Hallo Hans Werner,
ich bezweifle stark,das der laie zu einer sicheren diagnose im stand ist - dazu müsste er wissen,wie eine gesunde leber aussieht,und welche variationen es gäbe,ohne das eine vergiftung schuld dran wäre.
Das Scenario,welches Klaus Schatz (im beitrag 26) beschreibt,passt schonmal schlecht mit den beschreibungen in den wissenschaftlichen arbeiten,die du verlinkt hast.
Ich selber habe im laufe meiner anglerkarriere schon haufenweise fische ausgenommen,und besonders bei salzwasserfischen gibt bei keinem anderem organ so viele verschiedene zustände (was auch jedesmal registriert wird,da eine "gute" leber immer eine besondere delikatesse ist
),wobei cyanid garantiert niemals eine rolle spielt...
...mal abgesehen von der grösse.Ich möchte schlechtweg behaupten,die mehrzahl der aquarianer würden die leber zumindsest bei kleinfischen wie grundeln nicht einmal identifizieren können,selbst wenn sie "normal" wäre ...
angehend des tests - von einfach kann wohl auch nicht direkt die rede sein,immerhin ist der link schon 3 jahre alt,und bisher ist dahingehend noch nichts im angebot.
Die sache wäre auch wohl eher etwas für grosshändler , beim endverbraucher würde er eher weniger sinn machen,es sei denn,der endverbraucher schickt bei jedem kauf schon das transportwasser ein ...
...die frage von hajo,ob von dieser möglichkeit (sofern sie denn überhaupt tatsächlich exixtiert) gebraucht gemacht wird/würde,ist somit wohl äusserst berechtigt
das immer wiederkehrende argument,alle probleme wären bei speisefischen grösser,halte ich für wenig dienlich,man sollte meiner meinung nach vor der eigenen türe kehren.
dazu käme noch,das zahlenunterlagen zu dem thema fraglich sind
Ich hatte auch (ähnlich wie Klaus Schatz es im beitrag 26 beschreibt) gedacht,das problem giftfischerei gehöre der vergangenheit an,mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher...immerhin sollte man immer bedenken,das die fische ,die in unseren becken landen,diejenigen sind,die es am besten überstanden haben,und je nach ausgesetzter dosis sterben schliesslich nicht alle tiere daran ...
...die frage bleibt,wieviele tiere gehen "unterwegs" drauf für jedes tier,was überlebt
transportverluste sind so oder so preistreibende faktoren,und so gesehen muss man sich über die gewaltigen preissteigerungen vom fänger bis zum händler nicht wundern ?
mfg
Thomas
