Hallo,
das gab mir auch schon zu denken:
Es gibt 2 völlig(!!) voneinander verschiedene Ansätze, die aber anscheinend beide zum Erfolg führen. 
Prinzipiell bin ich der Meinung, dass die Originalumgebung für Tiere das beste System darstellt. Schließlich sind sie ja auch evolutionsmäßig daran angepasst. D.h. das Optimun ist immer noch der endemische Lebensraum an sich.
Dementsprechend sollte als Zweit-Optimum
ein Aquarium auch von uns nach diesen "Vorgaben" ausgerichtet werden, wobei wir noch weit entfernt sind vom Erstellen einer realitätsgetreuen Umgebung.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass echte Weichtiere, Pflanzen und Lebendgestein den Seepferdchen keine Vorteile bringen sollten.
Oder sind die künstlich gehaltenen Seepferdchen einfach so zufrieden mit gewissenen Parametern wie der höheren Besatzungsdichte oder besseren Wasserwerten o.ä., dass sie dies tolerieren?
Oder weiter gespinnt:
Vielleicht ist der Lebensraum im Meerwasser gar nicht ihr Optimun? Vielleicht haben sie sich im Laufe der Jahrzehnte nur daran angepasst und die sterilen Aquarien entsprechen ihnen viel mehr???
Auf jeden Fall wäre es mal interessant, 2 dieser verschiedenen Beckenarten gleichzeitig zu betreiben und das Verhalten der Seepferdchen zu beobachten. Wurde dies bislang noch nicht durchgeführt? 
Ich hoffe, dass sich hierüber eine Diskussion entwickelt, da ich diese Thematik als sehr interessant und diskussionswürdig empfinde.
Viele Grüße
Teigne
PS: Die kleinen fuscus sind einfach bezaubernd
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