Beiträge von Korallenwelt

    Man braucht für ein Meeresaquarium nicht vor allem Technik, sondern Geduld!!!

    Bei einer Algenplage macht man einfach das Licht aus oder reduziert auf blau, dann wird man die auch wieder los.

    Wenn ich in einem Meeresbecken jede Woche einen Wasserwechsel von 20% mache, so wie viele Süßwasseraquarianer, dann brauche ich außer Strömungspumpen und Licht überhaupt keine Technik!
    Dafür stehen hunderte guter Nano Becken in diesem Land...

    Wenn man sich vorher gut informiert, können solche Tiere eine wertvolle Bereicherung für unsere Becken sein.

    Ein Beispiel dafür ist die Felsengarnele Palaemon elegans. Sie sieht hübsch aus und überdauert 1- 2 Jahre in Korallenbecken.
    Aber ohne Wissen läuft nichts. Man geht ja auch nicht mit einem Kescher in den Laden, fängt sich den buntesten Fisch raus und fährt, ohne irgendwas über ihn zu wissen, damit nach hause!

    Die kann man erstens wunderbar aussitzen oder gar nicht erst aufkommen lassen (siehe unser Katalog) und zweitens sollte man doch nicht ernsthaft glauben, daß nur, weil ein Aquarientest nichts anzeigt, kein Silikat im Wasser ist....

    In jedem Gewässer, selbst in jeder Pfütze, ist Silikat, da machen unsere Aquarien, wenn sie mit natürlichen Materialien (siehe Stefan) eingerichtet sind, keine Ausnahme!

    Ob irgendein Test das anzeigt oder nicht, spielt dabei keine Rolle!

    Die Nordsee hat natürlich keinen anderen Salzgehalt als der Indische Ozean, jedenfalls nicht in dem Bereich, den die Tiere nicht tolerieren können.

    Das Problem ist ein anderes:

    Die Nordsee wird, wie die Ostsee auch, bevölkert von Einwanderern aus den Nordmeeren z.B. Dorsch oder die schönen Seesterne oder Tieren aus südlicheren Gefilden, z.B. Schlangensterne und Zylinderrosen.
    Letztere vertragen höhere Temperaturen sehr gut, allerdings auch keine 25°C ganzjährig, sie benötigen wenigstens ein bis zwei kühlere Monate unter 20°C, dann leben sie auch sehr lange.

    Somit muß man sich schon mal mit den Tieren auseinandersetzen. Es gibt 6 Seenadelarten (inklusive Schlangennadeln) in der Nordsee, da spielt es schon eine Rolle, um welche Art es sich handelt.

    Syngnathus typhle und die Schlangennadeln vertragen höhere Temperaturen sehr gut.
    Hier im Greifswalder Bodden gab es schon Monate mit durchgängig 29°C Wassertemperatur bis 5 m Tiefe, das machen die schon mit.

    Kieselalgen haben nicht annähernd solche Vermehrungsraten wie Cyanobakterien und können auch nicht einfach "verschwinden". Wenn sie einmal da sind, bleiben sie auch da.
    Sie besitzen ein Gehäuse aus Silikat, daher der Name, welches eine bestimmte Zeit zum Aufbau benötigt. Die meisten Arten in unseren Aquarien sind mehr oder weniger festsitzend.

    Überall werden doch Unterwasserkleber angeboten. Unser Aquabond, der Hauptsächlich für Keramik genutzt wird und weiß ist, klebt sogar unter Wasser Glas und Plexiglas.
    Jedoch ist eine trockene Verklebebung wegen der besser zu reinigenden Flächen natürlich vorzuziehen.

    Nur die Red Dragon II dürfte das auf Dauer wirklich schaffen, die anderen liegen bei 3,20m bei null.

    Deltec geht, der Rest sind Industrienormpumpen, von denen keine unter 150W benötigt.

    Jährliche Stromkosten: 200 €

    Es hängt viel von den Leuten ab, bei denen Du Beratung suchst und vor allem von Deiner eigenen Geduld. Wenn Du gleich jeden Fischschwanz haben mußt, nur weil er ein paar bunte Flecken auf der Flosse hat, hast Du schon verloren.

    Ist jedoch genügend Geduld vorhanden, spricht eigentlich nichts gegen ein großes eingebautes Becken. Im Prinzip ist nicht mehr absehbar, daß es in 5 Jahren eine revolutionär andere Technik gibt, als heute. Wenn Du Dir heute etwas vernünftiges zulegst, ist das auch in 5 Jahren noch mehr als brauchbar.

    Wenn Du ohnehin Wände stämmen willst, mach´s lieber jetzt. Schließlich kannst Du Dir hier im Forum ja immer Rat von Leuten holen, die so ein ähnliches Projekt wie Du schon gemacht haben, das gab´s ja auch nicht immer.

    Betonbecken lohnen nur, wenn Du die gesamte Technik gleich darin verbauen willst, dann muß man aber eine zusätzliche Kammer einsetzen, so wie im oberen Bild. Dafür brauchst Du keine Rohre, etc. und eine Strömungspumpe regelt gleichzeitig den Filterdurchlauf.
    Wenn Du dafür eine einfache Tunze 6060 mit einem Straßenpreis von ca 110 € nimmst, dann benötigst Du keinerlei zusätzliche Investitionen und hast einen JAHRES Stromverbrauch von 15 € und einen Wasserdurchlauf von ca 5000 Litern durch den Filter. Das sind Werte, um die Dich fast alle hier beneiden werden, besonders Besitzer von kleineren Becken.

    Für so eine Ausfürhrung als Unterschranksystem sind bei vernünftiger Qualität und Deiner Beckengröße schon vierstellige Summen erforderlich, vom Stromverbrauch ganz zu schweigen.

    Der Nachteil: Der Abschäumer steht mit im Becken und muß sowohl optisch als auch akustisch isoliert werden.

    Hier noch unsere neue Rohbauphase:

    Sehr angsteinflößend Wolfgang. Aber man sieht mal, was das für ein Aufwand ist, bevor man auch nur an Wasser DENKEN kann...

    Ich hatte so ein Bodenbecken, wie oben beschrieben, mal bei einem Aquarianer in Berlin gesehen, es war einfach unglaublich, der Blick von oben auf die Tiere. In öffentlichen Aquarien, wo derartige Konstruktionen üblich sind, hat man ja selten richtige Korallenriffaquarien.
    Soetwas würde sich lohnen. Ansonsten muß so ein Projekt schon richtig groß sein, sonst lohnt es wirklich nicht.

    Meine Betonarbeiten hatten ja zum Glück schon mal die "bewaffneten Organe" der DDR übernommen, so daß ich nur noch die "Restarbeiten" machen mußte. Aber selbst die nahmen über ein Jahr in Anspruch.

    Bei dem Becken lohnt sich kein Beton, es ist viel zu klein.

    Laß´ es bei einem normalen Beckenbauer aus Glas machen, da es nur 80 tief ist, kriegst Du es auch durch jede Tür.

    Unterbau Aluprofil oder Yton beschichtet.

    Die schrägen Scheiben machen keinen Sinn bei der Länge, höchstens die rechte. Es gibt zu viele Brechungen.

    Wenn das Becken aus Beton ist, wird die Scheibe von innen gegengesetzt, d.h. sie ist ca 15 - 20 cm eingerückt, außerdem auch vom Boden weg, da fährt keiner rein!

    Natürlich hat das Aquarium Scheiben..... :smiling_face:

    Wenn man es aber vom Boden beginnt, bei 20cm mit der Scheibe anfängt und eine 100cm hohe hat, ergibt das insgesamt eine Beckenhöhe von 120cm. Das entspricht einem "Normalaquarium von 50cm Höhe mit 70er Unterschrank.

    Der Vorteil, neben dem großen Wasservolumen, ist, daß man die Tiere mehr von oben anschaut, ähnlich einem Schnorcheltripp.
    Die Korallen, insbesondere Steinkorallen und Riesenmuscheln sehen dadurch wesentlich farbiger aus. Das Aquarium insgesamt wirkt viel natürlicher und bunter, weil einem die Korallen sozusagen entgegenwachsen.

    Diesen Eindruck hat man auch dann noch, wenn man beispielsweise in einem Sessel daneben sitzt. Der "Normalbetrachter" befindet sich dann schon auf Augenhöhe mit dem Aquarienboden, was zwar allgemein verbreitet, jedoch nicht wirklich gut ist.

    Energetisch ist es in Bezug auf Wasserströmung & Filterung, bei der Beleuchtung muß man etwas mehr hinlangen, dafür läuft die auch nicht 24 Stunden am Tag!

    Vor kurzem wurde die Frage nach Dekorationselementen gestellt, die man auch nachträglich in ein Aquarium mit Seepferdchen einbringen kann.
    Dies sollte ohne hohe Kosten und mit wenig Umbauaufwnd zu bewerkstelligen sein.

    Wir haben uns für diese einfache Säulenvariante entschieden, die mehreren ausgewachsenen Seepferdchen Heimstadt bieten kann. Die Säulen sind ca 40cm hoch und haben 25cm Durchmesser.

    Sie werden nach der Vorstellung hier dem Verein Marubis für Versteigerungszwecke kostenlos zur Verfügung gestellt und stehen für einen guten Zweck bereit.

    Wir haben bei vielen Betonbecken bei der Planung und Realisierung geholfen. Mir scheint es jedoch bei 2000 Liter nicht wirklich sinnvoll, sowas anzugehen. Bei geschätzten 200 x 100 x 100 ist ein Glasaquarium viel billiger, bedeutend schneller gebaut und auch flexibler.
    Das kann man zur Not auch mal auf die andere Zimmerseite stellen.

    Betonbecken machen m.E. nur in zwei Fällen Sinn:

    1. Das Aquarium ist wirklich GROSS, d. h. vor allem tief und hoch

    2. Man soll vor allem von oben auf die Tiere schauen, also das Becken beginnt am Boden und geht etwa 100 - 120cm hoch. Das sieht toll aus und wird dann bedeutend billiger als Glas.

    Der Aufwand insgesamt ist aber nicht zu unterschätzen, ebenso die Kosten für das Material, egal ob Epoxid oder Polyestherharz.

    Die Eindüsungspfanne muß eigentlich nicht gesäubert werden, wenn der Schäumer nicht direkter Bestrahlung ausgesetzt ist.

    Dreck setzt sich nicht ab, sondern wird durch die Konstruktionsweise durch das Wass / Luft Gemisch immer weggespült. Einzig Algen wären ein Problem, aber ich kenne keinen Schäumer, der an der Eindüsungspfanne veralgt ist. Bei uns stehen sie in offenen Technikbecken normal bei Tageslicht.

    Keine Probleme!

    Normale 40er Säulen haben einen Fuß zwischen 20 und 30cm. Die sollten also wahrscheinlich passen.

    Sollte irgendwo etwas zuviel Material vorhanden sein, darf man sich auch nicht scheuen, soetwas mal weg zu brechen und nach eigenen Wünschen umzugestalten. Sehr gut gehen auch kleine Äste, mit denen man so eine Säule vortrefflich ausgestalten kann.

    Preis laut Katalog 69 €. (Wenn ich das hier schreiben darf?)

    Es ist immer von der Größe abhängig, wenn das Becken zu klein ist, macht es nicht viel Sinn.

    Ansonsten kann man aber über eine 40er Bohrung in der Trennwand eine Nanostream im Filterbecken verstecken, die für den gesamten Durchfluß sorgt und im Hauptbecken gleichzeitig Strömung macht. Das ganze mit lediglich 7 Watt.

    Die Nachteile hat Stephan ja schon aufgezählt, man müßte das Becken schon gut verkleiden, wenn man nicht st#ändig den Abschäumer ansehen will. Außerdem müßte es ein gutes Modell sein, welches einen niedrigen Lärmpegel hat.

    Bei der Verwendung von Red Dragon Pumpen reicht auch eine 10 fache Leistung, wenn nicht zu viele Winkel verbaut werden.

    Einen Stellkugelhahn kann man eigentlich nicht verwenden, da die alle irgendwann stehen bleiben. Alle professionellen Aquarien, die ich kenne, haben mit solchen Dingern irgendwann Probleme bekommen und die wieder ausgebaut.

    Sprichst Du von Breite oder Tiefe? Von oben gesehen beschreiben die normalen Säulen ja einen Kreis, die übergroßen eine Elypse (z.B. 50 x 30 bei einer übergroßen 50er)

    Wir müßten also wissen, wie Du Dir den Fuß vorstellst. Der Preis wäre wie bei jeder anderen 40er Säule.

    Lieferzeit 1 Woche.

    Na klar! Unsere Becken sehen ja auch nicht aus, wie natürliche Riffe.

    Und viele Korallen haben eher was mit Zuchtrosen zu tun, als daß sie natürlich vorkommenden Arten ähneln.

    Dooping ist ja vielleicht nur so ein häßliches Wort...

    Eher nicht! Haftet gut auf sauberen glatten Untergründen, aber umständlich zu verarbeiten und viel zu teuer.

    Warum nimmst Du nicht normalen Unterwasserkleber?

    Eine ganze Kartusche kostet doch blos 19,95 € und der nimmt Verunreinigungen nicht so genau. Außerdem kann man Ihn später immer noch unter Wasser einsetzen.

    Die Lepadogaster Arten & nahe Verwandte halten sich gut, sind aber wirklich arge Räuber.
    Man traut es diesen Tierchen gar nicht zu. Alle Mitbewohner sollten deutlich größer sein. Garnelen & Krebse sind generell immer gefährdet.
    Schön sind ja auch die Trypterygion Arten, man muß nur eben wegen der Größe aufpassen.

    Als Buch kann man eigentlich nur die Reihe "Das Mittelmeer" von Patzner / Hofrichter empfehlen. Sehr umfangreich mit einer Unmenge Informationen, die auch sehr allgemein für andere Meere gelten. Als Bestimmungsbuch ohnehin unerreicht. Hier ein Link zum Autor. Ist ein netter Mensch! Schick´einfach eine Email.

    http://www.uni-salzburg.at/portal/page?_p…&_schema=PORTAL

    Ich glaube, Du solltest Dich mit solchen Äußerungen besser zurückhalten.

    Ich kenne Herrn Neufeld als einen sehr engagierten Händler, mit dem man über alles reden kann. Wenn ich dort anrufe, geht komischerwweise immer jemand ran.

    Jemandem zu unterstellen, er verkauft mit Absicht parasitäre Ware, ist schon etwas dreist. Deine Rachefantasien behalte mal lieber für Dich und trete sowas hier nicht in aller Öffentlichkeit breit. Es gibt auch genug Händler, die kennen gar keine Planarien und wissen auch nicht, wie sie aussehen. Über diese wird hier auch nicht hergezogen. Also denke Dir Deinen Teil und lasse diese anonymen Unterstellungen hier im Netz, wo er nicht präsent ist. Ich bezweifle nämlich, daß Du auch den Mumm hättest, ihm das so in´s Gesicht zu sagen, wenn er Dir gegenüber steht.

    Wenn Du so spezielle Sachen suchst, ist es ohnehin besser, mal mehrere Händler oder Züchter persönlich aufzusuchen und direkt mit Ihnen zu sprechen, man kann immer dazulernen. Geht mir auch nicht anders...

    Wenn der Schacht groß genug ist und in der Mitte sitzt, gibt´s keine Probleme.

    Ein 15er Schacht in einer Ecke eines 2m Beckens dürfte hingegen schon ordentlich glucksen.