Beiträge von Korallenwelt

    Schwimmen die Doktoren nicht im Freiwasser?

    Zitat

    Es wurde fast immer (!) gesagt, dass Tomis von der Größe und schwimmfreudigkeit her dem Hawaii vorzuziehen seien!

    Nett gemeint, aber wirklich entscheidend ist, daß der eine ein GRÜNalgenfresser, der andere ein KIESELalgenfresser ist. DAS ist für ein Aquarium viel entscheidender!
    Deswegen zicken sich die Arten auch nicht untereinander an sondern ergänzen sich prima.

    Harold, Du hast ja auch einen unglaublich weiten Weg.... leider waren wir dann diesmal OHNE INTERNATIONALE Beteiligung.
    Hier die ersten Fangergebnisse aus der Seegraswiese:

    Erfreulich, daß es wieder beide Garnelenarten Palaemon squilla UND P. elegans in großen Mengen gibt, man dachte in den letzten Jahren ja fast, daß die eingewanderte elegans unsere ursprünglich einheimische P. squilla ganz verdrängt, was man überall an der Küste beobachten konnte. Ähnliches ist ja derzeit fast von der eingewanderten Schwarzmundgrundel zu befürchten, die wesentlich robuster und größer sind, als unsere bisherige Schwarzgrundel, Gobius niger.
    Die Garnelen halten sich wunderbar auch im Riffbecken und zumindest die P. elegans sieht ja auch toll aus.
    Schwimmgrundeln, Gobiusculus flavescens, sind ebenfalls schöne Mitbringsel.


    Strandkrabben bleiben besser da, wo sie sind, insbesondere, wenn sie fast das Ausmaß eines 25kg Salzeimers annehmen...

    Musashi habe ich leider nicht gefangen, der ist mir eher so zugelaufen und unser alljährliches Fangmaskottchen!

    Viele Aquarianer nutzen auch wildgefangene Algen im Refugium oder einfach als Futter für die zuhausegebliebenen Doktorfische. In solch einem Biotop, wie dem oben abgebildeten wird es im Sommer schnell mal 30°C warm. Man muß die Mitbringsel aber natürlich sehr lange, möglichst 24 Stunden, an den deutlich höheren Salzgehalt anpassen.

    Schon direkt am Ufer beginnt ein schönes Habitat, welches vor allem durch Darmtang (hervorragendes Futter für unsere Doktorfische und "Selbstgefangenes" schmeckt natürlich viel besser!) und verschiedene andere Grün- und Braunalgenarten geprägt ist. Schon im knöcheltiefen Wasser findet man langschnäuzige Seenadeln, die sich prima auch in warmem Wasser halten lassen, solange die Futterkonkurrenz nicht allzu groß ist.
    Jeder pickt sich die für ihn interessanten Sachen heraus.

    Nein, muß man nicht, mit besagten Arten funktioniert das wirklich gut!
    Aber normale Mandarinfische fressen solche Massen sicher nicht, da sind wir uns wohl einig. Wir haben mal ein 3000 Liter Becken ähnlichen Zustandes mit 6 Synchiropus ocellatus in 2 Monaten von der Plage befreit!
    Tiere sind aber auch individuell unterschiedlich, das sollte man nicht vergessen.

    Da Lugolsche Lösung als Desinfektionsmittel die bakterienflora stark stört, kann man durchaus mit Cyanobakterien rechnen. Man muß es mit dem Zeug ja nicht übertreiben.

    Naja Hajo, NICHT ist vielleicht übertrieben, ein paar fressen die schon hin und wieder, aber ich glaube, wir gehen konform in der Aussage, daß die nicht so ein Becken leer fressen! Die Planarien vermehren sich ja schneller, als die fressen können.
    Also noch ein paar S. ocellatus kosten nicht die Welt und zusammen mit Lugolscher Lösung könnte das mit etwas Geduld auf schonende Art zum Erfolg führen.

    Die besten Kapitäne stehen natürlich, wie immer, an Land....
    Bei der Fangauswertung sollte es schnell gehen: Der gesamte Fang wird sortiert und in unterschiedliche Gefäße verbracht, durchbestimmt und ausgezählt. Mit Handkeschern noch überschaubar, aber bei großen Dredgen oder Strandwaden wird jede helfende Hand gebraucht. Eine solche Arbeit kommt natürlich auch bei normalen Strandbesuchern gut an. Langgediente kennen die Fragen schon, aber wir haben ja auch genug Profis aus öffentlichen Schauaquarien dabei, die sind einiges von Laien gewöhnt:

    Außer einen besseren Erreichbarkeit für Verrohrungen, an die man bei vernünftiger Ausführung aber nie ran muß, kann ich auch keinen Vorteil sehen. Dann würde ich lieber das gesamte Becken um dieses Stück länger machen und nicht das Risiko einer solchen zusätzlichen Box in Kauf nehmen.

    Irgendwie wieder so eine Modeerscheinung aus Amiland.

    Auf geht´s zunächst in die Seegraswiesen - immer ein sehr interessantes Biotop. Das Meer an diesem Samstag wie ein Spiegel, das ist selbst für uns Einheimische bei 24°C doch eine Seltenheit. Somit ist die Fangaktion ein Kinderspiel. Hier sieht man gleich zwei verschiedene Methoden der Erfassung: einmal mit dem Großkescher und vorn im Bild eine automatische Planktonpumpe.
    Dredge - ziehen durch die Seegraswiese ist bei uns immer sowas wie die Neptuntaufe der neu Hinzugekommenen. Hier hat Herr Schäfer junior - selbstverständlich unter sachlicher Beaufsichtigung - leichtes Spiel:

    Klar, sollst mal sehen, wie schnell sowas zu einem festen Termin im Leben wird...
    Wobei natürlich das Wetter diesmal prima mitgespielt und Poseidon ein Einsehen mit uns hatte. Es ist natürlich auch etwas ganz anderes, Tiere in Pflege zu nehmen, die man wirklich selbst gefangen, behutsam nach hause transportiert und selbst sehr lange an Aquarienverhältnisse gewöhnt hat. Das ist schon etwas Anderes, als einen Zehner an der Ladenkasse zu bezahlen.
    Unter fachmännischer Anleitung weiß man ja auch, wo man suchen muß, auch den der Keschermeister noch etwas skeptisch dreinschaut:

    Ja diesmal wird es um einige spektakuläre Schauaquarien der Welt gehen, unter anderem aus Japan. Da das Wetter aber nochmal richtig sommerlich werden soll, wird sich das Meiste wohl draußen abspielen, vom Meert kann man als MEERESaquarianer schließlich am meisten lernen.

    Wir werden sicherlich einmal die Seegraswiesen direkt am Zeltplatz und zum anderen die Steilküste links neben dem kleinen Hafen "betümpeln":

    Auch in diesem Jahr findet selbstverständlich wieder eine Ostsee - Exkursion in Timmendorf auf der schönen Insel Poel bei Wismar statt. Nun schon zum 53. Mal treffen sich Meeresaquarianer aus ganz Deutschland und hoffentlich wieder aus Nachbarländern zum gemeinsamen Tierfang, Fachsimpelei, Exkursionen und selbstverständlich auch gemütlichem Beisammensein.

    Es werden wieder "Profis" aus dem Aquaristikbereich dabeisein, ansonsten werden natürlich diverse Langzeitaquarianer mit Geschichten aus der „guten alten Zeit“ und jede Menge Erfahrung aufwarten können.


    Samstag Abend gibt es dann gegrillte Lachsforelle, damit man auch kulinarisch die Ostsee schätzen lernt.


    Ich selbst werde für Technikinteressierte wieder ein paar brandneue technische Entwicklungen zum Ausprobieren dabeihaben, diemal unter anderem die neue elektronische 8000 Liter Pumpe von Aquabee, die unter Vollast gerade mal 50Watt verbraucht


    Treffpunkt und zentrale Anlaufstelle ist das große weiße Festzelt auf dem Zeltplatz Timmendorf, welches vom Eingang am Leuchtturm gut sichtbar ist.
    Einfach vom Hafen aus links abbiegen zum Zeltplatz, dort durch das grüne Tor, dann ist das Zelt schon sichtbar. Darin wieder diverse Aquarien mit allerlei interessantem Meeresgetier.


    Wer uns nicht findet oder Fragen hat, kann mich einfach unter 0381 2002094 anrufen, das Handy ist immer empfangsbereit. Die Mitarbeiter am Zeltplatzeingang, geben natürlich auch gern Auskunft.


    Wer also Interesse hat, kann einfach vorbeikommen, wir sind von Freitag, den 5.9. bis Sonntag, den 7.9. vor Ort, einige auch bis Montag.

    Kinder sind sehr willkommen. Für die Lachsforelle wird ein kleiner Unkostenbeitrag von 5€ erhoben, der Rest ist selbstverständlich frei.


    Wer zusammen mit uns zelten möchte oder noch ein paar Impressionen braucht, erfährt hier alle Einzelheiten:


    http://www.campingplatz-leuchtturm.com


    Natürlich gibt es auch Zimmer oder Ferienwohnungen in unmittelbarer Nähe.


    Wir freuen uns auf viele schöne Fachsimpeleien und erfolgreiche Fänge.

    Nein Stefan, dazu müßte man erstmal einen Schwarm kleiner Jungtiere, welcher Größe auch immer, in solchen Mengen bekommen, auf dem Video sind ja wirklich alle Fische gleich groß, was schon irgendwie dafür spricht, daß die jemand aufgezogen hat, aber das ist eigentlich ja wirklich kein Grund eine solche Leistung hinter einer Futtermittelwerbung zu verstecken. Mir fehlen da ein paar Zwischeninformationen vom Ei bis zu dieser Größe.

    Diesen Text findet man auf der Messe Sindelfingen, gibt es auch schon einen Ablaufplan für das Symposium oder steht fest, welche Vorträge gehalten werden?

    Zitat

    Die Messe Fisch & Reptil Sindelfingen ist die große Aquaristik- und Terraristik - Verkaufsmesse.

    Drei Tage lang wird Sindelfingen zum Brennpunkt der Aquaristik- und Terraristikszene: Führende Hersteller und Händler aus ganz Europa sowie Privatzüchter präsentieren auf der Fisch & Reptil Messe Sindelfingen ihr beeindruckendes Spektrum an Fischen, Schlangen, Echsen, Süß- und Salzwasseraquarien sowie das Zubehör für die Haltung der geheimnisvollen Lebewesen – vom Prachtflossensauger über den blonden Guppy und den Kap-Waran bis hin zur aufwändigen Meerwasser-Aquaristik oder zum Tropenterrarium spannt sich dabei der Bogen.
    Parallel finden einzigartige Symposien und Workshops mit bekannten Experten über Süßwasser-, Meerwasser- und Terraristikthemen statt. Aufregende Vorführungen auf der Bühne und jährlich wechselnde Sonderschauen zu aktuellen Themen der Szene machen die Sindelfinger Fisch & Reptil Messe zu einem spannenden Highlight für die ganze Familie.

    Salarias pavo werden zu groß und zu aggressiv für Dein Becken - ausgewachsene Männchen sind wirklich nicht ohne.
    Harold hat ja schon ein paar Tipps gegeben, hier noch einer, falls Du lange genug die Luft anhalten kannst....

    Die Trypterygion kannst Du fast mit der Hand fangen, die bleiben im Winter aber nicht in der Balzfarbe und werden auch etwas größer!

    Von den Blenniden ist vielleicht P. canavae der lustigste!

    Das erste Bild ist natürlich Unsinn, weil der gesamte Riffaufbau nur 15cm in die Höhe gezogen ist. Wenn die Korallen wirklich wachsen, hat der Besitzer ganz schnell ein Problem: 15cm freien Bodenraum und oben verdunkeln die Korallen das Becken und haben bald keinen Platz mehr...

    Zweites Bild: Thema blaue beklebte Scheibe hatten wir hier schon hundert Mal: Es sieht aus, wie eine blau beklebte oder gestrichene Scheibe, nicht mehr und nicht weniger! Und es bedeutet, jeden zweiten Tag seine Rückscheibe zu putzen, damit es überhaupt so aussieht.
    Vor einer solchen Deko muß man sich fragen, ob man das wirklich machen kann / will ?!

    Das Salz sich gelb färbt ist schon recht ungewöhnlich.
    "Schlecht" werden Salze natülich nicht, da sie aus Ionen bestehen, allerdings kann es durch Feuchtigkeit zu Reaktionen kommen. Das hat zwar keinen Einfluß auf die Zusammensetzung, jedoch kann sich die Löslichkeit einiger Bestandteile verschlechtern, was man daran erkennt, daß die frische Lösung trüb ist.

    HanPaßt vielleicht nicht zum Thema, das Becken ist auch größer, das Bild nur eine Handyaufnahme, aber 40 gelbe Doktorfische sind wirklich etwas vollkommen anderes als 2 gelbe Doktorfische in einem Meterbecken!

    Da ich gerade ein 6m x 1m x 1m Becken hier im Büro baue, kann ich Deine Gedanken nicht ganz nachvollziehen, Artur, mir fallen andauernd irgendwelche Tiere ein, die ich gern einsetzen würde, aber auch ein 6000 Liter Becken ist für viele Sachen zu klein.
    In puncto Korallen bekommt man ja eigentlich alles aus Nachzuchten, für große Acantatstrea gibt es Großhändler (von Wussow Hamburg, AZB Bollmann, Reising Wasserlos) oder auch Händler (Aquenzoo), wobei der Preis natürlich kein Schnäppchen sein dürfte.

    Zitat

    Allerdings haben wir das Projekt erst Mal stoppen müssen, bis rechtssicherheit herrscht. Denn es macht keinen Sinn ein solches Aqua mit Technik hinzustellen, um festzustellen, dass man die Tiere dafür nicht mehr importieren darf.

    Artur, von solchen Profilierungsversuchen einzelner Beamter oder Politiker solltest Du Dich wirklich nicht beirren lassen:

    In 22 Jahren Berufsmeeresaquaristik habe ich schon so manchen Auswuchs an Bürokratie miterlebt, von Totalverboten bis Positivlisten wurde und wird immer mal wieder was aus der Schublade geholt, um sich interessant zu machen! Wenn es hier wirklich um Naturschutz ginge, müßten zunächst einmal diverse Fischereimethoden an den Pranger und auch gleich verboten werden. Aber deren Lobby ist zu mächtig, da traut sich keiner ran.
    Nun haben wir die letzte Attacke nach der Bundestagswahl ja glimpflich überstanden und nun sind auch alle erstmal wieder 4 Jahre mit sich selbst und der NSA beschäftigt.

    So ein Unfug sollte Dich nicht von unserem schönen Hobby abbringen, zumal wohl langsam auch dem dämlichsten Politiker einleuchtet, daß das, wenn überhaupt, nur EU weit wirklich Sinn macht.

    Das Geräuschproblem hat man fast mit allen Pumpen die Intervallströmung machen können, da ist ein Zufallsmodus deutlich besser, weil die Geräuschkulisse nicht so regelmäßig hoch und runtergeht. Wenn das noch innerhalb weniger Sekunden geschieht, wird es für manche Ohren sehr schnell nervig!

    Eigentlich lagern wir die meisten Pumpen ohnehin nochmal in blauem Filterschwamm, auch die Höherwertigen. Mann kann auf diese Weise die Geräusche auf fast null dimmen. Hier ein Beispiel, wie eine Abyzz komplett unten und an den Seiten in 2cm Schaumstoff liegt. Da spürt man wirklich nichts mehr.
    Bei den runden Tunze Kugeln ist das sicherlich nicht ganz einfach, da muß man etwas fummeln, da die Pumpe ja frei in der Schale liegt.
    Aber offensichtlich geht es ja.

    Wenn die Silikonfüschen gleich mit der Pumpe mitgeliefert werden, ist das sicherlich auch eine prima Idee, Jan, zumal die Pumpe sogar noch besser angeströmt wird!

    In den Waveboxen werden die Pumpen ja hinten auch einfach mit Schwamm abgefangen:

    Zitat

    die Lösung braucht Platz im teuersten Teil des Beckens

    Ist bei Dir die hinterste Ecke, denn das Becken wird ja rückwärtig bedient, die "teuerste" Teil? Bei mir wäre das eher eine Frontscheibe aus Weißglas und die kann nicht groß genug sein. Wenn sie eben 100€ mehr kostet, dann ist das eben so, aber ich habe viele Jahre Freude daran.
    Ich glaube auch nicht, daß Filterbecken + Gestell + Technik + zusätzlicher Strom tatsächlich billiger sind.


    Die Kammer kann man so groß machen wie man will und auch clever anordnen.

    Für Tests benutzt man einfach Schwebekörper, im einfachsten Fall Schwammstückchen.

    Zitat

    weil Förderpumpen immer in einem Rohrnetz installiert werden

    Das wird immer gern so behauptet, stimmt aber nicht. Aquarienpumpen sind ja nicht als reine Förderpumpen ausgelegt, sondern bilden in der Regel einen Kompromiß. Denn schließlich wird mit dem geförderten Wasser auch immer gleich Strömung generiert.
    Wenn man sich die Laufräder der gängigen Aquarienpumpen anschaut, sind es meist eher faule Kompromisse, die wenigsten Laufräder sind wirklich durchkonstruiert und passend für die jeweiligen Pumpenköpfe.
    Das hat aber alles gar nichts mit den Rohrleitungswiderständen zu tun, die sind immer vorhanden und offenbar viel, viel größer, als wir bisher geglaubt haben.

    Genau das hast Du gemessen, Klaus und das kann auch jeder ganz einfach in seiner Badewanne ausprobieren.
    Um diese vollkommen sinnlos vergeudete Energie nicht länger zu bezahlen, kamen wir eben auf die Idee, gute, leistungsfähige Pumpen, die vorher vorwiegend als Förderpumpen eingesetzt wurden, direkt in´s Becken zu hängen. Wenn diese sogar noch Strömungsprogramme haben, sind sie herkömmlichen Propellerpümpchen DEUTLICH überlegen, weil sie einen ganz anderen Schub erzeugen.

    Zitat

    Algenrefugium, Ablegerbecken, Quarantänebecken, Nachzuchtversuche,.....

    Die eine Hälfte davon geht problemlos in abgeteilten Kammern und für Nachzuchten baut man dann extra Becken, wenn es soweit ist. Erst DANN kenn ich den wirklichen Platzbedarf. Einen zusätzlichen Kreislauf damit kriegt man später immer optimaler gebaut.
    JETZT ist Zeit sich um das Hauptbecken zu kümmern und so energie- und geräuscharm zu arbeiten, wie es geht. Dafür ist oberer Vorschlag perfekt.
    Bei dem Platz, den er zur Verfügung hat, kann er ja mühelos eine 80 x 30 Kammer vom Hauptbecken abtrennen, das fällt von vorn gar nicht auf!

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    2x 112l

    Was soll Dir diese Größenordnung sagen?

    Mach doch das Hauptbecken so groß, wie´s geht, dann kannst Du Dir im hinteren Teil so viele Kammern abteilen, wie Du willst und später auch einfach mit verschiebbaren Plexiglaswänden weiter unterteilen.

    Warum willst Du denn unbedingt irgendwelche extra Becken aufstellen? Es gibt doch nichts, was man außerhalb eines Hauptbeckens besser machen könnte, es sei denn, ständig kranke Fische zu isolieren, aber dazu würde ich immer einen separaten Kreislauf machen.

    Was für ein Technikbecken denn?

    Du kannst Dir doch einfach mittels eines Keramikwinkels einen beliebig großen Teil Deines Beckens abtrennen und dort alle Technik dahinter verbergen, die Du willst. Im unteren Bild siehst Du eine Technikkammer für einen Mini Bubble King 200, 3000er Filterpumpe, UV etc.
    Das kann man bei Bedarf sogar noch viel größer machen. Bei diesem Becken ist die Frontscheibe oben im Bild, man kann also problemlos die gesamte Länge als Sichtscheibe nutzen. Die runde Kammer rechts ist für eine Abyzz 200 von hier aus wird die Strömung im Wellen oder Zufallsmodus gemacht. Somit ist der Wasserstand im Filterabteil immer gleich und es gibt keine störenden Geräusche.

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    Von den ca. 2,5m wird man nur 2m sehen.

    Dann brauchst Du auch kein Technikbecken! Mach das Hauptbecken doch einfach so lang es geht und trenne einen Teil davon mit Dekomaterial ab, das geht mit Mörtel sogar fast wasserdicht.
    Spart eine ganze Menge Arbeit und Spielerei.
    Die Rückförderpumpe sollte eine einfache kontinuierliche Leistung bereitstellen, alle Wellensimulationen müssen IM Becken stattfinden um ihre Wirkung zu 100% zu entfalten, ansonsten wird´s ziemlich energplette Beckentiefe zur Verfügung hasteaufwendig, wenn man ein Rohrsystem benutzt.

    Ideen zur Installation der Filtertechnik findest Du hier, ist ganz simpel, nicht so teuer und platzsparend, wobei Du ja sicherlich die komplette Beckentiefe zur Verfügung hast:

    Ideen für Fertigbecken gesucht


    Natürlich kann man immer auch alle Einzelkomponenten durch noch höhere ersetzen, das Funktionsprinzip bleibt aber gleich!


    Zitat

    in Seiten-und Rückwandscheiben macht man keine Lochbohrungen... grundsätzlich nur immer durch die Bodenscheibe....

    Wer legt denn sowas fest? Was soll denn das für eine Logik sein? Damit im Falle des Falles auch wirklich das ganze Becken leer läuft?
    Bei Bodenbohrungen, welche in diesem Projekt aber überhaupt nicht nötig sind, immer einen SCHACHT drumherum bauen! Man weiß ja nie!