Beiträge von Harold Weiss

    Hallo Benny!

    Habe mich vor einiger Zeit über Scheibenanemonen schlau gemacht. Meine Erkenntnisse gebe ich Dir gern weiter:

    Ordnung: Corallimorphia (Scheibenanemonen)

    - Familie: Corallimorphidae
    - Corallimorphus
    - Corynactis
    - Pseudocorynactis

    - Familie: Ricordeidae
    - Ricordea (Erkennung: kurze zylindrische Tentakel)

    - Familie: Discosomitidae
    - Amplexidiscus (Elefantenohr)
    - Discosoma (frühere Bezeichnung: Actinodiscus)
    - Paradiscosoma
    - Rhodactis (verzweigte Tentakel, zum Teil stark nesselnd)
    - Metarhodactis

    - Familie: Sideractidae
    - Sideractis
    - Nectactis

    Unter diesen Namen kannst Du jetzt im Lexikon oder in Google nachschauen.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Wie schon gesagt, besteht die Nahrung von Mespilia globulus in der Natur aus Algen und den Kleinstlebewesen, die darin leben. Daher ist es natürlich wichtig, dass sich entsprechender Aufwuchs im Aquarium befindet. Neueingerichtete Aquarien sind daher im Prinzip nicht für die Pflege von Seeigeln geeignet.

    Sofern sich zuwenig Aufwuchs im Aquarium befindet, ist eine Zufütterung mit unbehandeltem Salat, Löwenzahnblättern, Norialgen, Banane, Gurke etc. (den Versuchen sind keine Grenzen gesetzt ... nicht alle Seeigeln fressen das Gleiche gleich gern) unabdingbar. Dies übersehen viele Aquarianer, die herkömmliche Riffaquarien (in denen ja möglichst keine Algen wachsen sollen :-)) pflegen und so verhungern die Tiere dann unweigerlich langsam und elendiglich.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Zitat

    Ansontsen muss man z.B eine Fungia sicher nicht füttern

    Ich habe ja auch nirgends geschrieben, dass man eine Fungia füttern muss ... Ich aber füttere die Tiere, die in der Natur Plankton fangen und fressen, sehr wohl. So geht eben jeder seinen Weg ... Und dabei sind die Garnelen mehr als störend. Zumal ich auch gerne eine kleine Kolonie Tubastrea dazusetzen würde, was aber auch erst dann sinnvoll ist, wenn die Garnelen das Aquarium verlassen haben.

    Lieben Gruß

    Harold

    Liebe Freunde!

    Da ich gerade ein bisschen Zeit habe, nütze ich diese, um Euch eines meiner Aquarien vorzustellen:

    Das Krabbenaquarium

    Fassungsvermögen: 60 Liter; allerdings ist der Wasserspiegel - wie man sehen kann - abgesenkt. Einerseits um den Tieren keine Ausbruchsmöglichkeit zu bieten, andererseits um einige Steine über den Wasserspiegel herausschauen zu lassen. So können die Krabben auch an Land gehen.
    Bodengrund: feiner Livesand
    Dekoration: fast ausschließlich Lebendgestein
    Technik: Marea 2400 Strömungspumpe; keine Abschäumung, keine Filterung
    Beleuchtung: 1 x 18 Watt T8 65oo Kelvin
    Wasserwerte: Dichte 1,028; Nitrat nicht nachweisbar
    Besatz:
    - 3 x Mittelmeer-Strandkrabbe Carcinus aestuarii
    - 3 x Felsenkrabbe Pachygrapsus aestuarii
    - einige Felsküsten-Einsiedlerkrebse Clibanarius erythropus

    Ein Aquarium, das mit sehr wenig Aufwand sehr viel Freude bereitet. Diejenigen, die mich kennen, wissen ja, dass ich keine herkömmlichen Riffaquarien sondern eher Spezialaquarien betreibe. Und ein solches ist dieses. Ich gebe schon zu, dass es ein bisschen unordentlich aussieht. Es ist jedoch so eingerichtet, dass den Bedürfnissen der Krabben Rechnung getragen wird. Die Strandkrabben verloren schon bald nach dem Einsetzen ihre Scheu und nahmen problemlos Futter von der Pinzette. Die Felsenkrabben dagegen bleiben immer vorsichtig und werden nie zutraulich. Immerhin habe ich sie nach einigen Monaten endlich soweit, dass auch sie - wenn sie Futter riechen - zur Frontscheibe kommen und sich ihre Stückchen von der Pinzette nehmen. Immer jedoch sehr schnell, um sich mit der Beute sofort wieder zwischen die Steine oder in das Algendickicht zurückzuziehen. Der Pflanzenbewuchs, der aus verschiedensten höheren Grün- und Rotalgen besteht, ist wichtig für die Tiere, da sie sich darin gut verstecken können. So unordentlich das Aquarium auch aussieht - biologisch funktioniert es einwandfrei, was man am trotz reichlicher Fütterung nicht nachweisbaren Nitratwert erkennen kann.

    Beide Krabbenarten kennt jeder, der schon einmal einen Badeurlaub an der Adria verbracht hat. Es handelt sich also um keine seltenen oder "spektakulären" Tiere. Trotzdem habe ich sehr viel Freude an meinen Gästen, die ich natürlich selbst gefangen und nach Österreich gebracht habe.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Jannes!

    So wie Du die Tiere beschreibst, könnte es sich um kleine Anemonia viridis (= sulcata) gehandelt haben. Zumindestens habe ich derzeit einige dieser Anemonen (deutscher Name: Wachsrose) aus der Nordsee bei mir und die sind vom Erscheinungsbild her so, wie Du es beschreibst.

    Lieben Gruß

    Harold

    Nun, Adrian, so selbstverständlich ist das mit dem Abschäumer nicht. Wenn Du den link, den ich Dir beigefügt habe, schon angeklixt hast und also mein Aquarium gesehen hast ... dieses Aquarium wird von mir ohne Abschäumer gefahren und funktioniert seit 3 Jahren hervorragend.

    Das mit den Garnelen funktioniert bei mir überhaupt nicht. ZUm Beispiel würde ich gerne die Gelben Krustenanemonen oder auch die Fungia füttern, was eben wegen der Garnelen nicht möglich ist. Daher meine Warnung vor diesen Tieren.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Adrian!

    Aus eigener Erfahrung weiß ich (ich pflege mehrere Aquarien dieser Größe) dass Garnelen - so schön und nett sie auch sein mögen - bei der Fütterung sessiler Wirbelloser (also z. B. der Actinia equina) Probleme machen, da sie sofort nichts Besseres zu tun haben, als den armen Sessilen die Futterstückchen wieder rauszukitzeln.

    Meine beiden Lysmata amboinensis, die ich in einem 54 l Aquarium halte, hätte ich am Liebsten wieder heraußen. Dies gestaltet sich aber gar nicht so einfach, da die beiden genau wissen, was ein Netz ist und sich entsprechend verhalten. Ich werde es also einmal mit einem Glas oder so probieren.

    Der Besatz - so wie Du ihn Dir vorstellst - ist zwar möglich, von der Menge her aber doch recht gewaltig. Achte darauf, dass Du nach und nach besetzt, damit sich das biologische System gut aufbauen kann.

    Zuletzt noch eine Frage: Arbeitest Du mit oder ohne Abschäumer?

    Hier der Link zu einem meiner kleinen Aquarien: 54 Liter mit minimaler Technik. Dort kannst Du auch die technischen Daten und den Besatz lesen.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Georg!

    Wie weit wurden die Zusätze Vitamin C, Honig, Aloe vera, Kamille und Vanillin auf ihre Sinnhaftigkeit getestet und untersucht.

    Denn die Substanzen kennt man ja aus der Humanmedizin als durchaus wirksame und damit sinnvolle Mittel - und somit sind die Namen natürlich auch positiv besetzt. Aber wieweit sind die auch für Meerestiere bzw. allgemein im Aquarium nützlich?

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Also ich finde es ganz toll, dass es auch Aquarianer gibt, die sich für Tiere abseits des Korallen-Einerleis interessieren und durch die Haltung und Beobachtung viel Wissenswertes und Interessantes an den Tag bringen.

    Verwandte dieser Borstenwürmer leben auch im Mittelmeer und werden dort zum Angeln verwendet. Es gibt sie in den schönsten Farben. Ich denke, dass man sich bezüglich Angleichung der Dichte etc. keine allzu großen Gedanken zu machen braucht, da diese Tiere in der Natur auch unter schlechtesten Lebensbedingungen überleben (z.B. oftmals im Faulschlamm).

    Bei den meisten Arten handelt es sich nicht um "Killer" sondern um Aasfresser. Umso interessanter finde ich die Beobachtung des Glasrosenfressens.

    In all meinen Aquarien leben auch Borstenwürmer, die ich auch nicht missen möchte.

    Lieben Gruß

    Harold

    Na Brombeere, du bist aber streng ... aber auch das soll hier Platz haben.

    Zippiis Antworten gefallen mir sehr gut. Sie zeugen von Offenheit und Ehrlichkeit. Und ich finde es besser, das Problem hier "an die große Glocke" zu hängen, als dass er im Dunklen darüber alleine mit sich rummauschelt.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo IP!

    Von der Färbung her könnte es Parablennius gattoruginae oder Parablennius tentacularis sein. Die Form der Fortsätze zeigt, dass es sich um Parablennius gattoruginae handelt.

    Lieben Gruß

    Harold

    PS: Darf ich Dein Bild (natürlich unter Hinweis auf Fotograf und Copyright) für mein Mittelmeerlexikon verwenden?

    Hallo Vedran!

    Für Stein- und Weichkorallen ist es sicher günstiger, wenn die Temperatur 18 - 20 Grad nicht übersteigt. Allerdings sah ich die Rasenkoralle auch schon im Flachwasser bei 25 - 26 Grad.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Vedran!

    Ich pflegte einige Zeit Aplysia depilans (Marmorierter Seehase). Das ist zwar kein kleinerer, denn 15 cm hatte der schon. Er fraß sehr willig Grünalgen (Fadenalgen), blättrige Rotalgen (Halymenia) ließ er in Ruhe. Das kann man jetzt sicher nicht verallgemeinern ... ist nur meine Erfahrung mit dieser Art.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Joe!

    Stimmt. LUTHER & FIEDLER geben 12 cm an. Fishbase 20 cm. Ich selbst habe schon Exemplare mit 14-16 cm gefangen. Auch Karl GUBA hat(te) Tiere dieser Größe in seinen Aquarien.

    Ich denke, man sollte halt mit dieser Größe rechnen, wenn man diesen Fisch hält. Ob er dann auch wirklich so groß wird, sieht man eh.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Vedran!

    Zunächst einmal Gratulation zu Deinem Entschluss, Mittelmeeraquaristik betreiben zu wollen. Ich pflege in 7 Aquarien nahezu ausschließlich Mittelmeertiere und es ist schön für mich, zu beobachten, dass dieser Zweig der Meeresaquaristik wieder auf mehr Interesse stößt. Dann fühle ich mich nicht so alleine :-).

    Die Seezunge Solea solea ist an sich ein gut haltbarer Fisch, der schon bald auch recht zutraulich werden kann und den Pfleger um Futter anbettelt. Die Endgröße dieser Art liegt allerdings bei 60 - 70 cm. Natürlich dauert es eine Weile, bis ein Jungfisch auch nur annähernd diese Größe erreicht. Trotzdem ist es ratsam, sich zu überlegen, was man mit zu groß gewordenen Tieren tun will. Ich zum Beispiel habe schon einige Tiere wieder zurück in die Adria gebracht.

    Der Mönchsfisch Chromis chromis kann die ansehnliche Größe von 15 - 20 cm erreichen. Wie Joe schon schrieb, sind die noch leuchtend blau gefärbten Jungfische (auch schon beim Transport) recht hinfällig. Sobald jedoch die Umfärbung stattgefunden hat, sind sie im Aquarium robust und gut haltbar.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Vor Kurzem stellte ich nachfolgenden Beitrag in die Mittelmeer-Rubrik des Österreichischen Forums:

    UTENSILIEN ZUM FRÖHLICHEN UND FACHGERECHTEN FANG UND TRANSPORT VON MEERESTIEREN


    1. Netze. Ohne Netze gibt’s natürlich keinen Fischfang. OK, es geht zur Not auch mit halbierten Plastikflaschen, aber das ist dann schon ein bissl mühsam. Also besser Netze mitnehmen! Hierfür geeignet sind die ganz normalen grünen Netzchen, die wir auch zu Hause verwenden. Als sehr praktisch haben sich immer wieder auch die langstieligen, runden Netze mit größerem Durchmesser, die man in Spielzeuggeschäften oder Ferienorten kaufen kann, erwiesen. Für viele Wirbellose erweist sich die halbierte Flasche als sehr gutes Sammelmittel, da sie ohnehin nicht mit Luft in Berührung kommen sollen.

    2. Hälterungsgefäße. Die gefangenen Tiere wollen bis zum Abtransport natürlich ordentlich aufbewahrt werden. Hierzu verwende ich verschließbare rechteckige Plastikgefäße („Tupperware“ o.ä.) und Kunststoffkübeln. Warum verschließbar? Weil ich sie dann gleich auch zum Transport verwenden kann. Und das Auto dankt es, wenn sie gut verschließbar sind. Als immer wieder sehr hilfreich und sinnvoll haben sich Kübeln mit Löchern erwiesen. Das heißt, Kübel, in die ich vor der Abreise kleine Löcher hineingebohrt habe. An einer Schnur befestigt hänge ich diese Gefäße dann verschlossen ins Meer. Die darin aufbewahrten Tiere haben dann dauernd Frischwasser. Vor allem bei größeren Tieren hat sich diese Methode sehr bewährt.

    3. Plastikschnur. Ist notwendig, um die „Lochkübel“ nicht im Meer zu verlieren. Ein Ende wird am Kübel, das andere am Ufer befestigt. Auch beim Schnorcheln ein Aufbewahrungsgefäß mitzunehmen bedarf einer Schnur zum Befestigen am Körper, damit man die Hände frei hat.

    4. Stemmeisen und Hammer erweisen sich immer wieder als praktische Utensilien, um kleine Gesteinsbrocken, Kalkröhrenwürmer etc. ablösen zu können.

    5. Messer. Unbedingt notwendiges Utensil. Zum Beispiel zum Abschneiden der Plastikschnur. Oder zum Schneiden der Jausenwurst (Schnorcheln macht hungrig). Ich nehme auch immer ein altes Messer mit, das ich dann beim Schnorcheln mitnehme. Damit lassen sich empfindliche sesshafte Tiere und Pflanzen gut und behutsam ablösen.

    6. Unterwassertaschenlampe. Ist natürlich nicht unbedingt notwendig, wenn man nicht vor hat, auch in der Nacht zu schnorcheln. Empfehlenswert ist es aber allemal, da man in der Nacht ganz andere Tiere zu Gesicht bekommt als am Tag. Dazu passende Batterien mitzunehmen erweist sich als praktisch, da die Lampe sonst nicht funktioniert und man ja nicht sicher sein kann, dass man die Batterien am Aufenthaltsort auch bekommt.

    7. Schnorchelutelsilien. Ohne diese wird man lediglich Ebbetümpel begutachten können, was zwar auch interessant ist, aber den Aktionsradius gehörig einschränkt. Also: Tauchermaske, Schnorchel und gegebenenfalls Flossen. Bezüglich der Tauchermaske ist es empfehlenswert, ein Ersatzband mitzunehmen, denn nichts ist ärgerlicher, als wegen eines gerissenen Bandes nicht mehr unter Wasser gehen zu können.

    8. Batteriebetriebene Luftpumpe. Erweist sich bei der Zwischenhälterung bis zum Transport als sehr zweckmäßig und hilfreich. Nicht vergessen, dazu mitzunehmen: genügend lange Luftschläuche, Ausströmersteine, Lufthähne (Verzweigungen) und Klemmen, um die Luftzufuhr regulieren zu können. Eine Dreifachsteckdose sowie ein Verlängerungskabel hat mir schon oft gute Dienste geleistet, da ich den Aufstellungsort der Hälterungsgefäße im Zimmer frei wählen konnte.

    9. Transportgefäße. Sofern man vor hat, die Rückreise untertags anzutreten, empfiehlt es sich, Styroporkisten mitzunehmen, da die Tiere sonst zwangsläufig unter den hohe Temperaturen im Auto leiden. Deswegen erwähnte ich weiter oben auch explizit rechteckige Plastikgefäße, die im Idealfall dann passgenau in die Styroporkisten passen und die man so gleich für den Transport verwenden kann. So spart man Platz im Kofferraum. Dennoch sollte man auch Plastiksäckchen mitnehmen, in die man dann Tiere einzeln einpacken kann.

    10. Bestimmungsbücher. Sind natürlich nicht unbedingt notwendig. Aber es ist schon netter, wenn man gleich vor Ort weiß, was man gefangen hat, oder!? Und alles hat man ja doch nicht im Kopf.

    11. Schreibzeug. Ein kleines Büchlein oder Heftchen sowie ein Bleistift (der schreibt auch, wenn’s mal nass ist) macht es möglich, dass man Eindrücke und Bestimmungen gleich niederschreibt, da man sie ansonsten leicht vergisst. Für den Bleistift kann sich ein Spitzer als hilfreich und sinnvoll erweisen.

    12. Neoprenanzug und Bleigürtel sind für den enthusiastischeren und ernsthafteren Sammler in den gemäßigten Meeren während des Frühjahres und Herbstes fast unabdingbar. Ein Anzug verlängert die Zeit, die man angenehmen Gefühls im Wasser verbringen kann, ins Unendliche. Auch Schnorcheln in der Nacht wird so zum Genuss.

    13. Unterwasserkamera. Ist natürlich in keiner Weise unbedingt notwendig. Sofern man aber eine besitzt, empfiehlt es sich, nicht darauf zu vergessen, da man sich ansonsten vor Ort ärgert.

    14. T-Shirt. Langes Schnorcheln kann zu einem empfindlichen Sonnenbrand am Rücken führen. Deshalb ist es sinnvoll, ein altes T-Shirt mitzunehmen, welches man dann im Wasser trägt. Das sieht zwar vielleicht nicht cool aus, bewahrt aber sicher vor späterem Leiden.

    15. Badehose. Sicherlich an vielen Plätzen nicht unbedingt notwendig. Allerdings schützt sie zuverlässig vor erschreckten Gesichtern oder spöttischem Lachen einheimischer Mädchen sowie vor entsprechendem zärtlichen Kontakt mit Quallen. Ob Frauen Badeanzug oder Bikini tragen wollen, müssen sie den Umständen entsprechend selbst entscheiden.

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    Soweit meine Empfehlungen, wenn der Fang bzw. Transport von Tieren am Plan steht.

    Lieben Gruß


    Harold

    Hallo!

    Gratuliere zu Deinem kleinen Becken. Kann große Freude machen. Kleine Tiere lassen sich darin wesentlich besser beobachten als in einem großen.

    Durchaus möglich, dass es den Xenien super gefallen wird ... trotz der Kohle. Aber wirklich notwendig ist die Kohle nicht. Wenn es den Xenien gefällt und sie sich vermehren, gehören sie zu den besten Nitratvernichtern, die es gibt.

    Mit der Zeit entwickelt sich ein eigenes kleines Ökosystem.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Held (Name?)!

    Sämtliche Meerwasser-Schildkröten werden zu groß, um sie im Aquarium halten zu können.

    Harold

    PS: Grüß Gott und tschüß wären auch nett. Und übrigends kannst Du keine PNs empfangen. Ändere das bitte.

    Hallo!

    Eine Vielzahl von Mittelmeertieren kann man durchaus in einem nichtgekühlten Aquarium halten. Ich praktiziere das seit Jahren und halte in 6 Aquarien (Fassungsvermögen zwischen 60 und 180 Liter) selbst mitgebrachte Tiere aus dem Mittelmeer und dem Atlantik (von hier zum Beispiel die Grundel Mauligobius maderensis).

    In PULA sind mit Sicherheit einige Tiere zu finden, die gut zu pflegen sind und im Aquarium große Freude bereiten.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Robert!

    So wie Inken es Dir schon beschrieben hat:

    Zitat

    Eine große Menge ist nicht von Nöten, eben so viel wie am Futter haften bleibt. Kommt natürlich darauf an, wie Du es anwendest. Meistens weicht man das Futter im Aloe-Vera-Saft ein oder lässt das Frostfutter darin ziehen.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Michael!

    Zitat

    botanisch gesehen gibt es dann ja auch nur einen apfel(malus domestica), eine birne(pyrus communis), eine tomate(Lycopersicon esculentum) ????????????

    Mit Deiner Argumentation liegst Du nicht ganz richtig. Ich sprach in meinem vorherigen Beitrag von der gültigen Art Aloe vera. Innerhalb der Gattung Aloe gibt es viele hundert verschiedene Arten, aber eben nur eine "vera". Die Art Aloe vera wurde von LINNE beschrieben, beim Namen "barbadensis" handelt es sich um ein Synonym (einstmals irrtümlich von MILLER beschrieben).

    Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Lycopersicon esculentum ist eine gültige Art. Daraus wurden viele verschiedene Rassen gezüchtet (wie es eben auch bei Apfel, Birne oder auch z.B. Hanf der Fall war und ist). Nichts desto Trotz bleibt es die Art esculentum. Auch wenn aus der Art Aloe vera nun in Folge des Gesundheitsbooms verschiedene (vermutlich wirkstoffhältigere) Rassen gezüchtet werden - und ich vermute, dass es das ist, was Du meinst - bleibt es dennoch immer die gleiche Art.

    Kurz noch eine Anmerkung zu:

    Zitat

    In unserem Heim ist sie die beste "Luftreinigung",

    Kein Zimmer kann jemals idealer Standort für Aloe sein. Schaut doch einfach mal, wie die in der Natur wachsen! Volle Sonne. Und so, wie wir danach trachten, die Bedürfnisse unserer Meerestiere zu erfüllen, so sollten wir das auch bei Pflanzen handhaben. Also möglichst keine Aloen ins Zimmer! Auch wenn sie noch so gute Absorber sind. Ok!?

    Leider passiert es im Zuge des ganzen Naturheilinteresses (das an sich ja zu befürworten ist), dass auf biologische Tatsachen wenig Wert gelegt wird und der Fantasie freien Raum gelassen wird. Dadurch kommt es dann zu den Verwirrungen, wie wir sie in obigen Beiträgen mitverfolgen können.

    Harold

    Hallo!

    Zitat

    aloe vera ist aber nicht gleich aloe vera,

    Es gibt - botanisch gesehen - nur eine Aloe vera. Andere Aloen sind eben andere Arten, die zwar oft fälschlich als "vera" verkauft werden, aber eben ganz andere Arten sind.

    Die echte !

    Harold

    Zitat

    Naja, ist halt ne schnecke... was soll man da großartig schreiben

    Naja .. zum Beispiel was sie frisst ... wie ihr Verhalten ist ... ob sie andere Tiere schädigt oder nicht ...

    Aber scheinbar hat ja niemand Erfahrung mit diesem Tier.

    Lieben Gruß

    Harold