Beiträge von Martin S.

    Hi all,

    mal wieder ein Dauerbrennerthema, der Phosphatwert und wie man etwas dagegen unternehmen kann.

    Folgende Konstellation: Nach der Uebernahme eines 450l Beckens (plus TB) kaempfe ich mit einem Phosphatwert von >0,5 - eventuell sogar bis fast 1,0 (bei Rowa deutlich ueberhalb des Hoechstwertes von 0,45 und Salifert zeigt zwischen 0,5 und 1 an, ist schlecht abzulesen auf der Skala). Alle anderen Werte sind unauffaellig gut, Nitrat liegt bei 10-20 (auch hier habe ich Probleme, die Skala zu 100% mit meinem Proebchen in Einklang zu bringen :winking_face: ).

    Der Vorbesitzer hatte schon etwas Probleme mit Phosphat, damals war der Wert wohl bei ~ 0,3. Dachte mir nach dem Umzug des Beckens auch nicht wirklich etwas dabei, aber nun sind zwei Monate verstrichen und so langsam sollten sich ja die Effekte des Umzuges gelegt haben. Neue tote Steine, Sand oder Riffrueckwaende sind seither mit Ausnahme einer sehr kleinen Riffsaeule (das ist aber auch schon wieder einen Monat her) nicht eingebracht worden. Im Technikbecken habe ich Caulerpa- und Drahtalgen, ausserdem laeuft seit dem Aufbau des Beckens permanent Phosphatadsorber mit. Das Osmosewasser habe ich auf Phosphat geprueft, ohne Befund.

    Das einzige, was mir noch einfaellt, waere der Salat, den ich taeglich an Fuchs und Dok fuettere und in Ermangelung von Alternativen (Salat oder Loewenzahn etc aus dem Garten) im Supermarkt beschaffe. Hier liest man ja, dass das u.U. fuer so etwas verantwortlich sein koennte. Muss aber nicht.

    Hm... Uebersehe ich etwas bei meinen Ueberlegungen?

    Direkt Probleme habe ich im Becken nicht. Fuer mich sieht das alles sehr gut aus. Trotzdem wuerde ich gerne von diesem Phosphatwert runter. Beispielsweise deswegen, weil die Hystrix Korallen, die ich pflege, schon eher weinrot als rosa ausschauen und auch recht gedrungen wachsen. So spezialisten wie Ulrike Hardt koennten mir daran wahrscheinlich schon den Phosphatwert auf die zweite Nachkommestelle genau schaetzen. :winking_face:

    Vielen Dank fuer Eure Ideen und Hilfe,
    Martin

    Hallo und danke nochmal fuer die Antworten,

    war heute einkaufen und habe zwei kleinere Lippis gekauft. Von der Groesse her wuerde ich sagen ~ 2/3 vom schon vorhandenen Tier.

    Den Post von Joachim habe ich dann leider erst zuhause gelesen, wohl aber Glueck gehabt, denn die Tiere sehen genau so aus wie das schon vorhandene Tier.

    Trotzdem ging es im Becken direkt mal gut ab, was sich dann aber recht schnell wieder beruhigt hat. Als ich das letzte Mal reingeschaut habe, waren alle drei Lippis noch da, wenngleich die beiden kleinen neuen Fische sich sehr passiv verhielten. Der Mandarin wurde natuerlich in Ruhe gelassen. :winking_face:

    Mal gucken, wie sich das entwickelt, werde hier berichten.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi Robert!

    Zitat

    Original von Robert Baur
    die Lippis aufeinander.. Gab auch schon so Vorfälle... aber ob es die Regel ist... Bei uns ging es gut.. Wir haben noch einen über der kriegt irgendwann wenn alles wieder schön ist einen Partner. Drei oder mehr würde ich nicht nehmen, das ging bei uns schief bzw. nur eine Weile gut.

    Ich würde ein viel kleineres Tier nehmen das sollte an sich passen.

    Kenne das ja, dass sich Lippis auch gegenseitig richtig anmachen koennen. Mein Stinkstiefel musste das ja erst selbst erleben und hat geraume Zeit in der Grundelhoehle gewohnt. Und dann war das nach zwei Wochen auf einmal erledigt und man hatte sich lieb. Dachte eigentlich, das der Stinkstiefel die Lektion gelernt hat. Leider nicht.

    Wuerde es riskieren und den Ratschlag befolgen und morgen oder uebermorgen shoppen gehen. Erstmal telefonieren, ob man mir einen solchen Fisch auch grad anbieten kann.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hallo Sanna,

    von einer solche Krabben habe ich 2-3 Stueck im Becken und konnte bisher keine boesartigen Aktionen feststellen. Verhielten sich bisher absolut harmlos und friedlich.

    Schau Dir mal die Scheren an, daraus kannst Du ja zumindest Rueckschluesse ziehen, ob Vorsicht geboten ist oder nicht.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi Peter, Hi Robert,

    Danke fuer die Antworten. Die Tendenz geht also ganz klar hin zur Paar-/Gruppenhaltung dieses Fisches wenn ich das richtig rausgehoert habe.

    @ Peter: Warum wuerdest Du ansstatt einem Tier gleich zwei Tiere nachsetzen?

    @ Robert: Welche Gefahren meinst Du? Dass der Mandarin dann direkt von den neuen Sechsstreifenlippis auch angegangen wird oder dass (wie bei mir ja auch passiert im November) die Lippis aufeinander losgehen?

    Viele Gruesse,
    Martin

    PS: Hat jemand ne moegliche Erklaerung fuer das Ableben des einen Lippis? Finde das halt extrem komisch, von jetzt auf nachher, so ganz auf einmal. Da die Tiere ja wohl Wildfaenge sind und der Fisch auch etwas groesser war als der, den ich bislang gepflegt habe, koennte es natuerlich sein, dass der Fisch schon aelter war. Aber so etwas macht sich dann ja auch bemerkbar wenn ein Tier an Altersschwaeche eingeht.

    Super Idee!!! :smiling_face:

    Hoffe, es gibt dann irgendwo ne Webseite, wo man sich immer die neueste Version runterladen kann.

    Wenn mir niemand zuvor kommt, werde ich beim jeweils naechsten Besuch die drei Laeden in der Stuttgarter Gegend (Flora, Koelle und Fressnapf) erfassen und Dir die Daten dann zukommen lassen.

    Hallo Lars,

    und willkommen im Forum! :smiling_face:

    Bei meiner Anemone (Condylactis gigantea) passiert das zwar nicht regelmaessig, aber ein/zwei Mal in der Woche kann ich das in den Abendstunden schon beobachten. Koennte natuerlich auch oefters passieren, da ich aber meist tagsueber nicht zuhause bin, kann ich das nicht 100%ig sagen.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi all,

    und ein frohes neues Jahr!

    Ich halte seit ueber eine Jahr einen Pseudocheilinus hexataenia sowie seit zirka einem halben Jahr einen Mandarin-Mann (Pterosynchiropus splendidus, Weibchen ist leider verstorben).

    Anfangs war eine gewisse Aggressivitaet in Form von Beissattacken des Lippfischs gegenueber den beiden Mandarins zu beobachten, was sich aber nach einigen Tagen wieder gelegt hat. Anfang November habe ich vergroessert und vom Vorbesitzer des neuen Beckens auch einen weiteren (und groesseren) Sechsstreifenlippi dazu bekommen. Nun war es an meinem Lippi, einzustecken. Der arme Fisch ist tagelang vermoebelt worden und lebte in der Zeit mit einer Sexguttatagrundel unter einem Stein. Auf einmal war die Sache erledigt und beide Lippis verstanden sich blendend und verfolgten sich nun freundschaftlich und verspielt durchs Becken. Vor ein paar Tagen nun ist der "neue" Lippi verstorben (k.A. was passiert ist, der lag morgens auf einmal angefressen im Becken, sah den Tag vorher allerdings noch topfit aus) und mein Lippi war wieder alleine.

    Seit vorgestern nun beobachte ich wieder aggressivste Angriffe auf den Mandarin, der sich aus seinem Eck nicht mehr raustraut und auch teilweise schon ziemlich zerfleddert aussieht.

    Meine Frage nun: Wuerde es u.U. etwas bringen, nochmal einen Sechsstreifenlippi nachzusetzen und so fuer etwas Ablenkung zu sorgen? Im Meerwasser-Lexikon wird man aus den Beitraegen auch nicht 100%ig schlau, teilweise wird ja geschrieben, dass eine Alleinhaltung nicht unbedingt empfohlen wird, auch was die Aggressivitaet anbelangt.

    Was koennte ich denn sonst noch unternehmen? Klar, das Verhalten kann jederzeit wieder umschwenken, aber habe nicht unbedingt vor, das Thema so lange auszusitzen bis der Mandarin das Zeitliche segnet...

    Viele Gruesse,
    Martin

    Zitat

    Original von Stefan F.
    Man muss sie aber spülen, denn Rostfrei ist nur ein frommer Wunsch scheinbar...

    Deswegen nehm ich ne handelsuebliche Papierschere und spuel sie nachher. :smiling_face:

    Hatte bei mir im alten Becken auch das Problem, dass Kalkrotalgen nicht so wachsen wollten wie ich das wollte. Klar, sie sollten nicht alles ueberwuchern, aber die toten Steine wollte ich schon "dekoriert" haben.

    Konnte die Kalkrotalgen mit Strontium- und Jodzugaben pushen. Das hat auch sehr gut funktioniert. Gekauft habe ich da bei eBay so Billoloesungen, hat mich mit Porto nichtmal 10 EUR gekostet fuer je zwei Flaeschchen, wovon jetzt nach ueber einem Jahr immer noch das je erste Flaeschchen noch nichtmal viertels aufgebraucht ist (ein Tropfen je 100 Liter einmal die Woche).

    Strontium und Jod deswegen, weil mir nach laengerer Recherche hier im Forum und im Internet diese beiden Spuris am ehesten fuer Kalkrotalgenwachstum verantwortlich schienen. Ansonsten habe ich uebrigens nie irgendwelche Spuris zugegeben, von dem in Salz enthaltenen Spuris abgesehen, die man ueber den Wasserwechsel zusetzt.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Ich betreibe seit einem Jahr eine Nanostream in einem Becken mit Seenadeln: ohne Probleme.

    Reden wir von Streams oder Nanostreams? Meine 3 Nanostreams habe ich ohne Schutz vorne am Austritt laufen. Fand, dass da ziemlich viel Zeugs haengen blieb. Die Pumpen sollten natuerlich 24/7 laufen, denn es gibt da viele Tiere, die sich gerne reinhocken wuerden. Bei mir z.B. mein Zweifarbiger Schleimfisch.

    Hi Sabine,

    wunderschoenes Becken und wunderschoenen und superinteressanten Tieren. Und damit meine ich nicht nur die Seepferdchen und Messerfische sondern auch die bunten Gorgonien sowie natuerlich auch der Haarstern. Haben uns ja schon oefters ueber das Becken unterhalten und ich habe auch schon einige Bilder gesehen. Echt schoen. Hach, was koennt ich alles noch an Spezialbecken einrichten... Bloed nur, dass dazu momentan der Platz, das Geld und natuerlich auch ein bissel die Zeit fehlt. :winking_face:

    Viele Gruesse,
    Martin

    Zitat

    Original von dokktor
    Eine Energieeinsparung kann ich so nun nicht erkennen.

    Geht mir genau so.

    Ist doch wurst, ob das TB dahinter drunter oder direkt drunter steht, so die Rohrlaengen gleich sind. Dahinter halt ich eher fuer unguenstiger, da da die Suppe direkt auf dem schoenen Holzboden sifft wen die Rohre undicht sind oder werden sollten. (Bei mir muss ich mir da beispielsweise keine Gedanken machen. Undichte Rohre wuerden direkt ins TB unter dem Becken tropfen.)

    Das TB auf gleicher Hoehe wie das Becken zu betreiben wuerde Energie sparen. So hatte ich das bei meinem alten Becken geloest. Die Rueckforderpumpe hatte wenig zu tun, da sie keine Hoehe ueberwinden musste.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi Adrian,

    von diesen Krabben habe ich auch zwei/drei Stueck und konnte noch nicht beobachten, dass sie sich daneben benommen haetten.

    Bevor Du sie vom Technikbecken in die Toilette ausquartierst, wuerde ich sie Dir abnehmen. :winking_face:

    Denke aber, dass Du sie gefahrlos ins Hauptbecken zurueckgeben kannst.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Zitat

    Original von woife
    Als ich sie gekauft hab, war sie schon ohne Polypen.

    Hm ist das nicht etwas riskant gewesen? Sie muss ja nicht total happy ausgesehen haben, aber so wie oben auf dem Bild zu sehen haett ich die wohl nie gekauft.

    Also wie gesagt, mehr als das, was ich oben geschrieben habe, kann ich Dir nicht sagen. Mehr Erfahrung habe ich mit Fungias nicht. Kenne, von den Tauchgaengen im Meer abgesehen, exakt das eine Tier, zuerst beim Vorbesitzer und dann seit kurzem bei mir.

    Hi,

    also bei meiner Fungia geht das recht schnell. Auch nach dem Umzug, den sie letzten von Steffen ueber sich ergehen lassen musste, war sie dann im Becken wieder recht schnell "im Normalzustand" zu beobachten.

    Dass Du die Fungia nicht in den Sand legen kannst ist imho nicht so das Problem. Sehen beim Tauchen recht oft Fungias, die nicht im Sand, sondern im Riff liegen. Wobei genau wissen tu ich's nicht, sind nur eigene Beobachtungen.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi Joe,

    danke fuer Deine Antwort und sorry, dass ich mich erst jetzt melde.

    So so, Oldie but Goldie, die beruehmten roten Mueckenlarven also. Bin Deinem Vorschlag auch direkt am naechsten Tag nachgegangen und habe welche gekauft, die der Stern-Mandarin auch mag.

    Die Situation hat sich also deutlich verbessert, auch wenn mir der Mandarin aufgrund seiner schlanken Linie immer noch Sorgen macht. Und die Mueckenlarven sollte man ja auch nicht zur Dauerernaehrung werden lassen, gell?

    Habe gestern und heute beobachtet, dass der Fisch Granulat gefressen hat, hoffe, dass sich das so fortsetzt.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Zitat

    Original von peter pigl
    Als ich ihn gefangen habe ist er durch die Öffnung einer normalen PET-Flasche gegangen, ohne Gehäuse wird er ca. 2-3cm gehabt haben. Was jetzt mit ihm ist kann ich Dir nicht sagen.

    Schade. Aber danke dennoch fuer die Informationen. Versuche schon einige Zeit, moeglichst viele Infos ueber diese Einsiedler zusammen zu stellen, die ich dann sicherlich auch dem MW-Lexikon zur Verfuegung stellen sowie auf meiner eigenen Seite veroeffentlichen werde.

    Zitat

    Original von peter pigl
    So schön diese Krebse auch sind, aber:

    Wir sollten hier keinesfalls einen Run auf diese Tiere auslösen, sie sind wirklich nur in Einzelhaft zu halten und ich glaube nicht dass es jedermanns Sache ist ein Aquarium nur für einen Einsiedler zu unterhalten. Es ist tatsächlich nicht möglich da irgendwas anderes als Steine hineinzugeben, es stehen auch andere Einsiedler (wahrscheinlich sogar Artgenossen) auf dem Speiseplan und selbst recht grosse Fische werden erlegt.

    "Run" wuerde ich das nicht nennen, dennoch finde ich es schade, dass diese Tiere solche ein Nischendasein fristen was die Aquarienhaltung anbelangt (Kritiker von Aquaristik moegen nun sagen: Zum Glueck fuer die Tiere. :winking_face: ). Denn obwohl ich das Tier geschenkt bekommen habe in einer Spontanaktion beim Haendler wusste ich, worauf ich mich einlasse (Agressivling, Einzelhaft etc). Haette ich das nicht gewusst, haette ich ihn nicht mitgenommen.

    Jeder, der sich fuer ein solches Tier interessiert, sollte dies natuerlich vorher nachgelesen haben. Ein Klick ins MW-Lexikon oder hier ins Forum auf die Suche sollte reichen, vor vollendete Tatsachen in Punkto Haltung und Vergesellschaftsfaehigket gestellt zu werden. :winking_face:

    Viele Gruesse,
    Martin

    PS: Allgemein ist es schade, dass viele Aquarianer das 0815-Programm im Gemeinschaftsbecken halten und es, gemessen an der Gesamtzahl, recht wenige Leute gibt, die Interesse an aussergewoehnlichen Tieren haben.

    Hi Markus,

    vielleicht ne Krabbe. Meine Monodikrabbe werkelt auch andauernd und bricht Brocken aus Steinen, teilweise groesser als die von Dir beschriebenen. Nicht umsonst heisst sie "Bob der Baumeister". :winking_face: Klackernde Geraeusche machen Krabben allerdings nicht. Klingt eher nach einem Knallkrebs (aber der wird nicht zu solchen Abraeumarbeiten in der Lage sein, oder?) oder eventuell auch einem Fangi (hier habe ich allerdings noch nie die Geraeusche gehoert, die diese Tiere erzeugen)?

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi Peter!

    Zitat

    Original von peter pigl
    Das mit den 5 Jahren stimmt definitiv nicht, meinen habe ich Anfang 1990 von den Malediven mitgebracht und ca. 1997 abgegeben.

    Also schon deutlich aelter als 5 Jahre. Wie gross war das Tier denn als Du es auf den Malediven aus dem Wasser geholt hast?

    Hast Du ne Moeglichkeit, den spaeteren Besitzer zu fragen, wie alt das Tier bei ihm geworden ist bzw ob es vielleicht sogar noch lebt?

    Zitat

    Original von peter pigl
    Grünzeug hat er schon immer abbekommen - ich verfüttere ausschliesslich verschieden Meeresalgen und die haben immer zugesagt. Ist ein typischer Allesfresser (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Ich hab nun lange Zeit mehr oder weniger fleischiges gefuettert, inzwischen bekommt er auch ab und Caulerpas aus dem Algenfilter des Hauptbeckens. Schmeckt ihm auch, wenn er nicht in seiner Haeutungsphase ist.

    Zitat

    Original von peter pigl
    Als ich ihn abgegeben habe war das Haus war etwa Faustgross

    Oh süß, da ist Helmut schon weit drueber weg. :winking_face:

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi Peter!

    Zitat

    Original von Martin Sebald
    Warum es mit der Haeutung nun 4 Monate gedauert hat, keine Ahnung. Wuerde mich wirklich interessieren. Der alte Panzer war schon total abgenutzt und hatte weisse Stellen, es wurde also wirklich Zeit.

    Zitat

    Original von peter pigl
    Ich habe vor einigen Jahren mal einen gehalten und die Beobachtung gemacht dass die Häutung von den Tieren anscheinend von der Grösse der angebotenen Gehäuse abhängt. Meiner hat sich jedenfalls in sehr schneller Folge gehäutet wenn er ein grösseres Gehäuse bekommen hat, 4 Monate sind da eigentlich schon recht lange, das geht auch in 3-Wochen-Takt. Es wird dann halt immer schwieriger Gehäuse in passender Grösse zu bekommen - Dein Helmut ist noch lange nicht an seiner Grenze angelangt :ylol

    Hatte auch schon ueberlegt, ob das mit dem momentanen Haus zu tun hat. Ich wuerde aber sagen, dass er jetzt erst die Endausbaustufe fuer dieses Haus erreicht hat. Aber keine Angst, neue Haeuser sind praktisch schon unterwegs. Deutlich leichter (hoffe, dass Helmut deswegen nicht beleidigt ist), aber auch deutlich geraeumiger. Hoffentlich ist die Forum des neuen Hauses passend fuer den Kollegen.

    Wie gross wurde denn Dein Einsiedler und welche Lebenserwartung hatte er denn? Sprich wie lange hast Du ihn gehalten und wie alt war er schon als Du ihn uebernommen hast. Leider findet sich ueber diese Tiere nicht viel im Internet. Die angegebene Lebenserwartung schwankt zwischen 5 und 20 Jahren.

    Was hast Du ihm denn gefuettert? Auch Gruenzeugs?

    Viele Gruesse,
    Martin

    Zitat

    Original von Stefan F.
    Wie ist es denn dann mit der Bodenabsaugung? Dann endet das Rohr der Bodenabsaugung über dem unteren Eingang des U-Rohres? Ansonsten müsste der Ablauf mit Bodenabsaugung ja weiterlaufen bis das Becken leer ist ...

    Richtig. Die Bodenabsaugung endet auf ~ der gleichen Hoehe wie das Loch fuer den Oberflaechenabzug. Ist das Becken also leerer wie diese Hoehe, laeuft nichts mehr in den Ueberlauf, das U-Rohr zieht aber auch keine Luft.

    Zitat

    Original von Stefan F.
    Ich weiß nicht, ob der Tunze Ablauf selbstentlüftend ist (d.H. nach einem Stromausfall selbständig wieder anläuft), oder ob man ihn entlüften muss, aber er hört bei einem Stromausfall nach einer gewissen Zeit auf zu laufen (wenn das Wasser im Hauptbecken einige cm gesunken ist), da er dann Luft ansaugt und in dem Moment hält sich das Wasser im Bogen nicht mehr.

    Da muss man nichts machen. Solange man den Ablauf nicht auskippt, bleibt das Wasser drinnen stehen auf beiden Seiten, dh das U-foermige Rohr zieht keine Luft. Nach Wartungsarbeiten, Stromausfall o.ae. laeuft das alles also direkt weiter ohne Eingriff von aussen.

    Was Du mit "Luft ansaugen" schreibst ist daher nicht ganz richtig. Am besten sollte das mal fotografiert werden damit man sich einfacher und anschaulicher was vorstellen kann.

    Hi Martin,

    klingt doch sehr vielversprechend. Dass das nicht Prio 1 hat, ist mir vollkommen klar. Solange es mein Anliegen aber auf Deine ToDo-List geschafft hat, bin ich schonmal gluecklich! :winking_face:

    Eine Moeglichkeit waere ja z.B., als Default das bisherige Verhalten beizubehalten damit die User kein Problem kriegen und optional ein neues Verhalten auszuwaehlen, nach der die INI im gleichen Verzeichnis erwartet wird wie die EXE. Irgendwas in der Richtung.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi all,

    mit dem neuen Becken kam auch ein Teil des Besatzes, darunter ein Paerchen Synchiropus stellatus.

    Das Weibchen wohlgenaehrt, der Herr ziemlich schmal, erschreckend duenn um das genauer zu sagen.

    Fuettere die beiden Mandarins, einen Pterosynchiropus splendidus Mann und meine Tubastrea's mit einen 5mm dicken Futterrohr, auf das ich eine Spritze aufklemme. Gefuettert werden Artemias und sonstige Frostfuttersorten, teilweise Mix, teilweise anderes Zeugs, auch mit Knoblauch versetzt, teilweise versetze ich das Zeugs mit Sanostol.

    Die erste Zeit frass der besagte Stern-Mandarin Mann auch ein bissel, seit mindestens einer Woche verweigert er schlicht jegliche Nahrungsaufnahme, zumindest wenn das Futterrohr am Start ist. Ich kann das Futter auch breitflaechig ueber die Sandflaeche streuen, es interessiert ihn schlicht nicht.

    Sehe das Tier ab und an an Steinen und im Sand picken, aber nicht so intensiv wie sein Weibchen sowie den Pterosynchiropus splendidus Mann, der sich zu einem richtig dicken Wohlstandsmandarin entwickelt hat.

    Hat jemand eine Idee, wie ich den Kollegen zum Fressen ueberreden kann?

    Viele Gruesse,
    Martin

    Zitat

    Original von Martin Sebald
    Kannst Du nicht nen Key in die Registry klatschen wo ACalc schaut, wo die ACalc.ini sowie alle anderen Dateien zu finden sind anstatt ACalc anzuweisen, immer zuerst im Standardverzeichnis im Profilordner nach der ACalc.ini zu schauen bzw diese von dem Nicht-Standard-Verzeichnis dorthin zu verschieben?

    Zitat

    Original von Martin Kuhn
    Generell nichts leichter als das. ich hatte bisher solche Sachen auch immer in die Registry geschrieben. Aber spätestens seit Win-Vista ist die Idee nicht mehr so gut. Man muss dort ein Programm welches diese Rechte haben soll bei jedem Start "Mit Adminrechten ausführen". Sonst löst das einen Ausnahmefehler aus. Nervig ist dabei, das Vista bei solchen Aplikationen dann bei jedem Applikations-Start mit einer leichten Zeitverzögerung den Benutzer jedesmal dazu auffordert zu bestätigen das das auch ok ist. Das wiederrum kann/will ich nicht allen Benutzren zumuten.
    MS fordert die programm-Autoren schon seit Jahren dazu auf hierzu das "HomeDir" zu benutzen das ACalc auch verwendet. Aber mit Vista ist die Regelung von MS auch in die Tat umgesetzt worden. ..genau der Gruind warum sovieles an Sofwtare beim Vista Start eben Zicken gemacht hat. Ich habe das deswegen auch umegstellt. Regeln sind halt da um eingehalten zu werden :winking_face:

    Braucht das Programm tatsaechlich Admin-Rechte um in den HKCU zu schreiben? An sich doch nur dann, wenn es in HKLM schreiben will oder andere Schluesselzweige, die nicht auf den Current User bezogen sind. Oder ist das nun mit Vista anders? :face_with_rolling_eyes:

    Anderer Ansatz: Wenn ACalc die ACalc.ini in dem Verzeichnis findet, wo auch die ACalc.exe liegt, laesst er sie auch dort liegen. Das waere doch was, eventuell auch optional einstellbar, oder? Mir waere auf jeden Fall geholfen, denn mir ist es im Fall des ACalc's am liebsten wenn alle Files in einem Verzeichnis liegen. Bei einem Programm, das keine Installation erfordert doch auch die sinnvollste Moeglichkeit. So koennte man es auch stressfrei auf einem USB-Stick transportieren oder aehnliches.

    Viele Gruesse,
    Martin

    PS: Diese "Anordnung" von MS halte ich fuer total bescheuert. Mir persoenlich ist es, z.B. auch aus Sicherungsgruenden am liebsten, wenn auf der Betriebssystemplatte/-partition gar nichts liegt was userbezogen ist. So kann ich ohne nachzudenken das OS platt machen und neu installieren und habe die Daten weiterhin im Zugriff auf meinen Datenplatten/-partitionen. Aus diesem Grund ziehe ich die Eigenen Dateien raus und alles andere, was moeglich ist. Find es schon laestig genug, dass so Sachen wie Favoriten nicht einfach umgezogen werden koennen etc pp.

    Hi Namensvetter :winking_face:

    Zitat

    Original von Martin Kuhn
    Die Option das überhaupt zu verstellen ist eher für den Profi, und dort v.a. den Netzwerkanwender gedacht.

    Also gerade fuer Leute wie mich. :winking_face:

    Zitat

    Original von Martin Kuhn
    Vorgehen in dem Fall:
    - du musst alle ACalc Dateien "per Hand" in einen Ordner Deiener Wahl kopieren (evtl. im Netzwerk)
    - dann in Acalc (auf jedem Rechner) das Verzeichnis mit diesem Laufwerks/Ordner-Auswahldialog anwählen.

    Ok so hab ich das prinzipiell auch gemacht. Habe eben nochmal getestet. Der verschiebt dann die ACalc.ini in diesen Profilordner, die restlichen Dateien bleiben, wo sie sind. Dh ich haette pro Rechner bzw Benutzer eine seperate ACalc.ini, in der ich natuerlich alles moegliche aendern kann und dann unterschiedliche ACalc's vorfindet im Netz.

    Kannst Du nicht nen Key in die Registry klatschen wo ACalc schaut, wo die ACalc.ini sowie alle anderen Dateien zu finden sind anstatt ACalc anzuweisen, immer zuerst im Standardverzeichnis im Profilordner nach der ACalc.ini zu schauen bzw diese von dem Nicht-Standard-Verzeichnis dorthin zu verschieben?

    Ich weiss, ich lass nicht locker, finde ich aber irgendwie stoerend im meinem Fall.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Zitat

    Original von Steffen Schwarz
    ich hab meinen Randalli in 1,5 Jahren nur 2 mal gesehen und die Grundel wollte auch nichts von ihm wissen.

    Nach dem Umzug meines Beckens zu Martin haben die beiden eine gemeinsame Höhle in Richtung Frontscheibe bezogen - irgendwie kam ich mir auch ein wenig ver#*#+t vor :winking_face:

    :wink :face_with_tongue:

    Da scheine ich echt Glueck gehabt zu haben. Die Grundel ist auch noch nicht in den Ablaufschacht gesprungen. Dafuer andauernd Einsiedler und seit neuestem auch Garnelen.

    Hallo Martin!

    Zitat

    Original von Martin Kuhn
    das sollte eigentlich gehen, ansonsten ist es ein Bug. schreib mir mal ne pm oder e-mail was genau du gemacht/eingestellt hast und wie ACalc darauf reagiert hat. dann gucke ich mir das nochmal an.

    Hm jetzt klappt es (zum Teil). Der nimmt das Verzeichnis an, belaesst aber die ACalc.ini in C:\Dokumente und Einstellungen\USERNAME\Anwendungsdaten\AquaCalculator. Nachdem allerdings nicht nur der Speicherort drinnen steht sondern der ganze andere Kram, ist das doch etwas unpraktisch, oder?

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi Martin!

    Zitat

    Original von Martin Kuhn
    Ansonsten: Öffne Deinen Windows-Explorer und gehe in den Ordner in dem Deine ACalc Dateien liegen.
    (bei Win Vista zu.B.: C:\Users\Benutzername\AppData\Roaming\AquaCalculator, du findest den Ordner übrigens auch unter ACalc bei Einstellungen\Allgemein\Speicherpfad für Dateien)

    Grob zu diesem Thema mal ne Frage:

    Ich habe letztens versucht, den Pfad zu aendern. Erfolglos. War ich da zu doof oder ist das ein Problem des Programmes?

    Wuerde das gerne ins Programmverzeichnis zu legen damit ich von verschiedenen Rechner, unterschiedlichen Betriebssystemen und unterschiedlichen Usern ueberall die gleichen Daten angezeigt bekomme.

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi all,

    so, seit der letzten Haeutung im Juli hat sich Helmut vorgestern mal wieder gehaeutet und ist nun noch ein Stueck gewachsen. Schon nach der Juli-Haeutung passte Helmut wie angegossen in sein neues Haus, nichts mehr uebrig von dem Eindruck, dass er in einem viel zu grossen Haus wohnt. Ausserdem wird das Haus leichtfuessig durch die Gegend getragen. :winking_face:

    Warum es mit der Haeutung nun 4 Monate gedauert hat, keine Ahnung. Wuerde mich wirklich interessieren. Der alte Panzer war schon total abgenutzt und hatte weisse Stellen, es wurde also wirklich Zeit.

    Muss ich hier vielleicht spezielle Dinge fuettern? Momentan bekommt Helmut aus der Paella-Meeresfruechtemischung Fisch, Garnelen, Oktopus uvm, ausserdem Sardellen und Miesmuscheln. Ab und an Caulerpa-Algen. Seit zirka einem Monat habe ich woechentlich Jod zudosiert, da dies ja wohl fuer die Haeutung benoetigt wird. Vielleicht kann mir hier ja jemand sagen, ob ich etwas falsch mache.

    Wie dem auch sei, hier die Bilder der alten Haut:

    20071206_dardanushaeutung_1.jpg

    20071206_dardanushaeutung_2.jpg

    20071206_dardanushaeutung_3.jpg

    20071206_dardanushaeutung_4.jpg

    20071206_dardanushaeutung_5.jpg

    Viele Gruesse,
    Martin

    Hi Peter!

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Ich persönlich fand die Wirkung des dunklen Sandes unglaublich Klasse ! Besonderst die Farben der Muscheln kamen sehr schön rüber.

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    .
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    Ich bin auf Bali an einem solchen Strand getaucht und fand es bereits Atemberaubend wie stark diese Farbe Einfluss auf die Fische nimmt und wie aderst die Wirkung ist.

    Mir ging es genau so, auch was das Taucherlebnis auf Bali anbelangt, das ich mir dort im September abgeholt habe und dachte mir dann vor dem Schaubecken von Koelle genau das gleiche. :winking_face:

    Viele Gruesse,
    Martin

    Habe inzwischen zwei dieser Tiere.

    Die hier gezeigten Bilder sind ungefaehr 1 Jahr alt, der Kollege ist inzwischen etwas groesser, so gut 5-Mark-Stueck gross.

    Die zweite Krabbe ist deutlich groesser, etwa doppelt so gross und sieht im Gegensatz zum kleineren Exemplar auch ziemlich "unfreundlich" :winking_face: aus.

    Die Faerbung auf den Bildern kommt ganz gut hin, beide Krabben sehen gleich aus von der Farbe her.

    Servus!

    Zitat

    Original von Rainer
    Problematisch bei so kleinen Becken ist ja eigentlich "nur" der Erhalt einer guten Wasserqualität.

    Ich halte keinen Kieferwurm sondern einen Dardanus megistos Einsiedler. Anfangs in einem 50l Becken, jetzt in einem 120l Becken. Als Technik lediglich ein Heizstab, eine kleine Pumpe mit Filterkorb (wo ein Schwamm drinnen ist) sowie ein paar Leuchten. Mache alle 1-4 Wochen einen 30%igen Wasserwechsel. Die Einrichtung besteht ausser dem Einsiedler lediglich aus ein paar veralgten Lebendsteinen mit Glasrosen, einer 4cm Sandschicht sowie seit neuestem Caulerpaalgen, die ich aber immer wieder nachlegen muss (mache ich wenn ich den Algenfilter des Hauptbeckens ernte) da der Einsiedler die auch frisst.

    Werte habe ich ausser Dichte und pH noch nie gemessen, passt aber denke ich soweit.

    Gruss,
    Martin