Beiträge von Thomas Engels

    Hi ,

    zur tonsa zucht habe ich gar keine zeit , wenn ich mich auch damit noch rumschlagen müsste könnte ich nix anderes züchten :winking_face:
    rhodomonas (und auch wesentlich einfachere sachen) habe ich natürlich auch schon massenweise versemmelt ( die ich zur zeit habe kommen übrigens aus deutschland von Uwe , die laufen wie sau :D),
    seit ich mich nicht mehr verrückt mache wegen der sterilität , sondern mich auf's richtige düngen konzentriere und das regelmässige abnehmen gibt's da auch keine probleme , vollkommen unabhängig ob sie mit natürlichem oder syntethischem wasser gefahren werden)
    man muss sich eben damit ein bischen beschäftigen und üben , und wenn das mehrere tun würden , wären ausrutscher , die jedem "privatitstem "dabei zwangsläufig passieren , auch nicht weiter tragisch.
    Was die einfuhr von copepoden betrifft , so wundert es mich , das organismen wie tigriopus anscheinend glatt überall über die grenzen rutschen , in norwegen sind sie nicht erwünscht da man biologische konsequenzen einer verbreitung in der natur befürchtet.
    Warum gibt es dann bei arten , die keine gefahr diesbezüglich darstellen können , soche schwierigkeiten ?

    Zitat

    Original von angi
    und die Schwierigkeit, solche Copepoden dann auch effektiv zu vermehren. Mit Standardalgen wie Nannochloropsis oder Phaeodactylum lassen sich solche Arten nämlich nicht mal am Leben halten geschweige denn vermehren.

    Hi angi ,

    zufolge Luis (von mofib) sind copos die bei der kaiserzucht verwendet werden , auch nicht schwieriger zu kultivieren wie A.tonsa
    Auch rhodomonas ist nicht so schwierig wie ihr ruf ,wenn da nur ein wenig "umsatz" mit passiert...
    Die schwierigkeit besteht eigentlich auch (vorläufig)hauptsächlich nur darin , kommerziell interessante mengen zu vertretbaren preisen zu produzieren .
    Und was privatleute betrifft , die notwendige zeit dazu aufzubringen , wenn man noch einen "normalen "jobb nebenbei hat :face_with_rolling_eyes:
    Wir müssen uns eben ("normalerweise" ;))entscheiden , ENTWEDER copos züchten ODER fische :loudly_crying_face:
    ...machbar wär' vieles , wenn sich mehrere leute zusammentun würden , und der eine würd dies und der andere jenes erledigen :winking_face:
    ...so ähnlich haben es die kollegen Baensch & co ja auch gemacht (wenn ich es richtig mitgekriegt habe), auch wenn sie sich dabei auch noch in der natur bedient haben ....

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Ich will wirklich nicht überheblich klingen, aber ich denke das viele der engagierten deutschen Züchter alles Nachziehen würden wenn wir Lebendes Tropisches Plankton vor der Tür hätten.

    Das ist reine spekulation ...es gibt auch nahmhafte (wenn auch nicht deutsche ) züchter (wie z.B. M.Moe , M.Wittenrich) , die diese Möglichkiten durchaus haben (und auch gebrauch davon machen) , und sich auch mit der Kaiserzucht beschäftigen / beschäftigt haben , ohne (bisher) damit erfolg zu haben.
    Das man passendes futter jederzeit mal einfach so aus dem meer schöpfen kann , ist eine mythe , die wohl nur bei eingefleischten landratten :grinning_squinting_face: enstehen kann

    Zitat

    [i]

    Gott, was für'n Drama wegen dem Futter :face_with_rolling_eyes:

    Wenn das futter auf die leichte schulter genommen wird , kann man es den fischen meistens bedeutend leichter ansehen als eventuellen platzmangel :winking_face:
    ...dramen (auf diversen foren)entsehen aber weitaus öfter bei diskussionen betreffend des letzteren faktors...

    Zitat


    Wenn ein Chelmon erstmal am Futter ist - was ja hier der Fall ist - braucht man sich m.E. keine Sorgen mehr zu machen.

    Das gilt im allgemeinen für alle fische ... ich sehe das nicht so , was den chelmon betrifft.
    Im gegenteil , das ist oft ein falscher trugschluss , und es gibt haufenweise beispiele dafür , das diese fische eines tages einfach "umpippen" , nachdem sie monatelang gut gefuttert haben ...
    ...von daher gesehen kann die beckengrösse sogar doch von bedeutung sein , in einem becken von deiner grösse kann der chelmon auch ausser durch fütterungen durch den pfleger einiges im gestein finden , was in kleineren becken schnell weggefressen ist.

    Hei Nic ,

    das mit der beckengrösse ist relativ (ich fasse mich da selber nicht als "extremisten" auf , weder in die eine noch in die andere richtung ;))
    meiner hat 4 jahre lang keinen unglücklichen eindruck gemacht ,in 360 L,aber nach einem halbem jahr in 720 L hat er dann den löffel abgegeben ...
    Ich kenne jetzt nicht das buch von Gohr (wie alt ist es ?), im allgemeinem ist die empfohlene beckengrösse für die meisten unserer fische im laufe der jahre
    einer wachsenden "inflation" unterworfen und im stetigem steigen begriffen ...es ist nicht auszuschliessen , das man am ende herausfindet , das die meisten unserer zöglinge letztendlich am besten im meer aufgehoben sind :grinning_squinting_face:
    Allerdings ist in einem kleinerem becken ( da meine ich unter 600 L) meiner meinung kein platz für SOWOHL hawaidoktor(en) ALS AUCH einen chelmon.
    Entweder oder würde ich sagen.
    Und , auch wenn ich es schon erwähnt habe , mit fütterung basiert auf artemia, mückenlarven und forstmysis von zweifelhafter qualität wirst du an einem chelmon nicht lange freude haben.Vollkommen unabgesehn von der beckengrösse.

    Hi Nic ,

    das der chelmon kein anfängerfisch ist , ist dir wohl klar ...
    ...wenn ihr ihn "retten" wollt , müsst ihr euch schon etwas anstrengen.
    Dabei ist es die qualität des futters eigentlich wichtiger als die menge.
    Herkömmliches frofu besitzt , wenn es dazu noch nach dem auftauen gewaschen wird , nicht genügend nahrungswert , um einen solchen fisch auf dauer am leben zu erhalten.
    Ich habe diesen fisch 4 jahre gepflegt , und dann doch verkauft , weil ich mir doch noch kein grösseres becken gekauft habe ...und dabei hauptsächlich selbstgefangene mysis gefüttert.
    Was diese Fische nehmen , ist unterschiedlich , meiner ist nie an trockenfutter gegangen.
    Er nahm aber auch gerne scallops(St. jacobsmuschel) , auch miesmuschel geht manchmal, und gekochte krabben/garnelenschwänze in stückchen)Dieses futter ist weitaus besser als herkömmliches frofu (mysis ,artemia), da kann der fisch fressen soviel er will es wird nie reichen ...es sei denn, man reichert es an , z.b.mit lipovit (von TM)
    Falterfische fressen in der natur den ganzen tag über , wie du schon richtig beobachtet hast mal hier mal da , und können sich den bauch nur im begrenztem masse vollschlagen.
    Oft füttern ist deshalb besonders wichtig , und qualität dabei ist entscheident.
    Wichtig ist ansonsten auch , das der chelmon im becken der "chef" ist , und nicht von anderen fischen (z.B . doktorfischen) dauernd "getriezt" wird.

    Zitat

    Original von Lars Kläning
    Thomas, schön wieder mal von Dir zu lesen, und erstmal Glückwunsch zu Deinen neuen "Fridmännern" :thup
    Vielleicht sollte ich dir mal meine assessor leihen, du hättest das sicher schon geschafft. :smiling_face_with_sunglasses:

    Hi Lars ,
    das ist noch lange nicht sicher , fridmanis haben schon viele geschafft - assessor aber noch nicht ...
    das mit dem licht kann natürlich eine rolle spielen.
    Auch bei fridmanis ist ja eine besondere schreckhaftigkeit der larven bekannt , von der ich aber nicht viel bemerken konnte.
    Ich konnte aber sehen , das diese larven besonders (eigentlich nur) bei lichtausgehen hektisch reagierten , ich bin mir aber sicher, das die ausfälle, die ich hatte , andere gründe hatten.
    Aber natürlich muss man immer versuchen , die bedingungen zu optimieren.
    Am einfachsten ist es ja immer noch , die wasserqualität zu messen.Wenn man ammoniak und/oder nitrit messen kann , darf man sich über probleme nicht wundern.Was aber nicht so einfach zu umgehen ist bei bescheidenen verhältnissen.

    Hi ,

    so dichte suppe wie man sie bei der kultivierung daheim anstrebt , braucht's ja auch nicht in der natur - dort ist es schon fertig ausgedünnt und verteilt :winking_face:
    in den kalten und gemässigten meeren gibt es schon starke zusammenhänge , die jahreszeitlich bedingt sind , wie das temperaturbedingte absinken/aufsteigen von oberflächen - bzw. tiefenwasser , tageslichtdauer usw.
    Da kann es durchaus zeitweise soweit kommen , das man phytoblüten mit dem blossen auge erkennen kann.
    Welche dann zooplankton-blüten nach sich ziehen können ,wenn das timing stimmt.
    Bei den küstennahen gewässern in mittel-norwegen ist dann die rede von "natürlich eutroph" , mit höchstwerten von 0,2 mg nitrat .(im frühem frühling)...
    ...zusammen mit dem schmelzwasser der flüsse bringt das schon ganz schön was in schwung.
    Grosse hiesige planktonarten wie C.finmarchicus fressen sich dann einen vorrat an , an dem sie den ganzen winter danach dann (monatelang)zehren.
    In den tropischen riffen wird es, denk ich mal , etwas situierter zugehen ,und eher "von der hand in den mund "...

    Zitat

    Original von Stefan C.
    >Die meisten Aquarianer und Händler haben zum Naturschutz ein gespaltenes Verhältnis: Zwar schimpfen sie laut über Umweltschäden, verdrängen aber zugleich die negativen Folgen ihres Hobbys.

    Hallo zusammen ,

    Na das auf jedenfall diese aussage stimmt , erkennt man recht gut (wenn man will ;)) wenn man sich diesen fred in ruhe durchliest ...
    ...jeder findet zahlen , die sich unterschiedlich gebrauchen lassen , was ja sogar auf das gebiet der klimaforschung übertragen wird.
    Jeder ,der älter als 20 jahre ist , hat selber gemerkt , das sich da etwas getan hat ... natürlich kann man sagen , das hat es früher auch mal gegeben , mal sehen , was die zukunft bringt - aber dann wird's zu spät sein.
    Aber wen juckt das , wir werden eh nicht so alt (?)
    wieso deshalb am treibstoff oder sonstigem verbrauch sparen ?
    eigentlich ist es ganz ähnlich mit dem verbrauch von tieren.

    Was spielt es denn für eine rolle ob 10000 oder 50000 tiere verheizt werden , alleine das es kaum jemand so genau zu wissen scheint stimmt ja schon nachdenklich.Aber solange es genug gibt , spielt es keine rolle.
    Wenn es weniger gibt , geht erstmal der preiss hoch.
    Artenschutz kommt ganz zuletzt.
    Dazu ist Pt.kauderni ist ein konkretes trauriges beispiel für - interesse seitens aquarianer bringt nicht unbedingt nur gutes mit sich ... mir scheint , es ist eher zufall , ob arten durch aquaristikk bedroht werden oder nicht.
    Es ist übrigens einfacher , eine steinkoralle als lederkoralle einzuführen als ableger aus nachzuchten .
    Es ist eigentlich auch komisch , das z.b. angler eine prüfung ablegen müssen , die u.a. die absicht haben soll ,das mit der beute human umgegangen werden soll , während im wohnzimmergewässern alles erlaubt ist ... ob solche verordnungen wesentlich helfen würden , sei mal dahingestellt , aber so liessen sich fragen , welche in der frd-überschrift gestellt wurde,jedenfalls umgehend beantworten ...
    interessant die lücke zwischen den import und export - zahlen , eigentlich ist es wohl eher umgekehrt - es kommt ja nicht alles heile an , was losgeschickt wird , und auch verluste durch transport (die ja oft auch zu lasten des endkunden gehen ), sind hier weder genannt noch exakt registirert ?
    Wieviele tiere einer art müssen (transpotiert werden / gehen zum teufel ), damit eins oder zwei letztendlich die eingewöhnung überlebt ?
    Die frage ist , welche bedeutung hat das.Für jeden eine andere ...

    Hallo Marc ,

    ein vorteil mit culture selco ode ähnlichen trockenprodukten bei der brachionus-kultivierung ist , das man sich nicht auch noch mit phyto rumschlagen muss :grinning_squinting_face:
    je nach produkt und phytoalternative lassen sich brachionus so auch besser anreichern , wenn's ans verfüttern geht.
    Der nachteil (und den sollte man nicht unterschätzen) ist , das diese produkte schnell überdosiert werden können , was zu einer erhöhten keimzahl im futter und letztendlich schnell zum absturz führt.
    Mit natürlichem phyto gefütterte kulturen bleiben länger sauber.
    Brachionus werden bei mir mit tetraselmis am laufen gehalten , vor verfütterung wird dann auch noch iso und rhodomonas angewendet.

    Hi joe ,

    ich bin vollständig einig mit dir das ein monster - as heuzutage nicht unbedingt überall in jedem falle mehr nötig ist .

    Ich bin dagegen mehr unsicher , ob man deine aussage andersherum generalisieren kann ,und sagen kann das braucht man heute nicht mehr , man muss halt
    schauen was im eigenem becken abläuft ...

    Zitat

    Original von mmegerle
    Ich stelle mal die Frage in den Raum ob das Verheizen von Nachzuchten durch unbedarfte Aquarianer "moralischer" ist als das von Wildfängen. Vermutlich nicht.

    Hi ,

    wenn das so stimmt , ist das züchten also nach wie vor was für spinner , die nix anderes zun tun haben
    (diese aussage hab' ich hier mal hier in forum irgendwo gelesen , und nie vergessen 8o)

    Es ist natürlich nicht schön , wenn tiere verheizt werden ,ganz unabhängig woher sie kommen , aber wenn das ansonsten keine rolle spielt , kann man sich ja manche anstrengung sparen , es ist ja nach wie vor einfacher und billiger ,die tiere der natur zu entnehmen , von importen aus dem rotem meer und arten wie Pt.kauderni mal abgesehen ., vorläufig ...

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    viele Fischer können sich keinen Fisch leisten, die essen Reis. Für den Fischer sind Fische eine Quelle für seinen kärglichen Verdienst, damit er sich den Reis für das nächste Essen leisten kann.

    Hallo Hans Werner ,

    woher weisst du das ?
    höhrt sich irgendwie unlogisch an , wenn der fischer den fang besser bezahlt bekommt als er für reis ausgeben muss , und er alles verkaufen kann was er fängt , müsste er sich ja irgendwann auch mal ne andere mahlzeit leisten können , zumal er die sich noch selber fangen kann.
    das setzt natürlich voraus , das genug fische vorhanden sind ...
    ...wenn er nicht alles verkaufen kann was er fängt , müsste er doch wenigstens einen teil seines fanges selber verzehren können ?

    hi ,

    warum fragt ihr ,

    nach 2,5 jahren betreibzeit eines 1200 l becken sollten anzeichen zu für - oder entgegen vorhanden sein ?

    ansonsten dürfte euer posting ein indiz dafür sein , das gründlichkeit nicht nur in deutschland eine tugend ist :grinning_squinting_face:

    Hi ,

    das ist ja eine streitfrage 'de luxe" :grinning_squinting_face:

    die meisten abschäumer tun ja das , was sie sollen , nämlich abschäumen :smiling_face:

    dabei mögen normalerweise sps heftige schäumung mehr als lps .

    Ob ein schäumer überdimensioniert ist (die meinungen , ob das überhaupt möglich ist , gehen bei lps mehr auseinander als bei sps dominierten becken)
    hängt auch sehr von anderen faktoren (besatz ,licht ,fütterung u.a.) ab

    ansonsten spricht ja besonders beim anfang wenig gegen einen effektiven as , wenn es zu schlimm wird kannst du ihn ja abstellen :winking_face:
    ...oder die lps extra füttern.
    wenn man einen guten as günstig ewerben kann , würde ich schon zuschlagen !

    Zitat

    Original von Preciousx
    Wollte mal nachfragen ob mittlerweile noch andere Aquarianer Erfahrungen mit dem Produkt Special-Blend gemacht haben.

    hi ,
    ich habe dieses produkt sogar mal in (kleineren)zuchtbecken verwendet , die ja gerne an fehlender biologie leiden.
    Dabei konnte ich jedoch weder vor-noch nachteile bemerken , die larven hat's nicht umgebracht , die erfolgsquote jedoch augenscheinlich auch nicht erhöht.

    In meinen anderen becken habe ich das produkt vielleicht nicht lange genug angewendet , ich finde allerdings das beläge an den scheiben den belägen in der originalflasche sehr ähneln , ohne das mich dieser anblick sehr erfreut :confused_face:
    ob diese beläge identisch mit denen der schwefelbakterien ähneln oder sogar dadurch verursacht sind kann ich nicht sagen , da ich keine untersuchungen unter dem mikro gemacht habe solange die flasche in gebrauch war .

    Was meiner meinung nach gut zum thema passt :

    als ich kürzlich bei meinem lokalem händler nachfragte , ob er mir nicht mit dem einkauf von A.ocellaris verzichten könnte, und statt dessen erstmal den rest meiner percula - nachzuchten verkaufen könnte , bekam ich zur antwort :

    - die leute wollen lieber ocellaris haben , der sieht mehr wie "nemo" aus ,deswegen verkaufen wir mehr davon ... -

    Mit dem einzug von nano und kleineren "plug and play" systemen im meerwasserbereich ist "nemo" , oder a.ocellaris , der GOLDFISCH unserer zeit geworden ... ich bin stark im zweifel , ob man alle betreiber solcher becken als meerwasseraquarianer mitzählen kann/darf/sollte , selbst wenn es bei manchen ein möglicher einstieg für grösseres interesse sein kann ....

    Zitat

    Original von mmegerle

    Sabine, frag doch mal die Verleger von Koralle oder Meerwasseraquarianer. Ich gehe davon aus dass jeder ernsthafte Seewasseraquarianer eines der Hefte aboniert hat, wenn nicht beide

    Na ich denke bei den absoluten zahl endarf man die zahl der "nicht ernsthaften seewasseraqaurianer" aber nicht vergessen
    wie die meisten von euch :smiling_face: halte ich diesen teil für die vielleicht grösste fraktion
    ...den angemeldeten mitgliedern in den verschiedenene foren nach gibt es von der anderen nicht annähernd so viele wie hier mehrfach angedeutet

    Hi ,

    ich habe jahrelang ferrogan f(fluid) von brustmann aus dem süsswasserbereich verwendet , heute gibt es ein produkt von dohse wo ich vermute, es ist dassselbe.
    Ich meine ich hätte damals täglich einen tropfen auf 300 l wassser gegeben , ich hatte das mal auf einen liter gegeben , den wert gemessen und umgerechnet ,da der eisengehalt wie Armin ja schon schreibt , in salzwasser ja wesentlich geringer als im süsswasser ist und sich somit mit herkömmlichen tests dort bei "normalem" gehalt nicht messenn lässt.
    Das da phosphat oder anderes drin ist , ist weder deklariert noch konnte ich es je feststellen.(im gegenteil , das mussste ich damals auch noch zudosieren)
    Ich hatte übrigens auch mal eine flasche "biosanal" (ich habe sie leider nicht mehr , war von einem professor biermann oder so ähnlich wenn ich mich halbwegs recht entsinne ), eine spuriflasche mit nur eisen für salzwasser, allerdings in verdünnter form , und "expandiertem" preiss :grinning_squinting_face: verglichen mit dem erstgenanntem produkt, bei dessen entdeckung ich mir die ersten fragen bezüglich spuri-humbugs im salzwasserbereich stellte ...sie gab es jedenfalls vor wenigen jahren noch bei welke oder zajac .

    Hallo ,
    ich würde die quadricolor sogar direkt als faul bezeichnen , was das wandern angeht.Meine wohnte auch lange in einem blumentopf ,den sie erst verliess als dieser zu klein wurde.Sie bewegte sich ca. 5 cm davon weg , da sie aber inzwischen sehr gross war und es auch dort zu eng war , teilte sie sich schleesslich einfach, anstelle noch weiter ' rumzulatschen :grinning_squinting_face:
    Allerdings habe ich einmal erlebt , das eine neu ins becken gebrachte anemome dieser art von einem päarchen ocellaris/percula so genervt wurde (trotz vorhandensein einer crispa die bis dahin Wohnsitz war),
    das sie erst wanderte ,sich dann teilte , und dann weiterwanderte ...bis sich die situation nach ein paar tagen wieder beruhigte.

    Hallo ,

    da muss ich Kathrin recht geben.Man könnte die sache sogar umdrehen , und sagen , wer keine borstis hat , der füttert zu wenig :winking_face:

    ich habe natürlich auch jede menge davon, besonders im pferdebecken.Das die borstis die pferde belästigen konnte ich ebenfalls nie beobachten.

    Bei meinen brunnenbauern hausen mehrere würmer mit in den höhlen , sogar in der höhle von männchen
    mit eiern (die zwischendurch auch mal dort abgelegt werden), auch hier konnte ich nie negatives bemerken.
    In einem meiner becken hatte ich lange ein päarchen stenopus , dort habe ich nie einen borsti sehen können.

    Die wasserwerte sind übrigens sogar besser (n und p an der nachweisgrenze)im pferdebecken , auch wenn es dort wohl aufgrund der grosszügigen fütterung von borstis nur so wimmelt ...die dicksten hohle ich ab und an raus , wenn sie die gesamtansicht stören :winking_face:

    Hallo ,

    ob sich Ls sägen lässt , kann man sogar als qualitätsmerkmal benutzen ...die besten steine sind so leicht und porös das man sie einfach mit einem fein gezähntem fuchsschwanz sägen kann.
    So GUTES ls kann man GUT sägen.
    Wenn man hammer und meissel benutzen muss ,hat man schlechte steine gekauft ...

    Hallo Hans Werner ,

    a)ich verwende deine neue mischung , aber erst seit c)2 wochen :winking_face: (davor ein jahr überhaupt keine , aber gut ww)
    b) vorgeschriebene dosierung
    alle punkte gelten für beide becken , die jedoch unterschiedliche standzeiten haben.

    die besser geöffnete sinularia bekommt mehr licht als die andere bei mir.
    Ich habe eigentlich keine lust , die dosierung der spuris bereits zu verändern , ich denke die zugabe läuft noch zu kurz um wirkungen zu zeigen ?
    alles andere (bis auf eine lps) steht auch sehr gut.
    Die grüne variante der sinularia habe ich auch , es hat lange gedauert bis sie anfing zu wachsen , aber schon in den monaten ohne spuri-zugabe hat sie richtig "losgelegt"

    Die beiden korallen auf meinen bildern sind von derselben mutterkoralle :winking_face:
    ich hab' mir schon gedacht das da zweifel aufkommen würden :grinning_squinting_face:

    Hallo zusammen ,

    zum thema sinularia , ich habe dise tiere auch , und zwar in 2 verschiedenen becken.

    Sie stehen sehr unterschiedlich , und die becken unterscheiden sich auch bezüglich beleuchtung , strömung (eigentlich stehen aber beide in eher schwacher strömung , die eine direkt unter 150 w , die andere am rande von 250 , doch unterschiedliche brennermarken/kelvin)und standzeit.
    In beiden werden (allerdings erst seit kurzem wieder) spuris dosiert.
    Wie kann man es als bewiesen ansehen , welcher faktor nun für das unterschiedliche bild der korallen verantwortlich ist ?
    Die (messbaren) wasserwerte sind so gut wie gleich in beiden becken.

    Zitat

    Original von Armin Glaser
    1. Weiß der normale Anwender nicht, was in seiner Spuri-Mischung drin ist. Damit weiß er nicht, ob Mangan oder
    Kupfer enthalten ist. Und schon gar nicht, in welchem Verhältnis.
    2. Weiß ich, weil ich immer wieder neugierig bin und nachschaue, dass es Spurenelementmischungen gibt,
    die Kupfer aber kein Mangan enthalten.

    Hallo zusammen ,
    (da traue ich mich ja gerade soeben noch dazwischen zu gehen :O)

    Na WELCHE elemente in einer spuri-mischung drin ist , sollte auf jedenfall erwähnt sein , gibt es wirklich heute noch leute die sowas kaufen ohne überhaupt zu wissen was sie sich da ins becken kippen ?

    ansonsten ein weiteres argument , auch die mengen anzugeben :winking_face:
    wieso kann M.Mrutzek das aber kein anderer ?

    ich bezweifle auch stark , das es DIE ideale mischung für jedes becken gibt , und wenn diese mir sinnlos erscheinende geheimniskrämerei aufhören würde könnte man auch mehr fakten diskutieren ...

    @ Hans Werner

    ich finde Armins argumentation keineswegs destruktiv , er meint doch lediglich das einzelne spuris (bzw. deren zugabe)wichtiger als andere sind .

    ansonsten:
    das das aussehen und der wuchs von korallen vielen anderen einflüssen als den spuris ausgesetzt ist , macht es ja meiner meinung nach äusserst schwierig (das zeigt wohl die diskussion hier auch) zu eindeutigen schlüssen zu kommen.

    Was mich da eher überzeugt ist ein entweder-oder ,wie im falle von den von Hans-Werner erwähnten foraminiferen und algenarten die so gut wie überall nur kurz auftauchen.

    Hi ,

    grundsätzlich ist das natürlich ein risiko (das ich persönlich nicht eingehen würde), das es nicht unbedingt in die hose gehen muss habe ich neulich bei einem bekanntem gesehen der hat sogar ein premnas paar zusammen mit eienem paar ocellaris ,beide paare ausgewachsen , in 700 l und dort gibt es keine probleme.
    Es kommt aber sicher auch auf die strukturierung des beckens an.

    Hallo Niklas ,

    mysis und krill kannst du nicht züchten bzw. es wäre äusserst aufwendig.Artemiazucht ist auch aufwendig ,
    benthische copepoden einfacher(für die von use/uwe, erster link,brauchst du nur spirulina-flocken)
    Gutes lebendfutter braucht man nicht noch anreichern , (gutes frofu eigentlich auch nicht)
    Lebendfutterzucht ist sehr aufwendig , besonders das phyto was man dazu braucht ist arbeitsam zu kultivieren.Man kann aber auch konzentrate kaufen , die kosten wiederum geld ...
    Ausser zur zucht würde ich das niemals machen.
    Hier kannst du solche sachen gut einkaufen , wenn du noch nicht abgeschreckt bist :

    http://www.meerwassershop.de/assets/s2dmain…rwassershop.de/
    http://www.nanoriffundmeer.de/
    http://www.seahorsemania.eu/catalog/index.php
    http://www.rsaquaristik.de/index.php?cat=c38_Zooplankton.html

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Die essenziellen Spurenelemente sind beidesmal gleich.
    Unterscheiden dürften sich die Spurenelemente in den Anteilen der einzelnen Elemente, was man in der Wirkung auch sehen dürfte.

    was nützt es wenn man die wirkung sieht aber die ursache nicht kennt :winking_face:

    Hi ,

    meiner meinung nach wäre das thema wenigstens ein wenig mehr transparent , wenn die zusammensetzung der spuri - lösungen im detail auf den fläschchen deklariert wäre :winking_face:
    Hans Werner hat mal woanders geschrieben der genaue inhalt stünde auf der hp von m.mrutzek , ausser bei balling pluss konnte ich aber keine spefizierten angaben finden , auch auf den tm produkten steht zwar drauf ,was drin ist aber nicht wieviel ... was bei blumendünger standard ist , ist bei korallen und co noch betriebsgeheimnis :O
    auf der einen seite wird behauptet , die lösungen seien(wahrscheinlich) ähnlich (dann spielt es ja keine rolle was man kauft ?) ,auf der anderen seite kann es doch unterschiede geben ...kein wunder wenn man als verbraucher verwirrt wird.
    Wenn ich weiss , worin sich die mittel unterscheiden , kann man wohl auch als verbraucher mehr gezielt anwenden anstelle nur im dunkeln zu tappen.
    Spätestens nach der dritten serie "wunderspuris" vergeht einem die lust aufs experimentieren , wenn man keine ergebnisse sieht ...

    Zitat

    Original von NiklasW.
    Wenn ich so daran denke, dann sind die Weißkehldoc´s im Meer in Schwärmen anzutreffen.

    das ist aber nur zeitweise so und nicht der "normal" zustand.Kann mich jetzt nicht ganz entsinnen ob sie das zur gemeinsamen futtersuche oder zum fortpflanzen so machen , den grössten teil ihres lebens meine ich es sind einzelgänger

    Hi ,

    ich weiss nicht , ob ausgerechnet der leucosteron die am besten geeignete art wäre ,das auszuprobieren :O

    es ist aber was dran an deiner these , z.b. bei clownfischen ist es ja so , das in einer gruppe juveniler tiere die kloppereien sich in grenzen halten , wenn die anzahl der tiere im schwarm gross genug ist , ob sich das aber auf dauer im griff halten lässt nur mit der dichte der individen ist wohl auch eher unsicher ...
    "glücklich" werden so gehaltene fische aber wohl kaum , da man bei diesem "kniff" (selbst wenn er funktionieren würde) wohl meilenweit von artgerechter haltung entfernt ist.
    Auch in händlerbecken haben fische ja oft andere "probleme" , als sich zu kloppen und zeigen ein anderes verhalten, daraus kann man ja auch nicht schliessen das man sie so auch zuhause halten sollte ...

    Hi ,

    ihr wisst ja gar nicht wie gut ihr es habt in deutschland.Katalogeweise tiere angucken und ordern können in den web shops ,dessen transport zum kunden die händler dann noch teilweise finanzieren ... das wird hier in norwegen noch mindestens 10 jahre dauern bis es das gibt, zu euren preisen (und auswahl)wohl nie.
    Was das wohl der tiere angeht so machen die tiere meistens wesentlich mehr mit auf dem weg zum händler , aber das kriegen die kunden wohl weniger mit :O