Beiträge von Korallenwelt

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    Chlor habe ich benutzt um die restlichen
    organischen Verbindungen zu eliminieren, genau so wie man Wasserstoffperoxid nehmen kann.


    Daniel das ist ja auch absolut richtig, nur hat das nichts mit Phosphat zu tun. Ich denke, darum geht es hier. Es wird aus der Frage nicht ganz ersichtlich, um welches Gestein es sich handelt. Ist es ganz normal importiert, kann man es nach obigen Ratschlägen und Behandlungen gut verwenden.


    Stammt es aber aus einem alten Becken, ist durchaus Vorsicht geboten. Ich schriebe das, weil es explizit um Phosphat geht. Bei Naturentnahme sollte sich alles noch im erträglichen Bereich abspielen.

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    Ich habe mein totes Riffgestein, seinerzeit mit Chlortabletten (Poolbedarf) und Strömungspumpen ca. 2 Wochen behandelt,

    Daniel, was genau verstehst Du unter "behandelt" - welche chemische Reaktion zwischen Phosphat und elementarem Chlor schwebt Dir dabei vor???

    Kleiner Tipp: Gesetz von der Erhaltung der Masse Chemie Klasse 7

    Holger: sämtliche, oben publizierten Werte sind komplett unbrauchbar, wobei ja nicht einmal genau gesagt ist, in welchem Zeitraum diese Mengen frei werden. Dein Aquarium soll ja sicherlich ein paar Jahre stehen.
    Einen brauchbaren Wert kannst Du nur durch Langzeitversuche oder Auflösung einer bestimmten Menge mittels Salzsäure ermitteln. Aber auch das müßte man zur Sicherheit mehrmals mit verschiedenen Proben machen!

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    Dann bringe ich nochmal frische Bacs ein

    Was soll das bringen? Das sind einfach kultivierbare Bakterien die verkauft werden, die gibt´s weder "frisch" noch sonst wie algenverzehrend.
    Entweder Du versorgst Deine vorhandene Bakterienpopulation mit einer Kohlenstoffquelle, dann können sie mit Algen konkurrieren oder Du siehst Dich nach anderweitigen Konkurrenten um.

    Das Gestell ist schon sehr professionell, da hat der Händler alles richtig gemacht.

    Die Frage ist, woraus die Rückwand ist?!
    Wenn sie stabil genug ist, kannst Du einfach die Alu - Profile durchbohren und die Rückwandplatte von innen verschrauben.

    Wir verdübeln solche Anlagen immer mit einer, über3m Länge auch mal mit zwei Dübeln mit der dahinter stehenden Wand. Dann wackelt da gar nichts mehr. Vorzugsweise macht man das natürlich von Innen.

    Die abgebildetet Winkel sind zwar nett gemeint, nur mußt Du die leider vorher in die Profilnuten schieben...

    Das Becken ist ja, wie oben bereits beschrieben noch leer und der Betreiber hat wirklich eine Engelsgeduld und ist insgesamt ein Perfektionist, wie man am Umfeld wohl deutlich sieht.

    Ich denke, daß es auch einmal schön ist, sich solche Projekte anzuschauen und sie in ihrem Umfeld zu erfassen, vielleicht nimmt der Eine oder Andere auch eine Anregung mit.

    Hier zunächst die Ansichten aus dem Verkaufsraum:

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    Klaus, ich glaube fast, Torsten meint das ironisch. :grinning_squinting_face:

    Nein, eigentlich nicht. Mein Refraktometer, welches ich hier habe, zeigt eine Dichte von 1,070 und eine Salinität von 100 Promille - was soll der Unsinn?

    Wenn die auf dem Bild abgedruckten Werte von 1,030 Dichte und 40er Salinität stimmen und die Skala groß genug ist, kann man endlich vernünftig ablesen.

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    wie niedrig ist denn der unschlagbare Preis ?

    Das ist doch vollkommen egal, wenn das Ding wirklich funktioniert. Die halten doch eine Ewigkeit bei vernünftiger Pflege.

    Nun gibt es doch was für die Augen! Manche Leute haben wirklich GEDULD!!! Aber aus erster Quelle habe ich erfahren, daß auch ein leeres Becken begeistern kann. Auch wenn es zunächst wenig mit Aquaristik zu tun hat, versteht jetzt vielleicht jeder, daß gut Ding wirklich Weile haben will oder anders ausgedrückt: Das Warten hat sich gelohnt:

    (Vielleicht entdeckt schon jemand das Becken?)

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    Im Idealfall will ich es 4-5 Tage trocken stehen lassen. Es sei denn ich würde mir damit richtig Probleme einhandeln...

    Das ist kein Problem, solange Du die Rückand, z.B. mit nassen Tüchern feucht halten kannst! SÜSSWASSER verwenden!
    Eventuell Becken abdecken, aber nicht luftdicht!

    Beim Umzug auf abgestorbene Tiere achten, den Kalkalgen macht das nichts!

    Tolle Idee, da ist ja wirklich noch keiner drauf gekommen...
    Das wird auch nicht besser, wenn´s tschechischer ist.

    In allerkürzester Zeit kriechen die Salzkrusten wirklich überall hin: HINTER die Becken, an den Gestellen herunter, UNTER das Gestell.

    Das Salz ist hygroskopisch und zieht Feuchtigkeit...

    In Nanobecken mag das alles gut sein, aber für offene Systeme mit Filterbecken einfach untauglich!

    Du bringst es auf den Punkt Gerald: Genau deshalb gehen die meisten eben nicht mehr hin, von den exorbitanten Preisen mal abgesehen. Wenn man zwei oder drei nebeneinanderliegende Aquaristik / Terraristik Hallen hätte, wäre das alles vernünftig und übersichtlich und man hätte auch Zeit und Kondition für Gespräche. Da ich auch asl Aussteller natürlich durch die Hallen gehe und schaue, was sich in der Branche so tut, geht mir mindestens auch ein ganzer Tag durch die Rennerei verloren.

    ich habe überhaupt kein Problem damit, mit 5 anderen Dekoherstellern in einer Halle zu stehen. Jeder wird seine Kunden finden.

    Aber der ZZF - scheinbar auch so eine ewiggestrige Organisation zur Besitzstandswahrung - möchte einen BRANCHENMIX. Was sich hinter dieser tollen Wortfindung verbirgt, wurde hier hinreichend diskutiert. Also bleiben wir eben zu Hause oder fahren als Touristen dorthin und die Messe freut sich über den 127. China Hundeleinen Stand. Nun denn.


    Robert, ich kann ja mal vorfühlen, wie die Stimmung so ist, melde Dich dann mal per Email.

    Es gibt sicherlich mehrere Schneckenarten, die in Frage kommen.

    Da ich ja gern bodengrundfreie Aquarien favorisiere, die einfach ausgemörtelt werden, muß man zumindest anfangs, wenn noch nicht so viele Kalkalgen wachsen, dafür sorgen, daß dieser algenfrei bleibt.

    Mit Hilfe von ein paar Studenten aus der Aquakultur haben wir uns schon immer auch intensiv um die Zucht von Schnecken bemüht, was aufgrund mehrerer Larvenstadien aber nicht so einfach ist. Natürlich braucht man dazu planktonschonende Pumpen, aber zumindest diese hier scheint sich im Aquarium auch zu vermehren. Wir nehmen an, daß es sich um

    Turbo brunneus handelt. Aber leider haben wir derzeit keinen Spezialisten, der das wirklich eindeutig sagen kann.
    Dafür sind die Freßleistungen sehr gut, was bei großen Tectus oder Turbo Arten ja nicht immer der Fall ist, besonders sehr große Exemplare sind meist ziemlich "faul".

    Hier kann man die Fraßspuren deutlich erkennen, die raspeln über Nacht richtig große Stücken frei.
    Nachts sieht man dann auch, welche Mengen in dem Becken herangewachsen sind.

    Ich würde das Becken, wie schon richtig beschrieben, zunächst mit Korallen, dann etwa ein halbes Jahr später mit kleinen Jungfischen der beschriebenen Arten besetzen. Das macht am meisten Sinn.

    Ich habe eben nochmal mit dem Meeresmuseum telefoniert. Auch wenn die teilweise größere Aquarien haben, gab es eigentlich nie Probleme zwischen verschiedenen Großkaisern und die setzen seit Jahren ja immer wieder alles Mögliche durcheinander, je nach Notwendigkeit.

    Ich sehe in Sindelfingen folgende Vorteile:

    Wir hätten eine richtige "Meerwassergasse", die zum Schlendern und Verweilen einlädt. Viele nützliche Gespräche an einem Ort sind auch immer eine tolle Begegnungsstätte, beispielsweise auch für die Referenten, mit denen man später auch außerhalb der Vorträge prima fachsimpeln könnte.

    Leider wechseln ja die LED Lampenhersteller jedes Jahr, aber einen Korallenzüchter gibt es ja immer dort, mit Alex von Venotec hatte ich auch schon mal gesprochen, wir hätten Deko und Fertigbecken und ich könnte wohl zu Abyzz - Pumpen und auch zu Marubis etwas erzählen. So müßte also nicht immer JEDR DIE GANZE ZEIT auf seinem Stand stehen, es wären immer genug kompetente Leute vor Ort.

    Irgendwie verkommt das ganze Ding immer mehr zu einer Kölle Messe, jedenfalls wenn man es mit den Anfangsjahren vergleicht.

    Gut, daß es wenigstens die Vorträge und Abendveranstaltung gibt!

    Grundsätzlich kann man natürlich keine Weichkorallen in so einem Becken halten, die Tentakeln haben, das sollte jedem klar sein, der so ein Projekt anfängt.
    Ich kenne Großhändler, die können Großkaiser zu mehreren in etwa 3-4cm Länge liefern und auch Leute die beliefert wurden und solche Becken haben. Das sollte sich organisieren lassen.

    Die Frage, Torben, ist aber, wie lange Du Dir ein 4m Becken mit solch kleinen Fischchen anschauen willst, wobei so eine Vorgehensweise natürlich nur für Großkaiser gilt, die anderen Fische kann man auch als Halbwüchsige oder Erwachsene kaufen.
    Ich habe viele Becken mit mehreren Großkaisern gesehen, da wir oft in öffentlichen Schauaquarien arbeiten und da harmonieren viele Arten in ähnlich großen Becken.

    Letztendlich ist das wohl auch immer eine sehr individuelle Sache, aber Deine Auswahl ist schon sehr gut. Wikipedia als Informationsquelle sicherlich weniger, schon deshalb, weil meist amerikanisch dominiert, da gelten andere ästhetische Regeln in der Fischhaltung.

    Schwierig wird es immer beim Nachsetzen von Verlusten, das kann, muß aber nicht immer gut gehen.
    Da haben heutige Nano - Aquarianer aber sehr wenig Bedenken, wenn man einschlägige Zoogeschäfte besucht.

    Insofern sehe ich Klaus´ Ratschlag auch nicht als richtungsweisend: Wenn jemand mit so viel Akrebie an die Planung geht (und Pfauen auf seiner Terrasse hält... :grinning_squinting_face: ), sollten die Tiere bei Torben gut aufgehoben sein. Ich denke, Du bist Dir der Verantwortung bewußt, man sieht es ja schon an der Fischauswahl.
    Ich kenne Becken mit sogar 3 imperator Kaisern, die über Jahre harmonisieren. Dieses merkwürde Argument:

    "weil dieser Kaiser in der Natur meist ein 1000 Quadratmeter großes Revier für sich beansprucht."

    gehört einfach nicht hierher, weil auch jede Xenie in der Natur 100 Kubikmeter Wasser hat. Wir machen Aquaristik und sorgen uns vernünftig um unsere Tiere, wer Riffe schützen will, muß zu Greenpeace.
    Natürlich muß alles im Rahmen bleiben und die Becken sollten immer so groß sein, wie es geht.

    Mein Becken im Büro wird 6m, ich werde aber definitiv keine Großkaiser halten, weil ich die Fische im Aquarium nicht so faszinierend finde, sie überzeugen mich nur in der Natur. Aber deswegen möchte ich anderen Leuten nicht vorschreiben, was sie tun sollen, wenn sie es denn mit Verantwortung und Respekt tun.

    Das hängt natürlich in erster Linie von Deiner Beckengröße und der verwendeten Menge ab, aber es geht dabei weniger um die Korallen, wenn das Verhältnis einigermaßen stimmt, sondern um die Einwirkungszeit auf die Glasrosen.
    Nach einer halben Stunde kannst Du als Pi mal Daumen Empfehlung die Strömung eigentlich wieder einschalten.

    "Ich als Anfänger habe jetzt überlegt wenn ich zwei juvenile Kaiser von gleicher Größe einsetzte dann ist nicht klar ob eines der Tiere das Andere dominiert und somit evtl. keine Geschlechtsanpassung erfolgt. Wenn ich aber jetzt ein juvenilen Kaiser einsetze und dann warte bis die Umfärbung bzw der Übergang zum adulten Stadium volzogen ist, dann wieder einen juvenilen Kaiser dazu gebe sollte doch die Chance dass das kleinere Tier das Geschlecht anpasst größer sein, oder?"

    Prinzipiell sehr richtige Gedanken. Als Kleintiere paarweise kaufen und einsetzen ist ja schon einmal nicht der schlechteste Weg. Man kann auch fast immer zu Erwachsenen Jungtiere setzen.

    Ich würde vor allem bei soetwas auf halbwegs korallenfreundliche Arten achten, damit es kein reines Fischbecken wird also:

    navarchus
    duboulayi
    diacanthus
    imperator oder
    Geniacanthus Arten

    Hemitaurichthys sind tolle Planktonfresser und können in der Gruppe gehalten werden.

    "Von Berufs wegen" muß ich natürlich auch auf die Deko hinweisen: wichtig wäre eine Dekoration zu kreieren, in der sich die Tiere auch mal aus dem Weg gehen können und sich nicht ständig sehen. Im Meeresmuseum Stralsund haben wir mal sowas als Karibikbecken gebaut, ist auch hier im Forum. Das klappt mit mehreren tricolor ganz gut.
    Link finde ich gerade nicht, muß mal suchen.

    Ja Norbert, da ist was dran :winking_face:

    Aber Ihr wart ja alle im Buschido Fieber....
    Bin mir nicht sicher, ob ich solche Leute als Kunden haben möchte, die Haltung lebender Tiere hat für mich immer noch viel mit Verantwortung und ehrlicher, handwerklicher Arbeit zu tun. Ob Leute aus dem Showbusiness immer erste Wahl sind - wir lassen uns überraschen...

    "Ich bin mir auch ziemlich sicher, hätten wir einen Stand zusammen gemacht, manch einer mit ähnlichem Produkt wäre aus der Halle gelaufen. Da müssen wir unbedingt mal drüber reden."

    Norbert, so langsam dämmert mir, daß das gar nicht verkehrt sein muß! Die Hälfte aller meeresaquariatischen Produkte sind Mittelchen, Wässerchen und Pülverchen, die alle den großen Hype versprechen! Echtes Handwerk und wirklich gute Becken sind ja eher extrem selten. Insgesamt wird die Zahl der Händler ja auch nicht größer und jeder hat mit Internetpreisen zu kämpfen. Auf Lager liegt beim Händler kaum noch was, um Werbung und Kundenberatung sollen sich die Hersteller mal schön selbst kümmern!

    Zumindest für Sindelfingen wünsche ich mir schon lange einen meeresaquaristischen Gemeinschaftsstand:

    Dekohersteller
    Korallenzüchter
    Abyzz - Pumpen
    LED Lampen Hersteller
    Marubis

    Das wäre schon ein richtig großer Stand, eigentlich ein ganzer Gang und somit eine tolle Anlauf- und Begegnungsstelle für alle Meeresaquarianer.
    Dazu müßte sich die Interzoo aber dann auch wirklich ehrlich für Endkunden öffnen, so daß man das Zeug nicht alles wieder mit nach hause schleppen muß, wir Dekofuzzi´s sind da echt im Nachteil - ein paar leere Salzeimer packen sich schnell mal in´s Auto...

    "Die meisten sog. Einkäufer auf der Messe sind Plaudertaschen die genau in den vier Tagen ihren großen Auftritt haben, ....viel versprechen und noch weniger halten. Auf der letzten Interzoo haben wir über 100 Kunden aquirieren können. Zu definitiven Geschäftsbeziehungen ist es vlt. mit 5 Firmen gekommen. Dafür der ganze Aufwand und Vor-Messestress?? "

    Nicht zu vergessen: MINDESTENS eine Woche Arbeit für nix - außer Präsentation. Wieviele Produkte man allein in dieser Zeit herstellen kann, mag sich jeder selbst ausmalen!

    Wir hatten auf unserer letzten Interzoo, wir waren aber auch öfter da als Royal, genau 10 Neukunden, von denen 6 am Jahresende ihre Rechnungen nicht bezahlt hatten...
    Seitdem fahre ich als Tourist dorthin und gönne mir lieber jedes Jahr noch einmal Sindelfingen.
    Potentielle Neukunden bekommen von uns ein Musterpaket mit kleinem Fertigbecken, darüber freut sich jeder deutlich mehr als über das 100. Messegespräch.

    Jeder setzt ja eigene Schwerpunkte, meine habe ich oben aufgelistet. Einen Zoohändler interessiert vielleicht mehr die 34. Kopie von immer gleichen "Fertig-" Becken, einfach weil er im Laden seinen Kunden ja etwas präsentieren muß.

    Aber nur, weil es die jetzt auch in himmelblau gibt, ist das für mich zumindest keine Innovation. Jeder setzt aber andere Schwerpunkte. Es lohnt sich auf jeden Fall immer noch hinzufahren, schon wegen der Gespräche, die man mit Herstellern oder Bekannten führen kann.

    "Strömungspumpen in der Spalte zwischen 1. und 2. Rückscheibe. Dafür sind Einlässe ein Bisschen weiter unten positioniert. Eigentlich ein geniales Konzept finde ich. Auch gefällt mir, dass über die ganze Breite geskimmt wird."

    "Kann man die Strömung einer Abyzz mittels Y-Verrohrung teilen? Oder sind da außer Leistungsverlust (1/2 + 1/2 <> 1) noch andere Probleme zu erwarten?"

    Verluste gibt es immer bei Rohrleitungen, vor allem je länger sie werden. Strömungsverteilung ist reine Theorie, gute Pumpen machen das ganz von allein. Ich hatte darüber schon oft geschrieben: bei einer Abströmgeschwindigkeit von 9 Metern PRO SEKUNDE (!) brauchst Du Dir bei Deiner Beckenlänge keine Gedanken zu machen.
    Der Einbau der Pumpen in die Deko erfolgt immer so, daß man sie drehen kann.

    Bei Verwendung von zwei Pumpen in den jeweils gegenüberliegenden, also am weitesten voneinander entfernten Ecken, ist die Strömung perfekt. Wenn Du jetzt noch programmierbare Pumpen hast, kannst Du das Thema abhaken. Abyzz 100 und Aquabee 8000 sind wirklich sehr klein und mühelos im Aquarium zu verbauen. Beide arbeiten mit 12V, sind also auch vom Sicherheitsaspekt her erste Wahl.

    Nur um noch einmal das Argument zu unterstreichen: 80er Tiefe wäre viel wichtiger als irgendwelche technischen Details!

    Eine Kammer für Omsosewasser scheint mir kontraproduktiv, wenn man gleichzeitig einen Unterschrank mit Filterbecken hat, denn dort ändert sich ja dann auch der Wasserstand, der Fühler muß auf jeden Fall dort unten sitzen.


    Solche Stream Pumpen mit Vorsätzen zu versehen, nimmt unheimlich Leistung weg, abgesehen, kann man für 4 steuerbare Streams auch zwei richtige Pumpen kaufen und im Becken verbauen, wem eine Abyzz 100 zu teuer ist, der kann ja jetzt auch auf die Aquabee 8000 zurückgreifen, die ist preislich mit etwa 500€ eine absolute Alternative und mit Sicherheit deutlich stärker als 4 streams.

    Also immer bei der größtmöglichen Beckentiefe bleiben, den Platz braucht man später dringender für Tiere!

    Rauchglas mag nobel klingen, aber man sollte sich dringend fragen, ob man auch wirklich IMMER die Scheiben putzt, sonst macht das keinen Sinn! Auch wäre vielleicht eine Folierung der äußeren Scheiben eine preisliche Alternative!

    Ansonsten: gut durchdacht!

    In diesem Jahr ist es zum ersten Mal eher so, daß man die Aquaristik scheinbar tatsächlich in den Hallen 2, 4 und 5 konzentriert hat, ein paar Nachügler gibt es auch in anderen Hallen. Wir haben das schon vor 20 Jahren mit fast allen anderen Herstellern moniert, der Organisator ZZF saß aber immer auf so einem hohen Roß, daß er nun lieber mit mehreren Hallen chinesischer Hunde- und Katzenartikelhersteller vorlieb nehmen muß. Der Messe Nürnberg scheint´s egal - die Kasse stimmt.

    Die Hallen sind riesig und an einem Tag ist das auch nicht mehr zu schaffen, wenn man auch mal ein Gespräch führen möchte.

    Das Endkundenthema ist ja auch so ein ständiges Hinterherlaufen hinter der Realität. Alle möglichen Endkunden rennen da rum und erschleichen sich irgendwie Eintritt. Dann soll man es doch am Samstag / Sonntag offiziell machen und die anderen beiden Tage nur für Fachbesucher öffnen, das wäre eine ehrliche Vorgehensweise!

    An Innovationen gab´s wenig, aber Gutes, Zitate aus dem amerikanischen Board:

    Ventec: Abyzz 100 und Anfassen und Ausprobieren

    die neue, regelbare 12V Aquabee 8000 auch als Abschäumerpumpe lieferbar: http://reefbuilders.com/2014/05/29/aqu…-powered-pumps/

    und eine niedliche kleine Querstrompumpe: http://www.youtube.com/watch?v=B1Hcv86UlTQ

    Tunze mit einem wirklich tollen Magnetscheibenreiniger: http://reefbuilders.com/2014/05/28/tun…er-care-magnet/

    und einer simplen, tauchbaren Nano LED von wirklich gutem Preis- Leitungsverhältnis: http://reefbuilders.com/2014/05/28/tun…ctrum-8850-bar/

    Alles Andere meiner Meinung nach, wie gehabt, nur etwas runder, bunter oder sonstwie etwas anders

    Ich glaube, ich hatte das auch schon per Email beantwortet:

    Selbstverständlich stehen alle unsere Rückwandplatten auch von allein und brauchen nicht fixiert werden.
    Aber es macht schon Sinn, sie miteinander zu verkleben, weil

    1. die Standfläche größer wird und sie nicht verrutschen, z.B. bei Buddelgrundeln und
    2. es natürlich deutlich besser aussieht wenn man eine geschlossene Rückwand hat, anstatt auf ein paar Spalten zu schauen

    Dazu gibt es Mörtel, der bei Bestellungen in unserem Hause immer mitgeliefert wird, bei Händlern, insbesondere Online Shops muß man da selbst drauf achten, diesen auch zu bekommen.

    Viele Leute verbinden heutzutage die Platten fest mit der Glaswand, so wie es in diesen Filmen gezeigt wird:

    http://www.youtube.com/watch?v=OPl7R2…0f3FAAAAAAAAAAg


    Die Mitteldekoration und Technik wird folgendermaßen installiert:


    http://www.youtube.com/watch?v=CfBDaj…3e1FAAAAAAAAAAQ


    Wenn man das, aus welchen Gründen auch immer, nicht machen möchte, sollte man einfach 2-3cm Platz lassen, damit sich die Fische nicht verklemmen können, die die Rückwandplatten sind nicht immer 100 prozentig eben auf der Rückseite, insbesondere, wenn sie höher als 70cm sind. Dann versuchen, besonders neue, Fische, die noch keine Orientierung im Becken haben, in die engsten Spalten zu gelangen, wenn es Prügel gibt. Sie können ja meist an den Seiten hinter die Rückwand schwimmen.


    Bitte jetzt keine Märchen über "Gammelecken", "Totzonen" und was sonst noch alles so im Netz an Gerüchten kursiert, diese sind nicht hilfreich.
    Nach 10 Jahren (!!!) hatten wir hinter einer 90cm hohen und 300cm langen Rückwand 15mm Mulm, dafür aber eine irre Kleinlebewelt.

    Ich weiß zwar nicht, von welcher Riffkeramik Du sprichst, aber all unsere Kunden bekommen den Aquabond Kleber bei einer Direktbestellung hier im Haus gleich mitgeliefert, wenn das Sinn macht. (Also nicht bei Säulen oder Miniriffen!)

    Dieser klebt auch unter Wasser, wenn die Keramik vorher mit Leitungswasser abgespült wurde und die Scheibe ordentlich sauber ist. Den Kleber möglichst im Trocknen auf die Keramik aufbringen!

    Du schreibst ja nichts zu Becken- und Steingröße. In einem Nanobecken brauchst Du Dir wenig Gedanken zu machen, wenn Du aber eine 8mm Bodenscheibe hast und ein paar richtige Brocken Lochgestein, wo einer gut mal 15kg wiegt, wäre zumindest eine Plexiglasscheibe angebracht.
    Leichtes Lebendgestein oder künstliche, keramische Elemente sollten Dich ruhig schlafen lassen!