Beiträge von Harold Weiss

    Hallo!

    Ich pflegte 4 Tiere über mehrere Jahre hinweg, bis ich sie in ein größeres Aquarium abgab. Ich zog sie vom Babystadium (3 cm) bis zur Endgröße (ca. 25 cm) auf. Absolut unproblematisch. Keine Streitigkeiten (1 Männchen, 3 Weibchen). Jedes Futter wurde gefressen. Sobald ich vor dem Aquarium auftauchte, verließen sie ihre Verstecke und bettelten um Futter. Das Becken (in dem sie alleine lebten) wurde von ihnen ständig nach ihren Vorstellungen umgestaltet.

    Harold

    Hallo!

    Hmmm ... ich halte Chromis viridis für ein 112 l Becken definitiv ungeeignet. Nur weil diese Art klein bleibt, darf man ihren Platzbedarf nicht unterschätzen.

    Überhaupt halte ich die Kombination "schwimmfreudig" und "112 l" für problematisch.

    Überleg Dir doch einmal, Peter, ob es nicht auch ein paar weniger schwimmfreudige Fische gibt, die Dir gefallen.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo mbb!

    Da gebe ich Dir vollkommen Recht!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es in keiner Weise verwerflich ist, Seesterne zu verfüttern. Auf Dauer wird es vermutlich nicht möglich sein, in einem kleinen Becken genügend Asterinas zu vermehren. Denn der Hunger von Harlekingarnelen ist beachtlich. Also wirklich gut überlegen, bevor man sich diese entzückenden und hochinteressanten Tierchen zulegen will!

    Harold

    Hallo!

    Ich finde es ja wirklich spannend, was so ein Fernsehbericht - der noch dazu reißerisch und effektheischend war - auslösen kann. Dass einige Krustenanemonen das Gift Palytoxin zur Abwehr produzieren, war ja auch vorher hinlänglich bekannt.

    Harold

    Hallo Christian!

    Die wenigsten Mittelmeer-Schwämme erwiesen sich bei mir auf Dauer als haltbar. Relativ gute Erfolge hatte ich lediglich mit dem Nierenschwamm Chondrosia reniformis sowie einem krustig wachsenden gelben Schwamm (nicht Verongia aerophoba!), dessen name mir momentan nicht einfällt, gemacht.

    Aber es spricht sicher nichts dagegen, einige kleinere Steinchen mit Schwämmen ins Aquarium zu geben ... vielleicht wächst der eine oder andere ja doch weiter.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Bei dem Seestern handelt es sich um Coscinasterias tenuispina. An sich ist diese Art sehr gut haltbar - auch bei tropischen Temperaturen. Muss allerdings regelmäßig gefüttert werden.

    Meine Tiere bekommen Muschelfleisch und Shrimps. Lebende Schnecken, Muscheln und auch Krebstiere werden gefressen. Also Achtung! Andere Wirbellose (Korallen, Anemonen, Röhrenwürmer etc.) wurden bei mir noch nicht geschädigt.

    Harold

    Hallo Mike!

    Ja, sind in der Tat ganz liebe Fischchen. Revierführende Männchen sind knallrot mit schwarzem Kopf. Leider haben Tripterygion nur eine kurze Lebensdauer von maximal 2 Jahren. Das heißt: wenn man an schon erwachsene Tiere gerät, haben sie im Aquarium meist nicht mehr allzu lange zu leben.

    Harold

    Hallo Mike!

    Bei dem abgebildeten Fisch handelt es sich um den Spitzkopf-Schleimfisch Tripterygion tripteronotus, auch Dreiflossen-Schleimfisch genannt; und zwar um ein Weibchen.

    Harold

    Hallo Mike!

    Da ich beide von Dir angesprochenen Tiere im Aquarium pflege, kann ich Dir ein bisschen etwas dazu schreiben.

    Die Seespinne (Maja sp.) hält sich in unseren Aquarien (auch bei höheren Temperaturen) in der Regel sehr gut. Sie wird anderen Mitbewohnern auch nicht gefährlich. Lästig kann lediglich ihr Drang, sich zu tarnen, sein. Denn da nimmt sie sich, was sie kriegen kann. Neben diversen Algen waren das bei mir auch Xenien, Anthelien, eine kleine Lederkoralle sowie ein kleines Ästchen einer Lichtgorgonie. Alles nicht tragisch, doch mancher Pfleger mag dies als störend empfinden. Weiters scheint mir wichtig zu erwähnen, dass Seespinnen unbedingt gefüttert werden müssen, da sie ansonsten verhungern. Bei mir bekommen sie kleine Stückchen Stint, Muschelfleisch und Shrimps.

    Der Dornenseestern (Coscinasterias tenuispina) ist ebenfalls gut und problemlos in unseren Becken zu pflegen und kann im Laufe der Zeit zu beeindruckender Größe heranwachsen. Der Eintrag im Meerwasserlexikon zu dieser Art stammt von mir, und ich habe dem wenig hinzuzufügen. Niemals konnte ich Übergriffe auch auf zarte Tiere (etwa Xenien etc.) oder auch Krebstiere und Fische feststellen. Auch hier gilt aber, dass die Tiere gefüttert werden müssen, ansonsten sie immer mehr abmagern werden bis sie verhungert sind. Als Futter ist das gleiche wie der Seespinne zu reichen. Interessant finde ich die
    Tatsache, dass Stachelhäuter durchaus lernfähig sind. Meine Dornenseesterne wissen ganz genau, wann und wo es Futter gibt. Eine diesbezügliche Publikation ist in Vorbereitung.

    Ich wünsche Dir viel Freude und Spaß an Deinen Tieren!

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Joe!

    Klar, von der Färbung her hätte ich auch auf Salaria pavo getippt. Jedoch: die Kopfform (soweit man die am Bild erkennen kann)! Und auch das Verhalten wäre sehr pavo-untypisch, denn Du weißt sicher: frechere Fische gibt es kaum.

    ... aber vermutlich ist es wirklich ein Pavo ... und ich glaubte nur, (an den falschen Stellen) Augen und Maul zu erkennen ...

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Um den Gelben Spitzkopfschleimfisch Tripterygion delaisi handelt es sich beim ersten Bild definitiv nicht ... der hat keine blauen Punkte am Kopf und auch die Kopfform stimmt mit der Gattung Tripterygion nicht überein.

    Ich denke, dieser Fisch ist Angehöriger der Gattung Lepadogaster (Schildbauchfische). Hier zum Beispiel Lepadogaster candollei:

    http://www.habitas.org.uk/marinelife/pisces/lepcan.jpg

    Und hier Lepadogaster lepadogaster:

    http://www.webart-designers.com/maestropescado…epadogaster.jpg

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Bei fraglichem Tier handelt es sich um eine bis dato noch unbestimmte Art. Eine Zeit lang wurde sie in die Gattung Acrossota gestellt. Dies wurde später jedoch wieder zurückgenommen. Auch der Versuch, sie zu Briareum zu stellen, war nicht von Erfold gekrönt.

    Leider sind Lederkorallen, Röhrenkorallen und Kalkachsenkorallen ein Stiefkind der Systematik!

    Harold

    Hallo!

    Meine Wachsrosen Anemonia viridis füttere ich ein bis zweimal pro Woche mit sehr kleinen Stückchen Shrimps. Die Purpurrosen Actinia equina bekommen alle ein bis zwei Tage Futter und zeigen auch bei größeren Brocken kein Unwohlsein.

    Harold

    Hallo!

    Ich probierte den Polyfilter auf Empfehlung eines mit mir befreundeten Händlers aus. Er selbst wendete ihn in allen seinen Seewasserbecken an und schilderte mir von der fantastischen Wirkung.

    Nun, davon konnte ich nichts bemerken. Ich wendete das Produkt in mehreren meiner Aquarien an und konnte keine Veränderung der relevanten Wasserwerte feststellen.

    Harold

    Hallo Uwe!

    Klar ... da bin ich ohnehin bei Dir. Darum meinte ich ja auch, dass das Verhältnis Bodengrundmenge / grabende Tiere passen muss. Sofern nicht zuviele grabende Tiere andauernd herumackern, stimme ich Deinen Gedanken zu.

    Gruß

    Harold mit "o" :smiling_face:

    Hallo!

    Sowohl das Jaubert-System als auch das Deep-Sand-Bed hat seinen Sinn unter anderem wegen der anaeroben Zone. Daher ergibt sich von selbst, dass grabende Tiere, die eine Umschichtung des Bodengrundes bis in die Tiefe bewirken, kontraproduktiv sind.

    Natürlich ist es wichtig, dass der Bodengrund belebt ist. Hierbei handelt es sich jedoch um Kleinstlebewesen, die keine Vermischung der aeroben und anaeroben Zone zu stande bringen.

    Harold

    Hallo Mike!

    Bei Deinen Fischen handelt es sich um Spitzkopf-Schleimfische der Gattung Tripterygion.

    Wie Du selbst schreibst, allerliebste Fischchen mit interessantem Verhalten. Im Aquarium sind sie gut zu halten ... auch höhere Temperaturen machen ihnen nichts aus. Allerdings muss man gut darauf achten, dass sie genug zu fressen bekommen. Sie sind da ähnlich wie die Leierfische der Gattung Synchiropus, indem sie am besten in Aquarien gedeihen, in denen sich genügend Kleinlebewesen tummeln.

    Harold

    Hallo!

    Meiner Ansicht nach handelt es sich weder um Bryopsis, noch um Dictyota und schon gar nicht um Caulerpa.

    Leider kann ich zum wissenschaftlichen Namen aber auch nichts Konstruktives beitragen. Ich pflege diese Alge selbst in einigen meiner Becken. Den Vergleich mit dem "englischen Rasen" finde ich gut ... sie sieht tatsächlich so aus. Und deswegen finde ich persönlich sie auch recht dekorativ.

    Mespilia globulus frisst diese Alge bei mir nicht. Man könnte es mit dem Pfaffenhut-Seeigel Tripneustes gratilla probieren. Der erwies sich bei mir als wahrer Algenkiller.

    Harold

    Hallo!

    Man muss beim Teilen von höheren Rotalgen aufpassen, denn nicht alle Arten lassen sich so einfach zerstückeln, ohne es übelzunehmen.

    Meiner Erfahrung nach ist Gracilaria curtissae eine solche. Einzelne "Blatt"stücke kommen nicht weiter. Und eine Verletzung des Zentrums lässt die Pflanze eingehen.

    Andere Arten (z.B. manche Halymenia) wachsen auch aus herausgerupften Teilen weiter und haften sich an Steine etc.

    Also Vorsicht beim Weitergeben.

    Harold