Hallo Daniel!
Ein paar kleine Gedanken von mir zum Thema:
Das Aquarium hat gerade einmal 500 Liter brutto, wenn man Bodengrund und Steina abzieht, entsprechend weniger.
- Zebrasoma xanthurus wird zu groß und schwimmt zu viel.
- Zebrasoma flavescens ginge zur Not.
Aber: Muss das wirklich sein? Selbst der fantasievollste, strukturierteste Steinaufbau ändert nichts an der geringen Größe des Aquariums und der daraus resultierenden Langeweile dieser vielschwimmenden Fische.
- Gramma loreto und Valencienna sind hervorragend geeignet. Wobei ich persönlich mehr zu V. puellaris tendieren würde. Und unbedingt notwendig: Ein Springschutz wegen der Grundeln! Sonst hast Du sehr bald nur mehr eine oder gar keine mehr.
- Chromis viridis lässt sich leider nur in den seltensten Fällen (und dann nur in wesentlich größeren Aquarien) dauerhaft in der Gruppe halten. Meist bleibt nur einer (oder maximal zwei Tiere) übrig.
- Zwergkaiserfische als Paar finde ich gut. Bedenke allerdings, dass nur die wenigsten "reefsafe" sind. Dass sie also möglicherweise (bis hin zu wahrscheinlich) Deine Korallen anknabbern werden.
- Amphiprion percula. Da spricht nichts dagegen. Zuerst allerdings die (genügend große) Anemone einsetzen, warten, bis sie sich etabliert hat und dann erst die Fische dazugeben.
- Lysmata debelius gewöhnt sich an ihr Aquariendasein und zeigt sich dann gerne. Vor allem bei der Fütterung
- Stenopus hispidus würde ich als Paar pflegen. Die Rituale zwischen den Partnern sind bezaubernd und hochinteressant.
Lieben Gruß
Harold