Beiträge von Korallenwelt

    Gute Frage, weiß ich gar nicht. Die Keramik gibt es belebt (80€) und unbelebt(50€). So ein Becken kostet meines Wissens 160 mit allem drum und dran!
    Ich habe aber noch ein paar hier herumstehen. Die haben aber keine 40 Liter wie man vielleicht vermuten mag.
    Wir können die Rückwände natürlich auch für alle möglichen anderen Becken bauen. Nur weil das Aqua 40 bei den Händlern so beliebt ist, haben wir die Rückwände auf Lager. Dann fragten die Händler nach den Becken und jetzt haben wir auch die Becken auf Lager...

    Hier mal eine Seitenansicht:

    Die Temperatur spielt keine Rolle, Kalkrotalgen wachsen auch am Südpol.

    Aber der pH Wert ist schon etwas bedenklich.
    Wenn man Den Calciumwert über 400 und den Magnesiumwert nahe 1500mg einpegelt, klappt es ganz gut!

    Sind etwa Seeigel in dem Becken?

    Und was bedeutet eigentlich langsam....

    Schön ist eine Sache!

    Solcherart Bauteile nehmen nicht annähernd soviel Strömung weg, wie ein gleichgroßer Steinhaufen! Außerdem gibt es darunter keine Mulmansammlungen. Man dekoriert die Beckenmitte also mit Teilen, die möglichst wenig Bodenberührung haben und verkleidet komplett nur die Rückwand. Somit gibt es kaum Strömungsarme Zonen, weil das Wasser immer weider weiterströmen kann und nicht in einer Sackgasse hängenbleibt.

    Abgesehen von weniger Stromverbrauch spart man eventuell auch die eine oder andere Pumpe.

    Wenn die Anemonen in das Rohr WOLLEN, dann schaffen sie das auch, egal wo die Dinger sind!
    Ich würde einen größeren Rordurchmesser (50) nehmen und den komplett it 6mm schlitzen. Dann ist die Anströmgeschwindigkeit sehr klein und keine Gefahr mehr für die Anemonen. Die Rohre dann senkrecht in eine Ecke, um den schönen freien Platz zu nutzen.

    Ich würde für ein so großes Becken nie Natursteine benutzen, da sie einen entscheidenden Nachteil haben: Man kann kaum Tiere darin befestigen!!

    Da wir im Laufe von 15 Jahren Korallenwelt ettliche große Becken "beim Wickel hatten", weiß ich wirklich, wovon ich rede. Man wird mit fortschreitendem Wachstum fast wahnsinnig, weil dauernd irgendeine Koralle umkippt und herunterfällt.
    Lebende Steine lassen sich eben auch nicht so gut zusammenkleben. Mit unserem Keramikkleber geht es zwar im feuchten Zustand recht gut, aber man erzeugt durch den starken unteren Aufbau jede Menge Sedimentfallen.

    Eine Säule würde ich nicht nehmen, eher so etwas wie ein Miniriff. Der Kunde auf obigem Foto hat einfach große Äste genommen, um diese schöne Räumlichkeit zu erzeugen - eine sehr preiswerte Variante!

    Sieht ja doch irgendwie wie eine Riffspülung aus! Ich dachte alle Rohre stehen senkrecht im Becken!
    Pumpe unten drunter geht bei gleichzeitiger Entkopplung. 20 Glas ist des Guten zuviel, bei 75cm Höhe! Das Geld würde ich in schöne Tiere oder eine bessere Deko stecken!
    Steinhaufen bleibt halt Steinhaufen! Nur die Rückwand zu bekleben ginge, ist aber nur eine Notlösung, weil es keine wirkliche Tiefenwirkung hat und Steine noch davor zu stapeln ist bei den tollen Beckenmaßen ja fast schon ein Verbrechen!
    Gestern hat ein Kunde ein Bild von seinem Riffaufbau geschickt, das ich mal anhänge. Der hat nur eine stream drin, was voll ausreicht, da er einen großen freien Wasserkörper hat.
    Bei Steinhaufen geht viel zu viel Strömung verloren, das kostet über die Jahre richtig Geld!
    Ein sehr schönes Beispiel ist auch das Aquarium von Daniel Knop in der letzten Koralle. Toller Schwimmraum!

    Wenn man von vorn und rechts rankommt, sind 75cm Höhe, also 70cm Wasserstand ideal, bei normaler Größe, dann geht problemlos 15er Glas. Wenn es in einer Ecke steht, müßte man über 117cm greifen und dann noch nach unten, das ist unmöglich!

    Warum soll vor die Rückwand noch eine Rückwand? Soll sie zunächst aus totem Gestein geklebt werden? Das wird in jedem Fall schwierig, da dann immer mal wieder Tiere herausfallen, an diese muß man ja auch noch ankommen.

    Soll das Pumpenmrohr für die Ansaugung in einen Steinhaufen eingebaut werden? Würde ich nie machen! Dann lieber nach vorn damit! Wo steht die Pumpe denn? Oben auf dem Glas oder unter dem Becken? Ein 8000 Liter "Strahl sorgt in solch einem Aquarium schon für erheblich Strömung, da braucht man außer den beiden 6000er Stream eigentlich nichts mehr!

    Das kommt wohl darauf an, wie das Riff ausgelegt ist. Bei einem "Steinhaufen" mit großer Tiefe und eventuell noch höherer Bodenschicht kan man sicherlich dahinter spülen. Grundsätzlich macht das aber keinen Sinn. Die Strömung wird ja im Becken gebraucht. Wenn eine normale Pumpe mit 8000 Litern Strömungsleistung (Red Dragon)über mehrere Auströmer verteilt die Hauptarbeit leistet und vielleicht noch zwei Stream mit 12.000 Litern wechseln, dann reicht das für ein 2,40m Becken allemal aus.

    Wenn man das Ansaugrohr grob genug schlitzt (6mm) und der Durchmesser groß genug ist, gibt es auch keine Reinigungsprobleme. Ich würde es ohnehin immer gut zugänglich einbauen.

    Kommt man von hinten an das Becken?

    Wenn ja wären 75cm Höhe ideal.

    Hier mal ein fertiges Nanobecken. Diese werden ja viel verkauft und enthalten schon eine blau/weiße Kombiröhre sowie die Filterpumpe. Da die Pumpe relativ schwach ist, haben wir sie durch eine Maxijet 400 ersetzt.

    Dafür fertigen wir in Serie eine komplette Riffkeramik verkleidung an, die aus vielen Höhlen und Spalten besteht, vor allem aber die unansehnliche Pumpe verdeckt.

    Solch ein Miniriff benötigt, bei vernünftigem Besatz, natürlich nicht so viel Wasserwechsel, da die Riffkeramik schon eine gute Abbauleistung zeigt. Man überwacht also über den Phosphatwert die Wasserwechselzyklen oder tauscht, wie in unserem Fall ohnehin 2 x wöchentlich mit einen großen Becken 2 Liter aus.

    Wird eventuell Kalkwasser direkt in den Pumpensumpf gegeben?
    Wir haben ja auch viele RD verkauft und auch selbst im Einsatz und sicherlich auch mal den ein- oder anderen Ausfall gehabt, aber so massive Probleme kenne ich eigentlich nicht und ich rede von hunderten Pumpen!
    Inzwischen hat sich bei Royal Exclusiv die Reparatursituation ja deutlich entspannt, da Herr Böttcher den Vertrieb übernommen hat.
    Vielleicht rufen Sie da mal an: Böttchers Meeresaquristik:

    0223851157

    Fällungsmittel halte ich generell für problematisch, die sie niemals 100 % selektiv arbeiten können, außer natürlich in reinen Lösungen. Was das Lanthan längerfristig in Meereaquarien bewirkt, wäre herauszufinden.

    Es ist vielleicht für neu eingerichtete Becken interessant oder solche , die ganz extreme Phosphatprobleme haben.

    Natürlich hat aber jedes Aquarium Phosphatpools aus denen nach der Behandlung sofort wieder Phosphat in Lösung geht.
    Hier sollte man der vollmundigen Werbung lieber weniger Glauben schenken und seine Erwartungen lieber etwas zurückschrauben.

    Vielleicht etwas Grundsätzliches:
    Es ist schon erstaunlich, wie blind die Leute heutzutage "Tests" vertrauen! Ganze Zeitungskioske sind voll von diesem Kram. Es gibt beispielsweise kaum noch eine ordentliche Fotozeitschrift, die ohne diese sogenanten Tests auskommt. Dabei geht es für den Verbraucher ja nur um eines: Wie bekomme ich ordentliche Bilder.
    Ob die Kamera nun 5 oder 10 Millionen, oder vielleicht sogar überhaupt keine Pixel hat, spielt dabei ja überhaupt keine Rolle.

    Ähnlich gehen wir eigentlich an unsere Arbeit heran. Unser Ziel sind bestmöglich dekorierte Aquarien. Und jeder, der mal hier war, wird mir bestätigen, daß wir dafür einen ziemlich hohen Aufwand treiben und uns viele Gedanken machen. Ich denke, unser vorläufiger Katalog (der 2007 noch wesentlich ausführlicher erscheint) ist ein gutes Beispiel dafür, daß wir die Aquaristik ganzheitlich sehen und nicht blind drauflos unsere Produkte "verhökern" wollen.

    Wenn man nun wirklich tolle Riffe mit Keramik dekorieren will, geht es in erster Linie doch um Formen und gute praktische Lösungen, wie vielleicht Tunze stream cover oder integrierte Waveboxen.

    Natürlich sind wir dabei immer bemüht, in chemischer Hinsicht dem natürlichen Riffgestein nahe zu kommen. Aber mit dem Wort "nahe" ist es auch schon auf den Punkt gebracht: Niemals wird man mit vertretbarem Aufwand einen Kalkstein (also Calciumcarbonat und aus nichts anderem bestehen Korallen!) als knetbare Masse herstellen können. Da wären aus tausendjähriger Baugeschichte auf allen Kontinenten wohl schon hundert mal schlauere Köpfe drauf gekommen als ausgerechnet ein Meeresaquarianer, wie ich!!!

    Wir können also nur versuchen, den Anteil natürlich in einer Koralle vorhandener Stoffe in der Keramik so hoch wie möglich zu halten und das, was wir als festes Konstruktionsgitter, also sozusagen das "Skelett" der Dekoration benötigen (zum größten Teil Alumosilikate)auf einen optimal niedrigen Wert zu bringen.

    Das bedeutet nichts anderes, als das die Teile beim Transport nicht auseinanderfallen sollen und die unerwünschten Bestandteile, also Silikat, mit einfachen Mitteln (Silicarbon) in kürzester Zeit wieder aus dem Aquarium entfernt werden können, also etwa in 7-14 Tagen.

    Ich denke, wir sind heute, 12 Jahre nach Produkteinführung(!) da an einem vetretbaren Punkt angekommen. Jedere kann bei guter Information innerhalb kürzester Zeit ein schönes Aquarium mit Riffkeramik aufbauen. Der Katalog wird 2007 noch ausführlicher und endlich eine gute Webseite in´s Netz gestellt.

    In den ersten 5 Jahren enthielt unsere Keramik gar kein Magnesium und wenig Calcium, da gab es nie irgendwelche Beschwerden, weil das Produkt neu war und jeder es haben wollte. Die Firma Aquaroche aus Frankreich verfährt heute noch so, da sie in allererster Linie Keramik für Süßwasser herstellen. Da wären Calcium- und Magnesiumoxid für die meisten Tiere tödlich!


    Was die Händler angeht: Diese erhalten von uns jedwede Unterstützung. Dennoch stehe ich auf dem Standpunkt, daß sie Ihre Gewinnspanne, von der sie schließlich leben sollen, auch als Motivation sehen, sich mit den von uns zur Verfügung gestellten Informationen auseinanderzusetzen und ihre Kunden ausführlich beraten sollen. Eigentlich könnte man auch erwarten, daß mindestens ein Schaubecken im Laden mit Riffkeramik dekoriert ist, damit der Kunde sich eine Vorstellung machen kann, was ihn nach Monaten erwartet.

    Solche Becken sagen mehr als irgendwelche Vergleichstests. Was nützt mir beispielsweise eine Kermaik ohne Silikat (durchaus machbar!), wenn sie nicht natürlich aussieht? Letztendlich ausschlaggebend für die Qualität, ist die Qualifikation der Mitarbeiter, ob nun 2 oder 4% Silkatanteil enthalten ist, sagt überhaupt nichts aus.
    Der Aufwand mit PhosEx und Silicarbon ein Becken einzufahren (ca 35 €) ist ja lächerlich gering im Vergleich zu Spurenelementen für ein ganzes Jahr oder dem Einsatz starker Leuchtmittel in so einem Zeitraum.

    Als Aquarianer würde ich den Hersteller also lieber unter Druck setzen, schönere Teile zu bauen, als um Prozentpunkte von Silizium zu feilschen.

    Da niemand sagen kann, in welchen Verbindungen sie bis in´s Detail vorliegen, nützt es wirklich niemandem. Silikat kann man bei vernünftigem Einsatz von Adsorbern (ein Beutel Silicarbon auf einen Quadratmeter Rückand und nochmaliger Tausch nach 2 Wochen)innerhalb kürzester Zeit gut in den Griff bekommen.

    Was heißt "wissenschaftlich prüfen lassen"? Soll sich einer einen weißen Kittel anziehen und dann die Analysen vorlesen???? :ylol

    Im Ernst: Natürlich haben wir von jeder Charge die wir machen, das sind rund 75 Kubikmeter, also 75 Aquarien mit eintausend Liter Inhalt randvoll mit Riffkeramik zugestapelt, eine Analyse. Damit aber der Durchschnittsbürger wohl wenig anfangen, da er nicht weiß, welche Verbindungen die einzelnen Elemente wohl eingehen.

    Um es aber Laien verständlich zu erklären: Beim Brennprozeß keramischer Massen entstehen Verbindungen, die sich nicht auf herkömmliche Weise herstellen lassen, vereinfacht ausgedrückt (allerdings chemisch nicht ganz korrekt): Mischkristalle.

    Ein Beispiel dafür wären Alumosilikate, also Verbindungen aus Silicium und Aluminium, die sich aber auf herkömmliche Weise im Reagenzglas nicht herstellen lassen. Diese bilden bei über 1000 °C stabile unzerstörbare Gitter. Je höher die Temperatur ist, bei uns über 1300°C, um so stabiler ist so ein Gitter. Diese Gitter bilden kleiner und größere Konglomerate, die wir im Verbund als Keramik wahrnehmen. Die sehr kleinen (z.B. anhaftender Brennstaub) werden aber beim ersten Einbringen in Wasser ausgespült.

    Die Zusammensetzung ist aber, da es sich um Atome handelt, nicht immer hundertprozentig gleich, wie z.B. in einem Ionengitter.

    Obwohl solche Verbindungen "im normalen Gebrauch" unlöslich sind, geben sie dennoch einen geringen Teil an den Wasserkörper ab. Dieser ist natürlich mit heutiger hochempfindlicher Meßtechnik nachweisbar. Allerdings wird mir wohl jeder zustimmen, daß sich seine Porzellanteller (die auch Alumosilikate enthalten) beim Abwaschen wohl nicht gerade "auflösen".

    Ein Beispiel für solch unlösliche Gitter, daß wohl jeder kennt, wäre Gips (hier als Ionengitter). Auch dieser löst sich nach Aushärtung für den Normalbürger ja nicht wieder in Wasser auf, dennoch können mit empfindlichen Meßgeräten natürlich Calcium und Sulfat in solchem Wasser nachgewiesen werden. Selbstverständlich hat auch Gips chemisch ausgedrückt ein Löslichkeitsprodukt.

    Als Elemente gehen aus der Keramik in dieser Reihenfolge in Lösung:
    Calcium, Magnesium, Silicium (natürlich als Silikat, Kalium und Eisen. Allerdings nur am Anfang in für Aquarientests erfaßbaren Größenordnungen.

    Wie man damit umgeht, wird in unserem Katalog ausführlich erläutert.

    Im übrigen gelten die dortigen Hinweise natürlich nicht nur für Keramik sondern selbstverständlich jede Art "künstlichen" und auch natürlichen Gesteins, welches vorher nicht im Wasser gelegen hat, also z.B. Tuffgestein aus einem Steinbruch.

    Unseren Keramikkleber gibt es doch schon ewig. Steht in unserem Katalog. Der ist weiß und klebt auch unter Wasser.
    Der Preis ist etwas heftig: 39 € pro Kartusche, aber ab nächstem Jahr können wir sicherlich eine erhebliche Preissenkung weitergeben, da wir eine neue Firma gefunden haben, die uns den herstellt. Allerdings kann man mit einer Kartusche viele hundert Ableger machen und hat ja kaum Arbeit, da der Kleber normal mit einer Kartuschenspritze verarbeitet wird.
    Selbstverständlich kann man auch Korallen damit kleben. Manche Acropora Arten vertragen ihn allerdings schlecht. Die gängigen Sachen wie Montipora, grüne Acropora, Stüber Acropora, Caulastrea, etc. haben damit aber kein Problem.

    Wenn man unsere Webseite aufmacht, gelangt man direkt zum Katalog, in dem sehr ausführlich beschrieben steht, wie man mit Riffkeramik bei einer Neueinrichtung umgehen sollte.
    Jeder Händler kann von uns genügend Katalog CD´s bekommen und diese kostenlos an Interessenten, und erst recht Käufer (!!!) weiterreichen. Dafür machen wir uns schließlich die Mühe.
    Außerdem verwehre ich mich gegen die Unterstellung, durch Riffkeramik würden Cyanobakterien wachsen. Die Keramik enthält keine Stoffe, die dies begünstigen.
    Sie stellt nur eine große, völlig sterile Oberfläche zur Verfügung, die eben von Bakterien zuerst besiedelt wird. Das liegt nun mal an Ihrer hohen Vermehrungsrate. Das betrifft aber jeden Stein mit steriler Oberfläche.
    Die Hintergründe sind im Katalog genau erklärt, ich will jetzt hier nicht seitenweise zitieren. Jeder kann das selbst nachlesen.
    Die Ursache für Cyanobakterien in Korallenriffaquarien liegt meist in einem Mißverhältnis zwischen Nitrat und Phosphat - in der Regel ist der Phosphatwert zu hoch.
    Steht den Cyanobakterien, welche gelösten Stickstoff direkt aus dem Wasser aufnehmen können, dann noch genügend unbesiedelter Raum (also neue Steine und keineswegs nur Riffkeramik!) und genügend Licht zur Verfügung, so kommt es halt schnell zur Massenvermehrung.
    Also bitte nicht immer bei der kleinsten Veränderung die Ursache in selbiger suchen, sondern etwas mehr die Zusammenhänge betrachten.
    Zum Abspülen: Natürlich könnten wir das machen, aber in unserem Lager stehen mittlerweile mehrere tausend Teile, zum Teil auch mal länger, da stauben sie ohnehin wieder ein. Ich denke nicht, das es für einen Kunden ein Problem ist, ein paar Steine oder Keramikteile mal kurz mit einem Schlauch abzusprühen...
    Oft genug verlassen Teile (z.B. Sonderanfertigungen) direkt aus dem Ofen unser Haus. Wenn wir diese spülen, wiegen sie glatt 20% mehr, da sie natürlich das Wasser aufnehmen, das macht beim Versand keinen Sinn!
    Aber wenn ein Kunde es wünscht und wir dies wissen, machen wir es natürlich. Und das kostet selbstverständlich NICHTS extra!

    Wenn sie blitzschnell sind, sind es keine Garnelenlarven.
    Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um Mysidaceen, von denen eine kleine tropische Art immer mal wieder eingeschleppt wird und sich im Aquarium gut vermehrt, da die Larvenstadien am Muttertier gebildet werden und dieses dann fertige kleine Jungtiere entläßt.

    Ich spreche eigentlich von Einkomponentenklebern, wie wir sie als "Keramikkleber" benutzen.
    Der verarbeitet sich genau wie Silikon, sieht auch weiß aus und bleibt etwas elastisch. Dafür überwächst er trotzdem mit Kalkalgen und Korallengewebe und zwar ziemlich schnell.
    Hier mal zwei Bilder von frischen und angewachsenen Montipora. Ich habe extra mal eine nicht ganz "fachgerecht" aufgeklebte herausgesucht, damit man die silkonartige Struktur des Klebers erkennt.
    Eine Aushärtung erfolgt unter Wasser zu 80% innerhalb der ersten Stunde.

    Es gibt doch ganz normales flexibles PVC Rohr. Warum nimmst Du das nicht. Ist zwar viel teurer als Rohr, aber wenn man dafür nur noch wenige Fittings braucht, rechnet es sich allemal.
    Vorsicht allerdings beim Ablauf, die Strömungsgeschwindigkeit im Rohr wird so hoch, daß es oft zu Geräuschen kommen kann.

    Reguläre Öffnungszeiten sind immer
    Mittwoch: 16-19:00
    Freitag: 16-19:00
    Samstag 10-14:00

    Selbstverständlich ist nach Terminabsprache auch jederzeit (auch Wochenende) ein Besuch möglich. Dies gilt natürlich besonders für Leute, die von weiter weg kommen.
    Ich weise allerdings darauf hin, daß wir ein Produktionsbetrieb sind und unangemeldete Besucher daher nicht "abfertigen" können.

    Platten mit normaler Höhe bis 50cm stehen auch prima von allein. Bei größeren ist eine Befestigung eher angebracht. Wir würden bei mehreren Platten ohnehin immer die Fugen verkleben, schon der Optik wegen. So steht die Rückwand ohnehin.
    Eine Verklebung mit der hinteren Glasfront halte ich allerdings nicht für sinnvoll. Genaue Anleitungen finden sich ja in unserem Katalog.

    Die Höhlen sind doch viel zu groß für kleine Tiere. Wir bauen doch komplette Nano Verkleidungen für alle möglichen Becken inklusive Filter etc.
    Irgendwie kriege ich leider keine Bilder hochgeladen, Euer Forum meckert ständig herum...

    Für nachträglich einzusetzende Fische ist es immer besser, die Rückwände stehen ca 2-3cm von der Wand ab. Dieser kleine Abstand schadet der Optik des Beckens nicht.
    Wenn man aber später neue Fische hinzusetzt und diese werden gejagt, können sie gefahrlos hinter der Rückwand verschwinden, ohne Gefahr zu laufen, sich einzuklemmen.
    Gebrauchte Rückwand klingt ja ohnehin nicht wie eine paßgenaue, daher würde ich auf ein Einkleben besser verzichten!
    Viel Erfolg!

    Die Wirksubstanz im Rowaphos ist Eisenoxydhydroxid. Da es sehr fein ist und meist schlechter durchströmt wird, dauert es eine Zeit bis man andere Meßergebnisse vorfindet.
    Außerdem sind diese natürlich ganz explizit von den Ausgangswerten abhängig! Es ist sehr entscheidend, wie hoch die Konzentration im Becken überhaupt ist und wieviel Liter Wasser im System sind. Hinzu kommen noch die Phosphatdepots im Boden und in der Dekoration. Davon sind die Meßergebnisse abhängig.
    Die Wirkung entfaltet das Material natürlich sofort, arbeitet aber aufgrund seiner mechanischen Struktur relative langsam, was aber in normalen Becken kein Problem darstellt.
    Bei guter Eiweißabschäumung kann man mit trüben Kalkwasser und / oder der Alkoholmethode schnelle Ergebnisse erzielen.

    Wir verwenden in unseren Becken zur Belebung von Riffkeramik die Aquascience special. Sie brennen zwar 12 Stunden aber in einer Höhe von 2m Trotzdem wachsen noch ettliche Korallen darin, Scheiben und Krustenanemonen sowieso. Und Röhrenwürmer brauchen auch kein Licht.
    Ich sehe also keinen Grund, aus Stromkostengründen seine Korallen abzuschaffen und ein kahles Fischbecken zu machen!

    Sieht wirklich gut aus, bis auf den Schacht!!!

    Dafür gibt es doch extra Schachtplatten... Schade! Man erzeucgt so noch mehr Tiefe. Ich würde auch die flachen Steine nicht in voller Größe nehmen, das sieht etwas wuchtig aus. Einfach kleiner machen!

    Mittlerweile können wir solche flachen Teller direkt in die Rückwände einformen. Ist zwar ein kompliziertes Verfahren, sieht aber viel natürlicher aus, als etwas gestapeltes.
    Schaut mal in unserem Herstellerboard: So entsetht eine Dekoration, da sind eigentlich gute Bilder drin, wie es aussehen kann.
    Das kriegt man mit etwas Geschick sicherlich auch alleine hin!

    Viel Glück beim Neubeginn!

    Es wird ja nie und nimmer bei diesem "Minibesatz" bleiben, wie jeder hier weiß. Natürlich geht es immer auch irgendwie ohne Abschäumer, aber dazu braucht man viel Geduld und Erfahrung, also was soll das?
    Es gibt von H&S mittlerweile Nadelradabschäumer, die keine 200 € mehr kosten, was will man mehr?
    Der Schäumer ist das einzig wichtige Filtergerät, was man wirklich braucht und kostet nicht mal so viel, wie der geplante Fischbesatz.

    Bei einem Paar Flammenzwergkaisern in so einem kleinen Becken dürfte es mit Korallen auch nicht so gut aussehen....

    Lieber noch mal überdenken!

    ... wenn sie denn unbeleuchtet sind!

    Die Plastikdeko veralgt ja sofort, da aufgrund der fehlenden Porösität innerhalb gar kein richtiger Stoffwechsel stattfindet.

    So toll wie das Zeug auch aussieht, dürfte es für europäischen Aquariengeschmack wohl nicht geeignet sein.

    Mit einiger Sicherheit ist es Ctenochaetus striatus, was sich aber natürlich aufgrund eines Fotos nicht sicher sagen läßt, dazu müßte man den Fisch schon vor sich liegen haben, aber er lebt zum Glück ja noch!

    C. tominiensis hat orange Rücken- und Afterflossen und einen weißen Schwanz.

    Abgesehen davon kostet er richtig Geld...

    Nur weil ein technisches Gerät den selben Fehler immer wieder macht, muß es deshalb nicht genauer sein!
    Die meisten Leute glauben, weil da so schöne Digitalanzeigen mit vielen Kommastellen dran sind, ist das Gerät genau.
    Nur ständig geeichte Geräte sind wirklich genau. Aber wer macht das schon? Wir haben hier zum Beispiel alle digitalen Waagen wieder entsorgt. Man muß nur mal ein und dasselbe Gewicht immer mal wieder nachwiegen.
    Und ich dachte immer so eine Gewichtsbestimmung sei was ganz simples...

    Natürlich weiß ich auch nicht, ob der Merck Phosphattest genaue Werte ergibt, da muß man auch mal mit einer Standardlösung ran, aber da haben wir eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht.