Beiträge von Harold Weiss

    Hallo Peter!

    da wären natürlich Fotos toll davon. Schon in Hinblick auf vielleicht einen gemeinsamen Artikel in der KORALLE über diesen Fisch ... !?

    Eine meiner Beobachtungen: Das größere Tier bleibt etwa 10 cm vor dem kleineren stehen und fixiert es. Das kleinere nimmt eine s-Form an. Das größere schwimmt ziemlich schnell hinzu, bleibt ganz kurz Seite an Seite, schwimmt dann weiter und bleibt wieder etwa 10 cm weiter stehen, fixiert wieder ... usw. Das kleinere bewegt sich während dieser Manöver nicht von der Stelle. Hmmm ... drohen? Balzen?

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Peter!

    Ein toller Fisch, der mich vom Aussehen und seiner Art und Weise, am Boden zu sitzen, sehr an Schleimfische der Familie Clinidae erinnert. Clinitrachus argentatus etwa, den ich vom Mittelmeer mitgebracht im Aquarium gepflegt habe. Auch die von Dir erwähnte versteckte Lebensweise ist sehr ähnlich.

    Und ja - Du hast Recht: Die Haltung dieses Fisches würde mich sehr interessieren.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Lars!

    Danke für den Hinweis! Natürlich kenne ich Peters Seite und habe mit ihm auch schon Kontakt aufgenommen. Leider pflegt er den Fisch nicht mehr. Was er über ihn weiß, hat er mir mitgeteilt bzw. kann man ohnehin auf seiner Seite lesen.

    Nun geht es mir darum, außer Peter noch Aquarianer kennezulernen, die sich mit dieser Fischart befassen bzw. befasst haben. Ich meine also nicht diejenigen, die ihn zusammen mit herkömmlichem Fischbesatz in herkömmlichen Riffbecken halten (wo er vermutlich nach einiger Zeit verhungert, denn nur wenige Exemplare nehmen Frostfutter an). Sondern diejenigen, die diesen besonderen Fisch in einem gesonderten Aquarium pfleg(t)en und daher auch wirklich Aussagekräftiges über ihn sagen können.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Da ich den kleinen, interessanterweise zu den Fahnenbarschen gestellten Barsch Plectranthias inermis seit einem dreiviertel Jahr pflege (die längste Zeit alleine, seit zwei Wochen zu zweit), würde mich zwecks Erfahrungsaustausch interessieren, ob es unter Euch noch jemanden gibt, der diese Art schon über längere Zeit hinweg pflegt (und auch beobachtet).

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Val!

    Tatsächlich iist Leptopsammia pruvoti eine wunderschöne, solitär lebende Koralle des Mittelmeeres. meist findet man sie unterhalb von 10 Metern Tiefe in Höhlen oder unter Überhängen. Manchmal auch schon in flacherem Wasser. Bei regelmäßiger (täglicher) Fütterung ist sie - ähnlich wie die ebenfalls wunderschöne Astroides calycularis gut haltbar. Allerdings sollte man ihr schon mediterane Temperaturen bieten und nicht im tropischen Aquarium pflegen.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Gegen eine "Anemonia" cf. Manjano ist überhaupt nichts zu sagen, wenn man sie gezielt pflegt. Eine wunderschöne Anemone, die gerade für ein Naoaquarium gut geeignet ist. Und die Hohlkreuzgarnelen nehmen sie gerne als Wirt an.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Sandro!

    Serranus scriba sind Zwitter. Von daher hat man mit zwei Tieren immer ein Paar. Eine gemeinsame Haltung zweier Tiere ist - wie schon geschrieben wurde - in großen Aquarien mit genügend Versteckmöglichkeiten und Strukturierung zur Revierbildung möglich. Wobei zu bedenken ist, dass diese Art wirklich groß wird.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Sabine!

    Xenien reagieren auf so etwas beleidigt. Und die werden sich auch nicht daran gewöhnen, weil sie eben keine Belästigungen mögen. In einem anderen Thread hast Du ja schon gefragt - biete den Thor amboinensis eine kleine Anemone. Phymantus sp. ist dafür gut geeignet und wird auch gern angenommen. Aber auch die im anderen Thread erwähnte Zwerganemone würde passen. Für eine Entacmea quadricolor ist Dein Aquarium definitiv zu klein.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Ich finde es super, dass Robert hier über seine Erfahrungen mit diesem schwierigen und in herkömmlichen (Riff)Aquarien kaum dauerhaft haltbaren Fisch berichtet. Wir müssen uns endlich an die Tatsache gewöhnen, dass ein Aquarium nach den darin gepflegten Tieren einzurichten ist und nicht umgekehrt die gepflegten Tiere sich an eine unpassende Einrichtung des Aquariums anzupassen haben (was sie oftmals auch nicht können).

    Roberts Weg, von der (für manche Augen so verlockenden) klinischen Sauberkeit Abstand zu nehmen, indem er Teile des Glases veralgen lassen, um für Salarias fasciatus zumindestens ein bisschen Verdauliches zuzuführen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das soll aber niemand der hier Mitlesenden verleiten, nun zu glauben, dass es damit schon getan wäre. Ich vermute, dass in Roberts Aquarium die Beckenbiologie soweit gediehen ist, dass diese Fischart überleben kann. Die veralgten Scheiben sind auf jeden Fall gut und tun ihr Übriges dazu.

    Ich freue mich natürlich, dass es dem Schleimfisch schon so lange gut geht. Ich freue mich aber auch, dass Roberts Beitrag zeigt, dass hier ein Aquarianer mit Herz und Hirn werkt, dem sichtlich Biologie vor Optik geht. Das ist wichtig und so soll es sein!

    Noch einmal: Niemand soll bitte nun glauben, dass es reicht, eine Aquariumsscheibe hin und wieder veralgen zu lassen, um Salarias fasciatus erfolgreich zu pflegen. Vielmehr geht es darum, dass im Aquarium (also auch auf der Scheibe) die richtige Algenflora sowie im Algengestrüpp die richtige Mikrofauna lebt. Robert hat dies offensichtlich erreicht.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Heinz!

    Jeder Energetiker wird Dir sagen, dass auch andere, nicht positive Dinge strahlen bzw. Energie aussenden. Eine tiefergehende Diskussion darüber würde jetzt sicher zu weit gehen. Ich wollte mit meinem "Argument" auch nicht "totschlagen", auch nicht für oder gegen die Meerwasser-Plakette sprechen, sondern einfach anführen, dass ich glaube, dass wir vieles (noch) nicht wissen.

    Lieben Gruß

    Harold

    PS: Ein Bierli ist natürlich immer gut :smiling_face:

    Naja, Freunde - auch wenn ich jetzt aus dem Reigen der Skeptiker tanze, obwohl ich im Grunde ein sehr biologistisch denkender Mensch bin: Wer vermag schon zu sagen, was möglich ist zwischen Himmel und Erde und was nicht? Ich nicht. Wir können etwas glauben oder es eben nicht glauben - über den Wahrheitsgehalt einer Sache sagt dies nichts aus.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Paulie!

    Generell zähle ich Röhrenwürmer nicht zu den leicht zu haltenden Tieren. Zwar kommen sie in einigen wenigen Riffbecken ganz gut weiter, aber eigentlich sind die klassischen Riffbecken nicht für die gezielte Röhrenwurmpflege geeignet. Denn sie brauchen winzigstes Plankton, von dem es eben in diesen Aquarien meist zu wenig gibt. Man kann Röhrenwürmer nicht gezielt füttern. Sie brauchen den ganzen Tag über ein genügendes Nahrungsangebot, das eben nur durch eine entsprechende Mikroplanktondichte zu erreichen ist. Cyclop eeze z. B. ist viel zu grob. Eine starke Strömung von einer Richtung ist für Röhrenwürmer nicht gut. Besser ist es, sie an eine sanfter beströmte Stelle zu stellen. Wellenartige Bewegungen (wie wir sie z. B. durch Wellenmaschinen erreichen) sind auch gut.

    Dass Dein Röhrenwurm anfangs noch gewachsen ist, kann mit Nahrungsreserven zusammenhängen, die er noch hatte. Vielleicht (hoffentlich) hast Du und der Wurm aber Glück und er gedeiht weiter bei Dir. Der Nitratwert spielt keine Rolle.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo V. (?)!

    Die Pferdeaktinie (die Bezeichnung Erdbeerrose ist verwirrend, da sie zumeist für eine andere Aktinie verwendet wird) Actinia equina kommt auch in der Nordsee vor. Ob es sich dabei tatsächlich um die gleiche Art handelt, wird derzeit diskutiert, ist jedoch (noch) nicht entschieden. Zumeist ist die Färbung der Anemonen jedoch eher grünlich anstatt rot. Im Lexikon der Meere Europas (-> hier ) des österreichischen Meerwasserforums findet sich übrigends Einiges über diese Anemonenart.

    Lieben Gruß

    Harold

    Nun, ich bin zwar nicht Helmut (Carl), gestatte es mir aber dennoch, auf Deine Frage zu antworten.

    Wie ich Dir ja schon schrieb, ist die Gefahr, dass ein Schleimfisch (gerade der in Deinem Fall ausgewählte Salaria pavo) Opfer von Actinie equina wird, nicht groß. Aber sei's drum ... Absolut keine Gefanr geht vom Seemaßliebchen Cereus pedunculatus aus. Eine wunderschöne, im Aquarium hervorragend zu pflegende Anemone. Allerdings ist es nicht leicht, sie zu sammeln, da sie in Felsspalten lebt, aus denen sie nicht herausgelöst werden kann, ohne sie zu verletzen. Daher sollte man das gar nicht versuchen. Wenn man Glück hat, findet man ein Exemplar an einem kleineren Stein, mit dem man sie mitnehmen kann.

    Ich sage Dir: Mache Dir keine Sorgen über die Vergesellschaftung von Pferdeaktinie und Pfauenschleimfisch.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Volker!

    Der Pfauenschleimfisch Salaria pavo ist hervorragend für die Pflege im Aquarium geeignet. Er zeigt ein hochinteressantes Verhalten und schon nach kurzer Zeit bettelt er den Pfleger beständig um Futter an. Am besten ein Männchen und zwei bis drei Weibchen kombinieren. Wunderbar ist es, wenn das Männchen im Frühjahr sein Prachtkleid anlegt und um die Weibchen wirbt. Weil Du ihnen temperaturmäßig gute Bedingungen bieten kannst, ist auch mit einer Eiablage im Aquarium zu rechnen. Die Aufzucht der Jungfische ist allerdings nicht einfach.

    Bezüglich der Garnelen - Anemonenkombination kann ich Helmut nur Recht geben: Da sehe ich keine Gefahr. Auch die Schleimfische sind in der Regel klug genug, sich nicht in die Fangarme von Anemonen zu begeben - schließlich kennen sie sie von der Natur. Natürlich kann es immer einmal passieren, aber die Regel ist es sich nicht.

    Sehr wichtig ist ein Punkt bei der Pferdeaktinie Actinia equina, den ich auch in der Mittelmeer-KORALLE erwähnt habe. Wenn eine Aktinie irritiert bzw. sogar verletzt wird (z. B. weil man sie vom Untergrund gelöst hat), gibt sie giftige Stoffe (Nesselzellen?) ins Wasser ab, die alle Fische unweigerlich töten. Man darf also beim Fang die Aktinien nicht in den gleichen Eimer wie Fische geben und im Aquarium nicht probieren, Aktinien vom Untergrund zu lösen!

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Volker!

    Es freut mich, dass mit Dir wieder jemand da ist, der sich mit diesem interessanten Zweig der Meerwasseraquaristik befassen will. Die Grundvoraussetzungen (Aquarium, Temperatur) sind ja schon einmal super. Auch Deine Besetzungsvorstellungen sind total ok. An welche Parablennius hast Du denn gedacht? Denn die Arten sind zum Teil vom Verhalten her sehr unterschiedlich.

    Für die Wachsrose Anemonia viridis brauchst Du viel Beleuchtung, da sie mit Zooxanthellen lebt. Die anderen Tiere kommen mit durchschnittlicher (durchaus auch T :smiling_face_with_sunglasses: Beleuchtung aus. Viel Strömung ist für alle Tiere gut, da sie ja aus dem obersten Küstenbereich kommen und daher Wellen und Brandung gewöhnt sind. Eine Krabbe dazu ist überhaupt kein Problem - bedenke nur, dass viele Arten Ausbruchskünstler sind und dies bei der Gestaltung des Beckens entsprechend berücksichtigt werden muss. Also keine Klettermöglichkeiten an den Aquariumsrand bzw. eine Deckscheibe (was der Wachsrose dann aber wieder Licht wegnimmt).

    Noch eine Frage: Mit der Pferdeaktinie meinst Du Actinia equina. Welche Anemone meinst Du mit Purpurrose?

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Die Kriechsprossalge, die Hans-Werner meint, ist Caulerpa brachypus und kann extrem lästig werden. Sie krallt sich in den winzigsten Spalten der Steine fest und ist dann praktisch kaum mehr aus dem Aquarium raus zu bringen und wächst weiter und wächst weiter ... Also - so Leid es einem auch tut und so gut sie auch für das Milieu wäre - am besten jetzt schon so gut es geht entfernen. Die anderen Algen sind unbedenklich.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Anja!

    Letztendlich wird es darum gehen, ob sich in Deinem Aquarium genügend Schwebestoffe bilden, die die Muscheln ernähren. Hin und wieder (ein bis zwei Mal pro Wiche) ein bisschen Bäckerhefe dazugeben kann helfen. Aktiv (z. B. durch zerbröseltes Trockenfutter oder Muschelmilch, wie man immer wieder liest) lassen sich Muscheln nicht füttern buw. dadurch dauerhaft am Leben erhalten.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Sandro!

    Wie viele Fische pro Woche passen, hängt vor allem von der Größe der Futterfische ab. Viele Skorpionsfische sterben eher am Überangebot an Futter als an zu wenig. Also eher sparsam füttern!

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Patrick!

    Naja, so arg ist es auch nicht. Die Einfahrphase beginnt jetzt nicht neu. Aber offensichtlich waren (sind) im Gestein noch organische Reste, die sich jetzt natürlich bemerkbar machen - die Goldalgen nehmen das Nahrungsangebot dankbar an. Ein funktionierendes Aquarium sollte damit fertig werden. Ich würde es einfach laufen lassen. Mit der Zeit wird es sich wieder stabilisieren.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo Martin!

    Deine Art und Weise des Ausdrucks gefällt mir sehr gut und zeigt, dass Du mit Sprache umzugehen verstehst. Ebenso gefällt mir Deine Herangehensweise ans Metier Meerwasseraquaristik.

    Kleine Aquarien können wunderschön und ein Quell interessanter Beobachtungen sein, die man in einem größeren Becken übersehen würde. Ich selbst bin ein Liebhaber kleiner Aquarien. Deswegen möchte ich Dir -> hier einen Link zu einem meiner Aquarien geben.

    Lieben Gruß

    Harold

    Liebe Freunde!

    Zitat

    und was wenn Du morgens nachschaust und 5 Minuten später ist der Strom weg? Oder morgens nach dem Zuschließen der Wohnungstür, wenn man gerade mit dem Auto losfährt? Nach 5-7 Stunden kann ja schon alles zu spät sein.

    Ich will ja weder hetzen noch neunmalklug erscheinen. Aber obiger Satz bringt es auf den Punkt! Man kann sich noch so viele technische Absicherungen und Spielereien einfallen lassen und sie sich auch leisten ... durch nichts wird das Ganze wirklich sicherer und kann uns letztlich verlässlich vor einem "Super-GAU" bewahren. Wenn nicht -

    Ja, vielleicht kann sich der/die eine oder andere doch entschließen, ein biologisch funktionierendes und nicht nur von technikstrotzenden Apparaturen abhängiges Aquarium zu pflegen. Und ja - da sind dann etwas weniger Tiere drin, da wuselt es nicht so herum, wenn man hineinschaut etc. etc. ... Aber einem solchen Aquarium machen einige Stunden (oder sogar ein Tag) ohne Strom nichts aus.

    Schade, dass von dieser Alternative hier bis jetzt nicht die Rede war.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Zunächst auch von mir mein Mitgefühl für Julia! Und dann:

    Zitat

    Mal eine Verständnisfrage: was genau bringt die Tiere denn innerhalb so kurzer Zeit um? 24h Transport überleben sie ja auch ohne Licht und Strömung.

    Die Antwort ist ganz einfach. Die allermeisten Aquarien werden so gefahren, dass das Gleichgewicht ein äußerst labiles ist, das von viel Technik aufrecht erhalten wird. Diese viele Technik erlaubt es auch, viel mehr Tiere einzusetzen, als es für ein biologisch funktionierendes System erlaubt ist. Der kleinste technische Defekt bringt dieses labile Gleichgewicht zum Kippen.

    Würden wir Aquarien pflegen, die maßvoll besetzt sind, gäbe es die meisten "Super-GAUs" nicht. Auch ein zweitägiger Stromausfall hatte in meinen Becken keinerlei Ausfälle zur Folge.

    Lieben Gruß

    Harold

    Hallo!

    Meine Vermutung ist dahingehend, dass es sich bei diesem Fisch um einen Vertreter der Familie Cottidae (Groppen) handelt. Sowohl die Körperform als auch das geschilderte Verhalten lassen mich dazu kommen. Für eine weitere, tiefergehende Recherche wäre es wichtig zu wissen, woher das Tierchen stammt.

    Lieben Gruß

    Harold