Beiträge von Korallenwelt

    Das Problem liegt weder bei mir, noch bei den "Begrenzten". Leider Gottes ist es heute so, daß durch den vielen Internetvertrieb die meisten Händler ordentlich unter finanziellem Druck stehen. Aber gerade hier muß das Beratungsgespräch stattfinden. Man möge mir aus langjähriger leidvoller Erfahrung glauben, daß dies leider zu oft viel zu kurz kommt und die wenigsten Händler heutzutage noch wirklich hinter ihren Produkten stehen. Ich denke, das war früher anders. Da hatte jeder so sein Rezept und ist mehr oder minder gut gefahren.
    Heute bestellen die meisten Händler das, was ihre Kunden gerade im Internet gelesen haben oder es ist die Ware present, die vorzugsweise über Außendienstler in den Markt gedrückt wird. Ein ziemliches Dilemma.
    Gute Händler mit Rückrad sind leider selten, aber ich kann auch deren Situation gut verstehen.
    Die Zukunft sieht wohl doch eher so aus, daß es nur noch wenige Händler vor Ort geben wird, dafür wird man über kurz oder lang wohl auch als Endkunde direkt beim Hersteller kaufen können. In der Aquaristikbranche ist das ja schon üblich, aber selbst große Weltfirmen, wie zum Beispiel Carl Zeiss haben eigene Internetshops. Naja, aber das ist schon zu viel Philosophie.
    Was ich eigentlich damit sagen wollte, war, daß es wohl wirklich bei den großen und kleinen Boxen mit Mischgrößen bleiben wird. Somit hätte ich erstmal die Box gewonnen, aber ich bin für alles offen.


    Auf dem Bild zunächst das Versuchsbecken im jetzigen Zustand. Wir bringen derzeit einen halben Kubikmeter Neumaterial pro Woche ein. Etwa 10 - 11 Kubikmeter lebende Riffkeramik wird das Becken am Ende fassen.
    Es ist 6 x 6m groß, also für ein Versuchsbecken ausreichend. Zugegeben wird zunächst nur Magnesium und Kalkwasser.
    Beleuchtung: T5 Aqua Perfekt und Aquascience special
    Die Pumpe in der Mitte erzeugt eine Kreisförmige Oberflächenströmung, in einer Woche kommt noch eine Wellenmaschine dazu.
    Für die Gesamtwasserumwälzung steht eine Black Power Stream mit ca 100 Kubikmetern Leistung zur Verfügung, die aber nicht unter Vollast läuft.
    Man sieht auf dem Bild aber schon mal schön die Größenverhältnisse.
    Also wer mal baden kommen möchte....

    Jungs, Ihr merkt schon, so einfach ist das nicht.
    Bisher sind wir immer noch bei unterschiedlich großen und unterschiedlich geformten Steinen in großen und kleinen Boxen. Verkauft mir das aber jetzt blos nicht als Eure Idee...

    Die Abbauleistung, und hier geht es hauptsächlich ja um Nitrat, kann man schlecht quantifizieren, wir hatten das auch mal vor.
    Da aber jedes Aquarium ein anderes Angebot an Phosphat und Kohlenstoffverbindungen hat, sollte man das lieber lassen, die Leute versprechen sich sonst zuviel.
    Ich denke, viel entscheidender ist, daß die Leute schöne Steine mit vielen Kalkalgen und geeigneten Aquarientieren kriegen, die schon ein bißchen darauf siedeln.
    Über geeignet kann man jetzt noch bis Weihnachten streiten, aber es geht ja meist vornehmlich um Anfänger. Jedenfalls haben wir bis jetzt definitiv noch keine Glasrose im Becken und es ist ja nicht gerade klein!

    Also man könnte jetzt bei 21°C Wassertemperatur in der Ostsee planschen, angeln oder eben Steine schleppen...

    Ich habe Sie zunächst aus dem Ofen geschleppt und freue mich, daß alles heil geblieben ist, nicht immer eine Selbstverständlichkeit.
    Die Acropora Teller sind ausdrücklich auf Manuelas Wunsch so zahlreich entstanden. Ich habe die Größe auf etwa 30cm begrenzt, da im Becken "nur noch" 70cm verbleiben es soll ja auch noch etwas Freiraum verbleiben. Ich denke, es bleiben auch noch genug Höhlen und Ablageflächen für andere Tiere zwischen den "Tellern". Spannend wird es natürlich, wenn diese später vollflächig bewachsen sind. Hier nun erste Eindrücke:

    Wenn ein "30er" den "Grundstein" darstellt, kommt man mit einfachen Brüchen (drittel-viertel-usw) vorstellungsmäßig gut hin, aber am allerbesten wäre wohl ganz simpel Volumen in Liter anzugeben und gut!

    Auweiea! Soll ich das mal so unseren Händlern erklären?
    Wir werden die Diskussion dahingehend nicht vertiefen, ich weiß schon, wohin das führt. Guter Versuch, trotzdem: abgelehnt!

    1. Flyer machen und überall auslegen. In dem Flyer muss erstens die ökologische Komponente angesprochen werden und zweitens eine klare Gegnüberstellung und Abgrenzung gegenüber Lebendgestein, wiederbelebten Steinen, trockenem Riffgestein und normaler Keramik erfolgen. Damit bekommts denke ich viele auf Eure Seite.
    2. Selbstbausets machen fuer mich und alle anderen Bastler. Viele haben ihr Hobby immerhin auch deswegen damit sie was zum basteln haben :smiling_face:

    Hier hat jemand etwas nicht ganz verstanden: Es geht nicht darum, jetzt ganz schnell reich zu werden und viel zu verkaufen, sondern in welchen Größenordnungen es verkauft werden soll.
    Nicht jeder muß Keramik haben, um Gottes Willen, wäre ja schlimm. Keine Panik, ich bin da ganz entspannt. Die 7,50 € Kunden kenne ich noch gut aus den Zeiten als Ladeninhaber und möchte, ohne überheblich zu sein, gern auf diese verzichten. Meist können sie ja nichts dafür, weil man heutzutage überall von der Werbung zugedröhnt wird, wo man wieviel sparen kann. Wer auf sowas reinfällt und es glaubt, ist vielleicht auch mit weniger zufrieden. Wäre ja schlimm, wenn auf unseren Straßen nur S - Klasse Mercedes rumfahren würden. Naja zumindest langweilig.
    Selber machen: Kein Kommentar! Einfach Robert und Manuele fragen, die waren ja hier. Ich mache gern mal gegen einen kleinen Unkostenbeitrag einen Lehrgang in Riffkeramikproduktion, wenn genügend Teinhmer zusammenkommen. Wir werden viel Spaß haben....
    Aber um wieder zur Sache zu kommen: In welcher Form kann der Händler es nun an seinen Kunden verkaufen?

    Wäre dann aber trotzdem ein Verkauf übers Gewicht ok, wenn der Kunde Bescheid weiß, dass es dementsprechend leichter als normale Steine ist.

    Nein, ist es eben nicht! Die Leute, oder auch die Händler, verstehen einfach nicht daß ein Kilo Naturgestein nicht dasselbe ist, wie ein Kilo Riffkeramik.
    So blöd das klingt, das war unsere leidvolle Erfahrung beim Verkauf normaler loser Steine. Deshalb gibt es die jetzt ja als Stück pro Box, allerdings immer in der selben Größe, was bei Lebendgestein schlecht zu praktizieren ist.

    Man sieht schon: einfach ist es nicht!

    Steine in fertigen Größen gibt es natürlich, aber gerade bei Lebendgestein möchten die Leute doch unterschiedliche Größen und Formen. Jedenfalls haben wir die Erfahrung gemacht.
    Außerdem haben wir auch immer mal ein paar Behinderte die sich probieren und die wir als Lehrlinge übernehmen, da stimmt nicht gleich jeder Stein vom Maß her (die exakte Größe zu treffen ist wirklich viel schwieriger, als sich die meisten vorstellen, jedenfalls wenn nicht alle Steine gleich aussehen sollen!), aber als Lebendgestein ist er ausreichend. Außerdem gibt es immer mal Bruch in der Steineproduktion, der ist dafür auch gut genug.
    Es kommt ja schließlich nur auf die besiedelte Oberfläche an.

    Also für Verkauf ab Werk ließen sich vielleicht zwei Boxengrößen als Versandstandard einführen, aber was sollen die Händler machen?

    Steine nach Größe zu verkaufen ist wirklich nicht schlecht, aber wir werden die Steine nicht größer als 30cm machen, also auch wieder ein Problem mit den Bruchsachen?

    Ich stelle morgen mal die Anlage vor und zeige Vergleichsbilder.
    Die Frage ist, ob ein Endkunde immer eine volle Box akzeptiert und wie der Händler die Sachen wohl als Einzelsteine verkaufen soll.
    Es gibt schon welche, die es machen: Böttchers Meeresaquaristik in Pulheim und K&S bei Hannover. Ein paar kleinere wohl auch!

    Es gibt welche auf Aluminiumbasis, die funktionieren in normalen Becken gut, zum Beispiel der von Aqua Medic. Ich kenne aber Zuchtanlagen, die scheinen gelitten zu haben.
    Ich kenne den Produktionsprozeß der Aluminiumverbindungen nicht, aber es scheint mir nicht ganz ungefährlich.
    Eisenadsorber wird durch Ausfällung einer Eisen(III)- Chlorid Lösung mittels Natronlauge produziert. Von diesen Verbindungen ist in den Konzentrationen, die sich im Endprodukt finden, definitiv keine gefährlich!

    Die Steine, wenn sie denn mal unseren Vorstellungen von "belebt" entsprechen, kann man hier direkt und natürlich bei all unseren Händlern kaufen. Der Preis ist etwas günstiger als der guter lebender Steine und wird für den Endunden ca 12 € pro...
    ... ja was eigentlich??? Kilogramm wäre für die Verbraucher zu schön, da hätte man locker doppelt so viel Volumen, wie bei karibischem Lochgestein, da die Keramik ja viel poröser ist! Die Produktion ist nicht ganz billig, dazu später mehr.
    Ein Maßstab für uns ist das sehr gute Bali Lebendgestein, welches man bei ausgewählten Händlern bekommt. Für mich das Beste, was es gibt. Davon wiegt eine normale Box ca 25-30kg. Macht man die gleiche Box mit lebender Keramik voll, kommt man etwa auf 17-22kg. Also wird es die Steine wohl nur als Komplettbox geben, da uns noch keine bessere Möglichkeit der Quantifizierung eingefallen ist. Ideen sind gefragt.
    Würde man nach Kilogramm verkaufen, müßte der Händler dann also ca 18 € für das Kilo nehmen, man stelle sich nur mal das Geschrei der "Preisbewußten" vor, darauf können wir verzichten.
    Vielleicht schreiben wir die Preisgestaltung hier gleich mal als Wettbewerb aus, dem Gewinner winkt die erste Box frei Haus.
    Also:
    Wie bekommen wir als Firma das selbe Volumen, und nur darum geht es ja, von gutem porösen Lebendgestein zu einem vergleichbaren Preis von ca 12-13 € pro, wie auch immer gearteter, Einheit an den Endkunden?
    (Vertriebsweg über Fachhändler nicht vergessen!)
    Viel Spaß Euch allen beim Grübeln...

    Ja, das möchtest Du wohl gern mein Lieber!!!
    Wie bist Du so schnell dahinter gekommen, daß es Deines ist???
    Ich habe doch extra keine Originalzeichnung beigefügt...

    Beleben könnte man, aber das kann jeder Aquarianer selbst mit ein wenig Aufwand. Ich denke, wir sollten das an dieser Stelle mal exemplarisch für alle darstellen.

    Hier nun mal auf Wunsch vieler Interessentan die Entstehung und hoffentlich auch Belebung eines tollen Riffaquariums, welches einem nicht näher genannt werden wollenden Foren Mitglied gehört. Am Anfang stand eine Zeichnung....
    Da diese bis zu Ihrer Fertigstellung ca 18 (In Worten: ACHTZEHN!) MONATE benötigte, wollen wir auf die Darstellung des doch sehr umfangreichen Originals verzichten und lediglich die Übersetzungsvariante des "Chefs" an seine Keramiker hier einstellen. Man sieht also: So schwer ist das gar nicht!
    (PS: Vielleicht wird nach erfolgreichem Betrieb des Aquariums die Originalzeichnung bei Ebay in der Katagorie Heimtiere - Fische - Dekoration meistbietend für einen guten Zweck versteigert. Also Ebay Freaks: Die Sache immer schön im Auge behalten!)

    Eine simple Zeichnung von Länge und Tiefe genügt, man sieht rechts eine viereckige Kammer, die nicht etwa zur Aufnahme einer Wavebox, sondern für eine UV Lampe und einen Abschäumer gedacht ist,
    dahinter eine Tunze stream Halterung mit Richtungsangabe, rechts ein freier Platz für ein Gerät namens Osci Motion.

    Also frisch an´s Werk! Die Vorgabe war noch: viele Tischkorallen Ablagen, die sehr natürlich aussehen sollen - nicht einfach, aber eine schöne Herausforderung.

    Wie man beim Rohbau Bild erkennt, schauen die "Teller" wirklich schön etwa 20cm in den freien Schwimmraum hinein. Aber das ist nicht einfach, da das Material ungebrannt wie rohe Eier behandelt werden muß. Nun also noch der Transport in den Ofen. Bei ca 20kg pro Bauteil und sehr trockenem Material, welches nur allzuschnell unter den Händen wegbröselt kein Kinderspiel. Aber wie man sieht: gelungen! Der Ofen hat ca 1m Breite und es passen mal gerade drei Teile nebeneinander. Dazu kann man dann schon Sonderanfertigung sagen.
    Nun erfolgt der Brand bei 1300°C, denn schön porös soll es werden. Ob alles heil geblieben ist, demnächst auf diesem Kanal...
    Sonniges Wochenende (oder vielleicht endlich mal ein bißchen Regen?!) wünschen die Keramiker von der Ostsee

    Ruhig auf 1500 mg/l erhöhen!
    Kalkalgen benötigen übrigens auch eine Menge Phosphat, aber da würde ich nichts ohne den Merck - Tets und täglicher Überwachung dosieren!!!
    Wenn der nahe 0 liegt, stellen sie langsam das Wachstum ein. Haben die vorhandenen Kalkalgen denn weiße Ränder?
    Sehr gut ist auch die Zugabe von Kalkwasser, das kann man ja einfach mit einem Kanister machen.

    Nur weil jemand eine chemische Verbindung in sein Aquarium schüttet, bekommt er dafür kein Patent!
    Bei Fällungsreagenzien ist der Phosphatwert im Freiwasser natürlich nach der Fällung 0, aber darum geht es ja nicht.
    Erstens liegt das wie auch immer gefällte Phosphat irgendwo im Becken herum und zweitens gibt es in allen porösen Strukturen (Bodengrund, Dekoration, etc.)genügend große Phosphatspeicher. In Riffen liegt der Phosphatwert des Bodenwassers in der Regel 5 x höher, als im Freiwasser, ungelöstes Phosphat gar nicht mitgerechnet. Das wird später ohnehin wieder freigesetzt, wenn der Wert des darüberliegenden Wassers gleich 0 sein sollte, denn alle chemischen Reaktionen liegen im Gleichgewicht. Steht kein Phosphat mehr zur Verfügung, gibt es genügend Organismen, die gefällte Phosphatstrukturen wieder aufbrechen können. Diese stehen dann natürlich dem Gesamtsystem wieder zur Verfügung.

    Auch ein Schlangenstern lebt nicht ewig...
    Aber im Ernst: Wir hatten früher (das können heute sicher auch viele Händler bestätigen)immer viele Tridacna Ausfälle Ende Sommer. Natürlich denkt man sich dabei zunächst nichts, bis wir mal im Roten Meer beobachtet haben, daß nach eine Hitzewelle sämtliche Muscheln auf dem Riffdach gestorben waren, da reimt man sich den Rest dann zusammen und beobachtet genauer.
    In der Tat vertragen die Muscheln die 30° Grenze sehr schlecht, sterben aber merkwürdigerweise erst nach mehreren Wochen. Anfangs öffnen sie sich nicht mehr so richtig, dann immer weniger und irgendwann sitzen die Garnelen drauf...

    Apropos schnodderig: Gibt´s bei der Dr. Biener GmbH noch so´n Job, wo man den ganzen Tag im Internet surfen kann? Ich habe zwar den Ost - Stempel, aber wirklich schon mal ein paar Jahre als "echter Meeresbiologe" gerabeitet... :grinning_squinting_face:

    Ach so! Ich dachte schon, die wären neu gekauft, wir erleben manchmal Sachen mit Händlern...
    Noch ein Tipp für alle: Die vorstehenden Schachtplatten sollten immer ausgefranste Kanten haben, das sieht um Längen besser aus! Manchmal haben Händler auch noch ein paar angeknackste vom Transport oder ein bißchen Bruchmaterial, damit geht es perfekt!
    Viel Erfolg!

    Im Bodengrund und in den lebenden Steinen ist die Phosphatkonzentration für Bakterien immer ausreichend. Wurde der Merck - Test benutzt? Mit diesem mal das Wasser aus dem Bodengrundlückensystem messen, da kommt meist ein Wert über 0,1 mg/l heraus.
    Ich würde definitiv nicht mit einem Schwefelnitratfilter oder ähnlichen Dingen arbeiten. Gut abschäumen, etwas Alkohol und natürlich Geduld dann geht das von allein.
    Die meisten Steinkorallen wachsen bis 50mg Nitrat noch sehr gut, daran liegt es nicht!

    Mensch Meister Balling!
    Ist schon mal einer auf die simple Idee gekommen, daß es irgendwann mal zu warm war in dem Becken? TridacnaMuscheln verzeihen sowas nicht. Meist sterben sie auch ein paar Wochen später, nachdem die Temperatur über 30° ging, deshalb bringt man es nicht in diesen Zusammenhang!
    Ansonsten salzige Grüße von der viel zu warmen Ostsee (21°C)

    Das kann man wohl sagen!!!!
    Es gab auch mal ein Patent für "lifesand"! Das sollte man besser hier nicht veröffentlichen.
    Wenn jemand eine Patentanmeldung hat, sagt das zunächst gar nichts! Erst wenn er ein Patent erteilt bekommt, wird es ernst. Aber selbst das bedeutet ja überhaupt nicht, daß das verkaufte Produkt überhaupt der Patentanmeldung entspricht, es wird leider nur zu gern geglaubt!

    Jaja Herr Jansen, dem kann man nur beipflichten: MÜHSELIG!
    Aber das Ergebnis sieht Klasse aus.
    Für Bastler: Es handelt sich um 2 Komponenten PUR Schaum, den gibt freiwillig kein Hersteller aus der Hand: Bei unsachgemäßer Behandlung können aus PUR - Systemen Blausäuredämpfe entweichen...
    Wir wollen doch alle noch ein paar schöne Abschäumer und Pumpen bei Royal Exklusiv kaufen und keine Care Pakete in den Knast schicken!!!

    Nitrat bis 50mg stellt nun wirklich kein allzu großes Problem für die meisten Steinkorallen dar.
    Entscheidend ist auch nicht das Gewicht der lebenden Steine, sondern das Volumen der porösen (!) Dekorationsteile und das wird nun mal NICHT in Kilogramm gemessen. Die abbauenden Bakterien brauchen auch SiedlungsRAUM (nicht Gewicht!), wo sollen die sonst ihre Arbeit verrichten. Ich habe schon "sogenanntes Lebendgestein" gesehen, da waren 35kg nicht mal eine Box voll!
    Ein wenig Alkohol 2-3ml am Tag kann wirklich nicht schaden, aber es muß natürlich schon ein leistungsfähiger Abschäumer arbeiten, der die entstehende Biomasse auch entfernt, sonst ist es natürlich sinnlos!

    Ein guter Abschäumer kann nie verkehrt sein, mehrere Nitrat - Tests auch nicht. Die Chemie der Nitraterfassung in Meerwasser ist nicht so einfach und von vielen Faktoren abhängig. Man muß da auch nicht jeden Wert auf die Goldwage legen, das kann manchmal nur die Hälfte oder weniger sein. Weniger füttern, guter Abschäumer und der Teilwasserwechsel sind doch schon mal gut. Einzig das Volumen poröser Dekoration wäre noch interessant, da hier ja der Nitratabbau stattfindet. Wenn nur ein paar Steine im Becken liegen, kann es bei der Futtermenge schon eng werden. Abe an sich ist alles in Ordnung. Und wenn das Aquarium gut aussieht und die Tiere gut sethen, warum sollte dann ein höherer Nitratwert stören?
    Frage: Pumpen die Xenien etwa noch???

    Wer hat den gemacht? Alle von Royal Exklusiv geschäumten Becken sind doch mit durchgehend schwarz / grauem Schaum bis zur Haftwand ausgekleidet?!
    Alle Becken, die diese Firma für uns gemacht hat und die wir auch selbst schäumten stehen seit Jahren wunderbar und benötigen keinerlei Versiegelung. Man kann einfach ein Loch hieneinbohren und einen Steinkorallenast hineinstecken, der wächst innerhalb kürzester Zeit an!
    Eine hervorragende Dekorationsmethode!

    Ein biologisches System irgendwie in ein neues Gleichgewicht zu bringen dauert immer etwas und Phophate lagern überall in "großen" Mengen. Es gibt viele gute Publikationen darüber.
    Wer glaubt, einmal reinschütten und dann ist es gut, wird schnell eines Besseren belehrt. Ich wüßte auch nicht was das soll. Es gibt seit Jahren gute Adsorber auf dem Markt, die sich tausendfach bewährt haben. Warum will jetzt jemand das Rad neu erfinden? Eine ständige leichte Phosphatentfernung tut 90% aller Meeresaquarien, die ich je gesehen habe bestimmt gut!
    Ich kenne vielleicht 10 Aquarien, in denen Phosphor zugeführt wird!

    Vielleicht noch mal John Ruskin, weil es so schön ist:

    Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
    Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

    Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen.[/I]

    Ein Kreuztisch ist zwar bequem, nützt bei allem weiteren technischen Schnick Schnack aber gar nichts, wenn die Auflösung nichts taugt. Man sieht dann einfach NICHTS auch wenn die Vergrößerung über 1000x geht. Mit einem brauchbaren Schülermikroskop von 200 facher Vergrößerung und einer Blende, sowie Filtereinschub lassen sich die meisten Cyanobakterien für aquaristische Zwecke hinreichend genau klassifizieren.
    Man sieht in der Regel korkenzieherähnliche Strukturen.
    Für die Bekämpfung genügt normalerweise ein guter Phosphatbinder. Da Cyanobakterien gasförmig gelösten Stickstoff binden können, brauchen sie zum Wachstum nur Phosphat. Wenn man Ihnen das entzieht, geben sie in der Regel nach ein paar Wochen auf. Etwa 500g im Wechsel alle 14 Tage sollten genügen.
    Viel Erfolg!

    Wir haben auch mal "klein" angefangen. In der DDR konnte man ja nicht einfach Riffkeramik herstellen, es gab ja nichts (z.B. Brennöfen)...
    Die ersten Dekorationen bestanden aus Portlandzement, wie hier schon angegeben. Allerdings sollte man mit sehr hoher Konzentration an Salzsäure (Arbeitsschutz! Kinder!)arbeiten, dann kann man auch eine gewisse Mikroporösität erzeugen. Essigsäure reicht für soetwas nicht aus!
    Auch wenn mir das vorgestellte Aquarium gut gefällt, eine Kritik sei angebracht:
    Wenn man mit so viel Aufwand eine Dekoraition baut, sollten zuerst alle technischen Dinge verschwinden und dann erst eine Gesamtgestaltung vorgenommen werden. Meist ergibt sich diese dann automatisch.
    Inzwischen gibt es ja Rückwandsteine, die wie ein Puzzle zusammengesetzt werden können, die kosten nicht viel und man hat schöne Ablageflächen für Tiere. Mit Unterwasserkleber kann man je nach Geldbeutelsituation die Sache perfektionieren.

    Kann man heute nicht schon alles per Finanzierung kaufen? Wenn Sie das erste mal einen Bubble King Mini hören, kaufen Sie wahrscheinlich doch irgendwann zwei Abschäumer. Wenn bisher gar keiner am Becken war, reicht auch der kleinste.
    Wie gesagt: Wenn es um Lautstärke geht. Abschäumen können andere Geräte auch gut.

    Der soll mal die Patentnummer durchgeben!
    Solche Fällungsreaktionen sind in der Industrie (Klärtechnik) gang und gebe. Man kann das relativ harmlos mit Eisen(III)chlorid selbst bewerkstelligen. Das ist keine große Kunst, nur muß man den pH Wert gut überwachen.
    Viel interessanter wäre die Technologie, das gefällte Eisenphosphat aus dem Aquarium zu bekommen?! Glaubt der Anbieter allen ernstes, die Flocken bleiben so lange im Freiwasser, bis sie endlich im Filter oder Abschäumer angekommen sind???
    Herkömmliche Eisenadsorber (braun) arbeiten nach dem selben chemischen Prinzip, aber eben nur lokal, deswegen dauert es etwas länger. Dafür nimmt man den Adsorber einfach raus und ersetzt ihn durch neuen, besser geht´s doch gar nicht!

    Wenn Gasblasen produziert werden der Bestand im Tag/Nacht Rhytmus schwankt sind es immer Cyanobakterien. Es gibt hunderte von Arten, die Farbe spielt überhaupt keine Rolle, da sollte man schon mal durch ein Mikroskop schauen!

    Ich halte ein Tiefsandbett immer für gefährlich, da grundsätzlich jedes Sandvolumen ein gigantischer Phosphatfänger ist. Das rührt aus dem grundlegendem Mißverhältnis Volumen Bodengrund zu freiem Wasservolumen in unseren Aquarien her. In der Natur, wo das gleiche stattfindet, stehen über jedem Quadratmeter Riffboden ja ettliche Meter Wassersäule, den Freiwasserraum gar nicht mitgerechnet. Im Aquarium bleiben nur wenige Dezimeter und eine sehr hohe organische Produktion, sowie zusätzlicher Nährstoffeintrag.
    Jeder kann das ganz leicht nachvollziehen:
    Man nehme ein größeres Röhrchen Bodengrund und verschließe es unter Wasser. Dann gießt man das darin enthaltene Wasser ab und mißt dessen Phosphatgehalt. Vergleicht das mal mit dem "normalen" Phosphatgehalt des Beckens! In der Regel ist im Boden eine erhöhte Konzentration von mindestens 2 x zu messen, je nach Besatz grabender Tiere.
    Je dicker die Bodenschicht um so schlimmer! Mir ist bis heute nicht klar, warum man Anfängern soetwas empfiehlt??? Meist geht das einher mit der Einsparung eines Abschäumers, also dem einzig technischen Gerät, das wirklich Phosphat entfernen kann.
    Ein Aquarianer mit viel Erfahrung kann sicherlich auch mit einem Tiefsandbett arbeiten, weil er weiß, daß er da tunlichst nicht drinnen herumrühren sollte...
    Abgesehen von der mangelnden Ästhetik, der Raum sollte lieber für ein schönes Riff genutzt werden(!), ist ein Tiefsandbett nur für den von Nutzen, der sich wirklich für grabende Tiere interessiert, aber das sind nach unserer jahrzehntelangen Erfahrung mit Kunden nur die allerwenigsten.

    Warum sollte denn ein Meerwasserbecken teurer als ein Süßwasserbecken sein? Versthe ich nicht. Man muß ja nicht zwangsläufig mit HQI beleuchten.
    Wir bauen sehr viele Nano Becken für Schüler und Studenten, die funktionieren unheimlich gut. Die einzigen Kosten sind die des Wasserwechsels, aber wenn es dafür nicht reicht, sollte man lieber gar kein Aquarium haben.
    Hier in der Firma werden auch einige Becken betrieben, die faktisch nichts kosten, mit Cassiopeia Quallen oder interessanten Garnelen. Das sind tolle Beobachtungsaquarien. Es muß ja nicht immer gleich ein Korallenriff sein. Ein paar befreundete Aquiarianer können doch immer mit ein paar Ablegern weiterhelfen...