Beiträge von Martin Kuhn

    Schön für dich Stefan! Das freut mich wirklich!

    ich habe leider erste letzte Woche, bei einem mir sehr gut befreundeten Aquarianer in meiner Stadt (Dieter N.), leider genau das Gegenteil erlebt. Nämlich:
    SUPER-tolles becken, sehr engaierter Aquarianer
    dann: Stromausfall im Becken über Nacht aufgrund eins minimalen Elektrik-Defekts
    Fazit: fast alleTiere sind verstorben. Das ganze ist SUPER traurig.

    die Folge: Mein Freund gibt dieses tolle Hobby auf; ich übernehme vermutlich noch heute einige der noch überlebenden Tiere in mein eigenes Becken; den Rest wird er an andere Aquarianer abgeben/verkaufen

    Ich kann nur eines für jeden der sich ein MW-Aquarium anschafft sagen/empfehlen.
    BITTE BITTE BITTE : Ihr seid selbst dafür verantwortlcih: -> Sorgt für
    a) euch selbst und
    b) eure Tiere
    dafür das ihr möglichst alles dafür unternehmt das sich jegliche "Unfälle" irgendwie vermeiden lassen.
    Dafür gehört zuallerest das ihr die Technik so gestaltet das bei Ausfall einer Komponente die grundsätzlcihen "Vital-Funktionen des beckens" (mindestens 1 x Strömungspumpe und auch Abschäumer) aufrecht erhalten bleit.
    Kopplung an > 1 Stromkreise ist damit für mich bei MW-Aquarien ein absolutes "Muss"

    lG Martin

    PS: Diese Zeilen schreibe ich mit Tränen in meinen Augen.
    und...
    Ich selbst empfinde diese "posting" als das wichtigste das ich bisher hier im Board geschrieben habe.

    Hi Lars
    :winking_face: gern geschehen
    ich weiß aus eigener Erfahrung zur Genüge das "User mit einer gewissen Erfahrung "manchmal in Internet-Foren anders rüberkommen" als eigentlich beabsichtigt. wir sind schließlich alle "nur Menschen".
    Das gleiche gilt übrigens auch bei mir und ist hiermit gerne als "General-Entschuldigung" fall das gleiche mal bei mir so wirken sollte zu sehen.

    Das Kompliment an dich war natürlich ernst gemeint!!!

    lG M

    Ähmm - STOP- genau das würde ich (noch) nicht machen.

    Finde doch erstmal raus mit was du es zu tun hast und behandle dann.
    Wie schon oben geschrieben -> mikroskopieren (oder mikroskopieren lassen)
    btw: Nach Dinos sieht es mir auf den ersten Blick von der Optik her auch nicht aus (wenn auch diese Aussage noch deutlich wengiger sicher ist als meine Schätzung "vermutlich keine Goldalgen")

    eine AlgenEx-behandlung ist nicht so schnell mal durchzuführen wie bei Kopfweh eine Aspirin einzuwerfen, sondern die hat auch Nebenwirkungen die manchmal nicht vernachlässigbar sind.
    >- Nur dann anwenden wenn es UNBEDINGT nötig ist.... wie zB wenn eine massive Dino-Infektion vorliegen würde.

    lG M

    Hallo Rüdiger
    die Beläge sehen nicht nach Goldalgen aus (die bilden fast immer und überall "Fahnen", was bei dir nicht der Fall ist), rein von den Fotos her kann ich aber auch nicht sagen was du da hast,

    Ich würde UNBEDINGT mikroskopieren.
    Wenn du selbst nicht die Möglichkeit hast, kannst du mir eine Probe zuschicken (kleine Menge, wichtig ist möglichst die "Beläge selbst", keine Steinchen aus dem Bodengrund).

    Starte nicht mit AlgenEx BEVOR du weisst um was es sich handelt. Erst anschließend die Behandlung. ....wird schon wieder werden

    lG Martin

    Marc, wie schon gesagt, du hast mit SEHR hoher Wahrscheinlichkeit eine Dinoflagellaten-Infektion in deinem Becken.
    Bei der Heftigkeit der Beläge solltest du m.e. absolut schnell und konsequent handeln.
    Ich würde heir keine Experimente mehr empfehlen.
    Bedenke: Dinos sind toxisch und können sich ziemlich heftig (tödlich) für einige Beckeninsassen auswirken.

    lG Martin

    Zitat

    Original von sisi
    ist es kontraproduktiv wenn ich Aminosäuren zugebe?

    Für die Anemone ? -> Nein, aber das bringt vermutlich auch nichts.
    Gut sind neben passenden Wasserwerten v.a.
    - vernünftige Beleuchtung
    - indirekte & nicht zu starke Strömung und
    - hin und wieder mal etwas kleineres Futtur auf die Tentakel (nicht in die Mundöffnung). aber das ist bei einer E.Quadricolor nicht unbedingt nötigt.

    lG M

    Passt schon Sisi,
    ich wollte nur deswegen darauf aufmerksam machen, da dieser Fehler doch recht häufig von Newbies gemacht wird.
    Wir alle hier finden es Klasse wenn es möglichst vielen Tieren gut geht.


    Falls das so rübergekommen ist...ich selbst brauche keine Anemone mehr, meine eigene E.Quadricolor beansprucht schon genug Platz in meinem Becken :winking_face:


    Du hast außerdem schon Recht damit, dass Lars hier etwas patzig rübergekommen ist. Wenn du mehere Beiträge von ihm liest wirst du merken das er serh hilfsbereit ist...war sicher nicht so gemeint, sondern nur im Eifer des Gefechts.

    lG Martin

    Zitat

    Original von dermarc
    Der Film ist so gut wie weg.
    Bereits gestern abend hat der Belag langsam angefangen sich vom Boden zu lösen.
    Jetzt ist kaum noch was zu erkennen.
    Eingriffe habe ich bisher aber nicht weiter vorgenommen.


    das wäre natürlcih supertoll. warte aber mal ab ob er im Laufe des Tages nicht wieder erscheint. das wäre nicht atypisch.

    Zitat

    Original von dermarc
    Die Anemone (Heteractis crispa - Lederanemone, wenn ich richtig informiert bin) hat noch die selbe Farbe wie beim Händler.
    Sie Ist Weiß/leicht Beige mit Lila spitzen an den Tentakeln.
    Dies ist auf den Bildern nicht so sichtbar.


    Eine gesunde H.Crispa (das könnte übrigens wirklich eine sein) sieht eigentlich so aus. Speziell auf dem unteren Bild sieht man die Art mit den lila Tentakelspitzen. Wenn das Tier auf dem Weg der Erholung ist sollte sich das (von vielen leider als besonders attraktiv empfundene) weiß in einen hellbraunen Farbton umändern.

    lG M

    No3/Po4 nahe bei 0mg/l (wenn dem so wäre...) stört die Anemonen nicht im geringsten.
    Deine Becken ist noch sehr frisch (ca 2 Monate), eigentlich zu frisch für Haltung einer Anemone!

    Die bereits stattgefunden Teilung der Anemone ist vermutlich ein Zeichen dafür das sie sich nicht wohlfühlt, sie vermehrt dadurch ihre Chancen auf Überleben (Zwei Indiviuen haben eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit als eines).

    Was hältst du davon zuminest eines der Tiere in eine bereits eingelaufenes Becken abzugeben ?


    lG Martin

    Hallo Marc
    anhand der eingestellten Fotos ist leider relativ sicher zu sagen, dass du da "ein Problemchen an der Backe hast".

    1.) Algen/Beläge
    Färbung/Konsistenz/Auftretensort deuten ziemlich sicher auf eine bereits relativ massive Dinoflagellate-Infektion hin.
    Guck mal in diese FAQ von mir: FAQ Plagegeister Teil-1. Dort stehen auch alle mir bekannten Empfehlungen wie man handeln sollte/kann. In der hier vorliegenden Ausbreitung werden die NICHT von alleine zurückgehen, da bin ich mir ziemlich sicher.

    2.) Die Anemone die du in dem Becken hast sieht ebenfalls alles andere als gesund aus! Wenn Du die frisch vom Händler hast würde ich sie asap zurückgeben. Guck mal in der Anemonen-FAQ nach dem Thema gebleichte Anemonen.

    lG Martin

    Zitat

    Original von Paulie
    b) PO4 0 Sera
    c) Ca 460 TM
    d) KH 8 Sera
    e) Mg 1360 TM
    g) Dichte/Salinität 30 Refraktometer

    Wenn deine Wasserparameter so sind wie du angibst und du richtig misst, hast du damit ein Problemchen

    Wenn Du wirklich nur 30psu Salinität hast, ist das deutlich zu wenig für ein Riffbecken! Der Salzgehalt ist mit DER Hauptparameter. Wenn Du diesen anhebst, was klar zu empfehlen ist, wird gleichzeitig auch Ca, Mg und KH noch weiter nach oben gehen.

    PO4 = 0 beim sera Test... ich bin mir nicht sicher ob du dich daruf verlassen solltest.

    lG Martin

    Zitat

    Original von bispinosa
    Ich gebe immer erst das wasser in den Eimer, und dann das Salz. Und wie gesagt, ich habe es mit einem Meßbecher ausgelietert. Auf den alten verpackungen stand drauf, das 4 kg für 120 liter bei einer relativen dichte von 1,023 reichen, und wenn ich mir das mal so durchrechne, komme ich auf 33,3 g je liter


    - ein rel. Dichte von 1,023 enstpricht ~ einer Dichte von 1,020 und einer Salinität von nur 30,6psu (zu wenig für ein Riffbecken!!)
    - bei dieser Dichte errechnet mein Tool 35,1g/Liter. Der Hersteller gibt 33,3 an
    woher kommt also die Differenz? M.e. ganz einfach daher, dass die Hersteller gerne etwas "schummeln" bzw. die Angaben Marketinmmäßig so aufbereiten das "ihr Produkt", für den Verkäufer gut, bzw. "preiswert" aussieht. Den Rest dazu darfst du dir selbst denken, oder du guckst mal diesen Thread hier an. da wurde ein sehr ähnliches Thema schon diskutiert.

    lG Martin

    Naja, was soll ich dazu sagen... ich denke das die Werte in ACalc richtig anzeigen.
    Ich denke mal das das auch diverse Benutzer so bestätigen werden.
    Die Messungen wurden auch ziemlich penibel/genau vorgenommen. Ein Fehler in meinen Programmroutinen ist mir nicht bekannt. Wie und mit welchen Messmitteln ich meine Messungen gemacht habe sieht man hier. Wenn jemand darin einen (systematischen) Fehler sieht bitte bescheid geben!

    Ein Wert von ~39bis 40 g pro Liter um eine übliche Salinität (knapp 35psu) zu erreichen ist einfach Realtät. Auch das werden die meisten bestätigen können.

    Einige Gründe warum es bei Ricardo, Paulie oder Michael zu Abweichungen gekommen sein kann wurden schon genannt.
    Ein weiterer wäre evtl. noch:
    - Salz zuerst abgewogen
    - dann erst bis zur Literangabe mit Wasser aufgefüllt
    (es muss natürlcih anders rum gemacht werden)

    Paulie: Schön das dir das Essen der mit deiner waage deiner Frau erstellten gerichte zusagt. Eine Aussage über die genauigkeit ist das sicher nicht :ylol (dir aber sicher auch so bewusst...)


    lG Martin

    Hallo Ricardo

    Wenn du bei 26°C eine Dichte von 1,027 misst würde das einer Salinität von fast 40 psu entsprechen.
    794G Salz pro 20 Liter entspr. 39,7g pro 1 Liter
    knapp 40 psu bei einer Zugabe von "nur" 39,7 g/L Salz sind aber nicht mal theoretisch erreichbar,
    geschweige denn in der Praxis
    ( 1psu ist ja 1 Gramm reines Salz je Liter, und es sind ja auch noch Spurenelemente drin)

    Irgendwo machst du da einer Fehler, Mögkichkeiten:
    - Salzmenge falsch gemessen (du gibt’s mehr zu als dein meßgerät anzeigt)
    - Wassermenge falsch gemessen ( weniger Wasser als 20L verwendet)
    - starke Verdunstung des Wassers im Anrühreimer und deswegen korrekterweise zu hohe Salinität gemessen
    - Deien "Dichtemessung" ist keine, sondern eine "relative Dichte" die um ca 0,002 abweicht, dann würde es zumindest etwas besser hinkommen
    - Kombinationen der og Fehlerquellen

    lG Martin

    Hallo Matthias
    was meinst du genau mit "nicht korrekt abgespeichert"?

    Könnte es sein das du die Funktion "Beim speichern folgende Konzentrationen auf Normsalinität umrechnen" angewählt hast?

    lG Martin

    Das von Thorben beschriebene Vorgehen passt so. DANKE
    evtl noch einfacher ist den "ganzen ordner" zu zippen und auf den neuen PC zu überspielen

    bei wechsel auf die gleiche betriebssystemverison ist das 1:1 machbar. Bei Umstieg auf ein anderes Betriebssystem (zb von XP auf Vista) sind die Speicherpfade leider verschieden. Das ist von Microsoft in ihren Softwäre-Konformitäts guidelines so vorgeschrieben. Auch hier hat Thoren bereits beschrieben wie das geht (Anzeige des richtigen Verzecihnisses in ACalc unter einstellungen/Allgemein/Speicherpfad


    Verwendung auf Netbooks: Die meisten netbooks haben eine, bis vor kurzem noch absolut unübliche, und niedrige vertikale Auflösung. Ich muss mal sehen ob sich die GUI soweit verkleinern lässt das auch hier alle Bedienelemente sichtbar sind. Vermutlich ist das aber entweder nur mit schlechterer bedienbarkeit bei "besser auflösenden PCs"(alle wird mehr "gequetscht") oder mit "generellen Änderungen im GUI" machbar. Eine andere Option wäre die GUI zu behalten und "bei geringerer Auflösung mit Scrollbars" zu arbeiten ...muss mal sehen.

    lG Martin

    Hi Gerd,
    verdammt Axt... ich kann mir gut vorstellen wie sehr dich das mitnimmt, denn ich hatte ja selbst erst vor einigen Monaten die Notwendigkeit bei einem toll laufendem Becken tabula rasa zu machen.
    Kopf hoch ! wird bestimmt noch einen Tick besser werden als dein bisheriges Becken.

    lG Martin

    Zitat

    Original von LiamLiffey
    Hallo Martin

    Spindel ist schon mal gut da ziemlich genau! Du hast aber einen Einfluss des Ergebnisses abhängig von der Wassertemperatur beim messen.
    Wenn dein Meßwert von 1,024g/cm3 bei einer temperatur von ~25°C ermittelt wurde, sind das rund 36psu. Das ist schon etwas zu hoch und würde bei Reduktion der salinität auf einen üblicheren Wert evtl zu -50..100mg/L weniger Mg führen. Die Differenz von ~1600 zum Sollwert bei Mg von ca 1250-1300mg/L ist dadurch noch nicht vollständig erklärt.

    lG Martin

    Hallo Svenja
    auf die Kalkwasserzuagbe würde ich persönlich verzichten. Es hat sich relativ herausgestellt das sie ziemlich wahrscheinlich Langzeitrisiken birgt (Phosphatdepots).

    Bei deiner rel. geringen Beckengröße sind TM Bio-Ca/Mg sicherlich keine schlechte Wahl. Bei größere Becken wäre es mir persönlich etwas zu teuer. Billiger geht's mit Ballingsalzen, da musst du dich allerdings etwas in die "Balling-Methode" einlesen.
    Mit beiden Methoden ist übrigens die saubere Dosierung von Ca/Mg/KH(Carbonaten) OHNE Kalkwasserzugabe einwandfrei möglich.

    Wie schon erwähnt würde ich dem gemessenen Mg-Wert so nicht vertrauen. Die JBL-Tests haben leider einen zweifelhaften Ruf. Relativ sauber messen bei den Mg-Tests meines erachtens Salifert und TropicMarin. Der zweitere ist beim Kombitest leider aufgrund des schwachen Farbausschkages etwas schwer abzulesen. Eine Mg-Stammlösung zum groben kalibrieren neuer Testsets ist außerdem eine gute Idee und kostet nur ein paar €.

    lG Martin

    Hallo Svenja
    der Verbrauch in deinem Becken kann eigentlich gar nicht so hoch sein das du Mg nicht angehoben bekommst.
    entweder:
    - die angezeigten Werte deiner Mg-Messung passen nicht (welcher test-Hersteller??) oder
    - Da TM Bio-Magnesium hat eine Macke (was aber sehr unwahrscheinlich ist)

    Du solltets also m.E. zuerst die Ergebnisse deines Mg Tests gegenchecken
    -> Verwendung einer Stamm/Referenzlösung, oder von einem erfahrenem Aquarianer gegenmessen lassen

    Dein angegebener Mg-Wert ist außerdem doch gar nicht so schlecht...wenn er denn mal stimmt.

    lG Martin

    meine Lieblingsmethode:
    - Stein aus dem Wasser nehmen.
    - Stein so drehen das Anemone über Kopf hängt. Dadurch zieht die Schwerkraft sanft an ihr....ganz wichtig !
    - Mit einer weichen Zahnbürste LEICHT irgendwo am Rand des Fusses anbürsten. Der Fuß zieht sich an dieser Stelle meist leicht zurück und verdickt sich dadurch etwas und hebt sich vom Stein ab.
    - An dieser Stelle jetzt unter 90° Winkel mit der Zahnbürste nun ruhig etwas fester an der gelösten Stelle weiter bürsten. Die so behandelte Stelle sollte sich dann weiter lösen.
    - so weiter verfahren bis der ganze Fuß gelöst ist.

    Meine Erfahrungswerte mit dieser methode (bisher 5 x) zwischen 3 und 30 Minuten je nach Hartnäckigkeit des Tieres und Position an der sie sich am Stein befestigt hat (am kritischten wenn sie weit in einer Spalte befestigt hat)

    lG & viel Erfolg
    Martin

    Hallo Stefan
    die Idee ist sicherlich reizvoll.
    - ein paar der Routinen ließen sich sinnvoll in eine IPhone Applikation einbauen.
    Wobei da sicher einiges an "Finetuning" für die Handy-Oberfläche mit der gegenüber PCs geringeren Auflösng optimiert werden müsste.
    - Finanziell rentieren tut sich sowas vermutlich in keinster weise. Dazu gibts einfach viel zu wenige MW-Aquarianer die auch noch ein IPhone haben. Wenn ich die aufzuwendende Zeit auch nur bei Mc-D arbeiten würden, wäre das ganz sicher lukrativer. ... aber egal.
    - Habe gerade mal nachgesehen. Das IPhone SDK (SDK = Source development Kit) ist für Apple-OS-only. Und mein Haus ist bis auf mein IPhone und einige IPods "Apple freie Zone". Deswegen wird da wohl leider in der nächsten Zeit nix draus.

    lG Martin

    Kieselalgen treten v.a. am Bodengrund und bei verstärkter Konzentarion am Riffgestein auf. An den Scheiben ???

    - kannst du mal ein Foto hier einstellen bitte?
    - Woher bekommst du dein Wasser, bzw. wie bereitest du es auf?

    lG martin

    Hallo Ralph
    na klar! Je höher die Salinität durch Aufsalzen, desto höher anteilsmässig auch Ca/Mg/KH. Das ist ja schließlich in den salzmischungen mit enthalten.

    lG Martin

    Hallo Schiwo
    ACalc verwendet sogenannte "Komponenten" für Delphi. U.a. Schieberegler, Grafikanzeigen, .... .
    Ohne jetzt "nie" sagen zu wollen, vermute ich mal das FreePascal diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht 1:1 akzeptieren/interpretieren wird.

    Da glaube ich eher das von den Delphi-Entwicklern eine Version herauskommt die die X-Plattform compilierung zulässt.

    lG Martin

    Hallo Axel
    ich hatte das schon mehrfach geschrieben... ACalc ist eine in Delphi programmierte Windows-Anwendung.
    Es gibt derzeit meiens Wissens keinen Compiler der aus diesem Code eine OSX (Apple)-Applikation erstellen kann.
    Es bleibt also nur der Ausweg über einen Win-Emulator.

    lG Martin

    Meine Meinung hierzu:
    Als Kunde einer Salzmischung erwarte ich mir das die Werte die frisch angesetztes Salzwasser erreicht "möglichst nahe" an dem als Optimum bekannten bereich liegen. Dadurch stelle ich sicher das es durch Wasserwechsel automatisch einen passenden Ausgleich in die richtige Richtung gibt. Das gilt eigenlich für alle Parameter nicht nur PO4.

    Einige Parameter driften in den Aquarien für den Besitzer eher ungewollt von selbst eher nach unten (wie zb Ca, Mg, KH) hier finde ich es gut wenn diese Werte durch das Salz tendenziell etwas angehoben werden.
    Genau anders rum verhält es sich mit den Nährstoffen, diese driften in den meisten Becken eher nach oben weg. Hier ist es also gut wenn das Salz keine zusätzlichen einbringt. Wobei ich auch hier auf die "Verdünnung" durch das noch im becken befindliche Wasser hinweisen möchte. Ebenfalls darauf das PO4 = 0 für unsere Korallen auch nicht gerade der Weisheit letzter Schluss ist.

    Zum Thema evtl. vorhandenes PO4 in Salzmischungen in diesem Thread. Hier werden jetzt Daten von:
    - verschiedenen Salzherstellern/Salzmischungen
    - verschiedenen Chargennummern dieser Mischungen
    - verschiedenen Wassertests mit sicherlich wieder verschiedenen Chargen davon
    - verschiedenen Ablesern (mit evl. untersch. Ablesefehlern)
    verglichen.

    Das halte ich für eine Aussage ob das eine oder andere Salz signifikant mehr/weniger PO4 mitbringt als ein anderes wenig sinnvoll. Grund: Die Streuungen der gesamten Meßkette der oben genannten Parameter sind in Summe viel höher, als der Unterschied den man heraus messen möchte.

    Ein echter Qualitäts-Unterschied der Salze müsste außerdem zumindest 2 Punkte beinhalten
    - Mittlerer PO4 Gehalt einer Salzmischung und v.a. auch
    - Abweichung/Streuung einzelner Chargen von diesem Wert.

    Ein seriösen Unternehmens kennt und optimiert diese Werte seiner Produkte (so z.B. Hans-Werner), und ist evtl. sogar bereit diese Toleranzen anzugeben(erneut H.W. für mich hier absolut löblich und vertrauenserweckend).
    Produkte nicht so namhafter Hersteler, die evtl. auch deutlich billigere weniger reine Rohstoffe einsetzen, werden aus Herstellkostengründen einen höhere Verunreinigung tolerieren, bzw. diesen Wert überhaupt gar nicht kennen, da sie ihre Rohstoffe nur "verwenden" und "nicht vermessen" (Q-Kontrolle mit damit verbundenen Kosten!).

    lG Martin

    Hm, das sind beides Salze bei denen Ca/KH relativ hoch liegen, v.a. beim Dupla Premium. Daran liegt's wohl dann eher auch nicht.
    Was misst Du denn für Werte (vor allem KH) im frisch angesetzten Salzwasser?
    wenn möglich bitte dazu angeben wieviel SAlz du auf wieviel Wasser gibst und dort auch die Salinität gleich mitmessen. Zu geringe Salinität könnte auch ein Grund für zu niedrige KH, dann allerdings auch Ca und Mg sein.

    ist schon komisch das v.a. die KH überproportional sinkt.....


    lG Martin

    - wenn du keine Verbaucher im Becken hast (v.a. SPS) bleibt Ca/KH dadurch relativ stabil
    - KH / CA werden außer durch Verbrauch natürlich auch durch Wasserwechsel geändert. Je nach Salzmischung/Hersteller
    - Du solltest die KH mit NaHCO3 etwas anheben

    lG Martin

    Zitat

    Original von Schnulli
    Hallo Martin,
    danke für deinen Tipp,
    werde ich ausprobieren.
    Habe meinen Kalki mit Aqua Medic Hydrocarbonate
    gefüllt, ist dass das Problem mit meinem hohen KH?

    Meine Salinität beträgt 1023,5 ich denke das ist io.

    Grüß Jürgen

    Ich habe das AM Hydrocarbonate zwar noch nicht selbst ausprobiert, sollte aber eine "ganz normale" Füllung für Kalkreaktoren sein.

    Dichte bei 1,023... ist ok
    1023... wäre um den Faktor 1000 zu hoch und dann sicher nicht mehr flüssig;)

    lG Martin

    sp. GR steht für "specific gravity" also Relative Dichte.
    Du solltest damit das Becken auf ~ 1,026 [-] bei 25°C einstellen.

    Das wiederrum passt natürlich nicht mit dem angegebenen optimalen Bereich zusammen (müsste höher sein !).

    Ich würde vorschlagen die Meßwerte dieses Teiles mindestens einmal mit denen einer qual. hochwertigen Spindel zu vergleichen. Das evtl vorhandene Delta bei dieser Messung kannst du ja dann bei den folgenden Messungen immer wieder benützen.

    lG Martin

    Wenn das nachgeschaltete "Mg Rohr" wirklich den pH Wert wieder so stark hochzieht wäre das eigentlich optimal. Denn eines der unschönen Dinge der Kalkis ist ja das sie den pH im Becken nach unten ziehen.
    Das muss ich glatt selbst mal ausprobieren.

    Wenn man sich die Differenzwerte Becken / Kalki anschaut sieht das ganze doch schon deutlich besser aus. Du hast ja z.B schon eine sehr hohe KH im Becken, aber ein Ca und Mg-Defizit. Differenzen

    Ca: 530 - 360 -> 170 mg/L Erhöhung durch Kalki
    Mg: 1380 - 1260 -> 120 mg/L Erhöhung durch Kalki
    KH: 45 - 14 -> 31 Erhöhung durch Kalki ?

    Beim Salifert kH-Test wurde in den letzen Wochen hier mehrere Male von "zu hohen Messwerten" berichtet. Evtl. hat Salifert hier ein Qualitätsproblemchen. Den Test würde ich persönlich ersetzen, zB gegen einen von TM (ebenso sehr gut ablesbar, und sehr ergiebig).

    Mein Tipp:
    1.) Kalki kurzzeitig ausstellen
    2.) Werte in deinem Becken mit "Ballingsalzen" auf die Sollwerte anpassen
    Das ist kostengünstig und wenig kompliziert.
    Du brauchst in deinem Falle nur CaCl2 x 2H2O und MgCL2 x 6H2O
    Mengen/Dosiervorschlag kannst du dir mit meinem AquaCalculator ausrechnen lassen.
    der KH Wert sollte in der Zeit ebenfalls etwas sinken da das bekcen ja KH verbraucht
    3.) Dann erst den Kalki wieder einschalten. Er sollte dann diese Werte kontstant halten.


    viel Erfolg
    Martin