Vielleicht sollte man mal, um einigermaßen die Übersicht zu behalten, einen fred aufmachen, in dem nur die Kritikpunkte und Ideen für eine mögliche Fortsetzung des Symposiums gesammelt werden.
Eine Diskussion kann dann ja separat erfolgen, zum Beispiel in verschiedenen Foren. Außerdem sollte man jetzt schon versuchen, einzelne Leute für bestimmte Teile der Organisation zu suchen. Wenn die genung Zeit haben und Kontakt mit Helmut Schmidt und Claude halten können, die beide viel Erfahrung haben, sehe ich der Sache sehr optimistisch entgegen.
Hier zunächst meine gesammelte Kritik nebst Anregungen, die aus Diskussionen mit vielen Aquarianern und Symposienteinehmern konglomeriert ist:
1. Ich will keinem zu nahe treten, aber dennoch wollen die wenigsten jedes Jahr die selben Leute die selben Vorträge halten sehen. Es muß auch nicht immer ein derart straff organisiertes Vortragsprogramm sein: Sindelfingen zeigt, wie es besser geht.
Eventuell sind auch 1-3 Kurzvorträge mit anschließender Diskussion im interessierteren Kreis denkbar oder besser wünschenswert. Nicht jeder interessiert sich für Nachzuchten, Chemie oder Technik
2. Kosten
Ich finde es in Ordnung, für das, was man geboten bekommt. Aber: nicht alle benötigen so viele Mahlzeiten oder sind die ganze Zeit vor Ort. Auch an Tagesbesucher sollte gedacht werden.
Das Hotelverzeichnis listet nur Übernachtungen für "Gutbetuchte" auf, es gibt aber auch genug preiswerte Unterkünfte in der Umgebung. Die Leute wollen es halt bequem und nicht selber suchen.
3. Zeitliche Organisation
Bisher gab es nur die 100% oder gar nichts. Auch hier zeigt Sindelfingen, wie man es besser macht: Jeder kann ungezwungen kommen und gehen, wann er will. Manch einer würde vielleicht nur einen Vortrag gerne hören und mit ein paar Leuten zusammen sitzen und hat danach andere Verpflichtungen. Bei dem jetzigen Preisgefüge geht das kaum, dafür lohnt die kurze Verweilzeit dann nicht.
Also vielleicht das Vortrags und "Rahmenprogramm" kostenmäßig und organisatorisch trennen.
4. Einnahmen
Immer wieder wurde die Einnahmenseite beklagt. Fakt ist aber, daß für uns als Aussteller bei der Entfernung die Sache nur interessant ist, wenn genügend Besucher da sind, an die man auch etwas verkaufen kann. Das geht direkt oder über orstansässige Händler. In der Regel mit etwas Rabatt. Damit lockt man heutzutage nun mal die Leute hinter dem Ofen hervor! Eventuell Nachzuchtenbörse. Wieder: siehe Sindelfingen!
Dann wären auch sicherlich viel mehr Hersteller bereit, mehr Geld zu bezahlen und den hohen organisatorischen Aufwand zu betreiben. Das wiederum kann für Organisation und gute Referenten ausgegeben werden.
Soweit meine Vorschläge. Es sollte viele andere geben. Diese müssen gesammelt und möglichst vielen Leuten komprimiert zur Verfügung stehen. Dann könnte man auswerten und mit der Organisation beginnen.
Ich selbst würde mich um die Hersteller kümmern und schauen, wen man so zusammenbekommt. Ich denke, daß 20 eine sehr realistische Zahl ist. Wenn jeder nur 500 € bezahlt, ist das schon ein ordentlicher Grundstock.