moinmoin,
also Quarzglas ist schon aus relativ reinem SiO2 und laesst UV (auch C) sehr gut durch.
Wenn man dann allerdings Soda, Calziumoxyd und anderen Kleinkrams dazumischt
(Fensterglas) ist das halt nicht mehr so.
Ich habe vor einigen Jahren beruflich mit UV-Spektrophotometern gearbeitet
(Chemielabor). Hierbei wurde die zu untersuchende Probe in eine Kuevette aus
Quarzglas gefuellt und in den Strahlengang gestellt.
Ueber den Grad der Durchlaessigkeit bzw. Lichtabschwaechung verschiedener UV-Wellenlaengen
laesst sich dann z.B. der Gehalt der untersuchten Substanz bestimmen.
(Vis (sichtbares Licht) Photometer kennen ja bestimmt die meisten).
Lange Rede, kurzer Sinn: bei dieser Analysemethode findet Quarzglas Verwendung, da
man bei diesem eben davon ausgehen kann, dass man hauptsaechlich die
UV-Lichtabschwaechung durch die Probe und nicht die durch das Gefaess
messen kann.
Habe also selbst sozusagen Quarzglas mit dem UV-Spektrum bestrahlt und gemessen,
dass das Licht ohne grossartige Abschwaechung an der anderen Seite ankommt.
Was bleibt, waere natuerlich mal die Lampenumhuellungen der verschiedenen
UV-Lampen Hersteller in nem UV-Spektrophotometer zu messen und zu gucken,
ob denn tatsaechlich hochwertiges Quarzglas Verwendung findet.
Deltec sagt z.B. ueber seine UV-Sterilisatoren, dass sie in etwa doppelt so viel
UV-C Licht pro Watt produzieren, als die meisten anderen Hersteller, da sie eine
Birne(Roehre) aus reinem Quarzglas und eine Quarzhuelse besitzen.
Andere Roehren scheinen wohl oft aus "minderwertigem" Glas zu bestehen
und halt entsprechend weniger durchzulassen.
(Aber ob das nu stimmt?)
Gruesse, Ralf