Posts by Johannes_AUT

    Servus!

    Hat jemand Erfahrung mit diesen Arten in einem Becken?

    Angefangen hat alles damit, dass sich einige Anemonia viridis(Wachsrosen), aus unerklärlichen vom Grund lösten und im Becken herumtrieben.
    Die Tiere setzten sich dann irgendwo ab und verharrten dann Tagelang unter Steinen.

    Bis vor 5 Tagen ich eine Spurilla neapolitana bei einer Actinia equina entdeckte.
    (Seither keine frei herumtreibenden Anemonia viridis mehr beobachtbar)

    Ich beobachtete dies die letzten vier Tage. Die Actinia equina schien sehr unter der Belagerung zu leiden.
    Was auffällt ist, dass die Actinia equina weiße Punkte im inneren zeigt.
    Habe nun gestern beide Tiere in ein separates Becken untergebracht.

    Frage:
    Weis jemand, ob die Spurilla neapolitana ihre Eier in Anemonen ablegt?
    (Denn das würde mein Becken wohl kaum verkraften, wenn sich diese im Becken vermehrt.)

    Bei 12 Anemonia viridis und ca. 10 Actinia equina wäre jedoch eine weitere Haltung durchaus interessant.

    Hier noch ein Bild, welches die beiden Tiere zeigt.
    (Aufnahme in der Phase des Sonnenuntergangs. Am Tag liegt Spurilla neapolitana von der Actinia equina abgewandt so das nur ihr Ende die Anemone berührt.)

    Guten Morgen!

    Sorry, wenn ich da nochmals auf Basis verweise. Deine leidenden Tiere haben wir Alten schon vor 30 Jahren ohne jeden Aufwand gehalten.

    Kein Eisen und kein Phosphat? Da läuft und deinem Becken offenbar eine Eisen- Phosphat Reaktion ab?

    Eisen(III)-phosphat – Wikipedia

    Das tödet jedoch keine Garnelen. Ein rostiger Nagel im Filter war damals die Lösung, um das Eisen anzuheben. :aeh:

    Aluminium hat mir schon einmal ein Becken ruiniert. Die Eloxierung der Lampen war damals dafür verantwortlich. Ein Mittelmeer- Becken. Auch damals waren die Garnelen die ersten, welche verendeten. Oder besser gesagt, wo es mir aufgefallen ist. Darunter auch Palmen elegans, welche sonst alles erträgt.

    Magnete oder falsche Wellen in Pumpen kannst Du eigentlich gem. dem Test ausschließen.

    Würde mir aber Mal meine Lampen genauer ansehen.

    Servus!


    Such Mal nach Glasschwämme!

    Neben den Kieselalgen die einzigen Silikat synthetisierenden Lebewesen!

    Können für empfindliche Korallen durchaus ein Problem werden. Wenn Du nicht fündig wirst, ich bin in 2 Tagen wieder Zuhause und kann dann in meiner Bibliothek nachsehen.

    Hab nur die Mittelmeer Bücher mit.:winking_face:

    Leider haben wir das auch in den industriellen Anlagen. Weshalb die Aktivkohle dennoch alle paar Jahre ausgetauscht werden muss.

    Kohlenstoff ist leider sehr spröde. Bei jeder Spülung die Du danach machst, werden durch den Inneren Druck der noch anhaftenden Stoffe (Die Aktivkohle lag ja während des Erhitzens in dem selben Wasser) weitere Kohlenstoff- Schadstoff Teilchen praktisch abgesprengt.

    Du könntest versuchen, zumindest den ersten Spülvorgang mit heißem Wasser zu machen.

    Dann müsste zumindest der Großteil dieser, noch, an Kohlenstoff lose gebunden Stoffe vom Kohlenstoff trennen.

    Oh, da scheint es Missverständnisse zu geben?

    Aktivkohle hat, entgegen der weit verbreiteten Ansicht, keine konstante Adsorptionsfähigkeit.
    Sondern die nimmt mit steigender Temperatur ab.
    Aktivkohle nimmt die Stoffe auf, so lange das umgebende Medium mehr des Stoffes enthält, als die Kohle im Verhältnis aufnehmen kann.
    In Abgasanlagen der Industrie nutzen wir diese Eigenschaft in dem wir die Filteranlagen unter Druck bei 180°C bedampfen. Da ist bei Aktivkohle so ziemlich Ende m Gelände. Der Dampf wird dann außerhalb des Filters mit samt den Inhaltsstoffen kondensiert.

    Aufwendigste Methoden der Rückgewinnung der Wärme zum trotz ist das sehr teuer im Energieaufwand.
    Doch das ausräumen der der Filter wäre wesentlich teuer.
    Zudem gelingt es uns in der Industrie während der Kondensation auch Stoffe zurückzugewinnen, welche die Kostenbilanz verbessern.
    Vor allem weil der Rest nach Litern teuer entsorg werden muss.

    Ob dies bei Aktivkohle im Aquarium- Einsatz also wirklich Sinnvoll ist?
    Kenne mich da wirklich aus und traue mir nicht zu, die unzähligen Stoffe genau einzuordnen und festzulegen, ob bei 100°C alles raus geht, was man sich wünscht.
    Du reicherst dabei sicher die Aktivkohle mir gewissen Anteilen immer mehr an.

    Alle Röhrenwürmer zu erhalten ist ein sehr ambitioniertes Ziel.
    Für einen Anfänger kaum zu schaffen.

    Die mit den Trompetenförmigen Kronen überleben meist Jahre.
    Übrigens sehr wahrscheinlich der Gattung Bispera zuzuordnen.

    Einsiedler sind kein generelles Problem.
    Eher positiv für die Röhrenwürmer, weil sie beim Fressen auch vieles verlieren und verstreuen.
    Doch der Clibanarius Tricolor ist ein recht ruppiger und großer Geselle.
    Im Becken meiner Exfrau war einer drinnen. Das klappte ganz gut. Auch mit den unzähligen Röhrenwürmern.
    Doch da hat sich der Druck, den der Tricolor auf die Röhrernwürmer ausübt, auf 200 Liter verteilt.

    Meine Empfehlung: Such Dir was kleineres!
    Doch das ist nur meine Meinung.

    Servus!

    Das gefällt mir jetzt schon besser.
    Jetzt beginnt das lernen.

    Also mal Butter zu den Fischen!
    Einige Krustenanemonen sind sicher kein Problem. Wenn die sich wirklich ausbreiten kannst Du sie ja locken im Zaum halten.
    Mit einem Skalpell abtrennen und heraus nehmen. Nicht an den Mund fassen, bis Du dir die Hände gründlich gewaschen hast!
    Bei den kleinen Mengen ist eine Hautirritation auch sehr unwahrscheinlich.

    Wenn Du die größeren Röhrenwürmer erhalten wills, muss Du später mit Staubfutter füttern!
    Die ersten ein bis zwei Wochen leben die von den Partikeln der durch den Transport verendenden Lebewesen.

    Zur Bestimmung schau mal was ein Operculum ist!

    Und die Zuordnung, ob etwas eine Koralle, oder eine Anemone ist, beginnt mit dem Zählen der Tentakel.
    Durch 6 teilbar= Anemone. Wenn es mehr als 12 sind meist Anemone.
    Durch 8 teilbar= Koralle.
    Anemonen haben im Regelfall keine Röhren, in welche sie sich zurück ziehen. Dann meist Zylinderrosen.

    Servus!

    Ich weis, dass ich für mein Projekt (120 Liter Mittelmeer) Jod dosieren muss.
    Könnte dies auch automatisieren und so den Jodgehalt so, sehr konstant halten.

    Lugolsche Lösung (Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.) ist wegen seiner hohen Konzentration jedoch so, kaum automatisch zu händeln.
    Ebenso wird es mit MICROBE-LIFT Iodide & Bromide etwas schwierig, da hier der Verbrauch pro Woche auf lediglich 1ml geschätzt wird.

    Die All In One Lösung enthält ja einiges, doch genauere Angaben fehlen.
    Die standard Dosierung wird auf 5ml pro Woche geschätzt.
    Das traue ich mir zu, dies sehr genau zu dosieren. Würde mit 1ml alle zwei Tage beginnen und dann eventuell höher zu dosieren.
    Außer 2 bis 5 Warzenkorallen, werde ich mir erfahrungsgemäß nichts an skeletbildenden Arten einschleppen.
    Das Becken ist also praktisch Korallenfrei.

    Hat von Euch wer Erfahrung damit gemacht?
    Auch tropische Becken mit einem reinen Besatz aus Weichkorallen, Krusten und Scheibenanemonen, sowie Makroalgen dürften im Verbrauch meinem Vorhaben ähnlich sein?

    Besteht die Gefahr einer Überdosierung von Stoffen, die ich nicht verbrauche?
    Danke, Johannes

    Servus!

    Abschäumer entfernen nicht nur schädliche Stoffe aus dem Aquarium.
    Ich war als Fischhalter ein richtiger Fan von Abschäumern.
    Wenn man Korallen halten will und keine großen Fresser im Becken hat, kann man auf diesen getrost verzichten.
    Spart Unmengen an Ärger, laufend Dinge nach zu dosieren, die sonst mit dem Wasserwechsel alleine funktionieren.

    Erlaube mir die Frage: "Was meinst du mit Rückförderpumpe für den Notfall?" mit zu beantworten.
    Strömung ist das um und auf in der Meerwasseraquaristik.
    Ohne gammelt es recht schnell in den Filterbecken. Mit hat bei einem Präsentationsbecken mal wer die Pumpen ausgesteckt.
    45 Minuten später war alles tot.

    Also nochmal:
    Wenn Du mit dem Besatz an Fressern (Tiere die regelmäßig gefüttert werden müssen) sparsam bist, kannst auf das alles verzichten.

    Rund 80 % der für ein Becken dieser Größe geeigneten Tiere sind damit absolut Anfängertauglich.

    2 Pumpen, Lampe und wenn Du ganz vorsichtig sein willst eine Heizung reichen wirklich.
    Wenn es sehr war wird in deiner Wohnung noch ein Lüfter.

    Γεια σου Κώστα!

    Rein aus dem Bauch heraus.
    Anfänger, Korallen und Abschäumer ist IMHO nicht so der Bringer.
    Ein solcher ist in dem Aqua Medic Yasha 90 ja enthalten.
    400Euro sind ja nicht ein Pappenstil.
    Was soll den außer Korallen noch hinein, dass Du einen Abschäumer brauchst?

    Grundsätzlich halte ich die Idee für einen Anfänger gut, nicht mit 30l sondern mit rund 100 l zu beginnen.
    Das sind wir bei einem 45cm Würfel oder einem 80 cm Standardbecken.
    Sonst brauchst Du nur eine Strömungspumpe und eine Lampe.

    Am Besten ist wohl, Du schreibst mal, was Du unbedingt im Becken halten willst. Oder Du zeigst uns ein Bild, von einem Becken das Dich anspricht.

    Edit: Ja!
    Vermische nicht verschiedenen Methoden!

    Καλή επιτυχία στο ξεκίνημά σου, Johannes

    Servus Rüdiger!

    Edit: Servus Werner!

    Für beide gedacht.
    Wärme ist immer Energie.
    Es hegt bei Wärmeübertragung nur darum die Energie von einer Seite auf die andere zu übertragen.
    Es ist so, wie ein Gewicht (Lageenergie) von einem Berggipfel zu einem anderen zu tragen.
    Ideal währe eine Eisenbahnschiene über eine Brücke.
    Leider müssen wir sie durch das Tal tragen.
    Und da entstehen die Verluste.

    Das war für Rüdiger:
    Da steht auch nichts neues.
    Denn genau darum geht es in meiner Berechnung / Überlegung.
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    Das ist das Standardmodel.
    Die blaue Linie sieht bei meinem Element ein wenig anders aus.
    Doch in den Bereich komme ich nie.
    In meinem zweiten Experiment bin ich mit 0,1 A Nennstrom los und habe mit 0,4 A des Nennstroms aufgehört.
    Im Zimmer hatte es 19°C.
    Bei diesen Experimenten kann ich die Messung des Kühlkörpers vergessen. Der geht auch nach dem Abschalten noch hoch, da thermische Effekte sehr langsam sind.

    Was mir klar ist, dass es bei hohen Temperaturen runter zu kühlen völlig ineffizient wird.

    Als Beispiel mein Becken.
    60, 5dm², unisoliert, (habe es heute genau ausgemessen.) stehen 1dm² gegenüber.
    Wenn ich also um 1°C kühler werden will, muss ich 60,5°K Differenz erreichen. Ich habe ja auf beiden Seiten den selben Werkstoff.
    Da sind wir bei optimalen Übergängen schon bei einem COP von 0,4.
    Zudem hat das Element dann eine sehr kurze Lebensdauer.

    Ich werde den Vermieter fragen, ob ich nach unter mir in die Garage eine Leitung legen darf.
    Ich wohne auf 3 Seiten 9 m unter der Erde.
    Was meine Wohnung sehr kühl sein lässt. Das Sommer- Problem kenne ich nicht.

    Die Überlegung:
    Die Wand hinter meiner Garage hat auch heute nie geschwankt. ca. 0.3°C.
    Temperatur in der Garage zwischen 4 und 12°C.
    Die Wand selbst hatte immer rund 14 °C.
    Das ist für eine Winterkühlung doch durchaus brauchbar.
    Ich möchte einfach 4 Wochen unter die 18°C im Becken kommen.
    Ohne einen Kompressor meiner Verlobten und meinem Sohn zuzumuten.

    Fazit meiner Tests:
    Währe es möglich einen Nanowürfel (Bei Standardbecken ist die Rückwand im Verhältnis größer) mit Peltierelemente effizient zu kühlen?
    JA.  Allerdings ist der Bauaufwand erheblich!
    (Mein Versuch 1dm² war wirklich aufwendig gestaltet, was die Isolierung Kühlkörper gegen Glas betrifft.)
    30 Liter Nanowürfel kosten rund 210 €.

    Währe es möglich ein großes Becken mit dieser Technik zu kühlen?
    (Ich gehe vom Standardbecken mit 200 Litern aus. 100 X 45 cm, da man die oberen 5 cm vergessen kann. Darüber wird es nur teurer und ich habe auch keiner Ahnung, wie man das bautechnisch löst, weil die Elemente elastisch an die Rückwand gedrückt werden müssen.)
    Da kommen rund 800 € an Bauteilen auf einem zu.
    Das steht IMHO in keinem Verhältnis zur Alternative des Kompressor- Kühlers.

    Sorry, wenn ich euch da unnötig in Anspruch genommen habe.

    Servus!

    @ Burkhard:


    Danke für den Hinweis. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich jahrelang in der Isolierglas- Branche gearbeitet habe.
    Dazu diente ja mein erster Test. 16 Sekunden durch 6mm Glas ist eigentlich gar nicht so schlecht.
    Habe gerade mit dem Materialprüfer der Exfirma gesprochen.
    Temperaturdifferenzen bis zu rund 50°C stellen kein Problem dar.
    Allerdings war seiner Meinung nach der Test selbst schon grenzwertig.
    Er sieht in der Zeit das Problem.
    Flachglas wir auf Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturdifferenzen geprüft.
    50 Grad sind üblich.
    Doch die Tests laufen 10 Minuten.
    Da wird von 0°K auf 50°K und wieder runter gefahren.
    Werde dies in der Steuerung berücksichtigen.

    Auch deine Berechnungen des COPs sind nicht korrekt. Besser als 0,999999999999999 kann es rein physikalisch nicht werden (vermutlich ist schon bei 0,6) irgendwo Schluss.

    Das verstehe ich jetzt nicht. Hilf mir mal bitte auf die Sprünge!

    Danke

    Servus Sandy!

    Ich habe ja Unmengen an Bauteilen zuhause.
    Die Kosten für Neuteile, die ich besorgen musste waren überschaubar.

    18 Euro die Peltierelemente 5 Stück, wobei ich nur 4 verwende.
    7 Euro die PWM- Treiber. 5 Stück wobei ich nur 2 für dieses Projekt brauche.
    17 Euro die Drosseln. Leider nur 5 Stück kaufbar, obwohl ich da auch nur 2 brauche.
    3 Thermofühler 9 Euro.

    Der Rest ist Bestand.
    2 Netzteile Wert ca. 30 Euro.
    Kühlkörper Wert ca. 20 Euro
    Controller Wert ca. 4 Euro.
    Elkos Wert ca. 15 Euro.

    Was mich erstaunt hat, dass es so schnell ging.
    Demnach muss Glas doch einigermaßen gut die Wärme leiten.

    Bei meinem Becken isoliere ich die Rückwand mit 1 cm Neopren.
    Die Seitenscheiben zu einem drittel mit 1 mm Neopren.

    Also kühlt 1dm² gegen 50 dm².

    Was mir gefällt ist Deine Anregung.
    Werde 3 Tage, 5 Grad unter Raumtemperatur zu bleiben und das Ergebnis zu loggen.
    Das Programm ist einfach und ich kann die verbrauchte Leistung errechnen.
    Werde diesen Test am Mittwoch starten und berichten.
    Das läuft dann parallel zum Test der anderen Bauteile.
    Die Beleuchtung wird also auch laufen.
    Der Test findet jedoch mit Süßwasser statt.

    Zumindest hat man dann ein Ergebnis.

    Danke, Johannes

    Der Tropfen ist lediglich als Messpunkt zu verstehen.
    Wasser gefriert bei 0°C.
    Wie hätte ich sonst messen sollen? Labormessgeräte habe ich nicht.

    Der Tropfen beschreibt also lediglich die 23°K.
    Da der Tropfen keine Isolierung hatte, war es sogar effizienter.

    Realistisch sind wir bei rund 20°K.
    Mein Ansatz besteht darin, die dT zwischen 5 und 20 °K zu halten.

    Es geht ja auch um des Wärmespeichervermögen des Wassers im Becken.
    Wenn ich um ein Grad kühler halte, bevor es im Raum zu heiß wird, habe ich viel Reserve geschaffen.
    Nehmen wir an, dass die Steuerung um 13 Uhr feststellt, dass das Wasser die kritische Temperatur in einer Stunde erreichen wird.
    Die Außentemperatur, der Erfahrung nach, erst um 16 Uhr zu sinken beginnt.
    Dann kühle ich das Becken schon jetzt. Das geht effizienter. als dann einzuschreiten wenn ich schon am Limit bin.
    Die Tiere im Becken werden eine, um ein Grad niedrigerer Temperatur wohl kaum übel nehmen.
    Doch die Kühlung läuft jetzt, wo noch Temperaturen im Raum herrschen, welche die Kühlung noch effizient halten.
    Um 15 Uhr kann die Kühlung schon abschalten, da das Becken träge ist.
    Die Kühlung würde da auch in Bereiche geraten, die völlig ineffizient sind.

    Ich habe ja Peltierkühler für Aquarien gesehen.
    Die sind fast schon idiotisch. Zu kleine Flächen, ein einziges Element und extrem teuer, weil man versucht mit hohem technischen Aufwand das Element im effizienten Bereich zu halten.

    Mein Ansatz verfolgt eine andere Idee.
    Einschreiten bevor es ineffizient wird.
    Fläche und Anzahl erhöhen.
    Obs klappt?

    Servus die Runde!

    Das Thema wurde hier im Jahre 2002 schon mal diskutiert.

    MuteMountain3036
    August 30, 2002 at 11:48 PM


    Bin bei der Suche, ob das schon mal wer gemacht hat, auf einen Beitrag im Archiv gestoßen, aus dem ich das folgende Zitat habe.

    Hallo ixware wie wärs den damit? gibts bei ebay recht günstig i-1.jpg oder befestige das peltierelement doch einfach an der seitenscheibe deines beckens ,glas ist doch ein einigermaßen guter wärmeleiter (nur mal so eine idee) gruss jörg

    Genau so möchte ich das machen.

    In dem Beitrag wird immer wieder darauf verwiesen, dass es höchst ineffizient sei, mittels Peltierelementen zu kühlen.
    Die angeführten Rechenbeispiele sind an und für sich richtig.

    Nun sind die Rechenbeispiele bei Nennleistung angelegt. Unter diesen Bedingungen sind Peltierelemente tatsächlich höchst ineffizient.
    Der COP (sowas wie der Wirkungsgrad von Peltiereelementen) bewegt sich da zwischen 0,25 bei 40°K und 0,5 bei 10°K.
    Vor 20 Jahren war eine vernünftigen Steuerung noch sehr teuer. Auch wenn man diese selbst gebaut hätte.
    Die Elemente selbst kosten auch kaum mehr was.
    z.B. Vier Elemente ergeben bei halben Nennstrom die selbe Leistung mit einem rund 50% besseren Wirkungsgrad.
    Die Zeiten ändern sich und daher möchte ich hier mal einen Test machen. Zudem Kompressorkühlungen sehr laut sind.
    Im Zuge der Bastelarbeit und Entwicklungsarbeit habe ich heute mal einen Test gemacht, wie gut Glas die Kälte auf die andere Seite überträgt.

    Versuchsaufbau:

    Spannung= 0,64 der Nennspannung.
    Strom ~ 0,64 des Nennstoms.
    Demnach 0,4 der Nennleistung.
    Raumtemperatur 22°C
    Glasdicke 6 mm.
    Siehe da: ein tropfen Wasser gefriert nach 16 Sekunden.

    Mein COP müsste also sich, während des Experiments, in einem Bereich von 2,5 bis 1,2 bewegt haben. (Was eine Effizienzsteigerung von rund dem 5 fachen entspricht.)

    Demnach ist es also durchaus denkbar ein Becken so vor Überhitzung zu schützen.

    Ich habe vor, eine Steuerung zu bauen, welche die Raumtemperatur überwacht und den Trend der letzten Stunde beobachtet.
    Das selbe mit der Wassertemperatur. Der Kühlkörper wird nebenbei auch gemessen.
    Zudem wir die Tageszeit berücksichtigt.
    Die Kühlung soll also schon vor dem eigentlichen erreichen der Übertemperatur einsetzen und so möglichst Energieeffizient das Becken kühl halten.


    Ich werde die Kühlung auch benutzen um einen Winterabsenkung zu realisieren.
    Ist dann zwar ein Nullsummenspiel, doch die Verluste der Kühlung heizen ja den Raum, was bei den derzeitigen Gaspreisen und dem billigen Strom weniger ein Problem ist.

    Ich überlasse es den Admins den Beitrag zu löschen, da ich ein 20 Jahre alte Thema neu beginne.

    Da die Steuerung jedoch billigst zu realisieren ist und ich die Software gerne unentgeltlich weiter gebe, könnte der eine oder andere Bastler an den Testergebnissen interessiert sein.

    Wie Du siehst Floo gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen und auch Erfahrungen.

    Zum Thema Schnecken hab ich mir nie Gedanken gemacht. Cerithium egenum hat sich eigentlich immer breit gemacht und muss sich wohl auch vermehrt haben.

    Die Lysmata Wunndemani hat mir mal bei einer Amplexidiscus fenestrafer wirklich Stress gemacht. Und eine schönen Discosoma ? tatsächlich umgebracht.(Das Tier hatte ein fabelhaftes blau. Manchmal scheinen die Bewohner ganz genau zu wissen, woran das Herz besonders hängt.)
    Und das obwohl ich gut gefüttert habe. Alle anderen Bewohner wurden in Ruhe gelassen.

    Woher die Abneigung gegen Einsiedler kommt? Sie halten die kleinen Grünalgen nieder und räumen den Boden auf.
    Abgehauen ist mir viel. (Einiges durch wahre Dummheit) Einsiedler habe ich noch nie draußen gefunden.
    Näher bestimmt habe ich die auch nie. Einzig einen Calcinus elegans , der jedoch für Dein Becken zu groß wird.

    Von Krustenanemonen würde ich am Anfang noch Abstand nehmen. Die halten wirklich alles aus. Doch bei falscher Pflege beeinträchtigen diese deine anderen Bewohner durch Gift. Unter 200 Liter halte ich diese nicht für Anfängertauglich.

    Servus!

    Nochmal!
    Nimm es ein wenig gelassener!

    Die Nährstoffe kommen eh ins Becken.
    Würde Dir als Besatz ein Paar Lysmata wurdemanni empfehlen.
    Die halten eingeschleppte Glasrosen im Zaum. Leider vergreifen sie sich auch an diverse Discosomaarten.
    3 bis 4 klein bleibende Einsiedler sind auch ganz gut.
    Vor allem, weil sie das Lebendgestein von den Leichen säubern.

    Nach etwa einer Woche musst Du beginnen diese zu füttern.
    Dann kommen die meisten Nährstoffe von ganz allein.

    Auch ich dosiere Jod, weil es die Blaufärbung der Fühler von Lysmata sedicautata erhält. Diese braucht ein größeres Becken als deines.
    Die Garnelen sind auch gleichzeitig mein Messgerät. Wenn die Blaufärbung der Fühler zurückgeht, dosiere ich Lugolsche Lösung.
    Würde Dir jedoch eher sowas wie Microbe Lift empfehlen. Die halbe Dosis von dem was draufsteht reicht meist völlig.

    Zitat Argonaut: "Zum Lebendgestein: da wird von mir und anderen viel versprochen was so alles enthalten ist, aber das sinkt und fällt mit der Qualität des Lebendgesteins."
    Dem kann ich nur voll beipflichten.

    Wie Du an Steffis Becken siehst geht einiges auch in kleinen Becken. Übrigens sehr schön Steffi.

    Früher sagten wir: "Dass größte Problem im Becken sitzt vor der Scheibe."
    Heute sehe ich das anders.
    Das größte Problem im Becken, sind die Hände des Besitzers im Becken.


    Steffi : Alles gut. Offensichtlich geht Flo derzeit alles mögliche durch. Er sollte sich jedoch mit der DSP Technik derzeit nicht tiefer beschäftigen.
    Für Anfänger hat der normale Korallengruß doch mehr Vor als Nachteile.

    @Flo:
    Du hast bisher ja keine Makroalgen im speziellen erwähnt. Die habe auch ganz unterschiedliche Ansprüche. Gerade was das Licht betrifft.
    Da gibt es die Caulerpas, die durchaus einiges an Licht brauchen. Leider auch viele Nährstoffe ziehen. Wir habe die vor Jahrzehnten in den Becken gepflegt um die Nährstoffe runter zu bekommen. Gärtnern war als Alltag. Leider bluten diese bei den Gartenarbeiten auch aus. Bei 200 Liter aufwärts kein Problem. Bei 30 Liter?
    Zudem man es leicht übersieht und die alles überwuchern. Einen radikalen Rückschnitt dann jedoch mit dem Totalverlust quittieren.
    Besonders Caulerpa prolifera ist da problematisch.

    Dann gibt es die Rotalgen. Die auch flott wachsen, jedoch bei weitem nicht so rasch und den Rückschnitt auch sehr gut wegstecken.
    Die wachsen meist in Schattenbereichen im Riff. Da kommst mit 0,3W/Liter aus.

    Du wirst die mit dem Lebendgestein sicher auch Algen einschleppen. Auch Makroalgen werden kommen.
    Der Vorteil dieser Arten ist, dass sie mit den Bedingungen im Becken klar kommen.

    Würde Dir gerne eine Lampe empfehlen. Doch ich habe für mein Projekt zwei Seewassertaugliche LED bestellt, die so wie geliefert sicher keine 3 Monate durchhalten.

    Servus Flo!

    Irgendwer hat das schon mal geschrieben. Nochmals zur Erinnerung:
    Mische nicht verschiedene Verfahren!

    Das besetzen mit Totgestein ist ein super Verfahren für KönnerInnen und Menschen die ein Becken mit empfindlichen Arten betreiben wollen. Die wollen nichts einschleppen und bauen meist große Becken mit viel Wissen um die Chemie und Biologie auf. Ich durfte mal ein solches Becken bestaunen. Echt beeindruckend was der Herr da am Leben und wachsen hält.

    Alles was Du über DSP lesen wirst, kannst Du bei 30 Litern einfach vergessen.

    Das Überraschungsei aus Lebendgestein wird Dir einige Makroalgen in das Becken bringen. Vor 10 Jahren waren Steine aus Indonesien dafür berühmt. Ob das immer noch so ist, sollen Dir andere hier mitteilen! Vor allen wird das hochkommen, was zu deinem Becken passt. Reinigunscrew ist immer gut. Eventuell denkst Du bei einem Garnelenpaar gleich an eine Art die Glasrosen beseitigt? Die kommen fast immer mehr als Dir lieb ist.

    Du kanns auch bereits nach 2 bis 3 Wochen einen Stein dazu legen, der die eine oder andere Art an Scheibenanemonen drauf hat, oder mit schönen, von Dir bevorzugten Rotalgen.

    Bei guten Lebendgestein brauchst Du keine Schlangensterne einsetzen. Die gibt es gratis dazu.
    Nicht bös sein. Doch Du hast noch keine Ahnung, was da alles zum Vorschein kommt. Eventuell geht dein Becken eine ganz andere Richtung, als Du es dir jetzt vorstellst?

    Weichkorallen bei 30 Liter wird eine Herausforderung.
    Die welche problemlos wachsen werden sehr groß.
    Zurückgestutzte, was die meisten gut vertragen, sehen meist sehr mau aus.
    Klein bleibende Arten sind eher empfindlich und bei 30 Liter eine echte Herausforderung, da dein Becken ja kaum einen Puffer hat.
    Ich würde Dir wirklich nahe legen sich mit dem Thema Scheibenanemonen zu beschäftigen.
    Doch eventuell hat ja wer einen Tipp für Dich, was das Thema Weichkorallen betrifft, was da für Einsteiger mit 30 Liter zu empfehlen ist.
    Machs Dir einfach nicht zu schwer!

    Servus Flo!

    Mach Dir um Salz und den vielen anderen Dingen nicht so viele Gedanken!
    Natürlich haben viele hier die eine oder andere Erfahrung mit speziellen Salzmischungen verschiedener Hersteller die eine oder andere Erfahrunng gemacht.
    Doch dabei ist auch immer ihr Besatz mit entscheidend.

    Versuche es doch einfach mit dem, was einige älterre hier sicher noch kennen, mit einnem Überraschunnggsei!

    Du bringst ins Becken den standard Korallengrus und einen bis zwei gut gespülten lebenden Stein ein.
    Als Technik brauchst Du nur eine Strömungspumpe und eine LED- Leuchte mit 10 bis 15 Watt, welche für Meeresaquarien geeignet ist.
    Wenn dein Raum nicht unter 22 Grad kommt, kannst Du auf eine Heizung verzichten.

    Ein kleiner Einsiedler ist nie ein Fehler. Da der als sowas wie die Gesundheitspolizei wirkt.
    Wenn dann nach einiger Zeit so manches aus den Steinen kommt, siehst Du ja was auf dein Becken gut anspricht.
    Offensichtlich kommen diese Arten dann gut mit den Bedingungen zurecht.
    Du wirst auch ungebetene Gäste haben. Oder Du machst das so wie ein Freund von mir. Der hat den eingeschleppten Fangschreckenkrebs einfach als Bewohner hingenommen. Der kleine Kerl war mit der Zeit richtig zutraulich. Mit Scheibenanemonen aus seinem großen Becken aufgehübscht war das Becken ein richtiger Hingucker..

    Bei einem so kleinen Becken sind 5% Wasserwechsel pro Woche sicher auch finanziell ertragbar.

    Es ist einfach eine tolle Möglichkeit sich dem Thema anzunähern. Falls mal ein größeres Becken kommt, hast Du auch Erfahrung gesammelt. Zudem einniges kennen gelernt was Du heute noch gar nicht auf dem Schirm hast.

    Viel Erfolg, Johannes

    Servus Chris!

    Eventuell hast Du noch in der Erinnerung, ob die Rückenflosse geteilt oder in einem durch lief?
    So könnte man besser einordnen zu welcher Familie der Fisch gehört.

    Die überdimensionalen Brustflossen haben viele Jungfische.
    Die Farbe sagt leider auch fast gar nichts, denn dunkle Schreckfärbungen sind bei den Familien Salaria, Gobius und Gobidion sehr üblich.

    Dennoch wage ich aufgrund des Verhaltens eine Bestimmung.
    Gobius niger findet man öfter im wellenbewegten Flachwasser.
    Man hat bei dem wirklich das Gefühl, dass er dieses hin und her treiben genießt.
    Wahrscheinlich eher, dass er auf Beute hofft, welche mit den Bedingungen nicht so gut zurecht kommt.