Beiträge von Korallenwelt

    Bei einem Becken mit Rundumsicht hast Du aber niemals diese Tiefe, da ja in der Mitte dann immer ein Schacht ist. Ich denke, so wie es jetzt ist, läuft es perfekt. Irgendwie hat der Beckenbauer noch den oberen Edelstahlrahmen falsch geliefert, also wird´s erst am Wochenende mit dem Wasser reinlassen.

    Ntürlich geht´s bei 4m Tiefe nicht mehr ohne UV, wenn man immer "klare Sicht" haben will, aber den Kompromiß kann man wohl eingehen.

    Kadatz: Klar, jeder fängt mal klein an. Klaus Jansen hat auch vor 10 Jahren noch an einer Handdrehbank gestanden und mühsam versucht, neue Löcher in die damaligen Askoll Motoren zu bohren.
    Schau, wo er heute steht, Wahnsinn, eigene brushless DC Motoren die niemand auf der Welt hat....
    Was uns betrifft: Sagen wir mal, wir geben uns Mühe, geschenkt wird einem nichts, aber das ist ja auch immer wieder das schöne daran!

    Genau!

    Die einzelnen Spektralanteile lassen sehr unterschiedlich nach, da eine Floureszensröhre ja aufgrund Ihres Wirkungsprinzips mit peaks arbeitet, was man nie, welche Farbanteiel zuerst nachlassen. Dies kann nur die vorher / nachher Messung eines Spectralphotometers und so ein Ding, so man es als Laie überhaupt bedienen kann, kostet richtig Geld.

    Die Platten werden, wie im Katalog beschrieben, zunächst auf den Sand gestellt und können dann in alle Richtunge "gerüttelt" werden. So kann man alle exakt in die Position bringen, die man haben will. Besonders bei sehr hohen Platten, hier 95cm, ist das wichtig, damit sie oben nicht auseinandergehen.

    Dann werden mittels Aquabond die Zwischenräume gefüllt und mit white gravel der Kleber kaschiert. Am Schluß werden noch kleinere und größere Bruchstücke über die Nähte geklebt, dann sieht man davon nichts mehr. Ist allerdings auch die langwierigste Arbeit. Hat bei dem großen Becken 90 Minuten gedauert.

    Andererseits: wieviele Steine kann man in 90 Minuten stapeln?

    Ein Luxmeter erfaßt nur die Gesamthelligkeit, wie sie vom menschlichen Auge wahrgenommen wird, ist also für eine qualitative Einschätzung NICHT tauglich.

    Dazu benötigst Du ein Spectralphotometer, aber das lassen wir mal...

    Wo hast Du es denn her?
    Aus dem Baumarkt?

    Da ist Osmosewasser drin! Das müßtest Du nochmal über ein Mischbettharz schicken.

    Vielleicht gibt´s das in einer Apotheke, mußt Du mal fragen!

    Nein, die beiden Kammern sind natürlich nicht im Technikbecken sondern oben im Hauptbecken und stellen die jeweils linke und rechte Seitenscheibe dar, allerdings mit vielen kleinen Löchern. Die beiden Kammern sind gerade so dick, daß sie eine 40er Verschraubung fassen und oben geschlossen.

    Beide Kammern sind über Rohre miteinander verbunden und in der Mitte ist die Pumpe. Läuft diese nun an, saugt sie aus der einen Kammer das Wasser, welches durch die vielen kleinen Löcher in der Wand nachströmt. Auf der anderen Seite kommt die Strömung dann aus den Löchern heraus.
    Sozusagen macht der ganze Wasserkörper einen Ruck nach rechts. Dann läiuft die Pumpe andersherum und das ganze wird umgekehrt. Man kann also ganz simpel eine Wellenbewegung erzeugen, ohne daß die Oberfläche gewellt wird wie bei der Wavebox. Dies spart zumindest ein paar statisch bedingte Stirnfalten...

    Das System ist aber noch in der Entwicklung da die Größenverhältnisse der Lochabstände und -durchmesser empirisch ermittelt werden müssen.

    Als Nachrüstung ist das System sicherlich nicht geeignet, aber wenn man anfängt, kein Problem.
    Es reicht eine einzige Red Dragon II dafür, dann noch eine Umwälzpumpe für den Filter.

    Nachteil: Dir fehlen am Ende ca 10 - 12cm Beckenlänge, dafür hast Du aber keinerlei Strömungspumpen im Becken und solltest mit deutlich unter 50W auskommen.

    Verkleiden kann man das Ganze natürlich auch, entweder macht man die Lochseiten gleich aus Keramik oder schäumt sie aus.

    Klaus wird sicherlich morgen etwas dazu sagen.

    Eine Red Dragon II ist eine Gleichstrompumpe, die sich problemlos von 0 - 100% regeln läßt und natürlich nur den Strom verbraucht, den der Motor wirklich benötigt. Hier gibt´s eine Menge Informationen darüber im Forum. Gib´ das mal in die Suche ein oder gehe in´s Herstellerboard von Klaus.

    Die Pumpe ist geringfügig größer als die normale Red Dragon aber noch um Größenordnungen leiser.

    Dazu gibt es einen Ocean Simulator, den man sekundengenau regeln kann. Du kannst also eine Wavebox imitieren, Nachtabsenkungen zur Stromersparnis einprogrammieren und und und.
    Wirklich ein geniales Produkt, aber leider sehr teuer, wie jede Neuentwicklung. Mit einem vierstelligen Betrag bist Du sicherlich dabei.
    Allerdings ist der Qualitätsunterschied zur normalen Red Dragon auch enorm, wie Du auf den Bildern erkennen kannst.

    Andererseits: Jeden Tag 200W Strom gespart, sind im Jahr auch 350 € und in zehn Jahren mit Sicherheit mehr als 4000 €.

    Klaus und ich haben gestern auch noch mal über eine close chamber Strömung philosophiert, die er ja hier im Forum auch schon mal vorgestellt hat:

    Links und rechts zwei dünne geschlossene Kammern, die zum Becken hin eine Lochwand haben und miteinander verbunden sind. Die Pumpe kann vor und zurück pumpen und man hat quasi eine Doppelwavebox, allerdings nicht mit einer Ausströmöffnung, sondern über die gesamten Seitenwände verteilt....

    Allerdings steht das nicht vor Weihnachten und dürfte Deine gesamte Planung wieder über den Haufen werfen...
    Dafür kommt so ein System aber locker mit ca 50W aus, was wahrscheinlich noch viel zu übetrieben ist!

    Keine Panik Michael, das ist bestimmt kein Sammelsurium! Allein die Muschel mißt gut 50cm und im Becken stehen eine ganze Reihe wirklich großer Tiere. Die Hornkorallen haben 80cm Höhe, es ist wirklich wie im Riff.

    Auf Foto´s kommt das natürlich nicht rüber, weil es nun mal ein zweidimensionales Medium ist, außerdem sind die Bilder im Forum auch sehr klein. Das Becken gehört zu den besten, die ich kenne, weil es eben nicht so ein Sammelsurium - Steinkorallenablegerbecken ist!

    Vergiß´ nicht, daß die Bilder fast ein Jahr alt sind, die Tiere sind heute bedeutend größer! Und wie Ableger sehen die eigentlich hier auch schon nicht aus...

    Das neue Becken ist viel größer und der Fred dazu heißt 100% Riffkeramik 4 (Ich meine, es ist auch besser, aber entscheidet selbst!)

    Hallo Uwe!

    Habe noch keine zufriedenstellende Antwort erhalten, allerdings durch viel Streß und Urlaub auch noch nicht genug Druck ausgeübt. Bin jetzt nochmal ein Woche in Norwegen für ein 90.000 Liter Becken.

    Allerdings kannst Du mal in den Fred 100% Riffkeramik 4 gucken, da siehst Du das neue Becken von Jonny Böttcher. Ich habe es gestern geklebt und morgen wird es hochgefahren. Vielleicht schaust Du es Dir mal an.

    Es steht in Niederaußem. Die Dimensionen sind schon nochmal deutlich andere, als bei Dir. Aber Kleber wurde da auch ordentlich verwendet.

    Ich bleibe aber dran!

    Das scheint wirklich mal ein Fall für die Red Dragon II, auch wenn der Anschaffungspreis erheblich ist, kann man über die Jahre erheblich Strom sparen und hat ja wirklich kaum Geräusche.

    Wenn´s dazu noch einen Sonderpreis gibt...?!

    Wenn man in Foren unterwegs ist, hat man meist den Eindruck, für viele ist ein Wassermolekül ein Buch mit sieben Siegeln.

    Unser Bildungssystem tut ein Übriges dafür.

    Hinzu kommt, daß die Aquaristikindustrie mit teilweise haaresträubenden Werbeaussagen nicht gerade für Klärung sorgt.

    Nimm´ als Rückförderpumpe eine Nanostream!

    Einfach eine 52er Bohrung in die Trennscheibe, dort eine 40er Tankdurchführung rein und die Pumpe reinstecken. Sie ist absolut leise, verbraucht 7W und macht gleichzeitig Strömung. Besser geht´s nicht!

    Wenn man die Rastnasen etwas dicker ausführt, kostet das nicht mal einen Cent mehr, den Bügel zu verstärken kostet auch keinen Euro pro Pumpe bei einer Spritzgußproduktion....

    Ich habe mich darüber auch sehr geärgert, weil ich das Konstruktionsprinzip der Nanostream für das Beste halte, was der Markt hergibt. Schade, daß man sich durch solche Kleinigkeiten den Ruf versaut.

    In unserm etwas härteren professionellen Einsatz sind bei allen Nanostreams die Nasen abgebrochen und wir haben letztlich Keramikhalterungen gebaut.

    Wenn die Pumpen nicht gegeneinander geschaltet werden, ist ziemlich egal, wo die sitzen. Nanostream oder Korallia eignen sich natürlich viel besser, weil man die später immer noch in der Richtung verändern kann.

    Wenn Du die Rückwand und ein Miniriff nimmst, bist Du auf der richtigen Seite und kannst mit dem Rest, den Du noch hast Deiner Phantasie freien Lauf lassen.

    Tunze Ablauf kenne ich nicht, mußt Du mal genau ausmessen.

    Tipp: Micha, lege mal die Platte oder was das da in der Mitte ist, nicht waagerecht rein!!! Sieht komisch aus!

    20mg ist nicht sehr hoch, abgesehen davon, daß die meisten Aquarientests ohnehin nur Näherungswerte liefern.

    Nitrat wird in porösem Dekorationsmaterial von allein abgebaut und natürlich von Deinen Korallen und Algen verbraucht.

    Frostfutterspülung wäre eine Empfehlung, wenn Du das nicht ohnehin schon tust.

    Hier möchte ich ein aktuelles Projekt von nicht alltäglichen Dimensionen vorstellen:

    Das neue Schaubecken von Böttcher´s Meeresaquaristik im neuen Laden in Niederaußem bei Köln. Wirklich in jeder Hinsicht ein Superlativ:

    350 x 250 und etwa einen Meter hoch, da kann man schon ordentlich dekorieren...

    Laufende Rückwandlänge: 590 cm mit vier integrierten Waveboxen, drei große Maxiriffe, ein Miniriff und diverse Äste nebst "Kleinkram"
    benötigt wurden 3 Kartuschen Silikon (hier wurden Die Platten fest mit der Rückwand verklebt) und drei Tuben Aquabond.
    Nach 4 stündiger Kleinarbeit war die Sache fertig und heute wird Wasser eingelassen.
    Hier zunächst ein erster Eindruck:

    Es sieht jetzt etwas anders aus, da die linke lebende Keramik entfernt und durch ein kleines Miniriff ersetzt wurde. Außerdem ist das Becken nur 50 x 50, so daß die Deko etwas angepaßt werden muß. Im Einzelnen sind von links nach rechts verbaut:

    Miniriff 20 (29 €)
    kleiner Ast (12 €)
    Miniriff 40 ( 139 €)
    großer Ast (49 €)
    und Rückwand Sonderanfertigung inkl. aller Abläufe & Pumpen (bei 60 x 60 = 125 €)

    Ansonsten keine lebenden Steine etc.

    Ja kommuniziernde Röhren nannte man das wohl....

    Es ist völlig egal, wo die Pumpe sitzt, solange sie als Druckpumpe ausgelegt ist, die durch Rohre pumpen kann. Ist das Flügelrad auf hohen Volumenstrom ausgelegt, gibt es natürlich mit steigender Rohrlänge, sowie zwischengeschalteten Fittings auch immer höheren Leistungverlust.

    Das ist aber generell so und hat überhaupt nichts mit closed loop oder dem Sitz der Pumpe zu tun.

    Physikalisch ist es dasselbe, als ob man das gesamte Rohrsystem innerhalb des Aquariums verlegen würde.