktische Hilfe und nicht noch 100 neue Probleme mit jeweils 10 verschiedenen Antworten!!!
.
