Beiträge von cwb66

    Ich richte mich nach Prof. Bremer, der sagte Frostfutter, dass man vorm Verfüttern spülen müsse, sei für die Mülltonne, nicht fürs Aquarium.

    Er empfahl, FF gefroren ins Becken zu geben(Ausnahme evtl. große (Raub)Fische, welche die Portionen als ganzes schlucken). Für optimalen Nährstofferhalt. Beim Spülen könnten 60-70% der Nährstoffe verloren gehen .

    Yes, Handys haben eine Nahaufnahmefunktion, Belichtungskorrektur, usw.(Fotoeinstellungen).

    Eine leistungsfähige LED-Taschenlampe mit High-CRI(Vollspektrum)-Emitter ist sehr hilfreich, gerade für Nahaufnahmen.

    Falls Bedarf, ich sammle solche Lampen, und gebe auch mal welche weiter, bzw. Tipps, PN.

    Liane, befass dich mal mit dem PDF "SANGOKAI Empfehlungen A - Z", und den Einsteigerhilfen div. Meerwasserforen.

    Wichtig, vergiss weitgehend, was im Süßwasserbereich gilt.

    Dann wird es klappen.

    Wie ich das sehe, brauchst du gute Meerwasser-Tests(Kh, Ca, NO3, PO4), zuverlässige Salinitätsmessung, einfache Korallen, die zu deiner Beleuchtung passen, ordentlich Cleaningcrew und wöchentliche Teilwasserwechsel(10-20%).

    Auf stabile Werte+Salinität achten, dein Lebendgestein hilft dabei .

    Gruß

    Christian

    Rate mal, welcher Konservierungsstoff im Ocean Nutrition Formula Two, enthalten ist, genau, Ethoxyquin. :winking_face:

    Ein, im Hobbybereich, gängiges Konservierungsmittel.

    In unseren Lebensmitteln, und Futtermitteln für Tiere, die der menschlichen Ernährung dienen, allerdings, meines Wissens, verboten.

    Bernd,

    freut mich, wenn deine Fische, mittels Flocken als Hauptfutter, "Opas" werden.

    Nur gilt auch hier, Aussagekraft für andere Aquarianer, gering.

    Wir wissen, z.B., nicht, um welche Flocken und Fische es sich handelt.

    Desweiteren, ganz wichtig, ist unbekannt, welches Futter die Tiere in deinen Becken sonst noch finden, und in welchem Verhältnis das aufgenommene Futter zueinander steht, usw. .

    Forschung/Wissen/Literatur bzgl. Fischernährung, kommt fast ausschließlich aus der, die Aqua-Kultur versorgenden Fischfutterindustrie, da nur hier genügend Mittel/"Erfolgsdruck" vorhanden sind/ist.

    Es sind/waren übrigens einige, hochwertige Aufzuchtfutter(keine Flocken), aus dem Aquakultur-Sektor, umgelabelt, teils als Handabfüllung, in der Aquaristik, im Premiumfutterbereich, auf dem Markt. :winking_face:

    Gruß

    Christian-W.

    Ewald, schön, dass deine Flavescens, mittels Zufütterung "grüner Flocken", gut gedeihen.

    Dir ist aber schon klar, welche Aussagekraft "grüne Flocken" hat ?

    Genau, keine.

    Es gibt von grün gefärbtem "Dreck", bis zu Flocken, mit ausreichendem Anteil geeigneter "Grünkost", alles am Markt. Der Blick auf die Zusammensetzung, gepaart mit gewissen Kenntnissen bzgl. Ernährungansprüchen der Fische, und auch Deklarationvorschriften seitens der Hersteller, ist, in der Regel, unerlässlich.

    Es ist, z.B., bei Fischen so, dass der Energiestoffwechsel idealerweise aus geeigneten Fetten bestritten werden sollte.

    Wird nicht genügend Fett aufgenommen, wird auf Proteinverbrennung umgeschaltet.

    Dabei entsteht leider viel Ammoniak, welches über die Kiemen ausgeschieden wird.

    Bei hohem pH-Wert des Wassers(Meerwasser !) ein Problem. Die Kiemen werden gereizt/geschädigt.

    Da Fische einen Großteil ihrer Energie für die Atmung einsetzen müssen, hat jede längerfristige Beeinträchtigung der empfindlichen Kiemen, schwere Folgen. Das Immunsystem, z.B., kann dann nicht optimal arbeiten, usw. .

    ´

    Gruß

    Christian-W.

    Was aber mit der Qualität des Futters absolut nichts zu tun hat!


    Auch die in der Aquaristik üblichen Granulate werden in der Fischzucht nicht verwendet; einfach deshalb, weil dort die Größenordnungen ganz anders sind und die aquaristischen Futtersorten viel zu teuer wären.

    Jein.

    Natürlich gibt es billige, minderwertige Granulate/Pellets(Beifutter für Karpfen&Co, in Naturteichen, z.B.).

    Andere, im Aquakultur-Sektor, etwa für die Aufzucht mariner Lebewesen, sind sehr hochwertig.

    Keine Flocke kommt qualitativ an solche Futtermittel heran. Das liegt, wie weiter oben erläutert, im Produktionsprozess begründet.

    Granulate können im Niedertemperaturverfahren hergestellt werden. Das eröffnet ganz andere Möglichkeiten bzgl. Rohstoffqualität/Vitalstoffen, als bei Flocken.

    Weiterhin verlieren Flocken, nach Öffnung der luftdichten Verpackungen, sehr schnell an Nährwert/Qualität.

    Im Aquakultur-Sektor müssen die Futtermittel qualitativ liefern.

    Im Hobbybereich, im Prinzip, nur eine gute Akzeptanz aufweisen, was nichts mit der Qualität zu tun hat.

    Die Mondpreise für Futtermittel im Aquaristikbereich, lassen keine Rückschlüsse auf die Rohstoffqualität zu(ein Blick auf die Zutaten, bestätigt das leider allzu oft).

    Würden, wegen diverser Zusatzstoffe, eh keine Zulassung für die Lebensmittelproduktion erhalten.

    Kohlenhydrate führen schnell zu Organverfettung, und, lt. Prof. Bremer, ab ca. einem Anteil von einem Drittel, zu diabetesartigen Symptomen.

    Da hiervon in Flocken tendenziell relativ viel, und an hochwertigen Fetten wenig bis nichts enthalten ist, sollte, imho, allenfalls eine geringe Beifütterung erfolgen.

    Sicherlich ist das so. Flocken gibt es übrigens nur in der Aquaristik.

    Ist ja auch nicht verwunderlich, neben produktionsbedingten Gegebenheiten, Futterbrei wird erst gekocht, und läuft dann über 160°-180°C heiße Walzen, zur Trocknung/Erzeugung des hauchdünnen Flockenmaterials.

    Hier liegt ein weiterer großer Nachteil, maximale Oberfläche für Oxidation, etc., besonders nach Anbruch.

    Im professionellen Bereich, wie der Aquakultur, kommen daher nur Granulate/Pellets zur Anwendung.

    Flocken erscheinen mir noch am ehesten zur Grünkost(zusatz)versorgung geeignet.

    Granulate, mit gekapselten/geschützten Nährstoffen, wie die von FM, z.B., zerreibt man am besten etwas, im Wasser/Becken. Das erhöht die Akzeptanz meist deutlich, da die Tiere so die wertvollen Inhaltstoffe besser wahrnehmen können .

    Flocken halte ich, bei Meerwasserfischen, nur für sehr bedingt geeignet.

    Die unbedingt nötigen, hochwertigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, können produktionsbedingt nicht (ausreichend) enthalten sein.

    Es ist relativ viel Bindemittel, meist Weizenkleber/billige Getreidemehle, als Füllstoffe, enthalten.

    Kann zur Organverfettung beitragen.´

    Den hohen Ansprüchen der Meeresfische, kann nur ein, im Niedertemperaturbereich produziertes, Granulat, aus hochwertigen Rohstoffen, einigermaßen gerecht werden.

    Rätselhaft, mit den Garnelen.

    Ein Garnelenzüchter(Zwerggarnelen, Süßwasser) berichtete mal, es hätten sich bei ihm Probleme ergeben, wenn zur Umgewöhnung die Tröpfchenmethode(Tropfen fallen auf die Wasseroberfläche) zum Einsatz kam.

    Erklärung war Stress/Energiereservenverbrauch.

    Gab es bei dir Futter, in der Umstellungsphase(Dauer) ?

    Lebten die Nelchen, vorm Umsetzen, schon in dem Beckenwasser ?

    Etwas unkonventionelle "Putzer-Fische" für solch ein Nano, wären Endler-Guppy-Männchen. Bleiben winzig, gibt es in diversen tollen Farben, "putzen" unermüdlich, besonders, bei geringer Zufütterung.

    Müssten natürlich umgewöhnt werden.