Beiträge von Korallenwelt

    Ich weiß nicht, was eine Mini Marea ist, vielleicht haben die Chinesen ja auch etwas Neues.

    Die Nanostream verbraucht 6W und der Schub sollte für diese Beckenlänge passend sein. Sie würde genau in eine vorgefertigte Tasche passen und fast nicht zu sehen sein. Außerdem halbwegs drehbar, das ist auch so ein Vorteil.

    Ich würde für Seepferdchen lieber eine Nano Stream nehmen, da diese eine viel geringere Anströmgeschwindigkeit auf der Oberfläche hat und sich außerdem vernünftig verstecken läßt, was man von einer Marea ja nicht gerade sagen kann.
    In jedem Falle könnte man das mit einbauen und als Option für später sehen.

    Das Becken wird dann, bis auf den Boden (?) komplett dekoriert. Das kostet 150 € zuzüglich Versand. Man braucht natürlich keine zusätzlichen Teile, denn es steht ja nur eine Tiefe von 35cm zur Verfügung. Ab und zu wollen die ja auch mal ein bißchen schwimmen.

    Das Becken muß man deshalb nicht still legen. Einfach die alte Deko raus, die neue, gut abgespült oder einen Tag in Süßwasser gelegt wieder rein. Gut mit Caulerpa bestücken, aber das ist ja in einem Seepferdchenbecken ohnehin der Fall.

    Zur Sicherheit kann man anfangs nur mit blauen Röhren beleuchten und etwas Bakteriennährlösung zugeben.

    Meistens werden Seepferdchenbecken ja als Säulen gebaut. Es ist aber kein Problem, das konventionell zu machen. Rückwand und Schacht kann man aus einem Teil bauen.
    Soll irgendwo noch eine Pumpe integriert werden (z.B.Nanostream)? Die wäre dann halbwegs unsichtbar.

    Seepferdchen - Dekorationen benötigen aber wegen der vielen kleinen Haltemöglichkeiten etwas länger. Ich schätze, es werden dann 7 Produktionstage.
    Wenn wir am Montag beginnen, dürfte die Deko am darauffolgenden Montag in den Versand gehen.

    Dieser kann natürlich nur auf Palette erfolgen. Das kostet Deutschlandweit 25 €. Abholung ist selbstverständlich auch möglich.

    Klaus .. gib mir doch mal ne IDEE was das ganze bringt ausser NOCH kleinere Blasen

    Eine Mini Red Dragon Pumpe in einem Mini Bubble King mit so einem Rad auszurüsten, macht sicherlich keinen Sinn. Immer kleinere Blasen nützen ja nichts, weil die irgendwann im Wasserkörper nicht mehr beherrschbar sind!

    Wer aber schon mal einen Sander Abschäumer in einem Großaquarium gesehen hat, kann sich sicherlich vorstellen, wie wahnsinnig viel Energie hier einfach in die Luft (oder in´s Wasser) geblasen wird für gar nichts!

    Solche Geräte brauchen mehrere KW.

    Rüstet man zum Beispiel einen 500er Bubble King mit einer Red Dragon II und einem solchen Rad aus, liegt man bei vielleicht 5000 Liter Lufteinzug bei geschätzten 100W Stromverbrauch, wenn überhaupt. Und das sind schon sehr interessante Technologien.

    Letztendlich bedeutet das, daß man mit winzigen Pumpen normale Abschäumer betreiben könnte, sicherlich Zukunftsmusik, aber ältere Hasen erinnern sich vielleicht noch, was für Pumpenteile an den allseits verbreiteten Klaes Abschäumern brummten.
    Kein Vergleich mehr mit heute und so geht die Entwicklung dank findiger Köpfe eben immer weiter!

    Dem kann man nur beipflichten:

    Scheibe mit 50er Loch einkleben, dort eine 40er Muffe rein und von der Filterinnenseite eine Tunze Nanostream einstecken, so sorgt man äußerst energieeffizient für Durchlauf und etwas Strömung. Es gibt genügend gute Abschäumer jedweder Preisklasse. Ein 110er H&S tut´s bei vorsichtigem Einfahren auch oder wenn man hoch hinaus will nimmt man einen 180er Bubble King Mini. Dann braucht man nur 20cm Platz und hat die hohen Anschaffungskosten im Nu durch die Stromersparnis wieder raus, denn der ganze Filter braucht keine 30W und macht dabei noch Strömung!!!

    100W kosten im Jahr 130 €, das sollte man dabei nie vergessen!

    Vielleicht hättest Du lieber den Großteil des Bodens mit austauschen sollen. Die Mikroben vermehren sich ja relativ schnell wieder.

    Wenn das Wasser noch leicht trüb ist, befinden sich auch noch viele Mikropartikel im Wasserkörper. Dabei sind natürlich auch ausgefälltes Calciumphosphat und phosphathaltige Organika. Diese werden durch die konzentrierte Schwefelsäure der Phosphattests natürlich wieder mit aufgelöst.

    Das verfälscht den Test zwar etwas, dennoch sind diese Phosphate aber wirklich im Becken vorhanden, wenn auch in gebundener Form.

    Ich galube, daß das Verhältnis des Gewichtes der Aufnahme (diese kann ja mit wenig Aufwand größer gemacht werden) zum Geflecht schon so weit auseinanderliegt, daß man kaum etwas merken wird.

    Es wird ja außerdem kein Wassergepumpt sondern ein hochviskoses Luft - Wasser Gemisch. Ich denke da spielt das kaum eine Rolle.
    Außerdem sieht man ja, welchen Aufwand Herr Jansen schon im Vorfeld treibt und das läßt nicht erwarten, das jemand das zu hause nachher besser macht, als der Hersteller selbst, das wollte ich damit nur zum Ausdruck bringen.

    Du willst aus einer CNC gedrehten Aufnahme etwas abfeilen, um eine Unwucht zu beseitigen...????

    Auch nicht schlecht! :thup

    Ich denke, wenn jemand im Weltmarkt leise Pumpen baut, dann ist das wohl Royal Exclusiv. Ich habe den technischen Aufwand dazu mit eigenen Augen gesehen und möchte sowas lieber nicht an der Backe haben. Schwer vorstellbar, daß jemand das mit einer Feile besser machen kann..... :face_with_tongue:

    Wenn alles neu ist und Natursteine gereinigt, nimmt man einfach Silikon.

    Wir fertigen ja extra Rückwandsteine, die die meisten Händler auch auf Lager haben und die man einfach wie ein Puzzle zusammensetzen kann. Sind halt nicht so teuer, wie ganze Rückwände.

    Kleben unter Wasser mit Aquabond problemlos möglich.

    Die Wavebox ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber sie hat, abgesehen von der äußerst "dekorativen" Wirkung einen entscheidenden Nachteil:

    Die ganze Konstruktion ist nicht flexibel genug!

    Das Volumen der Box läßt sich nicht ändern und die Frequenz der Pumpe ist einfach viel zu gering. Sie müßte bis zu 5 oder gar 10 Sekunden regelbar sein, dann wären sie sehr universell einsetzbar.

    Hallo Ralf!
    Da hätte ich Dir mal noch einen großen Ast einpacken sollen! Damit könnte man schön die beiden Wände des Beckens verbinden und mit Tieren bewachsen lassen.

    Tip: Setze nicht zu viele Korallen in die neue Seite, sonst ist das in einem Jahr wieder alles komplett zugewachsen.
    Die grünen ästigen Acropora sind gut, bei den Montipora mußt Du aufpassen, da sie sehr kompakt wachsen und später einfach nur eine dichte Kugelform haben.
    Zwei bis drei Weichkorallen auf der Seite sollten auch toll aussehen, vielleicht grüne Bäumchen oder wenn Du hast Cespitularia.
    Viel Erfolg!

    Die Schubabhängigkeit ist u.a . von dem Querschnitt beim Pumpenausgang abhängig, zumindest laut Formel.

    Wo genau steht denn diese Formel? Kann ich nicht finden.


    Ich weiß nicht genau, was Ernst Pawlowski sich da wieder ausgedacht hat, aber die Angabe Liter pro Stunde ist ja ziemlicher Unsinn, entscheidend bei dem Schub sind die Abstrahlfläche und die Strömungsgeschwindigkeit.
    Erstere läßt sich ja noch ziemlich leicht berechnen, letztere muß man messen. Solche Geräte sind ziemlich teuer.

    Ich kann mich auch nicht in Ansätzen daran erinnern, daß Ernst Pawlowski eine Pumpe mit 300.000 Litern Stundenleistung hat.
    Hat die einer gesehen?

    Den Schub einer Pumpe kann man aber auch ziemlich einfach direkt messen, das stellt eigentlich kein großes Problem dar.

    Jeder weiß ja aus Erfahrung, daß die stream Pumpen deutlich weniger Energie an den Wasserkörper abgeben. Hat man aber einen harten Strahl und viel freien Schwimmraum, kann das für ein Becken unter Umständen auch sehr gut sein.
    Allerdings gilt dies natürlich nur für große Becken.

    Ich denke, Schub in Korrelation zur Beckenlänge, einen vernünftigen Querschnitt einmal vorausgesetzt, wäre schon eine handhabbare Größe.

    Oftmals stehen Aquarianer vor dem Problem, in ein schon fertig eingerichtetes Becken eine lebendigere Dekoration einzubringen. Der übliche Steinhaufen gefällt nicht mehr, aber überall wachsen schon Korallen, die untergebracht werden müssen. Stellt man diese in Bodennähe, ändert sich das Gesamtbild auch nicht wesentlich und das Ganze wird mehr oder weniger ein Haufen.

    Günstig für eine große Tiefenwirkung sind immer Höhlen oder Durchbrüche. Aber was macht man, wenn in der Tiefe wirklich kaum noch Platz ist.

    Für einen einzelnen Herrn hier im Forum haben wir uns nun mal richtig in´s Zeug gelegt und nach wochenlanger Arbeit folgende Kreation geschaffen:

    PS: Ilja, das Warten hat sich gelohnt.....

    In Lumen pro Watt ausgedrückt, nehmen sich HQI und T5 ja nicht mehr so viel, auch wenn Lumen ja keine Einheit ist, die wirklich "korallentauglich" ist. Bezogen auf das menschliche Helligkeitsempfinden liegen die Werte bei gleicher Wattzahl ja schon halbwegs beeinander, was mit T8 Röhren ja nicht ganz so war.

    Genauso empfinden wir es ja auch:

    Ein Aquarium mit 4 x 54W T5 ist sicherlich ähnlich hell, wie ein Becken mit einer 250W HQI, auch wenn man die Ausleuchtung nicht wirklich vergleichen kann, da die HQI ja ein Punktstrahler ist.

    Aber 50 Stück 5W High Power LED leuchten ein 120er Becken definitiv nicht aus. Und deren Anschaffung geht richtig in´s Geld!
    Das rechnet sich auch in 10 Jahren nicht.

    Ganz davon abgesehen, dürfte die LED Technik in diesem Zeitraum so große Fortschritte gemacht haben, daß man über die heutigen HP - LED nur müde lächeln wird!

    Das LED Spektrum eigent sich ganz hervorragend für die Meeresaquaristik. Abgesehen davon lassen sich LED mit relativ niedrigem Aufwand in verschiedenen Farben produzieren. Einziger Knackpunkt:

    Der Preis!!!

    Wir fahren schon seit Jahren Versuche mit LED Lampen, aber selbst ein Nano Becken kann man damit nicht ausleuchten.
    Eine 50cm Leiste mit 30 LED kostet ca 50 €. Um ein 50cm Becken wirklich auszuleuchten, bräuchte man gut und gern 10 solcher Leisten, das kann niemand bezahlen.

    Als Mondlicht und Höhlenbeleuchtung ist sowas aber sehr gut geeignet.

    Ich habe das Problem der Strömungsleistung mit Ernst Pawlowski schon viele Jahre diskutiert. In der Industrie hat sich der Standard Kubikmeter pro Stunde ja schon seit Ewigkeiten etabliert, denn dort will man ja in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Flüssigkeitsmenge irgendwohin bewegen.
    Da damals die meisten Pumpen nach dem selben Prinzip arbeiteten, hat man das in der Aquaristik einfach so, mit einer tausender Potenz weniger, übernommen.

    Spätestens seit dem Aufkommen der Propellerpumpen wissen wir aber, daß solche Liter pro Stunde Angaben nicht mehr viel taugen, wiel deren Schub in der herkömmlichen Bauweise viel zu schwach ist.

    Jeder weiß zum Beispiel, daß eine 12.000er stream nicht annähernd mit einer 12.000er Red Devil vergleichbar ist. Weil sie einfach zu wenig Schub macht.

    Ernst Pawlowski ist ja ein guter Theoretiker, aber die eine Einheit durch die nächste zu ersetzen, scheint mir auch wenig praktikabel. Hinzu kommt, daß jeder heutzutage die Einheit "Schub" anders definiert. In der Schiffahrt wird es anders berechnet als in der Luftfahrt und die wiederum anders als beispielsweise Modellbauer.
    Aber ein richtiger Anfang ist es auf jeden Fall, denn es geht wirklich nur darum, wieviel Kraft eine, wie auch immer arbeitende Pumpe auf den Wasserkörper abgibt. Das Funktionsprinzip ist dabei völlig egal.
    Hinzu kommt, daß heutzutage viele Werksangaben auf Pumpen, nicht die Tinte wert sind, mit denen sie gedruckt wurden. Gerade die vielen China Produkte geben Leistungskenndaten und Verbrauchswerte an, bei denen wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken ist.

    Gut wäre ein System, daß auf vielen Erfahrungswerten beruht, so wie die Liter pro Stunde Angabe ja irgendwann auch den Orientierungsfaktor 10 x Pumpenleistung pro Beckenvolumen hervorgebracht hat. Leider ist der eben für Propellerpumpen nicht nutzbar.
    Generell sollte man im gesamten Aquarium eine Strömungsgeschwindigkeit zwischen 10 und 30cm pro Sekunde anstreben.

    Da wir uns ja auch viel mit der Entwicklung von Pumpen beschäftigen, werde ich an dieser Stelle später mal einen ziemlich einfachen Prüfstand vorstellen, mit dem man den SCHUB einer Pumpe ziemlich exakt ermitteln kann.
    Normalerweise reicht eine Gewichtsangabe in Gramm oder Kilogramm, darunter kann sich jeder etwas vorstellen. Würde eine Pumpe 1 kp (entspricht einem Kilogramm) Schub machen, bedeutet das, daß sie theoretisch ein Gewicht von einem Kilo in der Schwebe halten könnte. Jeder, der eine 12.000er stream hat, möge mal überlegen, ob das realistisch ist.

    Ich glaube, die Technologie, ein feinmaschiges Geflecht zu verwenden, ist schon reizvoll und man sieht ja an den Bildern auch deutlich, daß ein sehr feines und homogenes Blasenbild erzeugt werden kann.

    Die Sache ist ja nicht neu und wurde schon 1988 von Herrn Neuhaus in die Patentschrift für das das damals neue Nadelrad hineinformuliert, auch wenn er das "raumgreifende Strukturen" nennt.

    Das was von Oliver Pritzel gemacht wurde, etwas Filterwolle mittels Kabelbindern auf einem Läufer zu befestigen, ist sicherlich auch wieder ein Versuch in die richtige Richtung gewesen, nur eben aus dem Versuchsstadium nie wirklich herausgekommen.
    Bezeichnend für ATI ist, daß man das in diesem Zustand als fertiges Produkt an die Kunden verkauft. Aber das ist ja heute ohnehin gang und gebe: Windows (egal, ob Vista oder was...)

    Ich denke, das Markenzeichen von Royal Exclusiv ist, daß ein Endprodukt herauskommt, daß 100%ig den Anforderungen des Marktes genügt und mit einer Top Verarbeitung daherkommt, ergo eine lange Lebensdauer und hohen Nutzwert hat. Und das ist es wohl, worauf es dem Kunden am Ende ankommt.
    Die Technologie können sicherlich andere Firman genauso verwenden und ist kein Unikum von Klaus.

    Oder, um beim Thema zu bleiben:

    Ein berühmter Mac Nutzer hat den befürchteten Umstieg von Apple auf Intel Prozessoren so kommentiert:

    " 3GHz? Mir doch egal, wo die herkommen, Hauptsache der Computer läuft noch genauso zuverlässig wie immer!"

    Dem kann man eigentlich nichts hinzufügen!

    Aufsalzen ist natürlich Unsinn, weil die ganze Mikrobiologie danach im Eimer ist.
    Man kann aber sehr gut mit Ostseewasser auffüllen, muß aber ab und zu mit Süß-, besser Kalkwasser nachdosieren, da natürlich der Salzgehalt immer weiter steigt.
    Das wird von einigen hier seit Jahren praktiziert.

    Bei Fehmarn liegt die durchschnittliche Dichte, umgerechnet auf 25°C bei 1,012g/l

    Wie Joe schon sagte, liegt das Verhältnis, gerade bei kompletter Riffkeramik ausstattung, von Wasser zu Deko schon fast bei 2:1 also absolut unnatürlich. Durch die Porösität der Keramik hatten wir immer ein "Nitratproblem". Allerdings dahingehend, daß nie welches meßbar vorhanden war!
    Die Korallen wuchsen trotzdem wie verrückt, Dekoration war fast nicht zu erkennen.

    Man muß natürlich sehr auf den Phosphatwert achten, denn der Wasserwechsel betrug lediglich einen 20 Liter Eimer die Woche (abzüglich meiner Faulheit, wenn ich keine Lust dazu hatte!).

    Aber es gab, wohl aufgrund der Unmenge Korallen auch nie ein Phosphatproblem. Man darf aber nicht blind seinen Beobachtungen trauen sondern sollte schon messen.

    Wasserzugabe erfolgte täglich mit 5 Litern Kalkwasser.

    Das erste Becken, für das wir jemals Riffkeramik gebaut hatten (eben wegen der Maße!) war 320 x 44 x 35(H).

    Die Keramik gibt es heute noch. Es war ein wunderschönes Aquarium in dem vor allem höhlenliebende Fische und viele Grundeln gepflegt wurden.
    Also:

    Ps. fridmanni
    Gramma loreto
    2 thominensis Doktoren
    und wie gesagt diverse Grundeln und Krebse.

    Es war später komplett mit Korallen zugewachsen, hatte außer zwei Strömungspumpen, damals Aquabee, später stream, keinerlei Technik. Beleuchtet wurde die 44er Tiefe mit je weils 4 T5.
    Ein wöchentlicher Wasserwechsel ist natürlich dann Pflicht.

    Leider habe ich keine Bilder von dem Becken sondern nur ein Video und wie man das in´s Netz quetscht, weiß ich leider nicht.

    Jannes, mach´ das Becken mit den Zylinderrosen, das sieht wirklich toll aus und ist wahnsinnig interessant.
    Unser Heinz Schöne hat die Tiere (C. membranaceus) ja sogar mal geschlechtlich vermehrt. Der hatte dann hunderte.

    Die Lanzettfischchen habe ich 1992 gepflegt, zusammen mit eingigen speziellen Krebsen, Krabben, Seescheiden und so.
    Aber von den Fischen war nie was zu sehen, man mußte den Bodengrund umgraben, um überhaupt mal eins zu sehen.

    Ich hatte die Tiere aus dem Gulmarnfjörd in Schweden, das ist von Trelleborg (4 Stunden Fähre von Rostock) so 4 Stunden weg. Dort fand immer die Meeresbiologische Exkursion der Uni Rostock statt.
    Mittlerweile fahre ich wieder jeden Sommer mit ein paar Wissenschaftlern und Aquarianern dahin. Die Station hat jede Menge Hälterungsbecken mit ständigem Frischwasserzulauf von der Oberfläche und aus 10m Tiefe. Da kann man vor Ort schon eine Menge machen.
    Wenn Du was abgefahrenes haben willst, nimm Gespenstkrebschen, die brauchen nur ein kleines Becken.

    Quallenkreisel wäre so ein Extrathema. Wenn das gut aussehen soll, geht´s richtig in´s Geld. Quallen zu besorgen ist kein Problem, man kann sich die Larven schicken lassen oder holt sie sich aus einem Zoo. Es gibt mittlerweile wunderschöne Arten. Aber die Becken müssen immer sehr hoch sein.
    Ich habe ein paar Videofilme davon, weiß aber nicht, wie man die in´s Netz qetscht....

    Die Galeeren kann man nicht importieren. Quallenhaltung (außer Mangrovenquallen) funktioniert immer über Larvenaufzucht.
    Da würde ich mich zunächst mal über den Aufwand und die größenordnungen informieren (3m hohe Becken...).
    Gute Informationen gibt´s im Monterey Bay Aquarium.
    Ich habe schon mehrere Quallenbecken geplant, halte aber die portugisische Galeere für so ziemlich unhaltbar. Man würde sicherlich Aquarien jenseits der 100.000 € Grenze brauchen. Da gibt es schönere Quallen, die außerdem ungiftig sind.

    Lanzettfischchen habe ich schon länger gehalten. Man kann sie aus der Nordsee mitbringen. Sie leben etwa 1 Jahr bei relativ niedrigen Temperaturen. (10-20°C).
    Die Frage ist nur, was Du damit willst? Die leben IMMER im Beodengrund, man sieht sie nie. Also was soll sowas?

    Ach Norman, ich bin für jeden Spaß zu haben... :face_with_tongue:

    Wer´s braucht?! Vielleicht sollte ich auch lieber Altwasser aus meinem Becken verkaufen, anstatt Steine zu schleppen...

    kH 6,4
    Calzium 2400
    Magnesium 7700
    Kalium 2700
    Sulfat 11000
    kH 6,4
    Phosphat nicht nachweisbar
    Nitrat nicht nachweisbar
    Chlorid 117000
    Natrium 69000
    Eisen 0,11
    Fluorid 0,64
    Jod 0,15
    Phosphor 0,08
    Zink 0,12
    Pestizide nicht nachweisbar

    Nochmal für alle Mitdenker:

    Wenn ich einen Magnesiumgehalt von 7700mg pro Liter 1:4 verdünne, hätte ich 1925 mg Magnesium in meinem Aquarienwasser.
    Den "Chemikern" unter uns, kann er dann mal erklären, wie man das macht.
    Für alle, die das nicht hören wollen: einfach mal einen Magnesiumtest im eigenen Aquarium machen!

    Nächstes Beispiel: Ein Calciumgehalt von 2400mg pro Liter. Wie das in "natürlichem" Seewasser funktionieren soll, noch dazu bei kH 6,7 ist erklärungsbedürftig.

    Für alle "Nicht - Chemiker": jeder Anorganik Professor dieser Welt hätte an dieser Stelle die Prüfung für beendet erklärt.... :loudly_crying_face:

    Schade, wenn die Leute auf diesen Unsinn reinfallen! Aber :

    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

    Dummerweise bezahlen die Zeche aber Eure Tiere!!!

    Aber keine Angst: bei 5 Liter für 19 € dauert das chon eine Weile, wahrscheinlich geht vorher der Besitzer pleite...

    Bei einem "künstlichen" Meersalz weiß man durch die Einwaage ja sehr genau, was drin ist. Es kommt also trotz erhöhtem Calcium- und Magnesiumgehalt gar nicht zu einer Ionenverschiebung, von dem bißchen fehlenden Natrium mal abgesehen.

    Bio Calcium bleibt wohl für ewig das Geheimnis von Dr. Biener und Hans Werner...
    Sehr gelungene Patentschrift!

    Bei Salinensalz hilft nur Analytik.
    Ich war selbst bei Red Sea in Eilat und habe mir die Salzproduktion angesehen, die treiben schon einen ziemlichen Aufwand, haben aber den Vorteil, daß sie seit Jahren natürlich nur Stichproben prüfen müssen.
    Das Ausgangswasser im Golf von Aquaba ändert sich ja nicht.

    Nimmt man hingegen Salz aus einer Lagerstätte, muß man dauernd analysieren, da man ja gar nicht weiß, was drin ist.
    Wenn der Bagger ein paar Meter tiefer ist, kann die Zusammensetzung schon ganz anders sein.

    Und kein "Hersteller aus Ebay" kann solche Analysen bezahlen. Da ist man schnell mal bei ein paar tausend Euro.
    Kommt wieder eine neue Lieferung, geht das Spiel wieder von vorn los.

    Beispielsweise bekommen wir für die Steingutmasse, die wir unter anderem für Riffkeramik verwenden, jedesmal eine Vorprobe und eine Analyse. Wenn ich die freigebe, kommt ein 40 Tonner hier angerollt (Grüße Actros :wink)

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand aus Ebay solche Kapazitäten hat.

    Noch ein Tipp für die Zweifler:

    Ich habe mir, als wir 1993 Korallenwelt gegründet haben, zur Maxime gemacht, daß ich die Leute kenne, mit denen ich zusammenarbeite und meine Lieferanten besuche. Erst dann weiß ich ja was läuft.

    Also fahrt mal zu dem Natursalzhändler hin, schaut Euch sein Lager an und redet mal mit dem. Dann ist man schon ein ganzes Stück schlauer.

    Die fröhlichen Werbebotschaften lassen allerdings nichts Gutes ahnen...

    Ohje, dann mal gutes Gelingen....

    Irgendwie wird ja auch in synthetischem Meersalz ein hoher Calciumgehalt erreicht mit gut lösbaren Salzen, vielleicht wird das gleiche Verfahren eingesetzt?

    Es kommt bei fertig angemischtem Meerwasser lediglich auf das Ionenverhältnis am Ende an. Es spielt keine Rolle, aus welchen Salzen man die Mischung macht, so lange am Ende das natürliche Verhältnis der Anionen und Kationen erreicht wird.

    Möchte ich also das Verhältnis von Calcium und Magensium erhöhen, kann ich einfach die entsprechenden Chloride nehmen, die sich sehr gut auflösen und dafür etwas Natriumchlorid weglassen, das ist ganz simpel.

    Das geht aber natürlich nicht, wenn meine natürliche Salzmischung schon mit Natriumchlorid gesättigt ist.

    Norman: zum einen finde ich es sehr egal, wie ein hersteller sein produkt nennt. und zum anderen auch, welchen vertriebsweg er nimmt

    Das hast Du natürlich vollkommen recht Norman! Das Problem ist nur: Durch ein bißchen Öko Bla Bla wird das Produkt nicht besser. Wenn er wirklich "Hersteller" einer Mischung aus Chemikalien ist, kann er auch draufschreiben, welche drin sind. Bei dem Aufwand, Salz herzustellen, macht das eh keiner nach, frag´ mal Hans Werner!
    Die Rezepte sind seit Mitte der 70er Jahre allenthalben bekannt, da gibt es nicht viel neues.

    Norman: gegen den vorwurf der tierquälerei wehre ich mich sehr!!!!!!!!!!!!!!du kannst doch garnicht wissen, ob dein salz immer noch der analyse entspricht

    Nein man muß dem vertrauen, was draufsteht. Aber wenn immer nur Bio geschrieben wird, ohne jegliche Hintergrundangaben, weiß man meistens schon was los ist!

    Kenny: Das Produkt ist aus der Natur gewonnen und der Hersteller achtet sehr genau darauf was die Kunden wünschen (z.B. hoher Ca-Gehalt)

    Woher weißt Du das Kenny? Wenn er nicht gerade TM Biocalcium dazugibt, hat er mit erhöhtem Calciumgehalt schon mal ein Problem: Damit das kostenmäßig überhaupt im vertretbaren Rahmen bleibt, bleibt eigentlich nur Calciumchlorid - und da hast Du schon mal eine hübsche Ionenverschiebung. Es sei denn, Du kannst irgendwie andere gut lösliche Chloride wieder rausholen. Machbar, aber nicht mehr ganz einfach!

    Was das mit Riffkeramik zu tun haben soll, ist mir schleierhaft, es gibt mehr als genug gute Salzmarken auf dem Markt und ich kann einfach keinen anderen Grund erkennen sowas zu kaufen, als das es billiger sein soll:

    Norman: das Natur-Mineralsalz kann ab dem 12.04. geliefert werden und kostet pro kg 1,68 € zuzüglich 19 % Mwst = 2,00 €/kg Einführungspreis für Naturmeersalzkunden

    als über "natürliche" salze (also nicht synthetische) nachzudenken.

    Auch wenn man es noch so oft wiederholt: Meersalz besteht zu über 90% aus Natriumchlorid und so was macht niemand synthetisch. Das wird einfach aus Natursalzlagerstätten entnommen und gereinigt. Deswegen ist es aber nichts "Künstliches".

    Wollte man nämlich mal Natrium und Clor zur Reaktion bringen, wird´s ´ne Riesenschweinerei, könnt Ihr gern mal ausprobieren... möglichst an Sylvester, damit man nicht so auffällt... :ylol

    Biologischen Naturmeersalz- / Natur-Mineralsalz / Biologischen Meerwasserkonzentrat

    So ein Quatsch!!!

    So lange der Hersteller keine Analysen vorlegt, oder sagt, wie und wo das gemacht wird, ist das alles Kokolores!
    Welche unlöslichen Verbindungen werden beispielsweise in welcher Menge entfernt und wie wieder zugesetzt?
    So dürften mit ziemlicher Sicherheit alle Elemente der II. Hauptgruppe als unlösliche Carbonate ausfallen, da CO2 beim Trocknungsprozess an der Luft im Übermaß vorhanden ist.

    Von Spurenelementen wollen wir gar nicht erst reden, da wird die Analytik richtig teuer!

    Was machst Du, wenn Deine Tiere sterben? Bei EBAY Beschwerde einlegen?

    Wie gesagt, das ist ein schleichender Prozess, die Ionenverschiebung kann ewig dauern! Das ist

    TIERQUÄLEREI

    Wer sich nicht mal normales Meersalz im Handel kaufen kann, sollte kein Meeresaquarium betreiben! Die Kosten sind, verglichen mit allen anderen Investitionen und Verbrauchsmaterialien minimal!