Beiträge von Korallenwelt

    Was sollen die Bakterien denn verarbeite, wenn nichts im Becken ist? Die verhungern einfach!

    Schau´ doch einfach mal auf unsere Internetseite. Ich habe da sehr genau beschrieben, wie man das am Beispiel Riffkeramik macht, aber es gilt prinzipiell doch für alle Becken, die mit totem Gestein dekoriert sind und etwas Lebendgestein bekommen.

    Das wichtigste: Licht aus!

    Die Idee ist schon mal gut Manfred, aber in einem normalen Becken reicht eben ein Rohrablauf. Ich bräuchte sicherlich schon eher einen Ablaufschlitz, so 30 - 50cm lang. Dann dürfte allerdings der Überlauf nicht mehr so funktioieren, daß er die Luft aus dem Fallrohr mitreißt.

    Vielleicht muß man das aber nur mal Größentechnisch durchrechnen.

    Zur Zeit habe ich eine 113.000 Liter Pumpe dran, die macht richtig Dampf, allerdings nur im Freiwasser. Wenn man eine Welle hat, ist auch immer zwischen den unteren Steinen Strömung!

    Ein Abschäumer ist nicht für eine Literzahl Wasserinhalt ausgelegt, sondern für eine bestimmte Menge an Schadstoffen (Futter - Exkremente), die es zu entfernen gilt.

    Diese unsinnigen Angaben haben etwas den Hang des Unseriösen. Leider lassen sich zu viele Hersteller dazu hinreißen, diesen Unfug mitzumachen.

    So kann man z.B. kleine China Schäumerchen mit 8cm Durchmesser kaufen, die angeblich für 1000 Liter geeignet sind....
    Was soll der Quatsch?!

    Mit 4 Pumpen funktioniert es bestimmt schon mal besser Uwe, nur dann kann ich wirklich eine Red Dragon 2 verbauen und die hat deutlich mehr Schub!

    Elektroaußenborder habe ich auch schon zwei verbraucht, leider sind die weder dauerlaufgeeignet (Kohlebürsten!) noch meerwassertauglich, da sie aus Aluminium sind. Außerdem besitzen die Dinger sowas, wie eine Gleitringdichtung, die hält auch nicht ewig!

    Jochen: Was glaubst Du, was ich schon alles gebaut habe....

    Ich finde einfach das Funktionsprinzip der Wavebox genial, man hat eben KEINE schweren mechanischen Teile, sondern alles wird durch eine kleine Pumpe gemacht.

    Oloid: Genau das meine ich: aufwendige Mechanik, kein Ding lief mehr als ein Jahr ohne daß es fast auseinanderflog! Da wirken eben schon Kräfte.

    Matze: Ich habe natürlich eine Wellenmaschine mit einem 300er Rohr in der Mitte und ziemlich starkem Motor, das funktioniert auch, keine Frage!
    Aber mit einer Wavebox wäre es wirklich deutlich eleganter!

    Die Red Dragon II habe ich ja nun schon 1 1/2 Jahre am Laufen und die wäre sicherlich sehr gut geeignet, aber eigentlich ist sie zu schade, in so einem Kasten "verbastelt" zu werden.

    Ich dachte, jemand von Euch hätte sowas schon mal versucht. Meine Versuchsanordnung sieht so aus:

    Meine Box ist groß genug. Das verdrängte Wasservolumen sind pro Hub etwa 18 Liter, nämlich: 80 x 15 x 15.

    Wenn ich Resonanz erzeuge, liegt die auch nur bei etwa 2 Sekunden. Die Laufstrecken größerer Wellen liegen wahrscheinlich wesentlich höher, das ist hier am Meer auch so.

    Komischerweise schafft man es aber nicht, die Wellen höher als 2cm zu bekommen. Nimmt man einen einfachen Kanister und taucht den rhythmisch auf und ab, enstehen durchaus viel höhere Wellen. Hier mal die Anbringung:

    Wie schon angekündigt, hier nun ein eigener Fred zum Bau einer Wavebox für Großaquarien.

    Das Versuchsbecken hat 6 x 6m Grundfläche und einen Wasserstand von ca 60cm.

    Vorüberlegungen:
    Das Prinzip der Wavebox beruht auf einer einfachen rhythmischen Verdrängung des Wasserkörpers im Hauptbecken. Soetwas wird häufig gemacht, hauptsächlich mittels Verdrängungskörpern. Hier liegt nun das geniale der Tunze Wavebox: Durch einfaches rhythmisches Schalten einer Pumpe in einem nach oben geschlossenen Gehäuse wird dieser Vorgang auf simple Art simuliert und stellt keine hohen mechanischen Ansprüche auf die Gesamtkonstruktion (ausgenommen vielleicht die Klebenähte des Beckens :]).
    Meines Wissens ist diese Erfindung auf den Mitarbeiter Claude Hub zurückzuführen und dafür gebührt ihm wirklich Anerkennung.

    Was mich an der Wavebox von Tunze störte, war die kurze Welle geringer Höhe, die ein etwas unnatürliches "Schwappen" im Aquarium erzeugte. Dies hat mit natürlichen Wellen, abgesehen vom Prinzip, nicht viel zu tun. Die Wellenfrequenz hier an der Ostsee liegt bei etwa 5 - 10 Sekunden, bei der Tunze Wavebox bei ca 1,5 Sekunden. Große Becken lassen sich damit nicht wirklich gut bewegen, es sei denn man hängt ziemlich viele Waveboxen hinein.

    An´s Werk
    Zunächst versuchte ich, selbst die Schaltfrequenz der Pumpe zu ändern, was an meinen geringen Elektronikkenntnissen scheiterte. Eine Änderung des Potentiometers in der Steuerung bringt nichts!
    Ebenso ein Anruf bei Tunze hier wurde das Problem ignoriert und mir nicht weitergeholfen. Zum Glück erklärte sich Alex hier aus dem Forum bereit, mir die vorhandene Steuerung umzubauen und nach zwei Tagen hatte ich die wieder auf meinem Tisch! Das fand ich schon seltsam, weil ich dachte, daß sich Tunze damit einen größeren Markt erschließen könnte!
    Insofern nochmal ein riesengroßes Dankeschön an Dich, Alex! :thup

    Die Pumpen konnte ich nun zwischen 8 und 12 Sekunden Pumpdauer einregeln! Nun wurde zunächsteine Box mit größerer Breite, gleicher Tiefe (wegen des Einbaus) aber deutlich größerer Höhe gebaut, in der 2 Pumpen Platz fanden. Auf diese Weise sollte das schwankende Volumen deutlich vergrößert werden.

    Erste Probleme
    Um es kurz zu machen: Der Schub der beiden Pumpen reichte nicht annähernd, den Kasten bis auf 40cm Tiefe leer zu pumpen, weil der Gegendruck des Wasserkörpers von außen für die Pumpenleistung zu groß ist. Also mußte eine neue Box her, bei der die Tiefe exakt den 30cm der Original Wavebox entsprach.
    Dafür wurde die Tiefe von vorn nach hinten erhöht, damit überhaupt eine vernünftige Wassermenge bewegt werden konnte.
    Hier zunächst die Ausgangssituation:

    deine Verkleidungen müssten nicht mal gorßartig angepasst werden

    Mensch Matze, laß die (Rück-) Wände wackeln..... :face_with_tongue:

    Ich und im Microcontroller Forum... Ehe ich verstanden habe, worüber die da sprechen bin ich in Rente!

    Ich klemm´ jetzt einfach mal beide Pumpen an den selben Ausgang und wenn´s schief geht, kriegst Du heute abend eine Rechnung....

    Ich werde berichten!

    Matze, wenn eins im Leben an mir vorbeigegangen ist dann Elektronik!

    Ich setze ´ne schöne Riffkeramik als Preis aus, wenn mir einer eine Waveboxsteuerung baut, bei der ich mehrere Pumpen anschließen kann, die bis zu 8 Sekunden alle das Gleiche tun!

    Was ist nun mit dem Tunze DIN Ausgang? Gibt´s ´nen Knall, wenn ich da zwei Pumpen drüber laufen lasse? Die Gesamtleistungsaugnahme des Gerätes ändert sich ja nicht. Aber ich denke, der Pumpenstrom geht sowieso nicht über den Controller oder?

    Der Hersteller sollte in jedem Fall als erster informiert werden, bevor es breitgetreten wird, das gelobt schon die Fairniss.
    Es ist ja auch kein Problem von Tunze, sondern betrifft alle Hersteller von Pumpen mit ähnlichem Prinzip. Die Korallia strömen auch keine 4600 Liter ab, aber die Differenz zur Herstellernagabe ist nicht so eklatant. Die Nanostreams stimmen auch so halbwegs.
    In der Industrie wird aufgrund der besseren Vergleichbarkeit der Begriff Schub verwendet, weil er für den Anwender die einzig interessante Größe istt und mit dem Funktionsprinzip der Pumpe nichts zu tun hat.
    Ich habe einen Meßstand entwickelt und kann damit den Schub jeder Aquarienpumpe messen. Wenn sich alles beruhigt hat, werde ich diese Daten hier auch öffentlich machen.

    Vielleicht stellen uns die Hersteller ja auch Pumpen zur Verfügung und geben die Leistung mal an!

    Matze: Neu erfinden wäre wahrscheinlich wirklich das Beste...

    Mir klappte ja auch die Kinnlade runter, als ich das sah: Beide Pumpen laufen exakt gegenläufig! Tausche ich die Stecker, ist es genauso!
    Mir kommt das deswegen so schleierhaft vor, weil ich ja schon ettliche Doppelwavebxverkleidungen ausgeliefert habe. Die müßten ja eigentlich alle das selbe Problem haben: nämlich gar keine Strömung!

    Einer sagte mir, die laufen irgendwie "jede für sich" und manchmal überlagern sie sich halt wie gewünscht......... :winking_face_with_tongue:

    das wir tatsächlich empfinden da kommt mehr raus nur weil der Strahl härter ist! Also zu deutsch gesagt wir lassen uns von dingen ablenken die mit der Leistung nichts zu tun haben!

    Matze: Was wir empfinden hat aber nichts mit einer physikalischen Größe zu tun, die man ganz einfach messen kann. Die steht einfach als Fakt im Raum!

    Robert: Natürlich gibt sowas immer Probleme, aber andererseits kaufst Du auch keinen VW Polo, bei dem 360km/h auf dem Tacho und im Prospekt steht.
    Da fragst Du dann schon mal berechtigterweise nach! Falsche Angaben sind falsche Angaben!

    Der Druck einer Aquabee ist wie gesagt im ersten Moment stärker wenn ich vor den Strömungsaulass packe als bei meiner 12.000er Stream

    Eine Aquabee 2001 hat eine Abströmgeschwindigkeit von 8m/s, die Tunze 12.000 gerade mal 2,4m/s, wenn sie gut in Form ist!

    Dennoch würde ich der Tunze Stream schon zugestehen mehr Strömung zu machen als die 3000er Aquabee.

    Was letztendlich im Becken für ein Ströumungsbild entsteht, ist ja eine ganz andere Sache und hat mit den Herstellerangaben ja nichts zu tun! Unsere Tiere benötigen eine Strömungsgeschwindigkeit von eta 0,1-0,2m/s. Das kann man in jedem Aquarium mit einer Aquabee oder einer Tunze erzeugen. Bei letzterer sogar mit deutlich weniger Stromverbrauch. Das Prinzip ist genial und das Produkt hat die Aquaristik wirklich revolutioniert, das ist ja gar keine Frage.

    Warum dann aber solche Phantasiewerte angegeben werden, ist mir ein Rätsel!

    Eigentlich wollte ich nur mal austesten, wie weit man die Leistung der Waveboxen erhöhen kann und ob man damit auch große Aquarien schön in Schwingungen versetzen kann.

    Alex aus dem Forum hier hat sich dafür mächtig in´s Zeug gelegt und mir mit großem Aufwand die Elektroniken der Pumpen so geändert, daß sie bis zu 8 Sekunden Intervalle pumpen können.
    Dafür nochmals herzlichsten Dank Alex, hier in aller Öffentlichkeit :thup

    Nun habe ich mit viel Mühe einegroße Wavebox gebaut, in der mehrere Pumpen untergebracht werden können. Doch schon beim ersten Probelauf kam die böse Überraschung:

    während eine Pumpe ansaugt, drückt die andere. Das Funktionsprinzip wird quasi aufgehoben!

    Ich verwende den normalen Wavecontroller 6091 von Tunze.

    Frage: Ist das normal??? Habt Ihr bei der Verwendung von 2 Boxen auch solche Merkwürdigkeiten?
    (Ein Anwender hat mir das auch schon bestätigt!)

    Bitte um Rat!

    Kommt gleich als Preisliste 2008.

    In der 2007 steht schwarz auf weiß:

    Säule 20 19,90€
    Säule 30 39,90€
    Säule 40 69,00€
    Säule 50 99,00€

    Es gibt auch Hersteller, die senken manchmal Preise, auch wenn es dem derzeitigen Verteuerungswahn entgegensteht. Ich trau´ mich gar nicht, heute an einer Tankstelle vorbeizufahren: vor zwei Wochen kostete der Diesel 1,16; vor einer Woche 1,26 und gestern abend 1,36...

    Natürlich darf man sowas machen und es wäre sicherlich ein schönes Thema für Sindelfingen.

    Pumpenleistungen und Stromverbrauch sind Angaben, die vom Hersteller absichtlich öffentlich gemacht werden. Sie sollen dem Kunden eine Kaufentscheidung aufgrund seiner spezifischen Anwendung ermöglichen.
    Stimmen diese Angaben nicht, ist das Vortäuschung falscher Tatsachen. Sowas darf sich ein Hersteller von Industrie - Normpumpen nicht erlauben, dann ist er ganz schnell weg vom Markt. Die geben ihren Kunden ja Kennfelder mit, aus denen man ganz genau ersehen kann, bei welchem Gegendruck die Pumpe welche Leistung bringt.

    Im Aquaristikbereich wird das, der besseren Verständlichkeit wegen als einfache Kurve dargestellt.

    Wir können ja auch nicht behaupten, unsere Riffkeramik bestehe zu 99% aus Calcium- und Magnesiumkarbonaten! Und wenn wir das doch täten, müßten wir uns dafür auch verantworten!

    Robert:
    Die Stream machen ja eher was dickeres nicht so hart..So kann man, nur weil der Druck als solches im Moment stärker ist, nicht unbedingt gleich davon ausgehen, mehr Liter zu erzeugen

    Da wird immer gern das Märchen von der "weichen" Strömung zitiert. Sowas ist vollkommener Unsinn!

    Jede Pumpe hat einen Durchmesser am Auslaß aus dem das Wasser mit einer bestimmten Geschwindigkeit abströmt. Diese Volumen pro Zeiteinheit gemessene Größe kann man messen und wird Schub genannt.
    Ist der Schub groß genug, kann man das Wasser einfach mit einem Schlauch in ein Gefäß leiten und schauen wieviel Liter pro Minute ankommen und das dann auf Stunde umrechnen.
    Ist der Durchmesser aber groß, so daß kein Schlauch draufpaßt und die Abströmgeschwindigkeit gering, dann kommt natürlich auch nicht viel an. Es ist nämlich auch einfach keine, mit einer herkömmlichen Pumpe vergleichbare Strömung vorhanden!
    Dafür benötigt man ein Strömungsmeßgerät (Anemometer) um die Abströmgeschwindigleit am Auslaß zu ermitteln.
    Weil keiner sowas hat, werden auf den Verpackungen Werte aufgedruckt, die in´s Reich der Träume gehören!

    Ich fände es schon wichtig, mal zu ermitteln, ob die Angaben stimmen.

    Die kriegen von Ihrem Großhändler noch 10% Rabatt.....

    Viele verstehen ja nicht, daß wir so auf die Einhaltung der Preise achten. Auch wenn der Sinn eigentlich ein Schutz unserer Produkte gegen eine Verramschung im Internet ist: Hier kannst Du mal sehen, daß soetwas auch mal positive Auswirkungen für den Kunden haben kann. Oder besser haben könnte...

    Versuche einfach mal, die Struktur dieses "Haufens" irgendwie aufzulösen. Dann sieht es luftiger aus.
    Eine rückwärtige Platte wäre aber schon ideal. Du hättest dann wahrscheinlich zuviel Lebendgestein. Das war bestimmt NICHT billiger, als eine Rückwandplatte...
    (Allerdings kosten die 62er (habe ich eben erst gelesen!) schon 94 €!)

    ich nicht die ganze Rückwand zustellen wollte, da dann meiner Meinung nach bei meinem Becken dann die Tiefenwirkung fehlt.
    Habe aber auch nicht gedacht, dass mein Aufbau doch so massiv wird, wenn ich Höhe bekommen will.

    Genau dafür machen wir ja die Rückwandplatten!

    Welcher Händler nimmt solche Preise?

    Also die 30er Säule sollte 39 € und die 40er 69 € kosten, vielleicht mußt Du da mal mit Deinem Händler sprechen.... :wink

    Eine 40er Säule und eine 52er Schachtplatte schlagen zusammen mit nicht ganz 150 Euronen zu Buche, dafür hast Du dann aber wirklich viel Platz im Becken. Wenn Du beides mit ein paar losen Ästen verbindest, sieht´s wirklich Klasse aus, noch ein paar lebende Steine und die Deko ist perfekt!

    Als Anfänger brauchst Du in jedem Fall einen ordenltlichen Abschäumer, weil Du die biologischen Reaktionen Deiner Bewohner und die chemischen Parameter noch nicht richtig interpretieren kannst.
    Da kann Dir auch keiner hier im Forum mit Ferndiagnose helfen. Ich selbst vertrete die Strategie immer das beste einzusetzen, was der Geldbeutel hergibt. Mit solchen Geräten hat man lange viel Freude und spart auf Dauer richtig Geld. Beispiel:

    Wir fahren unsere Korallenzuchtanlage mit einem MiniBubble King 200, den kein normaler Mensch für ein 3000 Liter Aquarium nehmen würde. Wenn Du aber später weißt, wie solch ein System funktioniert und mit viel Erfahrung und Geduld ein neues Becken aufbaust, kannst Du das auch so machen.

    Für einen Anfänger sind wahrscheinlich 900 € für einen Schäumer irrsinnig viel Geld, für einen der ein 3000 Liter Becken betreibt wäre das ein äußerst preisgünstiger Abschäumer. Es kommt also immer auf die Sicht der Dinge an.
    Bedenkt man, daß man den Schäumer eigentlich schon für ein früheres Becken gekauft hatte, ist er quasi umsonst.

    2500 Liter Süßwasser hören sich nicht gerade danach an, als wäre das Dein letztes Meerwasserbecken. Das wäre zu bedenken.

    Heizstab weg! Pumpe weg!

    Warum hast Du eine 30er Säule auf Steine gestellt? Sieht doch unmöglich aus, die hat doch unten einen planen Fuß!

    Warum hast Du den Schacht hinten nicht einfach mit einer Schachtplatte abgedeckt, evtl. gleich mit einer integrierten Halterung für die Nanostream!

    Die Riffkeramik gab´s bestimmt nicht geschenkt, warum hast Du Dir für das Geld nicht die passenden Teile gekauft?

    Ich denke, so viele Hersteller gibt es nicht.

    Atoll Riff Deko verwendet totes Riffgestein als Basismaterial und ist in dem Sinne keine Keramik, da ja kein Werkstoff gebrannt wird.

    Die französische Firma Aquaroche verwendet einen Ton aus einer nahen Grube, welcher mit Schamotte versetzt wird. Der Calcium und Magnesiumgehalt ist sehr gering, die Basis sind mehr Alumosilikate. Allerdings ist die Oberfläche nicht sehr zerklüftet und das Material nicht porös, weshalb sehr wenig in Lösung geht.

    Wir verwenden einen heimischen eisenarmen Spezialton, welcher durch uns noch mit Magnesium und Calcium angereichert wird.

    Alle drei Rohstoffe sind vielfach erprobt und zum Teil weltweit verbreitet.

    Natürlich kann jeder, der einen Brennofen hat, sich Ton kaufen und irgendwas zusammenkneten.
    Keramische Werkstoffe wirklich porös zu machen erfordert allerdings etwas Übung. Hinzu kommt, daß der Verarbeiter, wenn er nur einen oder zwei Sack Ton kauft, diesen nicht kennt und keine Analysen dafür hat.

    Wenn man allerdings in solchen Größenordnungen seinen Rohstoff bezieht, hängt schon eine gewisse Logistik dahinter: