Beiträge von Joggl

    Hallo Benny,

    wenn sich der Kopf löst, würde ich auf jeden Fall versuchen, der Koralle eine andere Lichtsituation und/oder eine andere Strömungssituation zu bieten. Vielleicht kannst du sie ja damit durchbringen.

    Meine in die Ecke abgestellte Euphyllia musste ich jetzt auch auf einen besseren Platz setzen, da während meines Urlaubs der Strom für 45 Stunden weg war, die Temperatur stark abgesunken ist und eine ganze Reihe Korallen (wie auch die Euphyllia) stark darunter gelitten hat. Mal schaun, ob sie noch zu retten ist.

    Ciao
    Joachim

    Hi ihr,

    wir sind gerade bei der Umbauplanung (haben also noch alle Freiheiten) und unser Favorit ist nun, dass das Aquarium (100 x 100 x 80 cm oder 140 x 100 x 80 cm) auf einem Boden, der zwar fest mit der Wand verbunden ist, aber unter dem Aquarium keinerlei Schrank oder Beine zu sehen sind (d.h. die Fläche unter dem Aquarium ist komplett frei). Aktuelle Idee ist, zwei oder drei Träger in U-Form um 90 Grad gedreht in die Betondecke miteinzugießen, so dass ein Teil sich in der Decke befindet, ein Teil in der Wand und der dritte Teil das Becken trägt.

    Hat jemand von euch schon einmal eine derartige Idee verwirklicht, gabs Probleme?

    Besten Dank schon mal
    Joachim

    Hallo Maria,

    Euphyllias brauchen keine sonderlich hohe Lichtstärke, sehe da kein Problem von wegen T8. Auch sollten die Krustenanemonen kein Problem darstellen, da Euphyllias sehr stark nesseln. Bei mir haben die Krustenanomenen direkten Kontakt zur Euphyllia, an der Euphyllia ist gar keine Beeinträchtigung zu sehen, die Krustenanemonen sind stark zusammengezogen.

    Ich habe vor nem halben Jahr meine Euphyllia wegen zu starkem Wachstums und Vernesselung anderer Korallen geteilt, und die eine Hälfte aus Platzmangel am Boden hinter meinen Riffpfeiler in einen halbschattigen Bereich gestellt. Sie erfreut sich bester Gesundheit...

    Ciao
    Joachim

    Hallo Maria,

    Bohralgen sind normalerweise solange kein Problem, solange die Koralle gesund ist (Bohralgen sind bei LPS sehr häufig jahrelang vorhanden, ohne irgend einen Schaden anzurichten). Euphyllias sind allerdings bezüglich des Standortes nicht gerade unempfindlich und können deshalb so wie bei dir reagieren. Hast du evtl. die Strömung verändert, d.h. die Euphyllia steht seit einigen Wochen/Monaten stärker in der Strömung als vorher?

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    meine haben eigentlich alle Arten von Granulat am liebsten gefressen (Spectrum, JBL, Basleers, Fauna Marin). Flocken von New Era haben sie nicht genommen. Frostfutter nehmen sie auch, allerdings nicht so wild wie Granulat. Und wie Peter auch schreibt, große Stücke...

    Ciao
    Joachim

    Hi Pauli,

    dass er an den Steinen rumpickt ist doch ein sehr gutes Zeichen.

    Meine Beiden sind Allesfresser, d.h. Algen, Kleinstkrebse, Frostfutter, Granulatfutter (Spectrum mögen sie ganz besonders), Artemien, Flocken...

    ...und picken an den verschiedensten Korallen rum, ohne erkennbare Schäden zu hinterlassen(!)

    Ciao
    Joachim

    Hi ihr,

    mein Supermarine 200 hat vom T-Stück zwischen Schalldämpfer und Düse kein Ozon angesaugt. Lag anscheinend daran, dass der Widerstand am Ozonnippel im Vergleich zum Luftnippel zu groß war. Habe den Nippel auf 4,5mm aufgebohrt und den Schlauch zum Ozonisator auf 50 cm gekürzt. Jetzt klappts wunderbar.

    Ciao
    Joachim

    Hi ihr,

    bisher war ich eigentlich mit meinem Tunze 9005 zufrieden, hatte immer sehr gute Nitrat- Phospatwerte. Wie ich jetzt allerdings Algenex wegen ner nicht mehr zu beherrschenden Algenplage eingesetzt habe, hat der Abschäumer nur sehr wenig aus dem Becken rausgeholt und der Phosphat- und Nitratwert ist stark angestiegen. Würde mir also den 9005 nicht mehr kaufen.

    Ciao
    Joachim

    Hi Joe,

    wenn du sagst, dass es eine Steinkoralle und ein Problemkind ist, dann könnte es evtl. eine Euphyllia glabrescens sein (wachsen auch oft aus LS). Die sind von der Platzierung sehr empfindlich: nicht zu hell, vor allem keine zu starke Strömung. Wenn du aber mal nen guten Platz gefunden hast, dann wachsen die, dass einem Angst wird. Meine hat in der Zwischenzeit alle umliegenden Korallen zum Teil vernesselt, da ich sie in meinem Becken nicht weit genug von den anderen Korallen entfernen kann.

    Sollte es eine sein, dann sind die Tentakeln bei dir nur zum Teil ausgefahren...

    Ciao
    Joachim

    Hallo Robert,

    ich hatte schon zweimal Probleme mit der Leitwert-Lösung (IKS). Diese scheint wirklich empfindlich zu sein (was mir allerdings ganz und gar nicht einleuchtet). Wichtig ist auf alle Fälle, niemals die Elektrode in die Flasche zum Kalibrieren zu stellen, sondern immer aus der Flasche die Flüssigkeit in ein gesondertes Gefäß zum Kalibrieren geben und danach wegschütten. Ansonsten konnte ich innerhalb der angegebenen Haltbarkeit keine Veränderung zu einer frisch verwendeten Flasche mit längerem Haltbarkeitsdatum feststellen (hab ich mit unterschiedlichen Lösungen ausprobiert: Leitwert und Redox identisch, pH minimale Abweichung). Flaschen sind bei mir im Aquarienschrank ungekühlt.

    Ciao
    Joachim

    Hallo Martin,

    du solltest beim Nachsetzen auch darauf achten, dass du die gleiche Farbmorphe erwischst wie das Alttier. Ich hatte mal das Problem, dass ich zwei deutlich kleinere Hexataenias nachsetzte (waren definitiv noch Jungtiere), der eine jedoch die blauere Farbmorphe war. Der wurde vom Alttier bis zum Tod gejagt, währenddessen der Andere völlig unbehelligt blieb (identische Farbmorphe wie das Alttier). Ich bin mir zwar nicht sicher ob´s daran lag, allerdings würde ich so nicht mehr vorgehen sondern nur noch Tiere der gleichen Farbmorphe nachsetzen.

    Ciao
    Joachim

    Hi,

    also ich bilde mir ein, dass bei allen (eindeutigen) Männchen der Rücken ausgeprägter ist. D.h. die Weibchen haben einen etwas flacheren Rücken. Ich hatte zuerst nur einen Hexataenia im Becken, und der hat seine Körperform als Jungtier innerhalb der ersten 3 Monate auch so verändert. Soll heißen, dass der Rücken hinter dem Kopf beim Männchen steiler ansteigt und das Männchen damit eine höhere Körperform hat als das Weibchen. Ein später zugesetztes Jungtier (welches ein Weibchen geblieben ist) hat nach wie vor den flachen Rücken. Dies konnte ich auch schon mehrfach bei meinem Händler beobachten.

    Vielleicht können ja diejenigen, die selbst ein Pärchen oder eine Gruppe haben, mal auch bei sich vergleichen und hier posten.

    Danke
    Joachim

    Hallo Flo,

    wieso findest du die Abweichung von 0,5KH zwischen den beiden Tests nicht akzeptabel? Glaubst du, dass sich auch nur eine Koralle deswegen anders verhalten würde, weil du auf einen der beiden Werte dein Becken "optimierst"? Versteh ich nicht.

    Ciao
    Joachim

    Hallo Pauline,

    ich verwende UO mit nachgeschaltetem Vollentsalzer und speichere mein Wasser in einem abgedeckten 80l Aquarium im Keller. Ich konnte noch keinen Unterschied feststellen, ob ich das frisch gefilterte Wasser oder ein vor 3 Wochen gefiltertes Wasser verwende. Biofilm hat sich nie gebildet.

    In meinem Kunststoffnachfüllbehälter unter dem Aquarium ist allerdings an allen Kunststoffteilen leichter Biofilm (ich vermute mal aufgrund der höheren Temperatur).

    Ciao
    Joachim

    Hallo Andreas,

    sehe auch kein Problem mit dem Nachsetzen, wenn du die Tips von Nils beachtest. Manche argi-Männchen sind eher etwas problematisch gegenüber Neubesatz anderer Gattungen und gehen teilweise erheblich größere Fische an, bis sich letztendlich die Rangordnung geklärt hat.

    Ciao
    Joachim

    Hi Heinz,

    eine zu große Zugabe sollte beim Osmolator wegen des 2. Sensors nicht passieren.

    Ansonsten hast du die Möglichkeit, den Osmolator per Zeitschaltuhr täglich einmal vom Netz zu nehmen, dann resettet er sich selbst. Allerdings ist das permanente Ein-/Ausschalten nicht immer das Beste für elektronische Bauteile.

    Ich habe bei mir allerdings ne andere Variante gewählt. Ich benutze den IKS-Computer mit SMS-Modul. Der Leitwertsensor ist nur knapp unterhalb der Wasseroberfläche im Technikbecken angebracht. Ist nun der Nachfüllbehälter leer, dann sinkt durch die Verdunstung der Wasserstand im Technikbecken unterhalb des Leitwertsensors. Dieser misst durch den trocken gefallenen Sensor nun eine Dichte von 1,0000 (man kann aber auch schon einen Schwellwert vorher setzen) und ich erhalte einen Alarm per SMS. Die Dichte im Gesamtbecken hat bis zu diesem Zeitpunkt so wenig zugenommen, dass selbst meine empfindlichsten Acroporas keinerlei neg. Anzeichen zeigen.

    Ciao Joachim

    Hi,

    ich hatte noch den Pegeschalter von IKS überlegt, aber wegen des fehlenden Zweitsensors und damit nicht zuviel von nur einem System gesteuert wird (bei Ausfall der Haupteinheit) mich dann für den Tunze entschieden.

    Ein mechanisches System würde ich nie verwenden (auch wenns früher üblich war).

    Ciao
    Joachim

    Hi ihr,

    muss den Thread noch mal vorholen.

    Ich habe mir im Februar noch eine Tridacna maxima gekauft und die stand insbesondere die ersten zwei Monate kräftig auf seinem Jagdplan. Er hat ständig die Mantellappen angefressen, und sich oft von der Seite rangepirscht, damit sie sich nicht schnell genug schließen kann. In letzter Zeit habe ich ihn zwar nicht mehr dran knappern sehen, aber die Muschel hat sich nur selten richtig geöffnet, obwohl sie anscheinend gesund ist (schnelle Reaktionen auf Schatten).

    Von daher sehe ich das Experiment mit meinem Canthigaster (Männchen) und ner Tridacna als gescheitert an...

    Ciao
    Joachim

    Hi Heinz,

    ich hab den Tunze Osmolator mit optischem Sensor seit mehr als 1 1/2 Jahren in Betrieb und ist bisher völlig reibungslos gelaufen, bin also sehr zufrieden. Ist bei mir im Technikbecken angebracht. Gut daran finde ich auch, dass ein zweiter (mechanischer) Pegelschalter oberhalb der Wasserfläche angebracht ist, der bei einer Fehlfunktion (die bei mir nie eingetreten ist) die Pumpe abschalten würde.

    Die Schalttoleranz ist sehr niedrig, kann man mit dem Auge nicht erkennen (und mit dem Leitwertmessgerät sowieso nicht).

    Ciao
    Joachim

    Edit: den optischen Sensor habe ich nach ca. einem Jahr das erste Mal gereinigt.

    Hi ihr,

    genau das wollte ich wissen. Mir geht es nicht darum, dass Abschäumer x bereits am 2. Tag deutlich nachlässt, Abschäumer y erst nach ner Woche.

    Was mich eben interessiert hat, ist ob, abhängig von den ganzen Randbedingungen, überhaupt irgendwelche Abschäumer länger als 2 Tage stabil abschäumen. Und das ist ja zumindest bei Alex und Stefan der Fall, Robert kanns aufgrund der anfallenden Menge nicht länger hinauszögern.

    In meinem Becken hat der Abschäumer generell auch eher wenig (max. 0,5 bis 1 cm pro Tag) rausgeholt. Allerdings habe ich letztes Jahr auch ca. 6 Monate lang mit Nährstofflimitierung zu kämpfen gehabt und mich erst langsam an den idealen Besatz in Bezug auf Belastung des Wassers mit Fischen, Korallen und Futter rangetastet. Mein Becken ist in der Zwischenzeit im Vergleich zu Anderen mit gleicher Größe sehr stark mit Fischen und Korallen besetzt und trotzdem habe ich den Phosphatwert nur auf 0,008mg/l (Rowa-Merck) und knapp 1mg/l Nitrat (RedSea und Salifert) anheben können. Und das bei 4 bis 8 Fütterungen pro Tag und zusätzlich Biobällen im Ablauf (die aber nur in geringer Menge, da ich einen Rieselfilter in der Meerwasseraquaristik nicht für gut befinde). Korallen zeigen bei diesen Werten sehr schöne Farben und wachsen auch sehr gut.

    Zu meinem Tunze: ca. 1 Stunde nach dem Reinigen setzt er mit dem Schäumen wieder ein, lässt aber dann meist am 2. Tag schon wieder deutlich nach. Dann sind so 1 bis 2mm Modder am Steigrohr. Wenn der Abschäumer während meines Urlaubs alle 1 1/2 Wochen gereinigt wird, hat er gerade mal 2,5cm Adsorbat im Topf bei 2 reichlichen Fütterungen via Automat. In meinem Becken fängt der Abschäumer (ich vermute mal aufgrund der hohen LS und Bodengrundmenge) scheinbar nur die "Lastspitzen" ab.

    Ciao
    Joachim

    Hi ihr,

    wieviel Tage könnt ihr eigentlich euren Abschäumer laufen lassen, bevor ihr den Schaumtopf wegen deutlich nachlassender Leistung reinigen müsst (also nicht, weil er schon nahezu voll ist). Interessiert mich deshalb, weil mein Tunze 9005 bereits nach ca. 1 Tag deutlich (vermutlich durch die Verschmutzung des Innenrohrs zum Schaumtopf) nachlässt und danach nur noch marginal abschäumt.

    Ciao
    Joachim

    Hallo Klaus,

    kannst du schon mal vom 200er die Maße der Grundplattform, Höhe, ungefähre Leistungsdaten (vor allem Stromverbrauch) posten? Hab zwar momentan nur 240 Liter, möchte aber irgendwann auf 700 Liter vergrößern. Wird es vom 200er auch Prototypen geben?

    Besten Dank schon mal
    Joachim

    Hi,

    habe die Mini Red Dragon 2500 im Rücklauf an meinem 65er-Würfel. Bietet in meinen Augen eine sehr gute Leistung bei niedriger Lautstärke. Ich habe nur noch einen Abzweig zum UV-System drin, damit ich dafür keine Extra-Pumpe brauche, der per Absperrhahn in der Leistung reguliert werden kann.

    Ciao
    Joachim

    hab ich noch vergessen: Steighöhe 1,10m ab Wasserspiegel Technikbecken.

    Hi Claus,

    mein valentini interessiert sich weder für Einsiedler (habe 5 verschiedene Arten im Becken) noch das amboinensis Paar. Habe erst vor kurzem 4 ganz kleine Einsiedler zugesetzt, völlig problemlos.

    Ciao
    Joachim

    Hallo Sebastian,

    wichtiger ist in meinen Augen, wie du den Riffaufbau gestaltest. Können die Fische nur vor den an die Rückwand gelehnten Steinen schwimmen, nutzt man das Volumen wesentlich schlechter als wenn du einen Riffpfeiler in einen Würfel oder mehrere Riffpfeiler in einem länglichen Becken aufbaust.

    Ciao
    Joachim

    Hallo Lam,

    ein Krugfisch wie z.B. Canthigaster valentini sollte helfen. Bei mir schnappt er den ganzen Tag nach verschiedenstem Kleingetier, eben auch nach solchen Kalkröhrenwürmern. Du musst dir aber bewusst sein, dass deine Mikrofauna mit so einem Fisch schon deutlich reduziert wird.

    Ciao
    Joachim

    Edit: Sorry, hab jetzt erst gesehen, dass du einen 45er Würfel hast. Dafür wird der Canthigaster valentini dann zu groß.

    Hallo Bernd,

    als ich bin mit der Infiniti sehr zufrieden, vor allem wegen dem sehr niedrigen Betriebsgeräusch und der guten Ausleuchtung. Nach knapp über einem Jahr keinerlei Alterungserscheinungen (Rost, Oxidation, ...). Leuchtmittelwechsel: eine Seite aufschrauben, Scheiben entfernen und wechseln (bei HQI nicht einfach, da TS-Fassung - ist aber bei jedem Hersteller, der TS verwendet so; ich benutze dazu Gartenhandschuhe, da ich immer Bedenken habe, dass der Glaskörper brechen könnte).

    Falls du 4 T5-Röhren haben willst, würde ich aber die Photon von Grotech mit berücksichtigen, da die Infiniti nur einen Reflektor vorne und hinten hat ( bei der 2 T5-Variante super, aber bei 4 T5 kannst du auf keinen Fall die max. mögliche Leistung rausholen da dann 2 Röhren einen Reflektor teilen).

    Ciao
    Joachim

    Hallo Klaus,

    wenn man die Mini RD 2500 an ein 25mm Steigrohr mit 16mm-Anschluss (also Druckseite) betreibt, muss ich da irgendwelche Probleme bezüglich Schmierung oder schnellere Verkalkung erwarten? Steigt durch den verkleinerten Anschlussdurchmesser eigentlich der Stromverbrauch?

    Besten Dank schon mal
    Joachim