Beiträge von Martin S.

    ich habe das nicht als Kritik verstanden. Das passt schon.


    Ich bin mittlerweile soweit, dass ich meine Händler auf das MWL hinweise.
    Und sollten da Einträge nicht passen, dann kannst du ja eine Mail an die Admins schreiben oder an mich, bin zwar dort noch recht neu, aber werde mein bestes geben.

    Hallo Klaus,

    finde ich super, Dein Engagement. Und man muss einfach auch mal drüber reden. Es ist ja schon besser geworden, was ich super finde. Und das Thema ab und an anzubringen und auch zu erwähnen, wo es richtig steht und, dass man falsche Informationen auch korrigieren lassen kann, das kann nicht oft genug erwähnt werden. :winking_face:

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Klaus,

    ja, das ist mir schon seit Jahren positiv aufgefallen. Habe allerdings oben nicht über das MWL schimpfen wollen sondern den einen oder anderen Händler bzw Mitaquarianer in Foren oder Facebook. Zumindest gefühlt hört man das häufig, dass man als ersten Fisch am besten einen Salarias gegen die Algen einsetzen soll.

    Es wäre Klasse, wenn Du Martin, mir auch so ein Futterei drucken würdest.

    Sag mir bitte, wie wir das abwickeln wollen, was Du dafür bekommst, usw.

    Hallo Axel,

    ich schreib Dir gleich mal ne PN.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Axel,

    iIch kann Ina da nur zustimmen. Und das nicht, weil ich Dir unbedingt ein Futter-Ei drucken will. Darum geht's nicht.

    Kenne das Thema halt z.B. von den Salarias oder Mandarinfischen. Da freut man sich, wenn die ins Becken kommen und sich dick und fett fressen. Aber kaum ist die eigentliche Nahrung weg, verhungern die Fische. Daher auch unverständlich, dass Salarias nach wie vor als Anfängerfisch gerne verkauft wird.

    Man muss also auf Teufel komm raus ab dem ersten Tag versuchen, die Fische an die Ersatznahrung zu bekommen. Und das ist oft schwerer als gedacht oder gar ganz unmöglich und trotz aller Bemühungen verhungert der Kandidat jämmerlich.

    Daher: So früh wie möglich damit anfangen. Je größer der Fisch, umso schneller geht's dann am Schluss, wenn die gewohnte Nahrung weg ist.

    Mit meinem Chelmon hab ich ja im Grunde genommen ein ähnliches Problem. Der geht an Mysis, aber eben nur an Mysis. Der hockt vor anderem Frostfutter, Flocken und Granulat, schaut das an und die anderen Fische, die das fressen. Aber würde davor vermutlich auch verhungern. So mies, dass ich ihm das Mysis tagelang vorenthalten habe, war ich halt noch nicht. Eventuell geht's dann irgendwann. Keine Ahnung. Aber 2 Tage hat er schonmal keines bekommen (einmal vergessen und dann absichtlich geschaut, was geht), da hat er immer noch nix anderes angerührt.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hi Axel,

    ich habe das mit dem Ei nur deswegen angegangen, weil mein Chelmon auch nach 1,5 Jahren (habe ihn aus einer Beckenauflösung) immer noch nur ausschließlich Mysis gefressen hat. Durch einen befreundeten Aquarianer kam ich dann auf die Idee, das Futter zu verpacken. Daraus ist dann das Ei entstanden. Denn der Chelmon hat das Futter zwar aus dem Wasser gepickt, aber ich musste natürlich immer größere Mengen füttern - die anderen Fische haben sich trotz Flocken/Granulat vorher nämlich auch nicht zurückgehalten. Mit dem Ei muss ich nun deutlich weniger füttern. Da kommt nur der Chelmon ran. Gut und der kleine Putzerfisch, aber das ist verschmerzbar.

    Der Chelmon von Ina ist wirklich super erzogen. Frisst alles. :smiling_face: Bei mir ist es nicht ganz so einfach. Bei Dir irgendwann ggf auch. Fang lieber früher als später an, massiv auf Ersatzfutterakzeptanz zu werben.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallole,

    sind das die sogenannten Alien Explosion Krustenanemonen? Falls ja, die haben bei mir schon mehr als 3,0 bezüglich PO4 vertragen. Allerdings auch nicht auf Dauer, einige Monate aber schon.

    Den PO4 Wert fahre ich bei mir eben runter. Siehe anderer Thread. Bei solchen Werten nicht so einfach und so ohne weiteres nicht mehr mit den Standardmethoden machbar.

    Viele Grüße,
    Martin

    Ja so sah das bei mir auch aus, vielen Dank! Jetzt guck ich mal, ob die Schnecken oder der Seeigel aus der besagten Beckenauflösung da ran gehen. Falls ja, werde ich die abfotografieren. Falls nein, versuche ich es beizeiten mit den o.g. Schnecken.

    Viele Grüße,
    Martin

    Es wäre noch interesannt ob du dir ein Algenbüschel mit einer Lupe genauer anschauen kannst. Ich sehe das die richtige Kugeln an den Härchen bilden (10x). Unter dem Mikroskop erkennt man deutlich Sporenpakete.

    Es scheint sich um eine "harmlose" Derbesia Art zu handeln....

    So, hat leider etwas gedauert. Eine entsprechende Lupe hatte ich nämlich auch nicht. Habe mir daher eine Art Einaugenmikroskop besorgt, das laut eigenen Angaben 60-120fache Vergrößerung macht, laut den Tests weniger. Aber sieht deutlich größer im Durchmesser aus als das auf Deinem Foto. Reicht also dicke.

    Und ich sehe exakt das gleiche. Also auch so Kugeln dran.

    Gestern habe ich aus einer Aquaauflösung unverhofft ein paar Schnecken bekommen. Eine hockt in einem der kleinen Algenteppiche drin. Bin ja mal gespannt, ob hier dann nachher etwas gefressen wurde.

    Länge der Algen ist übrigens kürzer als ich gedacht hatte. Habe Mühe gehabt, diese mit den Fingern abzuzupfen. Hätte gesagt, dass es nicht mehr als 5mm sind.

    ich habe nun ja letzten Freitag, also vor 3 Tagen, mit Lanthan angefangen. Lösung, Konzentration, Dosierung und wohin siehe oben Post #32.

    Aktueller Stand:

    Ich kam von einem PO4 von ~2,5 und bin nun nach 8 Tagen Lanthan bei rund 1. Ich muss das morgen nochmal messen, das klingt zu schön um wahr zu sein. Falls ich den Messwert bestätige werde ich auf jeden Fall die Dosierung zurücknehmen.

    Auch ist natürlich die Frage, wie nachhaltig das ist. Auf jeden Fall kann sich das Zwischenergebnis schon mal sehen lassen. Geht eigentlich viel zu schnell, da ich aber nur hornige und weiche Korallen am Start habe, sollte das nichts ausmachen. Die Korallen stehen jedenfalls gut da.

    Viele Grüße,
    Martin

    Danke, mal gucken, ob ich die Schnecken wo bekommen kann. Einen Seehasen will ich eigentlich nicht, genau aus den genannten Gründen.

    Aktuell sind die Algen noch nicht schlimm, aber ich will natürlich lieber früh als spät eingreifen, sonst sitzt das Problem wirklich vor dem Becken und ist nicht im Becken. :winking_face:

    Hallo Reinhard,

    also man kann die Beleuchtungszeit einstellen und auch die drei Farbmodi (weiß, weiß+blau+rot, blau+rot). Du meinst aber vermutlich, dass man tagsüber was anderes hat wie Abends in der Dämmerung, oder? Müsste ich ausprobieren oder das Manual checken.

    Mir war für meinen Anwendungszweck als Algenlampe lediglich wichtig, dass die Lampe das macht, was sie zuletzt gemacht hat, bevor sie stromlos war. Bei mir ist daher lediglich alles (weiß+blau+rot) ohne Zeiten eingestellt und die Lampe hängt wie vorher die gänzlich dumme Badlampe an meinem Aquacomputer dran.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hi Rüdiger,

    ich hatte jahrelang eine Baumarkt/Supermarkt Badlampe mit ner kleinen T5 Röhre drin. Schon alleine aus Gründen der Leuchtmittel habe ich diese neulich ersetzt. Auch ist sie mir komplett korrodiert gewesen und ich wusste nicht, was da alles ins Becken geht.

    Habe nun eine günstige China LED Lampe von Amazon (bin da einfach in die Suche und habe mich dann letztlich von diesem Satz "Sie eignet sich für Aquarien von x cm bis x cm Breite und für Pflanzen mit niedrigem bis mittlerem Lichtbedarf. Für Süßwasser und Meerwasser" in der Beschreibung sowie den guten Bewertungen catchen lassen und auf gut Glück bestellt) und bin total zufrieden, v.a., weil mit den Algen nun wieder wirklich was geht, sprich, sie wachsen.

    Diese Lampe habe ich. Gibt es auch in kleiner, größer und noch größer.

    Wie gesagt, habe ich erst seit knapp 3 Monaten am Start, aber die Algen wachsen viel besser wie mit der alten Badlampe. Des Weiteren finde ich die Lampe gut verarbeitet (Glas und Alu) und sie schaut trotz ein paar Wasserspritzern noch aus wie aus der Packung raus.

    Viele Grüße,
    Martin

    Also ich dosiere nun ja seit 3 Tagen auch Lanthan, siehe hier.

    Eine Trübung kann ich nicht feststellen. Verdünne aber auch extrem und haue das Zeugs direkt in den Abschäumer. Vliesfilter habe ich keinen.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Donni,

    ich habe nun ja letzten Freitag, also vor 3 Tagen, mit Lanthan angefangen. Lösung, Konzentration, Dosierung und wohin siehe oben Post #32.

    Mit NOPOX hatte ich ja keinen so richtigen Erfolg. Über 2 Monate haben sich die Werte nicht verändert. Das Thema Biopallets (gibt es da von Dir einen Produkttipp? :winking_face: ) klingt jedoch spannend!

    Bezüglich NOPOX habe ich mal Red Sea geschrieben wegen Absetzen des Zeugs. Nach zwei Mails kam dann folgendes:

    Zitat

    NopoX kann nicht in Verbindung mit anderen Nitratphosphatentfernern verwendet werden. Es ist am besten, einfach mit der Dosierung aufzuhören.

    Was haltet Ihr davon?

    Zuerst kam, ich soll langsam runterfahren und ich habe die Anleitung gequotet bekommen:

    Zitat

    Gemischtes Aquarium:

    Wann dass der Nitratgehalt unter 1 ppm fällt, halbieren Sie die Tagesdosis, testen Sie Nitrat zwei Mal wöchentlich und passen Sie die Dosis entsprechend an, bis sich der Wert zwischen 1 und 2,5 ppm stabilisiert.

    SPS aquarium:
    Wann dass der Nitratgehalt unter 0,25 ppm oder der Phosphatgehalt unter 0,02 fällt, halbieren Sie sofort die Tagesdosis, testen Sie Nitrat und Phosphat zwei Mal wöchentlich und passen Sie die Dosis entsprechend an, bis die gewünschten Werte stabil erreicht sind.

    Wichtiger Hinweis:
    Sobald die unteren Ebenen der Nährstoffwerte erreicht werden, welche sich durch die natürliche helle Farbausprägung der Korallen zeigen, ist es wichtig, diese mit leicht aufzunehmenden Futter wie Red Sea‘„Reef Energy“ zu füttern, die alle notwendigen Kohlenhydrate, Aminosäuren und Vitamine enthält.

    Das ist ja nun nicht mein Ziel gewesen, ich will damit ganz aufhören, und zwar asap.

    So hier nicht jemand laut Nein schreit, werde ich das NOPOX nun ab heute nicht mehr dosieren. Gestern und vorgestern habe ich statt 15ml nur noch 10ml hinzugegeben.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Robin,

    habe leider kein Mikroskop mehr. Als Schüler hatte ich mal eines, aber das ist weg. Ne Lupe wird vermutlich nicht viel bringen, werde es aber mal testen.

    Ansonsten sehr spannend, was Ihr schreibt. Werde mich spätestens nach "Kürzung" via Zahnbürste (für die Finger sind sie noch zu kurz) mal mit einer Wasserstandsmeldung melden.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Jens,

    das ist ja interessant. Werde ich auf jeden Fall einmal probieren! Ich habe zwar keinen Seehasen und werde auch keinen anschaffen, aber es gibt ja die besagten Einsiedler und den Fuchs. Ich befürchte aber, das zumindest der Fuchs viel zu bequem geworden ist und die Algen dennoch nicht anschauen wird.

    Hallo Torsten,

    auch ein interessanter Tipp. pH ist bei mir ein klein wenig unter 8, würde also nicht schaden. Aber so wild ist es noch nicht, ich wollte das eigentlich erstmal auf verträgliche Art und Weise entfernen - am liebsten wären mir Tiere gewesen, die das gerne fressen und mir danach nicht verhungern, weil ich sie auch anders füttern kann.

    Den Break-even-Point bezüglich der Algen will ich natürlich auch nicht verpassen. :winking_face: Glaube, ich hatte die auch in meinem Dardanus megistos Becken. Da waren sie dann am Ende eine echte Plage und ich konnte täglich ernten.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    kann mir jemand spontan sagen, wer diese Algen frisst? Mein Fuchsgesicht und auch die Einsiedler sind da ziemlich uninteressiert. :winking_face: Andere potentielle Fresser mache ich aktuell im Becken keine aus.

    Danke und viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    habe mich nun erstmal für folgendes Vorgehen entschieden:

    Lanthandosierung wie von Immo Gerber in seinem Vortrag vorgeschlagen. Also 90ml Elmi Phos Rapid auf 2 Liter Osmosewasser und einer Dosierung von 10ml/Stunde direkt in die Reaktorkammer des Abschäumers. PO4 täglich besser zur Überprüfung der Maßnahme. Sollte das funktionieren passiert ja vermutlich erstmal nichts (bis die Depots aufgebraucht sind) und dann geht es vermutlich rapide runter.

    Red Sea NO3-PO4-X, also das NOPOX, erstmal wieder absetzen. Kann mir da jemand etwas dazu sagen? Einfach von jetzt auf nachher weglassen oder ein wenig runterfahren, wenn ja, was ist denn da empfehlenswert? Habe mal nach diesem Zeugs und auch nach Wodka gesucht, aber zum Thema Absetzung nicht viel gefunden.

    Sand bei den nächsten 2-3 Wasserwechseln (also 2-3 Wochen) entfernen und teilweise ersetzen (habe ja zwei Grundeln). Habt Ihr mir da einen Produkttipp? Aktuell habe ich eher gröberen Sand drinnen und ich steh auch nicht auf so komplett weißen Sand, darf ruhig "natürlich" ausschauen.

    Danke und viele Grüße,
    Martin

    Hallo Hajo,

    alles klar, verstehe. Also ganz so wie Du würde ich es aktuell nicht machen, habe allerdings auch noch nie mit einem digitalen Test gemessen sondern immer nur analog. Hier ist es nach meiner Erfahrung so, dass das Haltbarkeitsdatum schon Sinn macht, denn irgendwann ist der Test nicht mehr zu gebrauchen. Meist ein schleichender Prozess von genau zu unbrauchbar.

    Allerdings ist es so, dass ich immer ein gewisses Ergebnis schon erwarte. Aufgrund der Änderungen, des letzten Tests und so weiter. Weicht dieses ab, versichere ich mich gegen. Sei es mit einem weiteren Test aus dem gleichen Testkit oder, indem ich anders messe.

    Hallo zusammen,

    zu welchem der Hanna Tester würdet Ihr denn an meiner Stelle aktuell greifen? Ich habe den Eindruck, dass HI736 für Leute ist, die in einem sehr niedrigen Bereich (also 0,00 bis 0,10) messen und sehr genaue Ergebnisse brauchen. HI774 dann eher für so Leute wie mich, die das Aquarienwasser eher noch verdünnen müssen um die Skala nicht zu sprengen, sodass die letzte Genauigkeit nicht allzu wichtig ist. Ich frage mich bei der Gelegenheit auch, ob ich jemals supergenau 0,00 bis 0,10 messen muss. Ich kann aber auch vollkommen falsch liegen, daher frage ich. :winking_face:

    Könnt Ihr mir etwas zu Lanthan allgemein (hat es schon jemand selbst probiert oder bisher nur davon gehört?) und im Speziellen (ist mein Abschäumer "gut" dafür?) sagen?

    Habt Ihr mir nen Produkttipp, wenn ich den Sand tauschen möchte? Aktuell habe ich wie erwähnt gröberen Sand drin und es tummeln sich bei mir ja auch Grundeln.

    Danke und viele Grüße,
    Martin

    Sofern man auch mit dessen Schwächen umgehen kann......

    Was sind denn die Schwächen?

    Sollte ich mich dafür entscheiden, welches Modell kaufe ich denn? HI774 (bis 0,90mg/l) oder HI736 (umrechnen bis 0,6132mg/l)? Die Informationen/Empfehlungen im Internet widersprechen sich.

    "Den HI736 verwendet jeder Meerwasseraquarianer, weil der ist viel genauer und besser."
    vs
    "Es gibt keinen Grund mehr, den HI736 zu kaufen, der HI774 ist praktisch der Nachfolger."

    In meinem aktuellen Fall ist der Messbereich vom HI774 natürlich besser und auch hier muss ich verdünnen.

    Der PO4-Test von ATI ist gleichwertig. Allerdings nicht digital.
    Ich nehme den ATI vorrangig. Werte unter o,o5 ppm werden mit dem Hanna überprüft.

    Hi Hajo,

    eben mal geschaut. Beim ATI muss man auch Farben vergleichen? Sorry, ich bin da irgendwie zu doof oder zu blind dazu. Den Tropic Marin NO2/NO3 Test verfluche ich deswegen auch. Ebenso Salifert pH, wobei sich der sogar noch ganz gut ablesen lässt, weil es unterschiedliche Farbtöne und nicht nur Intensität ist.

    Also doch eher den Hanna...?

    Viele Grüße,
    Martin

    hast du nach den wasserwechseln irgendeine reduzierung bemerken können?

    PO4 habe ich in den letzten Wochen häufig gemessen. Beim Salifert Test kann ich persönlich aber nicht ablesen. Das war halt blau und ich hätte gesagt, das ist mehr als 1, aber deutlich näher an 1 als an der 3. Das war wohl nicht richtig. Darauf, das zu verdünnen, bin ich nicht gekommen. Wie macht man das typischerweise? Osmosewasser und dann halt, in meinem Fall, vermutlich 1/3 aus dem Becken und 2/3 auffüllen? Ich werde heute Abend mal so messen, gestern war ich zu spät mit dem Wasserwechsel durch.

    Habe nun gemessen. 2,5ml Wasser aus dem Aqua, 7,5ml Osmosewasser (also Wasser aus meinem Mischbettharzfilter). Meine Frau und ich waren beide der Meinung, dass es mit diesem beschi**enen Salifert Farbableseratespieltest irgendwas zwischen 0,5 und 1 ist. Meine Frau sagt, eher 0,5 als 1. Ich würde sagen dazwischen. Nehmen wir mal 0,75, dann wären wir mal 4 bei 3,0. Kurz vor 1 (also mal 4 der ursprüngliche Wert) war es für uns nicht. 3 wäre aber rechnerisch bei 80l Wasserwechsel aber auch zu wenig.

    Ich glaub ich brauch den Hanna Tester...

    ganz ehrlich? Für mich sieht das Becken top aus!

    Ich wäre froh, wenn mein Becken so schön zugewachsen wäre.
    Den Fischen scheint es auch gut zu gehen.

    Lieben Dank, Rüdiger.

    Ich schau auch gerne rein. Will nach den Jahren nun eben wieder etwas ändern. Des Weiteren hat die Regierung gefragt, ob ich nicht wieder ein paar Farben mehr reinkriegen will durch LPS/SPS.

    Außerdem, auf der letzten Rille fahren muss ja auch nicht sein. So habe ich sicherlich wenig Puffer, weiteren Themen auszuweichen.

    ich würde nichts überstürzen. Du kannst den PO4 Wert langsam senken, da würde ich ROWA Absorber nehmen, der nimmt viel auf und du kannst den Wert auch gut runter bekommen. Aber nochmal : nicht so schnell, wenn dann über einen langen Zeitraum. NOPOx senkt vorrangig NO3, weil Alkohol. Wodka ginge auch, enthält aber viel zu viel Müll im Wodka, der im Becken nicht gebraucht wird. Zwar wird dadurch auch PO4 gesenkt, aber nur ganz wenig. Da geht das mit ROWA schneller und kontrollierter. Lanthan ist sehr, sehr viel Vorsicht zu genießen. Das geht zwar in einer sehr hohen Verdünnung wie im Elimiphos, verbindet sich mit PO4 dauerhaft und muss sofort entfernt werden. Lanthan ist hoch giftig für Fische, da die Sauerstoffaufnahme über die Kiemen blockiert wird. Ehrlich: Ich würde es nicht nutzen. Und wenn, dann tropfenweise in den Abschäumer.


    Aber wie Joe schon sagte, haben sich die Korallen erst einmal an die Wasserwerte gewöhnt, schadet es ihnen nicht sofort, da ist das schnelle verändert der Werte schon heikler.
    Den Bodengrund sollte man nach einigen Jharen schon wechseln. Geht auch ganz einfach. Beim Wasserwechsel teilweise absaugen und ersetzen. Dann erneut einen Teil absaugen und ersetzen usw.. Deine Keramik wird wohl keine Depots mehr beinhalten, wenn die schon so lange drin ist und ich glaube auch nicht, dass hier viel abgegeben wird.

    Fazit: ich würde mit ROWA langsam den PO4 Wert senken und das über Wochen und das Becken beobachten.

    Mache Meerwasseraquaristik ja ununterbrochen seit 2006 - wenn man die Zeit, wo ich nur gefüttert und Abschäumer gereinigt habe, mit einbezieht. :winking_face: Von daher habe ich es gelernt, geduldig zu sein. Wobei mir das natürlich immer noch schwer fällt. Dennoch, werde hier nichts überstürzen.

    Nochmal zum NOPOX: So man es verwendet macht es also durchaus Sinn, das Zeugs und nicht Wodka für 1/3 des Einsatzes zu verwenden? Okay.

    Über Lanthan werde ich mich noch intensiv informieren müssen. Sowohl die benötigte Hardware, wie auch die Dosierung und, ob ich es überhaupt anwenden will. Klingt schon heftig, auch, wenn es viele mit Erfolg anwenden.

    In der Tat haben meine Korallen ja kein Problem mit den Wasserwerten. Auch die LPS/SPS Tester sind nach 3 Wochen noch am Start. Hätte ich, als ich vor ein paar Tagen den ICP Test geöffnet habe, nicht gedacht. Dennoch weiß ich nicht, ob sie es auf Dauer packen und falls ja, wie dann das Wachstum ist. Wäre ja auch ne feine Sache, über Wachstum von Steinkorallen PO4 aus dem Wasser zu kriegen. :winking_face:

    Aber: Ich will ja weg von dem jetzigen Status Quo. Daher die aktuellen Bemühungen. Ob das nun ein paar Wochen oder gar Monate länger dauert oder nicht, ist zweitrangig.

    Sand werde ich auf jeden Fall angehen. Hat mir hier jemand einen Produkttipp? Aktuell habe ich eher gröberen Sand, da ist sogar noch ein halber Sack da, also kein Livesand oder so. Wieviel würdet Ihr rein machen, auch wegen den Grundeln? Auf den Fotos oben sieht man, dass es auf der einen Seite eher wenig, auf der anderen Seite mehr ist. Das liegt an der Strömung und wird ab und an korrigiert.

    Adsorber von Rowa hatte ich früher im Einsatz. Zwischenzeitlich dann den von Gilbers/Filtergranulat. Da ist sogar noch einiges da in unterschiedlichen Körnungsgrößen. Dieser lief halt viel zu lange, über Monate mit. Was ich aber ändern könnte, auch mit neu gekauftem Adsorber. Viele hier sagen aber, das kann ich mir sparen, da ich so nur Geld im Becken versenke. Hm.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Joe,

    aktuelle Bilder vom Becken? Kein Problem. Hier von allen drei einsehbaren Seiten Schnappschüsse von vor ~4 Wochen. Denk Dir bitte die Handyqualität und das spiegelnde Glas weg. Des Weiteren sieht es in echt etwas farbiger aus. Kann aber auch an der zur Zeit der Fotos aktiven Beleuchtung gelegen haben.

    Seither hat sich wenig an der Optik getan. Die drei LPS/SPS Tester kamen mit dazu und ich bin einiges an Gorgonien und Keniabäumchen los geworden und habe ganz minimal umgestellt deswegen.

    In der Tat hatte ich damals wenig Probleme mit etwas erhöhtem NO3 und deutlich zu hohem PO4. Klar, die Hystrix wuchsen ein wenig anders (verästelter als "normal"), waren aber nicht sehr bräunlich meiner Meinung nach. Und mit Acroporas hatte ich nicht viel Erfolg, wobei mir diese auch meist nicht eingegangen sind, sie wuchsen halt einfach nicht wirklich.

    Ich könnte mal Steffen fragen, von ihm habe ich das Becken 2007 übernommen. Also bezüglich PO4 Thematik als er es noch hatte und auch er hat es knapp 2 Jahre zuvor gebraucht gekauft.

    PO4 habe ich in den letzten Wochen häufig gemessen. Beim Salifert Test kann ich persönlich aber nicht ablesen. Das war halt blau und ich hätte gesagt, das ist mehr als 1, aber deutlich näher an 1 als an der 3. Das war wohl nicht richtig. Darauf, das zu verdünnen, bin ich nicht gekommen. Wie macht man das typischerweise? Osmosewasser und dann halt, in meinem Fall, vermutlich 1/3 aus dem Becken und 2/3 auffüllen? Ich werde heute Abend mal so messen, gestern war ich zu spät mit dem Wasserwechsel durch.

    Daher kann ich Dir die Frage aktuell nicht beantworten. Ich hoffe aber, dass mit Verdünnung und einem Referenzwert (als solchen sehe ich den ICP Test nun mal an) Dir diese am Abend beantworten kann.

    Mit Lanthan könnte ich ja ganz gemächlich beginnen, ich habe es an sich ja nicht eilig. Becken läuft ja im Status Quo sehr stabil. Die Frage ist nur, ob meine Hardware (konkret Abschäumer) "gut" genug ist und wie ich da in die Reaktorkammer dosiere. Eine Dosierpumpe und die Lanthanlösung selbst würden mir natürlich auch noch fehlen, aber das ist natürlich kein Hindernis, damit nicht in den nächsten 1-2 Wochen zu beginnen.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    nun einmal die ausführliche Antwort, entstanden über mehr als zwei Tage im Editor auf dem Rechner. Verbunden mit vielen Nachfragen oder gar neuen Fragen. Erstmal noch ein paar Infos:

    In der Tat habe ich aktuell Weich- und Hornkorallen drin, die typischen Anfängertiere wie Gorgonien, Anemonen und Co. Außerdem seit rund 3 Wochen drei LPS/SPS Tester (eine grüne Montiplatte, eine Caulastrea furcata und eine Blastomussa merleti). Denen geht es erstaunlicherweise gut, schauen zumindest nicht aus, als würden sie eingehen. Zum Zeitpunkt des Einsetzens war ich noch von einem PO4-Wert von "nur" 1,0 ausgegangen.

    Der Fischbestand im Becken ist finde ich überschaubar: Zwei "große" und zehn kleine Fische (4 Clownis, 1 Fuchsgesicht, 1Chelmon rostratus, 1 Canthigaster valentini Kugelfisch, 1 Valenciennea Grundel, 1 Phalaena Grundel, 1 Putzerlippi, 2 Chromis viridis). Natürlich werden diese Fische auch gefüttert, konkret mit Granulat und Flocken und wegen dem schleckigen Chelmon täglich auch mit Mysis. Seit 3 Wochen die Mysis über ein Futter-Ei, so konnte ich die Menge reduzieren. Füttere ich zu viel? Keine Ahnung, halte mich da an diese Regel, dass das Granulat und Flockenfutter nach kurzer Zeit (1-3 Minuten) wieder verschwunden sein sollte.

    Was ist eigentlich mein Ziel? Nach Übernahme des Beckens 2007 habe ich rund 5 Jahre lang bis zur besagten Motivationsdelle ein Mischbecken betrieben. Also kein SPS Bonbonladen mit knallweißem oder tiefschwarzen (oder gar keinem) Sand. (Nicht falsch verstehen, diese Becken sehen total geil aus, aber selbst pflegen will ich so etwas aus verschiedenen Gründen, z.B. dem Eindruck, den ich als Taucher von "richtigen Korallenriffen" gewinne, nicht.) Zu so einem Mischbecken will ich eigentlich wieder zurück. Schon damals war der PO4 Wert eher hoch, 0,5 bis 1,0. War mir nicht so wichtig, da das Hauptaugenmerk nicht auf Acroporas lag. Hier zwei Fotos, die den damaligen Zustand zeigen:

    2011:

    2009:

    Nun zu meinen Nachfragen, Fragen und Kommentaren:

    Generelle Einigkeit besteht bezüglich dessen, den PO4 Wert nicht zu schnell zu senken. Torsten schlägt mit der radikalen Komplettneuaufbaumethode allerdings vor, dies in dem Zuge bis 0,1-0,15 zu senken. Natürlich viel zu hoch, wenn man den gewünschten Zielwert für ein SPS Becken anpeilt, aber immerhin nur 1/38tel bis 1/25 des aktuellen Werts. Natürlich klang auch an, dass meine aktuellen Korallen das vermutlich besser abkönnen als empfindliche SPS. Sehe das genauso, frage mich aber dennoch, was ich meinen Korallen wirklich zumuten kann.

    Red Sea NO3-PO4-X bzw. Wodka-Methode: Zuerst einmal, das NOPOX besteht laut Packung aus “ denaturiertes Ethanol (Methanol)“. Das hat mich trotz des nicht sehr teuren Preises ein wenig enttäuscht, dachte, da sei noch anderes drin. So kann ich ja gleich Wodka nehmen? Dann verstehe ich ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz, warum auf der Webseite von Red Sea steht, dass sowohl NO3 wie auch PO4 abgebaut werden. Gleiche Informationen finde ich auch im Internet (und hier im Forum, zumindest vor Jahren) zur Wodka Methode im Allgemeinen und teilweise im Speziellen auch zum NOPOX. Allerdings auch, wie hier im Thread, Meinungen, dass nur NO3 reduziert wird. Hm. Mein Kenntnisstand hier ist, dass ich mit der Kohlenstoffquelle Bakterien füttere, die aufgrund ihrer Vermehrung und Zellteilung sowohl NO3 wie auch PO4 verbrauchen.
    Definitiv möchte ich mit NOPOX nicht NO3 gegen null fahren bei nahezu unveränderten PO4 Werten. Das wäre ja auch kontraproduktiv.
    Allerdings hatte ich im Becken auch früher einen akzeptablen NO3 Wert bei einem nicht dazu passenden hohen PO4 Wert. Eventuell wegen meinem Algenfilter?

    Wie kommt es zu den erhöhten Jod und Kalium Werten? Kann ich nicht genau beantworten. Ich räumte ja bereits ein, dass ich beim Harz geschlampt habe und vermutliche über Monate quasi reines Bodenseewasser im Becken gelandet ist. Laut offizieller Analyse des Versorgers meines Wohnortes ist 1,4mg/l Kalium drin, klingt jetzt nicht enorm viel. Jod habe ich spontan in der Analyse nicht gefunden. Ist natürlich auch die Frage, was zwischen Sipplingen und meinem Hausanschluss, wo das Harz dran hängt, noch dazu gekommen ist, da sind vermutlich knapp 200km dazwischen. Und, ob es damit überhaupt etwas zu tun hat und Kalium und Jod nicht anderswo herkommen. Wüsste aber nun spontan nicht, woher.

    Reinhard, danke für den Link zum Video über Lanthan. Das habe ich mir komplett angeschaut und fand es super interessant. Stefan schreibt ja auch, dass das eventuell etwas für mich sein könnte.
    Aber wo Licht ist, ist meist auch Schatten. Hat jemand von Euch das schonmal ausprobiert oder ist das nur aus der Theorie bekannt? Dass den Fischen die Kiemen zusammenkleben könnten, klingt ja erstmal nicht so wirklich toll. Und was ist denn ein "guter" Abschäumer (dafür)? Bei mir läuft seit kurzem erst ein Deltec SC 1351 (der Vorgänger vom Deltec Skimmer 600i). Der alte Abschäumer von Tunze ging mir kaputt und das war ein spontaner Gebrauchtkauf mit Zeitdruck aus der Umgegend hier. Im Vergleich zum Tunze tut dieser aber deutlich besser einen Dienst und schäumt ne Menge ab. Wo ich nun hier in die Reaktorkammer aber Lanthanlösung einbringen sollte, spontan keine Idee und müsste geprüft werden.

    Thema der vermutlich vorhandenen PO4 Depots. Den Sand zu tauschen (ganz weg will ich nicht, weil ich finde, in ein Becken gehört aus optischen Gründen ein Sandgrund, und ich hab ja auch Grundeln und eine Seegurke) ist ja kein Thema. Steine schon ein etwas größerer Aufwand aber auch stemmbar. Die Keramikriffsäule schon ein größerer Act, aber sie steht immerhin nur drin und könnte entnommen werden. Die Rückwand aber ist geklebt, da komme ich nicht so einfach ran. Will ich also an diese ran, stirbt der Glaskasten und es muss ein neuer her. Dabei stelle ich mir die Frage, ob (bis auf vielleicht den Sand) ein Tausch von Steinen und der frei stehenden Keramikriffsäule überhaupt lohnt, wenn die Rückwand dann eh drin bleibt?
    Klar, mache ich ein ganz neues Becken, fliegt der komplette Aufbau raus. Dann noch das Thema Fische zwischenversorgen und so weiter. PO4 nicht radikal senken weil mir die Korallen im neuen Becken eingehen, also dann nach Neustart direkt wieder an PO4 ran müssen. Der Aufwand in Zeit und auch Geld ist schon enorm. Daher bin ich noch nicht wirklich so weit. Auch, weil ich oben ja ein Ziel definiert habe, das sich vermutlich von der Vorstellung anderer doch unterscheidet.

    Ups, Wall of Text… Ob es bis hierher jemand geschafft hat? Ich cut-n-paste das nun mal ins Forum und freue mich auf Eure Antworten.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    und vielen Dank für die Antworten. Auf diese werde ich morgen noch ausführlicher eingehen - dass das bisher aus blieb hat mit meiner verfügbaren Zeit und nicht dem Interesse zu tun. Gleich schaue ich mir noch den von Reinhard verlinkten Lanthan Vortrag an. Heute habe ich mal einen 80l Wasserwechsel (auf ~470l Beckenvolumen) gemacht. Schadet sicherlich auf keinen Fall. :winking_face:

    Da ich noch nicht genau weiß, wohin die Reise gehen soll, habe ich mich erstmal gegen eine Hauruckmaßnahme wie 50% Wasserwechsel entschieden. Dennoch, auf die lange Bank schieben werde ich das Thema nicht. Habe ich die letzten Jahre gemacht.

    Bis morgen.

    Viele Grüße,
    Martin

    Vielen Dank Euch beiden schon einmal. Bin gespannt, ob noch weitere Reaktionen kommen. Denn Eure beiden Vorschläge decken ja das Spektrum voll ab, wie in meinem Eingangspost ja schon beschrieben.

    "Alles raus" würde vermutlich halt auch das Becken mit einschließen. Da ich die Rückwand nicht wirklich raus bekomme. Und wo sich nur eventuelle Depots befinden, da kann ich ja nur raten.

    Das Harz habe ich natürlich getauscht, das habe ich oben vergessen zu erwähnen. Eine permanente Überwachung macht sicherlich Sinn, danke für den Hinweis!

    Generelle Frage: Meine Wasseraufbereitung ist im Keller in der Waschküche. Des Weiteren wäscht man sich ja auch mal die Hände oder trocknet diese an einem Küchenhandtuch ab. Und so weiter. Ich bin grad vorsichtig und trenne das meiner Meinung nach auch komplett. Aber dennoch die Frage: Wo muss ich echt aufpassen, über irgendwas wie Waschmittel, Seifenlotion und Co kein PO4 ins Becken zu bekommen? Wenn man sich die Inhaltsstoffe anschaut, kriegt man ja nicht direkt schlechte Laune. Aber sicherlich ist Vorsicht geboten, die ich auch walten lassen. Ich frage deswegen weil der Wert halt doch sehr sehr hoch ist und es mir gefühlsmäßig schwer fällt, das nur im Becken zu suchen.

    Hallo zusammen,

    nach einer mehrjährigen Motivationsdelle inklusive Umzug mittendrin will ich mein Becken wieder für den Mischbetrieb fit kriegen. Aktuell habe ich neben Fischen und Wirbellosen nur Horn- und Weichkorallen im Becken. Dafür steht das Becken eigentlich sehr gut da und sieht auch schön aus (wenn man ein reines weiches Becken mag). Aber wie gesagt, ich hätte gerne, wie früher, gerne wieder einen Mischbetrieb, also auch wieder LPS und SPS.

    Daher ging es um die Jahreswende wieder los, mehr als nur zu füttern und Nachfüllwasser zur Verfügung zu stellen. Neulich hatte ich hier ja schon das Thema Beleuchtung angebracht, nebenher habe ich andere Dinge optimiert (z.B. metallische Lüfterhalterungen durch 3D Druck Elemente ersetzt) und defekte Komponenten durch funktionsfähige ersetzt.

    Nun, nachdem ich einen ICP Test habe machen lassen, ganz konkret die Wasserwerte... Wobei ich mit dem Thema Wasserwerte eigentlich zu Jahresbeginn angefangen habe, die anderen Sachen liefen und laufen nur nebenher. Nur habe ich persönlich Probleme so Farbvergleichstests wie für NO3 und PO4 abzulesen und für viele der Spurenstoffe habe ich keine Tests, sodass ich erstmal nur feststellen konnte, dass NO3/PO4 und auch Ca zu hoch sind/waren und Mg zu niedrig. Ca und Mg passt zwischenzeitlich.

    Anbei das Testergebnis. Schäme mich eigentlich, das hier so zu veröffentlichen und hoffe auf konstruktives Verständnis... Denn der Hammer ist natürlich der PO4 Wert von 3,8 (!). Jod und Mangan zwar sind auch zu hoch, die restlichen Spurenstoffe sind zu niedrig - aber ich denke, dass das hier eher sekundär ist. NO3 ist bei geschätzt 25-30 (wie gesagt, Farbvergleichstests finde ich eher anstrengend).

    Ganz kurz: Wie kam es dazu? Wenig bis kein Wasserwechsel über Jahre. Altes Becken mit einer festen Riffrückwand aus Keramik und ggf Depots. Ggf auch in einer Riffsäule aus Keramik und teilweise ältere Lebendsteine. Der Sand wurde beim Umzug des Beckens vor 5 Jahren teilweise getauscht. PO4-Adsorber auf Eisenbasis zwar mitlaufen lassen, aber teilweise Monate drin gelassen. Zum Jahresbeginn habe ich festgestellt, dass mein Mischbettharz erschöpft war - vermutlich habe ich über Monate reines Bodenseewasser ins Becken gekippt über das Nachfüllwasser. Fütterung sollte sich eigentlich im normalen Bereich abspielen.

    Was mache ich schon jetzt dagegen? Dosierung von Red Sea NO3-PO4-X (15ml auf ~470l täglich) seit 3 Wochen ohne sichtbare Veränderung von NO3/PO4. Algenfilter mit neuen alten und neuer Lampe erneut zum Leben, und nicht hinvegetieren, erweckt. Wöchentliche Wasserwechsel (60l, einmal gar 80l, heute will ich 100l machen).

    Was würdet Ihr mir empfehlen? Im Supportforum des Tests empfahl man mir, eher langsam an das Thema ranzugehen und alle 3 Tage 60l Wasser zu wechseln. Außerdem ReBiotic von Fauna Marin. Andere Aquarianer empfahlen mir ein/zwei sehr große Wasserwechsel im 50% Bereich oder gar ganz Tabula rasa zu machen (neues Becken, komplett neuer Aufbau und Sand und in diesem Zuge 80% Wasserwechsel).

    Viele Grüße,
    Martin

    Hi Daniel,

    zum Thema UV- und Meerwasser-Beständigkeit: Wenn Du dem Link auf meine Seite folgst, siehst Du auch die beiden Lüftergehäuse mit Deckeln und den Doppelheizstabhalter. Die Lüftersachen sind oben (80mm) und unten 120mm) "an der Luft". Oben praktisch mit Solarium unklusive, unten ist es nur die LED Algenlampe. Der Heizstabhalter ist im Halbdunkel und ständig im Wasser. Das Futter-Ei ist abends und manchmal auch über Nacht im Wasser und steht ansonsten auf dem Steg (aktuell aus Faulheit und weil es beim raus holen halt auch nass ist). Es wird sich zeigen, wie das Material das auf Dauer packt. Wenn man so im Internet rum liest, scheint PETG das passende Material zu sein. Nicht nur, weil es eben lebensmittelecht und daher nichts ans Wasser abgeben soll sondern weil es auch diese o.g. Bedingungen gut ab kann. Anders als PLA, das denaturiert anscheinend nach kurzer Zeit, auch auf dem Fensterbrett oder im Garten. PLA ist biologisch (und auch biologisch abbaubar), wenn ich das richtig gelesen habe, PETG eben nicht.

    Und ja, so ein Drucker will auch ab und an mal drucken. :winking_face: Ich hatte erstmal ne Schaffenskrise als ich alle Erweiterungen für den Drucker gedruckt hatte in dieser "fertig" da stand. "Und jetzt?" :winking_face:

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    zum Thema 3D-Druck ist hier bisher irgendwie nicht viel zu finden, oder ich konnte die Suche nicht richtig bedienen. Ich geh mal von Ersterem aus und fange einfach mal damit an. :winking_face:

    Habe die letzten zwei/drei Monate da so einiges entworfen und gedruckt - z.B. individuelle Lüfterhalter und -abdeckungen sowie ein Dual Halter für meine beiden Heizstäbe. Diese Sachen sind ziemlich speziell und für andere vermutlich weniger von Relevanz.

    Anders das Ding hier, das ich aufgrund dessen, dass ich einen wählerischen (frisst ausschließlich Mysis) Chelmon rostratus habe, gebastelt habe. Nämlich ein Futter-Ei für eben dieses Futter, das nun seit knapp drei Wochen in Betrieb ist. Der Fisch hat schon beim ersten Einsatz geschnallt, was Sache ist. Im Schwabenland sagt man: "Du darfsch dumm sei, aber ned bled." Hier das Video. :face_with_tongue:

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    Das Futter-Ei besteht aus zwei Teilen. Den Ei selbst und einem Sockel. Das Ei wird dann inklusive dem aufgetauten Futter drin auf den Sockel geschraubt. Geklebt habe ich den Sockel mit ein paar Tropfen Sekundenkleber auf einen Tunze Nanostream Magneten. Gedruckt ist das Futter-Ei mit halbtransparentem PETG. Das Material wird von vielen für Objekte innerhalb von Aquarien, süß wie salzig, verwendet und ist lebensmittelecht. Ich halte es zumindest mal für tauglich, mal gucken, was eine längere Verwendung ergibt. Gerade, wie das PETG mit dem Licht zurecht kommt, wird spannend. Die anderen o.g. Sachen habe ich aus schwarzem PETG gedruckt und diese sind permanent dem Licht ausgeliefert.

    Wen's interessiert, mehr Infos, Videos und Fotos zu dem Ei und den anderen Sachen hier auf meiner Webseite.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Daniel,

    Naja, zum einen kostet so ein Teil (wenn es gut sein soll) ein paar EUR. Dann halten die mit Sicherheit keine 30 oder 40 Jahre wie die jetzigen Zähler, dann will dein Energielieferant auch was verdienen....... Und ich habe mal gelesen, dass man früher sogar noch seinen Henker selbst bezahlen musste, wenn man es schnell und schmerzlos wollte :winking_face: .


    Also, Österreich schafft es ohne Kosten. Aktuell habe ich einen eHZ ("elektronischer Haushaltszähler" oder so). Der hat mich auch keinen Cent gekostet. Und da habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich mir meine Stromrechnung so anschaue. Und weiß, dass wir in Deutschland mit die höchsten oder die höchsten Stromkosten in Europa haben. Österreich (siehe oben) die Hälfte und Frankreich ein Drittel - oder umgekehrt.

    Das mit dem Henker: Gut, mitnehmen kannst ja eh nix - dann kann man es auch sinnvoll anlegen. :winking_face: Davon abgesehen: Du scheinst ja ein leicht zufriedenstellender Bürger und Wähler zu sein. :face_with_tongue:

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Daniel,

    deswegen schrieb ich "grundsätzlich". Ich habe nämlich genau die gleichen Bedenken wie Du. Das liegt wohl an dem auch beruflichen Interesse an solchen Dingen. Leider, speziell in Deutschland, sind die "normalen" Menschen so drauf, dass ihnen das alles egal ist. "Ich hab nix zu verbergen, sollen sie doch." Frei nach dem Motto: Hauptsache WhatsApp funktioniert...

    Die von Dir beschriebenen Funktionen finde ich sehr sinnvoll. Aber nur, wenn die Daten zu 100% lokal bleiben und entweder über eine Schnittstelle ausgelesen werden können - oder eben auch nicht. Einiges davon würde ich nämlich gerne in meiner Hausautomation/-überwachung sehen (aktuell lese ich den aktuellen Verbrauch und den Zählerstand meines eHZ mit einem Irda Dongle aus und habe diese beiden Werte dann auch in der Hausautomation/-überwachung). Extern haben die Daten aber sowas von gar nichts verloren.

    Zurück aber zu den Kosten: Was sollen denn diese gesetzlich festgelegten 100-200 €? Ich lese aktuell manuell aus und klopfe das beim Anbieter auf die Webseite. Mehrfach im Jahr werde ich hier gebeten. Mal vom Grundversorger, mal vom alten Reseller, mal vom neuen Reseller. Ich benötige insgesamt 5 Minuten im Jahr. Ist also ein Stundenlohn von rund 12000 €. Manuell. Zukünftig aber vollautomatisiert. Das passt nicht und ist mir unverständlich.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    nachdem ich über die Suche nichts gefunden habe, mache ich mal einen Thread auf - falls das hier nicht so gut und in einem anderen Unterforum besser passt, sorry und bitte verschieben.

    Das Thema wird hier ja viele betreffen, zumindest mein Stromverbrauch ist größer als 6000 kWh/Jahr.

    Heise.de: Start für intelligente Messsysteme – Mehr Kosten für Stromkunden

    Grundsätzlich habe ich da nicht mal was dagegen. Aktuell habe ich einen eHZ, also den klassischen Zähler in digital, wo man per Irda sogar die Daten auslesen kann zur eigenen Verwendung.

    Was mich massiv stört sind die hier erwähnten 100-200 € pro Jahr, die man gesetzlich festgelegt für Einbau und Betrieb zahlen soll. Was sind denn das bitte für Summen?

    Viele Grüße,
    Martin

    Es gibt ja auch Leute , die ihr Aquarium erden . Stückchen Edelstahldraht ins Wasser tauchen , das andere Ende an den Schutzkontakt von einer Steckdose oder eine Wasserleitung. Dann löst der Fi Schalter aus sobald Kriechströme auftreten .

    War bei mir ja der Fall. Durch welche Komponente auch immer.

    Btw, inzwischen ist das Aquarium aber ganz dediziert mit einem Titanstab geerdet. Edelstahl sollte man nicht nehmen, da dieser, wenn auch langsam, vergammelt bzw Sachen ins Wasser abgibt.

    Hallo Stefan,

    im Sommer habe ich auch Probleme, kriege das aber mit Lüftern, die oben über dem Ablaufschacht und unten im Technikbecken auf das Wasser blasen, ganz gut hin. Und man hört es nicht mal. Im Winter jedoch muss der Heizstab schon gut ran, siehe oben. Das mag aber auch daran liegen, dass wir die Temperatur im Wohnbereich niedriger fahren als Ihr. 3 Grad ist schon ein Unterschied. Der hängt nicht an Energie oder sonstwas sondern das ist eben die persönliche Wohlfühltemperatur.

    Hallo Siggi,

    es gibt natürlich einen FI. Denn ohne wäre nicht nur fast sondern wirklich lebensgefährlich. Das Aquarium hat sogar einen separaten Stromkreis mit FI. Denn es wäre ja blöd, wenn wegen einem Vorfall sonstwo im Haus das Aquarium auf einmal stromlos ist. Laut Elektriker ist der FI auch korrekt angeschlossen worden vom (einem anderen) Elektriker vor 5 Jahren bei Renovierung und Einzug und funktioniert auch noch wie er soll. Hatte den Elektriker dann natürlich paar Tage später da um mal zu gucken, was da faul ist. Er erklärte es mir so, dass die 30mA Fehlstrom nicht geflossen sind und sagte, das hängt sehr stark mit meinen Crocs zusammen, die ich zuhause immer trage. Er verglich das mit einem Weidezaun - fühlt sich also fies an, macht aber körperlich nichts aus. So hab ich es zumindest verstanden, aber sonnenklar war bei der Sache, dass der FI tut. Auch ist nach wie vor unklar, was am Lampengehäuse überhaupt angekommen ist, also durch das Wasser über die unbekannte Komponente auf die Erdung und dann zur Lampe. Den Zustand haben wir nicht versucht wiederherzustellen. Seltsam ist, dass ich mit Griff ins Wasser - und davon gab es einige (habe an dem Abend einen neuen Abschäumer installiert), keine bekommen habe.

    Wie dem auch sei, wieder erleben will ich das nicht. :winking_face: Es gibt beispielsweise ja auch noch andere Personen im Haushalt. Da könnte die Begeisterung für das Becken inklusive Fütterung und Co eventuell drunter leiden. :winking_face:

    Bezüglich Heizlösungen im Niedervoltbereich wird das wie Robin schreibt für meine Beckengröße wohl schwierig werden. Ich werde also weiter suchen. Entweder so etwas wie Jürgen schreibt oder Lösungen, wo das Kabel draußen bleibt, der Heizstab also nicht komplett eingetaucht wird. Im Technikbecken könnte ich so etwas ohne weiteres installieren. Mal schaun.

    Viele Grüße,
    Martin

    Nene hab ja meine zwei verfrorenen Mädels daheim ich regel das auch über die Fussbodenraumheizung und ein paar Scheite Holz im Kamin den lps im Becken wären ein paar Grad weniger wahrscheinlich sogar lieber.

    Auf welcher Temperatur fährst Du denn Becken und Raum? :winking_face:

    Bei mir ist das Becken auf 25,5 Grad Normtemperatur. Der Raum natürlich deutlich kühler. So um die 20.