Beiträge von Bloom

    jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen :yrf und es wäre wirklich das naivste was mir jemals begegnet ist. Dann sollten wir ihr sagen - wenn sie wirklich Interesse an diesem Hobby haben sollte, muss sie die Tiere sofort zu einem Händler bringen. Sonst sind sie nicht mehr zu retten. Und der Händler soll ihr ein Buch dafür geben ...

    Sachen gibt es die gibt es gar nicht.

    Hallo Johann, hallo Joe ... und die anderen,

    so einfach sehe ich das nicht mit dem Wasser. Unsere Küstenregionen in Europa sind schon sehr belastet. Und wir sprechen doch über Korallen und tropische Fische, die in Riffregionen gefangen wurden - oder? Schön wäre es ja schon, hier noch so reines Wasser zu haben wie auf den Malediven.
    Ich habe da eine Karte von GEO im Kopf, wo die Wasserwerte farbflächig markiert waren. Da gabe es in unseren Regionen bis zig km vor die Küste kein Farfeld mit unbelasteten Wasser. Eigentlich verwunderlich, glaubt man doch, dass alles schnell durch die Gezeiten und Strömungen ausgetauscht wird.

    Einzig der Dichte wegen, würde ich mir keine Sorgen machen. So stark kann die nicht durch Zuleitung verdünnt sein - außer es ist ein Fluß im Umkreis. Oder mehrere kleinere Grundwasser-Zuläufe, die man normal übersieht. Ergo würde ich mir doch einen Refraktor zulegen.

    Wenn ich mir es recht überlege, würde ich mich der Gefahr - europäisches Küstenwasser für Korallen und Korallenfische - nicht aussetzen. Unsere aquaristischen Standardtest erfassen nicht alles. Brauchen sie auch nicht. Es schüttet ja im Wohnzimmer nicht irgend jemand regelmäßig Industrieabfall ins Becken.

    Wäre nicht ein Eimer Salz alle paar Wochen nicht die einfachere Lösung?

    Ich wäre froh, wenn ich nicht recht hätte

    Heinz

    ... Richtig Sven, aber kennst Du jemand der spät genug eingesetzt hat? Ich habe mir selbst in die Tasche gelogen und viele Entschuldigungen parat gehabt.

    Matze, denk Dir am besten schon mal ein paar aus. Denn hier im Forum wirst Du schnell lesen: "waaaas, jetzt schon ein Grundelchen :yrf " Dabei habe ich noch eine Demoselle verschwiegen :ylol

    Die Jungs und Mädls sind sehr streng. Richtig so :thup

    Heinz

    ... ja, natürlich Sven, machen die Kringel die Wellen. Aber bei der Sonne glaube ich dass Du Dich irrst - vielleicht - denn ihre helle Scheibe ist wie ein Spot. Wenn der Himmel bedeckt ist entstehen keine Kringel ...

    Wir können uns ja treffen zum Nachsehen. Dresden>Nürnberg>Hurghada. Muss am Donnerstag sowieso wieder hin.

    Heinz

    Hallo Matze,

    willkommen im Club der Nitrat- und Phosphat-Bekämpfer. "Das wird schon", habe ich vor 4 Monaten auch gedacht. Aber wenn Wasserwerk und Osmose-Anlage keine besseren Werte liefern, dann kämpft man am Start gegen Windmühlen. Denn Wasserwechsel hilft ja nicht die Werte zu verbessern, weil man dann wieder zurück fällt. Also müssen die Bakterien es richten - die ja noch gar nicht da sind. Und für Lebendgestein hast Du auch nicht viel Platz gelassen. Hoffnungsfroh greift man dann schnell zu den Bakterienstarter-Zaubermitteln und füttert sie eifrig, was den Abschäumer wiederum nicht gefällt, denn der stellt dann das Schäumen ein ... usw...usw. Also Phosphat-Absorber und Kohle in den Sack und ab damit ins Technikbecken.

    Doch Bangemachen gilt nicht!

    Mein Tipp, lass Dir viel Zeit - 6 Monate - mit Besatz den Du füttern musst. Und wenn Dir der Anblick eines leeren Beckens zu trostlos wird, versenke lieber ein Quitschente als einen Fisch. Denn es gibt nix schlimmeres als das schlechte Gewissen, wenn man seinen Fische genügend Futter anbieten will und die Wasserwerte halten einen zurück. Ach ja, nochwas.Gehe nicht Fischegucken! Denn mann geht mit guten Vorsätzen hin und kommt mit einer Tüte zurück. Das Fleisch ist schwach.

    Gradulation zu Deinem schönen Becken.

    Heinz

    Hallo Matze,

    nur keine Bedenken. Auch mal ein etwas schärferer Ton gehört zu einer Diskussionskultur. Wäre doch auch viel zu langweilig. Deshalb schrieb ich ja auch, es braucht keine PN. die Leute wollen ja auch unterhalten werden. Und jeder bildet sich dann seine Meinung selbst.

    Zum Kringeleffekt: Jede räumlich eng gefasste Lichtquelle (auch die Sonne) erzeugt Kringel. Auch LEDs wie Du es ja ausprobiert hast. Aber im Gegenteil zur HQI sind diese im 10er-Bund nicht hell genug und müssen räumlich ausgeweitet, ergo die Stückzahl erhöht werden. Damit erlöscht der Kringeleffekt. Interessant: Auch ein einziger Neonstab erzeugt in einem großen Schwimmbecken ganz leichte Kringel. Sehe ich im Winter wöchentlich, wenn wir abends Flossentraining haben und die Hallenbeleuchtung ist nur bis auf eine Neon-Deckenleuchten ausgeschaltet.

    Jeder (fast jeder) Seewasser-Aquarianer vermisst den Kringeleffekt, wenn er mal mit HQI beleuchtet hat. Man sieht darin das Spiel der Sonnenstrahlen wie in den Korallenriffen. Ebenso sentimental, wie man glaubt das Rauschen der Wellen in einer Schneckenschale zu hören. Es hat für uns ewas entspannendes, weil wir dabei an Urlaub denken.

    Und noch eine lustiges "Entspannen"-Geschichte: Wie hier schon mal gepostet hatte ich in den Anfangsjahren meiner Seewasseraquaristik, vor 30 Jahren, ein 3000 Liter Becken. Wir hielten damals fast ausschließlich Fische. Für mehr reichte das Wissen um die Chemie nicht. Aber wir hatten immerhin schon HQI und viele auch HQL. Also hatten wir schon den Kringeleffekt. Aber mir fehlte das Wogen der Fische und der wenigen Niedern Tiere die wir hatten. So wie wir es jetzt mit einer WaveBox erzeugen können.
    Ich konstruierte mir also eine 5-Liter-Behälter-Wippe. Eine kleine Pumpe füllte den Behälter langsam - und wenn er voll war - durch das Übergewicht eines großen Schnabels - kippten die 5 Liter ins Wasser. Danach stellte der Behälter sich wieder auf.
    Nun hatte ich das Wogen im Wasser und ein Wellenrauschen im Wohnzimmer, dass einen, egal wo man sahs, nicht störte, sondern einschläferte. Aber wehe ein Pumpe klapperte fast unhörbar. Ich habe es nicht ertragen.

    So sind die Menschen geschaffen. Was man(n/frau) - gesehen, gehört, gefühlt - mit Freizeit verbindet ist wohltuend. Und deshalb für mich HQI statt T5 oder LED

    Jetzt habe ich mich aber weit vom Thema weg geschrieben. Sorry.

    Heinz

    Hallo Stefan,

    das kommt doch meiner Ansicht sehr entgegen. Obwol sie vielleicht nur meine persönliche ist und ich auch kein Lichtingeneur bin. Sollte der Wirkungsgrad von LED-Leuchten am Ende tatsächlich 10% besser sein als HQI, was macht das an jährlicher Ersparnis aus. Vielleicht mal 50 Euro. Wenn dann die einzige, aktuell mir bekannte Lampe (ca. 3000 Euro) minimum 1500 Euro teuerer ist, als eine in der Größe und Lichtstärke vergleichbare HQI-Leuchte, brauche ich 5 bis 8 Jahre um auf einen ökonomischen break even point zu kommen, HQI-Lampenwechsel inbegriffen.

    Von meinem Argument eines zu toten Lichts ganz abgesehen. Dass irgend wann sogar ein für uns günstiges Farbspektrum bei LEDs auf den Markt kommt, ist sicher nur eine Frage der Zeit - das will ich nicht anzweifeln.

    wir werden es sehen ...

    Heinz

    Hallo Sven,

    Einer der führenden Tauchlampenhersteller. Nein, "der" führende ... HARTENBERGER, Reiner, er hat sich lange Zeit geweigert LED-Leuchten zu bauen. Und er vertritt immer noch die Meinung, dass sie keinen besseren Wirkungsgrad haben. Aber alle Welt verlang sie. Deshalb musste er auch diese Technik anbieten. Und weil er ein akribischer Techniker ist - wie Klaus Jansen - merwürdig, beide aus Köln - hat er sich intensiv damit beschäftig. Er sprach von einer hohen Wärmeentwicklung, die man erst in Griff bekommen muss. Und das bei Tauchlampen, die ja im Wasser von zu Hause aus eine gute Kühlung haben.

    Aber damals habe ich Reiner nicht interessiert genug zugehört. Ich fand das ganze Thema albern. Ohne wirklichen Fortschritt an Helligkeit oder Energieersparnis (wichtiger im Wasser als über Wasser) LED-Lampen zu bauen. Heute ärgert es mich, dass ich ihn damals nicht konzentriert zugehört habe. Naja, ich werde es nachholen. Damit ich mir hier nicht mehr anhören muss, nicht konstruktiv zu sein ...

    Zu Deinem HQI-Fable. So denke ich auch. Wer wie ich, in den Riffen zu Hause ist - das kann man wohl bei über 5000 Stunden unter Wasser so sagen - der findet das Licht der T5/T8 tot und langweilig. Ich kenne meine Riffe anders. Und wenn ein künstliches Licht an den realen Eindruck herankommt, dann HQI. Auch wenn andere Leuchten billiger wären, würde ich mir kein totes Licht übers Becken hängen. Ich habe im Internet gesehen, dass es jetzt T5 Leuchten mit Halogen-Spots gibt. Die muss ich mir mal live ansehen. Vielleicht lebt da mehr. Die LED-Leuchte hat das gleiche langweilige Licht wie die T5, weil die LEDs flächig bestückt sind.

    Die ganze Diskussion verstehe ich hier ebensowenig, wie damals die LED-Euphorie in der Tauchbranche. Einziger Vorteil, es ist chick was neues zu haben.

    Damit wir uns richtige verstehen. Sollte die Zukunft es bringen, dass ein Lampensystem - von mir aus auch LED - einen viel bessern Wirkungsgrad, natürliche Farben und einen lebendigen Eindruck hat, bin ich der erste, der seine HQI in die Tonne tritt. Wenn es nur hell und billig ist, kann es mir gestohlen bleiben.

    Heinz

    Hallo Matze.

    Du darfst mir gerne öffentlich die Meinung sagen. Dazu brauch es keine PN. Ich bin durchaus kritikbereit.
    Wenn Du mir glaubst sagen zu müssen, dass Theorie vor Praxis kommt, darf ich doch auch fragen, ob Du mich für einfälltig hälst. Das hat doch nichts mit Empfindlichkeit zu tun !?

    Mein gepostetes Beispiel hatte sehr wohl etwas mit dem Thema zu tun. Weil es darum ging, dass die Auswirkungen von Licht nicht nach aktuellen Wissen eintrafen. Und so kann es vielleicht auch bei den LED-Leuchten sein. Ich glaube jeden Theoretiker erst, egal ob Wissenschaftler oder nicht, wenn das ganze nachweisbar ein Jahr gut gelaufen ist. Man nennt das gelegentlich auch Lebenserfahrung.

    Dass Du meinen Beitrag nicht für kontruktiv hälst, theoretische Halbweisheiten nicht zu glauben - Du sagst ja selbst, "keine Erfahrungen" -, erklärt die Tatsache, dass Aquarianer immer wieder falsch beraten werden und zu viel glauben.

    Meine Meinung war zumindest in der Richtung konstruktiv, dass sie Geld spart. Nur eine Lampe falsch gekauft, bringt die Ökonomie eines Hobbys für Jahre durcheinander. Die als Beispiel diskutierte Leuchte kostet ja immerhin in den Staaten über 3200 US $

    Und zum Abschluss sage ich noch einmal. Ihr dürft natürlich trotz aller Einwände diskutieren. Ein Forum ist ein Forum ist ein Forum. Und da gehört Deine Meinung ebenso dazu wie meine. Mindestens auf dieser Ebene sollten wir gleicher Meinung sein - oder?

    Nix für Ungut, Heinz

    Hallo Matze.

    Natürlich war jede Praxis vorher Theorie. Sooo einfälltig bin ich nun auch wieder nicht. Was mich ein wenig ärgert, dass Du das glaubst. Was nicht gerade vom hohen wissenden Niveau dieser Diskussion zeugt - und die verbalen Attaken erklärt.

    Ich habe Euch nur gebeten beim Posten auf Praxiserfahrungen zurück zu greifen, weil hier keine Physiker oder Lichtingeneure diskutieren und lesen - sondern Aquarianer. Dann kann man nämlich Erkenntnisse daraus ziehen. Theorie und Glauben von Halbwissenden hat uns Aquarianer schon zu viel Geld gekostet.

    Aber natürlich will ich Euren Diskussionsspaß nicht verderben. Es war nnr eine Bitte.

    Heinz

    Hallo Jungs,

    Ihr diskutiert mir zu theoretisch. Dass Theorie (Stand des aktuellen Wissen) und Praxis oft weit auseinander liegen - gerade bei Licht, mussten auch noch klügere Köpfe bei der NASA erfahren. Die in der Theorie ausgearbeiteten Biosphären funktionierten in der Praxis so ungenügend, dass nachgebessert werden musste - am Ende ohne Erfolg. Die vom Licht abhängigen Pflanzen und Lebewesen reagierten anders als der aktuelle Stand des Wissens es vorrausberechnet hat.
    Nur nebenbei, auch die Menschen reagierten anders, als man glaubte es zu wissen.

    Die Praxis hat immer Faktoren parat, die keiner vorrausehen kann. Das ist in jedem Fachbereich so.

    Ich als Laie ziehe daraus den Schluss: neutrale Praxistests abwarten und ja nicht auf Theoretiker hören ... geht immer schief. ... und schon überhaupt nicht auf blose Herstellerangaben. Oder auf die Verführung des "Ersten Blicks"

    Also Jungs, seit hier im Forum lieber Praktiker, dann habe ich RESPECT.

    Nix für Ungut, Heinz

    Hallo Robby, dieser PRE FILTER - für den Uwe den Link gepostet hat - ist Klasse :thup . Den habe ich mir auch etwa vor 2 Monaten gekauft. Easy Filterwechsel, einfach auswaschen und wieder einklinken in die Halterung. Und da die Halterung oben am Rand des Technikbeckens befestigt wird, hat das Wasserplanschen ein Ende und man säubert dann auch gerne täglich das Netz. Ein echt guter Tipp. Und Du brauchst nichts an Deinem Technikbecken verändern.

    Heinz

    Hallo Sven ... auch wennes Guido jetzt nichts mehr hilft. Ich wäre froh, wenn Du recht hättest. Das Thema beschäftigt mich jetzt 2 Tage. Denn ich bin sehr oft mal 2 Tage beruflich unterwegs und da wäre es ein Horror, wenn ein Becken so schnell kippen kann. Denn eigentlich glaube ich es nicht - auch wenn andere sagen, dass das schon vorgekommen ist - ein gutes Becken darf nicht in wenigen Stunden kippen. Da würde nämlich auch keine Aquarien-Nanny nützen. Die kann doch nicht, immer wenn ich unterwegs bin, vorm Aquarium nächtigen.
    Wenn letztendlich alle der Meinung wären, dass das doch so schnell gehen kann. Muss ich mein System komplett überlegen und @Klaus bitten - der mein neues großes Becken plant und bauen wird - sich Gedanken zu machen, damit mir der Himmel nicht auf den Kopf fällt.

    Nix für Ungut, Heinz

    Hallo Sven ... auch wennes Guido jetzt nichts mehr hilft. Ich wäre froh, wenn Du recht hättest. Das Thema beschäftigt mich jetzt 2 Tage. Denn ich bin sehr oft mal 2 Tage beruflich unterwegs und da wäre es ein Horror, wenn ein Becken so schnell kippen kann. Denn eigentlich glaube ich es nicht - auch wenn andere sagen, dass das schon vorgekommen ist - ein gutes Becken darf nicht in wenigen Stunden kippen. Da würde nämlich auch keine Aquarien-Nanny nützen. Die kann doch nicht, immer wenn ich unterwegs bin, vorm Aquarium nächtigen.
    Wenn letztendlich alle der Meinung wären, dass das doch so schnell gehen kann. Muss ich mein System komplett überlegen und @Klaus bitten - der mein neues großes Becken plant und bauen wird - sich Gedanken zu machen, damit mir der Himmel nicht auf den Kopf fällt.

    Nix für Ungut, Heinz

    Hallo Jungs (leider zu wenig Mädls),

    leider auf Guidos kosten freut es mich hier ein Nebenthema losgetreten zu haben. Und es scheint ein sehr wichtiges zu sein. Im Gegensatz zu den Standardthemen wie etwa Pumpen und Abschäumer, wo viele ziemlich einer Meinung sind - und ich mir als Wiedereinsteiger mit Eurer Hilfe ein gute Meinung bilden konnte - bemerke ich beim Thema Schutz vor Pannen doch eine gewisse Hilflosigkeit und unterschiedliche Auffassungen. Diskussionsbedarf und Gedanken sind also durchaus angebracht.

    Und ich gebe @Klaus 100%ig recht. Irgendwie fahren alle - sorry. die meisten – einen teuren Sportwagen ohne Versicherung und Airbag

    Meine gefundene Benachrichtigungslösung ist dabei nicht der letzte Schutz. Und nicht jeder hat eine Aquarium-Nanny wen er außerhäusig ist. Und Notagreggate sind vielleicht auch nicht der Weißheit letzter Schluss - nicht im Wohnzimmer. Nicht jeder hat das Glück eines Technikraums im Keller.

    Vielleicht liegt der für die Mehrheit bezahlbarer Schutz in einer Kombi mehrer Geräte und Einrichtungen. Beisspiel: Ein Händler beantwortete mir die Frage um die Gefährlichkeit von Sandfiltern mit dem Hinweis, dass eine Strömungspumpe mit Batterieanschluss schon mal ein paar Stunden weiterhilft. Die neue Batteriegeneration darf man an Leistungsfähikeit nicht unterschätzen. Aber das ist evtl. nur ein Aspekt.

    Ich freue mich jetzt schon auf viele Meinungen zur Meinungsbildung

    Hallo Ruedi,

    Du magst ja recht haben, ich will da Deine Erfahrung und Kompetenz nicht in Frage stellen. Aber auf meine Frage bist Du leider nicht eingegangen: dass es doch nicht sein kann, dass z.B. ein Stromausfall ein ganzes Becken vernichten kann.Wir sind doch alle mal gelegentlich auch 24 Stunden nicht zu Hause. Etwas anderes, wie ein Stromausfall war der Technikausfall von Guido ja auch nicht. Steht denn dann die aktuelle Seewasseraquaristik nicht auf sehr tönernen Füßen? Mich hat das ganze Thema in den letzten Stunden sehr beschäftigt. Fast möchte ich glauben, dass wir uns technisch dann vielleicht zu wenig dagegen schützen. Ich habe sofort an eine Stromausfallwarnung gedacht und bin hier im Forum auch fündig geworden.

    Dass Du als Händler gegen einen zu starken Besatz aussprichst, ehrt Dich.

    Heinz

    Hallo Hans Werner, danke für die neuen Karte. Das ist ja was ganz anderes. Da hätte es auch den Hinweis "nur bei Tageslicht" nicht gebraucht. Mit so einer farbstimmigen Karte kann man auch im halbdunkeln sicher vergleichen. SUPER SERVICE

    Da ich Euer ganzes Testprogramm habe, die Frage, habt Ihr auch andere Test abgedatet? Würde aktuellere Karten kaufen.

    Heinz

    ... schließe mich da Sven an. Für so ein hohes und tiefes 2-Meterbecken ist/war der Fischbesatz nicht zu viel. Nach den Doktoren waren das andere doch alles eher kleine Fische, die so ein Becken sicher vertragen kann.

    Vor vielen Jahren (30). Noch in der reinen Fischhalte-Zeit. Wechselte ich in einem 3000 Liter Becken die Technik - mit Komplettabbau der ganzen Anlage. Der ganze Besatz - minimum 3 mal so viele große Fische - musste für 2 Tage in ein Notbecken mit 600 Liter. Kein Abschäumer, keine Filterung, nur eine eingehängte 2000er Tunze. Keine Verluste.

    Jungs, wenn Ihr glaubt, dass so ein Becken es keine Nacht ohne Strom aushält, dann schlaft Ihr aber schlecht. Stromausfall ist immer möglich.

    Sorry, ich tippe auf Chemie. Nicht mal eine Bakterien-Seuche kann so schnell umsich greifen.

    Heinz

    Hallo Matze, ja genau, darum geht es mir. Willkommen im Boot. Unsere Berater hier im Forum sind zwar klasse Jungs mit viel Erfahrung, aber manchmal vergessen Sie, dass am Anfang eben noch nicht alles so leicht verständlich und logisch ist. Und meine Litheraturschelde hast Du ja gelesen. Das ist wirklich traurig.

    Gruß, Heinz

    Hallo Klaus,
    genauso habe ich es mir gedacht. Und auch keine andere Antwort von einem Profi erwartet. Ja, lass als Hersteller nur die Finger von Konkurrenz-Daten. Da kannst Du Dir ordentlich Ärger einfangen. Aber vielleicht können wir da mal Stiftung Warentest bitten und Informieren. So klein ist die Aquarium-Branche nicht. Die sind sehr aufgeschlossen. Die habe auch mal in meiner viel kleineren Branche (Tauchen) dazwischengefunkt (bei UW-Kameragehäusen).

    Deinen Vorschlag nehme ich gerne an. Ich habe ja sowieso schon vor gehabt mal vorbei zu schaun. Wir werden einen Termin finden

    Heinz

    Hallo Jens, habe Dich schon verstanden. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass Du weniger Strömung haben sollst. Mich ärgert nur die Planungsunsicherheit. Und die fehlende Fachlitheratur darüber, die ihren Titel gerecht wird. Das man einen guten Händler gefunden hat, weiß man erst hinterher.

    Nix für Ungut

    Heinz

    Okay, ich verstehe. Ihr spricht von einer 20.000-Liter-Strömungspumpe und sie leistet keine 20.000. Alles sehr logisch. So eine Strömungspumpe hat doch keinerlei Höhen oder Leistungsecken oder Winkel zu überwinden. Die müsste doch ihre Nennleistung bringen? Wie weit kann man sich auf die Herstellerangaben dann überhaupt verlassen? Stell Dir mal vor, Du kaufst ein Auto mit 200 PS und es hat nur 50. Diese Firma bekäme keinen Gummi mehr auf die Straße.

    Es ist sehr ärgerlich, wenn man ein Becken plant - mit allen guten Ratschlägen -und stellt hinterher fest, man muss hier noch dazudoktern und da noch nachbessern. Für alles ist dann oft kein Platz, keine Steckleiste, etc. mehr da. Deshalb fände ich eine Faustformel für "Beckenumwälzung" schon sehr sinnvoll. Wenn Besatz bremst, dann eben eine Faustformel für ein gut besetztes Becken. Und wenn da die Hersteller mit Ihren Pseudoangaben nicht mitmachen, dann wäre es an der Zeit, dass die echten Zahlen in einem Forum stehen würden ...

    Oder denke ich um's Eck?

    Heinz

    Sorry Jens, Du hast keine 66.000 Liter/pro Stunde Umwälzung im Becken. Damit würdest Du 18,33 Liter pro Sekunde durchs Becken jagen. Das heißt, Du schmeißt in einem Moment 2 Eimer Wasser quer durchs Becken ??? Da wären Deine Fische wirklich an die Scheibe genagelt mit den Korallen als Cocktailspießchen.
    Mit solchen Antworten habe ich das gleiche Problem wie ich es in einer Frage kurz vorher formuliert habe. Könntet Ihr bitte Eure Fakten für Anfänger verständlicher formulieren. Stell Dir vor, das macht mit realen Werten wirklich einer nach ...

    Nix für Ungut, Heinz

    Hallo Sven,

    für was ist der Strömungskanal und die Mittlere Kammer? Kannst Du die Systemmatik des ganzen mal einen Anfänger erklären. Das Dreieck zur Pumpenkammer taucht auch immer in den Zeichnungen von Klaus auf, muss also auch einen tieferne Sinn haben. Wo wird Kohle, etc eingehängt und wie. Wäre schön wenn Du detailiert antworten könntest.

    Grüße, Heinz

    ich glaube, das Problem bei der Sache ist wie bei allen Tropfentests die Chemie, bzw die Menge. Wer schon viel "getröpfelt" hat weiß, bzw. ist ihm schon aufgefallen, dass mal ein Tropfen besonders groß ist, bevor es sich vom Tropfer löst. Und mal hat man das Gefühl, dass er kleiner war. Kann natürlich alles eine optische Täuschung sein. Ich weiß es nicht. Wenn so ein Tropfen frei ohne Druck tropft müsste er eigentlich immer gleich schwer sein, bis er sich vom Tropfer löst. Da wir aber erst drücken, bis er aus der Flasche kommt, könnten da Variationen entstehen.
    Ein Photometer selbst ist eigentlich zuverlässig. Auch wenn mal die Lampe schwächer wird, eicht man ja immer den Nullpunkt. Ich kenne das aus der Praxis bei Densitometern. Da kann man auch noch genau messen, wenn die Lampe kurz vor dem Erlöschen ist. Und egal was angezeigt wird, wenn es eine Umrechenskala gibt, sollte das in Ordnung gehen.

    Also bleibt das Problem die Chemie. Natürlich muss man davon ausgehen, dass sie stimmt, sonst brauchen wir hier erst gar nicht zu diskutieren. Dann wäre ergo so ein Tropfentest doch besser, wenn die Chemie pro Test vorportioniert wäre. Ich glaube Hanna macht das ja so. Mir scheint das ein guter Weg zu sein, Photometer mit vorportionierter Chemie.

    Und wieder steigen die Kosten. Das Leben ist hart!

    Hallo Klaus, hallo Sven,

    Eure Antworten dürfen ruhig etwas tadeliger ausfallen. Das erwarte ich von Profis. Ich chate nicht um Spaß zu haben oder aus Langeweile, sondern um zu lernen. Ich glaube, "Ontherox" sieht das genauso. Wir Anfänger sind hier, um die Fehler zu umgehen, die andere gemacht haben. In der nächsten Zeit habe ich einiges vor - und da brauche ich einen ordentlich Grundstock an Vorgaben und Wissen.

    Ich bin sehr entäuscht, von der aktuellen Aquarien-Litheratur. Da ich im Verlagsgewerbe bin, habe ich mir so ziemlich alles kommen lassen was auf dem Markt ist. Mann o mann ... in der Regel alles Selbstdarstellungen, die viele Fragen offen lassen. Und wenn ich mal etwas geglaubt habe, fand ich hier im Forum fast immer gegensätzliche Antworten - und Ihr habt mir - zu recht - den Kopf gewaschen. Ich taste mich quasi wie im Nebel an die Wahrheit heran.

    @ Klaus, von meiner Lebensgefährtin einen schönen Gruß. Dein Rat gestern Abend hat mir eine falsche Investition in Aquariencomputer erspart. Vom ersparten sind wir gleich danach sehr gut Essen gegangen. Und Balou (siehe links) hat heute Morgen am Markt auch einen großen Parma-Knochen bekommen ;o)

    Ir könnt Euch nicht vorstellen, welche unsinnige Technik bei mir schon am Papier stand. Und das Forum mit Leuten wie Klaus Jansen, Sven, Stefan Lindner haben alles gerade noch positiv verhindert.

    Auch hier muss ich Dir recht geben.

    Aber manchmal erscheint es mir falsch für ein Wohnzimmerhobby die Technik und die Entwicklung ... U N D ... die Kosten in Bereiche zu treiben wo andere ein Jahr dafür arbeiten gehen müssen. Bitte verstehe mich nicht falsch. Bin auch gerade dabei bei ROYAL eine Menge Geld auszugeben. Und in mein Schreibtisch-Aquarium im Büro habe ich auch schon einiges investiert und musste hören, jetzt spinnt der Cheeef ...