Hallo Christian!
Sorry! Hab nicht genau gelesen.
Harold
Hallo Christian!
Sorry! Hab nicht genau gelesen.
Harold
Hallo Christian!
Woher weißt Du denn, dass Deine Garnele 1 1/2 Jahre alt war? Sie hatte ja auch schon ein gewisses (nicht bekanntes) Alter, als Du sie bekommen hast.
Lieben Gruß
Harold
Keine Glasrose! Nicht töten!
Harold
Hallo!
ZitatIst dann auf jeden Fall ein Riffbarsch, die Art bleibt weiterhin unbekannt.
Die Vermutung liegt nahe ... "auf jeden Fall" können wir noch nicht belegen.
Ein deutlicheres Bild würde die Bestimmung vereinfachen.
Harold
Hallo!
Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um Callionymus lyra.
Siehe hier: http://www.fiskbasen.se/images/callionymus_lyra.jpg
Haltungserfahrungen über diesen Fisch würden mich interessieren.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Ed!
Gut!
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Da meine Liebe unter anderem dem Mittelmeer und seinen Bewohnern gilt, habe ich eine entsprechende Bibliothek zu Hause, die meiner Meinung nach alle relevanten Bücher enthält:
Patrick LOUISY
Meeresfische - Westeuropa Mittelmeer
Verlag Eugen ULMER, 2002
Es werden 750 Fischarten beschrieben (alle Arten, die in Westeuropa und im Mittelmeerraum im Küstengebiet bis 50 m Tiefe vorkommen); 800 Farbfotos sowie 1.000 Zeichnungen und Verbreitungskarten. Ein Buch, das Vollständigkeit bietet, und jedem, der ernsthaft an der Fischfauna des Mittelmeeres interessiert ist, nur wärmstens empfohlen werden kann.
Helmut DEBELIUS
Fischführer - Mittelmeer und Atlantik
JAHR - Verlag HAMBURG, 2001
Der Name DEBELIUS bürgt für Qualität. 800 Unterwasserfotos sowie viele informative Essays machen dieses Buch zu einem wahren Kraftpaket. Unbedingt empfehlenswert!
Peter WIRTZ & Helmut DEBELIUS
Niedere Tiere - Mittelmeer und Atlantik
JAHR - Verlag HAMBURG, 2003
Über 1.000 Unterwasserfotos! Es gilt das Gleiche wie beim vorher beschriebenen Buch. Unbedingt empfehlenswert!
Wolfgang LUTHER & Kurt FIEDLER
Die Unterwasserfauna der Mittelmeerküsten
Verlag Paul PAREY, 1967
Ein älteres Buch, in dem die Abbildungen nicht aus Fotos, sondern farbigen Grafiken bestehen. Der Inhalt ist biologisch sehr fundiert. Natürlich stimmen einige der wissenschaftlichen Tiernamen nicht mehr, dennoch ist dieses Buch eine gute Bereicherung der Fachbibliothek.
Margot & Franz EBERSOLDT
Unterwasserwelt des Mittelmeeres
BIRKHÄUSER Verlag, 1985
Kein Bestimmungsbuch im eigentlichen Sinn. Als Ergänzung gut, aber nicht unbedingt notwendig.
Horst MOOSLEITNER & Robert PATZNER
Unterwasserführer Mittelmeer
DELIUS KLASNIG - Edition NAGLSCHMID, 1995
Zwei Bücher; das eine zusätzlich betitelt mit "Fische", das andere mit "Niedere Tiere". Sehr gute Fotos, aber wenig Text. Es werden nur die gängigsten Tierarten beschrieben. Nicht unbedingt notwendig.
Rupert RIEDL
Flora und Fauna des Mittelmeeres
Verlag Paul PAREY, 1983
Dieses massive Buch (fast 900 Seiten!) war die längste Zeit das Standardwerk bezüglich Mittelmeer. Leider wurde es nach 1983 aus mir unverständlichen Gründen nicht weiter aufgelegt. Jeder, der sich ernsthaft mit der Thematik beschäftigen will, kommt um dieses Werk nicht herum. Natürlich ist dieses Buch vergriffen, bei SFB (http://www.sfb.at) findet man es jedoch regelmäßig und kann es dort meist recht kostengünstig erstehen.
Matthias BERGBAUER & Bernd HUMBERG
Was lebt im Mittelmeer?/B]
[B]KOSMOS Naturführer, 1999
Ein Buch, dessen Abwesenheit in der Privatbibliothek nicht weiter auffällt. Die Auswahl der beschriebenen Tiere erscheint mir etwas willkürlich. So habe ich etwa den an den Küsten des Mittelmeeres nahezu allgegenwärtigen Pfauenschleimfisch Salaria pavo oder den ebenso häufigen Felsküsten-Einsiedlerkrebs Clibanarius erythropus vergeblich gesucht.
Helmut GÖTHEL
Farbatlas Mittelmeerfauna
Verlag EUGEN ULMER, 1995
Ein kompaktes Büchlein, das die wichtigsten Tiere vorstellt. Zudem ist es das einzige Werk, das Angeben zur Aquarienhaltung bietet. Durchaus empfehlenswert.
Robert HOFRICHTER (Herausgeber)
Das Mittelmeer
SPEKTRUM AKADEMISCHER VERLAG, 2001 bis 2004
Der Nachfolger des RIEDEL!
Band 1 bringt Ökologie, Geschichte, Geologie, Lebensräume, Klima etc. des Mittelmeeres und der angrenzenden Länder.
Band 2 & 3 sind als Bestimmungsführer konzipiert.
Ein Werk, wie es kompletter nicht sein könnte. Unwahrscheinlich, was hier an Informationen geboten wird.
Rupert RIEDL
Die Gärten des Poseidon
Verlag UEBERREUTHER, 1989
Kein Bestimmungsbuch, sondern eine klar verständlich formulierte, trotzdem aber biologisch sehr fundierte Darstellung des Lebensraumes Mittelmeer. Leider vergriffen, bei eBay aber immer wieder angeboten.
Rupert RIEDL
Biologie der Meereshöhlen
Verlag Paul PAREY, 1966
Eine Monografie über den Lebensraum der Unterwasserhöhlen des Mittelmeeres. Der Autor unternahm dazu selbst zahlreiche Expeditionen, die daraus gewonnen Erkenntnisse waren bahnbrechend. Kein Bestimmungsbuch, für den biologisch Interessierten jedoch ein Kraftpaket an biologischen Informationen.
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Die Beurteilung der oben beschriebenen Bücher ist natürlich subjektiv. Sollte sich ein wesentliches Werk meiner Kenntnis entzogen haben, bitte ich um einen entsprechenden Hinweis.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Joe!
Sowohl von Mitteilungen als auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht einfach ist, einem Einzeltier von Valencienna puellaris einen neuen Partner hinzuzugesellen. Was nun aber nicht heißen soll, dass es prinzipiell unmöglich ist.
Zunächst solltest Du aber herausfinden, ob Dein verbliebenes Exemplar ein Männchen oder Weibchen ist. Denn mit Geschlechtsumwandlung spielt's bei dieser Fischart nix.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Und wieder werden die Borstenwürmer verdammt! In meinen Becken bleiben sie drinnen!
Lieben Gruß
Harold
Hallo Thomas!
Meine Lysmata wurdemanni, die übrigends sehr brave Glasrosenvertilger waren, vergingen sich nie an irgendwelchen anderen Wirbellosen. Also auch nicht an Scheibenanemonen, derer es im Aquarium zur Genüge gab.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Gegen das Aquarium ist - auch wenn es Kugelform hat - überhaupt nichts zu sagen, solange es nur mit Wirbellosen besetzt ist. Das Volumen von 22 l ist völlig in Ordnung und lässt den Besatz mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen zu.
Der Besatz mit Amphiprion ocellaris (der Ausdruck "Nemo" sollte schleunigst wieder aus unserem Wortschatz verschwinden, denn immerhin sprechen wir über Tiere und nicht über Comicfiguren) ist völlig fehl am Platz. Auch eine zeitweilige Unterbringung stellt für den Fisch keine "Erholung" dar. Auch für andere Fische stellt ein solches Kugelglas nicht den geeigneten Platz dar. Übrigends ist Chrysiptera parasema in keiner Weise ein standortttreuer Fisch, der in irgendeiner Weise für ein Nanobecken geeignet wäre.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Robert!
Danke für Deine Handynummern! Freu mich schon, Dich kennenzulernen!
Hallo Markus!
Schade, dass Du nur freitags dort bist und wir einander daher nicht sehen werden. Aber sicher ein Andermal.
Liebe Grüße an Euch beide
Harold
Liebe Freunde!
Kommenden Samstag und Sonntag werde ich auf der Interzoo in NÜRNBERG sein.
Das wäre doch sicher eine Möglichkeit für mich, den einen oder anderen von Euch zu treffen und kennenzulernen. Wer von Euch wird denn wann und wo dort sein?
Lieben Gruß
Harold
Hallo Chris, hallo Tim!
Trotz der Rot-grün-Schwäche meiner Augen meinte ich tatsächlich nicht den Roten :-).
Ich halte Linckia laevigata für einen nicht einfach zu haltenden Seestern. Umso schöner für Dich, Tim, dass Du mit Deinem Tier Erfolg hast.
Und, Chris, sollte Deiner tatsächlich so stark wachsen, ist es sicher kein Problem, das schöne Tier - sobald es zu groß geworden ist - an einen guten Platz weiterzugeben (zumal er sich ja dann als haltbar erwiesen hat).
Lieben Gruß
Harold
Hallo Chris!
Bei Linckia laevigata ist das Problem nicht, wie man ihn möglichst langsam wachsen lässt, sondern dass man ihn überhaupt durchbringt.
Der Blaue Seestern ist ein Aufwuchsfresser und in den meisten unserer Aquarien auf Dauer nicht haltbar. Hin und wieder gelingt es doch, und das heißt dann, dass auf unseren Steinen gerade der passende Aufwuchs wächst.
In frühen Berichten kann man auch lesen, dass Linckia laevigata hin und wieder auch Futtertabletten (Tetra Tips) frisst.
Viel Glück und lieben Gruß
Harold
Hallo Gerhard!
Bei dem von Dir angesprochenen, auf der Homepage von ZOO FUCHS abgebildeten Tier handelt es sich nicht um eine Dendronephthya, sondern um Alcyonium glomeratum, also eine bei entsprechender Zuwendung durchaus haltbare Weichkorallenart.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Möchte hier noch ein Geschäft erwähnen, das noch nicht lange geöffnet hat und dementsprechend unbekannt ist:
Zoo FUCHS - Meerestiere
Brunnengasse 4 (gleich bei der LUGNER-CITY)
16. Bezirk in WIEN
Gute Beratung, hervorragende Fischqualität (Als Beispiel: ein Schwarm gutgenährter, gutfressender, gesunder Anthias squamipinnis), eine schöne Auswahl an gesunden Weichkorallen und anderer Wirbelloser.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Roland!
Das Problem, das ich bei dieser Umfrage sehe, ist, dass es halt noch einige Geschäfte mehr in Wien (und Umkreis) gibt.
Weiters, dass ich die Güte eines Geschäftes nicht nur nach dem mehr oder minder guten Angebot an Weich- und Steinkorallen beurteile. Meerwasseraquaristik besteht für mich aus etwas mehr als diesen Tiergruppen.
Außerdem, welche Rolle soll das Preis/Leistungsverhältnis in den jeweiligen Shops spielen?
Welche Rolle soll kompetente Beratung und freundliches Entgegenkommen spielen?
Also, wir sehen, alles sehr kompliziert, das alles ...
Zumindestens ich kann mit einem oder mehreren Klicks meine Meinung über die Geschäfte nicht so einfach kundtun.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Stefan!
Wie fütterst Du Deine Garnelen weiter, wenn die kleinen Asterinas dann mal fort sind? Oder gibst Du die Garnelen dann wieder ab?
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Ich bin froh, dass sich zu diesem Thema doch noch einige Stimmen gemeldet haben, die gegen das sofortige Entfernen von alem Unbekannten und allen vermeintlichen Feinden sprechen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Für meine kleinen Aquarien (40 - 130 l) halte ich den Aquaball für ideal. Zumindestens ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit ihm gemacht und mittlerweile alle meine Becken damit ausgestattet. Ich finde ihn von der Leistung her gut und absolut zuverlässig. Auch mit den Saugern habe ich bis jetzt (nach ca. 1 Jahr) keine Probleme, da ich sie nach dem Anbringen ja nicht mehr vom Glas löse.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Jörn-Olaf!
Ein sehr empfehlenswerter Seestern für jede Art von Aquarium (also auch für ein Korallenriffbecken) ist Coscinasterias tenuispina. Ich habe dieses Tier unter "Wirbellose" beschrieben. Dieser Seestern schädigt meiner Erfahrung nach andere Wirbellose in keiner Weise und ist gut mit Muschelfleisch zu ernähren, welches man ihm möglichst alle zwei bis drei Tage reichen sollte. Auf diese Weise ist er jahrelang gut haltbar.
Das einzig Dumme an der Sache ist die, dass dieser Seestern aus dem Mittelmeer kommt, also so gut wie nie im Handel angeboten wird.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Habe es allerdings weder bei mir, wenn ich die Tiere umsetzte (und das passierte bei Ablegern oft), noch wenn ich Teile weitergab, erlebt, dass Erythropodium caribaeorum nicht binnen weniger Stunden aufging. Und das auch unter Bedingungen, die nicht immer ganz optimal waren.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Stefan!
Alles klar.
Ich möchte nur noch kurz erklären, wie ich den Begriff "biologisch" meinte. Dass nämlich viele Tiere, die wir nicht kennen, aus Angst um die vielgeliebten Steinkorallen etc. aus dem Aquarium entfernt und mangels Alternativen "entsorgt" werden. Und dabei wäre es sicher von biologischem Interesse, über viele dieser Tiere mehr zu erfahren (Artzugehörigkeit, Lebensweise, Vermehrung etc.).
So habe ich in einem meiner Aquarien ein Tier, das trotz monatelanger Recherchen bis jetzt nicht identifizierbar ist. Hier im Forum konnte ich auf Grund meiner Unfähigkeit, Bilder reinzustellen, noch nicht fragen. Ich hätte es aus Angst um meine seltenen Schwämme, Seescheiden und Sandanemonen aber auch entsorgen können. Dann würde sich die Frage gar nicht mehr stellen ...
Lieben Gruß
Harold
Hallo Malte!
Die beiden von Dir angeführten Grundelarten kann ich Dir empfehlen. Noch ein bisschen Bodengrund rein ... und passt schon. Das die Steine am Boden des Aquariums liegen, ist sogar gut, denn so können sie sich durch Grabtätigkeiten nicht verschieben und unter Umständen instabil werden. Und den Grundeln macht das gar nichts. Die graben sich ihre Höhle schon so, wie sie wollen.
Ideal - und sehr schön zu beobachten wäre es natürlich - wenn Du einen Knallkrebs dazubekämst. Noch idealer wäre ein Pärchen dieser Tiere - denn auch die leben in der Natur paarweise. Wird aber wahrscheinlich schwer zu bekommen sein.- Zumindestens hier in Wien sah ich noch nie ein Paar Alpheus im Angebot. Aber vielleicht kam ich ja immer zum falschen Zeitpunkt zu den Händlern ...
Zu den Leierfischen: da wäre besonders wichtig, Dir vom Händler zeigen zu lassen, dass sie totes Futter fressen. Denn sonst hast Du Stress mit den Tierchen bzw. die Fische mit Dir :-). Und auch wenn sie totes Futter fressen, ist die Fütterung schon ein bisschen aufwändiger, da Du ja immer darauf achten musst, dass die (viel schnelleren) Anemonenfische ihnen nicht alles wegfressen, bevor sie überhaupt bemerkt haben, dass es Futter gibt. Überleg Dir also, ob Du diesen Zeitaufwand aufbringen willst.
Meiner Erfahrung nach geht Synchiropus picturatus (LSD-Leierfisch) viel eher an Ersatzfutter als sein Verwandter, der Mandarinfisch Synchiropus splendidus. Ich zog es allerdings vor, diese (ja wirklich ansprechenden und vom Verhalten her außerordentlich interessanten) Tiere im Artbecken (braucht nicht größer als 50 l zu sein) zu pflegen. Hier hatten sie genügend Zeit, sich mit allem möglichen Ersatzfutter (gefrorene Artemia, Wasserflöhe und Mysis; Muschelfleisch; lebende Tubifex, Rote, Schwarze und Weiße Mückenlarven; Flockenfutter) ihre Bäuche vollzuschlagen. Bezüglich Gefährdung durch die Anemone sehe ich nicht wirklich ein Problem. Meine verstanden es sehr gut, mit einer extrem nesselnden Bäumchenanemone (Actinodendron sp.) nie in Kontakt zu kommen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Stefan!
Xenien (ich pflege derzeit zwei verschiedene Arten) gebe ich regelmäßig ab (entweder an AquarianerkollegInnen oder an befreundete Händler). Sehe ich kein Problem dabei.
Mit anderen (sich vermehrenden) Tieren mache ich es ebenso oder ich setze sie in eines meiner anderen Becken.
Im Übrigen meinte ich meinen Hinweis gar nicht so sehr aus ethischem Blickwinkel (obwohl man diesen natürlich nicht außer Acht lassen sollte ... aber das wäre eine ganz andere Diskussion; auch, ob Wirbellose tatsächlich "weniger wert" sind als Wirbeltiere). Aus meinem Schreiben geht - so glaube ich - klar hervor, dass mich biologische Überlegungen leiteten.
Außerdem finde ich es ganz toll, dass Du noch nie ein Tier entsorgt hast. Was machst Du mit den wildwuchernden Xenien?
Lieben Gruß
Harold
Hallo Malte!
Zuerst möchte ich Dir sagen, dass Du die Sache meiner Meinung nach vorbildlich angehst: Du gibst der Anemone eine lange Zeit, sich zu aklimatisieren und ihren Platz zu finden; Du suchst Dir eine fachlich bewanderte Person (Bioprofessor) zur Beratung; Du holst Dir Ratschläge aus dem Forum, bevor Du Fische kaufst ... finde ich ausnehmend gut!
Mit den Grundeln ... hmmm ... das ist so eine Sache. An sich hast Du Recht, wenn Du meinst, dass sie hohen Bodengrund benötigen würden. Vor allem wenn Du sie mit Alpheus zusammen pflegst, werden im Boden richtige Höhlensysteme gebaut, die auch dauernd ausgebessert und ausgestaltet werden. Ich habe das Glück, einen Knallkrebs zu pflegen, der sich seine Höhle genau an der Frontscheibe gebaut hat. Dadurch kann ich seine Aktivitäten toll beobachten, und es ist faszinierend, welch großes Verhaltensrepertoire dieses Tier an den Tag legt.
Bei Grundeln alleine habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie sich auch bei niedrigerem Bodengrund zurechtfinden. Das ist zwar nicht ideal, aber die Tiere suchen sich dann eine Stelle unter einem Stein, die von Steinchen befreit wird. Und trotz fehlender Anforderungen an die Grabtätigkeit zeigen die Tiere größtenteils ihr natürliches Verhalten.
Aber es würde ja kein Problem darstellen, einfach noch etwas Bodengrund in das Becken einzubringen, oder?
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Bitte die folgenden Zeilen nicht als persönliche Kritik zu verstehen.
Ich finde es schade, dass Tiere, deren Art- bzw. Gattungszugehörigkeit nicht sofort feststellbar ist, sehr schnell entsorgt werden, um einer eventuellen Gefährdung "wichtiger" Beckeninsassen vorzubeugen.
Ich bin überzeugt, dass uns auf diese Weise viel Wissen über interessante und unter Umständen vielleicht sogar bis dato noch unbestimmte Tiere durch die Lappen geht.
Ich glaube, dass die meisten von uns in ihrer Wohnung noch ein kleines Plätzchen fänden, wo ein kleines Aquarium, das dann der Aufnahme der unbekannten Gäste dienen kann, hinpassen würde.
Und diese Tiere dann zu beobachten und damit Kenntnisse bezüglich ihrer Lebensweise zu erlangen ist vielleicht interessanter, als den Kaiserfisch zum hundertsten Mal seine Kreise schwimmen zu sehen (... ich weiß, das war jetzt polemisch ...).
Lieben Gruß
Harold
Doch nun wieder zurück zur ursprünglichen Fragestellung:
Hallo Nils!
Das Aquarium, auf das sich die Fragestellung bezog, hat gerade mal 112 l Bruttovolumen. Meiner Meinung nach gerade noch geeignet, einer Anemone und einem Paar Amphiprion genug Lebensraum zu geben und auch der Anemone noch ausreichend gute Wasserbedingungen (vor allem bei einem neuen Aquarium!) bieten zu können. Ein oder zwei Putzergarnelen dazu ... auch ein paar Einsiedlerkrebse ... und das system wäre komplett.
Demoisellen werden immer wieder auch für kleinere Aquarien empfohlen. Nun handelt es sich bei Demoisellen aber um äußerst schwimmfreudige Fische, die in der Natur auch oft in großen Gruppen leben und dort entsprechend viel Schwimmraum beanspruchen. Ich selbst habe Erfahrung mit Chrysiptera cyanaea. In einem 130 l Becken (80 x 40 x 40) halte ich seit Jahren ein Männchen und zwei Weibchen dieser Art. Die drei harmonieren prächtig und sind mit ihrer strahlend blauen Farbe natürlich eine Augenweide, dennoch würde ich diese Besetzung nicht mehr wählen. Denn wer schon einmal Barsche dieser Gattung in der Natur bzw. in wirklich großen Schauaquarien sah, weiß um das Bewegungsspektrum dieser Fische. Neben der ständigen Nahrungsaufnahme von (plankonischem) Fressbarem sind die Männchen fast permanent mit der Balz beschäftigt. Und dies geschieht unter Ausnützung von sehr viel Schwimmraum mit gewagtesten Pirouetten, um den Weibchen zu imponieren. Das gleiche Verhalten zeigen die Tiere auch im kleinen Aquarium und natürlich passen sie sich hier den räumlichen Gegebenheiten an, aber wer ihnen auch nur ein paar Minuten zusieht, weiß, dass dies nicht die wahre Art und Weise arttypischer Haltung sein kann.
Seenadeln halte ich für ein Aquarium, wie es entstehen soll, für denkbar ungeeignet. Schon gar, wenn es sich um ein frischeingerichtetes Becken handelt. Es fehlt neben den notwendigen Kleinlebewesen auch an der für diese Tiere notwendigen Ruhe. Seenadeln würde ich, ebenso wie Seepferdchen, ausschließlich in einem Art(en)aquarium halten.
Wenn man sich wirklich nicht soweit in Zaum halten kann, um auf weitere Fische zu verzichten, würde ich persönlich am Ehesten zu einem Pärchen Symbiosegrundeln mit (einem Pärchen) Alpheus raten. Standorttreue Fische, die den Amphiprion nicht in die Quere kommen.
Lieben Gruß
Harold
Alles klar, danke! Werde ich probieren.
Harold
Hallo Stefan!
Nachdem Du das Foto in Adobe bearbeitet hattest ... von wo aus hast Du es dann wieder ins Forum gestellt?
Lieben Gruß
Harold
Hallo Stefan!
Schön find ich das Foto so. Hast es aufgehellt, oder?
Lieben Gruß
Harold
Foto meiner Aalgrundeln:
Hallo Stefan!
Ich lebe in Mödling ... also ein katzensprung von Wien. Kriegst ein PN von mir!
Lieben Gruß
Harold
uuuups ... sorry! Bitte löschen!
Hallo!
Kann mir jemand von Euch Auskunft geben, ob es diese kleinfingerdicken 8 Watt Leuchtstoffröhren auch in meerwassertauglichen Lichtfarben gibt? Zum Beispiel 10.000 Kelvin?
Lieben Gruß
Harold
Hallo Kai!
Tut mir Leid ... habe Deine PN übersehen! Jetzt ist sie aber schon beantwortet.
Zu Deinem Aquarium: zu viel Futter würde ich so nicht sagen. Zu viele Fische! Und die müssen natürlich auch gefüttert werden. Und die Reste des verdauten Futters müssen natürlich auch wieder raus.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Naja ... so sicher ist das auch nicht, dass Salaria fasciatus Fadenalgen frisst. Zumindestens hatte ich zwei, die zwar alles andere, nur keine Fadenalgen fraßen. Erst der dritte (die anderen beiden sind nicht verstorben, sondern ich gab sie weiter) ließ sich ein wenig dazu herab, auch mal Algen zu kosten.
Außerdem würde ich Kai nicht dazu raten, noch eine Fisch einzusetzen. 10 Fische auf nicht einmal 150 l Wasser sind ja sowieso schon stark!
Also: eventuell einige Fische raus und an gute Pfleger abgeben. Und dann ein Algenblenny rein und mal schauen, was er kann.
Lieben Gruß
Harold
Komisch ... ich sehe es immer noch.
Woran kann das denn tatsächlich liegen?
Harold
Wauhhh! Hat echt geklappt! In Zukunft kann ich meine Berichte also mit eigenen Fotos bereichern. Ich freu mich!
Lieben Gruß
Harold
