Hallo Marc!
Es ist auf jeden Fall eine Octocorallia und keinesfalls ein Hydroidpolyp. Bezüglich näherer Bestimmung werden wir auf Mutmaßungen angewiesen sein bzw. weiter im Dunklen tappen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Marc!
Es ist auf jeden Fall eine Octocorallia und keinesfalls ein Hydroidpolyp. Bezüglich näherer Bestimmung werden wir auf Mutmaßungen angewiesen sein bzw. weiter im Dunklen tappen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Bert!
Bei diesem Seestern handelt es sich wahrscheinlich um Pentaceraster sp.. Ein für das klassische Riffaquarium nicht geeignetes Tier, da Wirbellose gefressen werden. Gut haltbar, soll regelmäßig gefüttert werden (Fischfleisch, Muschelfleisch, auch Futtertabletten, etc.).
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Alex schreibt:
Zitatich würd ihn als mit am einfachsten haltbarsten seesternen einschätzen.
Ja, möglicherweise ... aber - wie gesagt - nur in einem alteingerichteten Aquarium. Sonst verhungert er unweigerlich.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Martin & Yvonne!
Dieser Seestern gehört möglicherweise zu Gattung Nardoa oder Leiaster. Auf jeden Fall handelt es sich um einen Auswuchsfresser, der aktiv nicht zu füttern ist. Das heißt, dass er nur in alteingerichteten Aquarien, die eben über entsprechenden Aufwuchs verfügen, überleben kann.
Auch Röhrenwürmer kann man dauerhaft nur halten, wenn das Wasser genügend Schwebestoffe enthält.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Da gebe ich Wolfgang vollkommen Recht. Und noch besser wäre eine "Die-importiere-ich-nie" - Liste für Händler!
Lieben Gruß
Harold
Hallo Michael!
Nicht böse sein - aber die von Dir gefundene Information ist etwas eigenartig ... Schon die Aussage
ZitatKann man auf das Brutverhalten verzichten
orientiert sich nicht an den Bedürfnissen der Fische, sondern an jenen des Pflegers. Ich denke, die meisten hier sind sich einig, dass Einzelhaltung bis auf wenige Ausnahmen (und dazu gehört Gramma loreto sicher nicht) abzulehnen ist.
Des Weiteren bildet G. loreto Haremsgruppen. Ich konnte das selbst bei einem befreundeten Aquarianer beobachten, der 7 Exemplare dieser Art in ca. 700 Litern pflegte. Die Anzahl der gehaltenen Tiere braucht also nicht gerade zu sein.
Lieben Gruß
Harold
Hochinteressant, Hans-Werner! Ich hab mich nur an KNOPs neues Buch gehalten. Scheinbar hat er da einen Benennungsfehler drin. Danke für den Hinweis!
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Ja, Hans-Werner hat Recht! Es handelt sich um Foraminiferen, wahrscheinlich Elphidium crispa. Laut Daniel KNOP (2009) sind selektive Bekämpfungsmethoden nicht bekannt. Die einzige Möglichkeit, sie zu dezimieren, ist das häufige und gründliche Absaugen, um ihre Biomasse im Aquarium so gering wie möglich zu halten. Zusätzlich empfehlen sich starke Abschäumung und Aktivkohlefilterung, um frei werdende Sekrete der Kammerlinge und ihre biochemisch wirksamen Inhaltsstoffe aus dem Wasser zu bekommen, weil sie das Wachstum der eigenen Art verstärken. Auch eine leichte Ozongabe (z. B. 10 mg / Stunde) in den Abschäumer ist ratsam.
Lieben Gruß
Harold
Verwendete Literatur:
KNOP, Daniel (2009): "Trojaner" im Meerwasseraquarium. Natur und Tier Verlag, Münster
Hallo!
Vor allem ist Signigobius biocellatus ein Fisch, der in ein Spezialbecken gehört. Nicht einfach zu pflegen, diese Art! Ich schätze mal, dass 99 % der angebotenen Tiere verheizt werden.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Marc!
Das ist ja schön! Wollen wir (für Dich, vor allem jedoch für den Seestern) hoffen, dass er in Deinem Aquarium genügend zu fressen findet. DRei Monate ist noch zu kurz, um von einem Erfolg zu sprechen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Nur mal so generell gesagt: Ich halte den angedachten Fischbesatz für viel zu dicht. Das sind genau die Aquarien, die bei der kleinsten technischen Panne zum Super-GAU ausarten. Man bedenke, wie groß einige der geplanten Fische letztlich werden!
Natürlich kann jeder machen, was er will. Dennoch verwundert mich gerade in diesem Forum, dass keine Gegenstimmen laut werden.
Lieben Gruß
Harold
Tolle Geschichte, Peter!
Lieben Gruß
Harold
Hallo Hans-Werner!
Eine sehr schöne Broschüre. Danke für diesen link!
Lieben Gruß
Harold
Wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht, wäre es super, wenn Du mir das Bild zuschicken könntest. Vielen Dank!
Hallo Carsten!
Das mach ich gern! Macht Spaß :-). Leider findet sich im Internet nur sehr wenig über diese Art. Auch Bilder gibt es fast keine. Lediglich eine sehr gute Aufnahme des Biologen Prof. Dr. Peter WIRTZ (Universität Madeira), die aber die marmorierte Farbform zeigt und daher anders aussieht als Dein Exemplar.
Ja - und darf ich Dein Foto verwenden?
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Nach ein bisschen recherchieren denke ich, diese Anemone identifiziert zu haben:
Anemonia melanaster (VERILL, 1901)
Verbreitung: Nord-Atlantik, Karibik, Mittelmeer (selten)
Lebensraum: Gezeitenzone bis ins Infralitoral (ca. 10 m); solitär oder in geklonten Kolonien; auf oder unter Steinen und in Löchern, Auf Algen, Seegras und Muschelstücken.
Lieben Gruß
Harold
Verwendete Literatur:
HOFRICHTER, Robert (2003): Das Mittelmeer II/1, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg-Berlin
PS: Darf ich das Foto für mein "Lexikon der Meere Europas" (natürlich mit Angabe des Fotografen und Copyright) verwenden?
Hallo Carsten!
Zwar kann ich die Anemone auch nicht bestimmen, aber freuen würde ich mich an Deiner Stelle auf jeden Fall, wenn ich ein Tier entdecke, das ich nicht kenne und nicht auf den Bestelllisten steht.
Mir ging es vor etwa einem halben Jahr so, als ich von Venedig ein am Strand angeschwemmtes Stück Holz mitbrachte und in eines meiner Aquarien gab. Nach einigen Wochen erschien auf dem Holzstück eine kleine Anemone, die ich bis dato nicht bestimmen kann. Was gibt es schöneres? Das macht unsere Liebhaberei doch erst so spannend. Finde halt zumindest ich.
Deine Anemone schaut wirklich interessant aus. Ich würde sie Dir sofort abnehmen, wenn ich näher bei Dir wohnte.
Lieben Gruß
Harold
ZitatIch würde auch auf einen weissen Schwamm tippen.
... und das sollte sich ja herausfinden lassen. Angreifen! Wenns hart ist, wars eine Koralle. Wenns schwammig ist, ein Schwamm ![]()
Ich hätte es auf den ersten Blick auch um ein ausgebleichtes Exemplar des Schwammes Collospongia auris gehalten. Oder eben einen anderen (weißen) Schwamm.
Hallo Marco!
Es gibt einige Fische, die Turbellarien (meist bis oft) fressen. Dazu müsste man aber wissen, wie groß Dein Aquarium ist, wie lange es schon steht und welche Tiere Du schon darin pflegst.
Lieben Gruß
Harold
Edit: Ups ... habe gerade aufmerksamer gelesen und gesehen, dass das Aquarium 40 Liter hat. Damit scheiden plattwurmfressende Fische als Bekämpfungsmaßnahme aus.
Du hast Recht, Peter! Zuerst verlieren die hungernden Tiere an Volumen. Nur - das fällt den Wenigsten auf. Und der Zerfall passiert dann sehr schnell. Und dann ist den Tieren meiner Erfahrung nach auch nicht mehr zu helfen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Markus!
Du schreibst:
Zitatdass diese Degenerationen so plötzlich und erst nach über einem Jahr auftauchen
So lange brauchen Seesterne oft zum Verhungern ... Und die Auflösungserscheinungen treten dann oft ganz plötzlich auf.
Lieben Gruß
Harold
Super, dass es geklappt hat!
Hallo Roger!
Ja, der hat noch eine Chance. Wenn Du ihn an einem Platz legst, wo er Ruhe hat (d. h., von anderen Tieren nicht belästigt wird) und sein Körper etwas geschützt ist und die Strömung nicht zu stark ist, kann er sich wieder eine Röhre bauen.
Lieben Gruß
Harold
Alles klar! Dann lass ihn im großen Aquarium (das ja auch schon länger läuft und deswegen mehr Aufwuchs und Bakterienrasen hat). Vielleicht findet er ja hier doch etwas Fressbares und er kann sich regenerieren (auch wenn es unwahrscheinlich ist - aber wir wünschen es ihm :-))
Öhhhm ... die Frage verstehe ich jetzt nicht. Geht das irgendwie aus dem von mir Geschriebenem hervor? Meiner Meinung nach ist für den Versuch, einen Fromia längere Zeit am Leben zu erhalten, ein schon sehr lange laufendes, nicht abgeschäumtes Aquarium am besten.
Das ist ja das Problem, Marc - man kann sie nicht füttern, weil sie nicht aktiv an irgendein angebotenes Futter gehen. In ihrem Verhaltensrepertoir gibt es gezieltes Fressen nicht. Sie kriechen den ganzen Tag herum und naschen an dem, was ihnen schmeckt und was für sie gut ist. Und das muss es im Aquarium eben geben. Vermutlich sind sie Dauerfresser, das heißt, sie müssen den ganzen Tag fressen. Sich einmal am Tag sattfressen und dann wieder ein bisschen hungern geht für sie nicht.
Du kannst also für Deinen Seestern nichts tun, um ihm zu helfen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Seesterne der Gattung Fromia sind nach wie vor als nicht bzw. kaum haltbar einzustufen. Zu speziell sind die Ernährungsansprüche. Hin und wieder kann es zwar gelingen, ein Tier über einige Jahre hinweg zu pflegen. Dies stellt jedoch die Ausnahme dar, die die Regel bestätigt. Fromia spp. ist - so wie viele andere Tiergruppen (z. B. Röhrenwürmer) - ein preisgünstiges Verbrauchsgut der Meerwasseraquaristik.
Lieben Gruß
Harold
Mit Sicherheit ein Gorgonenhaupt!
Hallo Peter!
Wie lange hast Du den Kaiser denn schon? Ich frage deswegen, weil durchaus nicht äußere Umstände für das Verhalten des Fisches ausschlaggebend sein müssen. Organversagen auf Grund nicht naturgemäßer Nahrung, das bei Pygoplites diacanthus sehr oft auftritt, kann genau diese Symptome auslösen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Ich besitze dieses Buch und kann es wärmstens empfehlen! Weiters gibt es:
Caribbean Reef Plants
Offshore Graphics, Inc.
Dazu kann ich allerdings (noch) nichts sagen, weil ich es nicht habe.
Lieben Gruß
Harold
Das kann ich Dir jetzt ad hoc nicht sagen, Theodora.
Oder Rhizotrochus ?
Hallo!
Viele Röhrenwürmer haben Augen.
Lieben Gruß
Harold
Anscheinend nicht, Theodora ... Wir könnten das Bild inkl. Deiner Frage an Prof. Dr. Robert PATZNER von der Universität Salzburg mailen. Möglicherweise kennt er jemanden, der den Wurm identifizieren kann.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Walter!
Es geht mir jetzt in keinster Weise darum, Dich von hier abzuwerben, wenn Du Dich hier wohlfühlst (schließlich schreibe ich ja auch selbst hier
...). Aber: Du kennst schon das österreichische Forum http://www.riffaquaristik.at ? Oder? Denn dort findest Du sicher Leute, mit denen Du bezüglich Deines Wunsches in Kontakt treten könntest.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Wolfgang!
Vielen dank für den link!
Lieben Gruß
Harold
Hallo Martin!
Gleich wie in Griechenland. Interessante Napfschnecken gibts dort.
Lieben Gruß
Harold
