Beiträge von Oliver Pritzel

    @ Andreas

    um Deine Frage zu beantworten müßte ich weit ausholen. Ich versuche mich mal kurz zu fassen:

    Wenn man sich die Lichtlösungen für unsere Aquarienbeleuchtungen anschaut und diese dann mit den Empfehlungen von Herstellern der Leuchtmittel vergleicht, wird schnell deutlich diese Empfehlungen häufig nicht nachgegangen wird (z.B. Mindestabstand von Röhren, Temperaturen an Brenner und Röhren, Temperaturen an Vorschaltgeräten...) und dadurch die Leuchtmittel nicht optimal arbeiten bzw. dadurch in der Alterung beschleunigt werden.

    Eine wirtschaftliche Lösung sieht immer so aus, das man versucht ein Leuchtmittel optimal zu unterstützen, um auch die volle Leistung zu gewährleisten.

    Jede Leuchte hat eine Aufgabe. Kennt man die Aufgabe, entwickelt man einen Reflektor um einen hohen Beleuchtungswirkungsgrad zu bekommen.
    Vereinfacht gesagt: So wie ein Stadionscheinwerfer nur das Licht auf das Fußballfeld werfen sollte und nicht in den Himmel, so sollte eine Aquarienleuchte nur das Aquarium beleuchten ohne die Wand hinter dem Aquarium oder den Wohnzimmerteppich zu beleuchten. Den dieses Licht ist verschwendete Lichtenergie, da Sie nicht zum eigentlichem Ziel (Beleuchtung des Aquariums) beiträgt.

    Hohe Wirschaftlichkeit heißt also:
    1. Optimale Unterstützungt der Leuchtmittel
    2. hochwertige Reflektoren (in Material und
    besonders in der Gestaltung der Reflektoren)
    3. Einsatz von effizienten Leuchtmittel
    (Lichtausbeute/Watt)
    4. Die Lichtenergie sollte auf einen spektralen Bereich
    konzentriert werden, der auch in einen hohen
    Nutzem (PUR) für z.B. Korallen steht.
    (z.B. Wenn ein Brenner viel UVA abgibt ist das
    eben nicht sehr nützlich)


    Viele Grüße
    Oliver Pritzel
    H

    @ Torsten W
    Ich hatte meine Aussage nicht unbedingt auf diese Giesemannleuchte bezogen. Deine Lösung ist aber gut (Spritzwasser ?) und mit Deiner Vermutung wegen den Messungen könntest Du vielleicht auch richtig liegen.

    Hallo Stephan,

    es werden tatsächlich nicht alle Wattagen zur gleichen Zeit gefertigt. Es sind jetzt aber alle Wattagen der neuen Aquablue spezial und alle Wattagen der Blue plus verfügbar. Lediglich bei der Sun Pro sind erst die 54 Watt und 24 Watt schon vorhanden. Die anderen Röhren werden aber jetzt auch bald folgen.

    Gruß
    Oliver

    Hallo,

    Ich möchte hier auch einmal etwas allgemeines zu Schreiben:

    Aus Sicht der Leuchtenkonstrukteure versucht man auf viele Wünsche Rücksicht zu nehmen.
    Kunden oder Aquarianer wollen oft eine sehr flache formschöne Leuchte haben, die viele Möglichkeiten bietet und leicht zu Bedienen ist.
    Spätestens wenn man versucht, dies dann auch noch technisch optimal zu gestalten, trifft man auf einige Widersprüche. Eine sehr flache Leuchte kann z.B. nur einen Reflektor bezitzen, der einen höheren Austrittswinkel besitzt und deshalb nicht unbedingt den besten Beleuchtungswirkungsgrad hat. Die fast zwangläufig dichtere Anordnung von Lampen und Bauteilen führt oft nicht zum optimalem Arbeitspunkt (Temperatur) von Leuchtmitteln, was wieder Einschränkungen im Wirkungsgrad bedeutet.

    Ich habe in vielen Gesprächen mit Händler versucht, auf gewisse generelle Schwirigkeiten hinzuweisen, die z.B. bei den beliebten Kombileuchten HQI+T5 oder extrem flachen Leuchten auftreten.

    Der Kunde möchte aber die ganz flache Leuchte oder Kombileuchte haben, weil Ihm die am besten gefällt und bestimmt mit seinem Kaufverhalten auch nachhaltig die Richtung in der Entwicklung, was in dem einem oder anderem Fall eben mit Kompromissen (wie oben beschrieben) verbunden ist.

    Diese Kompromisse werden natürlich nicht gerne angesprochen und so wird der Kunde in seinem Kaufverhalten bestärkt und das Rad dreht sich weiter.

    Nur echte Aufklärungsarbeit kann hier auf Dauer zum Erfolg führen. Leider bin ich hier als Hersteller nicht in der besten Position dies frei von der Leber zu tun.

    Hinweise, wie die von Oliver Klatt in Bezug auf die Temperatur sind jedoch goldrichtig.

    Zu Giesemann werde ich mich natürlich nicht äußern, da ohnehin hier jeder Kunde die Dinge aus seiner eigenen Sicht sieht. Ich wollte lediglich hier mal einige generelle Ansätze zeigen.

    Viele Grüße
    Oliver

    Wenn Du die Pumpe in der Leistung verstellst, gibt es möglicherweise einen Bereich(Drehzahl), in dem die Eigenschwingung etwas geringer ist. Dies müßtest du einfach mal testen.
    In der Industrie wählt man teilweise auch bewußt Geschwindigkeiten, wo sich Eigenschwingungen wieder eleminieren um einen ruhigeren Lauf zu bekommen.
    Dies war aber nur ein Gedanke von mir, der in Deinem Fall nicht zwingend zum Erfolg führen muß aber vielleicht einen Versuch wert ist.

    Grüße
    Oliver

    Hallo,

    eine passive Entkopplung (Gummi etc.) verringert zwar möglicherweise den höhrbaren Geräuschpegel, allerdings sind die eigentlichen Vibrationen noch vorhanden.
    Eine aktive Entkopplung würde hier mehr Sinn machen(z.B. die Drehzahl einstellen, die zu einer geringeren Eigenresonanz führt), da es die eigentliche Vibrationsentstehung verringert.
    Dies wäre zumindest ein Ansatzpunkt ohne in die Pumpenkonstruktion einzugreifen.

    Gruß
    Oliver

    Hallo Bernd,

    Im Moment leider noch nicht. Wird aber in der nächsten Zeit (Woche) mit der Fertigstellung der HP noch kommen.
    Schon mal vorab:
    Die Aquablue hat die höchste PUR in Bezug auf die symbiotischen Dinoflagellaten in unsere Korallen und somit eine günstiges Verhältnis der Photosyntheseausbeute pro Watt.
    Vergleicht man das Absobtionsspektrum des PCP-Antennenkomplexes in Vivo (mit dem Emissionsspektren der Aquablue wird dies auch schnell deutlich.
    Aber dies kommt auch beides bald auf die HP.

    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo,

    @jürgen
    freut mich zu hören. Die verbesserten Leuchtstoffe sind jetzt natürlich in den Serienröhren genauso wie in den ersten Mustern. Bist eben einer der ersten:-)

    Peter
    Das entscheidene ist, dass bei der neuen Röhrengeneration verbesserte neue Leuchtstoffe eingesetzt werden, die zu einer höheren Quantenausbeute führen und somit im Ergebnis eben 15-20% intensiver als die alten Röhren sind. Egal ob bei der Blue plus, Sun pro oder Aquablue special. Entscheident ist ebenfalls das diese Leuchtstoffe auch wesentlich stabiler sind. Nur das werdet Ihr erst später merken...
    Du kannst Deine Powerbalken also genauso bestücken wie bisher, da sich der Farbort der Röhren nicht verändert hat. Lediglich die SUN PRO hat jetzt 6500 Kelvin statt 6000 Kelvin und wirkt etwas weißer statt gelbweiß.

    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo Jürgen,

    Die 54 Watt Aquablue special Röhren, die nach Köln gegangen sind, haben deshalb noch keinen Stempel gehabt, da es die ersten Laborröhren dieser Serie waren. Du hast also ganz besondere Röhren erwischt.
    Hauptsache wäre jedoch, ob Du zufrieden bist. Die 80 Watt kommen jetzt auch in Blue plus...

    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo,

    @Michael Mergele
    egal ob der Brenner E40 oder beidseitig gesockelt ist, bekommen Korallen bei einem Wechsel mit neuen Brennern immer eine höhere Dosis an UVA-Strahlung.
    Dies wird auch Dein Problem sein. Nicht die höhere PAR-Strahlung oder die unterschiedliche spektrale Zusammensetzung sind hier das Hauptproblem, wie Michael Mrutzek schon völlig richtig vermutet.

    @all
    Die anscheinend allgemeine Meinung das man bei E40 gesockelte Brennern weinger vorsichtig seien bräuchte ist nicht richtrig. Schaut man sich die Spektren von z.B. 400 Watt Spezielbrennern (E40) an, wird schnell deutlich, dass diese auch deutlich im UV-Bereich emittieren. Dies sind die unmittelbaren Messungen oder Ergebnisse. Ich empfehle hierzu mal die Arbeiten von Richard Harker oder Sanjay Joshi zu lesen, die verschieden Messungen gemacht und veröffentlicht haben.

    Gerade Brenner mit sehr hohen Kelvinzahlen haben leider auch oft einen verstärkten UV-Anteil, der beim Brennerwechsel für Korallen zum Problem werden kann.

    Es wäre erstrebenswert aus Sicht der Korallen einmal Brenner zu entwicklen, die weniger im UVA-Bereich emittieren oder wenigstens Filtergläser zu verwenden, die schon bei 400nm dicht machen und nicht erst bei 350nm, wo schon zellschädigende Wirkungen eintreten können.

    Vielleicht nimmt man dies auch mal als Anregung im Sinne der Korallen...

    Grüße
    Oliver

    Hallo Robert,

    der Grund warum dies bei der Aquablue öfter zu hören war liegt daran, dass dieses Mischspektrum eine sehr hohen photosynthtisch nutzbare Strahlungsanteil hat. Wer keine Störfaktoren in seinem Becken hat, bei dem fließt dann diese nutzbare Energie dann auch den Korallen zugute. Beispiele wie Bernd Mohr, Manfred Kilgenstein, Thomas Pohl .... kennst Du. Sind jedoch noch andere (möglicherweise günstige Nährstoff-) Faktoren vorhanden, kann ein günstiges Spektrum genau so negativ sein. Hier kommt es dann zu Wettbewerbsverschiebungen und die nutznieser sind dann oft weniger anspruchsvolle Einzeller.

    Grüße
    Oliver

    Hallo Christian,

    Allgemein:
    Grundsätzlich müssen bei aufkommenden Plagen immer gute Existenzbedingungen bzw. Wettbewerbsvorteile (biotische und abiotische Faktoren) vorliegen, damit sich etwas zur "Plage" entwickelt. Wichtig hierbei ist jedoch, dass es immer mehrer Faktoren sind, und man die Schuld nicht nur einem Umstand zuschiebt.

    Konkret:
    Liicht ist ein abiotischer Faktor von vielen. Da Du die neue Sun zusätzlich dazugeschalten hast, ist nun das Beleuchtungsniveau deutlich gestiegen. Das Problem liegt aber nicht unbedingt an der speziellen Lichtfarbe der Sun, sondern eher daran das die substratgebundenen Cyanos neben der Nährstoffversorgung aus dem Boden nun auch noch mehr photosynthtisch nutzbare Strahlung (PUR) zur Verfügung steht.
    Ich würde diesen neuen Befund oder diesen Indikator nutzen, um die eigentliche Ursachen (z.B. Nährstoffversorgung aus dem Boden? ...)herauszufinden.
    Interessant wäre in diesem Zusammenhang in wie weit es Studien über das Absoptionsspektrum von Cyanos gibt und in wie weit Sie sich chromatisch anpassen können. Möglicherweise könnte dann auch eine Röhrenwahl (Blauröhre statt Sun?) die Vermehrung leicht beeinflussen.
    Die Ursachen werden aber dadurch nicht beseitigt.

    Also, es liegt nicht an der Röhrenfarbe, denn das gab es schon auch mit der Aquablue oder anderen Röhren auch, sondern eher an der zusätlichen Dosis an PUR-Strahlung. Man muß hier auch andere Faktoren mit berücksichtigen.

    Hallo Matze,

    in der Tat gibt es soetwas schon und ich habe hier auch viel Zeit investiert. Die amerikanische Variante hätte ich sofort (Anfang des Jahres)verkaufen können, allerdings wollte ich soetwas keinem zumuten (Sicherheit, Stromverbrauch...) und wir haben Eigenentwicklungen gemacht, die ständig überarbeitet worden sind. Hier sind wir auch sehr weit gekommen. Letztendlich möchte ich jedoch nur eine Version rausbringen die:
    1. absolut geräuschlos und fast verschleißfrei ist
    2. flexibel in der Stömungsstärke einzustellen geht
    (dies ist sehr wichtig für die Nahrungsaufnahmebereitschaft mancher Weivhkorallen)
    3. das bestmöglich Kosten / Nutzenverhältnis bringt.
    Meine Philosophie ist es immer etwas besser zu machen, wenn es noch zu verbessern geht. Und darum ist es auch noch nicht raus. Genauso wie es mit T5 Röhren wohl am besten gewesen wäre, es hätte sofort die verbesserte Generation von Röhren gegeben , ist es bei der Wellensimulationsanlage auch besser ein ausgereifteres Modell rauszubringen.
    Da wir jedoch nicht wie große Firmen mehrere Entwicklungsabteilungen haben die paralell arbeiten können, zieht es sich leider etwas länger raus....
    Was aber eben nicht unbedingt schlechter seien muß...

    Grüße
    Oliver

    Hallo Michael,

    Auf unserer neuen HP, die gerade noch überarbeitet wird, ist unter anderem auch eine Kontaktseite. Diese funktioniert auf jeden Fall.
    Dein Hinweis ist auf jeden Fall richtig. Wir haben jedoch die Produktion schon vor Monaten gestoppt. Momentan wird der Easydimm gerade komplett neu überarbeitet. Die neue Variante (die dann immer funktioniert) wird aber erst in einigen Wochen lieferbar sein.

    Grüße
    Oliver

    Hallo Ramon,

    so wie es Joe schreibt, ist es absolut richtig. Wird die Umgebungstemperatur höher als 30-35 Grad, nimmt die Leuchtkraft der T5-Röhre ab. Je höher, die Temperatur über 35 Grad, desto stärker sind die Verluste.
    Also besser immer für Belüftung sorgen.

    Michael M.
    Es ist schon schlimm, das damals diese Fehlmeldung ("kann es brennen") aus einer bestimmten Ecke verbreitet worden ist. Sowohl BJB als Fassungshersteller als auch Osram als Lampenhersteller haben sich hiervon deutlich distanziert. EVG`haben auch eine sogn. End of Life (EOL) Schutz(ab)schaltung.
    Wenn ein Leuchtenhersteller wirklich mit zu hohen Temperaturen kämpft, dann liegt es eher daran, dass er gewisse Empfehlungen, wie z.B. vorgeschriebener Mindestabstand der Röhren (doppelter Röhrendurchmesser) zueinander etc. nicht eingehalten hat... und hier gibt es in der Tat merkwürdige Konstruktionen.

    Grüße
    Oliver

    Hallo Werner,

    Die neuen Aquablue sind jetzt ähnlich einzustufen wie die normale Dreibandenröhren von Osram oder Phillips.
    Wir haben Vergleichsmessungen gemacht, die einen ähnlich hohe Stabilität bestätigen. In der Praxis heißt das, dass der Lichtstromrückgang wesentlich geringer ist als bisher. Nach dem derzeitigem Verlauf unseres Testes, schätzen wir einen Lichtstromerhalt von 80% noch nach 5000 - 8000 Std. ein. Das sind eineinhalb bis zwei Jahre bei 10 stündiger Beleuchtungsdauer. Wenn mann berücksichtigt, dass die Röhren generell schon 20% intensiver sind, hat man im Ergebnis mit den neuen Röhren nach 1,5 - 2 Jahren noch soviel Licht, wie derzeit mit eine ganz neuen Aquablue.
    Wir machen jetzt übrigens immer eigene Messungen, da wir uns auf die Aussagen der Lampenhersteller nicht mehr verlassen.

    Alle drei Monate für 25 € Röhren zu wechseln,geht ganz Schöhn ins Geld.

    Wir haben neben der technischen Verbesserung übrigens auch die Preise gesenkt. Die neue Aquablue spezial 54Watt liegt jetzt z.b. bei ***** , eine blue plus nur noch bei ***** uns eine Sun pro sogar nur noch bei *****.

    Grüße
    Oliver


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    Ich habe die Preise durch Sternchen ersetzt. Bis dahin bestanden die Beiträge ja nur aus Antworten auf gestellte Fragen, mit den Preisen war die Schwelle zur Werbung aber eindeutig überschritten.
    Wer es genau wissen will, kann sich ja auf der Website von ATI kundig machen oder seinen Händler fragen.
    Thomas Chronz

    Hallo nochmal,

    die neue Generation von Röhren haben eine andere Bezeichnung. So heißt die Blue jetzt BLUE PLUS, die SUN jetzt SUN PRO und die Aquablue jetzt AQUABLUE SPEZIAL. So kann man Sie auch von der ersten Generation unterscheiden und der Aquarianer sieht anhand des Stemples auf der Röhre, was man Ihm verkauft. Eine schöne Verkaufsverpackung ist zwar auch in Vorbereitung, aber der Aquarianer sollte sich immer an dem Stempel auf der Röhre orientieren.

    iXware wie gesagt schon teilweise da, der Rest in ein paar Wochen. Da größere Mengen kommen, kann Sie dann auch jeder Händler theoretisch haben.

    Grüße
    Oliver

    Hallo,

    da es ja jetzt schon raus ist, kann ich da auch mal etwas näheres hierzu sagen.

    Wir haben sämtliche ATI-Röhren überarbeitet und deutlich verbessern können. Diese Verbesserung kommt sowohl dem totalem Lichtstrom (Intensität) als auch der Stabilität der Röhre zu gute.
    Dies ist das Ergebnis an dem die führende Lichtindustrie und besonders Leuchtstoffhersteller seit einiger Zeit intensiv arbeiten. Die Verbesserungen basieren in erster Linie also auf modernere Leuchtstoffe, die an die höhreren Wandbelastungen, die bei T5 auftreten, angepasst sind.

    Im Ergebnis führt das dazu, das sowohl die Blue, Sun als auch Aquablue ca. 15 - 20% intensiver sind als die erste Generation der T5 Röhren. Dies kann man leicht nachmessen. Gleichzeitig ist die Stabilität der Sun und der Aquablue jetzt mit der Stabilität der Osram 860 zu vergleichen. Man braucht also jetzt nicht mehr auf eine 1B Farbwiedergabe von Osram 860 zurückgreifen, um eine Röhre mit einer längeren Nutzlebensdauer zu bekommen.

    Mehr hierzu demnächst auch mit Vergleichsmessungen auf unsere HP.

    Ich hoffe das es mir nicht übel genommen wird, dass ich diese Info hier reinstelle. Ich halte es jedoch generell als eine wichtige Info für die Aquaristik gerade auch unter wirtschaftlichen Aspekten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Oliver Pritzel

    Hallo Henry,

    Gerade wenn Du eine HQI Lampe höher über ein Aquarium hängen willst oder mußt, ist es besonders wichtig, dass es eine Leuchte mit einem geringerem Abstrahlwinkel (Tiefstrahler) ist. Ansonsten geht zuviel Lichtenergie über das Aquarium, was zu einem schlechtem Beleuchtungswirkungsgrad führt. Jeder kann das selber schnell testen, indem man prüft ob man direkt in den Brenner schauen kann, wenn dieser z.B. 30cm über dem Becken hängt. Diese Lichtenergie, die man dann sieht ist verlorene Lichtenergie, die eigentlich ins Aquarium gelenkt werden sollte. Der Beleuchtungswirkungsgrad gibt also das Verhältnis des Energieaufwandes (Systemleistung) zu dem zu beleuchtendem Objekt (Aquarium) an. Hier gibt es je nach Leuchte und Plazierung der Leuchte große Unterschiede, die für die Praxis sehr relevant sind.

    Also, eine 250 Watt Leuchte mit einer guten Lichtlenkeigenschaft (geringe Verluste durch unkontrolliertes Streulicht) sollte eher Deine Wahl sein, als eine 400 Watt Leuchte, die man dann noch höher hängst. Hier sind möglicherweise die Ergebnisse gleich aber die Stromrechnung wird teurer.

    Was die Ergänzung mit Blaulicht angeht gilt grundsätzlich das gleiche. Dulux Lampen können aufgrund der Bauform (Röhren strahlen sich gegenseitig an) nicht den Beleuchtungswirkungsgrad erzielen wie T5 Röhren.

    Hoffe, es hilft Dir etwas.

    Gruß
    Oliver

    Hallo,

    Die T12 sind reine Stromfresser. Vergleicht man die Stromaufnahme mit der Lichtleistung ergibt sich ein sehr schlechtes Verhältnis. da die Röhren sehr dick (36mm) sind, und somit schlechte Lichtlenkeigenschaften besitzen, lassen sich auch nicht gute Reflektoren gestalten, was zu einem nicht günstigem Beleuchtungswirkungsgrad.
    Unterm Strich also eher veraltete Technik (KVG) mit einem geringem Wirkungsgrad.

    Gruß
    Oliver

    Hallo,

    gerade weil es keine 0 8 15 Lösung wird, dauert es leider etwas länger als geplant.
    Besonderes Augenmerk habe ich auch hier auf den schonenden Richtungswechsel der Wasserverdängungsplatte gelegt. Diese wird (im Gegensatz zur Wave2K) durch ein Abbremsen und wieder Beschleunigen realisiert. Dadurch entsteht eine weiche Bewegung. Natürlich kann man auch behaupten, dass durch das Wedeln einer Hand im Wasser o,xxxx % Plankton zerstört wird, aber macht diese Diskusion Sinn ?

    Grüße
    Oliver

    Zitat

    zum Aquaconnect 14000 K Performance raten. Hier ist der Blauanteil sehr gut

    Hi Jörg,

    hast Du ein Spectrum ? Ansonsten behaupte ich das Gegenteil. Ähnlich wie viele 10.000K sehe ich den 14.000K eher als Violettstrahler (maxima um 415-418nm) mit einem erhöhtem UVA-Anteil und einem zweitem Maxima bei 543nm (gelbgrün) für unser Helligkeitsempfinden. Gerade beim Iwasaki sollte doch aber der Bereich von 420 - 480 nm (echtes Blau)gestärkt werden. Zumindest wenn man sich an natürliche Referenzmessungen aus 4-10m Meerestiefe hält.

    Gruß
    Oliver

    Hallo,

    Eine Angabe der max. Aufhärtung in Härteliter pro Stunde sollte eigentlich als Leistungsbeschreibung immer dabei sein. Nur so kann der Betreiber abschätzen, wie groß er sein Gerät wählen muß und so kommt man auch zu einem schneller erkennbarem Preis/ Leistungsverhältnis.
    Wir haben zwar auf eine Diagramm Darstellung verzichtet, weil hier zu viele verschiedene Faktoren (Körnfgröße/ Substrat...) einen Einfluß haben aber zumindest die maximale Aufhärtung sollte immer angegeben sein.

    Grüße
    Oliver

    Hallo,

    egal in welcher Röhre (Dulux, T5, T8) sich der blaue Leuchtstoff (identich 67) befindet, ist es immer zu empfehlen die Blauröhren etwas eher auszutauschen.
    Da gerade das blaue Licht (max. 450nm) "aus Sicht der Korallen" sehr wertvoll ist (PUR), sollte man eben gerade hier besonders auf genügende Strahlungsintensität achten. Zwei Jahre sind für diese Lichtfarbe definitiv zu lange. Man hätte dann hinterher nur noch einen schlechten Wirkungsgrad (Strahlungsleistung zu Stromaufnahme) und besonders den Lichtbedürfnissen der Korallen wird dann nur noch unzureichend Rechnung getragen(PUR). Egal ob zum Ausgleich der Blauschwäche vieler Brenner oder in Kombination mit Tageslichtröhren.
    Oft findet man die Dulux Blauröhren in Kombi-Hängeleuchten mit einer viel zu hohen Umgebungstemperatur. Hier führen diese Dulux Röhren leider dann sowiesio nur oft ein Schattendarsein (Im wahrsten Sinne des Wortes)

    Was die Lichtstromrückgänge von Leuchtstoffröhren angeht werde ich bald noch einiges auf meine HP zeigen.
    Nur schon mal soviel:
    Alle Röhre (egal ob Osram, Sylvania, Narva ....) verlieren in den ersten 100 Stunden zwischen 8-10% an Leistung.(Einbrennzeit)
    Erst danach zeigen sich qualitative Unterschiede. Es gibt jedoch auch sehr erfreuliche Entwicklungen.
    Blauröhren sind jedoch was den prozentualen Lichtstromrückgang angeht immer eher etwas schwächer einzustufen.

    Grüße
    Oliver

    H

    Hallo Tom,

    Bei Deiner beabsichtigten Umstellung der Beleuchtung kommt es auf jeden Fall zu einer deutlichen Veränderung im Spectrum und hier insbesondere mit einer erhöhten Emission im kurzwelligem (UVA und Violett)- Bereich.
    Um Deinen Korallen die notwendige Anpassungen (möglicher Stressfaktor durch UVA) hieran zu erleichtern, würde ich nicht alle Brenner auf einmal wechseln, sondern Sie in einem Abstand vo z.B. 2-3 Wochen nacheinander austauschen.
    Wenn Dir das optisch dann überhaupt nicht gefällt, könnte man auch alle Brenner auf einmal wechseln. Dann solltest Du aber unbedingt die Leuchte etwas höher hängen, um "Überdosen" neuer Spektralbereiche etwas zu verrngern.
    Mischen würde ich wie Stefan schon schreibt ebenfalls nicht. Der mittlere Brenner hat sich jedenfalls sehr bewährt.

    Gruß
    Oliver

    Zitat

    So und jetzt sag ich dir mal was für mich Wissenschafft ist:
    Jahrelang wurde propagiert KH sollte bei 10-12 liegen und Calzium um die 500, dann kommt Mr.Balling und sagt KH max 8
    und Calzium 400-420 und siehe da es funktioniert besser, da Naturnah, das ist für mich Wissenschafft, so einfach ist das und genau bei Naturnah hab ich angesetzt,nix Nitrat oder
    Phosphat...

    1000% meine Meinung.
    Es ist sehr wertvoll theoretisches Hintergrundwissen zu haben. Aber es ist noch viel wertvoller diies dann auch praktisch zu testen zu können und zu echten Ergebnissen zu kommen.
    Wer hat denn schon zu representative Ergebnisse in der Riffaqiuristik beigetragen, um die Haltung von SPS auf ein derart hohes Niveau zu bringen.
    Kritik ist immer schneller ausgesprochen als echte Anerkennung.
    Thomas hat Sie von mir. Punkt.

    Grüße
    Oliver

    Hallo,

    @ Fritz
    Danke, habe Deine herzhaften "Romane" auch immer gerne gelesen :smiling_face:

    @ Manor
    wie Fritz auch schon schreibt wäre es mit Blaulicht schon besser. Es wird aber vermutlich kein Beinbruch sein, wenn Du die Blauröhre erst später dazu schaltest. Der Blauanteil bei HQI-Brenner geht prozentual ohnehin stärker zurück als der restliche sichtbare Bereich (S. Joschi). Wenn Du also die Blauröhre erst später dazu schalest, gleichst Du einen Teil des Leistungsverlustes des Breners im Blaubereich aus und die spektrale Verschiebung ist unter dem Strich vielleicht gar nicht so stark.
    Fast alle Brenner für die Riffaquaristik haben aber eine echte schwäche im Blaubereich (echtes Blau um 450nm und nicht Violett bei 415nm) und es ist daher grundsätzlich sinnvoll eine Blauröhre dazu zu schalten, um dieses kleine Defizit auszugleichen.

    Grüße
    Oliver

    Hallo Manor,

    gerade in der Einlaufphase ist es wichtig, das Aquarium nicht wechselnden Bedinugungen auszusetzten. Das entstehende Leben in Deinem Aquarium muß sich auf die gegebenen Umstände (Summe der biotischen und abiotischen Faktoren) anpassen. So kommt es zu verschiedenen Phasen in der Einlaufzeit, wo entsprechend den Wettbewerbsvorteilen z.B. auch mal Kieselagen oder Grünalgen dominieren können.
    Was die Beleuchtung angeht, ist es nicht vorteilhaft die Beleuchtung in dieser Zeit wesentlich zu verändern. Das gilt sowohl für die die Lichtzusammenstellung (Spektrum) als auch für die Iintensität
    Veränderungen in der Lichtzusammensetztung können Wettbewerbsvorteile für bestimmte Algen auslösen, was man dann leider sehr schnell sieht.
    Das muß nicht unbedingt so sein (insbesondere wenn das Wasser sehr nährstoffarm ist) aber es kann auch zu einem Schlüsslfaktor werden, wenn andere Bedingungen (Nährstoffe) auch gegeben sind.

    Ich würde in der Einlaufphase schon die komplett beabsichtigte Beleuchtung installieren und diese lediglich etwas höher über dem Becken hängen.
    Bei einem späterem Tieferhängen der Leuchten, hast Du so dann auch schon den Lichtstromrückgang der Lampen teilweise ausgeglichen.

    Je kontinuierlicher Du Dein System fährst, desto leichter hat es die Fauna und Flora sich auf diese Bedingungen einzustellen.

    Gruß
    Oliver

    Hallo Udo,

    Es ist nichts ungewöhnliches, dass die Systemleistung (tatsächliche Gesamtstromaufnahme) immer etwas höher ist als die Angaben auf den Lampen. Diese Verlustleistung ist bei einfachen Vorschaltgeräten wie z.B. bei einem KVG (Starter u. Drossel) wesentlich höher als z.B. bei einem EVG. So liegt die tatsächliche Stromaufnahme einer 150 Watt HQI-Birne oft mit VG bei 170-175 Watt. und bei einer 30 Watt Leuchtstoffröhren in KVG-Betrieb oft bei 36 -40 Watt. Eine 100 prozentig höhere Stromaufnahme ist jedoch recht ungewöhnlich, da eine zu hohe Ansteuerung der Leuchtmittel nicht mehr normgerecht ist und auch die Leuchtmittel darunter leiden.

    Das mit den 2x 100 Watt Nachtlicht habe ich noch nie gehört. Was sind den das für Leuchtmittel ?

    Grüße
    Oliver

    Hi Marco,

    Die Lösung ist auf jeden Fall auch für kleinere Becken gut geeignet. Von 200 bis 5000 Liter (z.B bald Meerwasser Boettcher) ist alles beströmbar. Es gibt unterschiedliche Größen und jede Größe hat min. zwei Stärken ( hard u. soft) einstellbar.

    Man muß auch bedenken, dass 13.000 l/h bei 18 Watt Systemleistung sich zwar viel anhört. Tatsächlich fehlen aber die sich aufschaukelnde Kreisbewegungen, wie Sie bei einer konstanten Strömungsanregung in immer der gleichen Richtung ergibt.

    Das Video wird wohl da den besten Eindruck vermitteln.

    Grüsse
    Oliver

    Hallo,

    Wenn man zurückblickt, welche Möglichkeiten man bisher zur Strömungserzeugung im Riffaquarium hatte, wird schnell deutlich das hier noch etwas getan werden mußte.

    1. nur Pumpen, die planktonfeindlich sind (hohe
    Drehzahl, hohe Beschleunigung auf kleinem Raum)
    2. welchselnde Strömungen waren nur mit
    zusätzlicher Ansteuerelektronik möglich.
    3. Zu hohe Energiekosten. Für z.B. 13000 l/h waren
    fast immer min. 100 Watt nötig.
    4. kleine Pumpenaustrittsöffnugen und dadurch ein
    teilweise strahlförmiges unnatürliche
    Strömungsbild mit sich einlaufenden
    Kreisbewegungen . . .

    Da meine Entwicklungen fast abgeschlossen sind (inkl. Pataent) kann ich schon mal ein paar Infos geben.

    1. Sehr planktonfreundlich
    2. unterschiedliche Leistungen einstellbar.
    3. für 13000 l nur 18 Watt
    4. flächenmäßige Strömumngsimpulse und keine
    teure Ansteuerelektronik für wechselnde
    Strömungsverhältnisse

    Die Wave2K, die Jörg erwähnte, wurde uns übrigens schon letztes Jahr exclusiv für Europa zum Vertrieb angeboten.
    Nach der Bemusterung und in Betriebnahme wurde jedoch schnell deutlich, dass das Prinzip zwar interessant ist, aber die technische Ausführung leider sehr sehr unbefriedigend war. Hier insbesondere was das Thema Sicherheit, Wirkungsgrad, Flexibilität und Laufruhe anging. Das aber nur am Rande.

    Ich hoffe, dass wir nächste Woche ein kleine Video online stellen könne.

    Viele Grüße
    Oliver

    Hallo Peter,

    was die Red Dragon angeht glaube ich das gerne. Einer der wenigen Hersteller, die neben der jeweiligen Förderhöhe auch den tatsächlichen Stromverbrauch dazu angibt. Sollte eigentlich auch vorbildlich für andere Hersteller sein.
    Für 12.000 l/h wird also 115 Watt und für 10.000l/h 85 Watt bei 0m verbraucht. Doch wie sieht es bei anderen Pumpen aus ? Im Baumarkt (z.B. Obi) bekommt man für nicht viel Geld ein einfaches Energiekosten Messgerät, was man wie eine Zeitschaltuhr zwischen Stecker und Steckdose schalten kann und den momentanen Stromverbrauch miest. Hat den niemand soetwas ? Man könnte doch so mal die Ergebnisse zusammentragen.

    Grüße
    Oliver