Beiträge von Joggl

    Hi Martin,

    ich habe um den Pumpenkörper jeweils oben und unten ein Stück blauen Filterschwamm mit Kabelbinder festgebunden und dann die Pumpe mit der mitgelieferten 20 cm Schiene zwischen das Riffgestein geklemmt. Hat den großen Vorteil, dass die Pumpe komplett vom Becken abgekoppelt ist und man sie damit fast nicht mehr hören kann. Auch kann ich sie zur Reinigung jederzeit wieder entnehmen.

    Ich denke diese Konstruktion würde genauso am Beckenrand funktionieren, du müsstest nur auf der Aquarienscheibenseite mit Silkon irgendwas Raues befestigen, damit die Pumpe an dieser glatten Seite nicht wegrutschen kann.

    Falls du ein Foto brauchst, melde dich einfach mal.

    Ciao
    Joachim

    Ralf
    das mit dem Wasser in der Steckdose ist natürlich als Extremfall gedacht. Ich denke, jeder von uns passt auf, dass sowas nicht passiert. Wollte es nur erwähnen, da mit Strom oftmals sehr leichtsinnig umgegangen wird (ein Freund von mir hat tatsächlich bei ner Festverdrahtung die Phase auf das Metallgehäuse geschalten gehabt, sind ja nur 3 Drähte, da kann man doch nichts falsch machen).

    Sollte mal Meerwasser in ne Steckdosenleiste laufen, wegschmeißen oder (natürlich ausgesteckt) gründlich mit Süßwasser ausspülen. Auf keinen Fall nur trocknen lassen!

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    man sollte aber unbedingt in seinem Hausverteiler den FI anschauen. Selbst Häuser die erst in den 80ern gebaut wurden sind sehr oft noch mit einem 500mA FI ausgestattet. Und dieser Strom kann bereits tödlich sein.

    Ich habe mein Becken nach Frank Diehls Methode mit einem Carbonstab aus dem Drachenbau geerdet. Funktioniert super, sehr geringer Durchgangswiderstand. Bei mir habe ich das Aquarium mit einem 10mA FI abgesichert (wegen Kindern und 500mA Haus-FI). Damit ich dann aber bei ner techn. Störung den "Stromausfall" auch mitbekomme, verwende ich den iks SMS-Controller.

    Ralf
    Du solltest dir bewußt sein, dass wenn Meerwasser in die Steckdosen läuft und diese korrodieren, es im Extremfall zu einem Schmorbrand kommen kann. Und da löst kein FI aus und die 16A-Sicherung schlägt evtl. auch nicht zu


    Ciao
    Joachim

    Hi ihr,

    nach Durchforsten von verschiedenen Schneckenforen aus USA und Japan (ich glaub, ich hab mehr als 100 Links aufgerufen...) denke ich, dass es ein Dolabrifera Dolabrifera ist. Nur eben eine andere Farbvariante, als bei den zumeist auftretenden Dolabriferas.

    Laut dieser Foren gibts den in fastweiß, hellbraun, grau, grün, braun und eben auch in orangerot.

    Habe in der Zwischenzeit noch zwei weiter kleine (1cm und 4cm) in hellbraun/grau in meinem Becken entdeckt.

    Robert
    Kannst du eins der Fotos evtl. ins Lexikon noch mit aufnehmen, damit man auch die verschiedenen Farbvarianten sieht? Wenn ich den hellbraunen wieder vor die Kamera bekomme, lass ich dir davon auch noch ein Bild zukommen.

    Ciao
    Joachim

    Hi ihr,

    brauch mal wieder eure Hilfe zur Identifizierung dieses Seehasen. Bin leider im Seaslugforum und im Debelius-Schneckenführer nicht fündig geworden.

    Der Seehase ist derzeit ca. 7cm groß und ist mit Lebendgestein aus Indonesien in mein Becken gekommen. Hervorragender Grünalgenfresser (das Lebendgestein ist nach seinem Durchzug wie mit ner Zahnbürste geputzt, Kalkrot- und Kalkgrünalgen lässt er allerdings unversehrt stehen). Tagsüber meistens im schattigen Bereich unterwegs. Das Gewebe des Seehasens ist orange-rot transparent.

    Würde grundsätzlich auf Petalifera spp. tippen aber vielleicht habt ihr ja noch andere Quellen, wo dieser Seehase beschrieben ist.

    Danke und ciao
    Joachim

    danke schon mal euch beiden.

    Hätte nicht gedacht, dass die sich innerhalb weniger Stunden so vermehren können.
    Die (vermutlich) Cyanos sind nach zwei Tagen wieder nahezu verschwunden. Ich lass die Aktivkohle noch 3 Tage drin und dann reichts.

    Ralf
    Was das mit Aktivkohle zu tun hat? Aktros hats mit der Nährstofflimitation und der Reinstwasserform der Cyanos schon beschrieben. Und gegen Dinoflagellaten spricht, dass diese Huminsäuren als Nährstoff verwenden. Wenn man Aktivkohle einsetzt, dann verringern sich Dinoflagellaten oft anstatt wie bei mir, wo eine Vermehrung der Algen zu erkennen war. Denn Aktivkohle bindet Huminsäuren.

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    bin ja auch seit 2 Monaten in der Einfahrphase. Ich hab mit Einbringen der Lebendsteine das Licht eingeschaltet, da in meinen Augen die vorhanden Nährstoffe ja abgebaut werden müssen/sollen und sich Leben entwickeln soll. Bin mit dem Verlauf sehr zufrieden. Hab die Beleuchtung pro Tag 7 Stunden angemacht.

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    hab heute vormittag in mein Becken 40g Knop-Aktivkohle eingesetzt. Nach 5 Stunden bilde ich mir ein, dass plötzlich ein leichter Belag Cyanos oder Dinoflagellaten (hab leider kein Mikroskop) auftauchen.

    Können die sich so schnell vermehren??? Oder hab ich schon zu viel Wein getrunken...

    Gegen Dinoflagellaten würde ja zumindest sprechen, dass die Kohle Huminsäuren bindet.

    Ciao und danke schon mal
    Joachim

    Hi Matthias,

    bei mir war die Elektrode im IKS-Set dabei, wobei ich sie eben nur zur Messung, nicht aber für Steuerungszwecke einsetze.

    Die Probleme mit den Luftblasen, durch den Einweißabschäumer bedingt, habe ich durch "Abschattung" der Sonde mit grobporigem Filterschwamm erreicht, allerdings löst dies nicht das Problem mit dem Kleingetier. Dies ist mir zwar erst einmal passiert, aber es würde bei dir eben die Frischwasserzufuhr auslösen.

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    dass der Redox anspricht, ist denke ich normal bei nem Wasserwechsel. Bei meinem Becken, welches sich in der Einfahrphase befindet, fällt der Redox bei nem 10%-Wasserwechsel von +340mV auf +260mV und braucht dann 2-3 Tage um das alte Niveau zu erreichen.

    Ob das aber am noch nicht stabilen Milieu oder einfach an der Veränderung der oxidierenden zu den reduzierenden Prozessen liegt??

    Vielleicht meldet sich ja noch ein Profi...

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    wenn du die Leitwertsonde regelmäßig kalibrierst und es eine hochwertige ist, ist sowas vielleicht schon möglich (habe auch diese Überlegung gehabt). In meinem Becken schwankt die Dichte durch den Osmolator (oder Messtoleranzen?) zwischen 1,0230 und 1,0231

    Allerdings must du dann über Schwellwerte die Anlage automatisch deaktvieren lassen, da dir beim "drüberlatschen" von Kleintieren (hatte dann kurzfristig 1,0239) wie Schnecken eine höhere Dichte gemessen wird (Reaktion -> Osmosewasser zuführen) und falls Luftblasen an den Sensor kommen, der Leitwert komplett einbricht (bei mir bis auf 1,0216). Hast du beides zusammen am Sensor...

    Ich würd mich darauf lieber nicht verlassen.

    Ciao
    Joachim

    Hi Iza,

    hatte in meinem alten Becken einen Aufzuchtkasten (wie er oft in der Süßwasseraquaristik verwendet wird) umgebaut. Dickes Loch in den Boden gebohrt, mit U-Profil-Rohr zur Pumpe und den Gitterboden, der normalerweise so in 2 cm Höhe vom Boden waagerecht eingehängt wird, in der Mitte durchgesägt und als umgedrehtes V über das Loch im Boden gesetzt. So ist der Watteaustausch ohne Abnahme von irgendwelchen Teilen in 20 Sekunden erledigt und die Teile kosten nur ein paar Euro. Den Aufzuchtkasten hab ich dann mit Silikon im Becken festgeklebt.

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    mein Würfel steht schräg zur Wand und ist von allen vier Seiten einsehbar, was ich echt toll finde. Mittendrin der Riffpfeiler. Allerdings habe ich meine Verrohrung zum Technikbecken nur 15 cm (Mitte der Bohrung) vom hinteren Rand entfernt. Würde ich jetzt 20 oder 25 cm entfernen, dann ists leichter mit der Gestaltung des Riffpfeilers.

    Ich hab 65cm und bin damit ganz gut ausgekommen, wobei natürlich 80cm wesentlich mehr Möglichkeiten bieten.

    Ciao
    Joachim

    ...sehr interessant.

    Vorhin sind sie reihenweise (hab zwei Stunden vorher die Scheiben mit dem Easy Blade gereinigt) durchs Wasser gesurft und haben sich dann ähnlich wie ne Stubenfliege wieder auf die Scheibe gesetzt. Ist schon wirklich Wahnsinn, was Lebendgestein so alles hervorbringt.

    Meine Elysia hat in der Zwischenzeit sogar Nachwuchs bekommen, denke allerdings, dass sie noch Sperma bevorratet hat, da ich bisher nur ein ausgewachsenes Tier entdecken konnte und dass sich der Zwitter selbst befruchtet ist ja ne absolute Ausnahme.

    Ganz neu hab ich jetzt auch noch nen Seehasen entdeckt, der in meinem Algenwald so richtig aufräumt.

    Bin auch schon gespannt, welche Korallen aus meinen ganzen Korallenlarven entstehen.

    Danke schon mal
    Joachim

    Hallo,

    weiß jemand was das wird? Seit ca. einer Woche vermehren sich diese Tiere sehr stark bei mir. Ich dachte zuerst, dass es Seeigel werden, da diese mit Hilfe der Tentakeln über die Aquarienscheibe laufen, inzwischen aber relativ ortsfest sind. Allerdings ist der Körper im Gegensatz zu Seeigeln nicht fünffach sondern sechsfach geteilt! Ich konnte sie außerdem beobachten, wie sie Kleinstkrebse, die an eine Tentakel kommen blitzartig fangen und verspeisen.

    Zurzeit ist der Körper beim abgebildeten Tier ca. 2mm im Durchmesser und abgeflacht.

    Konnte weder in meinen Büchern noch im Meerwasserlexikon was geeignetes finden.

    Besten Dank schon mal
    Joachim

    55cm innen, 60cm mit Platte. Höhe so gewählt, da die Platte über die gesamte Raumbreite geht und als Liegefläche mit Matratze dient. Da soll man schließlich locker drauf kommen. Super zum Beobachten des Beckens.

    Ciao
    Joachim

    Hi Peter,

    im Seaslugforum geben sie für Melibe viridis (nicht identisch mit dem Bild oben) an, dass die Schnecke Papillen im Maul hat. Sobald diese Beute erkannt haben, wird eine Art Flor im inneren des Mauls schnell kontraktiert (Fallenmechanismus) und dann die Beute aufgenommen.

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    ich hab auch die Infiniti und bin sehr zufrieden damit. Röhren/Brenner wie Ruedi schon beschrieben hat. Die Lampe ist im Betrieb praktisch geräuschlos, nur beim Start klappert der Reflektor der HQI (wegen dem verschiebbaren System). Die Reflektoren sind exzellent (hab das Modell mit 2 T5) und die Lichtfarbe mit den mitgelieferten Brenner/Röhren für meine Zwecke ideal (sehr hell und guter Blauanteil). Vor allen Dingen hat mich bei dieser Leuchte neben den Reflektoren die durchdachte Lüftung überzeugt.

    Die Minuspunkte:

    Die Seitenblenden haben nicht den gleichen Radius wie der Korpus (steht dadurch an zwei Stellen so ca. 2mm über) und bei der Auslieferung hat das verschiebbare Gewindeblech gefehlt, an dem die Aufhängung montiert wird (so was sollte einer Endkontrolle nicht entgehen). Hab mir jedoch zwischenzeitlich mit dem Blech für die Befestigung des HQI-Reflektors helfen können.

    Ciao
    Joachim

    Danke euch beiden!!!
    Die Beschreibung im seaslugforum kommt ziemlich genau hin (nur diese orangen Flecken auf den Parapodien sind nicht beschrieben). Das mit dem Trichter passt auch (um genau zu sein, bildet sie drei, wobei sich die Parapodien dann bei jedem "Schritt" kurzzeitig öffnen).

    Ich hoffe nur, dass sie genügend Nahrung findet, da sie, wie schon beschrieben in der Zwischenzeit immer ganz schön lange nach "ihrer" Alge sucht.

    Robert
    du kannst selbstverständlich die Bilder für das Meerwasserlexikon verwenden. Freut mich. Ich versuche auch nochmal ein Bild zu machen, wenn sie längere Zeit über Kalkrotalgen marschiert und dann weißgrau mit den weinroten Schlieren gefärbt ist.

    Heute hat sie sich stundenlang gezeigt. Ist aber vielleicht auch der Hunger, da sie anscheinend Nahrungsspezialist ist. Vor wenigen Tagen hat sie noch alle paar Minuten was gefressen, in der Zwischenzeit sucht sie teilweise ne halbe Stunde, bis sie wieder mehrere Minuten regungslos an einer Alge verharrt.

    Die Schnecke kann anscheinend ihre Pigmentierung verändern. Je nach Untergrund ist sie dunkelgrün, grau gefleckt oder weiß mit weinroten Schlieren, das einzige was immer die gleiche Farbe, hat sind die orangegelben Flecken.

    kenny
    danke schon mal für den Hinweis

    @alle
    habt ihr vielleicht noch genauere Hinweise zu Nahrung, Verhalten usw...

    Danke und ciao
    Joachim

    so, jetzt hat sie sich endlich mal näher und sehr lange gezeigt. In Fossa/Nilsen passt das Aussehen und Beschreibung am Besten zu den Sackzungenschnecken. Aber hier meine Beschreibung:

    Die Schnecke hat zwei ausgeprägt Rhinophoren, die in der äußeren Hälfte ocker bis kalksteinfarben sind. Die von mir zuerst beschriebenen Kiemen sind zwei Lappen, die rechts und links von vorne bis hinten durchlaufen und an jeweils 3 Stellen deutlich größer sind, an diesen Stellen jeweils einen hellorangenen Punkt auf dem Lappen haben ("Augenflecken") und am Rand deutlich ausgefranst sind.

    Direkt hinter dem Kopf befindet sich eine weiße Kugel. Die Schnecke war bis gestern dunkelgrün, heute allerdings hat sie eine weiße Grundfarbe und dunkelweinrote, feine Schlieren (die blauen Anteile auf den Fotos kommen von meinen aktinisch-blauen Röhren).

    Die Schnecke gleitet zwar grundsätzlich, macht aber ruckartige Bewegungen, bei denen die Rhinophoren und auch die Lappen ruckartig mitwippen.

    Auffällig ist auch, dass die Schnecke minutenlang das Gestein absucht, um dann, wenn sie anscheinend fündig geworden ist, so 5 bis 10 Minuten regungslos zu verharren (ist das evtl. die Phase, die laut Fossa/Nilsen zum Aussaugen des Zellplasmas dient???). Ob sie nun definitiv Algen gefressen hat, kann ich leider nicht sagen, da dies immer verdeckt war.

    Ich hoffe, dass ich euch mit dieser Beschreibung eine Bestimmung ermögliche. Bin für jeden Hinweis dankbar, da dieses Tier wirklich super interessant ist.

    Danke und ciao
    Joachim

    Hi ihr,

    kennt jemand dieses Tier? Habe gestern diesen Seehasen, Nacktschnecke oder was es auch immer ist, entdeckt. Ist ca. 2 cm groß, dunkelgrün mit mehreren Kiemenbüscheln am Rücken und zwei ausgeprägten Fühlern vorne. Habe es leider nur 5 Minuten beobachten können, danach ists im Gestein wieder verschwunden. Das Tier bewegt sich ruckartig weiter.

    Weiß jemand etwas über Art, Verhalten, Nahrung usw.???


    Danke und ciao
    Joachim

    Hi,

    mein 9005 hat auch durch die ganze Wohnung gedröhnt. Wie Claude schon gesagt hat, kann das am Motorblock liegen. Ab zu Tunze, nach 8 Tagen war er wieder da, mit getauschtem Motorblock und ist jetzt traumhaft leise.

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    meine Aluprofile sind 30 mal 30 mm bei 2mm Wandstärke. Darauf ne 38mm Arbeitsplatte von IKEA, die man aber sicherlich nur bei so nem kleinen Becken wie meinem verwenden kann, da sich diese aufgrund der billigen Fertigung (niedrige Verdichtung) schon stark durchbiegen lässt (ohne Gestell).

    Ciao
    Joachim

    Hi iP,

    mach ich. Ich will nur das reine Osmosewasser aufbewahren und dann beim wöchentlichen Wechsel abfüllen, Salz rein und sobald es sich vollständig aufgelöst hat, rein ins Becken.

    Oder meinst du mit frischem Wasser das Osmosewasser und hast schon nachteiliges feststellen können?

    Zusatz: ich verwende Tropic Marin und Reef Crystals und werd mal Ca messen, ob ich wie Robert einen Unterschied mit nem Liter Co2-Wasser feststellen kann.

    Danke und ciao
    Joachim

    Also gut,

    ihr habt mich ja überzeugt. Dachte nur, ich kann mir Arbeit sparen und diese Zeit lieber zum Beobachten der Tiere verwenden (oder zum Kuscheln mit meiner Frau ;-)).

    Damit der Aufwand mit Osmoseanlage und Mischbettharzfilter installieren nicht jede Woche anfällt, werde ich im Keller die Osmoseanlage installieren und in einen großen PE-Tank das Wasser für die nächsten 4 Wochen entsalzen, damit ich dann direkt vorm Wasserwechsel nur noch Wasser in die Eimer fülle, das Salz zugeben muss, auflösen lassen und rein damit.

    Besten Dank nochmal für eure Antworten.
    Ciao
    Joachim

    Hi ihr,

    nach 15 Jahren Meerwasserabstinenz habe ich nun seit einer Woche wieder ein Becken eingerichtet.

    Allerdings schwanke noch in der Methode der Calcium/Magnesium/Spurenelementversorgung zwischen Kalkreaktor und Ballingmethode. Grundsätzlich würde ich zu Balling tendieren, wenn der wöchentliche Wasserwechsel (Urlaub, innerer Schweinehund) nicht wäre.

    Von daher habe ich überlegt, ob es möglich ist, über 3 Dosierpumpen die Balling plus - Methode anzuwenden und mit einer vierten Aquarienwasser in der Menge des zuviel zugeführten NaCl wieder abzupumpen (um die Ionenverschiebung zu verhindern), was dann der Osmolator durch entsalztes wieder ersetzt. Ich habe jetzt noch nicht die Menge, die hier abgepumpt werden müsste, ausgerechnet, wollte aber mal wissen, ob jemand diese Methode anwendet (positive und negative Erfahrungen) oder ob ich einen grundsätzlichen Denkfehler mache?

    Ich würde dann, je nachdem wie sich das Becken entwickelt, alle 4 Wochen ca. 10% Wasser wechseln.

    Ciao
    Joachim