Hallo zusammen,
kurzer Zwischenbericht:
Nachdem ich vor Wochen doch sehr verzweifelt das Wachstum der Dinos (nachweislich unterm Mikro) beobachten musste hatte ich mich erst mal dazu entschlossen den PH-Wert und das Redoxpotential tendenziell zu erfassen.
Ich bin immer noch der Meinung das die Dinos latent in jedem Becken vorhanden sind und durch die unterschiedlichsten Bedingungen wieder zum Ausbruch kommen bzw. zunehmend Vermehren!
Deshalb mein "Bericht" nur als vervollständigung zu den vielen Möglichkeiten einer Dino-Vermehrung.
Redox wie schon geschrieben tendenziell gemessen da ich mit Ozon über den Abschäumer gearbeitet habe.
C100 von Sander mit halber Kraft über einen modifizierten H&S Abschäumer. (Nadel bzw. Fadenrad aus Böschungsmatte) 1300 Liter-Anlage
Das ganze zeigte eine tendenziellen Redox Anstieg um ca. 100-150 (find grade nicht das kürzel auf der Tastatur für die Einheit, Sorry) im laufe des Tages unabhängig von kurzen Schwankungen.....
Ph-Wert wurde mit einem Kalkrührwerk von #7,8 morgens 8,1 abends# auf 8,1 morgens und 8,5 abends behutsam herauf geregelt.
Meine alte Lichtquelle (Lumen Arc 400) wurde durch eine Spectra 400 ersetzt.
Weiterhin hatte ich über 5 Wochen Phytoplankton per Dosiereinheit über 24 Stunden zugeführt und bis heute wird einen Lösungsanatz mit Zyclop Ezze beigesteuert.
Mein Gedanke, Hoffnung, war einfach durch diese "Suspensionen" einen Lebensraum für`s verborgenen zu schaffen bzw. das gesamte Becken Milieu zu stärken um letztlich ein Gleichgewicht wenigstens ansatzweise zu schaffen und damit die Vorherrschaft der Dinos zu erschweren bzw. deren, zugegeben unbekannten, Lebensgrundlage zu entziehen bzw. deren hemmungslose vermehrung zu erschweren.
Was soll ich sagen; heute habe ich noch nicht einmal ansatzweise Dinos gesichtet und ich hoffe das es so bleibt.
Was ich jedoch eindeutig feststellen kann ist eine Vermehrung der Mikrokulturen die ich so seit meinem ersten Einsatz von Algen Ex nicht mehr gesehen habe!
Ich bitte euch: Dieser kleine "Bericht" soll lediglich einer von vielen werden der sich mit diesen kleinen Plagegeistern befasst. Keine wissenschaftliche Abhandlung und auch keine Weisheiten beinhalten.......
Vielleicht etwas Hoffnung verbreiten.
Das es auch mit einem Streben nach "natürlichen" Bedingungen manchmal scheinbar wie von selbst läuft und es keinen Grund gibt sofort die Lust zu verlieren bzw. mit der Chemischen Keule anzurücken.
Unabhängig davon darf nicht vergessen werden das ich nun fast ein komplettes Jahr mit den Dinos und deren Nachwirkungen beschäftigt war.
Für mich haben die "Stinker" ihren Schrecken jedenfalls etwas verloren und bestimmt sind sie kein Grund mein Hobby aufzugeben.
gruß
Stephan