Beiträge von Thomas Engels

    Hallo zusammen ,

    ich weiss was Armin dazu sagt (habe sein buch und kenne den abschnitt)

    ich habe immer den salifert test verwendet (der ja auch in den tests auf korallenriff brauchbar abschneidet)

    das was ich damit gemessen habe (ca. 13 jahre lang), hat immer bestens mit dem,was ich im aqua gesehen habe,übereingestimmt.

    ich habe sogar eine zeitlang natriumnitrat dosiert (und mir damals damit auch gleich eine referenzlösung gebastelt),das passte auch alles wunderbar

    heute kann man ja auch gegenmessen mit käuflichen referenzen

    ich kann nicht sehen , das etwaige geringe ungenauigkeiten irgendwann irgendwelche relevanz für mein aquarienleben hatten , (das kann natürlich für zeovit fans anders sein)

    "normalerweise" haben sich meine becken aber auch immer an der nachweisgrenze stabilisiert

    und bin insofern mit Claude einig , das nicht alle theorie unbedingt konsequenzen in der praxis hat :winking_face:

    mfg

    Thomas

    Hallo Stephan,

    ich bin zu zeit "trockengelegt",so aktuell ist es jetzt eh nicht - ich wohne ausserdem etwas weit ab vom schuss,und hätte auch deswegen bedenken,was den transport und dessen dauer betrifft .

    Grundsätzlich würde ich aber auch eher Gilbers bevorzugen ,ich halte das angebot dort für ehrlicher und realistischer .

    Bei Triton ist die wasseranalyse meiner ansicht nach auch eher der kern einer grösseren geschäftsidee,die bei mir eh nicht in frage kommen würde (obwohl ich sogar eine zeitlang drüber nachgedacht habe :winking_face: )

    nitrat trau ich mir wirklich zu noch gut selber messen zu können , bequemlichkeitsgründe sind für mich keine kaufsargumente :winking_face:

    mfg

    Thomas

    Hi Ewald, die Frage ist nun, ob bei der Wasserprobenentnahme (wie Gilbers es vorschlägt) andere Messwerte bei Triton rauskommen, als wenn ich nur dreimal kurz ausspüle.

    Hallo Dieter ,

    das kannst du ja ganz konkret genau herausfinden,wenn du zwei proben , eine a la gilbers und eine a la triton,einsendest :winking_face:

    die probeflaschen kommen aus professionellem laborbedarf , guck mal hier ob du sie dort findest :

    http://www.corning.com/lifesciences/u…multiflask.aspx


    da würd' ich mir keine sorgen machen

    Peter Gilbers möchte dagegen keine luft in der probe haben (ich denke er wird dazu hier selber was sagen :winking_face: )

    während dies bei Triton offensichtlich nicht so wichtig zu sein scheint ...


    mfg

    Thomas

    Hallo Armin,

    ja die tabelle habe ich mir durchgelesen , die artikelverfasser werfen aber frage(n) auf,wie verlässlich und reproduzierbar das ganze sei

    was nutzt es mir wenn das einemal jod und eisen wunderbar stimmen,kupfer und mangan aber nicht , und ein anderesmal umgekehrt (vor allen dingen wenn man nicht weiss ,wann was der fall ist :winking_face: )

    was ist deine meinung dazu ?

    für jod gibt es ja einen tropfentest von salifert , da habe ich mal mehrere packungen gekauft und konnte nie was messen , selbst bei eigens hochdosiertenproben

    ...schade das es auch mit spezialisierten methoden nicht unbedingt einfacher ist...


    nitrat sollte vielleicht als service mit dazugehören,dafür alleine braucht man aber wohl wirklich kein labor zu bemühen ?

    mfg

    Thomas


    Darüber hinaus können sie Parameter messen, die bisher für den Laien nicht messbar waren.

    Hallo Armin,

    schön, dass du dich zum thema meldest :winking_face:


    ...und jetzt würden sicher noch andere als ich gerne wissen , welche parameter das denn sind (wohl kaum alle,die ,jedenfalls im falle Triton,angeboten werden)
    ,wie genau,und wie zuverlässig (von mal zumal,wieviele proben wären ev.erforderlich)sie gemessen werden können

    mfg

    Thomas

    Hallo,

    welcher Wassertest kommt der Triton-Analyse am nächsten ?


    LG Jochen

    Hallo Jochen ,

    um diese frage beantworten zu können , müsste man erstmal definieren,wie präzise die Titon -analyse denn überhaupt ist ...

    ...dort : http://www.reefsmagazine.com/mag.php?do=wp_post&articleId=159

    ist der erste versuch dazu gemacht worden (ich stell den link mal hier direkt ein :winking_face: )

    Peter Gilbers bietet ähnliches an (nicht ganz so umfassend,aber wohl mehr realistisch :winking_face: )

    http://www.reefanalytics.com/Wasseranalyse:::69.html

    ...ansonsten musst du selber messen (welchen test man dabei verwendet,kommt mehr auf die eigene person als auf die testmarke an)

    oder ein chemielabor bemühen,dann wird es aber teuer ...

    ...zu den letzten möglichkeiten ist die triton analyse sicher eine komfortable und kostengünstige alternative ,was die makroelemente und vielleicht auch einzelne

    mikroelemete angeht ,was mich daran stört,ich habe realistisch gesehen keine möglichkeit,dessen richtigkeit zu überprüfen (oder man müsste gleich eine referenz mit einsenden :winking_face: ) einige versprechungen,die gemacht werden,sind aber etwas wiedersprüchlich ,und vorsichtig zu geniessen ...

    ...zum einstellen von spuris generell(wie stephan schreibt) äusserst fraglich

    ich finde den artikel im reefmagazin nicht nur fachlich gut (soweit ich das beurteilen kann) sondern auch sehr sachlich und konstruktiv - hier wird REALISTISCH

    beschrieben , was wie wann funtktioniert , und man setzt sich kritisch mit den werbeversprechungen des anbieters auseinander

    dort wird keinesfalls ALLES schlecht beschrieben ,sondern nur auf möglichkeiten und unmöglichkeiten (bzw. wahrscheinlichkeiten und unwahrscheinlichkeiten :winking_face: )

    aufmerksam gemacht

    ...was schlechtgeschrieben wird,ist der artikel vom reefmagazine auf korallenriff :

    http://www.korallenriff.de/artikel/1550_D…ts_im_Test.html


    ...und zwar (oder natürlich) vom anbieter selber (siehe eingestellt von Robert Baur , die stellungnahme von triton):

    er beschuldigt die artikelverfasser für datenmanipulation (!!!) , so reagieren geschäftsleute , die ihre geschäftsideen gefährdet sehen (meine meinung)

    ...tragisch,das sowas auf korallenriff so ablaufen darf , aber für mich nur ein weiters indiz,das dies mehr eine plattform für werbung als für information ist
    (auch meine meinung :winking_face: )


    mfg

    Thomas

    Hallo Hans Werner,

    vielen dank für die auskunft - ist die löslichkeit der grund dafür , das das calcium und die kh aus dem mineralsalz auf die anderen komponenten draufgeschlagen wurden ?

    ...aus der beschreibung auf eurer webseite , und der produktbeschreibung in mewa shops geht das (jedenfalls)nicht (eindeutig) hervor (steht das auf der packung ?)

    d.h. wenn man andere ,"einfach" komponenten ,-) verwendet,und euer calciumfreies mineralsalz damit kombiniert , geht die rechnung ja dann nicht auf,bzw. wird höher :winking_face:

    mfg

    thomas

    Hallo Ingrid ,

    mit natürlichen werten meine ich , das das verbrauchte kalcium und karbonat nach einer stöchiometrischen berechnung (die natürliches meerwasser zum vorbild hat) , chemisch/mathematisch korrekt ausgeglichen wird

    (in gegensatz zu wasserwechsel mit komplettmischungen , wo grösstenteils weder verbrauch noch zugabe bekannt sind )

    d.h. in der konsequenz,wenn man seinen verbrauch von calcium und karbonat durch entsprechende ballingsalze durchführt,und mit zugabe von mineralsalz ausgleicht, hat man eigentlich nichts anderes als einen wasserwechsel durchgeführt , bei dem verbrauch und zugabe weitgehendst korrekt berechnet sind.

    Dabei gibt es keinen überschuss oder manko : man erhält natürliche werte

    ...wenn allerdings schon im vornherein ein ungleichgewicht von anderen stoffen herrscht (wie im beispiel vom themenstarter , hier magnesium),wird dieses durch die mineralsalzzugabe natürlich deutlich gemacht ...jedenfalls solange es sich um werte handelt, die sich messen lassen ...

    mfg

    Thomas

    Hallo zusammen ,

    ich sehe es genau andersherum :

    ein anstieg von wasserwerten beim ausgleich mit mineralsalz bei der klassischen balling methode wäre für mich ein anzeichen,
    das in der komplettsalzmischung zum wasserwechseln unnatürliche werte enthalten sind , welche sehr wohl auch ohne verwendung vom natriumchloridfreiem salz zu anreicherung führen können.

    (vorausgesetzt natürlich, das im mineralsalz auch wirklich natürliche werte enthalten sind)

    Beim korrekter anwendung der balling methode werden ja in der summe nichts anderes als natürliche werte hinzugegeben , während die zusammensetzung der gebräuchlichen salzmischungen äusserst unterschiedlich ausfällt , und oft bedeutend von natürlichen werten abweicht...
    ...andersherum :
    die klassische balling methode ist in der praxis nichts anderes als ein ausgewogener wasserwechsel , der gleichzeitig nichts anderes als kalk und karbonate im direktem verhältnis zum verbrauch erhöht.

    Das kann man mit einfachen wasserwechsel unmöglich genauso korrekt machen (schon gar nicht mit salzen,die erhöhte kalk,karbonat-und magnesiumwerte haben)

    @ Paul

    was für ein (komplett)salz verwendest du denn ? es kann durchaus sein, das der überschuss von magnesium hierher kommt ...

    @ Hans Werner

    welches produkt ist denn das mineralsalz von euch , was kein calcium und kh enthält , das wäre schon wichtig zu wissen , wenn man es z.b. ohne die anderen , angereicherten komponeneten verwendet ?

    mfg

    Thomas

    Hallo zusammen,

    genau dasselbe was Ina schreibt,habe ich mal bei einem befreundetem aquarianer bobachten können (in 500 l)

    Ansonsten sollte man zwergkaiser nicht unterschätzen , meine (flavissima) hatten (besonders) vor dem abendlichen ablaichen immer erstmal die chrysiptera cyanea

    "verprügelt" , obwohl die auch immer eier unter bewachung hatten ...

    mfg

    Thomas

    Hallo Eric,

    ich habe nur einen wurf gezogen , dabei gab es nach ca.6-7 monaten erste reibereien (aber nichts ernsthaftes) und mit 8 monaten das erste ablaichen.
    Kommt natürlich auch drauf an , wie gut sie im futter stehen.

    Solange der jüngste wurf nicht in die mäuler der älteren passt , sollte es gut gehen ... wobei die kleinsten aber möglicherweise auch zuletzt beim füttern kommen ,wenn man nicht grosszügig ist , und damit entsprechend langsamer wachsen.

    mfg

    Thomas

    Gerade auch Eviota und Bryanopsis leben sogar nur wenige Monate.

    Beste Grüße Andre´

    Hallo Andre',

    auch da scheint es noch (meiner meinung nach ) deutliche unterschiede zu geben.

    während Eviota sigillata einen zyklus von nur 59 (!)tagen hat (https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/2026_Eviota_sigillata.htm)

    finden sich angaben (wenn auch nur wenige) bis zu drei jahren

    https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/394_Eviota_bifasciata.htm


    https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/393_Eviota_atriventris.htm


    also für mich ist das schon ein unterschied , ich würde nicht automatisch sagen ,man sollte keine fische kaufen,die man nicht mehr als2-3 jahre halten kann -

    wer weiss (oder will es sagen) ,was eigentlich die wirkliche durchscnittliche lebenserwartung aller imoprtertierten aquarienfische ist ?

    demnach müsste der handel mit zierfischen vielleicht grundsätzlich in frage gestellt werden ...


    ...was die natürliche ernährung von grundeln im aqua angeht , finde ich,gilt ähnliches.

    Wieviele von den uns gepflegten tieren bekommen denn wirklich dasselbe futter im aqua wie in der natur ?

    die allermeisten kommen auch mit alternativen klar.

    Nun habe ich zugegebenerweise keine erfahrung mit amblygobius , aber da sie sogar pflanzliche wie auch tiersiche nahrung aufnehmen,kann man sie wohl nicht als nahrungsspezialisten bezeichenen ?
    ich nehme an ,es ist bei diesen arten wichtig,das genug futter auf/an/in den bodengrund gelangt ...
    ...dagegen ich hoffe nicht , das Hans Werner diese arten meinte,wenn er davon spricht , man könne grundeln auch ohne bodengrund halten...

    mfg

    Thomas

    Hallo Hans Werner

    ich denke da vor allem an Cryptocentrus und Nemateleotris.

    aber es gibt auch andere kandidaten , hier (wie ich finde) ein interessanter link zum thema :

    http://www.reefcentral.com/forums/showthr…2efe2&t=1157146


    sicher keine art wirklich langlebig,aber doch deutlich mehr als 1-2 jahre.

    wobei es immer so eine sache ist,alter im riff und alter im aqua,bei guter haltung sehen die chancen ausserhalb der natur oft wesentlich besser aus...das trifft u.a. auch für z.b. für seepferdchen zu.

    @ Hajo

    Valencienna muralis,Cryptocinctus cinctus,Nemateleotris magnifica und decora sind bei mir auch in 50 cm wassertiefe "zuhause" geblieben,allerdings gelang es mir (wie bei dir und vielen anderen auch) nicht ,ein paar zusammenzustellen.
    Das heisst ,es blieb immer nur eine übrig zum schluss (die letzte springt nie :winking_face: ) mit ausnahme von valencienna,da hatte ich ein päarchen,aber ein tier war leider krank,wahrscheinlich schon vor dem kauf :frowning_face:
    Bei C.cinctus hatte ich zwei gleichgeschlechtliche,das eine tier wurde massiv unterdrückt,sprang aber nie...es gab aber auch reichlich versteckmöglichkeiten an bzw.dicht über der gesamten bodenfläche.

    mfg

    thomas

    Hallo Hajo,

    klar kann man drüber nachdenken , am besten wär's wenn's leute gibt ,mit grundeln in kleineren becken als Reinhard und Dietmar , mit entsprechenden erfahrungen ...

    wenn deine hypothese stimmt , müsste man eben herausfinden , wo die grenze bei der beckengrösse liegt , die gestaltung und vergesellschaftung dabei natürlich
    auch berücksichtigt.

    oder man schafft es sogar , ein (kleineres?)artenbecken so zu gestalten , dass die insassen überhaupt nicht mehr zu (selbstzerstörenden)fluchtaktionen provoziert werden ?


    @Hans Werner

    es gibt ja auch etliche grundelarten,die weder streng bodenlebend sind noch besonders kurzlebig (aber als "springfreudig" gelten) ,was würdest du denn für solche arten empfehlen?

    mfg

    thomas

    Hallo zusammen,

    also bei leierfischen bin ich mir ziemlich sicher,das das rausspringen hauptsächlich (wenn nicht ausschliesslich) beim laichakt geschieht,was ich aber durchaus
    als "gewöhnliches verhalten" bezeichnen möchte
    längere zeit hatte ich sogar eine dreiergruppe mit einem männchen und zwei (wesentlich kleineren) weibchen (in nur 200 l),hier "verschwand" das männchen
    (ich weiss allerdings nicht ob er gesprungen ist)
    Da kann man wirklich nichts anderes machen,als abdecken oder zumindest sprungrand anbringen.

    Ich hatte über längere zeit auch ein päarchen mandarinfische zusammen mit einem päärchen zwergkaisern zusammen , wobei besonders das mandarinmännchen vom kaisermännchen lange schlimm behandelt wurde (in einem 360 l becken),ohne das es zum rausspringen kam.

    Dietmar und Reinhard , welche grundeln pflegt ihr denn so , mit welcher vergesellschaftung ?
    ...und knietief oder nicht , beide habt ihr ja eher doch schon etwas grössere "pfützen" als der "durchschnittsgrundelhalter" :winking_face:

    wenn in 15 jahren keine grundel hüpft , ist das für mich jedenfalls kein zufall.

    mfg
    thomas

    Hallo Hans Werner,

    gib' mal "gesprungen" in die suche ein,von wegen "andere fische springen ja auch nicht"...

    http://meerwasserforum.com/index.php?page…ungen#post81404 (beitrag 9)


    http://meerwasserforum.com/index.php?page…ungen#post46889 (beitrag 8 )


    ..was docs angeht,drückerfisch und rotfeuerfisch (!) sind auch vertreten

    ...wenn auch in kleineren zahlen als grundeln.


    Sollen wir das jetzt als natürliches verhalten bezeichnen,nur weil es möglich ist ?Wäre NORMALES verhalten besser ?

    Vielleicht können wir uns darauf einigen ,was man der regel zuordnen kann und was der ausnahme ?

    ich bin fest davon überzeugt , das es im aquarium wesentlich mehr "fliegende grundeln" gibt , als in der natur.

    woran dies liegt , wäre interessant herauszufinden,das interesse hier scheint aber ausser den teilnehmenden leider verschwindent gering zu sein, wenn man sich dass verhältnis von antworten und zugriffen ansieht...

    wenn geschrieben wird ,mein brunnenbauer ist mir rausgesprungen,weil mein becken nicht abgedeckt war,dann ist das nicht richtig (bestenfalls rhetorisch) , es liegt nicht an der abdeckung,es liegt an der vergesellchaftung oder/und am falschem bodengrund

    wenn ein brunnenbauer 3 jahre lang in einem (noch dazu kleinem ) unabgedecktem becken bleibt , hat er nie versucht , zu springen , kann man dann sagen,er hat für sein natürliches verhalten keinen gebrauch gefunden ?
    Das finde ICH absurd...

    was den unterschied des habitats bei grundeln im riff und aquarium angeht, gibt es (mindestens) in 98 % der beispiele einen riesenunterschied :
    das volumen ...
    ...wenn eine grundel eine fluchtaktion (nach oben)im riff veranstaltet ,schiesst sie eben mal 3-4 meter durchs offene wasser , im heimaquarium bedeutet dieselbe reaktion ein pløtzliches treffen mit der zimmerdecke...
    ...woraus man wohl nicht schliessen kann, das grundeln auch in der natur gerne mal hüpfen ?

    nein,ich bin überzeugt , man kann dem hang zum fliegen auch bei der haltung von grundeln entgegenwirken , anders als mit einem absolut dichtem deckel .

    dazu mussten sich mal die leute melden , die über längere zeit grundeln pflegen , ohne abdeckung ...

    ...das man grundeln auch ohne bodengrund halten kann , bezweifle ich nicht , es kommt eben drauf an ,welche art.

    auch andere faktoren wie vergesellschaftung auch (oder sogar besonders) innerartlich spielen sicher eine grosse rolle...

    nochmals angehend ob der sprung aus dem becken spontan/aus panik ,oder "geplant" durch den spalt , das "Motiv" wäre doch dasselbe ,der fisch will weg/raus,es passt was nicht...

    mfg

    thomas

    Hallo zusammen,

    mir kommt bei dieser diskussion hier immer das beispiel brunnenbauer in den kopf , auch wenn diese arten keine grundeln sind , wenn man die angaben zu dieser art im lex liest :

    http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/291_Opis…s_aurifrons.htm


    so ist man wohl vollkommen beim thema...

    ...während man bei verschiedenen grundelarten noch über habitate und vergesellschaftung spekulieren kann , ist die sache (jedenfalls meiner ansicht nach) bei brunnenbaueren ganz einfach und eindeutig so,dass er den richtigen bodengrund benötigt,um das springen sein zu lassen.

    Ist dieser nicht vorhanden,springt er,die frage ist nicht ob,sondern wann...
    ...und dabei spielt es ansonsten überhaupt keine rolle , ob das beckenvolumen 100 oder 3000 liter ist :winking_face:

    ein artgerechtes becken für brunnenbauer benötigt keinerlei abdeckung , da diese art NIEMALS den weg nach oben nimmt,wenn der weg zur höhle nicht versperrt ist.

    Warum sollte das für grundeln anders sein ?

    Wieso spielt es eine rolle,ob ein fisch aus einem offenem becken springt ,oder durch einen kleinen spalt,solange das springen an sich verhaltenswidrig ist ?

    ich bin bei dieser diskussion 100 % bei Hajo ...

    mfg

    Thomas

    Hallo zusammen,

    fragt sich, was man von dem ergebnis einer sochen messung folgern kann ?

    eine hohe anzahl von bakterien würde ich hier eher als eine konsequenz schlechter lagerung/behandlung des rohstoffes sehen , als einen beweis dafür , das man hier viel gutes für sein geld bekommt ...
    auch in laufenden aquarien schwankt die anzahl der bakterien , wobei sich in der regel die unerwünschten wesentlich schneller vermehren als die nützlichen.

    ich habe mein letztes becken zweieinhalb jahre mit ausschliesslich natürlichem wasser gefahren ,da ich in küstennähe wohne,war das recht einfach durchzuführen.
    Den hauptvorteil dabei sehe ich darin , das ich vor überdosierungen im ausgangswasser sicher bin , auf der anderen seite muss man dann (wie Armin und Hans Werner ja auch erwähnen),mehr nachdosieren.
    Oft ist es aber doch bei der meerwasseraquaristikk so , das ein bischen weniger gerne besser ist als ein bischen zuviel...

    ansonsten konnte ich aber keine wesentlichen unterschiede zum vergleich zu selber gemischten salz feststellen , das einzige was mir auffiel war,das nach
    ca.zwei jahren standzeit wieder makroalgen auftauchten , die bei meinen anderen becken immer nach ca. einem jahr verschwanden.

    Die sache mit natürlichem meerwasser ist eben , es ist nur so lange natürlich,bis es im becken landet - wie lange hält der positive effekt ?

    In einem hiesigem forschungslabor gibt man sich noch nicht einmal mit natürlichem meerwasser bester ausgangsqualität zufrieden.
    Dort wird es,(nachdem es durch einen sandfilter gelaufen ist)nochmals "weiterveredelt",indem man es mit biobällen bestückt , worauf sich erwünschte,nützliche bakterien (sehr langsam) vermehren .Das ganze wird kräftig belüftet,ohne irgendwelche zusätze oder bakteriennahrung,bei konstanter temperatur.

    Dieses wasser wird bevorzugt zu forschungszwecken benutzt,da es die beste ausgangsqualität besitzt ,besonders mit hinblick auf unerwünschte bakterien(wenn ich es so richtig verstanden habe), die sich in den( für gewöhnlich ) ansonsten nackten verwendeten gefässen schneller breitmachen.
    Aus dem hauptbehälter des "veredelten" wassers werden dabei nie mehr als max. 20 % abgelassen , da sonst die qualität nachlässt...

    Ich habe mir eine ladung von diesem wasser holen dürfen , und es gleichermassen behandelt und weiterhin mit nsw nachgefüllt- ich gehe aber davon aus , das diese bakterien in einem laufendem aquarium kaum eine chance haben (jedenfalls nicht auf dauer)
    ich habe jedenfalls nichts besonderes feststellen können.

    mfg thomas

    Hallo zusammen ,

    warum sollte tridacnazucht im aqua nicht möglich sein ?

    ...hier ist man anderer meinung : http://reefbuilders.com/2008/04/30/ree…ing-tridacnids/

    ...hier müsste man sich als forscher registrieren , um einzelheiten zu erfahren , der extrakt deutet auf eher wenig hokuspokus :

    http://www.researchgate.net/publication/22…aroline_Islands

    weitere ev. interessante info :


    http://www.aquasearch.net.au/aqua/clamculture.htm

    es wird sicher einiges zu beachten sein ,auch wenn man den befruchtungsvorgang richtig gehändelt hat , besonders schwierig stelle ich es mir vor , die "kleinen" im auge zu behalten bzw. überhaupt zu erblicken...dann wäre die sache mit den erforderlichen zooxanthellen ...

    ...aber wer bzw. wieviele haben es denn schonmal versucht ?

    ...ich denke , es könnte interessant , wenn auch nicht lohnenswert sein , auf jedenfall 'n haufen arbeit...

    mfg

    thomas

    Hallo zusammen ,

    zwar halte auch ich grundsätzlich copepoden für die bessere wahl,bei reidis geht es aber sehr wohl auch ganz ohne.
    Ich habe mal aus einen wurf 38 stk nur mit artemien (und später dann mysis) gezogen , zu den zeiten hatte ich noch überhaupt keine cops.
    Dabei verwendete ich (zumindest anfangs) die 430er von inve , das zuchtbecken (40 l) war aber konstant eingegrünt (ausschliesslich mit nannocl. , mehrere sorten , vor allem isochrysis,wäre natürlich noch besser)
    Auf dauer reicht das natürlich nicht , heikel wird es aber eigentlich erst, wenn die fohlen grösser werden ...
    ...ausserdem sollte man bedenken , das meistens ein geschlecht überwiegt (bei mir waren es 30 weibchen und 8 böcke),was die probleme für einen möglichen verkauf vergrössert
    macht ja spass , es einmal gemacht zu heben ,aber mehrmals würde ich mir das nicht antun.
    10-15 stk. würde ich von daher sagen ,sind allemal genug.
    Vor allem , wenn sie erwachsen werden , und man findet keine abnehmer ...

    mfg

    thomas

    Hi ,

    du brauchst nichts überstürzen mit dem füttern , wenn sie ernsthaft angeschlagen ist , ist es vielleicht auch gar keine gute idee .

    Wie sie hängt ,spielt ansonsten für die fütterung keine rolle ,nur die tentakel müssen draussen/zugänglich sein , ist das nicht der fall, dann warte, bis sie sich halbwegs "vernünftig" positioniert.

    Möglicherweise ist sie am fuss verletzt ? Dann kannst du nur abwarten , aber normalerweise sind diese tiere insofern hart im nehmen.

    mfg

    thomas

    Hallo Caren ,

    das tier sieht ziemlich blass aus , wie ich finde , für eine quadri , aber es gibt da ja viele farbnuancen bei denen ...

    ... wenn sie sich ins "dunkle" verzieht , musst du aufpassen , dabei können sie degenerieren.

    wenn sie das bei mir machen , bekommen sie vorsichtige kleine fütterungen ( mysis) , das hilft meiner erfahrung nach , etwaige "dunkelzeiten" zu überbrücken.

    mfg

    thomas

    Hallo Ingrid ,

    meiner erfahrung nach wachsen nicht alle fische zeitlebens , ich habe und kenne durchaus eine reihe von exemplaren wo da feierabend ist :winking_face:

    ich habe auch nicht behauptet , das fische , die nach 6 jahren sterben , schlecht gehalten wurden , nur wollte ich nicht unwiedersprochen so stehen lassen , das man bei einem 6jährigem mandarinfisch (ganz davon ab , aber das habe ich auch geschrieben,man weiss nicht wie alt das tier ist , wenn es ein wildfang ist) nichts mehr zu erwarten braucht ...

    ...auf menschen bezogen , um mich auf deinen vergleich einzulassen , würde das bedeuten , das man sich grundsätzlich operationen so ca. ab 65 stecken könnte :winking_face:

    mfg

    thomas

    Hallo zusammen ,

    in einem spezialbericht zum thema in der "koralle" wird (von Ellen Thaler) angegeben , das gut gehaltene mandarinfische bis zu 12 jahre alt werden können.
    Es ist natürlich meistens schwierig , zu wissen , wie alt die tiere sind , wenn man sie kauft .
    Ich habe selber drei jahre alte nachzuchten , die immer noch am wachsen sind , auch deswegen halte ich 6 jahre "endalter" als recht wenig für diese fische.
    Als zusatzfutter halte ich mysis am besten geeignet , die werden meiner erfahrung nach auch am ehesten als tot/gefrostet akzeptiert.

    mfg

    thomas

    So weit kann eine ICP nicht daneben liegen.

    Hallo Peter ,

    das gilt aber , wie du selber schreibst , nur für die macroelemente.

    Die meisten der stoffe , die hier in der analyse aufgelistet sind , sind mit einer ICP doch gar nicht korrekt zu messen, was das ganze "angebot" für mich sehr unglaubwürdig macht.

    Du schreibst , du machst sowas ähnliches schon sehr lange , im gegensatz zu den allermeisten von uns weisst du aber , was du reinmachst , und hast dazu noch nicht vergleichbare möglichkeiten , das ganze durch korrekte messungen zu überwachen...

    mfg

    thomas

    Hi Patrick ,

    die kontrolle hast du doch schon selber geplant und beschrieben, nämlich das du den salzgehalt mit einer ordentlichen spindel selber misst - dann weisst du , was plausibel ist und was nicht ...
    ...das sollte dir aber eigentlich erpspart bleiben, wenn du viel geld für einen umfassenden test ausgibst , der alles mögliche erfasst (zumindest auf dem papir) ,dabei das wichtigste aber ausser acht lässt , nämlich den salzgehalt ...

    mfg

    thomas

    Hallo zusammen ,

    macroelemente sollten wohl messbar sein mit einfacheren geräten als die , die für spurstoffe benötgigt werden.

    Mir war gar nicht bekannt , das Triton eine analyse für microelemente anbietet , ich hab' grad mal auf der HP geguckt , dort steht , das das labor z.z. geschlossen ist ...

    Patrick , eine dichte von 1,023 ist doch nicht hoch (wenn auch abhängig von der temperatur) , die solltest du schon haben, wenn du sps pflegst.

    Mit der analyse stimmt der wert ja hinten und vorne nicht , das finde ich schon merkwürdig , das korrekte messen soll ja bei dieser methode besonders wichtig sein...

    mfg

    thomas

    Hallo Patrick ,

    jod zusatz gibt es im handel als lugolsche lösung (kaliumjodid) von verschiedenen herstellern , schau mal in den shops.

    Eine zugabe sollte aber nach meinem verständnis der triton methode nicht nötig sein , frag mal den erfinder danach.

    Wie sieht es mit deinem salzgehalt aus , das hast du uns noch nicht mitgeteilt :winking_face:

    Nachdem was ich über die methode gelesen habe , sehe ich die nachteile dabei eher darin , das irgendwann mal defizite an microstoffen auftauchen könnten ,

    so ev. erhöhte werte (falls richtig gemessen) müssten demnach noch von der erstbefüllung stammen ( hattest du da mal messen lassen ?) , wenn du alles richtig machst , oder aus der deko bzw. dem futter kommen.

    mfg

    thomas

    Hallo Patrick ,

    wonach legst du denn die dosierungsmenge der triton elements fest , meines wissens nach soll das am kh wert fest gemacht werden , den du aber nicht kennst ?

    und entnimmst du auch deinem becken die entsprechende menge wasser bei der zugabe der elements ?

    womit geschah die erstbefüllung des beckens , mit naturwasser oder salzmischung , und wie lange steht das becken schon ?

    mfg

    thomas

    Hallo zusammen ,

    im salzwasser werden die beschriebenen verschmutzungen doch locker vom abschäumer entfernt ...

    ...bedenklich finde ich die tatsache , das man einen solchen etwaigen fortschritt (im süsswasser) hauptsächlich dazu benutzen will ,um noch mehr tiere auf noch engerem raum zusammenzupferchen ,was wiederum zu anderen problemen führen kann als nur verschmutzung ... wie bei z.b. bei der geflügelzucht bekannt.

    ...welche rolle spielt's , solange es der verbraucher nicht schmecken kann :loudly_crying_face:

    für die mewa aquaristik wohl kaum bedeutend oder erstrebenswert ?

    mfg

    Thomas

    Hallo Sven,

    die Formel für Natriumcarbonat ist Na2CO3.
    Ich würde allerdings das NaCl-freie Salz komplett weglassen. Die Idee einer Ionenverschiebung ist nur dann theoretisch richtig wenn Du mit natürlichem Meerwasser nachfüllst. Wenn Du künstliches Meerwasser nimmst, dann fängst Du Dir mit der Zugabe von NaCl-freiem Salz mehr Probleme ein als wenn Du es weglässt.
    Lese mal http://hier.
    Ich mache seit Jahren "Balling Light" ohne jegliche Dosierungen von NaCl freiem Salz und habe keine Ionenverschiebung.

    Grüße
    Jens

    Hallo Jens ,


    bei zugabe von NaCl freiem salz wird der verbrauch von calcium und karbonaten korrekt und berechnet ausgeglichen , das kann bei verwendung künstlichen meerwassers (sprich salzmischungen mit unnatürlichen werten) jedoch bestenfalls nur willkürlich und unvollkommen geschehen ?
    Wie kann der (in der regel unbekannte) überschuss in einer "modernen" salzmischung jeglichen verbrauch von calcium und karbonat automatisch korrekt ausgleichen , über jahre hinweg ?


    Und den unterschied zwischen natürlichem und künstlichem meerwasser , kann man wohl kaum anders als eine ionenverschiebung bezeichnen ,die bei verwendung entsprechender salzmischungen schon am anfang besteht ?


    Auch wenn es in der praxis oft anders zu funktionieren scheint ,verstehe ich die originale balling methode (mit mineralsalzausgleich) als die sicherste und genaueste methode.
    Die zugabe von mineralsalz kann sich doch nur dann nachteilig auswirken , wenn sowieso schon woanders was aus dem lot ist , was meiner auffasung nach aber auch unabhängig von der kalkergänzungsmethode zu problemen führen sollte.
    Mit der zugabe nach balling (original komplett) macht man ja nichts anderes als einen ausgewogenen wasserwechsel , was ansonsten bei der verwendung mit synthetischen vollsalzmischungen nicht immer der fall zu sein scheint ...


    Das die korrekte anwendung der balling methode abhängig von anderen faktoren ist , schreibt Hans Werner ja selber , ich sehe seine methode als eine möglichkeit , einige wichtige parameter gezielt zu kontrollieren - diese kontrolle wird je nach abwandlung der methode entsprechend geringer , auch wenn es in vielen fällen dennoch funktioniert (oder zu funktionieren scheint)


    mfg thomas

    Hallo zusammen ,

    auch tropische mysis und flohkrepse , die sich besonders in gut laufenden refugien gut vermehren , können eine konstante bereicherung für das hauptbecken darstellen , was das nahrungsangebot angeht, und werden gerne genommen.

    der futterorganismus , der meiner erfahrung nach mit abstand am schnellsten auch im totem zustand akzeptiert wird , (ausser artemien , die leider nicht so nährreich sind) ,ist mysis .

    Dabei kann es durchaus helfen , zunächst ein paar lebende vorzufüttern
    haben die fische erstmal "begriffen" , wie das futter aussieht , scheren sie sich nie wieder drum , ob es tot oder lebendig ins becken fällt :winking_face:

    mysis von guter qualität sind voll tauglich als alleinfutter für carnivore fische entsprechender grösse ( liebhaber von seepfreden können das sicher bestätigen) , allerdings sollte man bei alleiniger verwendung solchen frostfutters dieses dann nicht durch wiederholtes auftauen , einfrieren und spülen "entwerten" , wie das gerne oft hartnäckig empfohlen wird :winking_face:


    mfg

    thomas

    Zitat

    Original von Kai86
    Ich wechsele zwar nicht so
    oft Wasser aber bei den meisten Salzsorten ist Kalium eh unterdosiert
    (um die 300mg/l).

    letztlich scheinen sogar hier 550mg/L Kalium (Vgl.: Water Parameters)
    nichts auszumachen.
    i

    Hallo Kai ,

    das sieht ein wenig merkwürdig aus , ich frage mich , ob das nicht auch messfehler sein können , wo sollte das kalium in diesem becken ohne spurizugabe (ein schönes beispiel ,das es auch ohne geht ;))
    denn herkommen , und warum sollte der wert dermassen grossen schwankungen unterworfen sein ?

    mfg

    Thomas

    Hallo Thomas ,

    du bist weder der erste noch der letzte noch der einzige , der bei einsatz von hauptsächlich riffkeramik schwierigkeiten hat , gib mal "riffkeramik" in die suche ein , und du wirst einiges finden ...

    ...hier gibt es ausführliche erklärungen zum thema des (bzw. eines) herstellers :

    Einfahranleitung für Neubecken mit Riffkeramik

    FRAGEN zur Einfahranleitung Riffkeramik

    ...es gibt aber auch leute , die meinen , das man durchaus pech bei einer charge haben kann , d.h. das die steine auch auf dauer unerwünschte stoffe ans wasser abgeben können , die z.t. schwer messbar sind und so dauerhafte probleme bereiten

    mfg

    thomas

    Hallo Claude

    was deinen ersten satz angeht , weiss ich sehr wohl , das da nicht JEDER ganz einig ist , die aussage in deinem
    zweiten satz steht so oder in ähnlicher form auch auf jedem salzeimer (natürlich nicht auf balling light , sondern den jeweiligem inhalt bezogen),ziemlich unabhängig vom produzenten :winking_face:

    mfg

    Thomas