Hallo Elisabeth,
vielen herzlichen Dank!
Ich hatte die Hydrozoen im Lexikon zwar durchgeschaut, aber Zanclea sp. ist mir irgendwie entgangen ![]()
Klar, Fotos können gerne im Meerwasserlexikon benutzt werden...
LG
Michael
Hallo Elisabeth,
vielen herzlichen Dank!
Ich hatte die Hydrozoen im Lexikon zwar durchgeschaut, aber Zanclea sp. ist mir irgendwie entgangen ![]()
Klar, Fotos können gerne im Meerwasserlexikon benutzt werden...
LG
Michael
Hallo,
ich bräuchte eure Hilfe bei der Bestiimmung dieser Tierchen:
sie bestehen nur aus einer 1 - 2 mm langen Basis mit der sie irgendwo haften, und einem (bei den größten ca. 5 cm) langen sehr dünnen Tentakel mit kleinen kugeligen Fortsätzen den sie in die Strömung halten.
Der Tentakel kann sich stark zusammenziehen...
Sie sitzen meistens in kleinen Löchern im Lebendgestein, aber auch am Boden und an der Frontscheibe (daher konnte ich endlich mal ein paar Fotos machen).
Am ehesten würde ich auf Hydrozoen tippen...
Vielen Dank,
LG
Michael
Hallo,
von der Sorte hab ich auch eine im Becken. Sehr behaarte Beine, große Scheren mit löffelförmigen Spitzen.
Dürfte sich nicht um Pilumnus sp., sondern um Pilodius sp. handeln.
Scheint laut Meerwasserlexikon harmlos zu sein und relativ klein zu bleiben.
Meine sehe ich (wenn ich sie mal sehe :)) nur beim Algen abkratzen.
Dass die einen Fisch fängt und frisst halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.
Da scheint es für die Fischverluste wohl einen anderen Grund zu geben...
LG
Michael
Wow, danke Benjamin, tolle Zeichnung!
Auf die Idee mit einer Verrohrung der Luftheber bin ich noch nicht gekommen...
Einziges Problem hier vielleicht die Handhabung, weil das untere Rohr dann hinter dem vertikalen Steinaufbau verlaufen würde...
(Weiteres Problem: mein technisches Ungeschick ![]()
Werd mir das auf jeden Fall mal durch den Kopf gehen lassen!
LG
Michael
Vielen Dank für eure Antworten!
Martin: danke für den Link! - Genau solche tschechischen Luftheber sollen es werden. Werd sie allerdings fertig kaufen (bin technisch nicht so begabt ![]()
Seit der Erfindung des Hamburger Mattenfilters im Süßwasserbereich hat sich zum Glück Lufthebertechnisch einiges getan. Es gab da in Olaf Deters Forum *Aquaristik im Detail" vor einigen Jahren auch sehr interessante Diskussionen zum Thema Förderleistung von Lufthebern...
@Benjamin: Freut mich sehr, dass sich jemand mit mir Gedanken über die Strömung in so einem langen Becken macht!!
Meine Befürchtung ist eben, dass die Strömung im Becken sehr ungleichmäßig wäre wenn ich die Luftheber - wie in der Skizze oben - in den beiden hinteren Ecken plaziere... (Ist aber sicher die praktikabelste Lösung bezüglich Handhabung und Optik).
Deinen Vorschlag find ich sehr interessant, bin aber nicht sicher, ob die Luftheber es schaffen die ganze Länge in eine Richtung zu durchströmen...
Und was leider nicht geht ist eine bodennahe Ausströmöffung -- die muss bei Lufthebern immer an der Wasseroberfläche sein!
Eine schöne Lösung wäre vielleicht der von mir oben zitierte Beitrag von Uwe (*use*) http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…7865#post147865 mit den Doppelstegplatten: damit könnte man eine sanfte Strömung von hinten/oben nach vorne über die ganze Länge des Beckens realisieren...
Allerdings muss man dann die ganze Riffwand zur Wartung der Maschinerie entfernen -- nicht sehr praktikabel.
LG
Michael
Danke Dokktor für deine Tips!
Ich dachte ohnehin an einen eher unterdimensionierten Abschäumer -- und der Topf vom Sander Piccolo würde gerade noch unter meine Abdeckung passen (und ein bisschen Sicherheit geben, wenn mal ein paar Filtrierer gefüttert werden müssen ![]()
Wozu ich gerne noch Ratschläge hätte:
1. Ist ein kleines DSB überhaupt notwendig, oder völlig überflüssig? -- Würde halt recht viel Platz wegnehmen. Oder reicht das Lebendgestein für den Nitratabbau?
2. Wie soll ich 2 (oder 3) Luftheber à ca. 700 L/h am besten plazieren, um eine *Riffwand* schön zu beströmen? Für Luftheberskeptiker
-- wie würdet ihr 2 Strömungspumpen am besten positionieren?
Und wäre da irgendeine Art von Intervallschaltung sinnvoll?
Danke und LG
Michael
Hallo Sabine,
danke für deine Antwort!
Geplanter Besatz: Scheiben- und Krustenanemonen, Xenia, Anemonen (nur kleine wie Phymanthus, etc.), einfachere Filtrierer (Röhrenwürmer, evntl. Zylinderrosen, und was so Schwämmen aus den Steinen wächst)
Ansonsten kleine Garnelen (Thor, Periclimenes, kleinere Stenopus-Art, Urocaridella...) und - wenn überhaupt Fische - kleine Grundeln.
Das alles sollte ja nicht allzu belastend sein...
Konzeptuell soll das eine Riffwand mit vielen Höhlen und Nischen werden ![]()
LG
Michael
Hallo Sabine,
vielen Dank für deine Antwort!
Ja, das 12-Liter-Becken war wirklich sehr nett...
Und weil das doch recht gut funktioniert hat möchte ich gerne wieder ein (technisch) *einfaches* Riffbecken ![]()
Wie hast du die Filterung in deinem schönen Gorgonien-Becken realisiert? -- Strömung macht ja nur eine Koralia, oder?
Ich hoffe, dass ich noch ein paar Tips bekomme, besonders bezüglich der Strömung mithilfe von Lufthebern.
Und bei der Filterung bin ich nicht sicher, ob kleines DSB + kleiner Abschäumer eine gute Lösung sind (Überhaupt notwendig? Oder unterdimensioniert?)
LG
Michael
Hallo,
nach jahrelanger Meerwasser-Abstinenz bin ich im Moment wieder am Planen ![]()
Meine Erfahrungen beschränken sich bisher auf ein 12-Liter Schreibtisch-Nanobecken, das ich ca. 2 Jahre lang nach dem Prinzip von Knops Buch *Nanoriffaquarien* betrieben habe (kleiner Riffaufbau mit zentralem Luftheber).
Es hat auch zu meiner vollsten Zufriedenheit funktioniert (und wurde seinerzeit viel bewundert ![]()

Nun bin ich am Überlegen, mein Wohnzimmeraquarium (dzt. Süßwasser) mit den etwas seltsamen Maßen LxBxH 105cm x 25cm x 35cm (ca. 90L) zu einem Low-Tech Riffaquarium umzubauen.
Geplanter Besatz: Weichkorallen, kleine Garnelen etc.
Da das Becken nur 25cm tief (=breit) ist dachte ich an einen vertikalen Aufbau -- die ganze Rückseite als Riffwand aus Lebendgestein auf Lichtrasterplatten montiert -- ähnlich wie in diesem Thread:
http://reefcentral.com/forums/showthr…threadid=725727
Beleuchtung:
derzeit sind 2 x 21W T5 Warmton-Röhren drüber (gleiche Maße wie die 39W T5); da käme dann je 1 in Tageslicht und blau; dazu käme dann noch 1 x 39W T5 (aktinisch oder 15000K -- je nachdem wie blau es werden soll).
Abschäumer: Sander Piccolo (sollte bei Weichkorallen und geringem sonstigen Besatz ja genügen -- und würde auch gerade noch unter meine Abdeckung passen)
Hinten ein 12cm hoher abgetrennter Bereich über die ganze Länge als DSB (ca. 8 Liter Sand -- müsste doch für eine erkennbare Abbauleistung reichen, oder?)
Heizung wird wahrscheinlich im Wohnzimmer und mit der Beleuchtung nicht notwendig sein.
Strömung:
Was im kleinen so gut funktioniert hat möchte ich auch hier unbedingt: die Strömung mit Lufthebern realisieren (ich höre schon zahlreiche Proteste -- ist aber nicht verhandelbar ![]()
Vorteile: kein Strom im Becken, Planktonschonend, Anemonenschonend, günstig
Nachteile: Strömung evntl. zu schwach?, Salz auf den Deckscheiben.
Gedacht hab ich an 2 Hochleistungs-Luftheber mit je ca. 700L/h Förderleistung (was ja - theoretich dem 15-fachen des Beckenvolumens entspricht).
Hier kleine Skizze (sorry, bin da nicht sehr begabt ;o)

Luftheber Lichtrasterplatten Abschäumer DSB
Da die Luftheberlänge für die Förderleistung wichtig ist würde ich die hinteren Ecken abtrennen (sonst ginge durch Höhe des DSB Platz verloren).
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich mit den 2 Lufthebern in den hinteren Ecken, die auf die Mitte der Frontscheibe zielen, ein gutes Strömungsbild zustande kriege...
Vielleicht hat da jemand bessere Ideen?
Vielleicht 2 Luftheber im rechten Eck, die immer arbeiten, und einen im linken, der mit Intervallschaltung strömt?
Sehr interessant fand ich diesen Beitrag von Uwe hier im Forum mit einer Doppelstegplatte als Luftheber:
http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…7865#post147865
Das würde dann wahrscheinlich schön die Riffwand von oben nach unten beströmen. Allerdings hab ich leider nicht ganz verstanden wie das gebaut wird...
Würde mich über zahlreiche Antworten (und Anregungen, von mir aus auch Kritik) freuen!
LG aus Wien
Michael
Freut mich, dass mein Tip geholfen hat!
Ja, die scheinen ziemlich variabel zu sein - aber auch sehr hübsch ![]()
LG
michael
Hallo Hans-Werner,
meiner Meinung nach ist das Stichodactyla tapetum, im englischen Sprachraum als "mini carpet anemone" bezeichnet!
Eine sehr hübsche kleine Anemone - die hätte ich in meiner Zeit als Nano-Meerwasser-Aquarianer auch immer gerne gehabt ![]()
LG aus Wien
michael
Vielen Dank für die Antworten!
Mir ist klar, dass ich bei einem solchen mit Minimalaufwand betriebenen Minibecken immer mit Überaschungen leben muss; nur lief es die letzten Monate so problemlos, dass mich das jetzt schon beschäftigt.
Ich bin mir nicht sicher, ob es die Konkurrenz ist - teilweise haben Ricordea und Discosoma monatelang nebeneinander existiert, ohne dass man irgendeine Beeinträchtigung sah; und vom großen Sterben betroffen sind auch die, die nicht an eine Ricordea angrenzen...
Von den Discosomas auf den Bildern lebt im übrigen mittlerweile keine einzige mehr.
Strudelwürmer (zumindest die auf den Scheibenanemonen lebenden) hatte ich zum Glück nie; allerdings seit einigen Monaten diese rot-grünen auf den Aquarienscheiben und der Dekoration; dazu noch im Moment einen dunkelbraunen, filzigen Überzug an manchen Stellen - aber naja, bei Meerwasser gewöhnt man sich dran, dass immer irgendetwas nicht so ganz passt...
Hab jetzt mal mit Wasser aus dem Steinkorallenbecken meines Händlers gewechselt; hat aber - bis auf den Tod meiner letzten Discosoma - keine nennenswerten Auswirkungen gehabt.
Ich werde weiter berichten!
Achja, ich hab eine relativ hohe Dichte von 1,026 - den Ricordeas scheint es zu gefallen, und den Garnelen nichts auszumachen...
Vielleicht werd ich die auch mal etwas reduzieren - hat da jemand schon mal einen Zusammenhang mit Scheibenanemonen beobachtet?
lg aus Wien
Michael
noch ein Bild:

Hallo,
mein erster Beitrag hier in diesem Forum, aber ich bin schon seit Jahren ein fleissiger Leser...
Also, ich habe seit über 2 Jahren ein 12 Liter Nano Meerwasserbecken am Schreibtisch; eingerichtet (frei) nach Knop so gut wie techniklos - Lebendgestein, zentraler Luftheber, Licht (Energiesparlampen 1 x blau und 1 x Tageslicht). Wasserwechsel alle 1 - 2 Wochen mit Tropic Marin Pro Reef.
Besatz: zahlreiche Weichkorallen (Scheiben-, Krustenanemonen, Xenia etc.), 1 Anemone Phymanthus sp., 1 Anemonia cf. manjano, 2 Thor amboinensis, 1 Einsiedler Pylopaguropsis speciosa, Caulerpa, und was sonst so aus dem Lebendgestein kam...
Im großen und ganzen lief alles bisher ganz gut (mit einigen aufs und abs natürlich); seit einigen Monaten aber beginnen meine Scheibenanemonen dahinzusiechen - sie werden immer kleiner und schlaffer, und lösen sich dann auf - auch Exemplare, die schon an die 2 Jahre im Becken waren.
Komischerweise sind NUR Discosoma u.ä. betroffen; meine Ricordeas und Rhodactis, die am Anfang viel empfindlicher waren, stehen schöner denn je.
Hat jemand schon mal ähnliches erlebt? Findet da eine Art Populationsverschiebung statt - weil sich die Wasserwerte im Lauf der Zeit eingependelt haben?
Komsich ist halt, dass gerade die als besonders unempfindlich geltenden 0815 Scheibenanemonen betroffen sind, die bisher alles überstanden haben...
Hier noch 2 Bilder von vor ca. 1/2 Jahr:

Bin gespannt auf eure Vermutungen!
Vielen Dank und liebe Grüße aus Wien
Michael
