Beiträge von Korallenwelt

    Ich hatte mich verschrieben, natürlich links.

    Du siehst ja die kreisfömige Aussparung, dort hinein wird die Pumpe einfach gelegt. Durch Ihren Rückstoß "Klemmt" sie sich quasi von selbst vibrationsfrei fest.

    Sie sit zwar nicht mehr in alle Richtungen drehbar, so wie bei der Originalhalterung, aber wir haben einen relativ großen Spielraum gelassen. Wenn Dir dieser zu klein ist, brichst Du einfach noch etwas weg.

    Ja, das ist eine gute Frage, Uwe !!!

    Ich habe mir mal folgendes zur Maxime gemacht (Das müssen andere aber nicht teilen!):

    Wenn die Kalkalgen wachsen und weiße Ränder bekommen, dann ist ein Aquarium in der Regel halbwegs im Gleichgewicht.

    Dennoch können immer wieder manche Tiergruppen überwiegen und andere unterdrücken. Bei manchem wachsen eben mehr Steinkorallen, bei anderen Scheibenanemonen und Lederkorallen.

    Als Anfänger hat man eine schlechte Orientierung und glaubt gern allen möglichen Tests und technischen Gerätschaften. Ich habe bis heute diese Caulerpa (oder andere Algen) - Einfahrphase beibehalten, damit dauert es selten länger als 6 Monate, bis ein Becken steht.

    Soviel Silicarbon halte ich fast für übertrieben. Laß einfach die nächsten paar Monate 500g mitlaufen, dann ist es gut. Das Zeug adsorbiert ja alles mögliche, es wirkt nicht 100%ig spezifisch.

    Wechsel etwas Wasser ab und zu, das reicht.

    Hier noch etwas zur Anschauung:

    Keinem Uwe!

    Jeder "aquaristische" Phosphattest erfaßt auch das Silikat und umgekehrt auch jeder Silikattest das Phosphat. Jedenfalls wenn der Farbumschlag nach Blau erfolgt.

    Du mußt einfach Nährstoffminimierung betreiben (Phos Ex, Silicarbon, Kalkwasser) und nicht Nährstoffe zugeben (CO2, Spurenelemente). Etwas Geduld die Tiere machen schon untereinander aus wer zuerst "wachsen darf"!

    Hallo Andreas!

    Das große Teil ist noch im Ofen bei derzeit 800°, da ich aber ab nachmittag weg bin, wird es heute leider nichts mit den Bildern...

    ...manchmal ist der Wurm drin.....


    Also dann morgen als Ganzes und komplett fertig.

    Warten steigert das Verlangen hat unser Klinikchef immer gesagt und der muß es ja wissen:

    Er war Boß von 300 Frauen...

    Was soll das mit Keramik zu tun haben, wenn das Becken schon ein Jahr steht??? (Mit Wasser?)

    Im Süßwasser sollte man keine blauen Leuchtstoffröhren bei Keramikdeko verwenden, da dann meist unansehnliche braune Algenbeläge entstehen. Besser sind dann die violetten floura / lumoflor Typen

    Vergiß´ mal die Werte Georg! Beobachte die Tiere, das ist viel wichtiger!

    Mit dem erhöhten CO2 und Carbonathärtegehalt eines Kalkreaktors, läufst Du bei genügend Nitrat und Phosphat immer Gefahr, daß binnen kürzester Zeit unerwünschte Algen wachsen, das können Korallen nicht kompensieren.

    Es heißt ja nicht umsonst biologisches "Gleichgewicht"!

    Caulerpa brachypus darf man natürlich nicht nehmen!!

    Jede andere Art kann man einfach selber abernten, wenn die Doktorfische es nicht fressen (Bekommen sie Salat, fressen sie natürlich keine Caulerpa, so gut schmeckt das Zeug nun auch wieder nicht!).

    Die heutige Art, Becken zu dekorieren, Licht drauf und Korallen rein, ist für viele Anfänger sehr frustrierend, weil sie einfach noch nichts über das Nährstoffmanagement wissen und kein Gefühl dafür haben. Im Internet finden sie dann hübsche Foto´s von tollen Becken und alle sagen: "Ach mach mal!"

    Die Algenmethode ist eine sehr natürliche und sichere Art, ein Becken hochzufahren.
    Man könnte auch schöne Rotalgen nehmen, nur werden die von Doktoren innerhalb von Stunden verputzt, darum geht es ja gerade bei der Caulerpa.

    Früher hat man Becken nur so eingefahren und war meistens erfolgreich. Die Algen "entschärften" das Wasser, nannte man das.

    Aber in unserer heutigen schnellebigen Zeit muß alles immer gleich und sofort sein...

    Ich zum Beispiel würde NIEMALS im ersten Jahr einen Kalkreaktor verwenden oder nach ein paar Wochen schon Spurenelemente in mein Aquarium Kippen.

    Ich bin eben schon ein alter Sack... :ylol

    Wir haben auch einige Becken in denen manche Korallen gar nicht wachsen.

    Am Besten, Du ignorierst Sie einfach Uwe und irgendwann zu Weihnachten kriegst Du vom Georg mal einen Ableger und plötzlich wächst der...
    ... so ist es meistens.

    Es gibt ja genügend andere schöne Korallen, Scheiben- oder Krustenanemonen.

    Vielleicht versuchst Du es erst mit Xenia, Anthelia, Cespitularia, je nach Geschmack. Hornkorallen bewegen sich ja auch sehr gut und sind optisch einfach eine Bereicherung.

    Kalkreaktor ist nach meiner Auffassung keine so gute Idee, auf keinen Fall solltest Du mehr als 10 Blasen pro Minute zugeben. Aber die Meinungen gehen da auseinander. Jedenfalls ist mit so einem Ding am Anfang immer Vorsicht geboten. Später, wenn alles wächst, ist ein Kalkreaktor natürlich eine sehr nützliche Sache!

    Meßwerte sind immer die eine Seite, das Wohlbefinden der Tiere die andere.
    Wir hier messen eigentlich nur Phosphat und Magnesium, den Rest machen wir sozusagen mittels "Beobachtung".

    Wenn Dir alles zu langsam geht, kannst Du eigentlich auch Caulerpa wachsen lassen, die beeinflussen den Chemismus eines Aquariums ja sehr positiv, da sie viele Chelate bilden. Früher war das ja eine ganz normale Methode, ein Aquarium einzufahren.
    Es sieht natürlich anfangs sehr grün und "süßwassermäßig" aus, aber später fressen die Doktoren das sowieso alles weg.

    "Kugelige" Steine mit runder Form aussortieren, die schaden mher, als sie nützen!

    Die größeren Brocken kommen selbstverständlich nach unten, aber immer so, daß möglichst wenig Bodenberührung vorhanden ist. Übertrieben gesagt müßte ein dreieckiger Stein auf der Spitze stehen, anstatt auf seiner längsten Seite.

    flache Platten in die Mitte, allerdings unbedingt verschiedene Ebenen bauen.

    Nicht zu viel Material einbringen, die Tiere werden später das Riff bilden. Wenn man das von vorneherein aus Steinen baut, werden die Korallen es zuwchsen uns es ist wieder nur ein Haufen.

    Ja, wir haben auch schon die Nano streams verbaut, allerdings meistens in Rückwänden.

    Die Originalhalterung ist ja im Gegensatz zu den großen schon sehr gut gelungen, so daß sich die Nachfrage noch in Grenzen hält. Der Vorteil ist ja, daß man die Pumpe in alle Richtungen drehen kann, das ist in einer Keramikhalterung so nicht zu realisieren. Wer sie nur ca 30° schwenken will, der kann sie in eine normale Halterung einbauen.

    Mir scheint daher der Versuch, sie in eine Säule zu integrieren eigentlich der beste zu sein. Allerdings brauchen wir dann ein Wasserstandshöhe, damit die Kabel nicht oben durchs Becken schlämgeln oder man diese quer durch das ganze Becken verlegen muß.

    Ich nehme das mal als Projekt für die nächste Woche auf. Danke für die Anregungen. Bilder folgen dann.

    Da ich mich in den letzten beiden Tagen sehr intensiv bemüht habe, mögliche Alternativen zur Fortsetzung des Symposiums zu finden, hier vielleicht für alle das Neueste aus der Gerüchteküche:

    Nach vielen Telefonaten und auch schon hitzigen Diskussionen hat sich derzeit als Alternativstandort die schöne Stadt Köln herauskristallisiert. Ohne das jetzt ausufernd diskutieren zu wollen hier nur in aller Kürze die Vorteile:

    - anregende Abendveranstaltung auf gehobenem Niveau im wunderschönen Aquarium des Kölner Zoos möglich

    - zentrale Verkehrslage in Europa mit internationaler Anbindung (Flughafen, es ist ja heute sehr billig zu fliegen)

    - gute Rahmenbedingungen für mitreisende Nichtaquarianer (von Zoobesuch bis Nachtleben)

    - verschiedene Firmenbesuche (z.B. neue Produktionshallen von Royal Exclusiv, Aqua Perfect)

    - sehr viele Meerwasserfachgeschäfte in der näheren Umgebung

    - sehr große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Preisniveaus

    Derzeit wird eine geeignete Lokalität gesucht, welche in Zoo / Zentrumsnähe liegt und den hohen Maßstäben die Lünen gesetzt hat, auch weiterhin gerecht wird. Es soll eine zentrale Anlaufstelle sein, wo sich die Meerwasserszene Europas trifft (Mit weniger wollen wir uns eigentlich jetzt schon nicht mehr zufrieden geben :smiling_face: !)
    Das Ganze wie gehabt auf drei Tage verteilt mit einem schönen einleitenden Vortrag am ersten Abend und gutem Essen und nettem Beisammensein.

    Vorträge meist in Kurzform und viele Diskussionen in Arbeitskreisen, wenn möglich, praktische Sachen: Mikroskopieren, Messungen etc.

    Ausstellung der Industrie mit Vorstellung neuester Produkte direkt von Hersteller (ähnlich Interzoo)

    möglicher Verkauf, eventuell zentraler Messerabatt

    Nachzuchtenbörse

    Wer gute Ideen hat oder sich irgendwie einbringen will ist gerne willkommen. Bis es sowas wie ein Organisationskommitee gib,t können diese vielleicht zunächst an unsere Emailadresse Korallenwelt@web.de gesendet werden.
    Ich versuche zunächst zu sammeln und zu koordinieren.

    Die Sache ist schon zu weit fortgeschritten, als das der thread hier im Forum eventuell versandet.

    Let´s work!

    Nochmal: Es soll in jedem Fall ein SYMPOSIUM werden, keine Frage!

    Aber es muß finanzierbar bleiben und wenn es gut werden soll, kostet es viel Geld. Früher kam halt viel über größere Töpfe, das hat Herr Schmidt ausgezeichnet gemacht. Aber die Zeiten sind nun mal vorbei. Auch sollten wir seinen Wunsch es abzugeben, respektieren und froh sein, wenn er uns beratend zur Seite steht.

    Peter:
    Die Sache im Kölner Zoo (Das ist aber auch nur wieder eine Meinung!) könnte Jonny Böttcher mit seinem gesamten Team organisieren, der ist da ja Haus- und Hoflieferant.
    Der Bodo vom Zoo hat in den letzten Jahren tolle Becken gebaut, die sich keineswegs vor guten privaten Aquarien zu verstecken brauchen. Es ist auch wirklich ein schöner Ort und ich glaube, er würde sich über soviel Resonanz durchaus freuen.

    Zu Köln:
    Natürlich ist das Kölner Flair auch ein anderes: Wer mit der Familie anreist, kann diese auch in die Innenstadt schicken, da ist für Nichtaquarianer immer was los (Tagesausflügler bedenken!), Flugahfen ist in der Nähe, Hotels und billigere Pensionen in Mengen
    Es gibt in unmittelbarer Nähe 5 größere Läden, im Umkreis von 100km bestimmt 20 gute, auch das wäre ein Argument.

    Aber ich betone nochmals:

    Es soll keine Verkaufs- und Rabattschlacht werden, sondern wirklich ein Symposium bleiben! (Das wäre mal, ohne Claude nahe treten zu wollen ein positiver Unterschied zu Sindelfingen!)
    Ich denke, fast alle hier sehen das so und es sollte wirklich möglich sein, das mit so vielen Leuten auf die Beine zu stellen.

    Aber die Kosten muß man nun mal fassen und am Ende auch tragen. Je mehr davon den "Gesamtteilnehmern" erspart bleibt, um so attraktiver ist die Veranstaltung, weil mehr und vor allem interessante Leute zu den Vorträgen und Veranstaltungen kommen.

    Wenn nun durch die Verkürzung der Vorträge mehr Referenten kommen können/sollen, dann wird das für den Veranstalter immer teurer. Außerdem gibt es nicht so viele Referenten, wobei wir dann wieder beim alten Problem der zu zahlreichen Symposien sind.

    Wenn man aber etwas wirklich Gutes macht, haben auch die Referenten ein berechtigtes Interesse und vielleicht kann man für 20 Minuten Vortrag auch nicht gleich sämtliche Kostenerstattung erwarten.
    ... und vielleicht wird es ja auch schnell das Beste der zahlreichen...

    Hans Werner:

    Kennst Du das Kölner Aquarium? Wirklich Klasse! Schöne Atmosphäre.
    Je mehr Leute aus öffentlichen Aquarien kommen, um so interessanter auch wieder für uns Aussteller.

    Auf diese Art schließen sich schnell viele Kreise.

    Ein schöner einleitender Vortrag am Freitag abend (Der vom 7. Symposium: ein älterer Herr mit fantastischen Bildern!) kann ruhig mal lang sein, ist ja auch entspannend, dann vielleicht jeden Tag einen längeren, wer möchte (Scott Michael kann man sicher länger ertragen...), das wäre schon eine gute Basis.

    Kenny:

    Wenn Du schon mal etwas tun willst, sollten wir anfangen Theman zu sammeln.

    Aber erst sollt mal der finanzielle Rahmen abgesteckt werden. Wo ist Claude.....

    Der zentrale Teil sollte unbedingt das Symposium bleiben.

    Deiner Meinung über Vortragslänge und Gesteltung stimme ich unbedingt zu, Hans Werner. So kommen auch mal Leute zu Wort, die das Vortragen nicht in die Gene gelegt bekommen haben. Ich kenne Leute, die unheimlich was leisten in der Aquaristik, aber sich niemals zutrauen, einen einstündigen Vortrag zu halten.

    Wenn man kurz über seine Erfahrungen berichtet und das mit ein paar Bildern untermauert, sind schnell mal 15-20 Minuten vergangen. In einer anschließenden Diskussion fühlen sich die meisten sowieso wohler.

    Dafür eignen sich Arbeitsgruppen ohnehin besser als ein halbgelangweilter Vortragssaal mit 300 Leuten. In Sindelfingen wird das ja schon ganz gut vorgemacht.

    Dennoch steht die Frage der Finanzierung, gerade, wenn es vernünftig und anspruchsvoll werden soll.

    Eine "Verkaufsmesse" ist eine Art das zu machen, vielleicht gibt es bessere.
    Das bisherige Konzept, alles über die Eintrittsgelder zu finanzieren, ging ja offensichtlich nicht auf, da die Besucherzahlen rapide zurückgegangen sind.
    Hier muß also zwingend ein neuer Ansatz her.

    Das Ambientze in Lünen ist ja sehr gut, die Frage ist, ob es sich für eine "Verkaufsmesse" eignet und der Hoteleigner das will.
    Sindelfingen ist mir persönlich zu kommerziell auch zu laut und unpersönlich. Etwas mehr "Rückzugsgebiet" für 3-Tages Teilnhmer wäre da wünschenswert.

    Ich denke schon allein wegen der benötigten Besucherzahlen müssen alle Foren mitmachen. Wir sollten da auch Kontakt nach Holland / Belgien (Peter) Frankreich knüpfen, von dort aus ist es auch nicht weiter, als von hier.

    Ich kann mal in der Industrie rumhorchen und etwas koordinieren. Verkaufsmessen von Herstellern sind ja für beide Seiten interessant, Hersteller und Besucher.

    Schwieriger werden die Händler, da sie in der Regel alle das selbe anzubieten haben, da gibt es öfter Anymositäten. Außerdem könnten einige sauer sein, wenn die Hersteller direkt verkaufen. Ich werde das klären. Wahrscheinlich wird es eine Kombination aus beidem.

    Dazu ist notwendig, zu klären:

    1. KANN die Örtlichkeit das räumlich überhaupt verkraften und WILL man das dort überhaupt (massenweise Tagespublikum) ?

    2. Muß es Lünen sein oder gibt es einen besseren Standort im "zentralen Mittelwesten"
    (Köln hat ein wunderschönes Aquarium und bei Bodo (dem Chef) kann man tolle Party´s feiern)

    Wir brauchen für die Koordination folgende Leute:

    1 Mann vor Ort, der die Lokalitäten abklären kann

    1 Verantwortlichen für Händlerteilnahme

    1 für Industrie (das kann ich machen)

    1 für die Vorträge und Programmkoordinierung

    1 Mann für´s Finanzielle

    1 Kontaktmann zur alten Garde, der schon im Vorfeld die größten Probleme kennt

    Das Problem am Bochumer Tierpark war, daß die keine Lust hatten, sich jedesmal anzuhören wie bescheiden ihre Aquarien sind. Da haben sie dann drauf verzichtet...

    Durchaus verständlich!

    Ich bin mir sicher, wenn wir ein gutes Konzept machen, ist die Fa. Royal Exklusiv auf jeden Fall als Aussteller mit dabei....

    Auf jeden Fall!
    Wenn es international werden soll, und das war es ja mal, wertet es die Sache unheimlich auf. Man hat so auch ein Nachschlagewerk für die Referenten und auch nach Jahren noch gute Kontaktmöglichkeiten, z.B. wenn die Leiter der Arbeitskreise mit verzeichnet werden.

    Claude: Irgendwelche Verbände sollten wir mal außen vorlassen, da gibt es am Ende nur Interessenskonflikte. Ich bin optimistisch, daß wir das über die Standmieten auch schaffen können.

    Da erscheint mir Sifi schon schwerer vor allem was die Messeplanung-Stände angeht.

    In Lünen war es so, daß einfach für jeden 5m vorgesehen waren und Tische bereitstanden. Wer was eigenes hat, bringt es eben selbst mit. Nimmt man für jeden laufenden Meter 100 € kann man sich ausrechnen, was da zusammenkommt. Strom geht pauschal mit max. 4kW pro Stand. Fragt dann mal Helmut Schmidt, was zusammenkommen muß und wie viele laufende Meter es überhaupt gibt.

    5 Euro Eintritt für den Tagesbesucher schrecken auch nicht ab.

    Die Kosten für Räume, Essen etc würde ich erstmal 1:1 übernehmen. Dann haben wir eine Hausnummer.

    Eventuell auch die Kosten der Kompletteilnehmer, das läßt sich zunächst einfacher rechnen.

    Mal angenommen, ich kriege einen ordentlichen Haufen Aussteller, es wird massiv in allen Foren Werbung gemacht und wir haben einen guten Platz und ein attraktives Programm, dann könnte ich mir durchaus 200 längerfristige Teilnehmer und zwischen 300 und 500 Kurzzeitbesucher vorstellen.

    Das ist zwar sehr optimistisch, aber Sindelfingen zeigt ja, was gehen könnte. Im Einzugsgebiet Ruhrpott leben 20 Millionen Menschen...

    Wir sollten zunächst mal eine Überschlagsrechnung machen. Ich weiß nicht, wer hohes Ansehen bie Helmut Schmidt genießt, aber da müssen wir anfangen. Dann muß Claude mal mit ein paar Zahlen rüberrücken.... :smiling_face:

    Naja, ich bin eben in diesem Jahr NICHT hingefahren, weil ich drei der Vorträge wohl schon selber halten konnte...

    Es ist von hier aus schon eine größere Aktion, zumindest mit Standaufbau, etc. Wir haben aber genug Arbeit hier.

    Macht man eine kleine "Verkaufsmesse" daraus, ist es für uns Hersteller viel lukrativer: Man hat seine Unkosten raus und kann über viele Dinge direkt mit den Endkunden reden und nimmt auch viele Anregungen mit.
    Andererseits freuen sich sicherlich auch viele Aquarianer, direkt mit den "Profis" in Kontakt zu kommen und ausgiebig fachsimpeln zu können. Dazu muß dann aber auch Zeit sein. Ein zu eng gestricktes Vortragsprogramm ist eher hinderlich.

    Wenn Micha Mrutzek z.B. (Es ist ein gutes Beispiel, weil ich weiß, daß er mir´s nicht übel nimmt!) :wink 5 Jahre hintereinander über Plagegeister einen 90 minütigen Vortrag hält, können es viele sicherlich nicht mehr hören. Dennoch gibt es immer wieder neue Erkenntnisse in dieser Richtung. Eine halbstündige Zusammenfassung der Sache zuzüglich ein paar neuer Erkenntnisse, vielleicht mit einem praktischen Teil (Mikroskopie, o.ä.) wäre aber sicherlich für viele Leute immer wieder interessant.

    Nicht anders ist es gemeint. So ist dann für jeden etwas dabei und man kann aus einem größeren Rahmenprogramm wählen. Natürlich ist dann die Organisation auch nicht mehr so einfach, jedenfalls wenn man die Besucher noch "kanalisieren" muß.

    Claude hat ja da in Sindelfingen viele Erfahrungen gesammelt, vielleicht können ein paar MARUBIS Leute die vor Ort Organisation wie Einlaß, Ansagen, Vortragsankündigungen übernehmen. Man hat dann qualifizierte Ansprechpartner und ahnungslose Neuankömmlinge finden sich schneller zurecht.

    Ich habe Helmut Schmidt bei den letzten beiden Symposien ein weng bei der Wahl der Referenten geholfen.. und so schlecht waren die ja nun echt net :smiling_face:

    Ich will niemandem persönlich zu nahe treten!
    Aber ich denke: Jeder der mehrfach in Lünen war, weiß was gemeint ist!

    Händler vor Ort haben eben einen Standortvorteil, das ist so. Ob sie nun Joe oder Welke heißen, ist egal. Je mehr Leute kommen, um so interessanter wird die Sache für jeden Anbieter! Es mag sich auch für Händler aus 100km Umkreis lohnen, Nachzuchten anzubieten, jeder ist willkommen, solange keine Rabattschlacht ausbricht.
    Sicherlich werden auch einige den "größten Zooladen der Welt" besuchen wollen, wenn sie schon mal in der Nähe sind, ich sehe da kein Problem.

    Ein ordentliches Hotelverzeichnis ist schnell erstellt.

    "Imbissverpflegung" für Tagespublikum sollte mit dem Hausherrn diskutiert werden, ansonsten vorbestelltes Essen separat in ruhiger Atmosphäre wie gehabt mit Essenmarken

    Kurzvorträge, Arbeitskreise... egal, wie man es nennt: ich denke sowas kommt gut an.

    Nein, kein Problem! Wir werden mal zeitgleich eine Mittelsäule bauen, da viele Leute ihre Pferdchen in Würfelbecken halten. So sieht man mal die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten.
    Andynn müßte dann aber langsam mal mit den Maßen rüberkommen, dann geht es los.

    Die Säule werde ich MARUBIS zur Verfügung stellen, die könnt Ihr dann hier versteigern.

    Ich habe gerade meinen Büroarbeitsplatz von Windows 98 auf Apple I-Mac mit Aperture umgestellt. Da geht es innerhalb von Sekunden, hier Bilder reinzustellen. Vorher war das immer etwas mühsam, den alten Apple hochzufahren und die ganzen Sachen in Photoshop webgerecht aufzuarbeiten.

    Insofern könnte jetzt jeder die Entstehung "seiner" Keramik mitverfolgen.

    Für Robert & Manuela haben wir das ja schon mal gemacht...

    Vielleicht sollte man mal, um einigermaßen die Übersicht zu behalten, einen fred aufmachen, in dem nur die Kritikpunkte und Ideen für eine mögliche Fortsetzung des Symposiums gesammelt werden.

    Eine Diskussion kann dann ja separat erfolgen, zum Beispiel in verschiedenen Foren. Außerdem sollte man jetzt schon versuchen, einzelne Leute für bestimmte Teile der Organisation zu suchen. Wenn die genung Zeit haben und Kontakt mit Helmut Schmidt und Claude halten können, die beide viel Erfahrung haben, sehe ich der Sache sehr optimistisch entgegen.

    Hier zunächst meine gesammelte Kritik nebst Anregungen, die aus Diskussionen mit vielen Aquarianern und Symposienteinehmern konglomeriert ist:

    1. Ich will keinem zu nahe treten, aber dennoch wollen die wenigsten jedes Jahr die selben Leute die selben Vorträge halten sehen. Es muß auch nicht immer ein derart straff organisiertes Vortragsprogramm sein: Sindelfingen zeigt, wie es besser geht.
    Eventuell sind auch 1-3 Kurzvorträge mit anschließender Diskussion im interessierteren Kreis denkbar oder besser wünschenswert. Nicht jeder interessiert sich für Nachzuchten, Chemie oder Technik

    2. Kosten
    Ich finde es in Ordnung, für das, was man geboten bekommt. Aber: nicht alle benötigen so viele Mahlzeiten oder sind die ganze Zeit vor Ort. Auch an Tagesbesucher sollte gedacht werden.
    Das Hotelverzeichnis listet nur Übernachtungen für "Gutbetuchte" auf, es gibt aber auch genug preiswerte Unterkünfte in der Umgebung. Die Leute wollen es halt bequem und nicht selber suchen.

    3. Zeitliche Organisation
    Bisher gab es nur die 100% oder gar nichts. Auch hier zeigt Sindelfingen, wie man es besser macht: Jeder kann ungezwungen kommen und gehen, wann er will. Manch einer würde vielleicht nur einen Vortrag gerne hören und mit ein paar Leuten zusammen sitzen und hat danach andere Verpflichtungen. Bei dem jetzigen Preisgefüge geht das kaum, dafür lohnt die kurze Verweilzeit dann nicht.
    Also vielleicht das Vortrags und "Rahmenprogramm" kostenmäßig und organisatorisch trennen.

    4. Einnahmen
    Immer wieder wurde die Einnahmenseite beklagt. Fakt ist aber, daß für uns als Aussteller bei der Entfernung die Sache nur interessant ist, wenn genügend Besucher da sind, an die man auch etwas verkaufen kann. Das geht direkt oder über orstansässige Händler. In der Regel mit etwas Rabatt. Damit lockt man heutzutage nun mal die Leute hinter dem Ofen hervor! Eventuell Nachzuchtenbörse. Wieder: siehe Sindelfingen!
    Dann wären auch sicherlich viel mehr Hersteller bereit, mehr Geld zu bezahlen und den hohen organisatorischen Aufwand zu betreiben. Das wiederum kann für Organisation und gute Referenten ausgegeben werden.

    Soweit meine Vorschläge. Es sollte viele andere geben. Diese müssen gesammelt und möglichst vielen Leuten komprimiert zur Verfügung stehen. Dann könnte man auswerten und mit der Organisation beginnen.

    Ich selbst würde mich um die Hersteller kümmern und schauen, wen man so zusammenbekommt. Ich denke, daß 20 eine sehr realistische Zahl ist. Wenn jeder nur 500 € bezahlt, ist das schon ein ordentlicher Grundstock.

    Sind die auch Forenuser....?

    Ich hoffe, Du freust Dich genauso!
    Es wäre schön, wenn Du die Entwicklung auch ein wenig dokumentieren könntest. Es wird ja nicht lange eine weiße "Kalkwand" bleiben.

    Man freut sich ja selber auch, wenn man die eigenen Produkte mal wieder sieht.

    Ab und zu kommt sogar noch mal ein Schiff in den Rostocker Hafen, an dem ich als Schlosserlehrling 1981 mitgebaut habe. Damals habe ich das nicht verstanden, aber heute erfüllt es einen schon mit etwas stolz. Allerdings weiß ich ja nicht, wieviele inzwischen abgesoffen sind.... :yrf

    Falls es zur Bestellung kommt, werde ich den Bau mal dokumetieren, so haben die vielen Seepferdchenbesitzer vielleicht eine bessere Vorstellung davon, was man mit unserem Material machen kann.

    Natürlich sind auch Höhlen und Durchbrüche in so einer Rückwand. Wichtiger erscheint mir jedoch, daß genügend dünne Äste vorhanden sind, an denen sich die Tiere festhalten können.

    Ich habe Dich schon richtig verstanden!

    Wenn die Pumpe Länger pumpt als 1s, brauchst Du ein größeres Volumen. Das geht aber nicht in die Tiefe, sondern nur in der Länge oder Breite und das hat mich genervt, weil der Kasten dann unsinnigerweise immer größer wird.

    In der Höhe wäre das ja ziemlich egal, weil die meisten Leute ja mindestens 50cm hohe Becken haben.

    Dann noch der ganze Kabelsalat...

    Das habe ich mir ja auch gedacht und mich an Tunze direkt gewandt. Die haben dann mal Märchenstunde abgehalten, wie aufwendig und teuer sowas wäre...

    Mir hat dann Alex hier aus dem Forum (Nochmals Danke!) zwei Stück umgebaut, die ich für das 6 x 6m Becken mit der belebten Riffkeramik verwenden wollte. Ergebnis:

    Die Pumpen schaffen wirklich nur die Höhe der Originalbox, schon bei 5cm mehr machen sie schlapp.
    Als ich dann den ganzen Kabelkram für zwei pulsierende Pumpen gesehen habe, die nicht mal 20cm den Wasserstand senken können, habe ich entnervt aufgegeben und eine eigene Entwicklung begonnen.

    Es ist zwar nicht in dem Sinn eine Wavebox, aber eine Pumpe die über einen 130mm Auslaß verfügt und zur Not auch 1000W auf die Welle bringt. Damit könnte man natürlich etwas größere Kästen leerpumpen.....

    Wir beschäftigen uns ja neben der Dekoration hauptsächlich mit Techniken für Großaquarien. Ich bin aber zuversichtlich, daß Klaus Jansen in näherer Zukunft etwas ordentliches bringen wird, denn die neuen Pumpen sind wirklich Klasse und ansteuern lassen die sich auf jeden Fall auch pulsierend.

    Leider zunächst also keine besseren Nachrichten!