Beiträge von Harold Weiss

    Hallo!

    Die Farbe der Fische, die ich bisher gesehen habe, war immer grau - braun - schwarz. Bunt werden die nie.

    Bei einem Seewasserfreund lebt einer dieser Fische seit über einem Jahr in einem seiner Aquarien. Sehr versteckt - immer am gleichen Platz in einer Höhle. Frisst problemlos Frostfutter.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Adrian!

    Bei Deinem unbekannten Fisch handelt es sich weder um einen Stint noch um einen anderen Futterfisch, der mit gefrorenen Krebschen ins Aquarium gekommen ist. Vielmehr scheint es sich um einen Vertreter der Familie Bythitidae zu handeln. Für nähere Infos siehe hier. Diese fische gelangen immer wieder mit Lebendgestein in unsere Aquarien. Sie können hier auch längere Zeit überleben, bleiben jedoch auf Grund ihrer versteckten Lebensweise oft unentdeckt. Wie man sieht, ist den meisten Aquarianern gar nicht bekannt, dass es diese Fische gibt.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Zitat

    Ich denke, es gibt noch einen Wasserparameter, den wir gar nicht messen (können)

    Ja, es gibt vermutlich noch viele Wasserparameter, die wir nicht messen können. Wobei wir vor allem aber nicht die Wechselwirkungen und komplexen Zusammenhänge zwischen den unzähligen Parametern verstehen. Die (Nicht)Haltbarkeit von Xenien ist ein gutes Beispiel dafür.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Ich ziehe nichts davon in Zweifel, kann mir aber nicht verkneifen, zu prognostizieren, dass jetzt - nach den Krustenanemonen - die Xenien zu Horrorfantasieproduzenten werden. Vielleicht sollte man schon mal das Fernsehen informieren ... ?

    Aber ernsthaft: Nahezu jeder Mensch ist gegen irgendetwas allergisch. So war es auch in diesem Fall, wie die Vorschreiber schon fachkundig gepostet haben. Leider hats da eben Mario erwischt.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Weder von den Fotos noch von Ruedis Schilderung her habe ich den Eindruck, dass sich seine Fische unwohl fühlen. Ich finde diese Beobachtung sehr interessant und würde mich freuen, wenn auch andere von ähnlichen Erfahrungen berichten könnten.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Maik!

    Was tust Du denn? Wirfst einfach Lebendgestein in den Müll, nur weil ein paar Krustenanemonen und ein Schwamm darauf wachsen? Was soll denn das?

    Ich dachte, Du willst Meerwasseraquaristik betreiben. Mit Wegwerfen wird das nicht gelingen. Wir arbeiten in unserer Liebhaberei mit Natur und lebenden Organismen ... hast Du Dir das schon einmal vor Augen gehalten?

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Artur!

    Wenn ein Quarantänebecken, dann muss es folgende Anforderungen erfüllen:
    1. Genügende Größe
    2. Biologisch gut eingefahren - stabilstes Milieu
    3. Guter Wuchs von höheren Algen (Caulerpa, Halymenia etc.)

    Also ein vollwertiges Meerwasseraquarium, das der Aufnahme neu hinzugekaufter Fische dient, damit sie allfällige Infektionen nicht weitergeben können und in gesundem Milieu genesen können. Alles andere - also das, was früher als "Quarantänebecken" bezeichnet und verwendet wurde (kleine, kahle Aquarien ohne biologische Funktionen) - bedeutet für den Fisch, der ohnehin schon den strapaziösen, langen Transport hinter sich hat, zusätzlichen Stress und weitere Schwächung und ist daher abzulehnen.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Adrian!

    Wegen der aufgelösten Caulerpas brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Und Du brauchst auch kein Ozon erhöhen. Wenn Du magst, kannst Du den geplanten Wasserwechsel machen - notwendig wäre er nicht. Bis zum Wochenende ist das Wasser schon längst wieder klar.

    Ich selbst pflege sehr viele verschiedene Arten der Gattung Caulerpa. da passiert es immer wieder, dass sich eine im Zuge der Vermehrung teilweise auflöst. Glaube mir - dem Aquarium und den übrigen Lebewesen macht das überhaupt nichts. Sieht zwar recht spektakulär aus und die Wassertrübung wirkt gefährlich - ist aber vollkommen harmlos.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Kadafi!

    Besorge Dir ein oder zwei gute Bücher, wo Du Dich einmal in die grundlegende Biologie reinlesen kannst. Dies ist meines Erachtens unbedingt notwendig, wenn man unsere Liebhaberei ordentlich und verantwortungsbewusst angehen will.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Christian!

    Meines Erachtens sind makroalgen sehr geeignet, die Einfahrphase positiv zu beinflussen. Ich selbst praktiziere dad sehr wohl immer auch mit Kriechsprossalgen der Gattung Caulerpa. Allerdings verwende ich hierfür vorzugsweise groß"blättrige" Arten, also hauptsächlich C. prolifera. Abstand nehmen sollte man von kleinblättrigen bzw. schwer zu entfernenden Arten wie C. cupressoides oder C. brachypus.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Piewie und Torsten!

    Ich bin überzeugt davon, dass Fische von anderen Fischen lernen und sich deren Verhaltensweisen aneignen. Gesehenes wird eben gegebenenfalls ausprobiert und bei Erfolg weitergemacht.

    Dies passiert ja nicht nur bei Fischen. Hervorragende Lernleistungen können wir zum Beispiel auch bei Krebstieren - im Speziellen bei Garnelen - beobachten.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Martin!

    Es dürfte sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Anemonia cf. manjano handeln. An sich ein hübsche Anemone, die sich fallweise aber rasant vermehren kann und dann zur Plage werden kann, wenn sie überhand nimmt oder andere Tiere vernesselt.

    Achte also gut darauf, dass sie sich nicht im ganzen Aquarium ausbreitet.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Jens!

    Ja, es wird gerade an diesem Lexikon gearbeitet. So etwas von Grund auf neu zu erstellen braucht natürlich seine Zeit. Aber ich hoffe, dass es in den kommenden 1 - 2 Monaten online gehen kann.

    Letztendlich sollen möglichst umfassend die Tiere und Pflanzen der gemäßigten Meere (Mittelmeer, Nordostatlantik, Ostsee, Nordsee, Schwarzes Meer) katalogisiert werden. Der Schwerpunkt soll - neben biologischen Fakten - die aquaristischen Erfahrungen sein. Hauptsächlich sollen natürlich persönliche Erfahrungen der Autoren einfließen. Anderes wird in Form von Zitaten (Quelle, Jahreszahl etc.) zugefügt. Zu jedem Tier wird es ein ausführliches Literatur- und Internetverzeichnis geben.

    Das ganze Projekt funktioniert als Gemeinschaftsarbeit:
    Gerald CHYCHZY - Administrator
    Harold WEISS - Gesamtkoordination; Bereich Mittelmeer und Atlantik
    Sven GEHRMANN - Bereich Atlantik / Nordsee / Ostsee
    Helmut Carl SIMAK - Bereich Mittelmeer

    in Zusammenarbeit und mit Unterstützung von:
    Karl GUBA - Bereich Mittelmeer
    Prof. Dr. Robert A. PATZNER (Universität Salzburg)
    Prof. Dr. Peter WIRTZ (Universität Madeira)

    Sobald wir online sind, gebe ich natürlich gleich hier Bescheid!

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Gerald!

    In manchen Aquarien wächst Anthelia so stark, dass sie zur Plage wird, in anderen wiederum steht sie bloß oder geht mit der Zeit immer weiter zurück, ohne dass man einen wirklichen Grund dafür nennen könnte. Ähnliches passiert auch immer wieder mit Xenia.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Dieser Thread schwappt etwas aus den Ufern ... hat nur mehr wenig mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun.

    Meine Antwort auf die Frage, welche Baggergrundel in ein derart besetztes, gerade einmal 4 Monate laufendes Aquarium dazuzusetzen: KEINE! Dieses Aquarium ist zur Genüge (? ... eigentlich zu viel ...) bevölkert und braucht nun genügend Zeit, um sich zu stabilisieren!

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Tatsächlich ist es nahezu unmöglich, Hochseefische auch nur halbwegs artgerecht zu halten. Eben weil sie es nicht im "Programm" haben, mit Grenzen umzugehen. Kleinere Arten wie etwa den Karibischen Königsfisch (Selene vomer) pflegt man im Rundbecken, wo sie zumindestens die ganze Zeit im Kreis schwimmen können ohne anzustoßen.

    Harold

    Hallo!

    Ich finde es sehr interessant, wie Alex hier niedergemacht wird, weil er sich für die Identifikation einiger Mittelmeerfische interessiert. Anstatt ihm einfach die richtigen Namen zu sagen oder sich - sofern man nicht genug sachkundig ist - der Stimme zu enthalten, werden hier seltsame Themen angerissen und das noch dazu in einer Art und Weise, die ich schlicht befremdlich finde.

    Um wieder zur ursprünglichen Frage zurückzukommen (und so hätte die Antwort von Anfang an aussehen müssen): Bei dem großen, hochrückigen Fisch handelt es sich um Zeus faber. Mit einer Endgröße von bis zu 90 cm wird er für jedes Heimaquarium zu groß. Die Haltung - die im Prinzip nicht allzu schwer ist - bleibt also Schauaquarien vorbehalten. Bei den roten Fischen handelt es sich um Mullus barbatus. Alle Meerbarben sind in der Regel nicht einfach zu halten. Sie sind sehr schreckhaft, sodass sie manchmal nicht einmal den Transport überstehen. Für beide Fischarten ist ein gekühltes Aquarium obligat.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Bezüglich der Temperatur machen beide Arten überhaupt keine Probleme. Ich halte sie einfach bei Zimmertemperatur. Das heißt, im Sommer wird es schon ziemlich warm und im Winter ist es auch nicht übermäßig kühl (wie es ja eigentlich artgerecht wäre).

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Enrico!

    Ich habe eine 3200er in einem 200 l Aquarium (Seitenlänge 130 cm) und sie ist von ihrer Leistung her dort nicht überdimensioniert. Eine 2400er leistet gute Dienste in einem 60 l Becken, ohne dort alles zu verwüsten.

    Soviel als Anhaltspunkt für Deine Entscheidung.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Gerne stelle ich Euch die Bewohner dieses kleinen Aquariums vor:

    Mittelmeer-Strandkrabbe Carcinus aestuarii


    Foto & Copyright: Harold WEISS

    Felsenkrabbe Pachygrapsus marmoratus


    Foto & Copyright: Harold WEISS

    Trotz der sehr unterschiedlichen Verhaltensweisen dieser beiden Arten lassen sie sich gut gemeinsam pflegen. Ich füttere hauptsächlich Muschel- und Fischfleisch sowie Shrimps. Die Strandkrabben sind weniger scheu und betteln an der Frontscheibe um Futter. Fast hysterisch werden sie, wenn ich dann mit der Pinzette Futterstückchen reiche. Dann rudern sie wie wild mit Beinen und Scheren, verlieren dabei schon mal das Gleichgewicht und landen am Rücken. Ulkige Kerlchen sind das. Ganz anders die Felskrabben, die man - außer bei der Fütterung - kaum zu Gesicht bekommt, da sie ihre Vorsicht nie verlieren. Wenn sie ein Futterstück geortet haben, pirschen sie sich vorsichtig und immer um Deckung bemüht an, preschen dann blitzschnell vor, packen den Brocken und sind sofort wieder verschwunden. Allerdings fressen sie gerne am Trockenen. Mit der Beute in den Scheren klettern sie dann auf einen Stein und verzehren dort genüsslich ihr Mahl. Allerdings muss man dann als Pfleger oder Beobachter vor dem Aquarium um sehr langsame Bewegungen bemüht sein, sonst sind sie sofort wieder im Wasser verschwunden.

    Trotzdem ich manch seltenes Tier in meinen Becken pflege, ist mir dieses Aquarium doch eines meiner liebsten.

    Lieben Gruß

    Harold