Beiträge von Korallenwelt

    Unser HANNA Photometer hatte bei der Nitratmessung eine Abweichung von 1700 % !!

    Wohlgemerkt: Prozent, nicht mg! Das ist schon ettliche Jahre her. Wir haben an der Uni Vergleichsmessungen gemacht und die Protokolle zu HANNA eingesandt. Den Brief, den wir zurückbekamen hatte wohl der Hausmeister verfaßt. Die hatten soviel Ahnung von Meereschemie, wie Schweine vom Stabhochsprung.
    Das eingesandte Gerät haben wir nie zurückbekommen und damals waren die noch richtig teuer! Heute heißt es komischerweise, daß man in Seewasser kein Nitrat messen kann. Klingt ein bißchen nach Billy Microsoft: Kunde macht die Produktentwicklung!
    Ich bin wirklich kein nachtragender Mensch, aber das war der Gipfel!

    Prinzipiell kann man natürlich bei der Erstellung eigener Eichreihen und geeigneter Tests mit jedem Photometer brauchbare Werte erzielen.

    Die Ergebnisse sind mit dem Merk Test vergleichbar , nur genauer ,da man nicht nach der Farbe schauen muß .

    Wieso sollten die genauer sein? Weil eine Digitalanzeige mit drei Kommastellen dran ist??

    Es gibt Unmenegen Literatur, vielleicht wäre es besser, diese zumindest teilweise zu studieren.

    Für die Praxis:
    - Phytoplankton und Brachionus nicht im selben Raum kultivieren, sonst finden sich die Brachionus irgendwann in den Algen wieder!

    - Isochrysis, Tetraselmis oder Nannochloropsis züchten, deren Gehalt an Omega 3 Fettsäuren ist um ein vielfaches höher als der "normaler" Grünalgen!

    - Zur Larvenaufzucht kleine Rundbehälter benutzen. Lassen sich leichter putzen und nehmen kaum Platz weg.

    - Luftheber sind in Ordnung, keine Pumpen benutzen.

    - Boden in den Larvenbehältern 2 x wöchentlich absaugen, ca 20-30% Wasserwechsel mit abgestandenem Wasser oder besser gleich Wasser aus der Phytoplanktonzucht, aber Vorsicht: der pH Wert ist meist anders, Fischlarven sind da sehr empfindlich!

    - Am besten mit Tageslicht die Aufzuchtbecken beleuchten, für die Algen reicht es zur Erhaltung und die Larven kriegen keinen Schock

    Zunächst Anemonenfische probieren, damit man ein Gefühl für die Abläufe bekommt.

    Copepodenzucht geht gut mit der Drahtalge Chaetomrpha linum, als Ersatz kann auch ein Topfkratzerschwamm genommen werden. Copepoden mit Muschelfleisch füttern und nur 5-10 Larven pro Behälter, sonst wird die Copepodenpopulation schnell weggefressen!

    Frisch an´s Werk!

    0,3mg Phosphat pro Liter ist ja immer noch 10 x so hoch, wie im Meer!!!!

    Mißverhältnis stimmt schon, nur das viel zu viel Phosphat im Becken ist!

    30mg Nitrat sind vollkommen in Ordnung für den Anfang!

    Guten Phosphatadsorber auf Eisenbasis verwenden und alle 14 Tage austauschen. Durchfluß nicht zu hoch!

    Viel Glück!

    Ein Delta Becken sollte immer an den Seiten zudekoriert werden und nach hinten die größte Tiefe als "Schlucht" präsentieren.
    Es ist nicht gerade schön, die sehr gute Tiefenwirkung durch einen gestapelten Steinhaufen zu verdecken. In die Mitte vielleicht nur 1-2 Säulen und rechts und links bis über die Oberfläche dekorieren.

    Freie Scheiben sehen immer unmöglich aus, im Meer gibt´s ja auch keine Scheibe!

    Die Tiere brauchen außerdem Siedlungsfläche!

    Ich weiß ja nicht, ob das Aquarium neu ist, aber generell sollte man immer mit Silikat- und Phosphatadsorber beginnen.
    So niedrig ist ein Phosphatgehalt von 0.1 ja nun auch nicht.
    In unserem Katalog wird doch sehr ausführlich beschrieben, wie man mit dem Material umgeht.

    Algen Ex ist zwar ein sehr gutes Mittel, aber nur in wirklich harten Fällen einzusetzen, nicht wegen ein paar Kieselalgen. Die bekommt man auf einfache Weise erledigt.

    Bitte im Katalog nachschauen!

    Nitrat wird durch genug porösen Siedlungsraum im Aquarium von allein abgebaut, solange genug Kohlenstoff zur Verfügung steht. Vernünftige Fütterung und gute Abschäumung natürlich vorausgesetzt. Aber der Phosphatwert ist ja auch einigermaßen gut.

    Lieber mal den Test tauschen.

    Farben haben bei Blenniden fast gar nichts zu bedeuten! Es geht bei Acantheblemmariaum Anzahl und Form der Stirn- und Nackenstacheln.

    Bitte im Fischforum nachlesen, man kann auf der Titelseite auch "deutsch" anklicken.

    Gut Hans Werner, daß mal ein richtiger Hersteller was dazu sagt. Ich glaube, die Leute haben zu hohe Erwartungen an die Ergebnisse. Gewisse Toleranzen sind einfach normal.
    Viel schlimmer ist jedoch, daß die Testbedingungen (Salinität, Temperatur oder chemische Parameter KH, etc)meist nie konstant sind.

    Außerdem macht man in der Regel mehrere Messungen zum Vergleich, aber wer tut sowas?

    Letztendlich will auch keiner 100 € für einen Test bezahlen.

    So schnell fällt kein Magnesiumwert, wenn man nicht am System grobe Eingriffe vornimmt (CO2 Zugabe o.ä.)

    Entweder stimmen die Messungen nicht oder man sieht mal wieder, wie "genau" man sich auf die üblichen Aquarientests verlassen kann.

    Genaue Salinitätsbestimmung ist aber wirklich Voraussetzung.

    Wir geben einfach Magnesiumchlorid zu, in manchen Becken sogar schaufelweise. Damit gibt es keine Probleme.

    Der Weißkehl sieht aber nicht gerade nach mehr als 5 Jahren aus oder liegt es an dem Foto?

    Wir verfüttern täglich Löwenzahn und auch Algen aus der Ostsee und keiner der Rostocker Kunden hat den Fisch länger als 8 Monate gehabt. Es gibt hier einen Händler, der verkauft den Leuten ständig welche!
    Natürlich gibt es Ausnahmen, keine Frage.
    Das Dumme ist nur: Wenn hier einer als "gut haltbar" gepostet wird, bezahlen das hundert andere mit ihrem Leben.

    Wenn man von der Philosophie her auf dem Standpunkt steht, ein Acanthurus ist am Ende auch nichts anderes als ein Hering, kann man ruhigen Gewissens einen (oder immer wieder welche) kaufen, aber ich persönlich hätte da so meine Probleme.

    Vielleicht bin ich aber auch nur ein bißchen weich...

    Auf keinen Fall Lochgestein! Abgesehen von der biologischen Inaktivität sind die außen ja rund, so daß alles andere davon "abrutscht".
    Die lebenden Steine würde ich erst oben drauf stellen und den Unterbau aus sehr strukturierten Steinen möglichst hoch bauen.
    In unserem Katalog sind ja verschiedene Formen abgebildet, man kommt auch mit flachen Platten ganz gut weiter.

    Wir haben einen speziellen Unterwasserkleber, der aber leider sehr teuer ist. Ich würde aber auf jeden Falle die Ritzen zwischen den Platten mit Unterwasserkleber füllen und dann Korallensand gegendrücken, so sieht es aus, wie aus einem Guß. Und eine 2m lange Rückwand schmeißt eigentlich keine Lnguste mehr um!

    Nicht einfach einen Haufen zusammenschütten!

    Zunächst mit großen Steinen, die weit auseinander stehen und eventuell in der "2. Etage" verklebt sind, einen guten, sehr höhlenartig strukturierten Unterbau schaffen. Erst dann kleine Steine mit Tieren draufstellen.

    Und vor allem: Die Pumpen und den ganzen Technikkram verkleiden!

    Wir haben hier speziellen Unterwasser Keramikkleber. Aber normalerweise stehen die Platten doch allein, die kippt so schnell keiner um.

    Normalerweise wird der Spalt zwischen den Platten mit Keramikkleber ausgefüllt und feinem Korallensand beschichtet. Dann sieht es aus, wie aus einem Guß. (Siehe unseren Katalog)

    Dann wäre die Wand in einem Stück 2m und die kippt nun wirklich nicht um!

    Ich würde lieber dahinter ca 3 cm Platz frei lassen als Ruhezone oder Rückzugsmöglichkeit für neue Fische.

    Anders herum ist es noch viel schwieriger:
    Die Red Dragon bringen schon ihre Leistung, aber alles was in das Becken reingepumpt wird, muß auch abfließen können und zwar möglichst geräuschlos!

    Also Prüfen, ob das Wasser wirklich durch den Schacht muß oder die Strömungspumpe nicht direkt angeflanscht werden kann!

    Wenn das Becken 60 x 60 sein soll kann es auch 80 x 60 sein und paßt trotzdem durch die selbe Tür!

    Natürlich ist eine Tiefenangabe völliger Unfug, es hängt ja auch immer davon ab, welche Tiere man pflegen will, welche Farbe die haben sollen und wie schnell man sie wachsen läßt. Wir führen gerade Versuche im Dome Aquaree Berlin durch, wo mittels Aqua Science blue noch in 17m Tiefe Blaulicht eingebracht werden soll. Das dort unten keine Steinkorallen wachsen sollen ist schon klar.
    Aber es geht ja in erster Linie darum, in unseren Aquarien vor allem "schönes Licht" zu haben, da sind HQI Brenner natürlich nach wie vor das Leuchtmittel der Wahl.

    Will man aber so knallige Farben bei Steinkorallen, wie derzeit in Mode, wird man wohl um eine ordentliche T5 Beleuchtung und einen ca 8 monatigen Wechselzyklus nicht drumherum kommen.
    Wir verwenden dafür Aquascience, die ich derzeit noch für die langlebigsten und besten halte.

    Ob der einzelne Aquarianer das barucht und überhaupt will, muß er allein entscheiden. Auch vor 10 Jahren gab es schon supertolle farbige Riffaquarien, die mit ganz normalen Röhren (Osram 11 und 67)bestückt waren.

    Nach welchen Kriterien soll man denn Bakterienlösungen testen?

    Anzahl der Zellen ist bei der Vermehrungsrate Unsinn, finden sie optimale Bedingungen für ihre Entwicklungen vor, vermehren sie sich so rasend schnell, daß die Ausgangszahl vollkommen unerheblich ist.

    Trotz erfolgreichem Biologiestudium habe ich ohnehin nie verstanden, warum in Bakterienkulturen "bessere" Stämme enthalten sein sollen, als in lebendem Riffgestein.

    Aber vielleicht kann mir das hier ja mal jemand erklären. Ich lerne immer noch gern dazu!

    Wir haben ja extra eine Bedienungsanleitung zum Einrichten herausgebracht. Steht auch auf unseren Katalogseiten im Web.

    Als erstes: Das weiße Licht aus!!! Nur Blaulicht an!

    Caulerpa oder andere höhere Algen einbringen und
    Aufwuchsalgenfresser: Ctenochaetus, Salarias. Die Tiere füttern und dann langsam hochfahren. Nach ca 4 Wochen langsam das weiße Licht dazuschalten, dann sollte es keine Algenphasen mehr geben.

    Ausführlicher ist es in unserem Katalog beschrieben!

    So ein Fisch gehört NICHT in ein Koprallenbecken! Ich kenne in miener langen beruflichen Laufbahn keine 10 Tiere, die das erste Jahr überlebt haben. Meistens kostet es dem halben Fischbesatz das Leben!
    Also: Finger weg!
    Ein Fischbecken würde gehen, aber wer hat sowas schon???
    Ich habe selbst 10 Tiere auf dem Gewissen, das sollte reichen!

    Eine Uv Röhre ist immer sinnvoll, allerings vielleicht nicht gerade im Dauerbetrieb. Es kommt ohnehin auf die Leistung an, sogenannte "9W Teichklärer" sind Unfug.
    Ein A. Japonicus sollte nur erfahrenen Pflegern vorbehalten bleiben und stellt ja auch immer ein Risiko für alle anderen Fische dar. Aber in einem 180 Liter Becken hat der wirklich nichts verloren!

    Cyanobakterien entstehen fast immer aus einem Mißverhältnis von Nitrat zu Phosphat.
    Sie brauchen kein Nitrat, da sie in der Lage sind, im Wasser gelösten Stickstoff direkt in Nitrat umzuwandeln. Also:

    Phosphat drastisch senken: Eisenadsorber und Kalkwasser, dann bekommt man es ziemlich schnell in den Griff

    Es muß gar nichts gewechselt werden, wenn ordentliche Komponenten verbaut worden sind. Abstand Reflektor - Brenner ist ein Argument, wesahlb man die Lampe ohne Schutzglaus betreiben sollte. Alle E40 Brenner haben standardmäßig UV Schutz. Es gibt wesentlich bessere Leuchtfarben bei E40 und durch die bessere Kühlung bleibt der Blauanteil länger stabil!
    Wir haben nicht umsonst ausschließlich E40 in der Produktion.