Hi Martin ,
ich habe die ausführung mit 36 w ( für die aufstellung spielt dies keine rolle) , und habe sie waagerecht (hämgend)montiert , was einwandfrei funktioniert.
Allerdings bekomme ich die aus/einläufe nicht gedreht , was ja machbar sein soll.
Hi Martin ,
ich habe die ausführung mit 36 w ( für die aufstellung spielt dies keine rolle) , und habe sie waagerecht (hämgend)montiert , was einwandfrei funktioniert.
Allerdings bekomme ich die aus/einläufe nicht gedreht , was ja machbar sein soll.
Hi Hans Werner ,
das hast du aber fein hingekriegt .Na dann reservier mir auch mal 'n fläschchen , du hast uns ja so neugierig auf dein neues hexengebräu gemacht , nicht das es ruckzuck ausverkauft wird ![]()
ZitatOriginal von mmegerle
Da gibt es nach meiner Beobachtung grosse Unterschiede, je nach Art, reagieren Korallen genauso schnell wie Algen. Insbesondere die extrem schnell wachsendenden wie die Plattenmontis. In der Zeit als ich den Spuri Mangel hatte wuchs die C Racemosa nicht mehr, die Xenia hatten dünne Rohre und keine feinen Fiedern und die Plattenmonti verlor zuerst ihren farbigen Wachstumsrand und fing dann an abzusterben. Die meisten Acros , insbesondere die Humilis Typen zeigten sich zu dem Zeitpunkt noch völlig unbeeindruckt!Klar so sehe ich das auch, aber das mit den Kalkalgen ist vorteil und Nachteil zugleich. Viele Steinibecken, die noch nie mit Igeln "betrieben" wurden sind so von Kalkalgen versiegelt dass auch erwünschte Algen oder anderes Kleingetier gar keinen Siedlungsraum mehr vorfindet. Man möge mal in einem intakten Riffe die Igel die auf einen qm kommen auszählen. Viele würden da staunen. Es hat schon vor ewigen Zeiten Versuche gegeben, die genau das zum Ergebnis hatten was Joe schreibt. Keine Herbivoren = Algen
Ich finde ein total mit KaRo versiegeltes Becken zwischenzeitlich nicht mehr erstrebenswert, wie man das bisher immer zum Schutz vor Algenplagen propagiert hat. Zwischenzeitlich beobachte ich dass solche Plagen auch dann verhindert werden, wenn das miliö nährstoffarm ist, von Anfang an ausreichend Algenfresser präsent sind und zusätzlich bspw. in einem Refugium diverse Algen gepflegt werden die bestimmte Stoffe aus dem Wasser aufnehmen, bzw. abgeben.
Hallo Michael ,
also bei mir wachsen die montis sehr gut , und zwar lange nachdem algen wie neomeris , halimeda , padina u.a. schon längst abgedankt haben.
C.racemosa war in meinem hauptbecken zwar auch von selber verschwunden , ich habe sie aber auf den "hinteren reihe" wieder angesiedelt.Sie wachsen aber nicht mehr so eksplosiv wie früher.
Nachderm , was Hans Werner mir kürzlich beigebracht hat
, sind racemosa wesentlich anspruichsloser als die erstgenannten arten.Wenn racemosa nicht mehr wachsen , sind spuris knapp , kann man wohl sagen ...
Bzgl. der kalkalgen , wie soll man denn verhindern , das die irgendwann überhand nehmen , noch dazu wenn man fische wie fuchsgesicht und doktoren pflegt ? Seeigel machen vor gar nix halt , normalerweise machen sie die schönsten algen zuerst nieder...
...und was soll man auch machen diesbezüglich , wenn man nicht die beckengrösse hat , die notwendig wäre ,um doktoren u.ä. zu halten ?
Bezüglich nährstoffarm , das spielt meiner erfahrung nach bei vielen algen eine untergeordnete rolle , ich habe die besten wuchsraten bei den meisten makrolagen bei n.n (phosphat und nitrat)verzeichnen können
Allerdings frage ich mich auch , inwiefern man den "teufel wieder aus der kiste holen" könnte bezüglich algen wie bryopsis , die ja normaler (und glücklicher)weise auch zu den "vorübergehenden"sorten gehören, wenn man die vielfalt wieder ankurbelt ?
@ Hans Werner
Danke für die blumen , obwohl mein bild ziemlich "zusammengeknubbelt" wurde durchs komprimieren , es ging dabei viel an qualität verloren ...
ZitatOriginal von mmegerle
Ich dosiere jetzt wieder seit ca 4 Monaten Spuries und die Probs sind Geschichte
Was hat das aber alles mit dem Algenthema zu tun?
Algen kommen aufgrund von Fuchsgesicht und der Doktoren im Hauptbecken nicht hoch - soll auch nicht, den ich mag dort den echten Riffcharakter, der ja durchaus gekennzeichnet ist durch die Dominanz riffbildender Steinkorallen.
Hallo Michael ,
sehr interessant was du da schreibst !
Welche spuris verwendest du denn ?
Die algen machen die sache schneller ersichtlich , die normalerweise "kurzweiligen" arten verschwinden eben gänzlich, wenn nicht alles passt , während viele korallen noch lange einigermassen stehen können , ohne optimale bedingungen zu haben.
In becken mit längerer standzeit und vielen kalkalgen glaube ich nicht ,das algen noch ein problem werden können , bei guten wasserwerten und korallenbesatz , selbst ohne fehlende fressfeinde.
Kleine arten wie neomeris und padina sind doch nur eine verschönerung , und schaden auch keiner koralle.
Hi ,
diesen fred habe ich ja gar nicht mitbekommen , schande über mein haupt ![]()
..aber besser spät als nie.
Algen haben mich ja schon immer interessiert , aber dabei habe ich mich immer als etwas "aussätzig" gefühlt ...
ich habe hier in norwegen mit einem kaltem becken und makroalgen angefangen (vor 9 jahren), da es zu dieser zeit hier in der gegend keine händler gab , die tropisches salzwasser im angebot hatten ...
ich hatte auch noch keine digi-camera , leider , und somit keine guten bilder , habe aber oft fleissig gefilmt mit einem gerät der ersten digital-video-cams , die qualität ist danach , aber ich hoffe , etwas kommt trotzdem 'rüber :
http://www.youtube.com/watch?v=9LEfy2v1160
bei einem solchem becken ist /war es aber durchaus von vorteil mit abschäumung und viel licht , viele der hiesigen algen sind sehr lichthungrig.Abschäumung deshalb , da sie auch höchste ansprüche an die wasserqualität haben , und man sonst sehr schnell probleme mit aufwuchs - und anderen unschönen und nicht erwünschten algen bekam.N und P -werte lagen immer bei nn , und ich habe damals mit blumendünger gearbeitet ...
Später in meinen tropischen becken kam mir die makroalgenhaltung wesentlich einfacher vor , aber auch mir fiel auf , das viele arten nur vorübergehend auftauchen.Ich hatte das z.T.den unterschiedlichen zyklen von algenarten zugeschoben , bis mich Hans Werner eines besseren belehrt hat ![]()
In meinem pferdebecken (standzeit 2,5 jahre)wuchert es noch immer recht schön , während es in meinem ältestem becken schon wesentlich spärlicher aussieht.
Der wuchs ist längst nicht so heftig wie anfangs (nebenan im selbem kreislauf wächst es aber sehr gut); ironischerweise fing dort die ausbreitung vieler arten kurz nach einer anwendung von algen ex an , die eine dino-plage beendete und somit den boden für mehr sympatische gewächse bereitete.
Mittlerweile scheinen wohl auch die kalkalgen (welche prächtig gedeihen) scheinen es schwierig für andere arten zu machen , fuss zu fassen.
Da ich häufig wasserwechsel mit natürlichem meerwasser mache , dürfte dies das angebot für "kurzlebige" algenarten wohl auch verbessern ...
Hallo ,
das ist eine entoromorpha - art , die fehlen im meerwasser-lexi noch.
Wie Joe schon schreibt , sie bleiben nicht lange.In der natur deuten sie auf lokale verunreinigungen hin , sie mögen ammoniak und nitrit sehr gut ![]()
Hi Oliver ,
ich habe mal einen kalkwasserunfall (unkontrollierte zugabe von zuviel kalkwasser in kurzer zeit)gehabt , wo diese dinos zugegen waren ...es hätte mir beinahe das ganze becken gekippt , die einzigen "bewohner" die das kaltgelassen hat , waren die dinos ![]()
ausserdem fülle ich IMMER alles verdunstungswasser mit kalkwasser auf.
Ich hatte auch mal die "netten" dinos , die haben auf wasserwechsel so reagiert wie du es beschreibst , diese resistenten hier machen das nicht , jedenfalls nicht in dem masse.
Wenn man nicht weiss , was man machen soll, kann es übrigens meiner meinung nach durchaus besser sein , nichts tun , anstelle die probleme zu verstärken .
Algen EX scheint das bei dieser dino-art zu tun , der nutzen ist gleich null.
Leider sind die meinigen erfahrungen (und anderer) diesbezüglich in diesem fred bestätigt worden.
Zitat[i]
5.) eine Futtertablette auf die befallenen Stellen legen. Deine Einsiedler machen sich darüber her und stören die Dinos auch noch mechanisch.
Hi Oliver ,
nix für ungut , aber wo hast du denn den tip bekommen , ich stelle mir grade vor wieviel futtertabletten für ein becken mit ernsthaften problemen notwendig sind ![]()
soviel einsiedler kann man doch gar nicht im becken haben , und alles was die nicht wegputzen ist futter für die dinos ...
ich habe gute erfahrungen mit wasserwechsel (in verbindung mit absaugen der beläge)bei dieser art dinos.Man kann nicht alle arten über einen kamm scheren , und diese art die hier gezeigt und beschrieben ist , lässt sich weder von Algen Ex noch von licht aus noch von kalkwasser beeindrucken.
Jörg Kokott /M.Mrutzek meinte (ich hab' auch mal ne probe davon dahingeschickt ) das gewöhnlich eine phosphat-limitation mit dino-plagen einhergeht , das ist aber bei dieser art keineswegs der fall.
Eher umgekehrt ![]()
ZitatOriginal von C. Schuhmacher
Die Grünen Lederkorallen gibt es
kann ich dir gerne extrem gefärbte Tiere zeigen.
es sind Tiere die man entsprechend Nährstoff arm unter Blaulicht hält und dann bilden Sie die entsprechenden Floureszenzen ausbilden.
Hi Claude ,
behalten die denn diese färbung länger , auch bei normaler hälterung , oder handelt es sich hierbei nur um eine andere art von beschiss , selbst wenn die tiere daran jedenfalls nicht zugrunde gehen ?
Hi ,
Percnon gibbesi geht da nicht ran , die alge ist zu grob für die.
Wenn du nerven hast , und es machbar ist , kannst du die algen ja eine zeitlang "gewähren" lassen , dann kannst du glück haben und sie "bluten" alle auf einmal aus.
Ansonsten hilft nur "gartenarbeit" oder fische ,die zu gross werden für dein becken...
Hallo Jens ,
ja auch mir kommen die dinger belkannt vor ![]()
es gibt zwar cyanos oder andere algenbeläge ,die ähnlich aussehen ,wenn sie sich aber bewegen sind's dinos.
Ich fürchte ausser optimierung der wasserwerte sind bakterienzugaben die einzige alternative.
Für diese art halte ich Algen-ex auch nicht tauglich , dein beispiel ist nur ein weiterer trauriger beweis dafür...
ich hatte sogar mal einen kalkwasserunfall , der mich fast einige tiere gekostet hätte ,diese dinos hat das aber nicht beeindruckt.
Weichkorallen und makroalgen habe ich schon immer in meinem system gahabt , auch gut mit copepoden , das hat sicher unterstützende wirkung , hilft aber alleine auch nicht.
Wie lange steht euer becken eigentlich schon ?
Hallo Hans-Werner ,
vielen dank für deine erläuterungen.
Damit sieht das (bzw. mein) bild schon anders aus , auch wenn ich wie alle anderen jetzt natürlich noch neugieriger geworden bin...
wenn ich das also richtig verstanden habe , spielt der aktuelle spurenelement-gehalt im becken bei der anwendung eures neuen mittels also keine weitere rolle.
Interessant deine anmerkungen über algen , das hat mich schon lange beschäftigt aber ich habe also (jedenfalls z.teil) falsche schlüsse gezogen bei meinen eigenen beobachtungen .
Schade das solche algen wohl als indikator weniger geeignet sind , es ist natürlich interessant mit der heliopora , aber es dürfte sicher wesentlich mehr ins gewicht fallen , wenn man sich auf mehrere verschiedene arten dabei stützen könnte.
ZitatOriginal von Hans-Werner
Dass das Meerwasser variabel ist, ist doch meinem Rede. Es gibt immer Leute, die glauben, sie wüssten welche Spurenelemente-Konzentrationen im Meer herrschen. Es ist aber schwer vorstellbar, dass die Wässer der Riffe nicht vom Küstenablauf und dem anstehenden Gestein (teilweise frisches Lavagestein!) beeinflusst werden. Die tatsächlichen Konzentrationen in den Riffen sind aber meines Wissens noch nie Grundlage einer Spurenelemente-Diskussion gewesen.
Hallo Hans-Werner ,
wie kannst du auf der einen seite behaupten , riffaquarien seien irgenwie alle gleich , natürliches meerwassser aber variabel und individuellen umwelteinflüssen ausgesetzt ?
was ist denn die grundlage für die spuri-frage , ich vermute du wirst sagen der bedarf der verbraucher (im aqua)
Welcher aber auch wieder von vielen faktoren abghängig ist.Man weiss auch nicht wieviel über die technick oder biologische/chemische abläufe im becken ausgebracht wird.Oder über das futter und biologische ablaüfe hinzukommt.
Auch die natürlichen mengen weiss man also nicht (auch wenn auf den etikketen der meisten salzmarken der eindruck erweckt werden soll , das das der fall ist ,was wiederum nicht direkt gelogen ist wenn man sich der spanne bewusst ist :D)
Man weiss demnach also nicht , was ins aqua reingeht , was rausgeht und was überhaupt drin sein sollte.
Was eine "richtige"zugabe , dazu noch eine universelle ,generalisierte, äusserst schwierig machen sollte.
Es sei denn es spielt keine grosse rolle wenn's ein bischen viel wird.
Aber auch da ist wenig drüber bekannt ![]()
ZitatOriginal von Peter Ismaier
ich kann die ganze Diskussion einfach nicht verstehen.
Kann man sich nicht einfach freuen, wenn jemand wieder einen Baustein gefunden hat, der unseren Tieren zu Gute kommt.
Aber da wird im voraus wieder alles schlecht geredet.
Wartet doch einmal weitere Versuche ab und freut euch, dass das euren Tiere evtl. zu Gute kommt.
Wir wollen doch alle gesunde und wachsende Tiere an denen man sich erfreuen kann.
Hallo Peter ,
jede "lästige" diskussion lässt sich ja ganz einfach mit fakten flach legen.Das ist bei diesem thema aber wohl nicht so ganz einfach .Ich kann jedenfalls noch keine fakten sehen , sondern nur thesen , die sich auf beobachtungen stützen .Welche sich , besonders in der MW-aquaristikk , oft in viele richtungen interpretieren lassen.
Ich zweifle auch keinen augenblick daran , das Hans-Werner hier wieder was zusammenbraut , was sein geld sicher wert ist und auch dort bestens ankommt , wo es fehlt.
Es ist die verkündete verallgemeinerung , das es (wenigstens nahezu)ein patentrezept sein soll (so höhrt es sich jedenfalls an) , welches in allen becken die gleiche wirkung , notwendigkeit und nutzen haben soll ,bevor beweise dazu vorliegen, die mir etwas zu schaffen macht ![]()
Das thema ist natürlich für alle MW-aquarianer sehr interessant , so ich bin genauso gespannt wie du worauf wir uns da freuen können
ZitatOriginal von Hans-Werner
Mikrobiologie und Spurenelemente sind für manche Algen aber enorm wichtig, weil viele Algen auxotroph sind und bestimmte Vitamin brauchen. Deshalb sind manche Grünalgen Anzeiger für Vitamine, die auch für die Korallen von Vorteil sind und es gibt da sogar Abstufungen, eben Caulerpa - Halimeda - Neomeris.
Hallo Hans - Werner ,
demnach müssten dann doch in allen spurenelement-"gesättigten" becken neomeris wieder zu spriessen anfangen.Wenn die sporen noch im becken vorhanden sind natürlich.
Alternativt würden sich dann auf jedenfall sichtbare triebe auf frischem/neu eingestztem LS in einem unterversorgtem becken schlecht entwickeln und zeitig verabschieden (auch wenn die wasserqualität ansonsten gut ist)
ZitatOriginal von Hans-Werner
Hohe Ansprüche stellen die kleinen "Lebendgestein-Arten", die meist nach einem halben Jahr verschwunden sind wie z. B. die Schirmchenalgen Acetabularia und die kleinen Flaschenbürsten der Neomeris.
Und jetzt noch eine simple Frage: Wenn wir auf Riffgestein Algen erhalten, die offenbar einmal im Riff gewachsen sind aber in praktisch allen Aquarien nach relativ kurzer Zeit nicht mehr wachsen, welches Aquarium ist dann näher an den natürlichen Bedingungen, das in dem diese Algen nicht wachsen oder das in dem sie wachsen?
Hallo Hans Werner ,
ob und wie sowohl schwierige als auch anspruchslose algen wachsen und gedeihen ist aber auch von anderen faktoren abhängig als von zugänglichen spurenelementen.
Manche arten haben einen kürzeren zyklus , und wenn sie wieder bereit wären,aufzutauchen , ist kein platz mehr da im aquarium ...
In meinem "hauptaquarium" habe ich u.a. lange C.taxifolia gehabt , zeitweise in plaghaften mengen.Sie sind im laufe der zeit komplett verschwunden , ohne mein zutun und ohne gegenwart von fressfeinden.
Im nebenbecken im kreislauf wachsen sie aber wie "bescheuert" , und das unter weitaus schwächerem licht...
Meiner meinung nach können caulerpa im hauptbecken keinen fuss mehr fassen (wortwörtlich) , da die kalkalgen ihnen den platz streitig machen.Was aber mein aquarium noch lange nicht unnatürlich macht ...
mfg
Thomas
ZitatOriginal von Hans-Werner
Ich bin heute schon der Meinung, dass der Spruch "alle Becken sind anders" überholt ist. Ich denke, dass man jedes Becken, das man mit Balling Plus (mit den Spurenelementen) auf eine KH von 6 bis 7,5° einstellt, nach 6 Monaten oder ein paar Monaten mehr auf einen bestimmten Zustand bringen kann, bei dem sich die meisten Korallen pflegen lassen.
Hi ,
das geht ja bei einigen becken schon daneben ,was den magnesium wert angeht.Jedenfalls solange man der anfangs "gepredigten" Dosierungsdoktrin angehend der mengengleichheit der lösungen folgt.
Und immer wieder tauchen neue varianten /korrigierungen / zugaben oder weglassen auf.
Eben weil jedes becken anders ist ![]()
Und ca , mg und kh lassen sich noch messen.Da frage ich mich wie sieht es bei den spuris aus.Da kann man das meistens nicht.
mfg
Thomas
Hallo Hans Werner,
dem bilde nach "gefällt" der heliopora also dein spuri-rezept.Wieso kann man deshalb darauf schliessen das das gleiche rezept bei allen korallen gleich gut ankommt ?
Wieso sind , wie ich mehrmals in versch.lbeiträgen lese , spuris wichtiger für steinkorallen als für weichkorallen , die doch im allgemeinen schneller wachsen und somit mehr verbrauchen sollten ?
Wieso wachsen makroalgen prächtig in becken mit mehrjähriger standzeit ohne spuri-zugabe?
Zu dem thema wissenschaft und "jedes becken ist anders" kann ich noch erwähnen , das ich mich kürzlich mit einem "vertreter der rasse" über das thema unterhalten habe , er hat einen kollegen , der sich mit dem thema beruflich beschäftigt und dabei auch schonmal ins verwundern gerät , z.b. wenn die wasserproben von der einen seite vom boot differenzen bis zum hundertfachem (angehend spuris)zu proben aufweisen, die von der anderen bootseite genommen werden ![]()
...natürlich sind spuris wichtig und notwendig.Wieviel davon wer wann unter berücksichtigung anderer unstände benötigt , wird noch länger ein geheimnis bleiben denke ich.
Auch wenn du den Kode für die heliopora jetzt geknackt zu haben scheinst ![]()
mfg
Thomas
Hi ,
wie sieht's denn mit der strömung aus , kann sein die ist zu schwach.
Sitzt das tier auf einem stein ? dies ist auf dem bild nicht gut ersichtlich.
Hi Jens ,
bin ja mal gespannt wie es bei dir läuft ...es gibt da ja mehrere arten dinos , es sieht nicht aus als ob dein becken sehr arg befallen ist .(das es stöhrt ist mir klar)
Welche ernsten auswirkungen hast du denn bisher festgestellt , abgesehen von den seeigeln ?
Ich habe selber algen ex bisher zweimal erfolgreich eiongesetzt , beim dritten male war es aber eine andere dino-art , die sich nicht beeindrucken liess.'
Drei wochen algen ex würde ich jederzeit wieder machen , bei längerer anwendung hätte ich aber skrupel.
Mann kann auch die anwendung mit licht-aus-lassen kombinieren , dann sollte es schneller gehen , zumal man man die "netten" dinos hat...
ich wüsch dir jedengfalls guten erfolg !
Hi Marko ,
wie kommst du eigentlich darauf das du ein problem hast nur weil du kein nitrat messen kannst ?
Es gibt leute die können das jahrelang nicht ohne weitere konsequenzen .
(habe ich selber auch lange nicht messen können , und sogar die makroalgen wuchsen wie bescheuert)
Allein in deinem bodengrund wird wahrscheinlich genug dreck drin sein damit die korallen nicht verhungern ![]()
Solange du probleme mit po4 hast , würde ich auch den as schön mitlaufen lassen ![]()
...lass den alkohol weg (aber am besten nicht von heut' auf morgen) dann wird das schon wieder ...
Hi ,
meine seepferde nehmen sogar flockenfutter , wenn es mit der futterpinzette gereicht wird ....allerdings wird es auch sofort wieder ausgespuckt.
Das unsere fische nicht unbedingt das am liebsten fressen , was am besten für sie wäre , kann man an deren begeisterung für artemia sehen ...
...meine kaudernis nehmen auch flockenfutter ins maul , aber auch hier geht es sofort wieder raus , und da liegt es auf jedenfall nicht daran , das es zu hart ist.
hier gibt es einen (möglicherwiese ?) interessanten artikel zum thema , allerdings ist er leider auf die überschriften begrenzt :
Hi ,
ich rede hier (vorläufig) von der periode NACH der larvenzeit , also von der fütterung der " jugendzeit" sozusagen , und clownfische sind (normalerweise) nicht wählerisch.
Es ist auch gut möglich ,das es bessere trockenfutterarten gibt , als die von mir verwendeten/genannten , aber grundsätzlich frostfutter gegen trockenfutter zu be/verurteilen erscheint mir wie gesagt zumindest zweifelhaft.
Hallo ,
zu dem vergleich frostfutter kontra trockenfutter kann ich noch erwähnen , das ich letztes jahr einen wurf perculas mit trockenfutter (versch. flocken und granulat der firma ocean nutrition und OSI ) gezogen habe und dieses jahr einen wurf derselben art mit ausschliesslich frofu , zunächst frost - copepoden und später selbstgefangene mysis.
Der unterschied in der entwicklung der jungfische ist beachtlich , sowohl in bezug auf wachstum als auch (aus)färbung.
Und es ist das frofu ,was hier ganz klar am besten abschneidet.
Was das brutto-gewicht angeht , habe ich natürlich wesentlich mehr an frofu eingebracht als an trockenfutter im selbem zeitraum - allerdings füttere ich nur einmal (selten zweimal)am tage mit frostfutter , gegenüber zwei-dreimal mit trockenfutter beim erstem "versuch".
Was den wassergehalt bei frofu angeht , so nehme ich an (es wäre wirklich interessant das mal messen zu könnnen) das hier nicht nur schadstoffe , sondern auch spurenelemente vorhanden sind , die nicht nur im fisch , sondern auch im wasser landen.Dieser "saft" dürfte wohl auch von korallen aufgenommen werden , und somit zu einer zusätzlichen (beachtlichen ?)spurenelement-versorgung beitragen .
Was das ausmacht , wird es wiederum kaum irgendwo exakte angaben zu geben , aber ich frage mich , ob es nicht doch von grösserer bedeutung sein kann , da ich finde das mein "haupt"becken mit einer standzeit von 5 1/2 jahren gemessen an dosierter spurenelement-zugabe erstaunliche mengen an bio-masse (makroalgen und korallen) produziert hat ...
Hallo Armin ,
ich bin aber immer noch nicht überzeugt ...frostfutter ist rohkost , trockenfutter konserve ![]()
...es kommt auf die rohware wie auf deren verarbeitung an .
(hier schlägt ein wenig mein beruf durch
, ich sehe es aus der sicht eines kochs ;))
ZitatOriginal von Hans-Werner
vielleicht, weil man viel mehr Frostfutter füttern muss, um das gleiche an Nährstoffen zuzuführen als bei einem Granulatfutter?
Hallo Hans Werner ,
das möchte ich bezweifeln.Ob das so stimmt , ist wohl stark abhängig von der art und qualität sowohl des frost - als auch des trockenfutters , ich glaube nicht , das man hier so pauschale aussagen machen kann ![]()
ZitatOriginal von Hans-Werner
Thomas,wenn man bei den Spurenelementen aber eine Minimalversorgung nimmt, kann man nicht überdosieren, z. B. weil man nur soviel oder sogar etwas weniger dosiert, wie die Steinkorallen für ihr Wachstum verbrauchen
Hallo Hans - Werner ,
...und da aus gründen die du selber nennst die meisten spuri-mischungen sich eben an minimalniveaus zu orientieren versuchen (scheinen), frage ich mich , ob das den braten eigentlich fett macht ![]()
Solange sowohl makroalgen und korallen wachsen und gedeihen ohne zugabe , ist doch anzunehmen , das eine minimalversorgung schon/noch vorhanden ist.
Was bringt eine zusätzliche zugabe von fast nichts denn dann ? Spuri-zugabe ist doch im grossen und ganzen ein tappen im dunkeln - grosse schritte machen kann schnell zu bauchfall führen , langsames herumschleichen führt auch nicht unbedingt zum ziel ...
Ob jod nun flüchtig ist oder nicht , es verschwindet auf jedenfall schnell im abschäumer (oder habe ich hier auch was verpasst :O)...aber auch diese zugabe ist ja umstritten ...
Sollte das wachstum allerdings abnehmen oder bremsen , und alle anderen parameter sind o.k. , würde ich natürlich umgehend mit einer spurenelement - zugabe beginnen ![]()
ZitatOriginal von CKoenig
Bei Frostfutter vs Flockenfutter stellt sich mir sofort die Frage, ob man hier wirklich vergleichen kann (
Hi Carsten ,
vergleichen kann man immer ...wenn man alle details beider seiten kennt ![]()
Sehr massgeblich ist , ob das flockenfutter aus tierischen oder pflanzlichen stoffen besteht , tierisches futter verunreinigt immer mehr als pflanzliches , ob es gefrohren oder verarbeitet ist kommt wohl in zweiter linie...wenn es verarbeitet ist kann es wiederum mehr konzentriert sein ...
Hallo Rüdiger,
ja das frostfutter im allgemeinem die beckenbiologie mehr belastet dürfte wird wohl nicht unter der rubrick "myte" geführt werden denke ich.
Wobei der gedanke aufkommt , das wohl nicht nur mehr stickstoff zugeführt wird , sondern auch eine gewisse menge spurenelemente den gleichen weg nehmen ?
ich spüle mein frostfutter übrigens NIE aus , das habe ich gar nicht nötig ![]()
Hallo zusammen ,
ich habe die produkte von nightsun verwendet , und zwar mehere MONATE lang - die fläschchen die bei mir noch rumstehen sind die zweite charge ![]()
da steht zwar drin , was drin ist , aber nicht wieviel.Ebenso bei preiss-produkten.Oder Salifert.
aber ist ja gut , das es mittlerweile produkte gibt , die deklariert sind.Die welt geht weiter ![]()
Ich habe die spuris auch nicht eingesetzt , um irgendwelche schwierigkeiten zu beseitigen , sondern eher zum vorbeugen ![]()
- was ich mir davon erwartete - das meine korallen und makroalgen ( welche ja als spuri -" fresser "gelten)gut weiterwachsen .Das tun sie , und zwar genauso gut nach absetzen der produkte (ist mind.ein jahr her nun)Was ich zusätzlich (sporadisch) verwendet habe , sind produkte aus der "trocken" balling -serie wie tropic marin bio calcium und - magnesium.
Den trippel buffer habe ich abgesetzt , da ich bemerken konnte , das die anderen produkte ( zumindest bio - calcium) auch die kh hochschrauben - was ich ebenfalls selbst feststellen musste ![]()
Wenn man sich übrigens die beschreibung von bio-magnesium durchliesst , könnte man meinen , das alle korallen magnesium in ihrem skelett verbauen ... was ja so auch nicht stimmt .wie man später irgendwann mal "zufällig" feststellt
- da kann man sich dann schon fragen - wo kommen die "myten" eigentlich manchmal so her ![]()
Im bio-calcium sind ja auch alle spurenelemente enthalten , da frage ich mich ob das nicht schon reicht oder eine rolle spielt wenn man zusätzlich dosiert.
Bei elementen wie jod und strontium ist eine überdosierung wohl nicht sehr wahrscheinlich , da diese stoffe schnell verflüchtigen , bei kalium sieht es da schon anders aus.Die notwendigkeit der dosierung von strontium und kalium sind ja sehr umstritten, darum frage ich mich wieso kalium in vielen mischungen überhaupt vorhanden sind.
Mit einer überdosierung davon sind ja schon becken geplättet worden , zuviel jod kann dinoplagen provozieren...überhaupt können überdosierung von spuris förderlich sein für unerwünschte schmieralgen.
Nur lässt sich das meistens schlecht dokumetieren , da es dafür ja immer mehrere sündenböcke geben kann.
Was mich auch skeptisch macht in hinblick zu spuris , das sich weder der verbrauch noch der "bestand" messen lässt , und parameter wie besatz (der bedarf von versch. stoffen variiert doch schon zwischen den korallenarten , von makrolagen ganz zu schweigen) , technik und fütterung es schwierig machen sollte, "ideal-universal" mittelchen zusammenstellen zu können.
Was ja nicht ausschliesst ,das sie bei einigen becken gut ankommen ![]()
Ich gehöhre nicht zu den leuten , die glauben , man muss nur einfach eine bestimmte mikstur zufügen , und alles läuft von "alleine" ... so wird z.b. die balling - pluss methode hier in norwegen immer noch hauptsächlich verstanden , ich vermute stark das Hans-Werner graue haare kriegen würde wenn er lesen könnte
was zu diesem thema hier so geschrieben wird ... da kann man wirklich von myte sprechen ![]()
ZitatOriginal von Hans-Werner
vllt. liegt da ein Missverständnis vor: Ich betrachte es als Unding, dass die Mehrzahl der Riffaquarianer den gleichen Spruch wie Du ungeprüft von sich gibt nämlich
nur damit einige dann irgendwann erstaunt feststellen, dass Spurenelemente ihr Becken wieder so richtig zum laufen bringen. Das sind aber nur die, die ihre Vorbehalte dann doch irgendwann überwunden haben.Wenn wir schon dabei sind: Wenn jemand negative Erfahrungen mit Spurenelementen gemacht hat, bitte mal ganz laut "hier" schreien und bitte erklären, wie die negativen Auswirkungen aussahen und mit welcher Marke diese Erfahrungen gemacht wurden. Danke!
Hi,
ich kann zwar nicht sagen das ich negative erfahrung mit spuris genacht habe , aber wenn man berücksichtigt , was das zeug so kostet , sollte es ja schon deutlich was positives bewirken ...
...ich habe es ausprobiert und keinen unterschied feststellen können.Deshalb stehen die fläschchen nun in der ecke .
Phosphatabsorber brauche ich nicht , so da kann ich auch nix sparen ![]()
Natürlich gibt es becken , die von einer zugabe profitieren , das muss eben jeder selber probieren.Aber auch durch die fütterung werden ja spuris eingebracht , dieses ausmass lässt sich nicht genau berechnen.
Ich habe mal ein kaltes becken betrieben , mit vielen schnellwachsenden makrolagen , da habe ich ein "selbstgebasteltes" mittel von einem forscher bekommen können , der verschiedene mittelchen für tropische becken untersucht hatte und sie für wertlos befand da dort kaum was drin war.Welche mittelchen das waren weiss ich leider nicht.
Es wäre ja auch sehr schön , wenn die hersteller genaue angaben machen würden ,was denn da so drin ist und in welchen mengen - bei blumendünger ist das der fall - warum soviel geheimniskrämerei in der meerwasseraquaristik , so ist es ja kein wunder wenn "sprüche" und " myten " entstehen.
Da sind die hersteller mit verantwortlich finde ich , solange der inhalt nicht verifiziert ist ...
Hi ,
also bei mir werden eigentlich ziemlich regelmässig larven von sowohl garnelen und clownfischen via powerheadpumpe mit traditionellem innenläufer ins nebenbecken befördert - sie sehen augenscheinlich ganz gut aus , haben aber höchstwahrscheinlich schon einen kleinen "dachschaden" , ich habe diese "blindgänger" nie versucht aufzuziehen , zermatscht waren sie aber nicht , sie hüpften/schwammen auch nach der fahrt jedenfalls noch ne zeitlang im "neuen" becken herum ....
ZitatOriginal von Lightgear
Das einzige was klappt und verträglich ist, ist und bleibt die Nährstoffreduktion.Mittel rein und fertig, halte ich für grob fahrlässig.
Hi ,
das trifft sicher auf die meisten plagealgen zu , bei dinos ist es aber leider nicht ganz so einfach.
Es gibt sogar die meinung , das insbesonders eine phosphat - limitation die ursache für dinoplagen sind.
Das trifft meiner erfahrung nach nicht auf alle arten zu.
Man kann durchaus ärger mit dinos haben , wenn man tip top wasserwerte hat , und dann ist mit mittel rein und fertig der einzige ausweg und auch alles was erforderlich ist.
Becken die in unbalanse sind , sind natürlich besonders empfindlich für dinos ,aber wenn sie sich erstmal breit gemacht haben braucht es auch sonst keine sichtlichen ursachen zu geben.
Auf der anderen seite gibt es haufenweise becken , die "satte" N und P werte haben , ohne das dinos auftauchen.
Hi ,
Eutrophierung heisst nährstoff anreicherung , ist aber sicher nicht was Phillip meint ![]()
ZitatOriginal von Thomas Engels
Hi ,ich bin in der glücklichen situation , mir meinen jahresbedarf an mysis selber fangen zu können
Hallo Leute ,
ich glaube ihr habt etwas missverstanden hier ![]()
es ist schon ätzend genug , das zeug aus dem tang herauszukeschern bis es reicht für alle meine zöglinge ... vorläufig jedenfalls sind da meine kapazitäten sehr begrenzt ![]()
ZitatOriginal von Armin Glaser
Hallo Thomas,
eine Beeinflussung des Nitrattests durch Algenex ist äußerst unwahrscheinlich.
Die Freisetzung von Nährstoffen durch absterbende Algen (und Bakterien) ist sicherlich die Ursache der erhöhten Werte.
Hi ,
naja ,war nur ein gedanke , ich habe algen ex selber mehrfach eingesetzt , ohne eine derartige erhöhung des nitratwertes beobachten zu können , aber das wird ja denn auch wohl von der menge der "gekillten" algen abhängig sein .
Hi Mike,
könnte es nicht auch sein , das algen ex den nitrattest beeinflusst und somit falsche ergebnisse zeigt ?
Nitrat von 0 auf 50 in 2 wochen finde ich auch ziemlich heftig , das ist doch schon mehr als " ein wenig hochgegangen " ...
mess den wert doch mal am zweiten tage nach dosierung , bevor du wieder eine neue dosis zugibst ,und kurz danach nochmal , so liesse sich das ja möglicherweise dokumentieren oder ausschliessen.
Hi Lars ,
das war doch erst der anfang , du hast jetzt blut gerochen das nächstemal läuft's (noch) besser !
Was mit einer larve geht , geht auch mit mehreren ! ![]()
ZitatOriginal von mmegerle
Um auf deine Erfahrung mit einem "tatsächlichen" EVG zurück zu kommen. Welche Erfahrungen hast du damit zwischenzeitlich gemacht. Haben sich tatsächlich irgendwelche Vorteile ergeben, welche die Investition rechtfertigen würden?
Was soll ich sagen , ich hatte ja wie gesagt eh nicht die wahl , es funzt aber alles schön ,mit weniger strom ,und kein summen und brummen beim starten mehr - wie lange das ding hält bin ich ja gespannt drauf , aber mit 5 jahren garantie fühle ich mich eigentlich ganz gut dabei .(ist nun ca. 1 jahr im betrieb)
