Beiträge von Kermit999

    Gibt ja auch genug Nachfüllautomatiken von anderen Herstellen mit einem optischen Sensor oder einfachen Schwimmerschalter statt dem teuren kapazitiven Sensor. Wird dich dich schon keiner Prügeln wenn du mal markenfremd einkaufst...

    Wenn man die Dosierung der Ballingflüssigkeiten einstellt finde ich es schon gut eine Nachkommastelle zu haben. So hat man nach 2 mal messen den Wert direkt stabil. Das Joe das auch durch handauflegen spürt wie schnell sich das umfärbt nützt uns Normalsterblichen ja nix :winking_face:

    Das dachte ich auch immer, aber das allseits beliebte Apogee-Gerät z.B. das ja bei uns Hobby-Messern quasi der Standart ist hat eine Empfindlichkeit die ziemlich genau und gleichmäßig von 400 bis 700 nm geht :


    Damit deckt es so ziemlich das ganze sichtbare Spektrum ab, grünes Licht z.B. wird zu 100% einberechnet.

    Hier mal das Spektrum vom sichtbaren Licht :

    Dann muss man aber verschiedene Küvetten nehmen. Ob man sich da nicht mehr Fehler reinholt als durch das mehrmalige Messen vielleicht ausgeglichen werden ? Auch bleiben die Farben ja nicht lange stabil nach den insgesamt 5 Minuten Entwicklungszeit.

    Bei mir war der Hanna auch immer zuverlässig und genau so weit ich das sagen kann.

    Ich hatte schon Ausreisser, die habe ich dann 1 mal mit den Hanna und noch mal mit einem anderen Test nachgemessen, und es hat sich immer ergeben das der Hanna richtig lag.

    Du musst nur die unteren Rohre so weit drosseln das durch die oberen Rohre nur noch ein klein wenig Wasser fließt.

    Das mit der Kammhaut ist natürlich ein Argument. Fast das ganze Wasser läuft ja durch die unteren Rohre, die komplett unter Wasser sind. Es kann sein das das bisschen was oben abläuft nicht reicht um die Oberfläche sauber zu ziehen.

    Testen kannst du ja trotzdem mal, ist ja in ein paar Minuten zusammengesteckt.

    Du musst nicht unbedingt einen Kasten ankleben.
    Du kannst auch einfach innen im Becken ein paar Bögen dran machen so wie im 2ten Video von Beitrag 19, nur ohne den Kasten. Außerhalb des Beckens müsstest du dann garnichts verändern. Die Bögen innen musst du nicht mal Kleben. du kannst sie einfach aufstecken, das reicht völlig. Wobei mir nicht ganz klar geworden ist wie das bei dir innen aussieht, ob man da was dranstecken kann.

    Die meißten externen Topffilter sind nicht Salzwasserfest. Es gibt allerdings einen ich glaub von Oase der Salzwasserfest ist. Den kannst du z.B. für Aktivkohle oder Phosphatabsorber nutzen, taugt aber weder zum grob noch zum fein Filtern.

    Um eine UVC dran zu hängen reicht auch einfach eine Pumpe, da brauchst du keinen ganzen FIlter.

    Ob UVC dauerhaft laufen sollte da gibt es unterschiedliche Meinungen.

    Immer mit Bilden belästigen !

    Meine Frage: um diese Einstellung nicht auf den Tropfen genau zu dosieren, habe ich mir überlegt, das wenige Wasser, welches Zuviel hochgepummt wird, über den Notüberlauf zurück in das Filterbecken zu leiten.

    Genau so mach man das ! Den Hauptablauf mit einen Schrägsitz- oder Membranventil drosseln bis ein wenig Wasser durch den Notüberlauf fließt.

    nunja - pleite ist pleite.

    was nützt der "lebensstandart", wenn nix mehr reinkommt?

    Naja, es macht schon einen Unterschied in welchem Land man pleite ist.
    In manchen Ländern beteutet das das ein ganzen Dorf buchstäblich elendig verhungert, währen es in anderen Ländern einen Gang zum Sozialamt und einen anderen Job bedeutet.

    Ich wollte mal ein Feedback zum Fortschritt abliefern.

    Das Becken läuft jetzt seit etwas über einem Monat mit Atemkalk, weiterhin dosiere ich 2.4 Liter Kalkwasser täglich (auf 600 Liter Wasser) in stündlichen Portionen a 100ml. Der Ph-Wert bewegt sich dadurchin einem Rahmen von ca. 8,4 bis 8.5. (Bei einer Kh von 8.8)



    Die Algenpopulation ist jetzt im Becken auf ca. die Hälfte bis ein drittel des ursprünglichen Bestandes zurückgegangen. Ich sehe das als Erfolg und werde die Maßnahme so weiterführen.

    Ich habe ein Refugium mit Drahtalgen, das ich antizyklisch beleuchte. Die Drahtalgen wachsen interessanterweise recht unbeeindruckt weiter.

    Ich würde vermuten der optische Sensor ist hinüber.
    Ich hab davon (nicht von Tunze) auch einige in gebraucht, die alle irgendwann ausgetauscht werden mussten. Teilweise nach rund 10 Jahren, mache aber auch viel früher.

    Der verwendete Sensor von Tunze müsste eigentlich mit dem hier kompatiebel sein :

    https://ebay.us/TQ83KV

    Mit "Kernbohrung" meinst du Bohrungen im Glas vom Becken oder duch den Fußboden in den Keller ?

    Das Absperrventil im Ablauf dient nicht zur Regulierung des Wasserstandes, sondern dazu Gluckern zu verhindern. Und dafür muss es möglichst nah am Ende des Rohres sitzen.

    Du könntest beide Bohrungen als 40mm Abläufe verwenden und den Zulauf als Schlauch durch den Notablauf legen (wenn der Durchfluss nicht zu hoch ist), oder halt als Schlauch außerhalb des Beckens.

    Fluconazol habe ich schon in E bestellt solange es da noch keinen Zoll gibt. Mal gucken ob das ankommt.

    Das werde ich aber erst benutzen wenn alles andere nicht wirkt. Heute ist der Co2-Absorber angekommen. Am Kalkwasser bastel ich gerade. Wird sich wohl noch einige Wochen hinziehen.

    Ich habe meine Gewächse mal unter ein Mikroskop gelegt.
    Es handelt sich um ein Auflichtmikroskop das ich eigentlich zum Löten verwende und die Bilder habe ich mit dem Smartphone durch die Linse gemacht. Dafür ist es garnicht so schlecht geworden finde ich.
    Eine farnartige Verzeigung ist definitiv nicht vorhanden. Wenn man einzelne Fäden rauszieht sind es wirklich nur Fäden wir in Bild 3/4.
    Spannend finde ich die schwarzen Punkte. Dachte zuerst das da vielleicht jemand Eier abgelegt hat, aber beim ranzoomen (Bild 5) sieht es so aus als wenn die "Knospen" aus den Fäden wachsen.

    Klar muss es da Sicherheitsmechanismen geben. Ich fülle auch schon seit vielen Jahren Osmosewasser direkt aus dem Wasserhahn ins Becken nach. Keine meiner vielen Überschwemmungen wurde davon verursacht. Nach einer definierten Zeit wird die Anlage abgestellt und ein Fehler ausgegeben. Beim Kalkwasser sehe ich das eher nicht so kritisch, da das ja aus einem überschaubar großem Kanister kommt.
    Steuere alles mit ein Raspberry, so das sich da leicht alles mögliche realisieren lässt.

    Mein Ph-Wert ist schon auf 8.3 tagsüber bis 8.2 Nachts. Habe jetzt trotzdem erst mal eine Kalkpatrone für den Abschäumer bestellt, was nicht da ist kann ja dann auch nicht von den Algen verbraucht werden. Zusätzlich wurde den Fischen eine Diät verordnet.

    Kalkwasser probiere ich als nächstes. Habe schon eine automatische Ph-gesteuerte Dosierung im Kopf....

    Hallo !

    Letztes Jahr ist mein Becken aus diversen privaten Gründen leider sehr vernachlässigt wurden. Unter anderem war der Abschäumer defekt und wurde lange nicht ersetzt, es wurde eigentlich nur noch gefüttert und sonst nichts gemacht.
    Die Nährstoffe sind natürlich durch die Decke gegangen und irgendwann war alles von Algen überwuchert.


    Dieses Jahr bin ich dabei alles wieder auf Vordermann zu bringen. Die Nährstoffe sind mittlerweile stabil bei Po4 um 0.05 und Nitrat 0.5 rum. Ich habe viel abgesammelt und massenhaft Algenfresser nachgesetzt. Einsiedler, Schnecken, Fische und ein Seeigel.

    Mittlerweile hat sich so eine Art Waffenstillstand eingestellt. Einige steine sind vollkommen Algenfrei und bleiben es auch, andere sind noch überzogen mit Algen. Ausbreiten tun die sich kaum noch, aber die bekomme ich zum verrecken nicht ganz weg. Nicht mal ein Fuchsgesicht geht da dran.

    Hier mal eine Detailaufnahme :

    Für mich sieht das wie normale Fadenalgen aus. Von der Farnstruktur die Bryopsis haben sollen kann ich nichts erkennen. Oder gibt es auch welche die die nicht haben ?

    Wenn es Fadenalgen sind, warum bekomme ich den Rest dann nicht ausgerottet ?

    Ich habe nur eine Folge der Aquarium-Profis gesehen, aber ich denke die Fischbecken funktionieren weil die quasi im dunkeln stehen.
    Das Aquarium selber steht in einer dunklen Ecke mit dunklen Wänden und wird nur ganz schwach beleuchtet. So können sich dann keine Algen bilden.
    Nährstoffexport dann über Abschäumer und Wasserwechsel.