Beiträge von Thomas Engels

    Hallo ,

    von der grösse her wären diese arten schon eine möglichkeit für freischwimmer in kleinbecken :

    http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/3045_Apogon_neotes.htm

    http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1552_Apogon_parvulus.htm

    ...ob die erstgenannte art allerdings einfacher ist als die zweite , möchte ich bezweifeln .

    Vom aufwand her aber denke ich ,mindestens so aufwändig wie seepferdchen , wenn man überhaupt das glück haben sollte , tiere bekommen zu können , die nicht schon ernsthaft vom transport geschwächt sind ...

    Hi ,

    lippfische sind im allgemeinem vielschwimmer , die viel platz brauchen , und damit nicht in kleine becken passen.
    Ausnahmen sind diese arten :

    http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/169_Wetm…igropinnata.htm

    und

    http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1959_Wet…lbofasciata.htm

    keine ahnung warum im lex so unterschiedliche angaben zur beckengrösse gemacht werden (selbst wenn die eine art mit eienem cm mehr als maximalgrösse angegebn ist)

    riffbarsche würde ich nicht mit anderen fischen vergesellschaften bei der beckengrösse , sie sind zu agressiv

    Hi aquamika (?) ,

    das kommt drauf an , wie konzentriert /dicht das phyto ist , wieviel restdünger ev. vorhanden ist , und wann/ob der abschäumer mitläuft , der holt das meiste sowieso wieder schnell raus.
    ich habe selber zeitweise 0,5 l pro 100 l verwendet , ohne negatives feststellen zu können.

    Hallo zusammen ,

    ich pflege kupfernanemone(n) nun seit 6 jahren , und habe festgestellt, das eine teilung immer dann stattfindet,wenn irgendwas nicht passt.
    Entweder wenn der fuss nicht mehr in den spalt passt, oder das tier wird durch wachsende korallen abgeschattet , oder von clownfischen zu brutal behandelt.
    Auf dem bild von Corinnas exemplar z.b.scheint es ja (vorläufig)wirklich nicht erforderlich zu sein , sich zu teilen oder abzuwandern.
    wirklich grosse kupferanemonen habe ich bisher auch nur in wirklich grossen becken gesehen , was diese these meiner ansicht nach untermauert.

    Ich habe es zwar selber noch nicht ausprobiert , aber diese anemone soll sich ja auch problemlos (?) mechanisch teilen lassen , was bei anderen arten (wie heractis sp) natürlich nicht geht.

    Hallo zusammen ,

    ich finde den thread gar nicht so schlecht , und es wurden ja auch einige gute links zu thema aqua scaping eingestellt , die ich durchweg inspirierend finde.

    Um aber nochmals auf diese beispiele einzugehen :


    Zitat

    das erste beispiel ist ein becken von über 12000 litern , das es hier möglichkeiten zur raumgestaltung gibt , ist logisch , auch das sich hier der gute eindruck länger hält , weil es länger dauert , bis es zuwuchert ...

    beim zweiten beispiel bin ich mir überhaupt nicht sicher , welche grössenordnung das ist , ich konnte nirgendwo angaben finden, würde mich wirklich interessieren , wenn jemand hierzu genaueres weiss.
    Hier wird ausserdem der gesamteindruck durch knallige dendros "getunt" , und man sollte im hinterkopf behalten , das dieses becken bei einem grosshandel steht , wo jederzeit "passendes" vorrätig ist ,um die fassade (?) zu erhalten
    Es erfüllt zudem eine werbefunktion.

    hier fand ich einen beispiel von jemandem , der sich genau von den ersten beispielen inspirieren liess :

    http://www.reef2reef.com/forums/club-cu…cube-build.html

    man kann sich ausdenken , wie dieses becken aussieht , wenn es sich ählich gut entwickelt wie das becken aus beispiel nr. 3 ...

    ich glaube aber schon , das man durchaus "moderne"einrichtungsbeispiele für kleinere becken verwirklichen könnte, man muss halt dann eben auf andere tiere (kleine garnelen,mini grundeln , krustenanemonen) greifen.
    Es gibt doch in Deutschland mittlerweile genug auswahl dahingehend , und keiner sollte wirlklich darauf angewiesen sein , clownfische und lederkorallen in sein nano zu stopfen , wie man es leider oft sieht.

    Vieleicht liegt es ja auch daran , das es hauptsächlich einsteiger sind , die sich mit kleineren becken zu beschäftigen scheinen.
    Einfach sind kleine mewa becken sicher nicht zu betreiben , und vom aufwand (könnte ich mir vorstellen)
    recht anstrengend ...

    Hallo zusammen ,

    zum thema gab es letztes jahr in der koralle (nr. 73 ,feb/märz 2012) einen bericht , in dem die situation bedeutend ausführlicher beschrieben wird , als in der "kampagne" von saia.
    Demnach gibt es sogar grosse uneinigkeiten zwischen (sogenannten) umweltaktivisten und anderen radikalen auquaristikhandelsgegnern , während sowohl forschung und behörden gut informiert/beteiligt zu sein scheinen.
    Ich frage mich , was bei dieser scenerie ein kollektives aufschreien europäischer zierfischverbraucher "nein ich bin dagegen (=genehmigung der fänger,bestandsuntersuchungen und fangmethoden)bewirken soll bzw. kann ?

    Hallo Ralf,

    Synchiropus larven sind eigentlich trotz ihrer geringen grösse und langsamen entwicklung sehr unempfindlich , bei diesen arten liegt die herausforderung hauptsächlich darin , das man genug geeignetes futter hat .

    Ich bezweifle zwar nicht , das bakterienpräparate auch hier verbesserungen bringen können, es wird aber nicht viel nützen , wenn man (zumindest die ersten zwei drei wochen) nicht genug copepodennauplien für die fütterung zur verfügung hat.

    Hallo zusammen ,

    Inve hat ja entsprechende produkte im programm (ist aber soweit ich weiss in europa schwer dranzukommen) , welches nicht nur einen , sondern gleich mehrere bakterienstämme beinhaltet :

    http://www.inve.com/INVE-Aquacultu…=12&xd_catId=30

    bei ocellarislarven bezweifle ich aber , das es das geld und den aufwand wert ist (auch wenn es sicher auch hier schon positiven einfluss hat) , besonders interessant wäre der gebrauch aber bei empfindlicheren arten , mit längerer entwicklungszeit , und generell höheren ansprüchen.

    Den wirklichen gewinn beim gebrauch solcher produkte wird man ohnehin nur verzeichnen können , wenn man auch alle anderen parameter optimiert hat.

    Hi Joe ,

    das wiederholtes auftauen und einfrieren schädlichen einfluss auf futter (und lebensmittel) hat , sind biologische/physiologische fakten , die man eigentlich nicht zu diskutieren brauchen sollte .

    Das es in der praxis nicht unbedingt immer direkt ersichtliche konsequenzen hat , ändert nicht viel daran.

    Möglicherweise fütterst du viel (und dein system steckt das anstandslos weg), und verdeckst so mängel in der qualität durch quantität :winking_face:

    Die diskussion hat parallelen zu anderen themen der meerwasseraquaristikk - so gibt es ja auch leute , die es mit der beleuchtung nicht so genau nehmen - die haben aber dann , wie du weisst , auch selten lichtfordernde und anspruchsvolle korallen :winking_face:

    Insofern hast du recht ,das alles nicht immer alles gleichermassen wichtig ist - die von dir beschriebene handtierung von frofu ist aber auf keinen fall ein optimum.

    Nun ,ein jeder kann ja selbst entscheiden , wo er kurven schneiden will - da ich von beruf koch bin , ist es mir auch schon von daher wiederbürtig , meinen tieren sowas anzubieten :winking_face:

    Zitat

    Original von Hans-Werner

    Die Brut von Chrysiptera hemicyanea habe ich schon dokumentiert und auch Sphaeramia ist schnell herangewachsen und hatte jetzt erstmals "die Schnauze voll" (Maulbrüter). Amphiprion ocellaris hat ebenfalls häufig gelaicht. Falls also Brutgeschäft anzeichen für eine halbwegs gute und sinnvolle Ernährung sein sollte, kann es so falsch nicht gewesen sein.

    Hallo Hans Werner ,

    da hast du recht , das höhrt sich gut an.

    Die frage bleibt , ob sich die häufigkeit des ablaichens , die grösse der gelege , und die überlebendfähigkeit der larven durch anderes futter steigern/verbessern lässt.

    Was aber natürlich für den "normalaquarianer" weniger wichtig ist .

    Hallo zusammen ,

    ein wiederholtes auftauen und einfrieren von frofu führt zu einer erhöhung/explosion von unerwünschten keimen ,( auch wenn Joe's fische dies 20 jahre "mitgemacht" haben),und zu einer bedeutenden verminderung der futterqualität.

    Futter was übel riecht, gehört auf jedenfall in die tonne und nicht in die tiefkühltruhe ...

    Generell füttere ich gar kein flockenfutter mehr , da es eine sehr begrenzte haltbarkeit hat und wenige wochen nach öffnung der dose wertlos wird.

    Ein gutes granulatfutter dagegen würde ich jederzeit einem "zweifelhaftem" frofu vorziehen , allerdings bin ich davon überzeugt , das ein gutes frofu in vielen fällen( kommt ja auch drauf an ,welche fische/tiere man pflegt) das beste ist.

    Welches futter für die jeweiligen tiere das beste ist , ist allerdings nicht immer so einfach objektiv zu beurteilen , diejenigen von UNS , auf die die bezeichnung "rund und gesund" gut passt , müssen nicht unbedingt ernährungsmässige vorbilder sein :D) und erreichen auch nicht immer das höchste lebensalter ...

    Am besten merkt man die bedeutung des futters wenn man züchtet , sei es mit hinblick der kondition der elterntiere, oder beim aufpäppeln von larven , hierbei macht sich ein saloppes umgehen bei der fütterung , sei es von der ausgangsqualität des futters her ,oder dessen hygienischer behandlung, besonders schnell geltend

    Hallo nochmal ,


    mit dem "natursalz" ist es so eine sache , die qualität der in salzmischungen verwendeten rohstoffe ist wohl in erster linie von deren verarbeitung abhängig , und nicht automatisch von deren herkunft :winking_face:

    .. dort :

    http://de.wikipedia.org/wiki/Siedesalz

    findet man z.b. folgende interessante aussage zum thema :

    ....Meerwassersalinen sind die preiswerteste Form der Salzgewinnung. Auf Grund der minderen Qualität erbringen sie nur circa ein Viertel der weltweiten Salzproduktion...

    Hi Torsten ,

    ich kenne ihn zwar nicht persönlich , denke aber schon , das er zu den "wirklich proffesionellen korallenzüchtern" gehöhrt :winking_face: , und er fügt immerhin mindestens stündlich spuris hininzu :

    http://www.korallenzucht-wendel.de/zuchtanlage_neu.html

    ...was den magnesiumwert anbetrifft , möchte ich niemand empfehlen , ihn dermassen auser acht zu lassen ,
    mir hat das bei meinen anfängen grosse probleme bei der stabilisierung der alkalinitet und des calciumgehalts bereitet

    was die angaben der hersteller angehend inhaltsstoffe ihrer salze betrifft , ist es wohl erst in der letzten zeit "üblicher" geworden (von wegen "nicht mehr veröffentlicht" ,früher gab es überhaupt niemanden der sowas tat), genauere angaben zu machen ,und warum sollten vergleichsmöglichkeiten negativ sein ?

    Hallo zusammen ,

    ich halte auch eine gruppe von 4 stk. in 360 l , optimal ist das aber nicht , es wird schon ein teil gezofft.

    Das eine gruppe von dreien automatisch einen bock und zwei mädels gibt ,kann ich auch nicht bestätigen , ich hatte zuerst auch nur ein etablertes paar , und dann ist mir aus versehen noch eine nachzucht von knapp zwei cm ins becken geraten , die sich überraschenderweise auch in ein männchen entwickelte ...

    ein bock und zwei weibchen sind natürlich harmonischer als nur ein paar , da ist der herr im hause immer gut beschäftigt :grinning_squinting_face:

    Hallo zusammen ,

    bei meinen laufenden becken mache ich ww im sommerhalbjahr mit natürlichem meerwasser , im winter mit frischem selbstangemischten ,und habe eigentlich nie unterschiede bemerken können.

    Wie aber auch Wolfgang schon schreibt , haben z.b. züchter bei ww in larvenbecken zumindest teilweise schlechte erfahrungen gemacht , sodass es berechtigt zu sein scheint , dabei gereiftes wasser zu nehmen.

    Demnach könnte es durchaus angebracht sein , je nach anwendungsbereich/beckenbesatz unterschiedliche
    wege zu gehen.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Wenn man´s genau wissen will, sollte man mal zwei Versuchsbecken aufstellen, einmal eine Woche umgewälztes, frisch angesetztes Meerwasser, einmal vor drei Stunden frisch angesetztes, umgewälztes Meerwasser und in jedes eine Enzmann und eine Xenia setzen und schauen ob es Unterschiede gibt, am besten als Blindversuch: fotografieren und hier im Forum zeigen. Ist das eine Woche umgewälzte Wasser wirklich weniger aggressiv?

    Hallo Hans Werner ,

    welche aussagekraft hätte ein solcher versuch denn für andere korallen oder organismen ?

    wenn's gut geht , könnte die folgerung doch auch sein , das diese korallen unempfindlicher als andere geschöpfe sind ...

    Hallo Maria ,

    meiner meinung nach gehöhrst du zu den leuten , die die balling methode bzw. den ausgleich mit dem nacl - freiem salz nicht bzw. falsch verstehen.

    Warum , habe ich versucht , in meiner antwort zu erklären , was mir augenscheinlich nicht geglückt ist.

    Vielleicht melden sich noch die spezialisten dazu , die dir die sache möglicherweise anders darlegen können.

    H.W. Balling hat die methode übrigens nicht erfunden , sondern popularisiert , und den perfekten kalkreaktor

    hat es noch nie gegeben , ansonsten wäre die methode tatsächlich überflüssig ...

    Hallo ,

    den buckligen bauch halte ich nur für ein zeichen der unterernährung.

    kann man auch oft bei frisch importierten grundeln beobachten , da sieht man halt jede mysis wie sie

    runterrutscht , wenn kein bauchspeck vorhanden ist

    meiner erfahrung nach springen brunnenbauer nur , wenn sie echte panik bekommen , was wiederum nur passiert , wenn sie keine

    höhle haben

    ich hatte mein päarchen jahrelang in einem 100 l becken ohne jegliche abdeckung ,ohne das je was in der

    richtung passierte

    Hi Maria ,

    ich für meinen teil gehe davon aus , das dein rezept entweder NICHT löslich ist , oder so weit von "richtigen" werten abweicht , das eine anwendung für einen ausgleich (was ja der sinn der sache sein soll) sinnwiedrig wird.

    Der ausgleich mit dem nacl - freiem salz bezieht sich ja auch nicht auf die bestandteile , die mit der (ursprünglichen) balling methode gewollt zugegeben werden , sondern auf die neutralisierung des restproduktes nacl.

    Bei der rezeptur des nacl freiem salzes kann demnach (jedenfalls meinem kenntnisstand nach) auch nicht allzuviel "herumgebastelt" werden , da sonst der ausgleich nicht mehr stattfindet.

    Warum sollte dies eigentlich kostengünstiger ausfallen ?

    Wenn man den ausgleich beim ww vornimmt , spielen platzprobleme auch keine rolle.

    Herstellern , die ihr produkt als dritte komponente für den balling gebrauch kennzeichnen , vertraue ich persönlich (warum sollte ich es auch nicht ?)

    Die herstellung kann nicht schwieriger sein als die von kompletten mischungen , es wird halt nur das nacl weggelassen , was mir wesentlich einfacher vorkommt als ,eine selbstkomonierte eigenmischung , die hier und da was weglässt ,und woanders stark konzentriert, mit dem übergeordentem ziel von besserer löslichkeit ...

    Hi Kathrin

    ja diese tiere sehen schon sehr abgemagert aus , und sind sicher kein guter ausgangspunkt.

    Vielleicht vergeht recht und schlecht schon zuviel zeit vom fang bis zum verkauf , und solange die bb's keine

    keine höhle haben und sich unsicher fühlen , nehmen sie ja auch keine nahrung auf.

    Zitat

    Original von Kathrin_M


    Ich denke mal, bedingt durch ihre versteckte Lebensweise, werden sie mit Gift gefangen.

    Kathrin

    Hi Kathrin

    das kann ich mir nicht vorstellen , wenn man weiss, wo sie sich verstecken , lassen sie sich relativ einfach ausbuddeln :winking_face:

    Mit dem gebrauch von gift wird das meiner ansicht nach kaum einfacher werden

    meine nachzuchten hatte ich zusammen mit perculas und kaudernis in einem vollständig überbesetzdem aufwuchsbecken (anfangs rundt 100 fische auf 200 liter)

    das becken war noch nicht mal abgedeckt , es ist kein einziger rausgesprungen (nur einer landete im ablaufschacht)

    unter diesen verhältnissen hatte der erste (brunnenbauer) schon nach 6 monaten die ersten eier im maul

    das weibchen aus dem elternpaar verliess nach dem letzdem ablaichen nicht mehr die höhle , und nahm (augenscheinlich) keine nahrung mehr auf (keine ahnung warum nicht)
    es dauerte aber monate , bie es (wahrscheinlich) verhungerte

    Hallo Roman ,

    als reinen ersatz solltest du das mg sulfat auf keinen fall verwenden , im natürlichem meerwasser (auf dessen zusammenstetzung sich die original balling rezepturen beziehen) , entspricht das verhältnis 1:7 (1 teil mg sulfat , 7 teile mg chlorid)

    viele lassen es gänzlich weg , da sich das anreichernde sulfat wesentlich schwieriger ausgleichen lässt als chlorid

    Hallo zusammen ,

    die farbe von mysis muss nicht unbedingt was über die qualität aussagen , wenngleich es schon stimmt , das sie alle schwarz werden , wenn sie nach dem tode bzw. auftauen anfangen zu gammeln (was recht schnell geschieht)
    es gibt aber zum einem viele verschiedene arten , von denen zudem besonders flachwasserarten , auch noch die farbe wechseln (können) , um sich der umgebung anzupassen.

    ich fange mir meine mysis auch selber , und die hier am meisten vertretene art ist praunus flexuosus ,
    von denen diese bilder hier verschiedene tönungen schön zeigen :

    http://www.google.no/search?q=praun…iw=1024&bih=677

    wenn sie lebend ins aquarium gegeben werden , nehmen sie unter starker beleuchtung und klarem wasser z.b. schnell eine transparentes ausshen an.
    ich glaube nicht , das sich der geschmack dabei ändert :winking_face:

    dagegen ist es möglicherweise von bedeutung , was diese futtertiere als letzte "mahlzeit" hatten , auch was die sichtbarkeit des darminhaltes betrifft.
    Sind die därme nicht sichtbar ,sind sie meistens leer ...

    warum dunkle exemplare ev. vorgezogen werden (konnte ich eigentlich nie beobachten) , bleibt somit spekulation , wenn es nicht ev. mit besserer sichtbarkeit zu tun haben könnte ?

    Ich kann bestätigen , was Sabine schreibt , korrekt behandelte mysis benötigen keinerlei anreicherung , und sind als alleinfutter (nicht nur ) für heikle fische voll tauglich und bringen die damit gefütterten tiere in top kondition , auch für die zucht.

    Um lebendkulturen länger (gesund) hältern zu können , muss ein enormer aufwand betrieben werden , da sie schnell bakteriell verseucht werden , und dann eine potenzielle gefahr für die tiere darstellen , die damit gefüttert werden sollen .

    Hallo ,

    Bernd hat recht , der gesetzgeber macht leider keinen unterschied zwischen nachzuchten und wildfängen , was CITES papiere angeht

    dabei werden nicht nur einfuhrgenehmigungen verlangt ,sondern auch eine ausfuhrgenehmigung (sonst kann es schon bei der abreise ärger geben)

    soweit mir bekannt gibt es dabei keine mengenbegrenzungen

    Hi Alex,

    ja das ist korrekt , das du erst den magnesiumwert einstellen musst , bei solch niedrigem wert wie du hast wird es sonst schwierig ca und kh zu stabilisieren

    die im aquakalulator angegebenen salzmengen kannst du natürlich umrechnen auf den gehalt deiner stammlösungen

    es gibt im aquakalulator aber auch eine rubrik für flüssigdosierung (die rubrik direkt links unter dem kasten anpassung ca/alk /mg

    um zu wissen ,wie dein nitratwert gedrückt werden kann , müsste erstmal die ursache bekannt sein , und dazu müsstets du angaben bez. technik (licht,abschäumuing) und biologie (besatz - fische/krebstiere-korallen,welche)machen

    Hi Peter ,

    nachdem was da im lex steht , ist dein vorschlag erstens : kaum erhältlich
    und zweitens ein eher gemütlicher räuber

    die kleinen lysmata arten wie seticaudata oder boggessi sind wesentlich häufiger im handel , und wenn eine nicht reicht , kann man ja leicht auf zwei oder gar mehrere aufstocken

    man sollte garnelen auch nicht unterschätzen , meiner erfahrung nach fressen die kein bischen weniger als fische , im verhältnis zur grösse

    Zitat

    Original von Wolfgang S
    Vielleicht hat das doch auch etwas mit den Copepoden zu tun. Ich könnte mir vorstellen, das eine Kombination aus Copepoden als Nährstofflieferanten und Artemien als "Sättigungsbeilage" ( =)) durchaus günstig ist.

    Hallo Wolfgang ,

    meiner erfahrung nach sind garnelenlarven hauptsächlich an schwimmendem/schwebendem futter interessiert , und somit müssten es schon calanoide cops sein , um eine rolle bei der ernährung spielen zu können.

    Ansonsten bedeuten günstige verhältnisse für substratlebende copepoden biofilme im larvenbehälter - was von den meisten garnelenzüchtern als ungünstig angesehen wird, was ich so gelesen habe.

    Hallo Elena ,

    normalerweise bin ich ein riesenfan von mysis , bei einem zuchtversuch mit l.debelius musste ich aber erstaunt feststellen ,das dieses futter im larvenstadium überhaupt nicht gut ankam .
    (dafür aber umso besser nach meta)

    Das kann natürlich bei kuekenthali anders sein , bei meinen zöglingen aber waren copepoden , fischlarven (fridmani und percula) ,(gehacktes von) krill und jakobsmuscheln wesentlich beliebter

    auch tintenfisch soll gut sein , den habe ich aber selber noch nicht verwendet.

    ein grosser nachteil bei toten futtersorten ist halt der wahnsinnige arbeitsaufwand , nicht gefressenes futter zu entfernen , welches sonst wohl zu gefährlichen bakterienzahlen und -arten führen kann , selbst wenn man die wasserwerte im griff hat.

    Hallo Elena ,

    bei anderen lysmataarten sind die pleopoden ja ein sicheres kennzeichen für die entwicklung , das wird bei kuekenthali ähnlich sein , denke ich.

    Artemien werden bei solch anspruchsvollen larven nicht ausreichend sein , ich bin fest davon überzeugt , das eine zu einseitige fütterung damit die larvenzeit sehr hinauszögert ,oder sogar das eintreffen der metamorphose gänzlich verhindert

    Nehmen die larven denn wirklich nur nauplien , in dem alter/grösse müssten sie doch auch halbwüchsige bis ausgewachsene bewältigen können,das wäre sicher auch besser

    Hallo Martin ,

    es ist ja gar nicht sicher , das die stenopus schuldig ist.

    Ich habe halte die schon seit ca. 6 jahren zusammen mit putzergarnelen (in einem becken , welches nicht einmal halb so gross wie deins ist) , und da hat es noch nie probleme gegeben.

    Vielleicht ist die garnele ja auch an anderen ursachen gestorben , bevor die stenopus sich ev. gütlich getan hat

    Hi IP ,

    was das brüllen vor dem denken vor dem schreiben angeht :winking_face: :

    es ist natürlich ein unterschied ,ob man von calciumchlorid pur (= ballingsalz) oder einem gemisch mit (absichtlich) (abgewogenen) zugefügten spuris spricht.

    Nachdem was der threadstarter schreibt , war nur von calciumchlorid die rede , und dieses sollte keinerlei verfärbung zeigen.

    sonst hast du schon ein bischen recht , vor 12 jahren hatte ich den begriff balling noch nicht gehöhrt , aber trotzdem schon caliumchlorid benutzt :winking_face:
    wie sollte ich das nun richtig bezeichnen :ylol

    ...die spuris lasse ich noch immer weg , ich halte es für günstiger ,diese ev. separat zu dosieren.

    Zitat

    Original von Micha W.
    Hi,

    dann war es ein Salz mit einem nicht so höhen Reinheitsgrad. dadurch bedingt auch günstiger als Salze mit extrem hohen Reinheitsgrad. Die Verfärbung kommt dann durch die Stoffe zusammen die noch im Salz drin sind und bestehen in der Regel aus dem Stoffen aus denen das Salz gewonnen wird. Mir persönlich ist kein Fall bekannt in den die Verunreinigungen der Salze den Becken geschadet hätten.

    hi micha ,

    naja , es wird 'ne zeitlang dauern , bis etwas aus dem gleichgewicht kommt (je nach verbrauch), und dann auch nicht einfach zu diagnostizieren sein

    warum ein solches risiko eingehen ,von salzen, wo verunreinigungen schon rein optisch sichtbar sind , würd' ich die finger von lassen ...

    Zitat

    Original von iP
    Calcium ist bei mir auch gelblich. Da ists normal.

    Hi iP

    wie kommst du denn darauf

    ich mache schon seit 12 jahren balling und hab noch nie 'ne gelbe calciumløsung gehabt , so ein schrott würd ich mir nicht ins becken kippen

    Hallo ,

    die angegebenen werte in der tabelle im obigem link halte ich aber für diskutabel , man findet sowohl fette als auch magere fische in süss- UND salzwasser
    (der angegebene dorsch ist ein extrembeispiel für fettarme fische im salzigem bereich)

    Lachs den brackwasserfischen zuzuordnen, zeugt von mangelndem wissen - recht lustig der vergleich zwischen
    farm- und wildfischen :

    es ist dieselbe art , die sich im salzwasser "dick" frisst - da sieht man mal , wieviel das futter ausmacht , die haustiervariante ist als doppelt so fett aufgelistet wie die wildform ...

    ...ähnliches kann natürlich auch im aquarium passieren.

    Futtertiere können ebenso wie die lachse unterschiedlich ernährt sein , und ein falsch ernährter guppy wird ein schlechterer futterfisch sein als einer, der richtig gefüttert wurde.

    Stinte sind verwandt mit lachsen , und wie makrelen und heringe fette salzwasserfische (um weitere beispiele zu nennen) , die die allermeisten süsswasserfische leicht schlagen , was den fettgehalt angeht.

    Man sollte deshalb vielleicht eher mit der MENGE vorsichtig sein , die art passt schon , denke ich.

    Der beste weg , seine tiere gesund zu ernähren , bleibt eine möglichst abwechslungsreiche fütterung ,im fall zwergfeuerfisch würde ich sagen , mal ein stint , mal ein guppy (der nicht schon rein optisch überfettet aussieht) ,mal garnelen.

    Hallo Bets ,

    je nachdem , wie gross dein tier ist , sollte der unterschied nicht nur etwas , sondern bedeutend sein.

    Ich habe selber ein päarchen dieser schönen tiere , das männchen seit 8 jahren , in 350 l.

    Selbst wenn das männchen nicht grösser als 10 cm ist , würde den tieren allerdings ein grösseres becken sicher mehr gerecht.

    Sie werden beim abendlichem ablaichen auch recht ruppig , und gehen dann nicht sehr sanft mit dem rest der gesellschaft um ...