Beiträge von Martin Kuhn

    Ich gehöre ebenfalls zur Fraktion der „Dinoflagellaten geplagten“.
    Ich hänge hier mal meine Erfahrungen an. Evtl helfen Sie Dir ja:

    Meine persönliche Erfahrung mit den Dinos (MM gefiltertes Becken)
    a) Häufiges Absaugen
    -> nahezu keine Reaktion, sind nach wenigen Stunden wieder vorhanden
    b) Reduktion der Beleuchtungsdauer
    getestet wurde: stufenweise Reduktion Hauptbecken, sowie Hauptbecken 3 tage vollkommen ohne Licht.
    MM-Beleuchtung auch 18h reduziert
    -> nach insgesamt 3 Wochen Untersuchung bin ich der Meinung das das damit nicht in en Grif zu bekommen ist
    c) Zuführung Bakterien-Kulturen (während Reduktion Beleuchtung)
    -> keine Verbesserung

    Eine klaren Auslöser für die Dinos kann ich nicht nennen. Das einzige was bei mir definitiv der Fall war. Ich hatte einen DEUTLICH zu hohen Silikatwert, aufgrund extrem belasteten Ausgangswassers welches „nur“ durch die UO nicht ausreichend entfernt wurde (inzwischen Reinstwasserfilter). Hatte zu dem zeitpunkt auch Auftreten von Cyanos . Evtl ist der dabei vorhandene Film auf Bodengrund Steinen, usw. ein guter Nährboden quch für die Dinos ?!?

    Ich habe aufgrund der mangelhaften Erfahrungen mit diesen Methoden beschlossen mit AlgenEx zu behandeln.
    Grund war unter anderem, dass in der Zwischenzeit 1 Seeigel sowie 2 Seesterne das zeitliche gesegnet hatten. Was ich stark auf die Dino-Infektion zurückführe, denn ansonsten lief im Becken alles bestens

    Durchführung der Behandlung genau wie von Michael Mrutzek beschrieben.
    Mein Problem war dabei noch das ich die Caulerpas aus dem Filterbecken entfernen musste, und dabei meinen eigentlichen N3/Po4 Filter unwirksam machen musste. Filterung in den ertsen 10 tagen auschließlich über Fließpatronen (häufiger Wechsel…).
    Wie nicht anders zu erwarten stiegen N3 und Po4 stetig an, und zwar in Bereiche die mir nicht mehr akzeptabeel erschienen.
    Ich habe daraufhin einen Abschäumer für die restliche Behandlungszeit installiert (Danke noch mal an Michael für die super unkomplizierte Behandlung & Beratung !)
    Den aktuellen Status habe ich per Optik (Beläge sichten) sowie wiederholter Mikrountersuchung gemacht
    Ich kann auch nur dringen empfehlen die Mikrountersuchung stetig weiterzuführen. Grund: selbst bei „nicht mehr sichtbaren“ Belägen waren noch relative lange bewegliche Dinos unter dem Mikro sichtbar.
    - In der ersten Woche wenig Veränderung (Optik, Mikro)
    - Ab Woche 2 Reduktion der vom Belag bedeckten Fläche, unter Mikro noch 50% aktive Dinos
    - Ab Woche 3 nahezu bis kein Belag mehr sichtbar, trotzdem noch Dinos unter Mikro sichtbar (ca 80% regungslos, 20% beweglich)
    - Woche 4 kein Belag mehr sichtbar, keine Dinos unter dem Mikro mehr erkennbar
    (mehrere Probenentnahmen aus den Bereichen die am längsten noch sichtbare Stellen zeigten)

    Ich breche die Behandlung nun nach 4 Tagen in Folge ohne Dino-Befund ab (morgen). Werde den Abschäumer noch etwas weiter laufen lassen (1-2 Wochen) und wieder Caulerpas zusetzen.

    Sonstiges: Ich hatte für die Behandlung netterweise ein Zweit-Becken von meinem Händler geliehen bekommen.
    ca 150 l Füllmenge (eingefahrenes Wasser vom Händler ohne Dinos), 1kg gehältertes LS, Umwälzung mit 2000l/h Pumpe, keine Filterung, 150W HQI + Heizung
    Ausgelagert wurden. 2 Globoli Seeigel, Caulerpas aus dem MM-Filter (gereinigt…) ,1 Turboschnecke
    1 x Acropora, 1 x catalaphylia, 1 x Margeritenkoralle (also meine kritischeren/Steinkorallen)

    Zunächst verlief alles relativ ok, jedoch stetige Verschlechterung des Zustandes der Korallen.
    Habe diese dann nach 1,5 Wochen wieder ins Hauptbecken zurückgesetzt !
    -> schnelle, deutliche Verbesserung der Korallen im Hauptbecken. Woraus ich schließe das Algenex diesen weniger schadet als in einem suboptimalen Becken zu stehen
    Nach ca 2 Wochen und über Nacht -> glasig werden der Caulerpas und vermutlich damit verbundener schneller Tod beider Seeigel und Schnecke. Kontrolle der Wasserwerte: Nitrat / Nitrat waren inakzeptabel hoch.

    Mein Fazit: Behandlung sollte mit AlgenEx durchgeführt werden.Behandlung KEINESFALLS zu früh beenden.
    Die Nebenwirkungen bei Auslagern sind abzuwägen. Ich würde inzwischen wenn überhaupt, nur noch Seeigel auslagern. Keinesfalls Korallen.

    Gruß
    …Martin

    Kompliment: Tolles Mikroskop Video ! Meines erachtens sind es eindeutig Dinos, wobei die bei mir im Becken befindliche Art ein anderes „Schwimmverhalten“ hatte ….bei mir sehr ruhige gleichmässige Bewegungen.
    Meine hatten auch eine etwas andere Optik, nämlich genau die Struktur die im MW 1x1 unter Plagegeister gezeigt sind.

    Ich kämpfe momentan mit einem allerliebsten Mix-Belag aus Kieselalgen, Cyanos und Dinoflagellaten.

    (Der Grund für das Auftreten ist denke ich identifiziert. Silicatwerte in unserem Wasser sind „shocking high“ und wurden von mir anfangs nicht berücksichtigt. Habe das Aqua-wasser per adsorber behandelt und auch einen Reinstwasserfilter nach der OA installiert. D.h. das sollte ab jetzt i.O. sein)

    Das gravierendste Thema (Dinos) bekämpfe ich seit 12 Tagen mit AlgenEx
    -> Mikroskuntersuchung zeigt das diese langsam am absterben sind (nur noch 20% Beweglichkeit)

    Die Beläge bilden sich aber dennoch immer wieder (jetzt hauptsächlich Kieselalgen und Caynos)

    Deswegen liegt mir das Thema Absaugen von Belägen besonders am Herzen.

    Wie entferne ich am besten Beläge vom Bodengrund bzw aus dem Becken ?
    - Standardmässiges Absaugen (in einen Behälter) scheidet aus da ich nicht dauernd Frisch-Salzwasser zuführen möchte
    (das würde mir ausserdem die zwecks Dinos zugeführte Menge an AlgenEx verdünnen)

    - Aufwirbeln und Einsammeln der Beläge mit einem feinmaschigen Käscher scheint mir wenig effektiv

    - Ein „Gerät“ das aufsaugt, den Inhalt filtert (da sind ja Sandkörner dabei…), und das saubere Wasser nacher wieder ins Becken zurückführt kenne ich bisher nicht. Sowas wäre aber Klasse.

    - Beim Absaugen haben die Beläge in etwa die selbe Dichte wie der Bodengrund. D.h. man entfernt entweder beides zusammen oder erwischt nur einen kleinen teil der Beläge. Ich habe deswegen immer Teil des Bodengrundes mit abgesaugt (bisher nicht gefiltert..), und dann mit Süswasser ausgewaschen/gereinigt und dann wieder ins becken zurückgegeben


    Tips wie man das besser machen kann ??


    Gruß&Danke
    …Martin

    Christian: Vorsicht, eine Osmose-Anlage entfernt halt nur einen gewissen %Anteil des Silicates (80% ??).
    Ist wenig bis kein Silicat im Leitungswasser ist das evtl. vollkommen ausreichend.
    Im anderen Fall sollten weiter Massnahmen zur Silicatreduktion ergriffen werden.

    Knackpunkt ist halt, dass über Nachfüllwasser zugeführtes Silicat den Gesamtgehalt im Becken ständig nach oben treiben kann.

    Deswegen ist für mich eine einmalige Silcatermittlung des leistungswassers Grundvoraussetzung. Sollte dabei >> 0mg/l heraus kommen würde ich das thema mit zyklischen tests weiterverfolgen und Korrekturmassnahmen einleiten.
    ...Die Auswirkung von zuviel Silicat im becken kann schon ganz schön unangenehm sein (eigene Erfahrung).

    Dein "Säckchen" beinhaltet vermutlich SiliCarbon oder einen anderen Silicat-Adsorber.

    Ich hatte zu Anfangs, zwecks Unwissenheit daruf verzichtet. Jetzt muss ich die Konsequenzen tragen. Ich sage nur Cyanos und v.a. Dinoflagellaten :loudly_crying_face:

    Generell brauchst du den Filter nur dann wenn im Wasser Deines Wasser-Versorgers Silikate enthalten sind (...bei uns leider viel zu viel).

    Zuerstmal würde ich das aus der Leitung (bzw. Osmoseanlge) kommende Wasser einmal genau messen (Silicat-Test). Ist da nichts zu messen braucht es auch keinen Filter.

    Anosnten gibt es meines Wissens 2 Typen.
    a) Reinstwasserfilter die die dem Wasser die Silicate entziehen BEVOR es ins Aquarium kommt
    b) Silicat-Adsorber die bereits im System befindliches Silicate von dort entziehen

    Besser finde ich generell natürlich a)
    wenn aber schon Silicat im Aquarium sind zusätzlich solange b) bis diese abgebaut sind.

    Steffen: na ich hoffe doch :winking_face:

    Version = updated
    - Komprimierung des Exe.Files entfernt (....Programm lief bei einem Freund nicht)
    - Fix: Salz-Korrektur faktor wurde noch nicht berücksichtigt

    BTW: es läuft ja gerade noch ein anderer Thread zum Thema Salz
    Hauptfrage ist ja dort warum ergibt 1g Salz nicht 1,000 psu/Liter

    da dem anscheinend so ist würde ich aus Komfortgründen gerne einfach den Salztyp wählen lassen und dann automatsich einstellen

    dazu müsste man aber wissen welche salze welche Wert erzeugen
    Wer kann hier helfen ?

    Gruß
    ...Martin

    Ich habe ein kleines Salzberechnungsprogramm programmiert (Plattform MS-Windows, Grundlage UNESCO "Equation of State of Seawater").
    Link

    1.) Salinität /Dichte Umrechnung

    2.) Berechnung zuzuführende Salzmenge
    a) wenn nur der Salzgehalt angepasst werden soll (ist z.B etwas zu tief und soll erhöht werden)
    b) Gesamtmenge die notwendig ist um bei einem Wasserwechsel mit X-Liter eine Sollwert einzustellen wenn z.B auch der AusgangsWert im Becken schon zu niedrig ist .

    denn das sind die 2 Fälle die ich bei mir immer brauche

    - "easy to use"
    - "Salz-Korrekturwert" habe ich eingeführt um Anzupassen das/wenn 1 g Salz eben die Salinität nicht genau um 1 psu erhöht
    - gewählte Einstellungen werden gespeichert


    Guckt's Euch mal an
    Ich nehme natürlich gerne Euer Feedback oder Verbesserungsvorschläge auf

    Gruß
    ...Martin

    Kann es sein das sich das von selbst "einspielt" ?
    Oder sollte ich zum Schutz der Tridacna besser asap eingreifen?

    Joe: WG Bysusfäden:
    ich komme von nahezu allen Seiten unter die Muschel ohne jedoch direkt etwas zu sehen. Du meinst mit einem Skalpell o.ä. unter der Muschel hineinfahren und dort abtrennen ??? Das hört sich ja fast nach Chirurgie an

    Sehe doch mal nach in was für einen Untergrund du befestigen musst. Wenn du mit einem "schlagbohrer" Probelme hattest ist es vermutlich Stahl-Beton und da hast du dann ÜBERHAUPT kein Problem. Guck doch mal in den Bauunterlagen nach !
    Wie schon angeboten melde Dich bei mir. Im Sinne von befestigen kann ich Dir sicher helfen (ist mein Beruf)

    Ich habe das vorher beschriebene, an der Wand aufgehängte Delta-Becken bei mir stehen. Befestigung funktioniert einwandfrei.

    Ich würde auch eher von den Seilen abraten, nicht nur wegen der wie ich denke nicht so optimalen Optik. Am elegantesten und zugleich sichersten halt ich die ebenso schon vorgeschlagene Methode die Befestigung ähnlich wie bei mir zu machen. Also mit einer Stahlkonstruktion die hinten eine Platte hat die hinter dem Aquarium verläuft wo sie wenig ins Auge fällt.
    Auf der von Chris gezeigten Skizze würde ich aus optischen Gründen entweder auf die obere ODER die untere Seitenstrebe verzichten

    Wichtig ist aber generell vorher abzuschätzen ob Deine Wand mit der belastung fertig wird. ....Dübel die die Lasten einleiten sollten, wenn du nicht gerade eine Trockenbauwand hast, kein Problem sein. Da kann ich Dir weiterhelfen.

    Schreib mich einfach mal per pn unter Angabe Deiner Tel-Nr. an, ich denke wir klären das am einfachsten am Telefon.

    Gruß
    ...Martin

    Meine Anemone (ein grüne magnifica) hat sich heute Nacht auf Wanderschaft begeben und sich ein neues Plätzchen gesucht. Sie steht dort, aus Ihrer eigenen Sicht heraus, vermutlich ziemlich optimal und auch sehr malerisch im Becken. Allerdings befindet sich ganz in Ihrer Nähe jetzt meine blaue Tridacna.
    Und "Anni" streckt dort immer mal wieder Ihre Tentakeln hin, worauf die Tridacna mit teilweisem Einfahren Ihrer Lappen reagiert. Ich vermute daraus das das Nessselgift der Anemone auch der Tridacna nicht gerade gefällt.

    Ich hatte schon versucht die Tridacna von Ihrem Platz zu entfernen, Sie sitzt aber an Ihrer Position fest. Ich konnte Sie (gewaltlos) nicht entfernen.

    -> Tips ?

    Wie filterst Du (das ist nicht aus Deiner Signatur zu erkennen...) ?
    Bei Miracle-Mud Systemen die ohne Abschäumer betrieben werden soll sich das System ja "angeblich", ausser der notwendigen Zugabe von Kalk, von selbst im Lot halten.

    Und 5-10% Wasserwechsel je Woche, mit einem guten Salz ist natuerlich auch eine nicht zu vernachlaessigende Zufuhr.

    Mike: Auch hierzu gilit: Die Biester sind extrem hartnäckig. Ich habe bei meiner trotz 3 x 5ml HCL-Injektion an hintereinanderfolgenden Tagen nichts erreicht.
    Wichtig ist dabei wie viele versteckmöglichkeiten der gewählte Stein bietet. Die Injektion muss gut treffen um wirkungsvoll zu sein. Wenn man mit der Spritze anrückt und sich das Tier dabei gleich im Stein verkriecht wird man es evtl. nicht ausreichend einnebeln.

    Trotzdem gebe ich dieser Möglichkeit mehr Chancen als ihn mit ner Falle zu fangen.

    Ich hatte ein ähnliches problem (siehe Thread: „Monster AG oder was ?“)
    Zunächst mal: mein Beileid :winking_face:

    Das die Biester neben sehr robust auch noch sehr intelligent sind würde ich sofort unterschreiben!
    Flaschenmethode, Weißbierglas usw haben bei mir mehrere Wochen lang nicht gefruchtet
    Vermutlich werden die Biester auch von Tag zu tag erfahrener und werden damit umso weniger auf Fallen ansprechen

    Noch ein kleiner Tip zu den runden Schneckenfallen, die habe ich nämlich auch ausprobiert
    zuerst mal musst du diese beschweren damit sie überhaupt unter Wasser bleibt.
    Grund: Höhere Dichte gegenüber Süßwasser wo diese wohl normalerweise eingesetzt werden.
    Viel kritischer ist aber, das die Nadeln beim Eingang ebenfalls rein auf Gravitation ausgelegt sind.
    Selbst wenn diese im Meerwasser nach unten fallen würden… meine haben das NICHT getan….
    bezweifle ich dass eine gefangene Krabbe diese, nach der Mahlzeit, nicht einfach anheben und dann wieder herausspazieren würde
    -> ich denke „No Chance“ mit der Schneckenfalle

    Ich wünsche Dir viel Glück bei der Jagd

    Ich bin meine Krabbe bzw Krebs jedenfalls erst nach kompletter Entfernung des Steins losgeworden.
    Denke auch daran dass die Burschen sehr robust sind.
    Also Stein aus dem Wasser und nach einigen Stunden oder 1 Tag wieder hinein damit würde die Krabbe wohl anstandslos überleben.
    Bei mir war’s so L

    Ach ja, den Auslauf kannst Du natürlich teilen um die Strömung besser zu verteilen. Evtl ist auch noch eine Reduktion des Querschnittes an der Düse sinnvoll. Probieren geht über studieren..

    Ich würde diese Verrohrung zuerst stecken
    Dann die Strömung austesten
    Dann erst verkleben (...wen überhaupt nötig)

    Hmmmm....Warum willst Du denn vom Becken ansaugen und dort in das Technikbecken pumpen ?
    Steht Dein Technikbecken (TB) vom Niveau her über Deinem Becken? Und das Wasser aus dem TB läuft dann per Schwerkraft wieder zurück ins Becken ?
    ....einen anderen Grund sehe ich dazu sonst nicht

    Alle Konstruktionen die ich kenne laufen genau anders herum :winking_face:
    - per Schwerkraft ins TB
    - vom TB per Pumpe wieder ins Becken

    Bedenke bitte auch das im Falle eines Crashs, Stromausfalls und dem fall das du unten aus dem Becken ansaugst, das becken bis zur Kante deines saugstutzens leer laufen könnte.

    Ebenso das 5500l/h einen ordentlichen Unterdruck an der SaugÖffnung erzeugen. Ich möchte kein Fisch sein der daran vorbeischwimmt.
    Habe selbst mal die Hand aus Versehen etwas nahe an die Saugöffnung (40mm) meiner ATK gebracht…kann nur sagen da ist ordentlich Power dahinter.

    5500l/h (…und davon bleibt bei den guten Kennlinien der ATK-Pumpen auch noch einiges nach den verlusten über !!!) sind eine ganze Menge für die Beckengröße.
    Ich habe bei mir effektiv vermutlich so um die 6000l/h in quasi dem selben Delta-Becken wie Du hast.
    -> Wenn Du diesen Volumenstrom nicht unbedingt brauchst (was bei mir selbst der Fall ist weil ich einen MM-Filter habe) würde ich Dir ebenfalls raten eine schwächere Pumpe zu verwenden
    und dazu noch eine Strömungspumpe im Becken zu installieren

    Solltest du bei den 5500 l/h bleiben würde ich dir folgende Tips geben
    - Verrohrung Ablauf 40mm oder besser 50mm
    - Einstellung des Rückstaus ist knifflig, bei mir musste ein Feineinstellhahn anstelle des Kugelhahns her
    - Achte darauf das dein Überlauf diesen Volumenstrom auch wirklich packt !
    und zwar auch dann noch wenn da mal etwas verstopft , sich Algen bilden ….
    Ich musste daran einiges herumbasteln

    Gruß
    …Martin

    Evtl. einen Ableger von der Weichkoralle machen und diesen an einer Stelle einsetzetn von der sie nicht vernesselt wird ?
    Bei unserer ging das ganz Ruckzuck. ca 1 Woche nach dem der Ableger durch abschneiden mit Teppichmesser woanders eingesetzt/eingeklemmt wurde hatte dieser bereits die Polypen wieder auf Maximallänfe ausgefahren. Inzwischen, nach ca 3 Wochen, hat sich die Größe nahezu verdreifacht.

    Gruß
    ...martin

    Ich finde bei mir immer mal wieder eine transparente Haut die in der Strömung umherschwimmt ?!? Bevorzugt verhängt diese sich dann in den Ästchen meiner Gorgonie, um von da dann von mir abgezupft zu werden.

    Beschreibung: ca 4 x 4 cm groß,vollständig transparent, nahezu gelartige Konsistenz

    Woher stammt denn sowas ? bzw was ist das ?

    @Roger&@Mike: Axo, klar. Da saß ich wohl etwas auf der Leitung. Und das ich bezüglich "bohren" immer etwas lockerer denke als die meisten liegt an meinem Job (Entwicklung Bohrgeräte/Dübel). Also ich würd's mich mit dem passenden Equipment trauen :winking_face:

    ...mache sowas evtl. in kürze selbst um das Volumen meines MM-Beckens mit einem 2.ten Becken aufzustocken. Aber in einem Technikbecken, das man noch dazu mal kurz stillegen kann, zu bohren ist sicher etwas weniger risikoreich als im Becken selbst.

    Zitat

    Original von Marcus Pieper
    in ein gefülltes Becken ... dann hast Du wenns blöde läuft den größten Notüberlauf der Welt weil Dein Becken platzt!

    ....ähhmm wie meinst Du denn das ? Das Technik-Becken ist doch oben offen, d.h. der Druck im TB ist nur von der Füllhöhe des Beckens abhänhig, nicht von einer darauf stehenden kleinen Wassersäule und dem druck im Ablaufrohr/Schlauch.
    oder habe ich da evtl. einen Technik-Verständnissfehler ?!?

    oder, besser, falls du noch seitlich Zugang zum Überlaufschacht hast
    -> bohre doch nachtäglich noch ein weiteres Loch ins Glas (Dia-Bohrkrone) und zwar ganz oben, auf dem Niveau das du für den Notüberlauf brauchst (kleiner Durchmesser genügt ja. Von dort dann Verrohrung oder Schlauch als Notüberlauf ins TB.

    Marcus, hast du das Durso Standpipe bei Dir schon probiert ?
    "wenn" das funktioniert solltest du dein problem damit los sein. Funktioniert aber leider nicht überall, z.B. bei mir *schnief*, da die Kombination von ~6000l/h bei 3m Fallhöhe wohl ein Problem darstellen.

    Ansonsten denke ich im Nachhinein da noch eine rein mechanische Lösung zu integrieren wird schwierig sein.
    Mein erster Gedanke für den Notüberlauf: Du brauchst diesen ja wie gesagt nur für den Notfall und zwar in dem Fall das der Überlaufschacht "zu voll gestaut" wird.
    - ein Schwimmerschalter der so eingestellt ist das er "zuschlägt" wenn ein gewisses Niveau überschritten wird
    - Zusätzliche Verrohrung oder auch nur ein Schlauch der von oben/aussen her etwas in den Überlaufchacht reicht und von dort nach unten ins TB geführt wird. In diese Leitung noch eine kleine Pumpe plaziert die das Wasser auch die paar Zentimeter ansaugen kann. Denn in dem nach oben verlaufenden Rohrbogen ist ja normalerweise noch Luft.

    wird der Überlaufschacht zu voll, schaltet die Pumpe ein und fördert zusätzlich zu Deinem normalen 40-er Ablauf noch Wasser ins TB. In den geschalteten Stromkreislauf würde ich dann noch eine kleine akustische oder optische Anzeige einbauen die dir anzeigt "Notüberlauf ist aktiv", "stelle mal den Hahn neu ein".
    Das das eigentlich nur eine Notlösung ist, ist mir klar.
    Bessere Ideen ???

    Aktueller Status:
    - Wasserwerte wie von mir vermutet ok: Dichte=1,022; No2=0,02; No4=nn; Po4=0,05; Ca=386; Mg=1360; dKH=10
    - Mein lieber Bewohner baut weiterhin fleissig in seinem Stein um, d.h. er lebt noch. und ist auch immer wieder zu sehen
    - Alle Fangaktionen weiterhin erfolglos
    - Versuche ihn mit Salzsäue abzuspritzen erfolglos
    es ist schon erstaunlich wie einem so ein kleines Lebewesen u.a. mental in Schach halten kann. Deswegen haben wir uns entschlossen ihn zusammen mit seiner Höhle (einen großen LS) aus dem Becken zu nehmen. Denn so geht's nicht weiter.

    Als wir den Stein aus dem Wasser entfernt und ihn genau untersucht haben zeigt sich erst wie extrem zerklüftet der LS ist. Es ist ein richtiges Höhlensystem. Mein "Mr.M" krabbelt mit unerwartet hoher Geschwindigkeit immer wieder in dem Labyrinth umher um sich vor unseren neugierigen Blicken und Taschenlampe zu verbergen. Einmal hatten wir das Glück das er einige Minuten an einer Stelle sitzen blieb -> siehe Foto, allerdings nur von hinten. Ich schätzte die Größe auf ca 2-3cm und sonderlich attraktiv ist Mr.M wahrhaftig nicht.

    Wunderbar konnten wir nun auch seine "Futterhöhle" sehen, in der noch einige Reste "schwer verdauliches" anzufinden sind. Diese ist allerdings mit meiner Digi-Cam (Ixus) nicht zu fotografieren (extrem unscharf, ....)

    Wenn jemand ein Stück "echt verschärft lebendes" LS abholen möchte pn an mich (Gegend München). Mein Händler hat selbiges das Angebot jedenfalls lachend mit "Nein Danke" abgelehnt :winking_face:


    schaurig salzige Grüße
    ...Martin

    Wasswerte wurden am WE das letzte mal überprüft
    -> Nitrit&Nitrat waren einwandfrei, wie auch die anderen Wasserwerte (Mg, Ca. Phosphat, dkH, salzgehalt, pH)

    ich werde das aber trotzdem heute Abend nochmal nachprüfen.

    aber evtl liegt ein Grund auch in der speziellen Situation vor die ich gerade habe. Gestern wurde der Kugelhahn zum Filterbecken im Keller gegen einen Fein-Absperrhahn ausgetauscht. Da die Verklebung trocknen muss läuft das becken seit ca 16h und noch bis heute Abend ohne Filter und er eigentlichen Strömung. Zum aufrechterhalen einer Umwälzung läuft deswegen eine 2000l/h Aquabee direkt im Becken.

    aber komisch ist das schon, siehe gleiche Beobachtung vor ein paar Tagen.
    Und da wurde nichts am Becken gemacht. Ebenso geht es allen andere Bewohnern weiterhin bestens. Da muesste doch sonst auch eine Auffälligkeit zu bemerken sein.

    Wie sieht das denn dann aus wenn ein Knallkrebs jemanden "erlegt". Sowas sol'ls doch geben oder ?

    heute der nächste Fall bei einer meiner noch 2 verbleibenden Wudermani's.
    Beobachtungen sind sehr ähnlich wie beim letzten mal:
    - heute morgen, kurz vor der "Licht-Ein" Phase: Garnele sitzt wenige Zentimeter entfernt von der vermuteten Krebs/Krabbenhöhle im "freien" was wohl eher unüblich ist obwohl sie nie sehr scheu war
    - Sie ist offensichtlich noch am Leben, keine sichtbaren Beschädigungen am Körper
    - apatisches Verhalten, wie wenn Sie unter Schock stehen würde
    auf einen kurzen Stups mit dem Käscher bewegt sie sich nur wenige Zentimeter
    - ca 1 h später - tot :frowning_face:
    - meine Frau versucht gerade den Killer zu beobachten (...bisher nichts) und ihn mittels der Garnelen-Leiche in eine Falle zu bekommen

    das ganze ist passiert obwohl wir seit mehr als 1 Woche jede Nacht Köderfallen aufgestellt haben (sowohl "PET-Flasche" als auch die "offenes Glas" , als Köder Muschelfleisch, und auch gefriergetr. Garnelen). Interesse hierfür hatten lediglich die Einsiedler.

    Was mich interessieren würde ist auf was für eine Lebewesen oben beschriebenes Verhalten zutrifft.
    Knallkrebs ? ...Knacken oder ähnliches habe ich bisher nicht bemerkt
    oder gibt es Krabben/Krebse die ihr Futter mittels Gift lähmen ?

    Warum stirbt seine Beute nicht gleich ?
    warum frisst er sie erst später ? (letztes mal hatte er sie dann ja unter seinen Stein gezogen...)

    ...schön langsam ist meine Geduld mit diesem Tier bei 0 angelangt.
    Wie genau müsste man das Tier mit HCl abspitzen um sich dessen zu erledigen. Genügt eine Dosis in die Höhle. Oder muss HCL direkt injeziert werden, denn die Chancen es zu treffen wären dabei wohl ziemlich gering.
    Menge 3-4 ml ok ?

    Gruß
    ...Martin

    Ich habe zeitgleich einen loriculus und einen bispinosa eingesetzt.

    das ganze wurde kurz vorher im Händlerbecken probiert (sprich wir haben die beiden auf einen Tip vom Händler in einem seiner Becken zusammengesetzt). Als dort keine Agression zu vermerken waren habe ich beide Fische gekauft und bei mir Zuhause eingesetzt

    Der Loriculus ist etwas größer und eindeutiger Chef der beiden. Ansonsten harmonisieren die beiden sehr gut. Bis auf manchmal kurzes "Verjagen" gibts keinen Streit. Die beiden schwimmen auch häufig nebeneinander.

    Da habe ich wohl etwas mehr Glück gehabt als Du.


    Gruß
    ..Martin

    Hat jemand Erfahrung mit der vorgeschlagenen Amblygobius phalaena und LiveSand ? In einem anderen thread war ja von relativ starker Trübung bei der Kobination Grundel/Livesand zu lesen.
    Trifft das hier auch zu ?

    Ebenso scheiden sich wohl die Geister ob die Haltung eher als paar oder alleine anzuraten ist. Empfehlung ?


    Gruß
    ...Martin

    @Markus: ähmmm... welche Hydnopor meinst du ?
    - excesa
    - pilosa
    - rigida

    ich finde die sieht keiner davon zu 100% ähnlich. zumindest nicht auf den Fotos im Meerwasser-lexikon
    Ich habe bei mir eine im Becken die sehr ähnlich wie die von Oli's Fotos aussieht nur noch viel "üppiger". Gesamt größe 20 cm; Tentakeln ca 4cm, rosa Punkte am ende der Tentakeln. Größe bei Beleuchtung ca x3 wie im dunkeln

    Zunächst mal: 2 Nächte mit der Flaschenfalle brachten kein Ergebnis

    - Ich habe gerade den Stein an dem der Krebs sein Versteck hatte aus dem Becken entfernt. Dieser liegt gerade (mit ca 15l Beckenwasser) in der Badewanne. Das durchsuchen des Steines verblieb bisher erfolglos. Ich möchte den Stein aber noch nicht wieder zurück ins Becken legen, da ich mir damit evtl den noch verstecketn Krebs wieder mit ins Becken nehme. Der Stein hat hunderte von Löchern und einige Röhren im inneren.

    Prio-1: Der Krebs muss raus. Notfalls auch als Leiche
    Prio-2: Den Stein (später) wieder ins Becken,denn es ist ein wunderschön großes Stück LS.

    -> Kann ich den Stein einfach (ohne Wasser) für einige Sunden in der Wanne liegen lassen und darauf hoffen das der Krebs entweder wegen Wassermangel stirbt oder "herauskommt" ? Wie lange dauert das

    -> Wie lange kann ich den Stein "im trockenen" so liegenlassen ohne das LS total zu plätten.

    -> Andere Option ??

    Help pls
    ...Martin